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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von verhei:

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Gnade? Erlösung? oder schlichtweg Mord?

Gnadenopfer von Viveca Sten

Im schwedischen Bergdorf Åre häufen sich die Todesfälle von älteren Personen in häuslicher Pflege. Es erscheint eigenartig, dass so viele sterben, auch wenn sie alt und gebrechlich sind. Keines der Opfer zeigt Zeichen von äußerlicher Gewalt, aber alle sind auf tägliche Hilfe durch Pfleger angewiesen.

Das Buch Gnadenmorde ist nun schon der fünfte Band der Åre-Mord-Reihe rund um die Ermittlerin Hanna Ahlander. Auch wenn es natürlich Bezüge zu den Vorgängerbänden gibt, lässt er sich aber gut auch allein lesen.
Man findet den typischen Schreibstil von Vivcea Sten wieder: Flüssig, schnörkellos und kurze Kapitel. Die Perspektive wechselt von den Ermittlern zu Opfern und zu der des Täters, hier in kursiver Schrift. Und wie für Scandi-Krimis ja schon typisch, wird die Atmosphäre in diesem Bergdorf wirklich gut eingefangen. Düstere Stimmung durch die eisige unberechenbare Natur.

Die Ermittlungen in diesem Buch werden zu Beginn vor allem Hannah Ahlander vorangetrieben, denn sie vermutet in den vielen Todesfällen einen größeren Zusammenhang. Ein großes Hindernis ist, dass das Verhältnis zu ihrem Kollege Daniel Lindskog nach einem tiefgehenden Streit gestört ist. Zusammenarbeit scheint nicht möglich, da sich dieser abweisend, ja schon fast unterirdisch verhält. Erst mit der Zeit entschuldigt er sich, und man kehrt wieder zur typischen Zusammenarbeit zurück.
Diese Tatsache erschwert die Ermittlungen im Vergleich zu Vorgängerbänden sehr. Und meiner Meinung nach, wird hier auch mehr auf das Privatleben der Ermittler eingegangen als in den ersten Bänden der Reihe. Ein raumgreifender Streit, der in frostiger Atmosphäre mündet und viel erschwert. Daniel der versucht sich mit einer anderen Frau zu trösten, Hannah die mit ihrem Millionär Henry eine Beziehung führt und sich nicht über deren Zukunft sicher ist.

Das große Thema des Romans – Pflegebedürftigkeit - fand ich gelungen. Denn es könnte wohl nicht aktueller sein: der Mangel an Pflegekräften, eine alternde Gesellschaft, Zeitmangel und Stress. Die Frage nach dem Umgang mit Alten ist eine gesellschaftlich relevante.

Für mich war es ein Krimi mit einem starken Einstieg und einem wichtigen Thema. Im Mittelteil hatte er für mich durch die privaten Momente jedoch ihre Längen und ist daher etwas schwächer als die früheren Bände der Reihe.

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Gnade? Erlösung? oder schlichtweg Mord?

Rezensionen von Sassy:

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Meisterhaft

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Bereits das Cover zu "Der Prätorianer" erregt meine Aufmerksamkeit, obwohl ich es mit der abgebildeten Fliege schon fast abstoßend finde.
Der Sprecher macht einen sehr guten Job. Mit seiner facettenreichen Stimme, haucht er der Geschichte richtig Leben ein.
Die Geschichte ist unglaublich spannend.

Aber man muss stellenweise wirklich starke Nerven haben. Einzelne Szenen sind sehr brutal und in ihren blutigen Details für mich kaum auszuhalten. Das hätte es für mich überhaupt nicht gebraucht. Von so etwas bin ich überhaupt kein Fan.
Der Schreibstil ist mitreißend, die Figuren detailreich ausgearbeitet und die Dialoge temporeich.
Die Themen Profiling, römische Geschichte und Familiengeschichte werden hier meisterhaft umgesetzt. Man merkt das hier definitiv gute Recherchearbeit geleistet wurde.
Die Suche nach dem brutalen Serienmörder, der seine Opfer und die Fundorte so gruselig inszeniert, entpuppt sich zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Dabei gibt es so viele unerwartete Wendungen und ich habe bis zum Schluss mit gerätselt.
Einzig für die detaillierten Schilderungen von Gewalt, Folter und Todesopfern gibt es einen Stern Abzug. Alles andere ist absolut 5 Sterne wert. Für alle, die damit keine Probleme haben, ist es aber eine uneingeschränkte Hörempfehlung.

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Meisterhaft

Rezensionen von Neluna:

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Solide, mit Luft nach oben.

