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Rezensionen von Shilo:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ein leiser Auftakt, der neugierig auf mehr macht

Der Seegasthof – Wo der Traum beginnt von Linda Winterberg

Manche Geschichten brauchen etwas Zeit, bis sie ihren eigenen Rhythmus finden. Genau so war es hier. Die ersten Seiten erzählen ganz in Ruhe vom Leben am Chiemsee und geben der Familie Bachinger viel Raum. Der Seegasthof mit seinem Blick auf den See, die berühmten Dampfnudeln und die vielen kleinen Momente im Alltag machen es leicht, sich alles vorzustellen.

Es entsteht das Gefühl, als würde man für eine Weile selbst dort einkehren und die Menschen nach und nach kennenlernen.
Im Mittelpunkt steht Amrei, deren Zukunft eigentlich schon festzustehen scheint. Doch ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag nimmt ihr Leben eine völlig unerwartete Wendung. Von diesem Moment an verändert sich vieles. Das Geschehene wirft Fragen auf und gibt der Geschichte eine neue Richtung, auch wenn sie ihren ruhigen Ton dabei nicht verliert.
Amrei war für mich eine Figur, deren Weg ich gern verfolgt habe. Sie wirkt bodenständig und glaubwürdig. Ihre Gedanken und Entscheidungen passen gut zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Auch die anderen Familienmitglieder, besonders die stets grantelnde Großmutter Resi, tragen dazu bei, dass der Seegasthof lebendig wirkt. Niemand drängt sich besonders in den Vordergrund. Stattdessen entsteht nach und nach das Bild einer Familie, die zusammenhält und ihren Platz im Leben sucht.
Gefallen hat mir auch, dass die historische Zeit ganz selbstverständlich Teil der Geschichte ist. Vieles wird eher nebenbei erzählt und genau das hat auf mich natürlich gewirkt. Der Alltag, die Arbeit im Gasthof und das Miteinander stehen oft stärker im Mittelpunkt als große Ereignisse. Dadurch entsteht eine angenehme, ruhige Stimmung, die gut zu diesem Roman passt.
Über weite Strecken lässt sich die Handlung viel Zeit. Wer gleich zu Beginn viele überraschende Wendungen erwartet, braucht etwas Geduld. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass manches etwas kürzer hätte erzählt werden können. Erst im letzten Viertel entwickelt sich die Geschichte deutlich weiter und sorgt dafür, dass man unbedingt wissen möchte, wie es mit Amrei weitergeht. Ab diesem Zeitpunkt hatte mich der Roman deutlich stärker gepackt.
Am Ende blieb für mich der Eindruck, dass dieser Band vor allem den Grundstein für die Reihe legt. Viele Entwicklungen beginnen erst und nicht jede Frage wird schon beantwortet. Gerade das macht neugierig auf die Fortsetzung. Ich möchte gern erfahren, welchen Weg Amrei weitergehen wird und welche Herausforderungen noch auf sie warten.
Insgesamt ist dies ein ruhiger Auftakt, der sich Zeit für seine Figuren und ihre Welt nimmt. Nicht alles hat mich gleichermaßen gefesselt, doch die glaubwürdigen Charaktere, die stimmige Atmosphäre und das offene Ende haben dafür gesorgt, dass ich die Geschichte gern weiterverfolgen möchte.
4 Sterne.

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Ein leiser Auftakt, der neugierig auf mehr macht

Rezensionen von beautybooks:

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Sehr berührend!

Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

In „Ein ganz normales Wunder“ erzählt Woody Brown von Menschen, deren Leben unterschiedlicher kaum sein könnten und die dennoch mehr miteinander verbindet, als zunächst zu erkennen ist. Im Mittelpunkt steht die Tagesstätte „Miracle Ranch“ in Kalifornien, in der Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen betreut werden.

