Kunden em pfehlungen
Rezensionen von nil_liest:
Aufstieg, Eitelkeit und Medien-Drama
Aufsteiger von Peter Huth
„Aufsteiger“ ist wie ein Espresso für die Medienseele: kurz, intensiv und mit ordentlich bitterer Note. Peter Huth nimmt uns mit auf die Achterbahnfahrt von Felix Licht, einem Redakteur, der alles für die Karriere geopfert hat – Freundschaften, Familie, Freizeit – nur um dann festzustellen, dass der Chefredakteurposten an Zoe Rauch geht: jung, hübsch, woke und alles, was Felix selbst nie war.
Huths Blick auf die Berliner Medienwelt ist messerscharf: jede Intrige, jeder Karriereknick und jede bittere Eitelkeit wird mit einer Präzision beobachtet, die man sonst nur von Zoos kennt, wenn ein Löwe die neue Antilope mustert. Besonders amüsant: Felix‘ Selbstmitleid springt fast aus den Zeilen, während Zoe souverän durch den Dschungel aus Fake News, Power Lunches und Instagram-Politik navigiert.
Das Buch ist klug, witzig und gelegentlich so bitter, dass man fast das Karamell im Kaffee vermisst. Einziger kleiner Wermutstropfen: Man wünscht sich manchmal, Felix würde weniger jammern und mehr handeln – aber vielleicht ist genau das die Pointe.
Fazit: Wer auf Medienkarrieren, bitter-satirische Beobachtungen und Menschen stößt, die glauben, ihnen stehe die Welt zu, steht hier goldrichtig. Vier von fünf Sternen, weil der Kaffee noch etwas heißer sein könnte – aber sonst: volle Punktzahl für Huths präzise Feder und messerscharfen Humor!
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Eine zweite Chance in Büsum
Nachsaison - zwischen Watt, Wellen und Krabbenbrötchen von Melanie Amélie Opalka
Dies war mein erstes Buch von Melanie Amelie Opalka – und vorneweg : ganz sicher nicht das Letzte ! – und so bin ich sehr neugierig in das Buch gestartet :
Schon das Cover verleiht Meerweh und man weiß, es geht an die Küste. Toll gestaltet mit einer sehr liebevollen Farbauswahl und Bildgestaltung ist das Cover genau meins und ein wunderschönes optisches Highlight.
Die Autorin versteht es, mit ihrem flüssigen Schreibstil den Leser / die Leserin sehr schnell in die Geschichte zu holen und so war ich schon nach kurzer Zeit mitten im Geschehen.
Mir haben vor allem die Charaktere gefallen : authentisch dargestellt, so dass man einen sehr guten Bezug dazu hat.
Die Geschichte ist toll konstruiert, lässt sich leicht lesen und nimmt einen mit ans Meer und in das Leben der Figuren.
Mir hat das Buch sehr gefallen und ich habe mich mit dem Buch von Melanie Amelie Opalka sehr wohl gefühlt ( und manchmal auch ein klein wenig salzige Meerluft in der Nase gehabt ) und möchte es euch von Herzen empfehlen !
Rezensionen von MarcoL:
Reich an Bildern, manchmal wirr und sehr komplex. Katalanische Märchenwelt
Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis von Irene Solà
Irene Solà (Singe ich, tanzen die Berge) nimmt uns mit diesem Roman auf eine wirre und wilde Reise durch die Welt der katalanischen Sagen, Märchen und Mythologie. Wer sich damit nicht auskennt, der dürfte, so wie ich, mit der Lektüre überfordert sein. Und dennoch haben die Worte und Zeilen durchaus ihren besonderen Reiz, vor allem das Rundherum um die reale Welt, die sich am Totenbett von Bernadeta abspielt.
Obwohl, auch hier tauchen die Geister der Vergangenheit auf, längst verstorbene Ahninnen der greisen Frau. Ihre Lebensgeschichten entpuppen sich zu einem Hexenreigen, der die Grenzen zu Realität und Fiktion, gelebtem Leben und die pralle Welt der Märchen auf innige Weise im Tanz verstricken.
