Kunden em pfehlungen
Rezensionen von verhei:
Ab ins Uhrenland
Juli im Land der Zeitgeister von Wieland Freund
Um 14:30 bleibt plötzlich die Zeit stehen in Julis zu Hause. Ihre Großmutter ist erstarrt während dem Backen und auch alle Uhren stehen still. Mit dem Zeitgeist Trim steigt sie durch eine Standuhr ins Land der Großen Uhr. Eine ganz eigene Welt, mit eigenen Charakteren und ja sogar Städten. Das Ziel ist das Herz des Uhrwerks, denn hier hat der Zauberer Allrich der hinter dem Stopp der Zeit steht.
Ziel ist natürlich ihn aufzuhalten und die Uhr zum Laufen zu bringen, denn wenn dieses funktioniert, sollte auch zu Hause die Zeit weiterlaufen.
Dieses Fantasy-Buch richtet sich an Leser ab neun Jahren. Entsprechend ist auch das Abenteuer gestaltet und die Welt, in der sich alles abspielt. Überall ist es 14:30 eine ungewöhnliche Idee, die man in jedem Alter gut fassen kann.
Und schnell stolpert man auch durch diese turbulente Geschichte mit so manchen skurrilen Charakteren. Juli, die fast 11 ist, und sich sehr mutig ins Abenteuer stürzt. Über ihren sonstigen Hintergrund erfährt man nicht viel. Sie trifft im Zuge der Reise auf so manchen skurrilen, aber auch liebenswürdigen Charakter -alle bunt. Neben dem Zeitgeist Trim, der einer Katze ähnelt, auch auf die in Reimen sprechende Hexe Unruh, einer Reporterin, einen Uhrmacher und einer Fledermaus.
Ein bunter Haufen wie man rasch feststellt, die sich gut ergänzen. Ein bisschen fühlten wir uns an Alice im Wunderland und den Zauberer von Oz erinnert. Realistischerweise sind alle Charaktere nicht rein schwarz und weiß, auch der Widersacher der Zauberer.
Erwähnen sollte man auch die Gestaltung des Buches. Viel Mühe hat man sich bei der Gestaltung der jeweiligen Kapitelüberschriften gemacht. Eine passende Zeichnung wird von einem Text zum Kapitel begleitet, der etwa angibt, was in diesem Kapitel passieren wird. Außerdem ist auch eine entsprechende Karte enthalten. Ein sehr nettes Detail wie ich finde.
Mein großer Sohn hat das Buch sehr genossen und angesteckt von all der Freude habe auch ich es dann auch dem kleinen vorgelesen. Definitiv empfehlenswert!
Rezensionen von Lerchie:
Merlin will Nimue
Die Herrin vom See – Schatten über Avalon von Sabrina Qunaj
Nimue ist die Tochter eines einfachen Waffenschmieds an einem großen See. Sie lebt Seite an Seite mit Arthur. Der mächtige Druide Merlin erkennt in ihr die Erfüllung einer dunklen Prophezeiung und so zerbricht er Nimues Welt. Sie hat eine Gabe, die für sie zweierlei ist, Segen und Bedrohung. Alte Kräfte und neuer Glaube, Loyalität und der Wunsch nach Freiheit, dadurch wird Nimue zur Schlüsselfigur für Arthurs Aufstieg, denn schon bald wird er ein mächtiger König sein.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, keine Unklarheiten störten meinen Lesefluss. Ich kam gut in die Geschichte hinein und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Nimue wächst in Galava im Königreich Rheged in der Schmiede ihre Vaters auf. Freunde hat sie in Kay und Arthur, den Söhnen des Fürsten Ector, gefunden. Eines Tages muss ihr Vater ein Schwert für den Hochkönig Uther Pendragon schmieden. Es ist Merlin, der den Auftrag überbringt. Er weiß, dass Nimue seherische Fähigkeiten hat. Da geschieht etwas, was ihn veranlasst, Nimue für sich zu fordern, sobald das Schwert in den Händen des Königs liegt. Es soll diesen beschützen. Doch Nimue ist Merlin absolut nicht zugetan, sie mag ihn nicht, oder besser, sie fürchtet ihn. Sie verhindert, dass er das Schwert erhält und macht sich dann Vorwürfe, weil der Hochkönig stirbt. Zur Überraschung vieler wird Arthur, Ectors vierzehnjähriger Sohn zum Hochkönig. Wie es dazu kam, und wie er dann zu dem Schwert kam, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Doch was löst dies aus? Was wird aus Nimue? Das alles steht in diesem Buch, das an die Artus-Sage angelehnt ist, allerdings ohne die Ritter der Tafelrunde. Aber es kommen auch aus dieser Sage bekannte Personen darin vor. Es hat mir gut gefallen, ist spannend, hat mich gefesselt und gut unterhalten. Von mir eine Weiterempfehlung und fünf Sterne.
