Kunden em pfehlungen
Rezensionen von clematis:
Schottland über hundert Jahre
Das Erbe der Gouvernante von Karin Lindberg
Im schottischen Hochland blüht die Liebe, einmal 1919, das andere Mal zur heutigen Zeit, und zeitlos, wie die Liebe ist, sind beide Geschichten – jene von Fiona und jene von Lea – überaus spannend zu lesen, besonders, wenn sie so einfühlsam erzählt werden, wie es Karin Lindberg vermag.
Die Tischlerin Lea wählt ein Work & Travel – Arrangement in den entlegenen Trossachs, wo ein B&B renoviert werden soll.
Dort findet sie nicht nur alte Klaviernoten, sondern auch einen wortkargen Einheimischen. Diese liebenswürdigen Episoden wechseln immer wieder ab mit Fionas Schicksal, welches die junge Gouvernante ebenfalls in die Highlands verschlägt, allerdings bereits gut hundert Jahre zuvor. Auf spannende Weise verquickt die geschätzte Autorin die beiden Zeitebenen zu einem überaus stimmigen Roman, der durch seine Authentizität und durch seine detailliert gezeichneten Charaktere punkten kann. Wie aufregend es in einem abgeschiedenen Herrenhaus zugehen kann, weshalb sich junge Menschen überhaupt entschließen, dort eine gewisse Zeit ihres Lebens verbringen zu wollen, das erzählt Lindberg so lebendig, dass man sich selbst perfekt ins Geschehen hineinversetzen kann.
Zwei romantische Geschichten, vier Menschen mit schmerzhafter Vergangenheit und schlummernde Geheimnisse – das ist der Stoff, aus dem dieser ruhige und doch gleichzeitig so aufregende Roman gewoben ist. Es darf mitgefiebert und gehofft werden, die Dramatik währt nicht zu kurz, Herzklopfen gibt es möglicherweise nicht nur im Buch. Ein absolut empfehlenswerter Roman aus der Vielzahl von Karin Lindbergs Bänden, mir hat er jedenfalls bewegende Lesestunden beschert!
Rezensionen von Martje:
Relativ witziges Spiel
GAME FACTORY - Qork (d,f) von Karin Lindberg
Dieses sehr witzige Spiel ist sehr schnell aufgebaut und man kann direkt mit den Spielen beginnen. Auch die Anleitung zu lesen ging wirklich flott, aber das ist auch schon der erste kleine Kritikpunkt. Ich fand das Spiel etwas zuuu einfach gestaltet. Nicht so wirklich kreativ und nach 1-2 Runden spielen hat der Spaß auch schon nachgelassen.
Als ich die Verpackung gesehen habe, habe ich mich eigentlich sofort davon angesprochen gefühlt, aber hätte nicht gedacht, dass es so unkreativ umgesetzt ist.
Während des Spielens sind uns zwei Gedanken gekommen, vielleicht finden andere es witziger, wenn man dabei Alkohol trinkt? Und meinen einem Freund ist aufgefallen, dass er das Spiel schon kennt. Nur die Kinder Version „Fang die Maus“, ist eins zu eins das gleiche Spiel, nur dass das Kinderspiel wenigstens noch farblich ist und einen anderen Würfel hat. Also ehrlich gesagt keine Empfehlung von mir, da es langfristig einfach keinen Spaß macht. Obwohl das schnelle Aufbauen wirklich angenehm ist.
Rezensionen von bedard:
Es ist nie zu spät für einen Neuanfang
Wirf einen Schatten von Elena Fischer
Weihnachten 1963: Joseph hat beschlossen, sein Leben zu beenden. Er ist Bauer, seine Frau Lis hat ihn vor einigen Monaten gemeinsam mit dem vierjährigen Sohn Samuel verlassen. Einsam auf dem abgelegenen Hof zurückgeblieben, führt Joseph nur noch die notwendigsten Arbeiten durch.
Doch im letzten Moment platzt die schwerkranke Birdie in sein Leben, um deren Genesung er sich kümmern muss.
Die zwanzigjährige junge Frau ist das genaue Gegenteil des wortkargen und zurückhaltenden Joseph. Sie weiß genau, was sie will, und nach anfänglichem Widerstand beginnt Joseph, sich von ihrer Entschlossenheit anstecken zu lassen. Außerdem ist da noch Ada, die ältere Schwester seiner Frau, die trotz der Trennung weiterhin an Josephs Seite steht.
