Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Drei???:
Gut genug?
The Secret Identity of a Broken Girl von Teodora Thoma
Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend gewählt und es spiegelt auch sehr schön die Persönlichkeit der Hauptfigur Branwyn wieder, die nicht einfach nur irgendeine langweilige Figur ist, sondern aus der Masse heraussticht und eine tiefgründige, verletzliche Vergangenheit erlebt hat. Neben der angespannten Ausgangslage mit Dale als Hauptthema der Geschichte, gefallen mir vor allem die Rückblicke in ihre Kindheit sehr gut, wodurch man regelrecht mit ihr mitfühlen kann, was für eine ganz neue, interessante Spannung sorgt.
Man bemitleidet sie regelrecht. Das Ausgeben als andere Person gegenüber Dale mit dem sie teilweise ungewollt - als Person und als Fantasieperson - mehr Zeit verbringt, sorgt für weitere Spannungen. Durch die Chatverläufe wird auch nochmal für eine kleine Abwechslung gesorgt, obwohl der Schreibstil sowieso sehr schön ist.
Seid gespannt wie Branwyn sich entwickelt, sie ist zwar durch ihre Vergangenheit gehandicapt, aber wer weiß was die Zukunft für sie bringt.
Eine klare Leseempfehlung meinerseits!
Rezensionen von carola1475:
Spannend und komplex
Opfer, die wir bringen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson
Der dritte Fall für Jon Nordh und Svea Karhuu hat ein ungewöhnliches Setting. In einer alternativen, anthroposophisch arbeitenden ländlichen Gemeinschaft werden drei halbwüchsige Mädchen erschossen aufgefunden. Angehörige und andere Mitglieder der Kommune sind nicht sehr kooperativ und Jon und Svea sehen sich bei aller Betroffenheit wegen des Todes von drei jungen Menschen, äußerst schwierigen und umfangreichen Ermittlungen gegenüber.
Zu Beginn werden die Hintergründe der beiden Hauptfiguren (nicht nur) für Neueinsteiger in die Serie gut verständlich zusammengefasst. Sveas Privatleben ist durch ihre Angst um ihren Freund aus Furcht vor dem früheren Chef massiv beeinträchtigt und Jon ist mit seinen privaten Recherchen zum tödlichen Autounfall seines Kollegen und Jons Ehefrau nicht weitergekommen, gibt seinen Verdacht aber auch nicht auf. Er ist seit über zwei Jahren verwitwet und als alleinerziehender Vater trotz der Hilfe seiner Schwiegermutter überfordert, ständig erschöpft und ihm unterlaufen bei den Ermittlungen kleine Fehler, auf die ihn sein Team hinweist.
Svea hat mir als Ermittlerin diesmal besser gefallen als Jon, sie ist mit ihrem guten Gespür erfolgreicher als ihr erfahrener Kollege, der ihre Fähigkeiten zu schätzen weiß.
Erzählt wird aus den wechselnden Perspektiven Jons und Sveas und auf zwei Zeitebenen: zweieinhalb Jahre zuvor setzt das Tagebuch eines der erschossenen Teenager ein.
Der Schreibstil der Autoren ist lebendig, atmosphärisch und bildhaft, so dass ich mir Sveas Erlebnisse im unwirtlichen Nordschweden gut vorstellen kann oder auch die Ereignisse auf der kleinen Schäreninsel. Die Figurenzeichnung ist gelungen, auch Nebencharaktere werden glaubhaft beschrieben.
Voosen/Danielsson sprechen auch aktuelle gesellschaftliche Probleme an wie Rechtsradikalismus, Misogynie, grooming, und geben ihrem Thriller trotz des besonderen Settings so einen realitätsnahen Rahmen. Das Verhältnis von Details aus dem Privatleben und den beruflichen Ermittlungen finde ich ausgewogen.
'Opfer, die wir bringen' ist durchgehend spannend und komplex, führt auf falsche Fährten und überrascht mit unerwarteten Wendungen, am Schluss bleiben keine losen Fäden. Die Kapitel enden oft mit Cliffhangern und die gibt es auch im Epilog hinsichtlich Sveas und Jons offenen privaten Fragen – meine Neugier auf den nächsten Band ist auf jeden Fall geweckt. Den werde ich genau so gern lesen wie die ersten drei Bände der 'Tatort Malmö`-Serie.
