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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Der Ort, an dem unsere Träume leben

Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking

Zuerst mal: wie wunderbar hochwertig ist dieses Buch bitte gestaltet?! Mein Highlight ist das kleine Bibliothekskärtchen. Ich mach mir sonst nichts aus Add Ons und Gimmicks, aber das fand ich fantastisch. Irgendwie wird man damit direkt stärker in die Geschichte eingebunden.

Die Geschichte dreht sich um vier Eigenbrötler, die alle auf ihre eigene Art von ihren Mitmenschen isoliert sind, im Leben zu hadern haben und einen sicheren Ort brauchen.

Und genau da kommt die Bibliothek ins Spiel. Ich finds schön, wie alle vier Figuren ihren eigenen Raum bekommen, ihre Sorgen zwar unterschiedlicher Art sind und sie doch Gemeinsamkeiten aufweisen. Denn sie alle drehen sich um Liebe, Familie, Verlust und ein Sehnen nach Zugehörigkeit und Glück.

Die Idee mit den Türen, hinter denen sich die verschiedensten Träume- gute wie schlechte- verbergen, fand ich richtig toll umgesetzt. Was hinter den Türen liegt ist abenteuerlich, manchmal schmerzlich und manchmal einfach wunderschön. Ich fand super, dass wir als Leser überall kleine Einblicke bekommen haben.

Es ist ein Buch über zarte Bande, unerwartete Freundschaft und tiefer Sehnsucht. Am Ende habe ich gottlos geweint, weils so traurig und so schön war. Ich habs super gerne gelesen und die Geschichte hat mich sehr berührt

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Der Ort, an dem unsere Träume leben
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Wahnhaft

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Die Idee dieser kultistisch angehauchten Morde, die Hinweise, die ins alte Rom führten und die Task Force die unter anderem aus den zwei Kindern eines Mörders besteht, sind eine sehr gelungene Kombination. Muss schon sagen, dass der ganze Rahmen rund um die Geschichte ziemlich cool konstruiert worden ist.

Auch das Ermittler-Trio um Sara, Adam und Janus fand ich cool zusammengestellt, da sie sich gut ergänzen und gut zusammen funktioniert haben.

Bei Adam bin ich mir nach dem Start in die Geschichte sehr unschlüssig, was ich von ihm halte. Bin gespannt wie seine Figur sich über sie Bände hinweg entwickeln wird, denn im Gegensatz zu Sara wirkt er getriebener, düsterer. Fand vor allem auch die Begegnungen mit ihrem Vater total spannend und interessant und sehe hier vor allem für weite Bände echtes Potential.

Die Morde sind zwar gewalttätig, aber die Beschreibungen nicht übermäßig brutal. Ich hatte mir hier tatsächlich sogar etwas mehr Nervenkitzel erwartet. Ist solide, kommt aber nicht die Pageturner etablierter Thrillerautoren wie Carter, Kepler oder anderen ran. Liest sich dafür aber locker weg und die wechselnden Perspektiven haben mir gut gefallen. Ich glaube ich hätte sogar gerne noch mehr Tätersicht gehabt

würde weitere Bände rund um Sara und Adam aber auf jeden Fall lesen.

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Wahnhaft
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Bösartig

Die Villa von Markus Heitz

Ich mag Geschichten über Spukhäuser, Übernatürliche Phänomene und Alltagshorror. Und da reiht sich dieses Buch geschickt ein, wobei es für mich anfangs mehr in Richtung Noir als Horror geht. Also klar, jedes Mal wenn in Zusammenhang mit der Villa Gewalt geschieht, ist es schon düster. Aber der Horror-Anteil stieg für mich erst im zweiten Drittel deutlich an.

Die Parts rund um Ethan haben mich am Anfang wahnsinnig verwirrt. Sie sind deutlich düsterer, stark übernatürlich angehaucht und von Aberglaube, Mystik und Okkultismus geprägt. Mag ich total, konnte ich aber anfangs nicht in den passenden Kontext setzen. Das klärt sich aber zum Glück alles sehr gut auf und schafft einen starken Rahmen für die Geschichte.

