Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pearl:
Verluste
Das Jahr der Wale,2 Audio-CD, 2 MP3 von Kelly Anderson
Der Roman das Jahr der Wale ist eine sehr fantasievolle Geschichte die etwas übertrieben und sehr weit hergeholt, daherkommt.
Annie wird mitten im Wasser des Ozeans geboren, das würde keine Mutter wagen. Die Eltern von Annie, Aiden und Mara die einst am Meer von Aiden gefunden wird, leben auf einem Boot bis, bis sie in einen Tsunami geraten und dabei umkommen.
Annie kann den Tod der Eltern schwer verkraften, wäre das nicht Evan ihr Kinderfreund der sie auch ein Leben lang begleiten wird. Eines Tages gibt der Meer wieder einen Menschen frei, Walker der auch nicht weiß, wo er her kommt, aber Annie sich in ihn verliebt. Doch durch einen Sturm kommt er scheinbar ums Leben, obwohl Annie immer das Gefühl hat er lebe noch. Später leben Evan und Annie die Ärztin geworden ist, in Vancouver. Das kann nicht gutgehen, da Annie doch zu sehr mit dem Meer verbunden ist.
Fazit:
Die Handlung ist sehr unrealistisch und übertrieben, aber sehr naturverbunden. Wale kommen nur kurz darin hervor, als man einen gestrandeten Wal am Strand findet, der im sterben liebt, was sehr traurig ist. Dagegen tauchen Menschen aus dem Meer auf, die nicht wissen, wo sie herkommen. Das Cover ist sehr schlicht gehalten aber allein durch das tiefe blau ein Hingucken. Der Schreibstil manchmal zu schnelle Wechsel mit dem Jetzt und Gestern.
Über vier Leben von Pauline Hatscher
Vier Leben ist ein Roman indem es um vier Frauen geht in unterschiedlichen Zeiteinräumen. Erst im Laufe der Handlung erfährt man wie die Personen miteinander verbunden sind. Dabei ist es Mirabell die über sich Gedanken über ihre Wurzeln macht und sich auf die Recherchensuche ihrer Familie begibt und dabei auf so manches lange Verschwiegenes stößt.
Dabei kommt eine Vergewaltigung ans Licht, ebenso ein Selbstmord, sowie ein gewalttätiger Ehemann. Aber auch die Abhängigkeit der Frau gegenüber ihres Ehemannes das noch bis in die Neuzeit geht. Das alles findet Mirabell heraus und hinterlässt bei ihr einen tiefen Eindruck. Alles nicht leicht zu verkraften
Fazit:
Die feinfühlige und ergreifende Handlung ist keine leichte Kost, wobei mir die kurzen Erzählstränge zwischen den vier Frauen nicht so gut gefallen haben.
Loslassen
Ist doch schön hier von Miriam Burdelski
Der einfühlsame Roman beschäftigt sich mit dem Leben von Emmi, Liesels Oma und ihrer Mutter Melanie. Emmi ist im Zweiten Weltkrieg aus Polen geflüchtet und erzählt nur sehr vereinzelt darüber. Der Grund ist ihre fortschreitende Demenz die Liesel immer wieder bei ihren Besuchen im Pflegeheim feststellt.
Da sie aber auch den Wurzeln ihrer Familie sucht, macht sie sich mit einem Freund Jascha auf nach Polen um die Vergangenheit von Emmi herauszufinden. Hier kommt dann eine tragische Liebe ans Licht die wegen Vorurteilen nicht gelebt werden konnte.
Fazit:
Ein Roman der bewegt, aber auch seine Längen hatte. Wenig wird hier die Vergangenheit heraufbeschworenen. Kurz nur beschrieben die Flucht über das Eis und der Untergang der Gustloff. Hätte gerne länger in der Vergangenheit von Emmi verweilt.
Sturmland von Miriam Georg
Sturmland ist der erste Teil eines vielseitigen Romans der den Leser nach Borkum und Norderney Entführt Cora kommt aus guten Haus, wo sie sich gefesselt fühlte und einem herrschsüchtigen Ehemann hat, genau aus dieser Situation flüchtet sie. Cora nimmt unter einer neuen Identivität eine Stelle als Erziehung für die lungenkranke Emmi an, mit ihr und dem Vater geht es auf die Ostrieseninsel Norderney zur Kur.
Schnell fügt sich Cora in das Inselleben ein. Stößt aber wegen ihrer starken Persönlichkeit oft an ihre Grenzen, besonders bei Onnen einem störrischen Inselbewohner in den sie sich verliebt.