Hier begegnen sich Schicksale, Hoffnungen und persönliche Geschichten, die auf ihre ganz eigene Weise berühren.
Carlos arbeitet in der Tagesstätte und kümmert sich mit viel Geduld und Herz um die Menschen, die dort leben und betreut werden. Einer von ihnen ist Tom, der aufgrund seiner Behinderung nicht sprechen kann. Trotzdem hat er seine ganz eigenen Vorstellungen vom Leben, von Liebe und davon, was ihn glücklich machen könnte. Besonders seine Sehnsucht nach Nähe und einer Beziehung zeigt, dass sich hinter seiner äußeren Einschränkung ein Mensch mit denselben Wünschen und Gefühlen wie jeder andere verbirgt.
Auch Walter findet seinen Weg in diese besondere Gemeinschaft. Nach einem schweren Verlust ist sein Leben aus den Fugen geraten, und er muss lernen, mit seiner Vergangenheit und seinem Schmerz umzugehen. Die Begegnungen mit den Menschen in der Tagesstätte bringen ihn dazu, seine eigene Sicht auf das Leben zu hinterfragen.
Nach und nach kreuzen sich die Lebenswege der verschiedenen Figuren. Dabei geht es nicht nur um Behinderung, sondern vor allem um Menschlichkeit, Liebe, Einsamkeit, Verlust und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Der Roman zeigt, dass ein erfülltes Leben nicht davon abhängt, ob alles nach den eigenen Vorstellungen verläuft. Manchmal sind es gerade die unerwarteten Begegnungen und kleinen Momente, die etwas in uns verändern und sich im Nachhinein wie ein ganz normales Wunder anfühlen.
.
„Ein ganz normales Wunder“ hat mich wirklich sehr begeistert und tief berührt. Ich habe mich schnell auf die unterschiedlichen Charaktere und ihre Geschichten eingelassen und fand es besonders schön, wie Woody Brown zeigt, dass jeder Mensch seine ganz eigenen Wünsche, Ängste und Sehnsüchte hat.
Die Geschichte hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht und gleichzeitig so viel Wärme ausgestrahlt. Besonders berührt hat mich, wie ehrlich und menschlich die Figuren dargestellt werden und wie deutlich wird, dass man einen Menschen niemals nur aufgrund seiner äußeren Umstände oder Einschränkungen beurteilen sollte.
Es gab einige Momente, die mir richtig ans Herz gegangen und noch nach dem Lesen in meinen Gedanken geblieben sind. Für mich ist „Ein ganz normales Wunder“ eine Geschichte über Liebe, Hoffnung, Verlust, Menschlichkeit und darüber, dass manchmal gerade die kleinen Dinge im Leben zu etwas ganz Besonderem werden.

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Sehr berührend!

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Sehr berührend!

Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

In „Ein ganz normales Wunder“ erzählt Woody Brown von Menschen, deren Leben unterschiedlicher kaum sein könnten und die dennoch mehr miteinander verbindet, als zunächst zu erkennen ist. Im Mittelpunkt steht die Tagesstätte „Miracle Ranch“ in Kalifornien, in der Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen betreut werden.

