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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Barbara G.:

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Tom Turbo - Lesestark - Das Monster im Eis von Thomas Brezina

Unsere Kids sind große Fans der Serie und lieben die Figur Tom Turbo. Dieses Mal waren sie aber nicht ganz so begeistert wie bei den letzten Bänden. Da "Alarm, verrückte Zeitmaschine" quasi ein Highlight der Serie für sie war, waren die Erwartungen hoch. Doch gleich bei einem der ersten Sticker trat eine Situation auf, die wir noch nie hatten.

Auf dem Sticker war die Lösung des Rätsels nicht ersichtlich - nicht für die Kinder, nicht für mich, nicht für meinen Mann. Was mit Tom Turbo laut Auflösung los sein soll, konnten wir so nicht erraten. Der Rest der Sticker war dann schon stimmig zum Text, auch die Geschichte an sich war zumindest für den Jüngsten ziemlich spannend - für den Ältesten war es zu ähnlich den anderen Fällen, er konnte sich die Lösung schon denken und da muss ich auch sagen: vielleicht ist er einfach der Tom-Turbo-Zeit entwachsen. Die Idee jedenfalls finde ich noch immer sehr motivierend: Sticker, die die Lösung der Rätsel verraten und erst geklebt werden, machen das Leseerlebnis beim ersten Mal zumindest zu einem besonderen Highlight immer. Die Sticker muss immer ich abziehen, damit die anderen Sticker und damit die Lösung nicht sichtbar ist. Auch die Bilder und Zeichnungen sind einfach so eindeutig Tom Turbo, dass sich jeder Band wie ein Heimkommen anfühlt. Positiv empfanden wir auch die vielen Sprechbasen und unterschiedlichen Farben, die es Leeanfängern deutlicher machen, wer da eigentlich gerade spricht. Insgesamt war es jedenfalls wieder ein cooles Erlebnis, dass aber von ein wenig Frustration ob des für die Kinder unlösbar wirkenden Rätsels etwas getrübt wurde.

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Rezensionen von Barbara G.:

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Erstleser Kindercomic: Ein Drache macht Theater von Sandra Hohenstein

Ein Drache macht Theater ist eine witzige Erstlesegeschichte im Comicstil, die uns sehr gefallen hat. Ich hab sie selbst mit dem 2.Klässler im Wechsel gelesen, was sich mit den Sprechblasen gut angeboten hat. Das funktionierte erstaunlich gut. Es geht um ein Theaterstück, bei dem ein schüchterner Junge einen Drachen spielen soll, eine selbstbewusste Prinzessin gar nicht gerettet werden möchte und der Ritterschauspieler doch eigentlich Pazifist ist.

.. ich kann euch sagen, was den Kindern da so einfällt, war so witzig zu lesen! Es gab für unser Kind keine zu schweren Wörter, die größte Schwierigkeit bereitete ihm, zu erkennen, welche Comic-Sprechblase zuerst zu lesen ist. Es gab sehr viele Bilder durch den Comic, die cool und modern gezeichnet waren und uns sehr ansprachen. Ich wäre am Liebsten selbst in dieser Klasse gewesen :-) so sehr hat es Spaß gemacht!

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The Sweet Chestnut Trouble von Sonja Kaiblinger

Ich wollte dieses Buch lesen, weil mich - trotzdem ich selbst überhaupt keinen Kaffe trinke - der Klappentext sehr angesprochen hat und ich gedanklich immer gerne nach Wien reise. Genau mit dieser Erwartung bin ich auch ins Buch gestartet: ein wenig Wien, ein wenig Kaffe, ein wenig Romantik. Und genau diese Erwartungen wurden auch erfüllt!


Es geht um Anja und Finn.

Anja hat ihrerseits ein Wiener Traditionskaffeehaus von ihrem Vater geerbt. Obwohl sie eigentlich Medizinerin ist, nimmt sie sich dem Kaffee an, doch es läuft mehr schlecht als recht. Der Kaffee schmeckt nostalgisch und ein bisschen aus der Zeit gefallen, das mag nicht jeder. Und auch hippe moderne Mischungen gibt es nicht. Bisher konnte sie sich so über Wasser halten, doch als gegenüber ein modernes neues Kaffeehaus eröffnet, droht ihr das aus. Der Geschäftsinhaber ist Finn, mit dem sie keinen guten Start hat... Gut, dass sie sich bei dem ihr unbekannten Lime, eine digitale Zufallsbekanntschaft durch einen lustigen Zufall, austauschen kann und Ermutigung findet...


