Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Dragon:
Des Pudels Kern
Dunkle Künste 1. Pudel-Panik von Daniel Bleckmann
Vom Erfolgsduo Bleckmann/Hussung gibt es mit der „Dunkle Künste“-Reihe nun neue spannende und gruselige Abenteuer, die kleine Lesende lieben werden. Mir hat das Buch sehr gefallen, da es ein überzeugendes Gesamtpaket aufweisen kann: ein Cover, das schon zeigt, dass es unheimlich und interessant werden wird; die tolle Aufmachung im Stil eines Tagebuchs; der leicht zugängliche Text sowie das altersgerechte Thema für junge Lesende ab etwa 9 Jahren und die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Magie.
Das Freunde-Trio bestehend aus Henri, Charlotte und Sahin beweist in „Pudel-Panik“ einen tollen Zusammenhalt und echte Freundschaft, als es darum geht, herauszufinden, warum sich Henris Hund neuerdings richtig gruselig verhält. Seit Henri alte Schriften aus dem Nachlass seines Opas in seinem Besitz hat und sich sehr für Alchemie interessiert, ist schon einiges passiert, wovon seine Eltern nichts wissen dürfen. In seinem Alchemie-Keller erforscht Henri unermüdlich die Geheimnisse der Alchemie, hat bereits auch Sahin damit angesteckt und mit ihren unterschiedlichen Charakteren passen die drei Freunde bestens zusammen, um die bisher entdeckten Geheimnisse möglichst verborgen zu halten. Doch wie lange wird das gelingen, wenn sie nicht schnellstens heraus finden, was mit Henris Pudel Jowo passiert ist und warum dieser sich so seltsam verhält…?
Das Thema ist genau richtig für die Zielgruppe und bietet jede Menge Lesespaß, Grusel und sogar Wissenswertes. Mir gefällt besonders die Form eines Tagebuchs, in der Henri von seinen Erlebnissen berichtet. In aufgelockertem Schreibstil mit vielen Zeichnungen, Skizzen, Querverweisen und Randnotizen wirkt der Text authentisch und animiert auch ungeübtere Lesende zum Dranbleiben. Denn die Story ist allemal spannend, denn es gilt herauszufinden, was mit Henris Hund passiert ist.
Dabei spart der Autor nicht an witzigen Passagen und Anspielungen durch Namen und Hinweisen auf Goethes Werk „Faust“. Meiner Meinung nach trifft er auch genau den richtigen Ton, um das Buch spannend und gruselig zu gestalten, jedoch nicht zu sehr, um nachhaltige Ängste bei den kleinen Lesenden zu schüren. Besonders die Dynamik der drei Freunde untereinander gefällt mir, da sie so unterschiedlicher Charaktere sind, die dann doch im Ganzen eine tolle Einheit bilden. Ein wenig schade finde ich das Klischee der braven, regeltreuen und immer sauberen Charlotte, sodass die Freunde mich ein wenig an ein berühmtes Trio einer Zauberschule erinnern. Hier hätte ich mir ein wenig Vielfalt bzw. etwas realitätsnahere Eigenschaften der Kinder gewünscht. Ansonsten ist die Story sehr modern und für das jetzige technische Zeitalter angepasst, da Henri sogar sein eigenes KI-Wesen hat.
Der Band überzeugt, macht Spaß und schürt die Vorfreude auf weitere. Deshalb empfehle ich das Buch für alle kleinen Lesenden, die magische, leicht gruselige Abenteuer und sympathische Charaktere erleben wollen.
Rezensionen von brauneye29:
Ganz okay
Lemon Blossoms - Geheimnisse auf der kleinen Zitronenfarm am Gardasee von Rebecca Martin
Bücher, die am Gardasee spielen ziehen mich irgendwie magisch an, denn ich bin oft dort und liebe es einfach da und lese gerne Bücher, die dort spielen. Hier hätte die Geschichte gefühlt auch überall spielen können, denn irgendwie spielte der Gardasee für mich nur wenig eine Rolle, wenn man von den Limonen und den Produkten absieht.