Auf der einen Seite macht es Spaß, wenn die Toten am Sterbebett lungern, ihre Geschichten preis geben, anprangern und huldigen, geduldig wartend, die Sterbende im Reich der Toten aufzunehmen.
Der Roman ist aufgeteilt in die Abschnitte des Tages – Morgen, Vormittag, Mittag, Nachmittag, Abend, Nacht – bis schließlich zum Unausweichlichen, wenn sich die Frauen um das Bett von Bernadeta die Hände reichen. Trotzdem verspielt sich der Inhalt über Jahrhunderte, ist reich an Mythologie, und voll mit Lebensberichten der Frauen. Es fällt mitunter schwer, der Handlung zu folgen, manchmal nicht zu wissen, wann und wo man sich gerade befindet, ob in der Gegenwart, oder gerade im Bürgerkrieg, der auch nicht zu kurz kommt.
Genauso wild ist die Sprachführung – meist ein atemloser Ritt, selten direkt, oftmals verspielt und verträumt voller Poesie – man könnte manchmal meinen, es ist nur ein Sammelsurium von schön gewählten Worten, wahllos aneinander gereiht, die auf den zweiten Blick durchaus Sinn ergeben.
Wie gesagt, ich fühlte mich überfordert, ziehe dennoch meinen (imaginären) Hut vor dieser literarischen Herausforderung und Leistung der Autorin.
Mit einer Leseempfehlung tue ich mich schwer, dazu ist das Werk zu komplex.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Komplexer Politkrimi
Seidenstraße von Robert Lackner
Dass die millionenschweren Investitionen Chinas in europäische Firmen und Infrastruktur nicht allzu beliebt sind, ist nichts Neues. Natürlich gibt es auch Gruppen, die aus unterschiedlichen Gründen auf solche Investments drängen. Diesmal geht es um Anteile am Hamburger Hafen. Nun stehen sich Befürworter und Gegner des Deals nicht nur mit Transparenten sondern auch mit Schlagstöcken gegenüber.
Vor diesem Hintergrund spielt dieser Politkrimi, bei dem man nicht genau weiß, wer Freund und wer Feind ist. Das muss auch Max Oster, ehemaliger BND-Mitarbeiter und Ex-Soldat, der nun als Sicherheitschef am Hamburger Hafen arbeitet, am eigenen Leib spüren, als Jessica Wang, eine musikbegeisterte Chinesin, die er in der Elbphilharmonie kennengelernt hat, ermordet wird. Sie wird nicht die einzige Tote bleiben.
Recht schnell gerät Oster zwischen die Mahlsteine unterschiedlicher Interessen. Er wird von Polizei und Geheimdienst gejagt. An seiner Seite, die junge etwas naive Journalistin Laura Schneider, die glaubt einem großen Scoop auf der Spur zu sein. Beide wissen nicht, wem sie noch trauen können und welche Rolle der eine oder andere aus Regierung und Geheimdienst spielen.
Meine Meinung:
Dieser Politkrimi ist rasant und lässt sich sehr gut lesen. Nicht immer ist es leicht, herauszufinden, wer auf welcher Seite steht. Manchmal gibt es nur die eigene Seite.
Interessant ist der Krimi allemal, denn er zeigt, dass die Regierungsmitglieder nicht einer Meinung sind und verschiedene Gruppen teils aus Eigennutz teils aus Verblendung eigene Ziele verfolgen. Trotz der oft verwirrenden Hinweisen, die sich oft als Sackgasse entpuppen, gelingt es Robert Lackner eine schlüssige, wenn auch vielleicht nicht befriedigende Auflösung darzubieten.
Die Charaktere sind recht gut ausgearbeitet. Mit Laura Schneider kann ich mich überhaupt nicht anfreunden. Zum einen wirkt sie auf mich ziemlich naiv, auf der anderen halte ich sie für ehrgeizig und berechnend. Ich denke, sie würde Max Oster bedenkenlos fallen lassen, wenn er ihr nicht mehr nützlich erscheint. Das passt für mich nicht ganz zu einer Volontärin, die gerade einmal 23 Jahre alt ist.