Das Buch ist nicht nur optisch ein absulter Herbsthingucker - der Farbschnitt hat genau das orange eines Hokkaido-Kürbisses! -, es ist auch sonst ein absolutes Jahreszeiten Buch. Es wird dekoriert, das moderne neue Café von Finn hat natürlich passende herbstliche Mischungen, das Wetter spiegelt genau das Wiener Herbstwetter wieder. Für mich war es ein gedanklicher Ausflug nach Wien, der perfekt abgestimmt war auf die Stadt. Nicht zu viel und nicht zu wenig Lokalkolorit, authentisch und genau so, wie ich Wien selbst bisher so erlebt habe (und das hab ich doch mit fast 10 Jahren Lebensmittelpunkt dort). Die Liebesgeschichte war richtig süß, Finn musste sich auch bei mir seinen Platz im Herzen erst erarbeiten, denn sein erster Eindruck war durchwachsen. Es passte einfach genau, weil das Buch ja auch nur aus einer Perspektive geschrieben war und so wirklich mehr Anjas Sicht eingenommen wurde und man sie richtiggehend dabei begleitete, wie sie um das Klein Wien kämpfte, und um ihre Gefühle. Ich fand die Lösung zum Schluss auch cool, vor allem, da sie für mich nicht so auf der Hand lag und dennoch man nicht das Gefühl hatte, dass eine Person als Verlierer aus der Sache ging.

Meinerseits eine absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von beavielleser :

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Ein paar Seiten mehr wären schön gewesen

Der Flug des Kondors von Miguel Bonnefoy

Eine aussergewöhnliche Familiengeschichte. Über vier Generationen und zwei Weltkriege folgen wir der Familie Lonsonier von Frankreich nach Chile und ihrem Werdegang dort.
Der Roman ist poetisch geschrieben mit vielen mystischen Passagen. Die langen, verschachtelten Sätze erfordern Konzentration, stören den Lesefluss aber nicht.

Manches kam mir jedoch zu kurz. Die Figuren sind interessant, aber ihre Leben werden nicht wirklich auserzählt. Hier hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht, um tiefer in ihre Schicksale eintauchen zu können.
Von mir 3,5 Sterne.

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Ein paar Seiten mehr wären schön gewesen

Rezensionen von ReiShimura:

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Ein guter Gesprächsöffner für Klein und Groß

Zipfel waschen?! Bilderbuch von Dianne Dela Cruz

Die Haptik und Optik des Buches gefallen mir sehr gut. Es ist stabil und hochwertig verarbeitet und man erkennt auf den ersten Blick worum es in diesem Buch geht. Das Papier hat eine angenehme Stärke und der kleine Leser konnte die Seiten mühelos umblättern.
Die großflächigen Illustrationen sind ansprechend, aber auch ein wenig skurril.

Auf jeden Fall sind sie kindgerecht, farbenfroh und unterstützen den Text hervorragend. Besonders gut gefällt mir, dass die Illustrationen zwar detailreich, aber nicht überladen sind. Der kleine Leser hat sich die Bilder ganz interessiert angesehen, während ich ihm die Geschichte vorgelesen habe.

Der Aufbau der Geschichte ist logisch und auch für Kinder nachvollziehbar. Die Sprache ist an die Altersgruppe angepasst und der dreijährige konnte der Geschichte ohne Probleme folgen. Auch die Länge des Buches ist altersgerecht. Für unseren Geschmack hätte es allerdings gerne noch etwas länger sein dürfen.

Für den kleinen Leser war es das erste Mal, dass er mit einem Aufklärungsbuch in Berührung gekommen ist. Da Sprache ihn sehr fasziniert und er auch gerne damit experimentiert, war es auf jeden Fall das richtige Buch für ihn. Aber auch für die Erwachsenen im Haus war das Buch in gewisser Weise ein Augenöffner. Durch das Buch sind wir nämlich zum Diskutieren gekommen, warum manche Körperwörter ganz selbstverständlich verwendet werden und andere eben nicht.