Insgesamt fand ich die Geschichte ganz nett, aber leider auch nicht mehr. Schreibstil war okay und lies sich gut lesen.
Rezensionen von brauneye29:
Wie immer gut
Alles wird Asche (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 12) von Nele Neuhaus
Zum Inhalt:
Was nach diversen Unfällen aussieht, stellt sich schnell als eine sehr brutale und raffinierte Mordserie heraus. Die Ermittlungen führen in den Umkreis des tödlich verunglückten Tech-Milliardärs Brinkhoff und während Von Bodenstein und Sander noch versuchen durch Verbindungen in Familie und Firma zu entwirren, stoßen sie auf weitere Morde, die mit Brinkhoff zusammenhängen.
Und schnell wird klar, sie müssen schnell sein, sonst wird es weitere Morde geben.
Meine Meinung:
Auf die Autorin kann man sich echt verlassen. Wieder hat sie eine komplexe und wirklich spannende Geschichte entwickelt, die einen fesselt und auch immer verführt weiter und weiter zu lesen oder eben zu hören. Was mir jedes Mal gut gefällt, ist dass man die Vorgänger nicht unbedingt kennen muss, den die Fälle sind in sich abgeschlossen. Klar, das ein oder andere Detail, speziell aus dem Privaten der Ermittler fehlen einem dann schon, sind aber überhaupt nicht wichtig für die jeweiligen Bücher. Ich hatte das Hörbuch und fand es auch sehr gut gelesen. Daumen hoch und Lese- bzw. Hörempfehlung.
Fazit:
Wie immer gut
Rezensionen von Harakiri:
Humorvoll und teilweise skurril
Madame Mort und der tote Onkel von Pierre Lagrange
Endlich darf die Gerichtsmedizinerin Berthe ein eigenes Buch haben. Mir gefiel sie schon in der Albin-Leclerc-Reihe sehr gut.
Auch Berthe hat eine ungewöhnliche Art, sich Kriminalfällen anzunehmen. Als sie von dem Verschwinden einer Leiche aus einem Bestattungsinstitut erfährt, gehen bei ihr alle Lichter an und die Neugierde lässt sie nicht los.
Wer könnte ein Interesse daran haben, die Leiche zu stehlen? Und was sind die Hintergründe?
Ich mag die humorvollen Romane des Autors sehr gerne und kenne die gesamte Leclerc-Reihe. Dass Albin auch in diesem Buch eine (Neben-)rolle spielen darf, hat mich sehr gefreut. Berthe steht aber im Vordergrund und dieses Mal hat der Autor auch die ganzen Nebensächlichkeiten weggelassen, die mich mittlerweile bei der Leclerc-Reihe stören. Berthe Sauniers Abenteuer ist erfrischend und mitreißend und so undurchsichtig, dass man sich auf die Lösung freut. Auch als ein Zwischenerfolg verbucht werden kann, ist das Buch noch lange nicht zu Ende. Wobei das Buch mit 300 Seiten doch relativ kurz ist. Mittlerweile habe ich aber kürzere, knackige Bücher zu schätzen gelernt.
Gewisse Parallelen sind in beiden Reihen zu finden: auch Berthe hat einen stillen Ratgeber. Wo Albin mit seinem Mops spricht, ist es bei Berthe ein Skelett. So herrlich kurios und teilweise auch wieder witzig, dass ich mich gleich in der Handlung wohlgefühlt habe. Zudem beginnt das Buch mit einer Geburt und so werden die ganzen Charaktere gleich einprägsam eingeführt.
Fazit: Madame Mort und der tote Onkel ist der Auftakt einer neuen Reihe von Pierre Lagrange, die ich sicher weiterverfolgen werde.
Rezensionen von Leserin:
Eine Geschichte, die berührt!
Lunar New Year Love Story von Yang Gene Luen - Pham Leuyen
Ich lese gerne romantische Geschichten, warum nicht mal eine Graphic Novel? Es war mein erstes Buch dieser Art und sicherlich nicht das letzte.
