Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katja K.:
Zwischen Beklemmung, Slapstick und Hoffnung
Pause von Lena Kupke
"Du weißt nicht, wie stark du bist, bis du stark sein musst." (Vorwort)
Dieses Buch hat mich sehr berührt, ich habe es regelrecht verschlungen. Mit Hanna konnte ich mich so gut identifizieren wie lange nicht mehr mit einer Protagonistin.
Im Prinzip passiert vom äußeren Geschehen her nicht viel mehr als das, was im Klappentext schon angedeutet wird.
Doch bei diesem Buch geht es auch nicht so sehr um eine spektakuläre Handlung, sondern vielmehr um das innere Erleben, das durch den unaufdringlichen, humorvollen und doch eindrücklichen Schreibstil der Autorin spürbar wird. Es ist ein leises Buch, das zum Fühlen und Nachdenken anregt. Ich habe gelacht, ich war wütend und es sind auch ein paar Tränen geflossen.
Die Familiendynamik wurde grandios und fast Slapstick-mäßig beschrieben. Hanna wollte ich abwechselnd in den Arm nehmen und kräftig durchschütteln angesichts ihrer (mangelnden) Kommunikation. Sehr gelungen fand ich, dass ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ganz leise und natürlich geschah und doch deutlich zu spüren war. Ihre traumatischen Erlebnisse werden nur angedeutet, den Rest können wir uns zusammenreimen. Trotzdem oder gerade deshalb fand ich es emotional sehr intensiv und hätte eine Content Note und Triggerwarnung mit einem Hinweis zu Beginn des Buches für sinnvoll gehalten.
Einziger Kritikpunkt von mir: Die Dialoge mit den gleichaltrigen FreundInnen erschienen mir etwas zu aufgesetzt und gewollt cool mit den vielen englischen Begriffen. Das war sicherlich auch satirisch gemeint, aber ich fand es "too much" und es hat mich teilweise ein bisschen aus dem Lesefluss gerissen.
Mein Fazit: Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, das mich emotional so abgeholt und berührt hat. Ich kann dafür nur eine große Empfehlung aussprechen, besonders an diejenigen Personen, die selbst Schicksalsschläge erlebt haben und mit den Reaktionen ihres Umfelds zu kämpfen hatten.
Rezensionen von skiaddict7:
Humorvoll und sympathisch
Pfoten weg vom roten Knopf! von Matilde Tacchini
„Pfoten weg vom roten Knopf“ macht schon von aussen was her: ein ordentliches Hardcover mit Schriftrelief im A4 Format. Die Seiten sind aus etwas dickerem Papier. Der Stil ist überwiegend Dialog-orientiert und erinnert an ein Comic. Die Illustrationen sind einfach aber besonders, oft ändert sich pro Seite gar nicht viel, was es auch speziell macht.
Der Hase entdeckt einen roten Knopf. War er schon immer da? Ist er neu? Was passiert wohl, wenn man ihn drückt? Nach und nach gesellen sich weitere Tiere dazu, bis schliesslich Fuchs, Eichhörnchen, Hase, Bär, Eule und Fasan gemeinsam diskutieren, ob man den Knopf drücken kann, oder was nun zu tun ist. Sie malen sich aus, was schlimmes passieren könnte. Die Eule liest im Eulikon über mögliche Folgen nach. Sie stimmen ab. Doch schliesslich wird der Knopf doch gedrückt…
Ein sehr unterhaltsames, besonderes Buch, bei dem man gut mit Kindern ins Gespräch kommt und verschiedene Themen besprechen kann. Sehr empfehlenswert!
Rezensionen von Pusteblümchen:
Ein Buch mit vielen Zwischentönen
Das Knistern im All von Stephan Lohse
Das Buch hat mich von der ersten Seite an in meine Jugendzeit zurückversetzt, da der Autor, die Atmosphäre, die während einer Klassenfahrt zwischen den Schülern entsteht, von Beginn an zum Leben erweckt.