Ich kenne Robert Lackner von seinem ersten Buch, der Biografie von Willy Perl, jenem Anwalt, der Tausenden Juden das Leben gerettet hat.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Polit-Krimi 4 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Einblick in die Welt des Bauhaus in Dessau
Frauen am Bauhaus Dessau von Unda Hörner
Unda Hörner hat sich in ihren Büchern jener Frauen und Künstlerinnen angenommen, die zwischen 1919 und 1939 gewirkt haben. Diesmal verschreibt sie sich den Frauen am Bauhaus wie Ise Gropius, Nina Kandinsky, Gunta Stölzl und Lucia Moholy-Nagy, die 1925 gemeinsam mit ihren Männern von Weimar nach Dessau übersiedeln.
Dort werden neben dem Schul- und Werkstättengebäude die sogenannten Meisterhäuser errichtet, in denen die Lehrkräfte - also sie Meister - mit ihren Familien leben.
Die Hoffnung der Lehrenden und vor allem weiblichen Studierenden nach dem Umzug in das kleiner Dessau zu einem neuen Höhenflug ansetzen zu können, erfüllt sich nicht. Die bunte Gruppe, die einen unkonventionellen Lebensstil führt, wird von den Einwohnern Dessaus scheel angesehen. Zumal auch hier antisemitische und antisozialistische Kräfte erstarken.
Das Bauhaus ist trotz aller moderner Ideen und Avantgardegedanken durch und durch patriarchalisch organisiert. So werden Frauen, entgegen aller Werbung, vorrangig in den Webereiklassen untergebracht. Weben, Wolle, Weib - diese Alliteration sollte bis zur Auflösung des Bauhauses 1932 das Credo sein. Frauen als Bildhauerinnen, als Architektin? Niemals, wenn es nach Gropius & Co geht. Lediglich die Fotografieklasse läuft unter dem Radar der Männer und kann sich, da Mann den Frauen nichts zutraut und daher keine Konkurrenz in ihr sieht, entwickeln.
Obwohl die Experiment des Bauhaus‘, eine Art Künstlerkolonie zu sein, als gescheitert bezeichnet werden muss, haben diese Jahre seiner Existenz zahlreiche Impulse für die moderne Kunst und das Kunsthandwerk gegeben. Eine Ähnlichkeit mit der Jahre zuvor von Josef Hoffmann und Koloman Moser angestrebten Erneuerung der Kunst in Symbiose mit dem Kunsthandwerk ist unübersehbar.
Meine Meinung:
Da ich einige Bücher von Unda Hörner kenne, habe ich mich auf dieses hier sehr gefreut und bin nicht enttäuscht worden. Die Autorin beschreibt die Situation der Künstlerinnen, die manche Männer recht bald als Konkurrenz gesehen haben, recht gut. Als Musen und vor allem als zahlende Schülerinnen sind sie herzlich willkommen. Doch bevor sich die Frauen in ihren künstlerischen Ambitionen entwickeln können, werden sie in die Webereiklassen gesteckt. Nur das hält der Big Boss Walter Gropius für angemessen. Angemessen für wen? So gesehen ist es kein Wunder, dass das Experiment scheitert, ja scheitern muss.
Neben kurzen Biografien der Frauen, die durch Auszüge aus ihrer Korrespondenz ergänzt werden, erfahren wir, wie es ihnen nach dem endgültigen Aus des Bauhaus in Dessau ergangen ist. Zahlreiche Fotos geben uns einen Eindruck der Frauen.
Schade finde ich, dass keine Grundrisse der Meisterhäuser abgebildet worden sind. Diese sind nach dem Auszug der Bauhäusler dem Verfall preisgegeben, im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und ab 1990 saniert bzw. als Replik neu errichtet.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Einblick in die Welt des Bauhaus 5 Sterne.
Rezensionen von Shilo:
Auf der Suche nach einem Platz im Leben
Wo wir hingehören von Barbara Lutz
Schon nach den ersten Seiten wird deutlich, dass Angelikas Geschichte keine leichte ist. Gemeinsam mit ihrem Bruder wird sie nach dem Krieg aus der Schweiz abgeschoben und kommt zu Pflegeeltern nach Vorarlberg. Dort wächst sie auf einem Hof mit kleinem Laden auf. Der Alltag ist streng geregelt, die Mutter fordernd, der Vater schweigsam.