Valentinas Name ist Programm, denn sie liebt den Valentinstag. Aber sie glaubt, dass ein Liebesfluch auf ihrer Familie liegt, in der niemand seit Generationen Glück in der Liebe fand.
Als sie die Wahrheit erfährt, nimmt sie ihr Glück selber in die Hand...
In diese Geschichte ist die ganze Familie eingewoben. Die verschiedenen Figuren wirken sehr authentisch, sind vielschichtig charakterisiert und jeder auf seine Art interessant.
Die Graphic Novel ist viel mehr, als nur eine zauberhafte Romantikkomödie. Sie geht viel tiefer, thematisiert den Familienzusammenhalt, stellt die kulturelle Identität in den Vordergrund und verwebt asiatische Traditionen mit westlichen Einflüssen.
Das Buch ist etwas schwerer, sehr ansprechend gestaltet mit wunderschönen detaillierten Zeichnungen auf Glanzpapier. Lebendig, mit kräftigen Farben, wirken sie wie ein Film. Es hat richtig Spaß gemacht Vals Geschichte zu lesen. Sie ist unterhaltsam, berührend und voller Emotionen.
Rezensionen von lu_rkz:
Gefühle verstehen
Mein artgerecht-Trotzbuch: Nein! von Nicola Schmidt
„Mein artgerecht-Trotzbuch: Nein!“ von Nicola Schmidt beschäftigt sich mit einem Thema, das wohl viele Eltern von Kleinkindern nur allzu gut kennen: Trotz, Wut und scheinbar endlose „Nein!“-Momente. Anhand der Eichhörnchen-Kinder Vincent und Sophia werden verschiedene Alltagssituationen gezeigt, in denen Kinder überfordert, müde, hungrig oder unzufrieden sind und entsprechend heftig reagieren.
Besonders schön ist dabei, dass der Trotz nicht einfach als schlechtes Verhalten dargestellt wird. Stattdessen wird vermittelt, dass hinter dem Verhalten ein Bedürfnis steckt, das gesehen und ernst genommen werden sollte.
Sehr gelungen finde ich die liebevollen Illustrationen von Iris Blanck. Die kräftigen Farben und die ausdrucksstarke Mimik der Eichhörnchen machen die Gefühle der Figuren für kleine Kinder gut nachvollziehbar. Gerade bei einem Buch über Emotionen sind die Bilder besonders wichtig, und hier unterstützen sie die Geschichte wunderbar. Die Figuren wirken sympathisch und lebendig, sodass Kinder leicht einen Bezug zu den Situationen herstellen können.
Auch die Gestaltung als stabiles Pappbilderbuch passt hervorragend zur Zielgruppe ab etwa zwei Jahren. Die Geschichte ist alltagsnah und zeigt Situationen, die Familien tatsächlich erleben können – vom Anziehen bis zum Umgang mit Frust und Enttäuschungen. Zusätzlich gibt es hilfreiche Hinweise für Eltern, wie sie in solchen Situationen reagieren und ihr Kind begleiten können. Dadurch ist das Buch nicht nur eine schöne Vorlesegeschichte, sondern gleichzeitig eine kleine Unterstützung für Eltern im turbulenten Familienalltag.
Insgesamt ist „Mein artgerecht-Trotzbuch: Nein!“ ein warmherziges und hilfreiches Bilderbuch, das Kindern ihre Gefühle näherbringt und Eltern dazu ermutigt, hinter dem Trotz das eigentliche Bedürfnis ihres Kindes zu erkennen. Besonders die Kombination aus verständlicher Geschichte, liebevollen Illustrationen und praktischen Impulsen macht das Buch zu einer empfehlenswerten Begleitung durch die Trotzphase.
Rezensionen von marcialoup:
Über das Leben
Ein guter Charakter von Julie Orringer
Barr Pennington ist ein sympathischer Charakter, ob auch gut, wie es im Titel steht muss man selbst bewerten.