Rezensionen von Rebecca:
Düster, Magisch, Märchenhaft
Eventyr-Saga 1: Tochter des Nebelwalds von Gry Kappel Jensen
Ava wächst mit ihrer kleinen Schwester Linn bei ihrem Vater im Wald auf. Ihr Leben ist nicht einfach. Da im Wald Gefahren lauern, verlassen sie ihre Lichtung kaum. Nicht selten hungern die beiden Mädchen. Bis ihr Vater sie eines Tages in den Wald hineinführt - mit dem Versprechen in die Stadt des Kaisers zu ziehen.
Doch mitten in der Nacht, als die Mädchen schlafen, verschwindet er.
Plötzlich allein, versuchen sie zunächst, den Weg in die Stadt zu finden. Anstatt den Wald jedoch zu verlassen, landen sie im Haus von Nebula - einer hochgewachsenen, blinden Frau, die trotzdem alles zu sehen scheint. Dort haben auch schon fünf andere Kinder Zuflucht gefunden. Schnell keimt in Ava der Verdacht auf: Nebula ist eine Hexe.
Doch auch die Kinder haben verborgene Fähigkeiten.
Ein spannendes Fantasy-Abenteuer, das mich an eine Mischung aus "Krabat" und "Hänsel und Gretel" erinnert hat: etwas düster mit interessanten Charakteren, magischen Fähigkeiten und märchenhaftem Umfeld.
Der Epilog lässt Neugierde auf den 2. Band aufkommen.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Wenn der Erfolgsdruck dich fast zerreißt
Gib mir alles von Alexandra-Maria Pipos
Ioanas Eltern haben für sie die Chance ergriffen, nach Deutschland auszuwandern, um der Tochter ein vermeintlich besseres Leben zu ermöglichen. Dafür haben sie Verwandte, Freunde und Heimat hinter sich gelassen, dafür arbeiten sie in körperlich anstrengenden und schlecht bezahlten Jobs. Ioana hat in Deutschland Abitur gemacht und ein Jura-Studium begonnen, doch als sich die Chance bot, in einer Unternehmensberatung Karriere zu machen und viel Geld zu verdienen, hat sie diese ergriffen.
Hier arbeitet sie nun seit mehreren Jahren verbissen an ihrem Aufstieg, sagt zu jeder Anforderung "ja", Feierabend, freie Wochenenden oder gar Urlaub gibt es kaum. Für eine Beziehung oder gar Kinder ist auch kein Platz in ihrem Leben. Dafür kann sie mit ihrem guten Gehalt die Eltern und die wiederum damit die Verwandten in Rumänien unterstützen, auch wenn sie sich selbst einige Wünsche versagt. Selbst Schlaf gönnt sie sich kaum und absolviert frühmorgens noch ein anstrengendes videoangeleitetes Fitnessprogramm, schließlich gehört zu ihrem internalisierten enormen Leistungsanspruch ja auch, so schlank, schön und trainiert wie möglich zu sein.
Ins Schwanken gerät Ioanas Alltag, als plötzlich der Großvater in Rumänien stirbt und die Familie erwartet, dass sie alles stehen und liegen lässt, um zur Beerdigung zu fliegen, während ausgerechnet jetzt ein wichtiges Kundenprojekt präsentiert werden soll, das darüber entscheidet, wer die nächste Beförderung bekommt, die mit einer hohen Vergütung verbunden ist: Ioana oder ihr ebenfalls sehr ehrgeiziger und außerdem intriganter Kollege, der schon seit längerem alles versucht, um ihre Leistungen für sich zu verbuchen und sie mit unfairen Mitteln karrieretechnisch zu überholen.
In dieser Zeit meint Ioana, sich nicht wirklich frei nehmen zu können. Doch der Beerdigung des Opas fernbleiben ist auch keine Option. Also versucht sie, beides miteinander zu verbinden: sie fliegt nach Rumänien und arbeitet dort weiter, versucht, trotz schwankender Internetverbindung an Zoom-Konferenzen teilzunehmen und rechtzeitig zum entscheidenden Kundentermin wieder zurück zu sein. Ioana ist ehrgeizig, willensstark, intelligent und bereit, über alle Grenzen zu gehen und immer alles zu geben und noch mehr, das wird also schon klappen, oder?
