Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vicky:
Zu langatmig - da fällt mir nicht mal ein Titel ein...
Die Toten von Paris von Michelle Cordier
Das Buchcover ist interessant und wirkt durch die nette Gestaltung sehr ansprechend. Mir gefällt das Gebäude im Hintergrund gut.
In ‚Über dieses Buch‘ kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Eindruck vom Buch holen. Der Roman von Michelle Cordier umfasst zwölf Kapitel. 'Michelle Cordier ist das Pseudonym einer deutschen Autorin' nach diesem Satz war meine Lust und Freude auf das Buch leider getrübt, ich bin grundsätzlich skeptisch wenn jemand unter einem Pseudonym schreibt, ganz konnten meine Vorurteil leider nicht ausgeräumt werden denn ich bin auch nach dem Lesen das Buches skeptisch.
Der Roman spielt im Paris des Jahres 1944 – das finde ich sehr nett, denn ich mag diese Zeit gerne und lese viele Bücher welche zu ähnlichen Zeiten spielen. Leider muss ich sagen andere konnten mich besser überzeugen und gefielen mir mehr. Mit der Hauptfigur Jean Ricolet konnte ich mich bis zum Ende leider nicht richtig anfreunden, er war in meinen Augen eigenartig bzw. fehlte mir die Tiefe bei dieser Figur. Allgemein muss ich sagen dass mir der Einstieg eher schwer fiel da ich es stellenweise, aber speziell am Anfang, zu langatmig fand und mir bis zum Schluss leider der gewisse Pepp gefehlt hat. Erst im letzten Drittel kam endlich etwas Spannung auf, für mich dann allerdings zu spät, ich hätte mir bereits früher viel mehr Spannung statt Langeweile gewünscht. Das Ende, muss ich aber gestehen, hatte dann doch noch unerwartet Wendungen und mehr Dynamik, es gefiel mir gut.
Fazit: Bei mir ist bis zum Schluss der ‚gewisse Funke‘ leider nicht übergesprungen. Ich kann das Buch daher leider nicht empfehlen da ich diesen Roman eher als unterhaltungslos, langweilig und eher schwierig zu lesen empfunden habe. Sehr schade, denn es hatte mich sehr angesprochen und so viel versprochen.
Rezensionen von Maeddsche:
Top Thriller - vielversprechender Reihenauftakt
Der Alphabetmörder von Lars Schütz
Was soll ich zu diesem Buch sagen? Endlich mal wieder ein Thriller, der alles hat was es braucht und somit den Auftakt einer vielversprechenden Reihe darstellt!
Zwar beginnt das Buch gleich mit dem ersten Kapitel, dieses hat aber sehr stark die Funktion eines Prologes inne. Wir bekommen die Qualen eines der Opfer hautnah mit und erfahren dabei, dass es sich nicht um die im Klappentext erwähnten Opfer A-C handelt.
Sofort schießen einem die Fragen in den Kopf: Das wievielte Opfer ist diese Person? Wie viele Menschen mussten bereits sterben?
Der Klappentext verrät bereits, dass die ersten drei Leichen in kurzer Zeit entdeckt werden, wodurch der Thriller von Beginn an sehr rasant ist und dieses Tempo auch durchweg halten kann – Spannungseinbrüche? Fehlanzeige!
Dabei sind die Morde sehr brutal, die Leichen verstümmelt und zusätzlich durch die Tätowierungen geschändet. Somit liefert Lars Schütz hier einen Thriller, der eindeutig nichts für Zartbesaitete ist.
Das Können beschränkt sich aber nicht nur auf einen gelungen konstruierten Fall, sondern trifft genauso auch auf die Ausgestaltung der Charaktere und vor allem der Protagonisten zu. Grall und Wyler waren mir beide vom Start weg sympathisch und haben zwar ihre ganz speziellen Eigenschaften, wirken jedoch zu keinem Zeitpunkt unecht oder übertrieben. Somit freue ich mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit den beiden und hoffe, dass Schütz uns nicht zu lange warten lässt (er hat die Fortsetzung für vsl. Frühjahr 2019 angekündigt).
Am Ende spitzt sich die ganze Handlung dann natürlich noch einmal zu und mündet in einen actionreichen Schluss, bei dem es einige überraschende Wendungen gab, aber auch einige die vorherzusehen waren. Jedoch nicht in dem Sinne, dass sie der Spannung geschadet hätten, ich hatte einfach eine Vorahnung die sich bewahrheitet hat. Zudem wurden Cliffhanger am Ende der Kapitel gekonnt eingesetzt, sodass ich das Buch in zwei Tagen verschlungen habe. Die Perspektiven wechseln zwischen den beiden Protagonisten und so liest man schnell noch ein Kapitel und noch eins und noch eins, um zu wissen wie es weiter geht.
Der Schluss ist stimmig, schlüssig und nachvollziehbar und die Auflösung passt zum Rest des Buches – brutal und skrupellos.
Ich denke anhand meiner Worte wird bereits deutlich was ich von diesem Buch halte: ich liebe es - definitiv schon jetzt eines meiner Jahreshighlights. Wer brutale Thriller mag, muss dieses Buch lesen!