Das Haus selbst und was dort vorgeht ist durchaus unheimlich und wird auch zunehmend brutaler. Gegen Ende hats schon Slasher-Charakter. Die Thematik dahinter fand ich aber ziemlich cool angelegt und ich wollte einfach unbedingt wissen, wie es ausgeht.

Sehr kurzweilig geschrieben, dunkel und spannend und absolut unterhaltsam. Fands richtig gut.

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Bösartig
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Mord im Grandhotel

Düster von Ivar Leon Menger

Ich lese die Bücher um den ehemaligen Kriminalkommissar Stahl super gern, schon Band 1 hat mir richtig gut gefallen und Band 2 legt wahnsinnig stark nach. Durch die vielen Perspektiven ist man quasi hautnah im Geschehen dabei und kann sogar ein kleines bisschen miträtseln: denn Geheimnisse gibt es im Hotel und auf der Insel ohne Ende.

Ohne einige von ihnen haben es wirklich in sich.

Ich fand den Start ins Buch direkt wahnsinnig packend und auch danach werden Gegenwart und Vergangenheit geschickt verknüpft, sodass man als Leser richtig mitfiebert. Tatsächlich hab ich die Enthüllung des Täters null kommen sehen, das war ein großartiger Twist. Dadurch, dass sich so einige Personen auf der Insel seltsam und auffällig verhalten, bleibt es bis zum Schluss spannend, wer nun hinter den grausigen morgen steckt.

Geli und Stahl sind einfach ein geniales Team, aber ich liebe es auch, wie sie ihn in seine Schranken verweist, wenn es notwendig ist.
Der Fall selbst ist schon unheimlich und auch brutal, aber noch spannender fand ich eigentlich, dass auf der Insel so ziemlich jeder seine Geheimnisse und Abgründe hat. Das macht das Miträtseln auch besonders spaßig. Wobei ich schon sagen muss: auf die tatsächliche Auflösung hat in meinen Augen absolut nichts hingewiesen, Ich war geschockt.

Das Buch ist stark geplottet und toll geschrieben- einfach unheimlich spannend und mitreißend. Habs inhaliert.

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Mord im Grandhotel
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Schön geschrieben

Weiterleben von Patrick Charnley

So Geschichten vom Leben geschrieben und über das Leben finde ich immer sehr besonders und ich war begeistert, wie der Autor hier Fiktion mit seiner eigenen Erfahrung verwoben hat. Für mich lebt die Geschichte vor allem von dem tollen Erzählstil, dem ruhigen Klang der Geschichte und Jargos Reflexion, wie sein Leben aussehen kann.

Jargo lebt in seinem ganz eigenen Rhythmus, gesteuert durch die Folgen seines Herzstillstands, die ihn in ein ruhigeres Tempo zwingen. Anschaulich wird geschildert, womit er zu kämpfen hat, was ihm schwerfällt, aber auch wo er sich Raum geschaffen hat, selbstständig zu arbeiten. Ich fand den Tonus der Geschichte sehr positiv, Jargo lässt sich nicht unterkriegen, er passt sich an und erobert sich sein Leben Stück für Stück zurück.

Es ist ein einfaches Leben auf dem Hof von Jakob, geprägt von den Begebenheiten der Natur, schwerer körperlicher Arbeit und klaren Routinen. Das Leben ist rau, aber genügsam. Durch die schurkische Figur des Bill Sligo wird die Beschaulichkeit der Handlung angenehm durchbrochen und bekommt einen spannenden Touch. Aber mein absolutes Highlight ist Granny Carne- die ist echt ne Marke für sich.

Ich fand vor allem die Beschreibungen rund um das Weihnachtsfest im Farmhause richtig urig und sehr eindrücklich. Es schwingt eine wunderbare Behaglichkeit mit, die Freude an den einfachen Dingen und der Wärme des Beisammenseins.