Die erste Szene mit Hund Luna ist einschneidend. Er holt Luna aus dem Tierheim zum Gassigehen, ein schlimm verletzter Hund, der bei einem Brand viele Narben abbekommen hat. Während der Gassirunde meint Barr Luna zu verstehen, hört Worte, die durch eindringliche Blicke des Hundes verstärkt werden und es ihm im ersten Moment unheimlich erscheint.
Warum hast er Luna ausgesucht? Zeigen ihre äußerlichen Verletzungen sein innerliches Spiegelbild.
Penningtons Frau Dava ist wegen früher Demenz im Heim, ihr gemeinsaes Leben ist dadurch aus den Fugen geraten. Aber das war sicherlich auch schon viel früher geschehen, was das heimliche Manuskript seiner Frau, das Barr findet und als sein eigenes veröffentlicht, zu Tage fördert.
Barr bleibt sympathisch. Und auch die anderen Charaktere sind zugänglich und sympathisch. Aber den Titel des guten Charakter erhält eventuell nur Hund Luna...
Die Geschichte entwickelt sich aus unterschiedlichen Blickrichtungen, die in einzelnen Kapiteln die Sichtweise und das Erleben mal aus Barr's Perspektive, mal aus Dava's Perspektive und auch von Seiten der Söhne James und Milo und weiteren Beteiligte schildern.
So ergibt sich ein Bild, das das Gefüge verschiedener Lebensgeschichten, einer Ehe, einer Affäre und einiges mehr aufzeigt und versinnbildlicht, wie Eins zum Anderen vielleicht auch so kommen musste, weil alles miteinander verknüpft ist.
Ein großer Schlag war, dass die Hündin Luna eingeschläfert werden sollte und Barr sich erst in letzter Sekunde entscheiden konnte sie zu adoptieren. Doch als er im Tierheim ankam war sie schon weg, von anderen Menschen adoptiert...
Der Schreibstil ist nie langweilig und sehr gut ausgearbeitet, um eine solch detaillierte Studie jeder Figur lebendig darzustellen und die Lebensgeschichten miteinander zu verknüpfen.
Mir gefällt das Cover außerordentlich gut. Die zwei Farben heben sich gegenseitig so gut ab, es wirkt, hell, frisch, klar und die Blicke der Tiere dadurch lebendig. Außerdem stellt man sich Luna genau so vor.
Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:
Ein Muss für jede Sternfreunde-Bibliothek
Das Weltall von Christian Grataloup; Pierre Léna
Wer mehr über die physikalischen Grundlagen des Universums und die Geschichte seiner Erforschung erfahren möchte, findet in diesem reich illustrierten Buch ein wertvolles Nachschlagewerk.
Das Weltall, unendliche Weiten … Seit jeher beobachten Menschen Sterne, Planeten (Wandelsterne), Mond und Sonne und versuchen, ihre Konstellationen zu deuten.
In fünf Kapiteln zeigen die Autoren, was man wann über den Himmel wusste und wie unser heutiges Wissen entstanden ist. Zudem machen sie deutlich, wie der Blick zum Himmel die menschlichen Gesellschaften geprägt hat. Das reicht vom bäuerlichen Jahreslauf über die Navigation auf den Weltmeeren bis zu Glaubenssystemen und Herrschaftsstrukturen.
Wer den Himmel deuten und die Jahreszeiten vorhersagen konnte, vermochte Gesellschaften zu lenken und zu beherrschen, auf den Weltmeeren zu navigieren und Kalender zu entwickeln. Fast überall wurde die Sternbeobachtung zur Keimzelle der Wissenschaft. Im Lauf der Jahrhunderte wurden die Beobachtungen genauer und die Instrumente komplexer. Schließlich drang der Mensch mit Sonden, Satelliten und Raumfähren in den Weltraum vor. Anschaulich zeichnet der Atlas diese Entwicklung nach und führt dabei tief zurück in die Weltgeschichte und weit hinaus ins All.
