Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Natalie:
Was einen nicht umbringt…
This Story Might Save Your Life von Tiffany Crum
Joy und Benny sind beste Freunde und betreiben gemeinsam einen erfolgreichen Podcast. Doch dann verschwindet Joy als auch Xander, ihr Mann, spurlos. Klar scheint, dass sie nicht freiwillig gegangen sind. Benny versucht verzweifelt Licht ins Dunkel zu bringen, gerät dabei selbst ins Visier der Polizei und findet dann auch noch ein Manuskript von Joy…
Der Thriller beginnt direkt und ohne Umschweife mit einem hohen Spannungsbogen und hat mich gleich von
Anfang an gepackt.
Joys und Bennys Leben wird dabei klug und schlüssig dargestellt, es geht um Freundschaft, Liebe und Erfolg. Die große Frage ist natürlich, was mit Joy und Xander passiert ist und ob sie überhaupt noch leben. Viele Kleinigkeiten bringen immer wieder Wendungen und so mancher verhält sich absolut verdächtig. Im Gesamten hat mir dieser Thriller sehr gut gefallen, temporeich, gut aufgebaut, die Emotionen werden gut zum Leser transportiert. Mir persönlich war dann nur das Ende fast etwas zu konstruiert, hat aber den positiven Gesamteindruck nur unwesentlich geschmälert.
Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von lanaliest:
Rasanter Pageturner
The Exes von Leodora Darlington
In „The Exes” sucht die Protagonistin Natalie nach dem für sie perfekten Mann, in den sie sich richtig verlieben kann, der sie gut behandelt, mit dem sie eine Familie gründen kann, mit dem sie sich geborgen und sicher fühlt und mit dem sie ein Leben lang glücklich sein kann.
Das Buchcover finde ich sehr gelungen … es zeigt das Auge einer selbstbewussten Frau mit einem durchdringenden, vielleicht sogar etwas gefährlichen Blick und schürt die Neugier auf das, was zwischen den Buchdeckeln verborgen ist.
Es unterstreicht auch den Klappentext.
Die Autorin hat das Thema sehr gut umgesetzt und zeigt in dem Buch, wie uns unsere Erfahrungen in der Vergangenheit von der Kindheit an, wo unserer Eltern noch unsere Vorbilder und unser Leitfaden sind, bis in die Gegenwart, wo wir dann auch schon unsere eigenen Beziehungserfahrungen in uns tragen, bei unserer Partnerwahl beeinflussen … was wir uns von einem Partner wünschen und was wir dann wirklich bekommen.
Die Autorin gibt Einblick in das gegenwärtige Leben von Natalie, in dem sie James kennenlernt und warum sie ihn so sehr mag und dass er ganz anders ist als ihre Ex-Freunde. Anfangs will sie sich nicht verlieben, aber es passiert eben doch und so nimmt Natalies Schicksal ihren Lauf. Im Laufe des Buches erfährt man auch viel über Natalies Vergangenheit … ausschlaggebende Szenen aus ihrer Kindheit werden ebenso beleuchtet wie ihre drei Ex-Freunde, die allesamt gestorben sind, während die Protagonistin in der Nähe war. Die Autorin verflicht die Gegenwart und die Vergangenheit gekonnt und durch die kurzen, nichtssagenden Kapitelüberschriften (der Leser erfährt nur, in welcher Zeit das kommende Kapitel spielt), die nichts erahnen lassen, wird zusätzlich Spannung aufgebaut und der Leser brennt darauf, mehr zu erfahren.
Besonders ab der Mitte des Buches, wo der erste Twist auftaucht, war ich nicht mehr fähig das Buch aus der Hand zu legen. Und als ich schon dachte, dass ich der Auflösung auf der Spur bin, folgte der nächste Twist und so weiter. Das Buch war für mich wirklich unvorhersehbar … kurz vorm Ende der Geschichte wusste ich gar nicht mehr, was jetzt wahr ist und was gelogen, ich war nur mehr verwirrt … doch dann kam gottseidank die erlösende Auflösung.