Positiv hervorheben möchte ich auch das Zusatzmaterial, das mittels QR-Code oder Link zu dem Buch zur Verfügung steht. Das Zusatzmaterial umfasst eine sehr ausführliche Information für Begleiter: innen von Kindern und Eltern und eine Audioversion des Buches.

Der Fokus der Geschichte liegt eindeutig darauf, dass man sich nicht schämen muss, die richtigen Körperwörter für das Untenrum zu verwenden. Dennoch wird auch darauf hingewiesen, dass es sich um sehr intime Wörter handelt und man nicht mit jedem darüber sprechen muss.

Dieses Buch ist wirklich eine gute Unterstützung für Erwachsene die Sprachlosigkeit bezüglich bestimmter Körperregionen zu beenden. Leider endet das Buch aber genau an dieser Stelle. Ich hätte mir gewünscht, dass noch eine Erklärung gekommen wäre was Penis, Vulva und Vagina eigentlich sind. Allerdings verstehe ich auch, dass das den Umfang des Buches gesprengt hätte. Vielleicht gibt es ja bald einen zweiten Teil, in dem genau auf diese Dinge eingegangen wird.

Zipfel waschen wird zwar nicht das neue Lieblingsbuch des kleinen Lesers werden, aber eine Empfehlung möchte ich dennoch für dieses Buch aussprechen.

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Ein guter Gesprächsöffner für Klein und Groß

Rezensionen von ReiShimura:

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Ein guter Gesprächsöffner für Klein und Groß

Zipfel waschen?! Bilderbuch von Dianne Dela Cruz

Die Haptik und Optik des Buches gefallen mir sehr gut. Es ist stabil und hochwertig verarbeitet und man erkennt auf den ersten Blick worum es in diesem Buch geht. Das Papier hat eine angenehme Stärke und der kleine Leser konnte die Seiten mühelos umblättern.
Die großflächigen Illustrationen sind ansprechend, aber auch ein wenig skurril.

Auf jeden Fall sind sie kindgerecht, farbenfroh und unterstützen den Text hervorragend. Besonders gut gefällt mir, dass die Illustrationen zwar detailreich, aber nicht überladen sind. Der kleine Leser hat sich die Bilder ganz interessiert angesehen, während ich ihm die Geschichte vorgelesen habe.

Der Aufbau der Geschichte ist logisch und auch für Kinder nachvollziehbar. Die Sprache ist an die Altersgruppe angepasst und der dreijährige konnte der Geschichte ohne Probleme folgen. Auch die Länge des Buches ist altersgerecht. Für unseren Geschmack hätte es allerdings gerne noch etwas länger sein dürfen.

Für den kleinen Leser war es das erste Mal, dass er mit einem Aufklärungsbuch in Berührung gekommen ist. Da Sprache ihn sehr fasziniert und er auch gerne damit experimentiert, war es auf jeden Fall das richtige Buch für ihn. Aber auch für die Erwachsenen im Haus war das Buch in gewisser Weise ein Augenöffner. Durch das Buch sind wir nämlich zum Diskutieren gekommen, warum manche Körperwörter ganz selbstverständlich verwendet werden und andere eben nicht.

Positiv hervorheben möchte ich auch das Zusatzmaterial, das mittels QR-Code oder Link zu dem Buch zur Verfügung steht. Das Zusatzmaterial umfasst eine sehr ausführliche Information für Begleiter: innen von Kindern und Eltern und eine Audioversion des Buches.

Der Fokus der Geschichte liegt eindeutig darauf, dass man sich nicht schämen muss, die richtigen Körperwörter für das Untenrum zu verwenden. Dennoch wird auch darauf hingewiesen, dass es sich um sehr intime Wörter handelt und man nicht mit jedem darüber sprechen muss.