Hier begegnen sich Schicksale, Hoffnungen und persönliche Geschichten, die auf ihre ganz eigene Weise berühren.
Carlos arbeitet in der Tagesstätte und kümmert sich mit viel Geduld und Herz um die Menschen, die dort leben und betreut werden. Einer von ihnen ist Tom, der aufgrund seiner Behinderung nicht sprechen kann. Trotzdem hat er seine ganz eigenen Vorstellungen vom Leben, von Liebe und davon, was ihn glücklich machen könnte. Besonders seine Sehnsucht nach Nähe und einer Beziehung zeigt, dass sich hinter seiner äußeren Einschränkung ein Mensch mit denselben Wünschen und Gefühlen wie jeder andere verbirgt.
Auch Walter findet seinen Weg in diese besondere Gemeinschaft. Nach einem schweren Verlust ist sein Leben aus den Fugen geraten, und er muss lernen, mit seiner Vergangenheit und seinem Schmerz umzugehen. Die Begegnungen mit den Menschen in der Tagesstätte bringen ihn dazu, seine eigene Sicht auf das Leben zu hinterfragen.
Nach und nach kreuzen sich die Lebenswege der verschiedenen Figuren. Dabei geht es nicht nur um Behinderung, sondern vor allem um Menschlichkeit, Liebe, Einsamkeit, Verlust und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Der Roman zeigt, dass ein erfülltes Leben nicht davon abhängt, ob alles nach den eigenen Vorstellungen verläuft. Manchmal sind es gerade die unerwarteten Begegnungen und kleinen Momente, die etwas in uns verändern und sich im Nachhinein wie ein ganz normales Wunder anfühlen.
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„Ein ganz normales Wunder“ hat mich wirklich sehr begeistert und tief berührt. Ich habe mich schnell auf die unterschiedlichen Charaktere und ihre Geschichten eingelassen und fand es besonders schön, wie Woody Brown zeigt, dass jeder Mensch seine ganz eigenen Wünsche, Ängste und Sehnsüchte hat.
Die Geschichte hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht und gleichzeitig so viel Wärme ausgestrahlt. Besonders berührt hat mich, wie ehrlich und menschlich die Figuren dargestellt werden und wie deutlich wird, dass man einen Menschen niemals nur aufgrund seiner äußeren Umstände oder Einschränkungen beurteilen sollte.
Es gab einige Momente, die mir richtig ans Herz gegangen und noch nach dem Lesen in meinen Gedanken geblieben sind. Für mich ist „Ein ganz normales Wunder“ eine Geschichte über Liebe, Hoffnung, Verlust, Menschlichkeit und darüber, dass manchmal gerade die kleinen Dinge im Leben zu etwas ganz Besonderem werden.

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Sehr berührend!

Rezensionen von @beautybooks (Instagram):

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Sehr berührend!

Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

In „Ein ganz normales Wunder“ erzählt Woody Brown von Menschen, deren Leben unterschiedlicher kaum sein könnten und die dennoch mehr miteinander verbindet, als zunächst zu erkennen ist. Im Mittelpunkt steht die Tagesstätte „Miracle Ranch“ in Kalifornien, in der Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen betreut werden.

Hier begegnen sich Schicksale, Hoffnungen und persönliche Geschichten, die auf ihre ganz eigene Weise berühren.
Carlos arbeitet in der Tagesstätte und kümmert sich mit viel Geduld und Herz um die Menschen, die dort leben und betreut werden. Einer von ihnen ist Tom, der aufgrund seiner Behinderung nicht sprechen kann. Trotzdem hat er seine ganz eigenen Vorstellungen vom Leben, von Liebe und davon, was ihn glücklich machen könnte. Besonders seine Sehnsucht nach Nähe und einer Beziehung zeigt, dass sich hinter seiner äußeren Einschränkung ein Mensch mit denselben Wünschen und Gefühlen wie jeder andere verbirgt.
Auch Walter findet seinen Weg in diese besondere Gemeinschaft. Nach einem schweren Verlust ist sein Leben aus den Fugen geraten, und er muss lernen, mit seiner Vergangenheit und seinem Schmerz umzugehen. Die Begegnungen mit den Menschen in der Tagesstätte bringen ihn dazu, seine eigene Sicht auf das Leben zu hinterfragen.
Nach und nach kreuzen sich die Lebenswege der verschiedenen Figuren. Dabei geht es nicht nur um Behinderung, sondern vor allem um Menschlichkeit, Liebe, Einsamkeit, Verlust und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Der Roman zeigt, dass ein erfülltes Leben nicht davon abhängt, ob alles nach den eigenen Vorstellungen verläuft. Manchmal sind es gerade die unerwarteten Begegnungen und kleinen Momente, die etwas in uns verändern und sich im Nachhinein wie ein ganz normales Wunder anfühlen.
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„Ein ganz normales Wunder“ hat mich wirklich sehr begeistert und tief berührt. Ich habe mich schnell auf die unterschiedlichen Charaktere und ihre Geschichten eingelassen und fand es besonders schön, wie Woody Brown zeigt, dass jeder Mensch seine ganz eigenen Wünsche, Ängste und Sehnsüchte hat.
Die Geschichte hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht und gleichzeitig so viel Wärme ausgestrahlt. Besonders berührt hat mich, wie ehrlich und menschlich die Figuren dargestellt werden und wie deutlich wird, dass man einen Menschen niemals nur aufgrund seiner äußeren Umstände oder Einschränkungen beurteilen sollte.
Es gab einige Momente, die mir richtig ans Herz gegangen und noch nach dem Lesen in meinen Gedanken geblieben sind. Für mich ist „Ein ganz normales Wunder“ eine Geschichte über Liebe, Hoffnung, Verlust, Menschlichkeit und darüber, dass manchmal gerade die kleinen Dinge im Leben zu etwas ganz Besonderem werden.