Die Protagonistin wirkte sehr authentisch auf mich und ich konnte tiefe Einblicke in Natalies Persönlichkeit gewinnen. Auch die anderen Figuren sind gut beschrieben, aber ich habe sie anfangs immer wieder aus den Augen verloren, weil ich mich so auf die Protagonistin konzentriert habe. Allerdings gab es eine Figur, deren Handlungen und Begründungen dafür ich nicht so recht verstanden habe und die ich nicht authentisch fand.
Der Text ist flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Die Autorin erzählt die Geschichte in der Ich-Form, aber nicht nur aus der Perspektive der Protagonistin, sondern auch aus Sicht der anderen Figuren, die in Natalies Leben eine Rolle spielen. Das fand ich manchmal etwas verwirrend … zuerst liest man ein Kapitel von Natalie in der Ich-Form und gleich anschließend wirft man einen Blick in James Vergangenheit, die von James in der Ich-Form erzählt wird. Ich musste mir beim Lesen immer wieder in Erinnerung rufen, dass ich gerade nicht bei Natalie bin … das hat mein Lesevergnügen etwas beeinträchtigt, war aber nicht so verwirrend, dass man nicht mitkommen kann.
Die Briefe an die Ex-Freunde, die zwischen den Kapiteln stehen, lockern den Text auf und lassen Spannung und Neugier auf das Bevorstehende bzw. die Vergangenheit aufkommen.
Was mich auch etwas gestört hat, waren die Rechtschreib- und Grammatikfehler und teilweise haben auch Wörter gefehlt … leider haben sich diese Fehler durch das ganze Buch gezogen … es waren nicht allzu viele, aber sie sind doch aufgefallen und sie haben meinen Lesefluss etwas gestört und mir den Spaß am Lesen etwas verdorben. Vielleicht hätte nochmal ein:e Korrektor:in drüberschauen sollen … das wäre auf jeden Fall ein Gewinn gewesen.
Alles in allem eine klare Leseempfehlung für Freunde des Suspense … mit kleinen Abstrichen.
Rezensionen von Marie aus E.:
Das Böse lauert im Garten und der Gärtner ist nicht immer der Mörder
Mord im Nacktschnecken-Milieu von Elke Schwarzer
So ganz war mir ja nicht klar, was mich bei dem Buch erwartet. Aber nachdem Nacktschnecken mein absoluter Gruselgegner in meiner noch recht jungen Gartenkarriere sind, musste ich hier zugreifen. Und habe es nicht bereut, ganz im Gegenteil.
Das Cover ist neben dem Titel schon das erste Indiz, dass wir es hier mit einem spannenden, düsteren und trotzdem humorvollen Buch zu tun bekommen.
Hochwertig gestaltet und bis auf den unsäglichen orangen Spiegel-Bestseller-Aufkleber auch ein echter Hingucker.
Im Buch geht es dann mit zwanzig Kriminalfällen zur Sache. Von "Wenn die Blüten Trauer tragen" zu "Giftmord am Holunder" und dem "Apokalytischen Schneckenreiter".
Das ist wirklich köstlich, ich mag den Humor der Autorin sehr.
Aufgebaut sind die "Fälle" nach einheitlichem Muster:
Tatort, Indizien, Zeugen, dann Verdächtige, detaillierte Täterbeschreibung, Verdächtige, Täter und Motiv. Dazu gibt es viele Fotos und für mich die Erkenntnis, dass Lernen und Bio ja auch wirklich Spaß machen können.
Für Gartenfreund*innen mit Humor ein Buch, das sie so garantiert noch nicht in ihrer Gartenbuchsammlung haben. Ganz großes Kino!
Rezensionen von milky:
Erster Fall des neuen Ermittlerduos
Ungelöst - Die erste Zeugin von Arno Strobel
Das Cover gefällt mir total gut. Das Motiv und die Farbgestaltung sind passend zur Geschichte und die gestanzten und folierten Elemente vermitteln einen hochwertigen Eindruck.
Der Thriller handelt von Luisa Menkhoff, die als kleines Kind entführt wurde und nun als junge Erwachsene eine Vermisstenanzeige der Frau vorfindet, die damals die Lebensgefährtin ihres Entführers war.
Damit beginnt eine Spannende Geschichte um die Vermisste, Luisas Vergangenheit und Gegenwart sowie um den ermittelnden Hauptkommissar Ramin Brunner.