Dieses Buch ist wirklich eine gute Unterstützung für Erwachsene die Sprachlosigkeit bezüglich bestimmter Körperregionen zu beenden. Leider endet das Buch aber genau an dieser Stelle. Ich hätte mir gewünscht, dass noch eine Erklärung gekommen wäre was Penis, Vulva und Vagina eigentlich sind. Allerdings verstehe ich auch, dass das den Umfang des Buches gesprengt hätte. Vielleicht gibt es ja bald einen zweiten Teil, in dem genau auf diese Dinge eingegangen wird.

Zipfel waschen wird zwar nicht das neue Lieblingsbuch des kleinen Lesers werden, aber eine Empfehlung möchte ich dennoch für dieses Buch aussprechen.

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Rezensionen von LesenIstLeben:

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authentische, berührende Geschichte aus dem Leben

Wolkenberührpunkt von Christoph Kramer

Christoph Kramer, ehemaliger Fußballprofi und Fußballweltmeister 2014, ist mit dem Roman „Wolkenberührpunkt“ ein berührendes Buch gelungen. Es ist der zweite Roman des Sportlers und jetzt auch Autors. Ich muss zugeben nach dem ersten Roman, der mich nicht überzeugt hat, war ich etwas skeptisch, was mich erwartet und wurde sehr positiv überrascht.

„Wolkenberührpunkt“ ist eine wunderbare Geschichte mit authentischen Protagonisten und einem aus dem Leben gegriffen Setting. Mit Leichtigkeit und ab und an einem Lächeln auf den Lippen liest man sich durch die 280 Seiten der doch recht ernsten Geschichte. Ich fühlte mich nah an Roman und seiner eigenen Geschichte, spürte ihre Ängste und Gedanken, fühlte mit ihnen, war ihnen ganz nah.

Auf einmal ändert sich alles.
Silvesternacht 2000 – alles steht Kopf in Romans jungen Leben.
Roman geht auf die Suche nach seiner Vergangenheit, seiner Identität und findet Halt in Freundschaft, Liebe und besonderen Momenten des Glücks. Roman fühlt sich geerdet und doch auch entwurzelt, fühlt Glück und ist dem Glück so fern….und in all diesem verrückten Leben ist der „Wolkenberührpunkt“ ein Halt für Roman und seine Gedanken.

Christoph Kramer ist ein tolles Buch gelungen. Das Lesen aus Romans Perspektive ist sehr berührend und persönlich. Die detailreichen Beschreibungen der Personen und inneren Gedanken, die sanfte Betrachtung, aber auch die klaren Worte, die kurzen, dynamischen Sätze sowie die tiefen Einblicke erzeugen eine Art Sogwirkung und auch Spannung, die mich tief in die Geschichte hineingezogen hat. Ich konnte das Buch schwer weglegen.
Zwischen den einzelnen Kapiteln nimmt uns Christoph Kramer aus persönlicher Ich-Perspektive in seine Gedanken und Gefühle zu großen Themen des Romans und somit auch des Lebens mit. Es wirkt wie ein kurzes Innhalten und hat mir gut gefallen,

Das Cover zum Buch hat mich sehr angesprochen. Die leuchtenden Blautöne und die passende Schrift sowie die Gestaltung der Innseiten haben mir wirklich gut gefallen. Das Buchcover ist ein echter Hingucker und wirklich gut gelungen.

"Wolkenberührpunkt" von Christoph ist ein besonderer Roman und eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Fußball-Fans.

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authentische, berührende Geschichte aus dem Leben

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Wertvolle Hilfe und Tipps

Willkommen in den Wechseljahren von Petra Stute

Willkommen in den Wechseljahren – das klingt ja erst mal nach einem neuen Abenteuer, sowas wie : Willkommen in der neuen Schule, dem neuen Job oder ähnliches. Ganz so freudig habe ich auf das Thema Wechseljahre nicht geblickt, aber Ratz Fatz war ich mittendrin und so habe ich mich auf das Buch sehr gefreut :
Die Wechseljahre sind eine Zeit voller Veränderungen und auch irgendwie schambehaftet.