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Der Prätorianer ist ein gut gemachter Thriller der mich mit kleinen Mankos überzeugen kann. Man begleitet Kommissarin Sara Levin und ihren Partner bei der Suche eines Serienkillers. Saras Bruder Adam wird als Profiler hinzugezogen. Die beiden sind seit der Inhaftierung ihres Vaters entfremdet. Sara möchte mit ihrem Vater nichts mehr zu tun haben, jedoch werden die ermordeten Männer nach einem römischen Ritual inszeniert und dabei kann ihr Vater eventuell etwas wissen.

Durch den einnehmenden Schreibstil wird eine tolle Atmosphäre geschaffen, die das verschneite Kopenhagen und die Morde gut in Szene setzt. Die Ermordungen sind brutal und rituell inspiriert. Zartbesaitete sollten hier lieber einen Bogen machen. Die Polizeiarbeit wird gut dargestellt und man bekommt einen guten Einblick. Was mich aber etwas stört, sind die Wiederholungen die leider zwangsläufig entstehen. Heißt: Die Kommissare befragen eine Person und in der Besprechung mit den anderen am Fall involvierten Polizisten wird das soeben Erfahrene wieder durchgekaut. Für mich als Leser ist die Wiederholung nicht so prickelnd. Es mag zwar gut sein, um verschiedene Thesen zu beleuchten und durchzuspielen, gefällt mir dann aber weniger, weil ich das Gefühl habe nicht weiterzukommen. Ebenso fand ich einen immer wieder aufbrausenden Polizisten im Team eher unpassend.
Die Story rund um die Morde wird gut erzählt und man versteht die Intension dahinter. Einiges bleibt aber noch im Verborgenen, wie zum Beispiel der Grund warum Saras Vater im Gefängnis ist.
Insgesamt ist der Thriller gutgemacht, bis auf die Wiederholungen und die nervige Person die mich etwas gestört hat, sowie dass die einzelnen Protagonisten bis auf Adam etwas blass blieben. Solide, aber für mich noch etwas Luft nach oben.

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Solide, mit Luft nach oben.

Rezensionen von beavielleser :

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Unglaublich wie man sich in einem Menschen täuschen kann

Fremde von Belle Burden

Belle und ihre Familie fahren zu Beginn der Corona-Pandemie in ihr Haus auf Martha's Vineyard. Sie führen eine glückliche Ehe, meint Belle, bis zu dem Anruf eines fremden Mannes, der ihr erzählt, dass ihr Mann James und seine Frau eine Affäre haben.
Belle konfrontiert James mit diesem Anruf, der alles zu gibt und verharmlost.

Kurz darauf teilt er ihr mit, dass er sich trennen will.

Im Stil eines Berichts schreibt Belle über die Zeit danach. Sie schämt sich, ist wütend, will verstehen was passiert ist. Von ihrem Mann bekommt sie keine Antworten. Verzweifelt blickt sie in die Vergangenheit und sucht nach irgendwelchen Anzeichen.

Bei all ihren Kämpfen mit sich und ihrem Umfeld ist sie bemüht, dass die Kinder nicht den Kontakt zu ihrem Vater verlieren, der auf das Sorgerecht verzichtet und auch nicht will, dass die Kinder länger bei ihm sind.

Belle Burden hat ein eindringliches Buch geschrieben, dass zeigt, dass man sein eigenes Leben nie in die Hände eines anderen legen darf, auch wenn man ihn noch so sehr liebt und vertraut.

Der Schreibstil ist sehr flüssig. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen.

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Unglaublich wie man sich in einem Menschen täuschen kann

Rezensionen von Astrid:

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Eine spannende Mission, die rund um die Welt führt (in mehreren Bänden)!

Die Grüne Sonne von A. E. Rothe

Vier Kinder, ein magisches Segelschiff und eine spannende Mission rund um die Welt! In Ägypten treffen Tom, Alex, Pit und Möhre auf geheimnisvolle Pyramiden, einen uralten Pharao und einen skrupellosen Gegenspieler. Hinzu kommt die Unterstützung durch einen verschroben wirkenden Wissenschaftler.

A.

E. Rothe verbindet Fantasy, Geschichte und Wissen auf wunderbare Weise. Spannende Abenteuer, sympathische Charaktere und jede Menge Humor sorgen dafür, dass man mitfiebert und ganz nebenbei Neues über fremde Kulturen lernt.

Ein Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht!
Für Kinder ab 9 Jahren und alle, die Abenteuer lieben.

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Eine spannende Mission, die rund um die Welt führt (in mehreren Bänden)!

Rezensionen von Harakiri:

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gnadenlos

Gnadenopfer von Viveca Sten

Eine Reihe Todesfälle bei Kunden eines Pflegedienstes ruft Hanna Alander und ihr Team zu ihrem neuesten Fall. Die Opfer wurden bestohlen und sind dann gestorben. Hat eines der Mitglieder des Pflegeteams mit den Toten zu tun oder gar der Postbote?
Verdächtige gibt es viele im neuen Fall von Hanna Alander und Daniel Lindskog.