In ruhigem, sehr poetischem Ton erzählt der Roman die Geschichte eines Mannes, der nie gelernt hat, über seine Gefühle zu sprechen. Aufgewachsen auf einem Bauernhof, konnte Joseph den Erwartungen seines harten und empathielosen Vaters nie gerecht werden. Der Krieg, familiäre Tragödien und der Tod seiner Großmutter zwangen ihn schon früh in ein Leben, das er sich nie selbst ausgesucht hätte. In Rückblenden bis in das Jahr 1957 entfaltet sich nach und nach seine Geschichte und macht schließlich auch die Ursachen für das Scheitern seiner Ehe mit Lis verständlich.
Trotz dieses Hintergrunds und des hoffnungslos wirkenden Beginns ist der Roman keineswegs durchgängig düster. Vielmehr erzählt Elena Fischer sehr behutsam von einem Menschen, der Schritt für Schritt wieder einen Weg ins Leben findet. Gerade weil diese Veränderung langsam und ohne große dramatische Wendungen geschieht, wirkt sie besonders glaubwürdig.
Josephs spätes und oft unbeholfenes Bemühen um die Beziehung zu seinem kleinen Sohn sowie seine vorsichtige Annäherung an andere Menschen gehören für mich zu den stärksten Momenten des Romans.
Mich hat „Wirf einen Schatten“ vor allem durch seinen ruhigen, poetischen Ton und die glaubwürdige Entwicklung seiner Figuren überzeugt.
Rezensionen von verhei:
es wird wieder international mit Richard Osman
Wir jagen Schatten von Richard Osman
Alles beginnt mit dem Mord an einem Bodyguard – hier der Bodyguard von Vern Blackwood auf den Stufen seiner toskanischen Villa. Hat dies mit seinem Geschäft mit in Wirklichkeit unwirksamen Vitaminen und Supplements zu tun? Denn immerhin findet sich in der Tasche des Bodyguards ein Zettel mit dem Namen seines größten Rivalen.
Eigentlich gibt es eine Abmachung, dass sie einander in Ruhe lassen. Könnte man dies jetzt nicht als Drohung verstehen? Er engagiert die Detektei „Wir finden Mörder“ rund um den Ex-Cop Steeve Wheeler, der Personenschützerin Amy und der Thrillerautorin Rosie D’Antonio.
Wie schon im Vorgängerband „Wir finden Mörder“ ist auch dieser Band eher international ausgerichtet – Palm Springs, Barcelona und eben die Toskana. Man jagt durch die Weltgeschichte, ein großer Unterschied zur Donnerstagsmordclub- Reihe. Und keine Sorge, er lässt sich auch gut ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen.
Ein großes Highlight der Reihe sind wie ich finde die außergewöhnlichen Charaktere. Alle sind etwas skurril, ja fast schon überzeichnet. Sie unterhalten aber gerade deswegen umso mehr, wenn sie aufeinandertreffen. Steeve ist der ruhige und ausgleichende Part. Amy, Steeve Wheelers Schweigertochter, ist die Personenschützerin und ein Adrenalinjunkie und mitten im Geschehen. In diesem Band erfährt man etwas mehr über ihre Vergangenheit, die sie in nicht so freundlichen Pflegefamilien verbracht hat. Rosie lebt ihr Promileben und die Überholspur mit ihren Alkohol- und Liebesgeschichten, die immer wieder unterhalten. Doch auch der Kriminelle Vern Blackwood, der gar kein so böser Krimineller ist, wie er selbst mein, ist unterhaltsam getroffen.
Auch in diesem Buch findet man Richard Osmans typischen Schreibstil wieder. Ein flüssiger, leichtfüßiger Schreibstil mit viel trockenem, britischem Humor. Man findet viele spritzige und humorvolle Dialoge. Die Charaktere bekommen Tiefgang und Charme, auch wenn sie etwas überzeichnet sind.
Für einen Krimi dürfen natürlich nicht die Wendungen und unerwarteten Ereignisse fehlen. Viele frische Spuren werden präsentiert, so dass eine gewisse Spannung konstant aufrecht bleibt. Manchmal nur nehmen Nebenstränge etwas mehr Raum ein, als dem Tempo gut tut.
