Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marie aus E.:
Osman in Höchstform
Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2) von Richard Osman
Mit der neuen Serie habe ich in Band eins gefremdelt und eigentlich auch schon damit abgeschlossen. Doch glücklicherweise ist mir dann wieder eingefallen, dass ich auch beim Donnerstagsmordclub bei Band eins nicht so begeistert war und erst bei den Folgebänden zum großen Fan wurde.
Das scheint sich hier nun zu wiederholen.
Denn mit "Wir jagen Schatten" ist Osman wieder in Topform. Herrlicher britischer Humor mit ans Herz wachsenden Charakteren und Verbrechern, die gar nicht so wirklich furchterregend sind.
Ich muss zugeben, dass der Kriminalfall bei mir zweitrangig ist, er ist der Rahmen, das Highlight sind aber Rosie, Steve und Amy. Und Steves Kumpel, der diesmal leider unschön im Krankenhaus landet.
Kleine Kritikpunkte habe ich auch, nämlich das Cover.
Zum einen den Coverwechsel, warum ist das Design so anders als bei Band eins?
Und dann die Abbildungen der Charaktere, insbesondere Steve: das soll Steve sein? Niemals, mein Kopfkino hat da ein dermaßen anderes Bild, ich bekomme das nicht zusammen.
Die versprochenen Urlaubsvibes sind auch nicht wirklich transportiert worden, mal eine kleine Kaffee-Episode in Italien oder ähnliches, aber eigentlich sind die Schauplätze zweitrangig.
Aber das ist egal, das macht das Buch ja nicht aus.
Ich hatte viele höchst vergnügliche Lesestunden und freue mich schon sehr auf weitere Bände.
Mehr Hygge geht nicht
Lichterglanz und Hygge-Zeit von Ursi Breidenbach
Ich habe letztes Jahr bereits ein Weihnachtsbuch der Autorin gelesen und war romantisch in Schottland unterwegs. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es ein neues Weihnachtsbuch gibt.
Dieses Jahr verschlägt es uns nach Dänemark, ins adventliche Kopenhagen.
Die Zwillingsschwestern Mia und Lena haben durch ihre getrennten Wohnorte etwas ihrer ehemals so innigen Geschwisterbeziehung verloren und insbesondere Mia vermisst das sehr und erhofft sich durch die Reise wieder mehr Nähe.
Die Reise startet holprig, das gebuchte Hotel ist nicht verfügbar und die Schwestern landen in einer WG. Wie es der Zufall will, lebt dort der extrem gutaussehende und extrem sympathische Leif…
Ich will gar nicht mehr verraten, das Buch beinhaltet (natürlich) eine Love-Story, aber es geht schon auch um mehr.
Ich mochte das Eintauchen in das weihnachtliche Kopenhagen total gerne, das Buch stimmt total schön auf Advent und Weihnachten ein.
Es ist etwas für Skandinavien-Fans und für Weihnachts-Ultras, das Buch schöpft aus dem Vollen im Handlungsverlauf und beim Ende.
Aber so muss das sein, gerade zu Weihnachten darf die harte Realität gerne mal ausgeblendet werden.
Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Weihnachtsreise und hoffe, dass es weitere Bände geben wird.
Ich fühlte es
Gib mir alles von Alexandra-Maria Pipos
Ioana ist Consultant und eine echte Powerfrau im Job. Kein Auftrag ihres Chefs ist ihr zu schwer, zu zeitaufwändig, sie rockt alles und wenn sie dafür die x-Te Nachtschicht schieben muss, kein Problem.
Ihr Sportprogramm zieht sie mit der gleichen Disziplin durch und dass sie ihre Umzugskisten immer noch nicht auspacken konnte und weder Zeit für Freunde noch für ihre Familie hat -geschenkt.
Bis der Tod ihres Großvaters sie in ihr Herkunftsland Rumänien reisen lässt. Auch hier ständig getrieben von den Jobanforderungen, gleichzeitig aber auch von den Erwartungen der Familie.
Mich hat das Buch total angesprochen. Ich konnte mich so hineinversetzen in Ioana, ihrem Fokus auf den Job, der Bereitschaft, diesem alles unterzuordnen.
Dazu ein extrem toxisches Arbeitsumfeld mit männlichen Machtstrukturen, die leider auch gar nicht fiktional wirken.
Weil es noch nicht genug ist, dann pure Familie mit einer Wucht, die man schon in gefestigtem Zustand nur schwer aushalten kann.
Auch hier große Bewunderung für den Schreibstil der Autorin, sie hat das sich Bewegen in den unterschiedlichen Lebensrealitäten ganz meisterhaft beschrieben.
Irritiert hat mich nur der Wortanteil von vielen Heiligen, die im Buch mitmischen. Ein interessantes Stilmittel, ja, mir hat das aber nicht zugesagt.