Rezensionen von DoraLupin:
Herzerwärmende Weihnachtsgeschichte für Klein und Groß
Lieber Weihnachtsmann, jetzt sind wir mal dran von Alice Ahlers
Wir suchen als Familie immer wieder nach tollen Weihnachtsgeschichten, die uns vor der stressigen und manchmal anstregenden Adventszeit ein wenig inne halten lassen und uns erfreuen. Bei diesem Buch sind wir wirklich alle (mein 4 jähriger Sohn, mein 9 jähriger Sohn und ich) von der Geschichte eingenommen worden und haben die weihnachtliche Magie spüren können.
Warum dürfen beim Weihnachtsfest eigentlich immer nur dieselben Tiere mitmachen? Ameisenbär Alvin und viele andere Tiere schreiben dem Weihnachtsmann einen Protestbrief, schließlich haben sie auch alle besonders weihnachtliche Talente, vom Harfespielen, über Weihnachtspullis stricken bis hin zum blitzschnellen Schmücken des Weihnachtsbaums aus der Luft. Der Weihnachtsmann lädt daraufhin alle Tiere ein, um sich bei ihm vorzustellen.
Der Schreibstil war wirklich wunderschön. Es hat sich ein wenig märchenhaft angefühlt, aber die Worte dabei waren dennoch absolut kindgerecht und leicht verständlich. Sehr schön fanden wir auch das Bild-Text-Verhältnis auf jeder Seite das super schon für kleinere Kinder passt.
Die Geschichte ist sehr warmherzig und schön geschrieben worden. Es geht um Zusammenhalt, neue Wege wagen und was jeder an Weihnachten gut kann. Keiner soll ausgeschlossen werden, weil jeder Weihnachten bereichern und noch schöner machen kann!
Auch die Bilder im Buch sind einfach wunderschön und machen eine ganz besondere weihnachtliche und magische Stimmung. Das Buch eignet sich daher auch ideal als Advents- oder Weihnachtsgeschenk!
Wir können das Buch alle drei nur weiterempfehlen. Eine ganz besonders schöne Weihnachtsgeschichte für Klein und Groß.
Rezensionen von nanu?!:
Das Knuddeln tut dem Wuddel gut
Das Knuddelwuddel von Nastja Holtfreter
Die Monster im Monsterwald wollen herausfinden, welches der Monster am furchterregendsten ist.
Dazu veranstalten sie einen Erschreck-Wettbewerb und erschrecken die armen Waldtiere. Nur das Knuddelwuddel möchte das nicht, und tröstet die Tiere schnell, denn am liebsten knuddelt das Knuddelwuddel alle Sorgen weg.
Das finden die anderen Monster zum Schreien komisch und lachen das arme Wuddel aus.
Aber die Waldtiere haben eine tolle Idee und legen die gemeinen Monster herein.
Zum Glück muss man sich beim Anschauen und Vorlesen des Buches überhaupt nicht fürchten, denn die Monster sehen alle zum Knuddeln aus. Das haben die gemeinen Monster Grummel, Brummel und Fletsch nur noch nicht verstanden.
Sehr schön ist der Spruch, den das Knuddelwuddel beim Trösten zu jedem Tier wie einen Zauberspruch sagt, damit es sich nicht mehr fürchten muss. Ich kann mir vorstellen, dass der Spruch auch den Vorlesekindern Mut im realen Leben geben kann.
Das Buch ist insgesamt sehr bunt, in lebendigen Farben gestaltet. Auf jeder Seite gibt es süße Details zu entdecken.