Dieses Buch hat mich begeistert! Ich habe selbst viele Menschen mit Migrationsgeschichte in meinem sozialen Umfeld und kenne daher den enormen Leistungsdruck, unter dem viele von ihnen stehen: beweisen zu müssen, dass sich die eigene Migration bzw. die der Eltern und die damit verbundenen Entbehrungen gelohnt haben, erfolgreich zu sein im "reichen" neuen Land (was sich viele Verwandte und Bekannte in der Heimat viel einfacher vorstellen, als es tatsächlich ist), einen hohen Status erreichen und diesen mit entsprechenden Statussymbolen beweisen, dabei bei jedem Heimatbesuch unzählige Geschenke für die weitläufige Verwandtschaft mitbringen, viel Geld in die alte Heimat schicken, immer lächeln, keine Schwäche zeigen und nichts für sich selbst fordern.
Dieses Muster habe ich schon bei unzähligen jungen Menschen und nochmal mehr bei jungen Frauen mit Wurzeln in den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens, Polens oder, wie hier, Rumäniens, beobachtet, und es ist ein unvorstellbarer Druck damit verbunden.
Die Autorin Alexandra-Maria Pipos ist selbst in Rumänien geboren und in Deutschland aufgewachsen, sie kennt diesen Leistungsdruck also sicherlich aus eigener Erfahrung und das merkt man dem Buch an.
Ich habe noch nie ein so authentisches Buch zu diesem Thema gelesen, das gleichzeitig unterhaltsam ist und bei dem man die Zerrissenheit zwischen dem enormen Leistungs- und Erfolgsdruck und aber auch dem Wunsch, sich Zeit für den Besuch in der alten Heimat und den Kontakt mit den Menschen dort zu nehmen, so mitfühlen kann. Dabei macht die Hauptfigur gleichzeitig eine beeindruckende Entwicklung durch und nähert sich ihrer alten Heimat und den Menschen dort wieder mehr an, während einige Dinge sich in einem neuen Licht zeigen.
Zusätzlich zu Ioanas persönlicher Geschichte erfährt man auch interessante Hintergründe über die Zeit unter der kommunistischen Ceaucescu-Diktatur, die, ähnlich wie in vielen anderen sozialistischen Diktaturen, von Bespitzelung, Willkür und Terror geprägt war, die bis heute tiefe Gräben mitten durch Familien gerissen haben, weil Menschen unter Druck gesetzt wurden, ihre eigenen engsten Freunde und nächsten Verwandten zu bespitzeln und zu verraten.
Ich habe dieses Buch mit großer Begeisterung gelesen und kann es allen, die sich für Themen wie Leistungsdruck, Migrationsgeschichten und generell Familiengeschichten und neuere europäische Geschichte interessieren, absolut empfehlen!
Rezensionen von Rebecca:
Das Abenteuer geht endlich weiter!
Lightfall 2: Die Prophezeiung von Tim Probert
D
as spannende Abenteuer von Bea und Cad geht endlich weiter!
Auch der zweite Band war wundervoll zu lesen und punktet mit überraschendem Handlungstwist.
Werden die beiden es schaffen, die Lichter zu bewahren und die Sonne zurückzubringen?
Ich liebe diesen Comic einfach und kann Band 3 kaum mehr erwarten!
Rezensionen von Rebecca:
Lou; lauf, Alter. Lauf, weg!
Ultramarin von Ann-Christin Kumm
Dieser nervenaufreibende Roman spielt auf zwei Zeitebenen - in der Vergangenheit, den Jugendjahren der Hauptfiguren, und im Jetzt.
Lou ist unser Erzähler. Durch seine Augen und Gefühlswelt erleben wir seine Beziehung zu Raf, dessen Schwester Sophie und deren Freundin Nora. Von Anfang an bekommt man ungute Schwingungen - gerade und insbesondere zwischen Lou und Raf.
Ich hätte Lou teilweise gerne gepackt, geschüttelt und ihm gesagt: Lauf, Alter. LAUF. WEG. Ganz weit weg!
Ein Buch bei dem ich absolut nicht aufhören wollte zu lesen, weil ich dauernd wissen wollte, was jetzt passiert - und bei dem ich auf jeden Fall sofort aufhören wollte zu lesen, weil ich dauernd die erdrückenden, ungute "Vibes", die Raf ausstrahlt, gespürt habe.