Wieder ein gelungener Krimi von Richard Osman, der im Gegensatz zur Donnerstagsmordsclub-Reihe internationaler und etwas skurriler ist. Ich hoffe auf weitere in diesem Setting.
Rezensionen von Bibibabby:
Schöne Botschaft, mit kleiner Schwäche
Liebe findet dich von Vern Kousky
Ich war auf dieses Buch richtig neugierig, weil das Cover und der Titel so vielversprechend aussahen. Leider muss ich sagen, dass das Buch meine Erwartungen nicht komplet getroffen hat.
Die Geschichte fängt ziemlich lustig an: Oskar mag die Liebe nicht. Er hält die am liebsten ganz fern. Dafür holt er sich sogar einen Hund, damit et die Liebe anknurren, anbellen und verjagen kann.
Und am Ende des Tages bekommt der Hund eine kleine Belohnung.
Man seht schon, wohin die Handlung führt.
Die Geschichte ist prägnant erzählt. Die Texte sind kurz und klar, und die Bilder sind farbenfroh und sehr schön gemalt. Das Einzige, was verbessert werden könnte, ist das Ende, das ziemlich abrupt kommt. Ich finde, es könnten noch ein paar Seiten dazukommen, um die Geschichte richtig abzuschließen.
Mein Kleiner ist fünf und war ein bisschen verwirrt, warum Oskar die Liebe fernhalten wollte. Ich denke, dass diese Geschichte für jüngere Kinder etwas ungeeignet ist, wenn sie nicht verstehen können, dass es Oskar sich an snag Anfang wünscht, eigentlich nicht so gut ist.
Rezensionen von peedee:
Spiel oder tödlicher Ernst?
Falsches Spiel im Herrenhaus – Ein Weihnachtskrimi von Alexandra Fischer-Hunold
Weihnachten – das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Nicht auf Pollock Island. Teddy und ihre Familie sind angereist und sind überrascht, was Multimilliardär Guy Cashner, der Tante Jasmine geheiratet hat, aus dem altehrwürdigen Herrenhaus gemacht hat, das er deren Bruder Richard, dem Lord in Finanzschwierigkeiten, abgekauft hat.
Was viele Jahre ein Zuhause war, wurde völlig umgestaltet. Guy kommt aus dem Prahlen nicht mehr heraus. Doch dann ist Guy tot. Ermordet! Teddy, ein grosser Agatha-Christie-Fan, sammelt Hinweise… Für Jugendliche ab 14 Jahren.
Erster Eindruck: Ein schönes weihnächtliches Cover auf schwarzem Hintergrund – wirkt dynamisch.
Die Geschichte wird aus der Sicht der sechzehnjährigen Theodora „Teddy“ erzählt.
Ich konnte mir die Kulisse sehr gut vorstellen: ein altes, zugiges Herrenhaus mit vielen antiken Möbeln, Bildern und Geheimgängen. Wobei, zugig ist das Herrenhaus beileibe nicht mehr, da Guy flugs mal Fussbodenheizung installieren liess. Der adligen Verwandtschaft ist das aber zu heiss – nur wenn es einen fröstelt, ist es ihr Herrenhaus. Und der traditionelle Weihnachtsbaum hat bei Guy definitiv ausgedient: Er hat etwas Künstlerisches hinstellen lassen, das die Familie jedoch nicht an einen Weihnachtsbaum erinnert. Am ersten Abend haben alle Mitglieder der Familie eine anonyme Einladung erhalten mit Angabe einer Zeit, eines Treffpunktes und dem Hinweis, dass ihr/sein Geheimnis bekannt sei. Mysteriös. Wer ist der Verfasser? Nachdem sie sich am jeweiligen Treffpunkt eingefunden haben, ertönt aus den Lautsprecher Guys Stimme, die sagt, dass er tot sei. Wie bitte? Was soll das? Ein geschmackloses Spiel, oder?
Ein abgeschiedenes Herrenhaus auf einer Insel, ein Sturm, ein Todesfall – Teddy beginnt zu ermitteln…
Teddy ist sechzehn Jahre alt, wobei ich manchmal das Gefühl hätte, sie sei deutlich älter, und ein andermal fand ich sie ziemlich kindlich. Nun ja, sechzehn Jahre ist wohl ein schwieriges Alter… Am besten gefallen hat mir Grandma, pardon, Lady Mary, Dowager Countess of Pollock. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, war aber für meinen Geschmack zu lang. Von mir gibt es 3 Sterne.