Die Seiten selbst sind etwas robuster, als bei einem gewöhnlichen Buch, so kann das Kind beim Umblättern helfen.
Das Buch ist für Kinder ab drei Jahren geeignet, und ich finde die Textlänge genau richtig zum Vorlesen.
Zum Schluss gibt es für die Waldbewohner und das Knuddelwuddel ein gutes Ende.
Rezensionen von Lerchie:
Ein Maulwurf im Haus
Intrigen in Wien von Ada Caine
Hanna von Wildermuth führt ein gutes Leben bei Gräfin Muneanu und verhindert deren Ruin als sie die Gier und den Betrug erkennt. Ja, sie verhindert ein Attentat auf deren Leben und dass Georgs Pläne von einem anderen Fabrikanten gestohlen werden. Sie entdeckt Gefühle für Georg, doch kann sie als mittellose Gouvernante ihr Glück finden?
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss zu stören vermocht hätten.
Ich kam gut in die Geschichte hinein und konnte mich auch gut i die Protagonisten hineinversetzen. Hanna fühlt sich wohl bei Gräfin Monteanu. Auch wenn sie sich auf den Bällen, zu welchen die Gräfin sie mitnimmt, nicht so richtig zugehörig fühlt Trotzdem macht es ihr Spaß zu tanzen. Sie lernt Georg näher kennen und verhindert mit Georgs Hilfe, dass die Gräfin finanziell zu Schaden kommt. Die Gräfin hat einen Plan, den ich hier jedoch nicht weiter erläutern will. Dass sie zudem auch Georg noch vor Schaden bewahrt, kommt noch dazu. Und Georg will beweisen, dass Frauen auch wenn sie höhergestellt sind, mehr können als man ihnen zutraut. Das Buch hat mir gut gefallen, war spannend, hat mich gefesselt und gut unterhalten . Von mir eine Weiterempfehlung sowie fünf Sterne.
Rezensionen von Merel:
Praktisch und vielseitig
Lecker ohne von Fabienne Engel
Ein schön gestaltetes Kochbuch mit abwechslungsreichen Rezepten und ansprechenden Fotos. Die Rezepte sind verständlich erklärt und lassen sich gut in den Alltag integrieren. Besonders hilfreich finde ich die praktischen Tipps und die Berücksichtigung verschiedener Unverträglichkeiten.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von MerelRezensionen von Duffy:
Alte Pfade von Alexa Hennig von Lange
Alte Pfade ist ein Roman der den Leser durch die letzte Wanderung von Liliane und ihrem alten kranken Vater durch die schottischen Highlands führt. Lilaines Vater will im hohen Alter und kurz nach einem Herzinfarkt noch einmal durch die Highlands wandern. Er ist sehr gebrechlich, aber Lilane geht den letzten und sehr beschwerlichen Weg mit ihrem Vater.
Er wird immer schwächer aber er ist sehr ehrgeizig und will die Tour noch einmal schaffen. Dabei sind die Beiden in der großen Einsamkeit der Gegend ganz auf sich gestellt. Sie kommen sich dabei wieder sehr viel näher und verarbeiten dabei auch ihre gemeinsame Vergangenheit, vorrangig den frühen Freitod der Mutter.
Fazit:
Ein Roman der unter Haut geht. Sehr schön und bildlich wird die Landschaft der schottischen Highlands beschrieben. Die Handlung wühlt auf weil sie so bewegend und ergreifend ist. Alles etwas sehr traurig
Rezensionen von ms.write:
Große Spannung, aber das Finale ist überladen
Alles ihre Schuld von Andrea Mara
Andrea Mara entfaltet ihren Thriller äußerst strukturiert und leserfreundlich durch geschickte Wechsel zwischen verschiedenen Zeitebenen und unterschiedlicher Charakterperspektiven.
Im Zentrum steht dabei die packende Entführung eines kleinen Jungen, der bei einer Verabredung zu einem Spielenachmittag spurlos verschwindet, woraufhin das Leben seiner wohlhabenden Eltern völlig aus den Fugen gerät.