Geschickt streut die Autorin Spuren und sorgt für einige Wendungen. Allein, dass sie im Prolog das Wort „Person“ benutzt und kein Personalpronomen sorgt für zusätzliches Rätselraten. Denn so kann es Mann oder Frau sein. In kursiv gedruckten Kapiteln wird über die Motivation des Täters/der Täterin gesprochen. Er/Sie fühlt sich völlig im Recht, erlöst ja die Menschen nur von ihren Qualen.
Für Hanna und ihr Team ist der Fall alles andere als einfach. Erst nach und nach erkennen sie die Zusammenhänge und müssen all ihre Kombinationsgabe aufwenden, um den Fall zu lösen.
Ich fühlte mich, wie immer bei Viveca Sten, sehr gut aufgehoben im Buch. Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd, wenn auch nicht soo spannend. Der Fall lebt von den Ermittlungen und den Spannungen zwischen Hanna und Daniel. Deren Privatleben wird, gut dosiert, eingestreut. Es nimmt nie überhand, ist aber auch sehr interessant geschildert.
Fazit: Viveca Sten schafft es erneut, die Leser zu begeistern.

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gnadenlos

Rezensionen von Bücherwurm78:

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Spannend und witzig

Dunkle Künste 1. Pudel-Panik von Daniel Bleckmann

Henri findet von seinem Opa eine Kiste mit alten Notizbüchern. Und nach einem Irrwicht-Vorfall verhält sich sein Pudel Jowo nicht mehr normal, er ist wie von einem Fluch besessen. Kann Henri zusammen mit seinen Freunden Sahin und Charlotte ihm helfen?

Das Cover des Buches hat mich neugierig gemacht, da ich immer auch auf der Suche nach spannenden Büchern für meinen Sohn bin.

Das Buch hat mir auch richtig gut gefallen. Auf der einen Seite natürlich der Inhalt bzw. die Story des Buches. Diese fand ich witzig, spannend und ich denke für größere Kinder auch wirklich interessant. Neben der eigentlichen Geschichte gab es auch nebenbei wissenswerte Informationen, wie z.B. die Anatomie eines Hundes.
Außerdem finde ich die Gestaltung des Buches wirklich sehr gut. Es sind nicht nur einfach der Text, sondern dieser ist immer anders gestaltet. Dann gibt es auch zwischendurch Comic und auch viele Bilder. Das ist denke ich gerade für Kinder die Lesemuffel sind, sehr interessant und so ist das Buch noch lesenswerter.

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Spannend und witzig

Rezensionen von Gudrun Wasserfaller:

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"DORA"

Rührung von Herwig Oberlerchner

Der Autor verwebt in großartiger Weise ,sein tiefes psychoanalytisches Fachwissen direkt eine Beziehungs- und Krankheitsdynamik und das aufeinanderprallen von Trieb und Scham. Im autofiktiven Roman bemüht sich der Autor einen inneren Konflikt von Anima -Animus darzustellen, wobei die hemmenden Anteile des Individuationsprozesses offensichtlich aus der Sicht von Gitte ,dem Animus zugeschrieben werden- kontrovers dazu - die Anspielung auf den berühmten „Fall Dora“ (Sigmund Freuds) und das Phänomen der Hysterie wie des Effekts aus der Sicht Simons offensichtlich das theoretische Gerüst bilden, auf dem die toxische, augenscheinlich bedrohliche Schatten-Dynamik zwischen Simon und Gitte aufgebaut ist.

Ein Wagnis -zu behaupten, dass es sich bei den Protagonisten jeweils um die inneren Anteile Anima -Animus handelt und Beide zu "Tode" kommen, beides mal in Form von Suizid -aus astrologischer Sicht der Herausforderung des Archetypen- Skorpion erliegen. Die Dynamik Vor- Zurück wäre ein deutlicher Hinweis und typisches Merkmal dieser Konstellation." Grundtendenzen von Hysterie und Narzissmus" wie dessen Kränkungsanteile ziehen sich als roter Faden durch die Begebenheiten.
Dieser Roman war eine Herausforderung bis ich zur Erkenntnis kam dass hinter den Protagonisten auf der Bühne zwei Seelenanteile die zusätzlich im Hintergrund das eigentliche Konfliktpotential darstellten . " Dora "als Schatten von Gitte und " Sohn "als Schatten von Simon. oder auch andersrum die Möglichkeit besteht dass alle Romanfiguren tatsächlich psychische Anteile des Autors darstellen oder auch eine zweite Person als Anima mit im Spiel des Lebens ist. .Am Ende betreten die Protagonisten nochmal dramatisch die Bühne des Lebens , und lassen "unbeseelt " den Autor wie ein Monument aus Stein (Wolfram /Parzival))zurück . Konfrontiert mit sich, dem Kontrollverlust und seinen abgewehrten ,projizierten Seelenanteilen -die im "Dunklen Wald der Seele" zu Tode kamen, weckt der Autor tiefes Mitgefühl und Empathie