Im Laden begegnen sich täglich die Frauen aus dem Dorf, um ihre Sorgen loszuwerden, während draußen der Geruch von Stall und Tieren die Kleidung prägt.
Trotz der Fürsorge der Pflegeeltern fühlt sich Angelika nie ganz zuhause. Sie kennt ihre Herkunft nicht, und diese Leerstelle begleitet sie bis ins Erwachsenenalter. Besonders deutlich wird, wie sie als junge Frau in den 1950er und 1960er Jahren zwischen den Erwartungen der Gesellschaft und ihrem Wunsch nach Eigenständigkeit hin- und hergerissen ist. Dieses Ringen hat beim Lesen einen nachdenklichen Eindruck hinterlassen.
Der Schreibstil ist klar und ohne überflüssige Ausschmückungen. Gerade dadurch wirkt die Handlung authentisch. Vieles bleibt unausgesprochen, zwischen den Zeilen spürt man die Gefühle und Spannungen, und genau das bleibt im Gedächtnis.
Manchmal hätten einzelne Figuren noch etwas mehr Tiefe vertragen, aber die Geschichte bleibt insgesamt bewegend. Sie zeigt, wie Herkunft, Schweigen und Pflicht ein Leben prägen können und wie groß die Sehnsucht nach Zugehörigkeit ist.
Ein ruhiger, intensiver Roman, der im Gedächtnis bleibt. Von mir bekommt er vier Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von mo.ni.books:
Wunderschöne Lovestory in den Bergen Südtirols
Kochduell im Berghotel von Mira Frey
Kochduell im Berghotel ist Band drei der Reihe Das kleine Berghotel am Wasserfall von der Autorin Mira Frey.
Nach den ersten beiden Bänden ist es schön wieder zurück zu kehren in das Berghotel am Wasserfall in Südtirol.
Freddie hat erst kürzlich ihren Mann verloren und sucht einen Ort, an dem sie neu anfangen kann.
Ihre beste Freundin Annie stößt zufällig auf das Berghotel und schon schreibt Freddie ihren Bewerbungsbrief und erhält die Stelle als Köchin. Zeitgleich verschlägt es den Sternekoch Sascha dorthin, der Freddie in ihrer Ausbildung zur Köchin schikaniert hat. Er ist an einem Punkt angelangt, an dem er nicht mehr weiß, was Glück bedeutet.
Die Autorin Mira Frey hat es wieder geschafft, durch ihre Geschichte ein heimeliges Gefühl beim Lesen entstehen zu lassen und mich ins zauberhafte Berghotel mit seinem magischen Wasserfall zu entführen.
Rezensionen von yellowdog:
DER Autor des Autofiktionalen
Der Absturz von Édouard Louis
Edouard Louis ist der vielleicht Beste Autor des Autofiktionalen. Oft schon hat er über sich und seine Familie geschrieben. Diesmal geht es um seine Bruder, mit dem ihm ein schwieriges Verhältnis verband und der relativ jung verstarb.
Dieser Bruder hatte mehrere Seiten. Eine war sensibel, eine andere brutal.
Er war dem Alkohol verfallen und trotz großer Gefühle war er brutal gegenüber seinen Freundinnen. Und seine Ansichten waren fragwürdig. Zum Bruder war das Verhältnis auch distanziert. Und es gab eine latente Gefahr der Gewalt.
Edouard Louis Bericht ist auch in einem Konflikt. Zum einen war ihm kein nähere Verhältnis zum Bruder möglich, zum anderen gibt es Zweifel, ob er mit Schuld daran trägt.
Es gibt einen Verlust und in diesem Buch versucht er, zum Teil, Verständnis zum Bruder zu finden.
Mich hat das Buch durchgängig beschäftigt und bewegt.