Rezensionen von beavielleser :
Familienepos mit Längen
Buckeye von Patrick Ryan
Cal ist mit Becky verheiratet, Margaret mit Felix. Als Cal und Margaret sich kennenlernen, kriselt es gerade bei Cal und Becky und Felix ist seit 2,5 Jahren im Krieg. Cal und Margaret beginnen eine leidenschaftliche Affäre, die endet als Felix aus dem Krieg zurück kommt. Kurz danach ist Margaret mit Tom schwanger.
Ich habe lange gebraucht, um herauszufinden was mir an dem Buch nicht gefällt, denn die Geschichte und der Schreibstil sind gut. Tatsächlich ist es das unregelmäßige Erzähltempo.
Am Anfang wird ausschweifend über die Leben von Cal und Margaret erzählt. Dann nimmt das Tempo zu, um später wieder langsamer zu werden. Überrascht war ich dann über das schnelle, zeitraffende Tempo der letzten 100 Seiten.
Fazit:
Ich kann den Hype um dieses Buch nicht verstehen. Ich war zweimal kurz davor das Buch abzubrechen, dann wollte ich aber trotzdem wissen wie es weiter geht.
Rezensionen von Murksy:
Etwas zu viel, ich muss den Winter umarmen
Die Geschenke des Winters von Stephanie Fitzgerald
Eine Psychologin, die an SAD, Allergien und diversen Phobien leidet (Angst vor Schnee) legt hier ein sehr esoterisch angehauchtes Buch über den Winter vor. Als wäre der Winter eine deutlich schlimmere Jahreszeit, als alle anderen. An Winterdepression leiden 1-2 Prozent der Bevölkerung, an Sommerdepression 2-4, nur mal als Vergleich.
Trotzdem bekommt man beim Lesen des Buches das Gefühl, alle anderen Jahreszeiten wären voller Energie und nur im Winter müssen wir darum kämpfen, nicht in ein Loch zu fallen. Da ich selber ein Psychologin in der Familie habe, ihr Urteil zu diesem Buch verschweige ich aus höflichen Gründen, weiß ich natürlich, dass es viele Menschen gibt, die jahreszeitbedingt in Stress geraten oder ernsthafte Probleme bekommen. Aber betrachten wir uns den Sommer mit zigtausend Hitzetoten und Existenzängsten von Bauern, sehe ich die Jahreszeiten ausgeglichen. Ich bin da vielleicht auch der falsche Leser, da ich den Winter lieb und mich schon im Frühjahr auf die nächsten Runden mit den Langlaufskiern freue. Gut ist, dass die Autorin durchaus brauchbare Tipps gibt, wie Tageslichtlampen oder Sport. Allerdings sieht man an ihren Ausführungen zum Sport, genauso wie bei ihren erstaunten Erkenntnissen zu Kurkuma und Knoblauch, dass ihr Wissen nicht allzu gefestigt ist. Sport ist eine mittlerweile anerkannte Medizin gegen Depressionen, nur reicht es nicht, im Winter damit anzufangen.
Eine Aussage von ihr kann man gar nicht stehen lassen. Nämlich, dass das Gehirn pessimistisch eingestellt sei. Ganz im Gegenteil, das Gehirn erinnert sich eher an positive Ereignisse, Misserfolge werden weniger gewertet, als Erfolge, das Gehirn lässt nicht zu, dass wir uns in der Zukunft vorstellen können. Ohne diese Optimierungseigenschaften würde kein Kind nach einem Sturz wieder auf das Fahrrad steigen. Hier liegt die Autorin also falsch. Auch der Ratschlag, Schulen und Arbeitgeber sollten die Anfangszeiten im Winter verschieben, klingt zwar nett, aber daran hängt ja noch viel mehr. Auch die Idee, seinen Jahresurlaub in den Winter zu verlegen, funktioniert bei Menschen, die sich ihre Arbeitszeit einteilen können vielleicht gut. Normalverdiener mit Kindern sind nun einmal an die Sommerferien gebunden. Also, viele Geschreibe um den Winter, teilweise brauchbare Ratschläge aber zu viel „ich muss den Winter lieben und umarmen und mein Schlafzimmer an ihn anpassen“.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.