Fazit:
Spannende Handlung, man erfährt viel über das damalige Inselleben um 1860 und wie die Insulaner mit der Seerettung umgehen, die noch in den Kinderschuhen steckt. Wer will schon Menschen retten, wenn man sich selbst in Gefahr begibt und man dabei auch noch seine eigne Existenz verlieren kann. Interessantes Thema, was gut in der Handlung eingeflochten wird. Auch die schöne und schroffe Natur der Insel wird hier sehr bildlich beschrieben. Einzigster Nachteil der Cliffhanger am Schluss, der sehr neugierig auf den zweiten Teil macht.
Bernsteinzauber
Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin
Die Bernsteinfischerin ist eine Geschichte die auf zwei Zeitebenen geschrieben ist. Es geht um das nicht einfach Leben der Edda, die als Kind mit ihren Eltern aus ihrer Heimat im Lauf des Zweiten Weltkrieges fliehen musste und auch ihren liebsten Freund Leo dadurch verliert. Doch das Schicksal meint es gut, da sie sich viele Jahre später wiedersehen.
Doch irgendwie wird sie ihr lebenslang nicht so glücklich, eingebettet in ein Leben das ihre Eltern als Pensionswirte führen und sie mit Leo einfach damit weitermachen.
In ihrem Innern lebt sie aber ein anders Leben als Künstlerin die aus dem was das Meer preisgibt, in Kunst verarbeitet. Der Titel die Bernsteinfischerin geht auf ihre Kindheit zurück, da ihr Vater Bernsteinfischer war, sie ihm half und die Familie vom Verkauf der Bernsteine lebte. In der Gegenwart sucht Julika nach der Besitzerin eines besonderen Bernsteins, den damals Edda fand und vor ihrem Vater versteckte. Dabei stößt sie auf die Geschichte der Edda.
Fazit:
Eine seichte Geschichte die sich leicht lesen lest, aber ziemlich unspektakulär daherkommt.
Unvergessene heimat
Ferne Heimat Altmontal von Michael Riepl
Im Altmontal Ukraine der Ort heißt heute Samoschne wurde 1919 die Großmutter des Autors Hedwig Krämer geboren. Als der Autor sich in der gegenwartsnah entschließt ein freiwilliges Hilfsjahr in der Ukraine zu absolvieren, versteht das die Mutter erst nicht, aber sie übergibt ihm die Aufzeichnungen seiner Großmutter um sich mit der Vergangenheit der Familie und vor Ort vertraut zu machen.
Dinge worüber in der Familie bisher nicht gesprochen wurde. Er erfährt aus den Aufzeichnungen der Großmutter was sie alles erlebt hat. Wie sie verfolgt wurde im Zeiten Weltkrieg, die Flucht, der Hunger und das Leid. Wie sie es geschafft hat Ärztin zu werden ein schwerer Lebensweg, auf den aber meines Erratens in dem Roman zu wenig eingegangen wird. Eher auf die ostpolitischen Ereignisse der Jahrzehnte bis zum heutigen Ukraine-Krieg. Auch erfährt man wenig über ihre Jahre als Ärztin in Deutschland und ihrer Ehe.
Fazit:
Aus den genannten Gründen konnte mich der Roman nicht überzeugen, das Highlight sind die alten Fotos die im Buch abgebildet sind. Wäre der Autor ausführlicher auf die dramatische Geschichte der Großmutter eingegangen, hätte es dem Roman gutgetan und wäre viel spannender gewesen.
Bis ans Meer
Bis ans Meer von Peggy Patzschke
Fast ist der Zweite Weltkrieg vorbei, da spitzt sich in Schlesien im Jahr 1945 für Frieda und ihre Tochter Erika die Welt zusammen. Russische Soldaten sind im Anmarsch und da man weiß wie die mit der Bevölkerung umgegangen sind, versteht man das Frieda mit ihrer Tochter flüchten muss. Ihr Ehemann Karl ist an der Front, aber die Beiden haben sich versprochen, wenn das passiert das sie sich am Meer wiederfinden würden, wenn sie auseinandergerissen würden.
Eine dramatische Flucht beginnt für die Mutter und Tochter mitten im kältesten Winter. Es herrschen Angst, klirrende Kälte, Hunger und furchtbares Leid. Erst in der Gegenwart kommt die Enkelin von Frieda hinter die Geschichte der fruchtbaren Flucht, und manch verdrängendes kommt ans Licht. Erinnerungen werden wieder wach. Man erfährt auch über die grenzenlose Liebe von Frieda und Karl.
