Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von AndilesOnaut:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Zusammen ist man einfach mutiger

Mit dir bin ich mutig von Frances Stickley

Bär ist groß und kräftig, hat aber vor ziemlich vielen Dingen Angst. Sein Freund Hase dagegen ist klein, traut sich aber jede Menge zu. Natürlich versucht er, auch Bär mutiger zu machen. Das klappt allerdings nicht so richtig... bis Hase plötzlich selbst Hilfe braucht.

Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen, weil sie zeigt, dass Angst völlig normal ist und man sich dafür nicht schämen muss.

Manchmal braucht es einfach jemanden, der an einen glaubt und einem zur Seite steht. Besonders schön finde ich, dass Bär nicht unter Druck gesetzt wird, sondern seinen Mut auf seine eigene Weise findet. Eine tolle Botschaft, die Kinder gut verstehen können.

Die beiden Freunde sind einfach liebenswert und ihre Unterschiedlichkeit macht die Geschichte besonders schön. Auch die Illustrationen haben mich begeistert. Sie sind farbenfroh, unglaublich liebevoll gestaltet und es gibt auf jeder Seite etwas zu entdecken. Bär und Hase muss man einfach gernhaben! Die Reime fand ich ganz toll und auch wirklich passend zur Geschichte!

Für mich ist das ein wunderschönes Bilderbuch über Freundschaft und den Mut, den man manchmal erst findet, wenn es wirklich darauf ankommt. Ein Buch, das sich prima zum Vorlesen eignet und nebenbei schöne Gespräche über Ängste anstoßen kann.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von AndilesOnaut
Zusammen ist man einfach mutiger

Rezensionen von froschman:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Übermächtige Familienbande

Der Clan - Die Straße von Pascal Engman

Josef, der Sohn einer alleinerziehenden Pflegerin, die nebenbei noch als Reinigungskraft auf einem Schiff arbeitet, bemerkt, dass sie trotz allem nicht mit dem Geld auskommen, das sie verdient. Deshalb arbeitet auch er auf dem Schiff. Der islamische Clan der Familie Mansour übernimmt langsam, aber sicher die Herrschaft in diesem Stockholmer Vorort, hier ist die Kriminalität unterwegs, sie kontrollieren die Straßen, Geschäfte und auch die Bewohner.

Alle müssen nach ihrer Pfeife tanzen. Die Mädchen dürfen nur Partnerschaften eingehen, die den Vätern, Brüdern und Neffen genehm sind, sonst besteht die Gefahr, ein sogenanntes Balkonmädchen zu werden. Um diesen Begriff zu kennen, muss man das Buch lesen. Der Polizist Hjalmar ist hier aufgewachsen und versucht, gegen eine Übermacht anzukämpfen.
Pascal Engmans Schreibstil hat mich wieder einmal überzeugt. Die Charaktere und die einzelnen Szenen sind gut beschrieben. Ein Verzeichnis am Beginn des Buches erläutert die vielen Zusammenhänge der beteiligten Personen und erleichtert so die Lesbarkeit.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von froschman
Übermächtige Familienbande

Rezensionen von peedee:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Bin schwer beeindruckt

Im Rollstuhl um die Welt von Nora Welsch

Nora Welsch sitzt aufgrund einer Muskelerkrankung im Rollstuhl und ist auf eine 24-Stunden-Assistenz angewiesen. Sie kann nicht mal eben so schnell irgendwohin, alles muss genau geplant werden. Auf ihren Plan, eine Weltreise zu machen, reagieren viele ablehnend. Aber Nora organisiert sich neun Assistenzpersonen, die sie unterschiedlich lang auf ihren Etappen begleiten werden.

Die Reise lockt mit Freiheit und zwingt sie aus ihrer Komfortzone, doch sie ist zu allem bereit. Als Dreierteam geht es nach Kenia, Dubai, Oman, Ägypten, Japan und noch viel weiter. Es läuft nicht alles nach Plan – das wäre ja zu schön gewesen…

Erster Eindruck: Die sympathische Autorin auf dem Cover, in der Mitte des Buches ein grösserer Bildteil – sehr schön.