Dafür feiere ich aber auch das Ende, das sich nicht dem Kitsch hingibt, sondern dem Stil des Buchs treu bleibt.
Der erste Roman der Autorin hat mich völlig überzeugt, ich hoffe, sie wird noch viele weitere schreiben.
Hat mich leider nicht gepackt
Hummerjahre von Beatrix Gerstberger
Die Fortsetzung der "Hummerfrauen" ist erhältlich und Band 1 steht schon ewig auf meiner Buchwunschliste, gelesen habe ich es es bislang aber nicht.
Somit war es für mich ein Quereinstieg ohne Vorkenntnisse, ich vermute jetzt in der Rückschau, dass das ein Fehler war.
Um was geht es? Eagle Island, gelegen an der Küste von Maine ist ein Fischerort, an dem insbesondere das Hummerfischen für das Auskommen der Bewohner sorgt.
Es ist aber auch ein Ort für die Sommefrische der Städter der USA.
Richard ist schwerkrank und wünscht sich, noch einmal zurück nach Eagle Island zu reisen, den Ort, an dem er so viele Sommer verbracht hat und auch einen Insel-Freund gefunden hat.
Zusammen mit seiner Tochter Mina (47, kam mir jünger vor, insbesondere unreifer) und der Enkeltochter Luca sowie seiner Frau Judith.
Alle haben ihre ganz besondere Verbindung zur Insel. Mina, weil ihre ehemalige große Liebe Sam dort lebt, Luca, weil Sam ihr Vater ist, Judith, weil da da noch etwas Ungeklärtes im Raum steht.
Dazu gibt es dann noch die Bewohnerinnen und Bewohner der Insel und einen besonderen Hummer.
Das beherrschende Thema ist Abschied, Loslassen können, Neuanfang und natürlich die Liebe.
Ich war anfangs sehr angetan, ich mochte die Charaktere und die Beschreibungen. Sätze wie "Sie war die Königin der Tomatendosen, der Spaghettipackungen und des Klatsches" oder "damit wenigstens die Grundnahrungsmittel täglich auf der Insel verfügbar waren, zu denen Edwina auch das Inselgeschwätz zählte" - damit entstand gleich ein Bild vor meinem Auge. Edwina als Nebencharakter fand ich sowieso super.
Im weiteren Verlauf hat sich das dann leider etwas verlaufen und die Handlung schleppte sich so dahin. Leider hat mich das Buch dann auch zunehmend gelangweilt, vielleicht, weil ich in Ermangelung der Kenntnis von Band eins nicht den tiefen Zugang zu den Charaktere hatte, vielleicht aber auch, weil ich die Handlungen der Charaktere so seltsam fand und oft nicht nachvollziehen konnte.
Was ich sehr mochte, das war das Insel-Setting, das war wirklich schön beschrieben.
Ein Buch für die Sommerfrische, das mich aber leider nicht so gepackt hat wie erhofft.
Dominierendes Privatleben
Tödliches Verderben von Karin Slaughter
Von marie aus e
Ich bin großer Karin Slaughter Fan und freue mich sehr, dass es eine neue Reihe gibt.
Das hier ist Band 2 um Sheriff Emmy Clifton, der im County von North Falls spielt. Einer Kleinstadt, jeder kennt jeden.
Emmys Sohn ist ebenfalls bei der Polizei und Schwester Jude, die gerade zu Besuch ist, unterstützt als ehemalige FBI-Agentin.
Wobei? Bei der Aufklärung eines Mordes an einer Polizistin, mit der Emmy befreundet war. Denn schnell wird klar: North Fall ist keine beschauliche, friedliche Kleinstadt, hier wohnen viele Verbrecher. Unheimlich viele Verbrecher!
Für Slaughters Verhältnisse war das ein nicht ganz so spannender Thriller, für mich war das Privatleben rund um Emmy der spannendere Teil. Die Fall-Aufklärung hingegen zog sich ganz schön.
Dafür mag ich die sperrigen Charaktere, sowohl Emmy als auch Jude und das Kleinstadtleben mit allen Tücken. Wer das private Drumherum aber nicht mag, wird mit dem Buch wahrscheinlich keine Freude haben.
Es gibt keine vorangestellte Triggerwarnung, ich hoffe, ich spoiler nicht - wer es nicht wissen will, bitte hier nicht weiterlesen!
Das Buch behandelt häusliche Gewalt in einem Haushalt, in dem auch Kinder leben, das war heftig.
Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, wohl dosiert spitzt ab und an wieder Slaughters Humor durch wie etwa
„Du kannst nur tun, was du tun kannst“. Emmy musste an sich halten, um nichts zu sagen. Sie hatte das Gefühl, sich mit einem Glückskeks zu unterhalten.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit Emmy und Jude. 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5.