Rezensionen von Bibibabby:
Tolles Buch für kleine Naturforscher
Lotta liebt den Wald von Sandra Grimm
Dies ist ein wunderbares Buch, um Kindern die Lebewesen näherzubringen, die im Wald leben. Da wir Stadtbewohner sind und uns im Freien nicht besonders auskennen, empfand ich dieses Buch als eine großartige Möglichkeit, meinem Kind die Natur näherzubringen.
Das Format dieses Buches ist sehr gut für jüngere Kinder geeignet.
Die Seiten sind detailreich illustriert und der Zeichenstil lässt die Figuren sehr freundlich wirken. Dieses Buch ist eine Mischung aus Sachbuch und Bilderbuch. Wir begleiten die kleine Lotta bei ihren Besuchen im Wald. Auf jeder Doppeleite gibt es eine kleine Geschichte, in der wir auch etwas lernen können. Dadurch bleibt die Interesse der Kinder erhalten. Es gibt Informationen über Tiere, Pflanzen, und auch was passiert in den unterschiedlichsten Jahreszeiten.
Besonders gefallen mir die Fotos, die dazu beitragen, zu zeigen, wie die Dinge im echten Leben aussehen. Die stabilen Papseiten sind auch perfekt für kleine Hände.
Fazit: Ein schönes Buch für kleine Naturentdecker.
Rezensionen von Philiene :
Skurrile Charaktere
Wir jagen Schatten von Richard Osman
Ich muss gestehen das ich bei diesem Buch einen ganz klaren Coverkauf getätigt habe. ,
Mich hat das Cover einfach so in seinen Bann gezogen das ich das Buch einfach lesen musste. Ja und ich habe weder den Donnerstagsmordclub noch den ersten Teil der Reihe gelesen.
Ich hatte keine Probleme damit der Geschichte zu folgen, auch ohne den Vorgänger zu kennen, allerdings glaube ich das ich die Charaktere etwas besser gekannt hätte, wenn ich Vorwissen gehabt hätte.
Wir jagen Schatten lebt von dem skurrilen Ermittlertrio Steve, Amy und Rosie, die eine Agentur betreiben die Mörder jagt. Eigentlich ist der Fall fast nebensächlich viel mehr geht es um das Ermittlertrio und ihre Jagd um die Welt, dabei haben die drei durchaus einen verzwickte Fall zu lösen, in dem es um tote Leibwächter und nicht immer legale Geschäfte geht.
Dazu kommt eine gute Prise englischen Humors und der macht den Roman sehr lesenswert.
Ich bin ein Fan von Krimis die nicht zu blutig sind und bei denen der Fokus mehr auf den Ermittlern als auf den Ermittlern liegt, ich war hier also genau richtig.
Ein wirkliches Lesevergnügen.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Erschütternd!
Die Wochenkinder von Alexander Teske
Als Österreicherin bin ich, trotz der Lektüre zahlreicher Bücher, mit den Gepflogenheiten in der ehemaligen DDR nicht sehr vertraut. Dennoch glaube ich mich erinnern zu können, dass die hohe Quote der Vollzeit arbeitenden Frauen auch bei uns immer wieder als vorbildlich dargestellt worden ist. Dass dieser Fortschritt in Sachen Gleichbehandlung einen ziemlichen Haken hatte, ist nicht erwähnt worden.
Nämlich die Fremdbetreuung von ca. 500.000 Kindern bereits im Säuglingsalter und zudem noch die ganze Woche und über Nacht. Daher ist dieses Buch ein echter Gewinn an historischem Wissen für mich, zumal es Bekanntes zurechtrückt.