Ich selbst bin nicht so die grosse Abenteurerin; ich bin nicht der Typ für Backpacking-around-the-World, aber lesetechnisch reise ich gerne überall hin mit. Allein die Inhaltsbeschreibung hat mich schon beeindruckt: Mit einer solchen Beeinträchtigung so etwas wagen – Chapeau! Es hat sehr viele Momente gegeben, die mich sehr beeindruckt oder berührt haben. Diese vollständige Abhängigkeit von anderen Menschen stelle ich mir sehr schwer vor. Nora weiss, dass sie das nicht ändern kann, aber dennoch ist es für sie nicht immer im gleichen Masse einfach, dies anzunehmen. Sie reist stets mit einem Mann und einer Frau als Assistenzen. Weshalb? Nun, der Mann muss Nora des Öfteren tragen, was eine Frau in der Regel nicht so kann.

Ein kenianisches Sprichwort auf Deutsch übersetzt heisst „Das Feuerholz holen“. Das bedeutet, dass man sich auf das konzentrieren soll, was man machen will. Neudeutsch quasi „Prokrastiniere nicht“. Das hat mir sehr gefallen.

Die Weltreise erfolgte in zwei Etappen. Als sie nach der ersten Etappe zurück nach Heidelberg kommt, kann sie endlich die Kontrolle abgeben, da ihre Eltern in dieser Zeit für sie sorgen werden. Sie kennen ihre Bedürfnisse aufs Beste und Nora merkt, welche Last von ihr abfällt. Die Zeit in Deutschland ist jedoch vom Dengue-Fieber überschattet. Dengue-Fieber? In Deutschland? Ja, das hat sie als „Souvenir“ von Thailand mitgebracht und beutelt sie stark. Nach ihrer Genesung und Neuplanung der weiteren Reise geht es auf die zweite Etappe.

„Jeder Mensch hat seine Limitationen und seine Geschichte.“ Wohl wahr!

Das Buch hat mir unwahrscheinlich viele Einblicke gegeben, sei es in die verschiedenen Reiseziele und deren Kulturen, aber auch, mit welchen Herausforderungen das Reisen im Rollstuhl daherkommt. Nicht überall bedeutet „barrierefrei“ auch das, was man sich landläufig darunter vorstellt. Nora weist beim Buchen einer Unterkunft vorgängig stets darauf hin, dass sie im Rollstuhl sitzt, was grundsätzlich „no problem“ ist, aber dann tauchen vor der Unterkunft „plötzlich“ zig Stufen auf – nun ist es eben doch ein Problem! Wie einleitend erwähnt, bin ich nicht die Abenteurerin und daher bewundere ich ihren Mut gleich doppelt. Vielen Dank für diese persönlichen Einblicke! Von mir gibt es 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von peedee
Bin schwer beeindruckt

Rezensionen von froschman:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Übermächtige Familienbande

Der Clan - Die Straße von Pascal Engman

Josef, der Sohn einer alleinerziehenden Pflegerin, die nebenbei noch als Reinigungskraft auf einem Schiff arbeitet, bemerkt, dass sie trotz allem nicht mit dem Geld auskommen, das sie verdient. Deshalb arbeitet auch er auf dem Schiff. Der islamische Clan der Familie Mansour übernimmt langsam, aber sicher die Herrschaft in diesem Stockholmer Vorort, hier ist die Kriminalität unterwegs, sie kontrollieren die Straßen, Geschäfte und auch die Bewohner.