Kaum jemand spricht darüber, aber wenn man das Thema einmal anstößt, dann merkt man : damit ist man nicht alleine.
Ob Schweißausbrüche, emotionale Stimmungsschwankungen, Veränderung des Körpers….da ist jetzt auf den ersten Blick erstmal nichts dabei, was einen vor Freude jauchzen lässt. Aber : das Buch bietet wirklich erstklassige Tipps, gibt Hilfestellung, wenn man nicht weiß, ob die Schulmedizin oder die Naturheilkunde einem besser helfen könnte. Wichtig ist : Es gibt immer die Möglichkeit, auch selbst etwas zu tun und das ist für mich eigentlich das größte Fazit.
Sehr verständlich erklärt und durch ansprechende Farbgestaltung und Zeichnungen markiert, wird hier ohne erhobenen Zeigefinger Wissen und Hilfe transportiert.
Ein Buch, dass begleitend in den Wechseljahren eine große Hilfe und Unterstützung darstellen kann – von daher gibt es sehr gerne eine Empfehlung von mir.
Das Buch „Willkommen in den Wechseljahren“ von Prof. Dr. med. Petra Stute ist am 30. September über Stiftung Warentest erschienen.

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Wertvolle Hilfe und Tipps

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Eine klare Leseempfehlung!

Klassenfoto 1937 von Kristina Milz; Julia Schneidawind

„Meine Klasse. Wer hat überlebt?“

Ich habe unlängst ein Klassenfoto aus meiner Schulzeit von 1976 in Händen gehalten und mich gefragt, was aus den achtzehn Schulkolleginnen und Kollegen geworden ist. Den Verbleib der meisten konnte ich über die alte Klassenliste unter anderem im Internet entdecken.

Vier sind bereits verstorben, doch von drei Kollegen fehlt jede Spur. Das hat mich betroffen gemacht.

Wie sehr muss es daher jene Personen, die auf dem Klassenfoto von 1937 abgebildet sind, treffen, nichts über ihre früheren Mitschülerinnen und Mitschüler zu wissen? Haben sie den NS-Terror überlebt? Was ist aus den anderen geworden?

Dank einer bemerkenswerten Studie, der Grundlage dieses Fotos ist, ist es Kristina Milz & Julia Schneidawind, zwei engagierte Forscherinnen an der Ludwig-Maximilian-Universität gelungen, die Geschichte der abgebildeten Kinder zu rekonstruieren.

Dieses Buch ist das Ergebnis der Forschung und erzählt die Geschichte der 46 Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der Jüdischen Volksschule in München von 1937. Neben Dokumenten aus diversen Archiven enthält das Buch Ausschnitte aus Tagebüchern, Briefen und autobiografischen Aufzeichnungen von einigen sowie Interviews der Autorinnen, mit jenen, die überlebt haben. Es ist die erschütternde Dokumentation von Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung, von einer Jugend ohne Perspektive, von Abschieden, von lebensrettenden Kindertransporten nach England, Emigration mit und ohne Eltern in völlig unbekannte Länder. Wir lesen aber auch von Deportation in Ghettos nach Polen, in die Vernichtungslager sowie - selten aber doch - das Überleben als „U-Boot“ in Deutschland. Elf Kinder werden die NS-Diktatur nicht überleben.

Manch einer wird sich fragen, warum noch ein Buch über die NS-Zeit? Es ist doch eh alles bekannt, eh alles erzählt. Das besondere an diesen Forschungen und ihrem Ergebnis ist, dass wir die betroffenen Kindern namentlich kennen lernen. Sie heißen Hugo, Bertel, Sigi und Mella, einer sogar Adolf. Dadurch heben sie sich aus der Masse der Verfolgten und Ermordeten heraus.

Wir erfahren, wie sie zuvor gelebt haben. Die einen in gut bürgerlichen Haushalten mit Kindermädchen, andere wiederum eher bescheiden. Interessant ist das Schicksal jener Kinder, die aus sogenannten Mischehen hervorgegangen sind. Also wenn entweder Vater oder Mutter nicht jüdisch waren. Aber hier will ich dem Buch nicht vorgreifen. Wie sich ihre Lebensweise schrittweise verschlechtert hat, vom Ausziehen aus der komfortablen Villa oder Wohnung, in eine der vielen Sammelwohnungen bis hin zur Ausreise in die Freiheit bzw. in den Tod.