Besonders erfreulich: Neben der Entfaltung von Spannung überzeugt eine vielschichtige Charakterzeichnung. Gelungen ist auch der gesellschaftskritische Blick darauf, wie das Umfeld und die Dynamiken auf Social Media vorschnell Schuldige suchen und Menschen ohne tiefere Kenntnis an den Pranger stellen.
Ich war über hunderte Seiten hinweg mit dem Roman vollauf zufrieden, bis es zum spektakulären Showdown kam. Das Ende ist zwar in keinster Weise vorhersehbar, doch auf den circa letzten 40 Seiten prasselten so viele Enthüllungen pro Minute auf mich ein, dass ich mich eher erschlagen als gut unterhalten fühlte. Für diesen finalen Tumult opferte die Autorin leider das feine, psychologische Tempo der vorangegangenen Kapitel.
Daher nur 4,5 Punkte.
Lobend zu erwähnen bleibt die Gestaltung: Das harmonische und farblich hervorragend abgestimmte Cover fängt die düstere Atmosphäre der Gattung perfekt ein.
Rezensionen von Petra:
Ein Zufluchtsort
Die Regenschwimmerin von Romy Fölck
Eine kleine Insel in Schweden ist für drei Frauen der Zufluchtsort. Marga lebt schon lange hier, Judith kommt aus Hamburg nach einer Trennung und Evi hat gesundheitliche Probleme die ihr Leben als Künstlerin in Frage stellen. Vor Jahrzehnten waren die beiden Frauen schon öfter auf der Insel und beste Freundinnen bis sie sich gestritten haben.
Was passiert wenn sie aufeinander treffen, finde sie in ihre alte Bindung zurück oder wird das Verhältnis noch kälter.
Ich mag die Autorin und ihre Figuren, Menschen mit Ecken und Kannten, bereit wenn nötig für einen Neuanfang und ohne viel Gewese um die Vergangenheit. Hier ist es ein anderer Typ Mensch. Evi und Judith sind zwar erfolgreich in ihrem Beruf aber sie zweifeln im Privatleben an sich selber. Auf der einen Seite suchen sie häufig die Schuld für Fehler oder falsche Entscheidungen bei sich selbst, auf der anderen Seite hat aber der Andere Schuld weil er nichts gesagt hat oder zu wenig bzw. zu viel getan hat.
Dieses Hin und Her hat die Dynamik der Geschichte für mich durcheinander gebracht. Auf welcher Seite stehe ich gerade, welche Meinung ist die Richtige, ich geriet genau wie die Protagonistinnen ins Strudeln. Ein neues Leseerlebnis das erstmal verarbeitet werden muss. Auch muss ich die neue Romy Fölck annehmen. Aus dem Bauch heraus würde ich erstmal sagen, die vorherigen Bücher haben mir besser gefallen.
Dieses "Ach, dann habe ich ja doch nicht allein alles falsch gemacht, dieses Aufatmen passt für mich nicht zu erfolgreichen Frauen, die auf ihrem Weg schon augenblicklich erkannt haben das ihre Entscheidung nicht unbedingt gut war.
Rezensionen von S.:
Lecker mit Specki
Koch- und Backabenteuer mit Spekulatius von Tobias Goldfarb
Lecker mit Specki
Wir lieben Specki, kennen ihn aus mehreren Büchern. Sein Kochbuch hat uns auf Anhieb interessiert und tatsächlich begeistert.
Nach kurzer Einführung zeigt Specki eine tolle Yogi-Bowl. Sieht gut aus, ist lecker und gesund. Auch die Gemüse Lasagne liest sich toll.
Zwischendurch meldet sich Specki selbst zu Wort.
Ein wenig nervt seine „ä“ Manie, aber eigentlich ist er ja ein pfiffiger und niedlicher Begleiter.
Schön, dass das Buch durchs Jahr führt und saisonale Gerichte aufzeigt.
Dekorative Fotos zeigen anschaulich, was machbar ist. Alle Gerichte sind relativ leicht zuzubereiten, die entsprechenden Anleitungen sind detailliert und gut verständlich. Ein bisschen viel Zucker in einigen Rezepten kann man selber reduzieren, mitunter etwas Gemüse oder Obst ergänzen - vieles ist möglich.
Ein leckeres Jahr mit Specki steht uns bevor!