Aufgrund des gewählten Schreibstils ist die Geschichte sehr gut und flüssig lesbar, sodass man als Leser nur so über die Zeilen fliegen kann. Des weiteren baut Arno Strobel über das gesamte Buch durchgängig Spannung auf, die erst ganz zum Schluss wieder abfällt.
Die Kapitel werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wodurch der Leser einen umfassenden Blick auf die Geschichte erhält und zudem sowohl zu Luisa als auch zu Ramin eine gute Verbindung aufbauen kann.
Fazit: ein durchaus gelungener Krimi, der bis zum Schluss spannend bleibt.
Rezensionen von Krani:
Chaotisch
Die Enthusiasten von Markus Orths
Es geht um ein Buch. Das zehnte Buch von Laurence Sterne ist angeblich aufgetaucht und eine Gruppe Fans will es unbedingt haben. Im Zentrum dieser Gruppe steht Vince Bär, über dessen buchverrückte Eltern und Geschwister ebenfalls berichtet wird.
Von einer Geschichte kann man hier kaum reden. Es sind Erzählungen, Erinnerungen, Assoziationen, weiter gedachte Ideen, Zitate aus Büchern.
Die Sprache ist ausgefeilt und selbst immer wieder Thema. Das Ganze mäandert und wächst sich weitschweifig aus. Doch es liest sich trotzdem flüssig und leicht. Die Personen sind genauso schräg wie der ganze Text, der so viele einzelne Geschichten enthält. Es ist ein Abenteuer, das zu lesen.
Völlig hingerissen war ich, als zum Ende hin sich doch noch alles rundet, alle Fäden verknüpft werden und es trotz der äußerst chaotischen Erzählweise mit einem ganz neuen Aspekt doch noch eine Auflösung gibt. 5 Sterne!
Rezensionen von PMelittaM:
Es bleibt spannend
Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine von Markus Heitz
Irida und ihre Freund:innen wissen nun, was sie ist, und nicht nur das, sie wissen, dass und von wem die Anderswelt bedroht wird, und versuchen alles, um zu verhindern, dass diese Erfolg haben.
Die Fronten sind nun klar, es geht jetzt darum, Schlimmes zu verhüten und Klarheiten zu schaffen. Es stellt sich zudem auch weiterhin heraus, dass Sagen und Legenden manchmal realer sind, als gedacht.
So müssen sich die Furchtlosen erneut Wesen stellen, die ziemlich gefährlich sind, erhalten aber auch Unterstützung, mit der sie nicht gerechnet haben. Die Geschichte bleibt spannend.
Dieses Mal bleibt man nicht in Hohenburg und Umgebung, es steht ein interessante Reise an, die viele neue Informationen, aber auch weitere Gefahren mit sich bringt, und eine Auflösung, die ich hier noch gar nicht erwartet habe. Zudem muss sich Irida, und nicht nur sie, mehr mit ihrer wahren Natur auseinandersetzen.
Im zweiten Band der Reihe werden einige Fäden zusammengebracht, einige Fragen geklärt, aber auch neue gestellt. Ich war überrascht, dass sich hier schon so viel aufgelöst wird, aber tatsächlich gibt es noch genug Material, um einen weiteren Band zu füllen. Ich bin gespannt.
Rezensionen von L.:
witzig
Dieses Buch ist gefährlich von Ben Clanton
Schon die Leseprobe hat ein witziges Mitmachbuch mit klaren, ansprechenden Illustrationen versprochen.
"Dieses Buch ist gefährlich" hat ein einnehmendes Cover, das sowohl für groß und klein ansprechend ist. Klar und deutlich geht es hier um die kleine Qualle, die wohl in die Fänge eines bezahlten Tieres gekommen ist.
Ob es wohl möglich ist die Qualle zu retten? Ich würde aber empfehlen das Kind inhaltlich zu begleiten, da das Buch darauf ausgerichtet ist, dass das Kind eben NICHT das befolgt worum die Qualle es bittet.
Da meine Kinder nicht mehr allzu jung sind, haben sie den Witz natürlich schnell durchschaut. Jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass die Qualle das lesende Kind darum bittet etwas nicht zu tun z.B. nicht die Kanone zu berühren, das Buch impliziert quasi von den Kindern ein gegenteiliges Verhalten um Sinn zu ergeben. Das kann man so oder so sehen. Jedenfalls wird sie am Ende dann doch gerettet und das gefällt wohl allen.