Der fünfzehnjährige Matti erleidet während der gemeinsamen Tage mit seinen Schulkameraden auf Amrum einen psychischen Zusammenbruch.
Der Autor beschreibt feinfühlig, wie unterstützend die Heranwachsenden ihm zur Seite stehen.
Es gerät schnell in Vergessenheit, aber es ist keine einfache Sache erwachsen zu werden. Hier werden die vielen unterschiedlichen Themen gelungen aufgegriffen. Es geht um die erste Liebe, Zusammenhalt, psychische Gesundheit und Freundschaft. Dabei wird hier eine Freundschaft beschrieben, die sich vermutlich jeder Jugendliche genau so wünscht. Dennoch wirkt es nicht romantisiert, sondern sehr authentisch.
Es ist ein sehr kurzes, aber auch ein sehr aufwühlendes Buch. Ich hätte mir mehr Seiten und damit auch mehr Tiefe in der Handlung gewünscht, aber als Jugendbuch und Coming-of-Age-Roman finde ich es so perfekt.
Rezensionen von ekiam:
Clever, spannend und wunderbar fantasievoll
Juli im Land der Zeitgeister von Wieland Freund
Juli im Land der Zeitgeister hat uns richtig begeistert! Die Geschichte ist wundervoll geschrieben, altersgerecht und gleichzeitig aufgrund einiger überraschender Wendungen spannend genug, um auch beim Vorlesen immer wieder mitzurätseln. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, und besonders schön fand ich die Überschriften: Sie verraten bereits ein kleines bisschen darüber, was im jeweiligen Kapitel passieren wird, ohne zu viel vorwegzunehmen.
Bei uns hat das sogar die Neugier auf das nächste Kapitel geweckt.
Besonders gut gefallen haben mir die Figuren. Juli ist eine großartige Protagonistin, deren Cleverness mich immer wieder beeindruckt hat. Auch die Hexe Unruh fand ich spannend: Zunächst wirkt sie eher unsympathisch und sogar bedrohlich, doch im Laufe der Geschichte verändert sich dieser Eindruck. Mal wieder zeigt sich, dass der erste Eindruck eben nicht immer der richtige sein muss. Mein persönliches Highlight war allerdings Zeitgeist Trim, der den Zauberer immer wieder auf höchst kreative Weise beschimpft und das ganz ohne vulgär zu werden.
Auch die Welt der Zeitgeister ist toll gestaltet. Das Land der Großen Uhr mit seinem Zifferblatt, den verschiedenen Orten und dem riesigen Uhrwerk lässt sich durch die Beschreibungen gut vorstellen. Zusätzlich hilft die Karte am Anfang des Buches dabei, sich in dieser ungewöhnlichen Welt zurechtzufinden.
Ein kleines Manko hatte für mich allerdings das Cover: Es passt nicht ganz zu meiner Vorstellung der Geschichte, vor allem weil die Uhr im Buch anders beschrieben wird als die auf dem Cover. Außerdem hätte ich mir noch eine Zeichnung einer Uhr gewünscht, auf der die verschiedenen Bestandteile beschriftet sind. Gerade gegen Ende werden einige Fachbegriffe rund um das Uhrwerk verwendet, die sich mit einer solchen Übersicht wahrscheinlich noch leichter verstehen lassen würden.
Der für mich deutlich größere Kritikpunkt betrifft allerdings den Umgang mit Tieren. Insbesondere bei einem Tier werden im Verlauf der Geschichte für mich Grenzen überschritten, die ich gerade in einem Kinderbuch problematisch finde. Das hat meinen ansonsten sehr positiven Eindruck deutlich getrübt.
Trotzdem hatte ich insgesamt eine tolle Lesezeit mit Juli und ihrer Reise durch das Land der Zeitgeister; nur für die eine Situation hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht.