Nicht gar so brutal
Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Ich glaube, ich habe meine neue Thriller-Reihe gefunden.
Das hier ist nämlich der Auftakt zu einer neuen Serie und ich werde auf jeden Fall weiterlesen.
Es geht um Helga und Bjarki, erstere ist neu bei der Polizei in Island und darf bzw. muss gleich ihre erste Mordermittlung leiten.
Eine junge Frau wurde tot in einem Reitstall gefunden.
Und dabei bleibt es nicht, ein Serienmörder treibt sein Unwesen.
Da Island nur um die 400.000 Einwohner hat und bis zu dem Fall auch nur einen Serienmörder in der jüngeren Geschichte, ist die Mordkommission auch nicht sehr üppig ausgestattet.
Doch Helga kann auf Bjarki setzen, eigentlich Verkehrspolizist, jetzt aber zur Unterstützung mit an Bord.
Mit hat der Auftakt richtig gut gefallen. Für skandinavische Verhältnisse ist er nicht allzu brutal (aber nicht falsch verstehen, Cosy ist auch hier nichts), die Ermittelnden leben zwar nicht in Bilderbuchfamilien, sind aber nicht völlig kaputte Typen und die Island-Atmosphäre ist einfach schön.
Ein wenig doof, das jetzt zu schreiben, wenn man Island-Krimis mag, aber halt angenehm beim Lesen: die Namen der Charaktere lesen sich für deutsche Lesegewohnheiten einfach. Helga ist völlig unproblematisch, bei andern Island-Büchern sind die Namen für mich sehr herausfordernd.
Insgesamt für mich genau die richtige Dosis aus Spannung, Island-Vibes und Charakteren, die ich weiter begleiten möchte.
Schon der Titel impliziert meine Sternevergabe
FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister
Noch fünf Minuten, bis der Zug in den Londoner Bahnhof einfährt.
Fünf Personen warten neben unzähligen anderen auf die Zugeinfahrt, wir werden sie in den folgenden Kapiteln näher kennen lernen. Was wir aber jetzt schon wissen: einer oder eine der Fünf wird bald sterben.
Das Buch war anders als erwartet, es spielt nämlich immer nur kurz zu Beginn der Kapitel am Bahnsteig, ansonsten beleuchtet jedes Kapitel das Leben einer der fünf Personen.
Und das hat es in sich. Sympathieträger sind sie nicht, die Fünf.
Das Buch ist kein Sonnenschein- heile Welt Buch und anfangs schön gespickt mit bösem schwarzen Humor. Das mag ich ja sehr. Ein Beispiel gefällig? „…und die Einladung zur Beerdigung ihrer Schwiegertochter fühlte sich wie ein Schritt in die richtige Richtung an. Für sie alle. Vor allem für ihre Schwiegertochter.“.
Das verliert sich dann im Buchfortschritt, da gibt es dann immer weniger zu lachen.
Nichtsdesotrotz hat mich das Buch gefesselt und ich habe es in kürzester Zeit ausgelesen. Es spielt mit Erwartungen und hat großartig beschriebene Nebencharaktere.
Was mir sauer aufgestoßen ist: die Autorin spricht uns Lesende gegen Ende eine eigene Haltung zum Buch und den Charakteren ab und meint zu wissen, was wir vom Fortgang erwartet haben. Das kann ich nicht leiden.
Auch das Nachwort fand ich eher naja.
Der letzte Abschnitt hat es mir tatsächlich etwas verleidet.
Trotzdem: der Schreibstil war erfrischend und ich konnte das Buch nur schwer weglegen. Außerdem war es mal etwas ganz was anderes. Alles in allem wurden es nach einer Nacht darüber schlafen dann doch noch fünf Sterne.
Redundant
Halbwach von Sophia Como
Es geht um Zoe, Schriftstellerin mit einem Bestseller und unter Wiederholungsdruck.
Dumm nur, dass das ausgerechnet im Genre Lovestory ist, denn damit hat Zoe so gar nichts am Hut.
Unverbindlich Spaß haben ja, aber bloß keine feste Beziehung.
Als sie Mael kennenlernt, scheint er das perfekte Match zu sein.
Auch er will nichts Festes, perfekt. Oder doch nicht?
Anfangs hat mir das Buch richtig gut gefallen. Zoe ist mir sofort sympathisch gewesen und ihre Einstellung erfrischend anders. Ihr Freundeskreis hingegen blieb seltsam blass.
Mit der Zeit fand ich das Buch dann allerdings ermüdend, die immerwährende Abfolge von Party und unverbindlichem Dating, naja.
Außerdem hat das Buch eine ganz andere Richtung genommen. Familiäre Verletzungen und einen gewandelten Blick auf Beziehungen bestimmten dann den weiteren Verlauf.