Rezensionen von Lila:
witzig
Dieses Buch ist gefährlich von Ben Clanton
Schon die Leseprobe hat ein witziges Mitmachbuch mit klaren, ansprechenden Illustrationen versprochen.
"Dieses Buch ist gefährlich" hat ein einnehmendes Cover, das sowohl für groß und klein ansprechend ist. Klar und deutlich geht es hier um die kleine Qualle, die wohl in die Fänge eines bezahlten Tieres gekommen ist.
Ob es wohl möglich ist die Qualle zu retten? Ich würde aber empfehlen das Kind inhaltlich zu begleiten, da das Buch darauf ausgerichtet ist, dass das Kind eben NICHT das befolgt worum die Qualle es bittet.
Da meine Kinder nicht mehr allzu jung sind, haben sie den Witz natürlich schnell durchschaut. Jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass die Qualle das lesende Kind darum bittet etwas nicht zu tun z.B. nicht die Kanone zu berühren, das Buch impliziert quasi von den Kindern ein gegenteiliges Verhalten um Sinn zu ergeben. Das kann man so oder so sehen. Jedenfalls wird sie am Ende dann doch gerettet und das gefällt wohl allen.
Rezensionen von L.:
witzig
Dieses Buch ist gefährlich von Ben Clanton
Schon die Leseprobe hat ein witziges Mitmachbuch mit klaren, ansprechenden Illustrationen versprochen.
"Dieses Buch ist gefährlich" hat ein einnehmendes Cover, das sowohl für groß und klein ansprechend ist. Klar und deutlich geht es hier um die kleine Qualle, die wohl in die Fänge eines bezahlten Tieres gekommen ist.
Ob es wohl möglich ist die Qualle zu retten? Ich würde aber empfehlen das Kind inhaltlich zu begleiten, da das Buch darauf ausgerichtet ist, dass das Kind eben NICHT das befolgt worum die Qualle es bittet.
Da meine Kinder nicht mehr allzu jung sind, haben sie den Witz natürlich schnell durchschaut. Jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass die Qualle das lesende Kind darum bittet etwas nicht zu tun z.B. nicht die Kanone zu berühren, das Buch impliziert quasi von den Kindern ein gegenteiliges Verhalten um Sinn zu ergeben. Das kann man so oder so sehen. Jedenfalls wird sie am Ende dann doch gerettet und das gefällt wohl allen.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Hallt nach
Tage des Lichts von Megan Hunter
Was mir direkt aufgefallen ist, ist die blumige Sprache, die passend zur Zeit und den Lebensumständen der eher unkonventionellen, künstlerisch veranlagten Familie gewählt wurde. Die Erzählweise der Geschichte ist sehr besonders: nur sechs Tage eines Lebens, teilweise über Jahre voneinander getrennt.
Lässt sich unser Leben auf so wenig reduzieren? Auf sechs Schlüsselmomente?!
Ivy hat eine einfältige Unschuld an sich, was sich nicht nur darin zeigt wie sich über sich selbst als Mädchen, sondern auch über die Liebe und das Leben allgemein denkt.
Und wie klein ihre so unendlich scheinende Welt plötzlich wird. Erst durch Verlust, dann eine unbedachte Impulshandlung.
Die Schrecken des Krieges werden zwar nur angerissen aber trotzdem sehr eindringlich. Und über allem lag immer die Erinnerung an Joseph, die Fragen die sein Fehlen aufwarf. Ivy wird ältern, bleibt aber diese kleine, trostlose Versionen ihrer Selbst, immer sehnend, sich verzehrend, rast- und irgendwie heimatlos.
Ich war überrascht, wie viel man mit nur sechs Tagen erzählen und ausdrücken kann. Ivys Schicksal hat mir das Herz schwer gemacht.
Unterhaltsam fand ich, wie in dieser Familie jegliche Beziehungskonstrukte und Neigungen vorhanden zu sein scheinen. Es ist eine Geschichte von Liebe und Verlust, von Überschwang und Vernunft, von Sinnsuche und spätem Glück. Ein Leben, auf das elementarste herunterreduziert.