Rezensionen von Philiene :
Berührend
Der Seegasthof – Wo der Traum beginnt von Linda Winterberg
Ein traditioneller Gasthof am Chiemsee das berühmte ist für Oma Resis Dampfnudeln. So bekannt das sogar Kaiserin Elisabeth von Österreich sie probieren will. Das ist das Zuhause von Amrei und ihrer Familie. Die junge Frau steht kurz vor ihrer Hochzeit als sie ein schwerer Schicksalsschlag trifft. Und plötzlich ist alles anders.
Anreise stellt ihr bisheriges Leben in Frage und es stellt sich die Frage ob die Familie den Gasthof retten kann.
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Linda Winterberg lässt den Gasthof am See so real erscheinen, daß ich mich am liebsten an einen der Tische gesetzt hätte und eine Dampfnudeln verspeist hätte. Aber natürlich geht es nicht nur um Dampfnudeln. Die Geschichte von Amrei ist die Geschichte einer jungen Frau die zwischen der Tradition und den Wünschen ihrer Familie und ihren eigenen Träumen steht. Die Geschichte ist emotional und im nächsten Moment wieder zum Schmunzeln. Das Leben und die damaligen Zeit sind authentisch dargestellt die Kulisse des Chiemsees wunderbar getroffen.
Ein wirklich gelungener historischer Roman.
Rezensionen von Philiene :
Von Freundschaft zu Feindschaft
Die Walzerkönigin von Sina Beerwald
Die Walzerkönigin erzählt die Geschichte zweier Frauen die einst Freundinnen waren, die ein Mann aber zu Rivalität machte. Der Mann um den es geht ist Johann Strauss der ältere. Die Frauen seine Frau Anna und seine Geliebte Emilie.
Der Roman beginnt mit der Geburt von Annas sechstem Kind und erzählt dann wie aus einer zunächst tiefen Freundschaft langsam aber Sicher Hass wird.
Gleichzeitig wird die Geschichte zweier Frauen erzählt die eigentlich Beide unter einem egoistischen Mann leiden. Auch der Sohn von Anna der einst der berühmte Walzerkönig werden soll, leidet unter dem Vater, unverständlicher Weise will dieser nicht das sein Sohn Musiker wird. Das wird aber nur am Rande erwähnt in erster Linie geht es um Anna und Emilie.
Für mich kommt Anna dabei wesentlich besser weg. Sie ist mir viel sympathischer und auch der Umgang mit ihren Kindern scheint liebevoller zu sein.
Ich fand es sehr gut das der Roman aus der Sicht von Beiden geschrieben ist, wobei Emilies Sicht größtenteils als Tagebuch dargestellt wird das Johann viele Jahre nach dem Tod seiner Mutter zugespielt wird.
Ein sehr gelungener Roman über zwei Frauen die einmal Freundinnen waren.
Rezensionen von Odina:
Liebe im Apfelgarten
Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder
„Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten“ von Rebekka Eder erzählt von Kea Loop, die 1892 auf Finkenwerder lebt und sich im Apfelgarten ihrer Mutter in Kristen verliebt, den Knecht der verfeindeten Nachbarn. Doch ihre Liebe wird durch Familie, Grenzen und die Cholera auf eine harte Probe gestellt.
Ich bin sehr schnell in die Geschichte hineingekommen, vor allem durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil. Die Atmosphäre hat mir besonders gut gefallen: der Apfelgarten, Finkenwerder und die Zeit um 1892 wurden für mich richtig lebendig. Auch die Spannung war gut dosiert, sodass ich immer wissen wollte, wie es für Kea und Kristen weitergeht. Beide habe ich sehr gern begleitet. Ihre Gefühle konnte ich gut nachvollziehen und auch Keas Cousine Rosa ist mir ans Herz gewachsen. Die Freundschaft zwischen Kea und ihr fand ich besonders schön und berührend. Für mich war es ein toller Wohlfühlroman mit historischem Hintergrund und viel Gefühl. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf den zweiten Band.