Manch einer/eine, der Überlebenden, macht sich später auf die Suche nach den ehemaligen Schulfreunden und trägt diese eine Frage ein Leben lang mit sich: "Warum habe ICH überlebt? Warum nicht die anderen aus meiner Klasse?"

Im Rahmen der Forschungsarbeit hat es auch das eine oder andere Wiedersehen zwischen den ehemaligen Schulkindern gegeben.

Das Bedenken der Autorinnen, ihr Buch käme zu spät, kann ich nicht teilen. Es ist nie zu spät, die Gräuel des NS-Unrechtsregimes zu benennen. Vor allem vor dem Hintergrund des Wiedererstarken des Antisemitismus, nicht nur in Deutschland oder Österreich. Holen wir stellvertretend für die Millionen oft namenlosen Opfer der Shoa, jene in unser Gedächtnis zurück, deren Namen wir kennen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem beeindruckenden Buch, das seinen Anfang in einem Klassenfoto aus 1937 nimmt, 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

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Eine klare Leseempfehlung!

Rezensionen von MariasBooks:

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Londoner E-Sport Romance mit second chance forbidden love

The Panthers - Off Limits von Anabelle Stehl

ZUM BUCH
Panthers - Off Limits ist der Auftakt der Panthers-Trilogie aus der Feder von Anabell Stehl. Die Reihe ist ein Spin-off ihrer Gaming Trilogie Novel Haven, kann aber ohne Probleme getrennt voneinander gelesen werden.
Das Buch ist im LYX Verlag erschienen.

STIMMUNG
Das Buch hat eine sehr positive als auch ernste Stimmung.

Es wurde viel Wert auf die Welt und deren Beschreibung gelegt, aber vor allem am Anfang wird man von der großen Anzahl an Namen erschlagen. Hier wäre ein Namesverzeichnis wirklich sinnvoll gewesen.

GESTALTUNG und AUFBAU
Ich habe das Buch als eBook gelesen, kann also nicht viel zur Gestaltung der gedruckten Bücher sagen.
Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut und finde es sehr passend für das Genre und das Thema des Buches.
Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und wird aus der Sicht von beiden Protas erzählt.

CHARACTERE und STORY
Ich bleib jetzt mal sehr wage um nicht zu spioilern.
Die beiden Protas haben mir generell eig sehr gut gefallen, nur waren manchmal ihre Handlungen zu sehr geplotted.
Die Selbstlosigkeit in dem Buch wurde manchmal etwas auf den Gipfel getrieben.
Mir hat ihre gemeinsame Vorgeschichte gut gefallen, auch wenn die Geheimniskrämerei etwas zu lange für meinen Geschmack gedauert hat. Zudem ist das forbidden love etwas streng genommen. Ich würde es eher als moralisch nicht wirklich ok bezeichnen.
Generell fand ich es aber angenehm, auch mal etwas ruhigere Charactere zu lesen.


Was mir sonst noch BESONDERS GUT gefallen hat, ist das Thema des Buches. Gaming ist für mich ein großes Hobby und finde toll, dass es jetzt auch im Romance Bereich seinen Einzug gefunden hat. Ich finde toll, dass die Thematik Frauen im Gaming und den entsprechenden Problemen dabei erwähnt wurde und Sichtbarkeit auf dieses Thema gelenkt wird.

Was mir WENIGER GUT gefallen hat, war die große Anzahl an Charactere und das sie alle in viel zu kurzer Zeit im Buch vorgestellt wurden. Selbst am Ende des Buches wusste ich nicht, wer jetzt nochmal wer genau war, aus dem Team und Umfeld.
Es sind zwar einige der Spielcharacter im gedruckten Buch in der Innenklappe, aber diese hat man zB im Ebook nicht drin.
Hier hätte es Sinn gemacht, in der Klappe des Buches ein Gruppenfoto (zB das aus dem erwähnten Shooting) mit Namen zu ergänzen und dieses auch im Ebook einzufügen. (Siehe zB Klappengestaltung von Royal Heist)

FAZIT
Gute Romance mit tollem Thema, teils aber zu sehr geplotted.
Dennoch eine Leseempfehlung meinerseits.

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Londoner E-Sport Romance mit second chance forbidden love