Absolut nichts für schwache Nerven.
Ein faszinierender Blick in seelische Abgründe - über Macht, Manipulation, Abhängigkeiten, Traumata, die erst zum Schluss richtig aufbrechen, und toxische Beziehungen der schlimmsten Art.
Absolut nichts für schwache Nerven!
(Punktabzug nur, weil mich das Buch nach Tagen immer noch fertig macht.)
Rezensionen von vorlesepate:
Dramatische Liebesgeschichte über die Grenze hinaus
Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder
Der neue Roman von Rebekka Eder erzählt in wunderbarer Weise vor allem die dramatische Liebesgeschichte zwischen Kea und Kristen ab dem Jahr 1887. Es trennen sie nicht nur die Grenze zwischen Preußen und Hamburg, die durch Finkenwerder verläuft, sondern auch ihre Herkunft. Kea kommt aus einer gut situierten Familie und Kristen ist ein einfacher Knecht, was zur damaligen Zeit auf Schwierigkeiten stoßen muss!
Außerdem geht es um Keas Apfelgarten und dem Lieblingsapfel ihrer Mutter, dem
sie zu neuem Leben verhilft, als sie einen Sämling keimen lässt und Hilfe von Kristen bei dem Aufbau des Apfelgartens erhält.
Allerdings steht dieser Sämling genau auf der Grenze zwischen Preußen und Hamburg und den Ländereien der Familie Rentfeld, mit der sie verfeindet sind.
Im Laufe der Erzählung erfährt man mehr über diese Verfeindung und den Familienmitgliedern, sowie auch anderen wichtigen und teils sehr starken Charakteren, wie z.B. Keas Cousine Rosa, die ein Geheimnis mit sich trägt.
Im Jahr 1892 bricht dann die Cholera in Hamburg aus und auch Finkenwerder bleibt nicht verschont und die Cholera fordert viele Opfer. Dieser Teil der Geschichte ist dramatisch geschrieben und nimmt auch einen großen Teil der Erzählung ein, passt aber hervorragend. Es bleibt immer spannend und interessant.
Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich finde sie sehr lesenswert, außerdem ist der Schreibstil flüssig gehalten, so das man das Buch zügig durchlesen kann, ohne dass es langweilig wird. Besonders schön und erwähnenswert finde ich die Illustrierung gleich am Innenteil des Buches, die vor allem die Grenze zwischen Preußen und Hamburg zeigt. Das Cover ist mit den Apfelbäumen und der jungen Frau im Vordergrund, passend zur Geschichte, wunderschön gehalten. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.
Rezensionen von Katrin:
Academy der zukünftigen Stars
K-Pop Academy 1: Tanz der Dämonen von Mina Finch
Das Cover ist total ansprechend gestaltet für K-Pop-Fans in jedem Alter.
Story:
Hana sitzt in einer Limousine und fühlt sich als schwebe sie wie auf Wolken. Immer und immer wieder liest sie die Zusage der K-Pop Academy und kann es kaum glauben, dass sie ausgewählt wurde sie besuchen zu dürfen.
Dort angekommen spricht sie sich selbst Mut zu und möchte natürlich alles richtig machen. Es kam wies kommen musste, sie stolpert und rempelt dabei noch 3 andere Mädchen, die gerade an einem Tanzbattle teilnahmen um. Schnell rappelt sie sich wieder auf, doch leider hat sie den "Goldlöffel" der Schule umgerannt und diese blafft sie nun an und ist ziemlich gehässig. Nari und Tae nehmen es ihr nicht übel und führen Hana am Gelände herum. Sie gehen gemeinsam essen und teilen sich kurzerhand sogar ein Zimmer.
Bei der ersten Probe trifft Hana wieder auf Soojin - dem Goldlöffel. Sie lässt sich aber nicht entmutigen und tanzt drauf los. Plötzliche ein Schatten und aus ihrem Tanz wurde ein Abwehrkampf. Nachdem Hana Applaus geerntet hat, rief sie die Direktorin zu sich. Ist der Traum von der Academy nun vorbei?
Fazit:
Der Schreibstil ist super flüssig, kurzweilig und nicht zu herausfordernd. Genau richtig für Leser ab 10 Jahren.
Die Entwicklung von Hana ist total toll, auch das man den Song hören kann ist unglaublich schön. Für uns als totale K-Pop-Fans war dieses Buch ein MUSS.