Rezensionen von Philiene :
Peppina
Signora Verdi. Die Primadonna des Komponisten von Verena Maatman
Verena Maatman schreibt wunderbare Bücher über Frauen die eine wichtige Rolle in der Musikgeschichte gespielt haben, aber oft im Schatten berühmter Männer gestanden haben. In ihrer neuesten Roman Biographie befasst sie sich mit Giuseppina Strepponie, genannt Peppina. Sie lebte im Neunzehnten Jahrhundert und war Opernsägerin.
Sie war aber auch die geheime Frau von Verdi.
Ihr Leben war geprägt von der Musik, sie war eine Frau voller Gefühle die sich immer wieder um ihre Familie sorgte, diese unterstüzte. Verdi war ihre große Liebe und sie seine große Stütze.
Der Roman erzählt ihr Leben beginnend als sie ihr unendliches Kind heimlich zur Welt bringen musste und erzählt dann ihre Geschichte. Er erzählt von den vielen Schwierigkeiten die sie nur hatte weil sie eine Frau war, von ihrer Kariere, von Auftritten und Auszeiten. Aber eben auch von ihrer Beziehung zu Verdi und wie wichtig sie für ihn war.
Wieder einmal ist es Verena Maatman gelungen eine einfühlsame und bewegende Geschichte über eine großartige Frau zu schreiben, die es einfach verdient hat in den Vordergrund zu rücken.
Rezensionen von Lilli33:
Es zieht sich ...
Casino Durable - Betting on a Stranger von Carina Benning
Es zieht sich …
Nachdem mir der 1. Band dieser Reihe wirklich gut gefallen hat, konnte mich der 2. nur schwer abholen. Hauptfiguren sind diesmal Bastien Durable und Jade Lemoine, eine Trapezkünstlerin. Die beiden kennen (und lieben) sich schon seit der Kindheit. Romeos Tod hat sie auseinander gebracht.
Jetzt ist Jade zurück, um das Café ihres erkrankten Großvaters zu retten, doch Bastien weist sie ab, um sie nicht in Gefahr zu bringen, denn er wird erpresst und muss fürchten, dass ihm das Liebste genommen wird.
Die Story mit den Erpressungen, verschiedenen Attentaten usw. wäre durchaus spannend, wenn das Dazwischen nicht wäre. Mir ging das Hin und Her zwischen Bastien und Jade schon bald auf die Nerven. die Hälfte davon hätte auch gereicht, um die Gefühle rüber zu bringen, zumal es unglaublich viele Wiederholungen gibt. Nicht immer konnte ich die Handlungsweisen und Gedanken der Protas nachvollziehen. Stellenweise kommt die Handlung überhaupt nicht vom Fleck. Es zieht sich einfach viel zu lange, bis es mal eine echte Entwicklung und einen Plottwist gibt. Das ist schade, denn zwischendurch musste ich mich buchstäblich zum Weiterlesen zwingen. Die zweite Buchhälfte hat dann mehr Tempo. Das gefiel mir wesentlich besser.
In Band 1 hatte es mir auch das Casino-Feeling angetan, das diesmal leider kaum zur Geltung kommt, da große Teile der Handlung woanders stattfinden.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Nach einem spannenden Höhepunkt kommen wir zu einem Abschluss der Handlung. Der Epilog leitet dann zum nächsten Band über und macht neugierig, wie es mit den Brüdern Durable weitergeht. Ich nehme an, in Band 3 wird Mathis die große Liebe finden. ????
Die Casino Durable-Trilogie:
1. All in with the Devil
2. Betting on a Stranger
3. A Deal with the Enemy (ET 30.11.2026)
Rezensionen von Ele:
Ihrer Zeit voraus
Die Komponistin von Alissa Wenz
Die Komponistin, Roman-Biografie von Alissa Wenz EBook, Verlag Klaus Wagenbach
Eine Romanbiografie über die Komponistin Mélanie Bonis.