Alle müssen nach ihrer Pfeife tanzen. Die Mädchen dürfen nur Partnerschaften eingehen, die den Vätern, Brüdern und Neffen genehm sind, sonst besteht die Gefahr, ein sogenanntes Balkonmädchen zu werden. Um diesen Begriff zu kennen, muss man das Buch lesen. Der Polizist Hjalmar ist hier aufgewachsen und versucht, gegen eine Übermacht anzukämpfen.
Pascal Engmans Schreibstil hat mich wieder einmal überzeugt. Die Charaktere und die einzelnen Szenen sind gut beschrieben. Ein Verzeichnis am Beginn des Buches erläutert die vielen Zusammenhänge der beteiligten Personen und erleichtert so die Lesbarkeit.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von froschman
Übermächtige Familienbande

Rezensionen von Eternal-Hope:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Unser faszinierendes Gehirn

Ein Tag in unserem Gehirn von Eveline Crone

Die niederländische Hirnforscherin, Professorin und Bestseller-Autorin Prof. Dr. Eveline Crone hat sich mit diesem Buch vorgenommen, eine niederschwellige und unterhaltsame Einführung in die verschiedenen Funktionsbereiche unseres Gehirns zu geben. Das ist ihr auch bestens gelungen. Entstanden ist ein leicht lesbares, sehr interessantes, vielfältig bebildertes und illustriertes Werk, in dem insbesondere Menschen, die noch wenig über das menschliche Gehirn wissen, hier spielerisch und angenehm viel Neues lernen können.

Am Anfang werden uns die Menschen aus einer Nachbarschaft vorgestellt: da gibt es ein Baby, Kinder verschiedenen Alters, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen, Paare, eine Alleinerzieherin usw. Anhand eines fiktiven Tages im Leben all dieser Menschen werden dann verschiedene Themen behandelt, beispielsweise das jugendliche Gehirn und warum dieses nicht gerne früh aufsteht, idealistisch ist, die Welt verbessern will und zu Risikoverhalten neigt, die Bedeutung von Sport oder Schlaf für ein gesundes, langes Leben, Mitgefühl und Spiegelneurone, antisoziales Verhalten, Lernen und vieles mehr.

Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Geschichte der fiktiven Personen aus der Nachbarschaft, dann gibt es allgemeine Informationen zum jeweiligen Thema, die wichtigsten Studien und Experimente dazu werden vorgestellt und schließlich gibt es zusammenfassend noch Brain Facts für den Alltag - oft mit einem sehr interessanten praktischen Anwendungsbeispiel, etwa dazu, dass Likes ähnlich süchtig machen können wie Süßigkeiten - und Gehirnwissen für den Alltag mit Tipps für die Umsetzung der neuen Erkenntnisse im eigenen Leben, zum Beispiel zum Umgang mit Ablehnung.

Besonders gut hat mir gefallen, dass auch Themen, denen die Forschung erst seit kurzem ihre Aufmerksamkeit widmet, beispielsweise die dauerhaften Veränderungen des Gehirns durch Schwangerschaft und Mutterschaft, Teil des Buches sind und man insgesamt somit den Eindruck hat, ein Buch zu lesen, das nah am aktuellen Stand der Forschung ist.

Insgesamt kann ich das Buch allen, die sich für eine kurzweilige Einführung ins menschliche Gehirn und wie es unser Leben und unseren Alltag beeinflusst, interessieren, sehr empfehlen. Vom Niveau her richtet sich das Buch klar an Menschen, die noch nicht viel über das menschliche Gehirn wissen, aber auch für Menschen mit Vorwissen in diesem Bereich wird die eine oder andere neue Erkenntnis dabei sein.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Eternal-Hope
Unser faszinierendes Gehirn

Rezensionen von froschman:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Übermächtige Familienbande

Der Clan - Die Straße von Pascal Engman

Josef, der Sohn einer alleinerziehenden Pflegerin, die nebenbei noch als Reinigungskraft auf einem Schiff arbeitet, bemerkt, dass sie trotz allem nicht mit dem Geld auskommen, das sie verdient. Deshalb arbeitet auch er auf dem Schiff. Der islamische Clan der Familie Mansour übernimmt langsam, aber sicher die Herrschaft in diesem Stockholmer Vorort, hier ist die Kriminalität unterwegs, sie kontrollieren die Straßen, Geschäfte und auch die Bewohner.