Ich fands einfach wahnsinnig angenehm dieses Buch zu lesen und sich einfach in die Handlung und das Setting fallen zu lassen. Die Geschichte selbst fand ich dabei gar nicht mal so im Fokus, sondern einfach die Art wie sie erzählt wird und wie Jargos Wesen eingefangen wird. Fands toll.

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Schön geschrieben
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Sieh nicht weg

72 Stunden mit dir von Darianne Schramm

Dieses Buch spielt nicht nur auf die tragischen Liebesgeschichten von John Green an, es könnte fast selbst eine sein- der Vibe geht auf jeden Fall in diese Richtung. Es geht um Menschlichkeit, um persönliche Entwicklung und Heilung. Und um die Unvermeidbarkeit von Verlust. Sehr schön, sehr traurig, bisschen dramatisch.

Ich liebe Peters offene, herzensgute Art, die die Welt ein bisschen besser und Syds Leben etwas heller macht. Jeder braucht einen Peter in seinem Leben. Finds so knuffig, wie er versucht einfach für die Menschen mit dem Countdown da zu sein und damit auch Syd eine neue Perspektive eröffnet.

Syd ist ne harte Nuss, aber ihre Gabe ist einfach auch super unheimlich. Man merkt, wie sehr das an ihr zehrt. Und als diese eine besondere Uhr auftaucht, ist mir schier das Herz gebrochen. Das fühlte sich so unfair an. Und gleichzeitig so absolut lebensecht, denn Verlust ist niemals fair, kommt immer unerwartet und trifft einen immer eiskalt. Und trotzdem wäre es der größere Verlust nie gelebt und nie geliebt zu haben.

Ich fand das Buch so gottlos traurig und gleichzeitig richtig schön. Es ist ein kleiner Reminder, worauf es im Leben ankommt. Hat mir richtig gut gefallen

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Hast du (noch) fünf Minuten?

FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister

Also zuerst mal: wie genial war bitte diese Erzählstruktur gewählt? Eigentlich bin ich kein Fan von dieser Art außenstehendem, gottgleichen Erzähler, der den Leser direkt anspricht. Aber hier passt das ausgezeichnet rein. Man bekommt wirklich das Gefühl mit dem Erzähler über der Handlung zu schweben, während sie passiert.

Auch die integrierten Lebensgeschichten der einzelnen, zentralen Figuren fand ich interessant und divers angelegt. Besonders gut gefallen hat mir, dass es eigentlich bei allen etwas gab, weshalb man sie nicht mag, sie waren alle sehr speziell, schwierige Charaktere und Querulanten. Und trotzdem gab es keine Figur, der ich eher als den anderen den Tod gewünscht hätte.

Die Stimmung innerhalb der Geschichte war sehr angespannt und unterschwellig brodelt einiges an Konflikten. Der ablaufende Countdown bis zur Einfahrt des Zuges macht das ganze spannend und beklemmend, man wartet als Leser auf den scheinbar unausweichlichen Todesfall, während man rätselt wen es treffen könnte.

Ich fand den Spannungsbogen zum ende hin etwas abflachend, ich hab da irgendwie mit einem deutlich größeren knall gerechnet. Aber die Geschichte ist rund, also wil

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Wahnsinn

The Darkest Academy 1 – Bones von Beril Kehribar

Wow, Bücher von Beril Kehribar sind einfach absolut mein Ding- düster, ein bisschen unheimlich, auf anrüchige Art mitreißend und einfach absolut fesselnd. Dieses Buch ist genau das, was ich erwarte, wenn ich Dark Academy lese.

Die Saints fand ich ja sowas von unheimlich und generell sind die Schule und die Fächer sehr düster und gefährlich angehaucht, Magie erscheint hier sehr unberechenbar, ein Kontrollverlust könnte verheerende Folgen haben.