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Sehr berührend!

Rezensionen von brauneye29:

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Warmherzige Geschichte

Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking

Zum Inhalt:
Das Leben von Ms Atkins läuft geordnet mit gewohnten Regeln und Routinen bis sie in einen geheimen Leseraum der Bibliothek geführt wird. Dort begegnet sie Robert Joy und Xiao Mei Smith. Gemeinsam tauchen sie in phantastische Geschichten ein und stellen sich auch ihren Erinnerungen, Ängsten aber ach Sehnsüchten.

Dieser Raum ist mehr als nur ein Leseraum.
Meine Meinung:
Was für ein warmherzige Geschichte und wie gerne habe ich die Protagonisten dabei begleitet und dabei mehr und mehr von ihnen zu erfahren. Diese besondere Atmosphäre des Raumes kommt bei den Beschreibungen auch so richtig rüber, so dass man gerne selbst dort eintreten möchte und dieses besondere Flair von Fantasie und den eigenen Erlebnissen erleben möchte. Ohne belehrend zu wirken ist doch auch eine Botschaft im Buch vorhanden. Man muss sich auch den Ängsten stellen um zu wachsen und Mut für neues zu haben. Ein bezauberndes Buch, dass sich wirklich lohnt zu lesen.
Fazit:
Warmherzige Geschichte

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Warmherzige Geschichte

Rezensionen von brauneye29:

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Sehr spannend

Das Krähenzimmer von Carolin Frey

Zum Inhalt:
Lotta kehrt in den Ort der Kindheit zurück, dorthin wo sie immer glücklich war, alles kannte, hier will wie sich verstecken. Doch vieles hat sich sehr verändert, nichts scheint mehr wie früher und sie fühlt sich beobachtet, sowohl draußen als auch im Haus. Als sie anfängt Fragen zu stellen, zeigt sich ein düsteres Bild und in einem Tagebuch zeigt sich die düstere Geschichte des Hauses.

Und es gab auch eine junge Frau, die im Haus gestorben ist.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, dass besonders durch eine düstere Stimmung besticht, die sich durch das gesamte Buch zieht, aber auch sehr gut zur Story passt. Lotta fand ich als Figur sehr interessant und auch authentisch mit ihren Problemen und ihren zweifeln, deshalb konnte man selbst ihre Zweifel mitfühlen. Die Spannung nimmt eher langsam zu, aber das fand ich schon sehr passend. Ich durfte sowohl Buch als auch Hörbuch lesen bzw. hören und fand beide auch ihre eigene Art gut und kann beide uneingeschränkt empfehlen.
Fazit:
Sehr spannend

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Sehr spannend

Rezensionen von Cornelia:

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Wohlfühl-Atmosphäre mit spicy Szenen

Mistakes were Made von Lucy Score

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, da ich den vorherigen Band verschlang. In Story of my life finden Hazel und Cam zueinander. In Mistakes were made kommen Zoey, beste Freundin und Agentin von Hazel, und Cams Bruder Gage nicht mehr voneinander los. Die Funken zwischen den beiden fliegen, gefolgt von einigen spicy Szenen.

Es macht Spaß weiterzulesen.

Zoeys lockere und chaotische Art macht sie von Beginn an sympathisch. Gage wird als der absolute Traummann beschrieben, er macht alles, um Zoey wunschlos glücklich zu machen.

Familienzusammenhalt und Freundschaft nehmen einen wesentlichen Teil der Geschichte ein. Die vielen Tiere bringen kuschelige Bonuspunkte. ADHS ist relevant für die Liebesgeschichte, ich lese gern darüber. Im "dritten Akt" gibt es noch ein paar kleine Dramen, die noch einmal Schwung liefern.