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"DORA"

Rezensionen von Shilo:

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Zwischen Hoffnung und Wirklichkeit

Das Leben, das wir nie haben werden von Timothée de Fombelle

Claire sitzt jeden Nachmittag in ihrer Pariser Wohnung und wartet auf einen Mann, in den sie verliebt ist. Für ihn schreibt sie geheime Texte ab. Dabei weiß sie genau, dass sie die Wohnung sofort verlassen soll, wenn er eines Tages nicht mehr kommt. Doch als dieser Tag eintritt, bleibt sie sitzen. Statt zu gehen, stellt sie sich vor, wie ein gemeinsames Leben mit ihm aussehen könnte.

Diese Idee fand ich sehr interessant. Obwohl Paris besetzt ist und überall Gefahr droht, hält Claire an ihren Wünschen fest. Sie denkt an Reisen, Kinder und ein gemeinsames Zuhause. Dabei weiß sie nicht, ob sie mit diesem Mann jemals eine Zukunft haben wird. Ihre Gedanken aufzuschreiben, ist für sie eine Möglichkeit, sich wenigstens in ihrer Vorstellung ein anderes Leben zu schaffen.
Der französische Widerstand bildet den Hintergrund dieser Liebesgeschichte. In Paris kann Claire sich nie sicher sein, was als Nächstes passieren wird. Claire versucht, sich an ihren Vorstellungen von einem gemeinsamen Leben festzuhalten. Das konnte ich gut nachvollziehen.
An die Erzählweise musste ich mich an einigen Stellen erst gewöhnen. Nicht alle Gedanken haben mich gleichermaßen erreicht, und manches hätte für mich etwas ausführlicher sein dürfen. Die Idee, dass Claire sich ein Leben ausmalt, das es vielleicht nie geben wird, fand ich ungewöhnlich. Ihre Gedanken haben mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt.
Beim Lesen habe ich mich gefragt, wie es wohl wäre, sich so sehr etwas zu wünschen und doch nicht zu wissen, ob es jemals wahr wird. Nicht alles hat mich an diesem 96-seitigen Büchlein überzeugt, aber insgesamt hat es mir gut gefallen. 4 Sterne.

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Zwischen Hoffnung und Wirklichkeit

Rezensionen von Shilo:

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Ein fesselnder Roman über die Hexenverfolgung

Die Hexen von Böhmen von Tereza Vanek

Katerina und Elisa begegnen sich in einer Zeit, in der es für Frauen gefährlich werden kann, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Die beiden sind sehr unterschiedlich, doch sie freunden sich an. Auch als die Ereignisse sie voneinander trennen, bleibt ihre Verbindung bestehen.
Der Roman spielt im Böhmen des 17.

Jahrhunderts. Damals reichte schon der Verdacht auf Hexerei aus, um Menschen in große Gefahr zu bringen. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, wie es für die Frauen gewesen sein muss, ständig mit solchen Anschuldigungen rechnen zu müssen. Schon kleine Abweichungen von dem, was als normal galt, konnten schlimme Folgen haben.
Die Autorin verbindet die Erlebnisse ihrer Figuren mit historischen Ereignissen. Dabei bekommt man einen guten Einblick in das Leben zu dieser Zeit. Die Beschreibungen der Orte und der damaligen Lebensumstände ließen mich schnell in die Geschehen eintauchen. Auch die historischen Hintergründe sind gut in den Roman eingebunden. Man merkt, dass die Autorin sich intensiv mit dieser Zeit beschäftigt hat.
Katerina und Elisa haben mich schnell für sich eingenommen. Ihre Freundschaft hat mir imponiert, weil die beiden trotz ihrer Unterschiede zueinanderhalten. Doch als ein gefürchteter Inquisitor in der Gegend auftaucht, wird es für die Frauen immer gefährlicher. Jahre später treffen sie sich in Prag wieder, aber auch dort können sie sich nicht in Sicherheit fühlen.
Auf den 545 Seiten gibt es viele historische Ereignisse, persönliche Schicksale und Gefahren, die das Leben der Frauen bestimmen. Dabei geht es auch um Mut, Zusammenhalt und die Frage, wie weit Menschen gehen, wenn sie ihre Macht über andere ausüben können.
Mich hat der Roman von Anfang bis Ende gefesselt. Die Verbindung aus historischen Ereignissen und den Schicksalen der beiden Frauen hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mit Katerina und Elisa mitgefiebert und das Buch sehr gerne gelesen. Dafür vergebe ich fünf Sterne.

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Ein fesselnder Roman über die Hexenverfolgung