Das fand ich schade, denn letztlich war Zoe doch nicht die Frau, die ich anfangs kennengelernt habe und die es in der Literatur wohl eher nicht gibt.
Die familiären Hintergründe haben mich leider auch nicht interessiert, das war mir viel zu breit ausgeführt.
Mein Fazit: guter Schreibstil, Handlungsverlauf war nicht meins.
Freundschaft und Kapitalismuskritik
Mädchen allein zu zweit von Daniela Dröscher
Grace und Issa sind allerbeste Freundinnen, die sich alles anvertrauen. Sie eint außerdem, dass ihre Mütter alleinerziehend sind und dass sie in eine „Reichen-Schule“ gehen, während sie in prekären finanziellen Verhältnissen leben müssen.
Den Mädchen wird einiges zugemutet.
Issa hat eine kleine Schwester, die irgendwann das Sprechen eingestellt hat, so dass sich ihre Mutter nur noch um die kleine Schwester sorgt.
Issa muss die Rolle der Erwachsenen übernehmen, auch weil die Mutter finanziell nichts geregelt bekommt.
Grace (mit vollen Namen Grazyna, das feiere ich ja ein wenig, dass auch mal andere Namen aus anderen Ländern verwendet wurden) leidet an ihren großen Brüsten und hat Schmerzen.
Es geht um ungerechte Mittelverteilung, Leben mit ständigen Geldsorgen, körperlichen Veränderungen einhergehend mit massivem Änderungswunsch, erste Liebe, Enttäuschung über erwachsene Vertrauenspersonen und noch mehr.
Ich fand es sehr authentisch im Bezug auf die Freundschaft und die Familiensituation geschrieben und habe sowohl mit Issa als auch mit Grace mitgelitten.
Gegen Ende hin war es für mich etwas darüber, hier hätte es entweder mehr Seiten gebraucht (192 ist nicht die Welt) oder noch besser einen Nebenstrang komplett weglassen, der meines Erachtens völlig überflüssig war.
Außerdem fand ich das Verhalten von den meisten Erwachsen im Buch grässlich. Vom netten, aber völlig verantwortungslosen Vater über eine abgedrehte Helicopter-Mom der ganz besonderen fürchterlichen Ausprägung bis zum Lehrer, der eine Enttäuschung ist, war alles dabei.
Insgesamt fand ich Hörbuch und Buch trotz angesprochener Kritikpunkte aber gut, weil es das Teenieleben mit vielen Sorgen so nahbar gemacht hat.
Der Schreibstil ist klar und verständlich und schön aufgelockert mit Einschüben.
Die Thematik mal anders, ja, fand ich gut.
Ich habe das Buch in zwei Versionen genossen.
Zuerst habe ich mir das Hörbuch angehört, das mit knapp fünf Stunde ungekürzt von Birte Schnöink eingelesen wurde. Die Sprecherin mochte ich, sie hat sehr authentisch das Leben der zwei Freundinnen transportiert.
Dann habe ich noch das Buch dazu gelesen. Hier ist mir die Papierqualität aufgefallen. Es ist ein ganz glattes, handschmeichelndes Papier.
Berührendes Lesehighlight
All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer
Bei dem Buch hat mich die Leseprobe so dermaßen gefesselt, dass ich es unbedingt lesen wollte. Man steigt sofort ein in das Leben von Juna, siebzehn Jahre mit Kunstbegabung und ihre jüngeren Schwester Martha, die immer zurückstecken muss.
Warum? Weil Juna an einer seltenen Krankheit leidet und schlecht hört und immer mehr von ihrer Sehkraft verliert.
Alle Sorgen des Vaters fließen in die Diagnose Junas.
Und dann ist da auch noch der Tod der Mutter, die bei der Geburt Marthas starb, was Juna ihrer Schwester auch noch vorwirft.
Dazwischen gibt es ganz viel Teenie-Leben mit besonderen Freundschaften, erster Liebe und der typischen Schwarz-Weiß-Schubladen-Einordnung, die man als Heranwachsender nun mal hat. Und die hier auch nicht ganz von der Hand zu weißen ist angesichts der drohenden Erblindung Junas.
Trotzdem ist das kein niederschmetterndes Buch, es steckt voller Lebenslust und die Familie schafft es, die Nuancen zwischen schwarz und weiß zu finden.
Ich mochte den Schreibstil sehr, der mir die Gefühle der zwei Schwestern so gut vermittelt hat. Ich konnte ein wenig hineinsehen in die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die eine solche Diagnose bringt, wenn man doch einfach nur wie alle seine Talente leben möchte. Und auch, welch Auswirkungen das auf Geschwisterkinder hat.
Dazu noch die vielen schönen Freundschaften und Zufallsbegegnungen, die Kraft und Mut geben.
Ein wunderschönes Buch!