Rezensionen von peedee:
Das ganze Jahr Weihnachten
How My Neighbor Stole Christmas von Meghan Quinn
Cole Black lebt in Kringletown, wo das ganze Jahr Weihnachten ist. Wie bitte? Ja, Kringletown ist besessen von Lichterketten, Weihnachtsliedern und allem, was mit Weihnachten zu tun hat. Cole zieht sich – insbesondere zur effektiven Weihnachtszeit – lieber zurück. Als Storee Taylor nebenan bei deren Grosstante einzieht, ist es mit seiner Ruhe vorbei, denn sie meldet sich für den Weihnachtskringle-Wettbewerb an.
Ausgerechnet sie! Cole muss handeln – er meldet sich selbst an und will den Sieg für sich verbuchen, koste es, was es wolle…
Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir. Aktuell scheint es in zu sein, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen – das mag ich nicht.
Cole und Storee kennen sich von früher. Nach zehn Jahren taucht sie plötzlich wieder in Kringletown auf. Was will sie hier? Sie zickt ihn schon mal zünftig an und er springt auch gleich darauf an. Oha, ziemlich explosiv – weit entfernt von vorweihnächtlicher Stimmung!
Jedes Kapitel fängt mit einem Gedicht an, das von einem Erzähler ist, der zuweilen auch mit Cole „diskutiert“. Diese Stellen hätte ich nicht gebraucht.
Ich mag die Weihnachtszeit, nicht umsonst lese ich ja auch schon im August die ersten Weihnachtsromane. Aber wenn ich mir vorstelle, dass in meinem Ort das ganze Jahr Weihnachtsstimmung herrscht, führt das bei mir zu Fluchtreaktionen. Das wäre mir definitiv zu viel. Aber für die Story in einer Kleinstadt ist das natürlich sehr witzig. Ich mag Kleinstadt-Geschichten sehr gerne („Gilmore Girls“ oder „Virgin River“ lassen grüssen!).
Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Die Bewertung fällt mir nicht so leicht, aber das Buch hat mich auch verwirrt:
Die erste Hälfte des Buches ist es eine schräge Weihnachtsgeschichte, bei der Storee und Cole sich um den Sieg des Weihnachtskringle-Wettbewerbs streiten. Das war zu Beginn witzig, dann zunehmend nervend, da die Protagonisten ja schliesslich nicht mehr zehn Jahre alt waren, sondern erwachsen. Sollte man meinen. Gerade als es aus meiner Sicht wirklich drüber war, kam ein Wendepunkt mit einem sehr berührenden Moment. Schön.
Da die beiden sich mittlerweile näher kommen – was nicht überraschend war – folgten „heisse“ Szenen, für mich passend zu einem Erotikroman, aber viel zu viel für eine locker-witzig-romantische Weihnachtsgeschichte.
Am allerbesten gefallen hat mir Atlas „Max“, der beste Freund von Cole. Es ist ein wunderbares Geschenk, eine solche Freundschaft zu haben. 3 Sterne – dank Max.
Rezensionen von cr:
Aktuelles Thema
Aufsteiger von Peter Huth
Aktuelles Thema
Der Gesellschaftsroman „Aufsteiger“ von Felix Huth ist aktueller denn je, da er viele Gesellschaftsprobleme und -phänomene aufgreift und humorvoll aufgreift. Titelfigur ist Felix Licht, ein bekannter Redakteur, der auf eine Beförderung zum Chefredakteur des Magazins wartet, für das er seit Jahren arbeitet und dem er unendlich viel Zeit, auch seines Privatlebens, geopfert hat.
Doch sein langersehnter Traum platzt. Sein Verleger entscheidet sich nicht für ihn, sondern für seine junge, aufstrebende Kollegin Zoe, in die sich Felix schon seit Jahren verguckt hat. Vor vollendete Tatsachen gestellt, gerät sein Leben ins Wanken. Er beginnt zu trinken und seine Ehe zerbricht. Der Roman ist sehr bildlich und intensiv geschrieben und es werden viele politische Themen angeschnitten. Ich habe einen guten Einblick in die Machenschaften der Medienwelt erhalten und das Opfer Felix hat mein Mitleid.