Probleme werden gelöst, die positive und humorvolle Atmosphäre überwiegt und versetzt mich in Wohlfühl-Stimmung. Trotz 600 Seiten lese ich durchgehend gern weiter. Mistakes were made empfehle ich sehr gern weiter.

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Wohlfühl-Atmosphäre mit spicy Szenen

Rezensionen von Kate:

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Gefangen in einem grausamen Spiel

Der Familienvater von Drea Summer

Tim erwacht gefesselt in einem fremden Haus und wird Teil eines gefährlichen Spiels. Gleichzeitig untersuchen Stefanie Teufel und Jan Graf den Mord an einer Familie. Die Ermittler entdecken Parallelen zu früheren Fällen und müssen den Täter schnell finden, bevor erneut eine Familie angegriffen wird.

Der Einstieg hat mir gut gefallen. Besonders die Perspektive des Täters fand ich spannend, da man direkt Einblicke in seine Gedanken und seine Vorgehensweise bekommt. Durch die unterschiedlichen Perspektiven und die kurzen Kapitel entsteht ein schönes Tempo, das die Spannung immer wieder steigert.

Auch die Nähe zu den Ermittlungen und den Gedanken der Figuren hat mir gefallen. Mit Steffi bin ich allerdings nicht ganz warm geworden. Sie ist beruflich sehr engagiert und verfolgt ihre Arbeit mit großem Einsatz. Oft hatte ich allerdings den Eindruck, dass alles nach ihrer Nase gehen muss und sie ungehalten wird, wenn etwas nicht nach ihren Vorstellungen läuft. Auch Steffi und Jan konnte ich in ihrer Art, an den Fall heranzugehen, nicht ganz für mich gewinnen.

Die Rückblenden waren sehr traurig und emotional. An manchen Stellen fehlten mir allerdings Details, wodurch mir etwas Tiefe gefehlt hat.

Das Ende hat mich dann wirklich überrascht, mit dieser Wendung hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Gleichzeitig bleiben einige Fragen offen, weshalb sich die Geschichte für mich ein wenig unfertig angefühlt hat. Der Showdown sorgt noch einmal für Spannung und Dramatik.

Der kleine Ausblick auf den nächsten Fall, am Schluss des Buches, macht definitiv neugierig.

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Gefangen in einem grausamen Spiel

Rezensionen von MariasBooks:

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Black Mirror als Buch - Teil 2

Canvas (Cryptos, Band 2) von Ursula Poznanski

ZUM BUCH
Canvas ist der 2. Teil der Cryptos-Reihe aus der Feder von Ursula Poznanski.
Die Autorin kennt man von Büchern wie der Erebos-Reihe, Vanitas, die Burg, Oracle etc. Das Buch ist im Loewe Verlag erschienen.

STIMMUNG
Der Vibe des Buches ist auf Spannung ausgelegt. Es wird gerätselt, kombiniert und versucht auf die Schliche zu kommen und herauszufinden, was hier gerade los ist.

Es ist von der Stimmung her sehr ähnlich zum 1. Teil, aber mit anderer Handlung und neuen Elementen, sodass es sehr gut zur Reihe passt, aber dennoch einige Überraschungen und Möglichkeiten mit sich bringt.

GESTALTUNG / AUFBAU
Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut und finde, es ist eine passende Ergänzung zum 1. Teil Cryptos.
Ich habe das Buch als eBook gelesen, weshalb ich keine genauere Info zu Innengestaltung des gedruckten Buchs machen kann.
Das Buch ist aus Ich-Perspektive geschrieben und wird aus der Sicht von der Protagonistin Jana erzählt, diem an bereits aus dem 1. Teil kennt.