Alle müssen nach ihrer Pfeife tanzen. Die Mädchen dürfen nur Partnerschaften eingehen, die den Vätern, Brüdern und Neffen genehm sind, sonst besteht die Gefahr, ein sogenanntes Balkonmädchen zu werden. Um diesen Begriff zu kennen, muss man das Buch lesen. Der Polizist Hjalmar ist hier aufgewachsen und versucht, gegen eine Übermacht anzukämpfen.
Pascal Engmans Schreibstil hat mich wieder einmal überzeugt. Die Charaktere und die einzelnen Szenen sind gut beschrieben. Ein Verzeichnis am Beginn des Buches erläutert die vielen Zusammenhänge der beteiligten Personen und erleichtert so die Lesbarkeit.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von froschman
Übermächtige Familienbande

Rezensionen von froschman:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Übermächtige Familienbande

Der Clan - Die Straße von Pascal Engman

Josef, der Sohn einer alleinerziehenden Pflegerin, die nebenbei noch als Reinigungskraft auf einem Schiff arbeitet, bemerkt, dass sie trotz allem nicht mit dem Geld auskommen, das sie verdient. Deshalb arbeitet auch er auf dem Schiff. Der islamische Clan der Familie Mansour übernimmt langsam, aber sicher die Herrschaft in diesem Stockholmer Vorort, hier ist die Kriminalität unterwegs, sie kontrollieren die Straßen, Geschäfte und auch die Bewohner.

Alle müssen nach ihrer Pfeife tanzen. Die Mädchen dürfen nur Partnerschaften eingehen, die den Vätern, Brüdern und Neffen genehm sind, sonst besteht die Gefahr, ein sogenanntes Balkonmädchen zu werden. Um diesen Begriff zu kennen, muss man das Buch lesen. Der Polizist Hjalmar ist hier aufgewachsen und versucht, gegen eine Übermacht anzukämpfen.
Pascal Engmans Schreibstil hat mich wieder einmal überzeugt. Die Charaktere und die einzelnen Szenen sind gut beschrieben. Ein Verzeichnis am Beginn des Buches erläutert die vielen Zusammenhänge der beteiligten Personen und erleichtert so die Lesbarkeit.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von froschman
Übermächtige Familienbande

Rezensionen von youngreaders:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Hilda in Topform

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer bei den Winterwölfen von Tobias Goldfarb

Hilda Hasenherz - Das Abenteuer bei den Winterwölfen ist der vierte Band von dem abenteuerlustigen Hasenmädchen und ihren Freunden. Diesmal gehen sie mit einem mit "Pupsluft" gefüllten Heißluftballon auf Reisen und natürlich ist Hilda Hasenherz auch diesmal auf der Suche nach ihren Eltern.

Ob sie sie diesmal findet oder ob es einen fünften Band geben wird, wird hier natürlich nicht verraten!

Tobias Goldfarb schreibt wirklich sehr charmant und Kinder lieben die Charaktere sei es Hilda oder Eicho das Eichhörnchen oder Rotkehlchen Robinius oder Igel Igromir. Verena Körtings Illustrationen sind auch einfach niedlich und absolut kindgerecht.

Das Buch ist in 23. recht kurze Kapitel unterteilt und dadurch haben sie eine ideale Länge zum Vorlesen am Abend oder auch für etwas ältere zum Selberlesen.

Wiedermal ein gelungenes Hildabuch!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von youngreaders
Hilda in Topform

Rezensionen von youngreaders:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Kartendeckmystery

Niemals geht man so ganz von Andreas Izquierdo

Ich mochte schon Band 1 des ermittelnden Trauerredners und auch Band 2 hat mir wieder sehr gut gefallen. Das Cover ist ebenso passend - farblich gehalten in schlichtem orange (der erste Band war gelb) mit einem Sarg auf dem Buchdeckel. Blumen liegen obendrauf und aus dem Sarg hängt ein Arm mit einem Zettel in der Hand.