Außerdem fand ich die Beziehungen zwischen den Charakteren angenehm komplex, sodass hier ein spannendes Gesamtbild entsteht

Lucy ist ein Underdog, eine Einzelkämpferin, die noch ihren Platz in der Welt sucht und mein Herz hat für sie geblutet. Finde das Rätsel um ihre Eltern auch so spannend und weil völlig unklar ist, wem sie trauen kann und wer an ihrer Seite steht, sind ihr Struggel und ihre Selbstzweifel mit Händen greifbar.

Ich fand die Magie, die Wesen und die magische Welt unglaublich catchy. Die letzten Seiten waren ein dermaßen wilder Ritt, dass ich das Buch keine Sekunde weglegen konnte

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Hat was

The Arcane Arts von S. D. Coverly

Dana Schwartz lese ich sehr gerne und hab mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Aufmachung ist spektakulär und das leicht anrüchig angehauchte Thema rund um arkane Methodiken hat mir sehr gut gefallen. Der Vibe dieser verbotenen Praktiken war schon sehr fesselnd und spannend. Vor allem das Obskurations-Ritual und seine Anwendungsmöglichkeiten eröffnen ein weites Feld spektakulärer Möglichkeiten

Ellsbeth ist eine absolut faszinierende Protagonistin: klug, ambitioniert und ein bisschen berechnend.

Und mit ihrer Neugierde und ihrem Pioniergeist beeindruckt sie nicht nur ihren Professor, sondern deckt auch eines der bestgehütetsten Geheimnisse der Universität auf.

Dieses Schüler-Lehrer-Ding ist schon ein Klischee, wobei Ellsbeth und Raelins sich teilweise schon auf Augenhähe begegen. Obwohl die gegenseitige Anziehung schnell spürbar und klar kommuniziert ist, bleibt das Buch überraschend lange doch sehr züchtig. Ungefähr ab der Hälfte bekommt es einen Touch von „Shades of Grey“. Es ist gefühlt schon mehr Liebesgeschichte mit bisschen Suspense und Fetisch als Dark Romance.

Vieles in diesem Buch bewegt sich im moralischen Graubereich und es hätte für mich tatsächlich auch gerne noch düsterer sein können. Habs trotzdem ziemlich weggesuchtet und fands solide.

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Solider Polizeikrimi

Tödliches Verderben von Karin Slaughter

Ich liebe ja Bücher von Karin Slaughter und mochte auch dieses hier wieder sehr gern, Slaughter kann einfach grandios plotten. War für mich aber kein klassischer Pageturner mit brutalen Themen und teils diesen krassen Gewalt. wie man es vielleicht aus anderen Büchern der Autorin kennt. Das Thema war tough, keine Frage.

Aber die Spannung subtiler. Stattdessen stehen Basic Polizeiarbeit, Korruption und die persönlichen Verkettungen zwischen den Figuren im Fokus. Hab generell das Gefühl diese neue Reihe schlägt vielleicht einen etwas ruhigen und dafür tiefgründigeren Ton an.

Ich mag ja Jude und Emmy super gerne und die beiden sind trotz aller Spannungen ein gutes Team. Ich finds genial geplottet, wie hier gefühlt der gesamte Polizeiapparat auf dem Prüfstand steht und die Geheimnisse eines Ortes ans Licht kommen. Themen rund um Polizeikorruption, Polizeigewalt und den Verstrickungen von Macht und Einfluss in der Lokalpolitik sind ja auch durchaus relevant und brisant, sodass ich finde, Slaughter hat hier auch einen Nerv getroffen.

Jude hat sich für mich so ein bisschen zu einer Lieblingsfigur gemauert. hier wird viel ihrer Vergangenheit aufgerollt, was sie sehr nahbar und verletzlich macht. Man merkt richtig, wie sie mit ihren Dämonen kämpft aber versucht das für Emmy hinter sich zu lassen. Und auch Emmy legt eine starke Entwicklung hin. Obwohl ich den Fall, den sie untersuchen, interessant und durchaus spannend zu verfolgen fand, hat die Charakterentwicklung dem Fall so ein bisschen die Show gestohlen. Ich mag das aber und hab das Buch echt gern gelesen.

Solide, freu mich auf den nächsten Band

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