Klar Leseempfehlung alle Altersgruppen.
Rezensionen von begine:
Lazi schießt Bilder
King Cobra von Muri Darida
King Cobra, ist ein etwas durchgeknalltes Buch von Muri Darida. Ich brauchte eine Zeit bis ich mit dem Ton klarkam.Dann ging es besser und mit dem Ende war ich total ausgesöhnt.
Lazi hat ungarische und deutsche Großeltern. Bis er zur Schule kam, war er viel in Ungarn.
Als Erwachsener fährt er nach Budapest.
Da lernen wir seine Tanten kennen, die sind sich nicht immer einig.
Die Autorin lässt alles etwas durcheinander zu einem Roman werden.
Es werden oft Schlagwörter eingeworfen. .
Alles in allem war es eine ordentliche Geschichte.
Rezensionen von Mona_Leseliebe :
Düster, magisch und genau mein Ding
The Darkest Academy 1 - Bones von Beril Kehribar
Ich war bei The Darkest Academy – Bones tatsächlich erstmal etwas vorsichtig, weil ich schon eine andere Reihe von Beril Kehribar gelesen habe, die mich leider überhaupt nicht packen konnte. Ich war damals zwar neugierig genug, um wissen zu wollen, wie alles endet, aber wirklich begeistert war ich nicht.
Umso überraschter bin ich jetzt, wie gut mir dieses Buch gefallen hat!
Am Anfang musste ich mich kurz in der Welt zurechtfinden, aber dann war ich drin. Und besonders das Magiesystem und die Familiare haben es mir angetan. Ich liebe einfach die Vorstellung, dass die Hexen und Hexer Verbindungen mit magischen Wesen eingehen und dadurch ihre Kräfte bekommen. Drachen, Basilisken, Seraphim und Co. passen für mich auch perfekt zu dieser düsteren Academy-Welt. Davon hätte ich ehrlich gesagt noch viel mehr lesen können.
Auch Vorgoth selbst mochte ich richtig gerne. Diese Akademie ist gefährlich, teilweise ziemlich brutal und man weiß eigentlich nie so genau, wem man überhaupt vertrauen kann. Dazu kommen Prüfungen, Geheimnisse, Rache und natürlich jede Menge Charaktere, bei denen gefühlt RED FLAG auf der Stirn steht. Genau mein Humor.
Luci hat mir als Protagonistin ebenfalls gut gefallen. Sie ist definitiv nicht die typische liebe Fantasyheldin, sondern hat ihre Ecken, ihre Wut und ihren ziemlich starken Wunsch nach Rache. Gerade dadurch fand ich sie interessant. Ich hatte auch das Gefühl, dass hinter ihrer Vergangenheit noch einiges steckt, das wir bisher überhaupt nicht wissen.
Und dann wären da natürlich Devriel und Ezra. Bei beiden bin ich noch nicht an dem Punkt, an dem ich sagen könnte: JAAAA, genau der! Aber gerade das macht es spannend. Vor allem die Dynamik zwischen Luci und Devriel hat mir gefallen. Das Ganze geht schon ziemlich stark in Richtung Bullies-to-Lovers und teilweise wollte ich ihn wirklich einfach nur schütteln. Gleichzeitig wollte ich aber natürlich wissen, wann es zwischen den beiden endlich richtig knallt.
Generell hat die Mischung für mich einfach funktioniert. Dark Academia, Fantasy, Romance, Spice, gefährliche Prüfungen, Geheimnisse und ein bisschen „hier ist doch wirklich jeder verdächtig“. Dadurch wollte ich immer wissen, was als Nächstes passiert.
Und dann dieses ENDE?! Entschuldigung?! Natürlich endet das Buch genau so, dass ich Band 2 jetzt am liebsten SOFORT hätte. Es sind noch so viele Fragen offen und ich habe das Gefühl, dass wir von der eigentlichen Geschichte bisher gerade einmal die Spitze gesehen haben.
Für mich war Bones deshalb eine richtig große Überraschung. Nach meiner bisherigen Erfahrung mit der Autorin hätte ich niemals damit gerechnet, dass mich ihre neue Reihe so sehr packt. Vor allem das Magiesystem, die Familiare und das düstere Academy-Setting haben mich komplett abgeholt.