Dies symbolisiert, dass Mads auf der Suche nach der letzten Botschaft der Verstorbenen an ihre kleine Tochter Tilly ist. Mads war nämlich beim (Frei-)Tod von Anna Schmidt dabei und sie hat ihm bevor sie starb noch mystriöse Worte zu ihm gesagt: "Du bist der Grenzhüter" und "Kein Sturm zerreißt, was er bewacht. Er trägt die Seelen durch die Nacht;" und ihm auch das Versprechen abgenommen, zu Tilly zu gehen.
Der Grenzhüter, der Nachtläufer, die Leislinge, der Kieselfuchs - all das sind Figuren auf Tillys Kartenspiel und sie stehen für echte gute und böse Menschen. Mads muss das Geheimnis hinter Annas Tod herausfinden, sich um Tilly kümmern und noch so einiges mehr über sich ergehen lassen (wie z.B einen musikalischen Auftritt mit seinem Vater und drei Rentnerinnen).
Das Buch ist ein toller Kriminalroman mit Witz und äußerst sympathischen Protagonisten!
Freue mich jetzt schon auf Band 3, den es hoffentlich geben wird!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von youngreaders
Kartendeckmystery

Rezensionen von rewareni:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Tödlicher Wein

Rotwein im Blut von Georg Torres

Zwei tote Winzer, die scheinbar auf eine besondere symbolische Art und Weise getötet werden, bereiten Inspectora Ana Banderas und ihrem Kollegen Donis Nuñez, Kopfzerbrechen. Bei beiden Morden gibt es zuerst keinen Anhaltspunkt, dass sie Feinde gehabt hätten und so beginnen Ana und Donis tiefer in die Familiengeschichte einzudringen.

Schon bald finden sie heraus, dass auf einem Weingut mehr Flaschen verkauft worden sind, als eigentlich produziert wurden. Als auch noch die Weinbruderschaft ins Visier der Ermittlungen gerät, stellt sich heraus, dass im großen Stil nicht nur nach Barcelona, sondern auch nach China gefälschte Flaschen geliefert worden sind. Doch erst ein tragisches Familiengeheimnis bringt die beiden Ermittler auf die richtige Spur.
,, Rotwein im Blut“ ist der erste Band in dem der Autor, Georg Torres, seinen Krimi in Mallorca angesiedelt hat. Es ist ein interessantes Eintauchen nicht nur in die Welt des Weines, sondern auch in eine Geschichte die zeigt, dass Rache und Hass oft viele Jahre wachsen können, bevor diese zum Auslöser tragischer Ereignisse werden.
Auf anschauliche und spannende Art und Weise hat der Autor die Geschichte rund um Wein Fälschungen, Etikettenschwindel, geheime Absprachen.... interessant beschrieben und man konnte als Leser gut darin eintauchen.
Was selten vorkommt ist auch, dass nicht nur die beiden Ermittler Ana und Donis, sondern auch ihr Chef Delgado, sehr menschlich und sympathisch sind. Alle arbeiten gut zusammen und die Ermittlungen werden geplant und abgesprochen. Interessant dabei ist aber, dass Ana immer wieder bei ihrem guten Freund Georg zu Besuch auf seinem Boot geheime Informationen von seiner KI namens Sonia erhält, wo diese nicht nur ein wenig Humor in die Geschichte bringt, sondern auch sich scheinbar weiter entwickelt, wo man als Leser schon gespannt sein darf.
Was etwas anstrengen in der Geschichte ist, dass es über 30 verschiedene Protagonisten gibt, wo es gerade zu Beginn nicht immer leicht war, alle Namen den richtigen Personen zuzuordnen.
Es ist ein ruhiger Roman, wo die kurzen Kapitel angenehm zu lesen sind. Warum jemand zum Mörder geworden ist, war dabei berührend, aber auch als Außenstehender nicht ganz nachvollziehbar, wo es die Ermittler auch nicht glauben konnten.
Das mallorquinische Flair ist ein wenig zu spüren und auch wie manche Menschen mit ihren Traditionen verbunden sind.
Spannung ist bis zum Schluss vorhanden und ein fieser Cliffhänger macht schon auf den nächsten Mord neugierig.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von rewareni
Tödlicher Wein