Alexander Teske hat nicht nur Betroffene, wie den Schauspieler Jan Josef Liefers, sondern Therapeuten und Wissenschaftler befragt. Denn dass die Fremdbetreuung ab dem Säuglingsalter Spuren in der Psyche der Kinder hinterlassen hat, ist wohl vorstellbar. Vor allem Säuglinge von Alleinerzieherinnen und Schichtarbeiterinnen (absichtlich verwende ich hier nur die weibliche Form) sowie KünstlerInnen werden hier in ehemaligen Villen kasernenähnlich untergebracht. Wenig persönliche Zuwendung sondern Aufbewahrung und Verpflegung sind die Standards. Obwohl sich die DDR eine rigide Abkehr des NS-Staates auf die Fahnen heftet, scheint in manchen Betreuerinnen ein ähnlicher Geist zu herrschen. Die Kleinen nächtens im Bett fixieren, Beruhigungsmittel geben, zu festen Stunden im Kollektiv auf die Toilette gehen müssen - schwarze Pädagogik statt Fürsorge und Liebe. Den Müttern hat man anderes vorgegaukelt. Allerdings hatten sie kaum eine Wahl, nicht arbeiten zu gehen, wäre in der Diktion der DDR-Gesetze asozial und Verrat am Staat. Dann doch lieber die Kinder misshandeln.
Viele dieser Kinder haben Traumata davongetragen und erst viel später erfahren, dass sie ein solches „Wochenkind“ waren. Wie es zur die Bezeichnung „Wochenkind“ gekommen ist? Die meisten der Kinder durften nur ab Samstag mittags bis Sonntag abends zu ihrer Familie, die ihnen oft fremd ist.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Buch, das noch lange in mir nachhallt, 5 Sterne.
Rezensionen von DoraLupin:
Perfektes Eltern- Kind- Buch
Creepy Castle – Die Schule der Geisterjäger (1). Total verspukt! von Thomas Poppe; Heiko Wolz
Ich lese immer wieder gerne gemeinsam mit meinem Sohn Kinderbücher und bei diesem Cover waren wir gleich Feuer und Flamme! Wir lieben leichten Grusel und die schöne Zeichnung auf dem Buch mit dem kleinen Dämonen hat uns direkt angefixt! Aber nicht nur das Cover ist ganz zauberhaft, auf die Zeichnungen im Buch und die Geschichte selbst sind einfach super und wir haben es unheimlich gerne zusammen gelesen!
Die Story handelt von Creepy Castle, seit Jahrhunderten lernen hier angehende Geisterjäger alles, was man wissen muss, um Geister, Vampire, Dämonen und sonstigen Spuk unschädlich zu machen.
Endlich darf auch Weeny, die Tochter des Direktors, auf die Schule gehen! Gleich am ersten Tag trifft sie ihren Mitschüler Finn, der ihr die kalte Schulter zeigt. Irgendetwas stimmt nicht mit ihm! Doch bevor Weeny hinter sein Geheimnis kommen kann, muss sie sich mit ihm zusammentun. Denn Creepy Castle schwebt in großer Gefahr. Ein uraltes und gefährliches Wesen bedroht die Schule. Können Weeny und Finn sie gemeinsam retten? Vielleicht mithilfe eines (leider viel zu niedlichen) Dämons? Und werden sie dabei vielleicht sogar Freunde?
Der Schreibstil war wirklich toll! Sehr einfach, kindgerecht und leicht verständlich, aber auch immer so spannend und mitreißend das man als Erwachsener seinen Spaß hatte. Das Schloss und die Charaktere werden mit wenigen Worten bildhaft beschrieben und die tollen Zeichnungen nehmen einen noch besser mit auf diese ganz besondere Schule. Mit Finn und Weeny konnte mein Sohn schnell mitfiebern und da die Geschichte wechselt aus beiden Sichten erzählt wird, kann man sich als Leser sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Vorallem Weeny war uns auch sehr schnell sympathisch, wie auch der kleine Dämon Whisk, der der heimliche Liebling wurde.
Einerseits besteht das Buch aus vielen tollen Alltagssituationen die sich an Schulen finden wie neue Freunde finden, Heimweh und auch mal fürs quatschen ermahnt zu werden, das Buch hat aber auch immer wieder schöne Details für die Erwachsenen bereit. Mein Sohn und ich haben uns bestens unterhalten gefühlt und haben am Ende ein kleines Wechselbad der Gefühle durchlebt. Wir freuen uns schon jetzt auf den zweiten Teil und können das Buch nur weiterempfehlen, gerade für Eltern-Kind- Gespann ist die Geschichte ein Hit!