CHARACTERE und Handlung
Die Protagonist/der Protagonisten haben mir an sich gut gefallen, wenn ich auch größere Probleme hatte, wie schnell alle Charactere am Anfang wieder eingeführt wurden. Hier lohnt sich definitiv eine Zusammenfassung zu lesen oder ein Reread des 1. Teils zu machen. Und es kommen generell recht viele namentlich genannte Charactere vor, darauf sollte man sich vorbereiten, um Richtung Ende hin den Überblick zu verlieren.
Ihre Handlungen der Charactere war an sich immer gut erklärt und nachvollziehbar. Aber die Handlung an sich konnte Teils mit den ganzen Welten etwas verworren werden. Hier lohnt es sich, dass Buch in wenigen Etappen und ohne größere Pausen zu lesen, um nicht den Überblick zu verlieren.

Was mir BESONDERS GUT gefallen hat, ist nach wie vor die Idee dieses dystopischen aber sehr realistischen Black-Mirror-inspirierten Settings. Zudem hat sich die Autorin viele Gedanken zu dem System und zu den gestalteten Welten gemacht und diese auch sehr kreativ und mit vielen Spielregeln ausgestaltet. Mir haben die Neuerungen recht gut gefallen, und wie sie diese in die bereits bekannte Welt integriert hat.
Das Ganze Buch liest sich an sich sehr flüssig und schnell, wenn man mit den Characteren auf dem aktuellesten Stand ist.

Was mir WENIGER GUT gefallen hat, waren die oben genannten Menge an namentlichen Characteren und dass ich Richtung Ende vom Buch etwas die Übersicht über sie verloren habe. Hier wäre entweder ein Glossar sehr angenehm gewesen, wenn man selbst sich keine Notizen machen will.
Ich hätte mir etwas mehr Lovestory gewünscht, weil diese wirkte teils einfach zu sehr im Hintergrund und unrelevant, da hätte man sie gleich weglassen können.

FAZIT
Eine gleichwertige Fortsetzung der Reihe die mir sehr gut gefallen hat, aber mir auch kleinere Problemchen beschwert hat, deswegen nur 4 Sterne. Aber wer damit weniger Probleme hat und Band 1 bereits geliebt hat, für den kann das auf alle Fälle ein Highlight werden.

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Black Mirror als Buch - Teil 2

Rezensionen von bücherliebe74:

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Anders als erwartet

Leuchtende Schatten von Iris Wolff

Die Autorin Iris Wolff nimmt die Leserschaft mit in die Zeit 1943/44, in das Leben der damals 13jährigen Elisabeth in Hermannstadt / Siebenbürgen.

Der Roman ist geschrieben aus der Sicht von Elisabeth, die mit ihrer ausgeprägten Beobachtungsgabe für Menschen und Umgebung besticht.
Elisabeths Gefühlswelt ist ausführlich und authentisch dargestellt, auch die anderen, für die Geschichte wichtigen Personen, sind ähnlich dicht beschrieben.

Elisabeth erscheint für ihr junges Alter recht reif zu sein, was eventuell der Lebensumstände dieser Zeit geschuldet sein könnte.

Elisabeth und Harriet, zwischen denen anfangs eine zarte, später sehr intensive Freundschaft entsteht, kommen aus sehr unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Schichten. Dies wird einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben.
Allerdings liegt der Schwerpunkt des Romans meiner Meinung nach deutlich stärker auf dem Großfamilien-Leben Elisabeths.
Die Mädchen-Freundschaft gewinnt erst nach der Hälfte des Romans an Gewicht. Hier hatte ich mir mehr erhofft.
Das Familienleben in Elisabeths Großfamilie wird ausführlich und authentisch beschrieben, besonders gut gefallen hat mir dabei die Rolle und Haltung der Großmutter.

Man gewinnt einen Einblick in das Leben unter dem Einfluss des Kriegsgeschehens und Themen wie Kriegspropaganda, Bund Deutscher Mädels und Arbeitsdienst-Einsätzen.

Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, atmosphärisch, unaufgeregt und ließ mich gut in die Handlung gleiten, aber leider am Ende zu abrupt mit zu vielen offengelassenen Parts zurück.

Insgesamt ist es ein fast sanfter Roman und vereint Themen wie Freundschaft, Loyalität, Hoffnung und Verlust.

3 von 5 Punkten!

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Anders als erwartet