Fazit:
Eine erschütternde Geschichte über eine starke Frau, die sehr bewegt.Über die schlimme Vertreibung aus ihrer Heimat unter der sehr großer Angst der Flüchtenden.. Die Handlung spielt über mehrere Generationen und fesselt von der ersten Seite an.
Tage am Fluss von Jochen Mariss
Tage am Fluss in de Handlung spürt man sofort die Sommerhitze die Sara durchlebt, als sie ihre Fähre stilllegen muss, da der niedrige Wasserstand sie dazu zwingt. Die lebt in einem kleinen Dorf am Fluss und hat die Fähre ihres Vaters nach dessen -tod benommen. Nun machen sich im Dorf Stimmen breit die eine Brücke haben wollen, damit sie nicht mehr von der Fähre abhängig wären.
Das kann Sara jedoch verhindern, denn da wo die Brücke hin soll ist ihr Land. Sie ist ein starke Frau die sich gut zur Wehr setzten kann.Sie lebt allein auf ihrem Land mit ihren Tieren und führt ein sehr zurückgezogenes Leben bis Leon erscheint ein Umweltschützer auf der Flucht ist. Durch ihn lernt sie auch wieder am Leben teilzuhaben und über einen großen Verlust hinwegzukommen.
Fazit:
Eine schöne wie melancholische Geschichte die eine mitnimmt. Der Schreibstil ist sehr einfühlsam wie gefühlvoll. Einfach ein Wohlfühl- Roman der einem in eine schöne Natur eintauchen lässt, die sehr bildlich beschreiben wird.
Auftakt einer Famliengeschichte
Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan
Die Mehrglasschwestern ist ein Auftakt auf eine mehrteilige Familiensaga. Eine Geschichte aus der Vergangenheit um 1931 bis in die Gegenwart,, wo sich Roz nach dem Mord an ihrer Mutter auf die Suche macht, um heraus zu finden, was es mit dem vererbten Ring der Mutter aus sich hat. Sie muss auch aus Australien nach England fliehen, da der Ehemann ihrer Mutter, der auch den Mord begangen hat, sich verfolgt ummus Rache zu nehmen, da sie ihn angezeigt hat.
Er ist Polizist und hat trotz allem die Möglichkeit sie nach seiner Entlassung zu verfolgen. In der Vergangenheit erfährt man, was es mit dem Ring auf sich hat und das es um vier verschwundenen Schwestern geht, die ihr Erbe daher nicht antreten können,. Mit einer Anwaltskanzlei versucht Roz hinter das Geheimnis der verschwunden Schwestern zu kommen und sie stoßen dabei auf einen alten Fluch. Im ersten Teil erfährt von der ersten verschwunden Schwester Iris, die nach Australien gegangen ist dort Fuß gefasst hat, aber immer Heimweh nach ihrer Heimat Schottland und den andern und ihren verschwundenen Schwestern hat..
Fazit:
Toller Schreibstil, tolles Cover, spannende Handlung. Jetzt will man nur noch wissen, was mit den anderen verschwundenen Geschwistern passiert ist.
Freundinnen fürs Leben
Rosen im Asphalt von Felicitas Fuchs
Es geht um die Lebensgeschichte zweier Frauen, ab 1956 bis zu einem Zeitraum von sechzig Jahren. Irmi fehlt es an nichts, da sie aus reichem Hause kommt, nur die Mutterliebe, da ihre Mutter manische depressiv ist. Belinda dagegen wurde von de Mutter verstoßen, sie lies sie einfach im Krankenlaus nach ihrer Geburt zurück.
Sie wächst deswegen im Heim, bei Pflegeeltern und manchmal auch bei ihrer Großmutter auf. Manchmal erscheint sogar ihre Mutter, die als Hure arbeitet und alkoholsüchtig ist und sogar mit dem Messer auf sie zu geht. Danach will LInda nicht mehr von der Mutter wissen. Die beiden Mädchen freunden sich schon in der Schule an und es entwickelt sich eine Freundschaft für Leben.
Fazit:
Der Roman verfolgt über eine lange Zeit das Leben von Irmi und Linda, die aber zum Glück nach einigen Fehlschrägen auch ihr Glück finden. Der Roman ist gut recherchiert man erfährt viel über die politische Lage dieser Zeit, von Attentaten, Mauerfall usw. Auch gut über Köln recherchiert, da die Handlung zwischen Köln und Hamburg hin und her geht. Wie zwei Freuen ihren Weg gehen und auch die unterschiedlichen Lehnsverhältnisse sie nicht auseinander bringen. Ein Roman der einen mitnimmt durch die Zeit.