Die Protagonistin geb. 1858, wächst in kleinbürgerlichen Verhältnissen in Paris auf, der Tod ihrer kleinen Schwester prägte sie schon in frühen Jahren, ein sensibles und ruhiges Kind und sehr gläubig.
Nur durch selbsterdachte kleine Stücke am Klavier, das Klavierspielen hat sie sich auch selbst beigebracht, kann sie sich gut ausdrücken. Sie erhält Klavierunterricht und wird entdeckt. Die Eltern stimmten einem Studium am Pariser Musikkonservatorium zu. Dort kann sie sich, obwohl als Frau, gut behaupten sie belegt Klavierbegleitung und Harmonielehre. Dort lernt sie auch Amédée Louis-Hettich kennen. Die beiden verlieben sich und komponieren zusammen, sie veröffentlichen und sie benutzt den männlich klingenden Namen Mel Bonis. Doch aus der leidenschaftlichen Liebe wird nichts, ihre Eltern lehnen den Antrag von Amédée ab. Die Eltern drängen sie zu einer Ehe mit dem 22 Jahre älteren, und zweifach verwitweten Industriellen Albert Domange. Mit wenig Enthusiasmus komponiert sie kleinere Stücke, sie geht in ihrer Rolle als Mutter auf. Finanziell ist sie nun gut abgesichert. Nach Jahren trifft sie, den nun nach Paris zurückgekehrten und ebenfalls verheirateten Amédée, die beiden beginnen ein Verhältnis, ihre musikalische Zusammenarbeit ist sehr erfolgreich. Sie haben auch ein gemeinsames Kind. Noch immer wird in den einschlägigen Kreisen Mel Bonis als Mann vermutet. Als Frau wurde sie nie anerkannt und gewürdigt. Erst im 21. Jahrhundert erfährt ihr Werk wieder Aufmerksamkeit.
Das Buch ist sehr dicht und tiefgehend geschrieben. Nicht nur Musiker werden an diesem Roman ihre Freude haben, auch andere können das aufregende und mutige Leben dieser schaffensreichen Frau interessant finden, ich habe es genossen, obwohl ich „Mel Bonis“ bisher nicht kannte. Ich habe mir viele ihrer Stücke inzwischen angehört und finde sie faszinierend. Ich hoffe ihr wird die ihr gebührende Aufmerksamkeit zuteil. Wieder eine Frau aus der Vergangenheit die einiges mehr leisten musste um mit Männern mithalten zu können. Die einzelnen Kapitel sind voller Leben Musik und Emotionen und atmosphärisch unglaublich dicht gepackt. Durch die konsequente Nutzung der Du-Erzählperspektive schafft die Autorin eine beklemmende Nähe zur Hauptfigur, sie zieht den Leser mitten in das Geschehen, das ist anfangs doch sehr gewöhnungsbedürftig, der Leser ist kein passiver Beobachter, sondern wird zum Akteur gemacht. Das war neu für mich, aber ein tolles Leseerlebnis. Jedes Kapitel trägt einen zusammenfassenden Titel
Die Figur Mélanie ist hochinteressant, ihre tiefe Gläubigkeit, macht ihr schwere Schuldgefühle, nur wenn sie komponiert ist sie frei, schwere Schicksalsschläge kann sie nur mit ihrer Musik aushalten. Ich habe mich gefreut sie kennenzulernen. Wieder einmal hat sich bestätigt, wie abschätzig das Frauenbild zu dieser Zeit war, das macht mich – wieder einmal - sehr betroffen. Ihre Musik werde ich gewiss immer wieder anhören. Auch die anderen Charaktere sind authentisch, voller Leben und handeln nachvollziehbar.
Die Autorin, Alissa Wenz ist Autorin und ebenfalls Komponistin und Interpretin, das merkt man in jeder Zeile
Mit Interesse habe ich das Buch gelesen, empfehlen möchte ich es allen, nicht nur denen, die sich für klassische Musik begeistern. Von mir 4 Sterne.