Rezensionen von DieLeserin:
Thrill trifft Philosophie! Lesetipp!
Die sieben Farben des Blutes von Wilhelm Uwe
Seit vierzehn Monaten arbeitet die Staatsanwältin Helena Faber am Fall „Dionysos“. Nun wird sie vom Fall abgezogen. Helenas Leben entgleitet ihr mehr und mehr. Denn nicht nur der Mörder hat sie im Visier, auch ihr ganz persönliches Leben gerät mehr und mehr aus den Fugen.
Dionysos, der Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit, aber auch der Gott des Wahnsinns und der Ekstase.
In "Die sieben Farben des Blutes" ist Dionysos aber einfach nur ein Frauenmörder. Ein Serienkiller. Einer der jagt und gejagt wird.
Dionysos mag es wirklich makaber und verdammt blutig. Mal hackt er einem Opfer die Finger ab, einem anderen die Nase, die Ohren,… All das reicht nicht. Denn den Zeitpunkt seiner „Heilungen“ befristet er auf die Menstruationszeit der Opfer und alle lässt er ausbluten.
Drei Frauen hat er getötet und verschwand dann von der Bildfläche. Nun ist er wieder zurück, hat ein neues Opfer hinterlassen, das wie alle anderen auch, weiblich ist, und sich zu Lebzeiten für Frauenthemen engagiert hatte. Seine „Verkündungen“ hält er per Videobotschaft im Internet fest, mit Texten aus einem Buch eines Philosophie-Professors der Berliner Humboldt-Universität.
Makaber ist auch der Philosophie-Professor Rashid Gibran in der Geschichte. Er ist durch und durch empathielos und provoziert sein Gegenüber gerne. Er ist knallhart, direkt und schert sich einen Dreck darum, was andere von ihm halten. Sein Buch beschäftigt sich mit der Stellung der Frauen, der Wandlung der Frauenrechte. Und auch hier provoziert er durch und durch. Frauenhass ist für ihn universelles Kulturgut, so allgegenwärtig, das man sich ohnehin an diesen Hass gewöhnt hat. Netter Typ, oder?
Provoziert dürfte sich auch der Leser fühlen. Denn Helena Faber ist nicht die typische Heldin, wie man sie erwarten würde. Die Staatsanwältin ist von ihrem Kriminalpolizisten-Mann getrennt, hat zwei Töchter, lebt im Berliner Westend. Das klingt jetzt nach so typischer Thriller-Helden-Charakterisierung, endet hier aber auch schon mit Eigenschaften aus dem Normalokabinett. Helena Faber hüpft nämlich auch gerne zwischendurch mit jedem Mann ins Bett, der nicht auf drei auf den Bäumen ist. Und sie vergisst Dinge. Wirklich wichtige Dinge. Und immer mehr Dinge. Und das ist für eine Staatsanwältin, die noch dazu hinter einem Mörder herjagt, der obendrein auch sie jagt, eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Wie gesagt: eigentlich. Denn die Unmöglichkeit der Dinge hat Uwe Wilhelm nämlich doch ganz gut umgesetzt und möglich gemacht. Diese Vergesslichkeit bringt nicht nur Spannung und Emotion in die Story, sondern wird auch noch dramatisch gezeigt. Denn oft sind es eben die kleinen Dinge des Lebens, die wirklich erschreckend sind. Und Vergesslichkeit im Alltag wird wahrscheinlich von den meisten Lesern als gar nicht so schlimm empfunden - bis man es erlebt und sei es nur als Begleitung einer Romanheldin.
Das einzige Manko, das ich an dieser Stelle nicht unausgesprochen lassen möchte, ist: Ich habe den richtigen Täter leider schon sehr, sehr, sehr schnell als Täter verdächtigt. Das finde ich schade, denn so ein bisschen Nervenkitzel in Thrillern a la nicht zu wissen, wer dahinter steckt, fehlt dann. Aber: Trotzdem kam beim Lesen keine Langeweile auf, denn der Hintergrund überraschte dann trotzdem.
Auch die beiden notierten Stellen, die ich als unglaubwürdig und vernachlässigt notiert hatte, entpuppten sich später als schlüssig und passten dazu. Wer von euch daran hängen bleibt: weiterlesen! Der erste Eindruck täuscht.
Ungewöhnlich ist das Thema, besonders aus der Feder eines männlichen Autors: Frauenhass, Frauenstellung, Frauenbewegung. Allerdings wird es nicht politisch, eher philosophisch auch durch Gibran, der dieses Thema von der geschichtlich-biblischen-mythologischen Seite betrachtet. Und da waren durchaus einige Ansichten dabei, über die ich noch nie was gehört hatte und sich beim Nachrecherchieren als Tatsache entpuppten.
Ungewöhnlich ist der Thriller allemal, nicht nur dass Thrill auf Philosophie trifft, was dem Thriller wirklich gut tut und interessant macht, sondern auch weil die Romanheldin so gar nicht ins klassische Korsett zu passen scheint und als Ermittlerin mit ihrem Beiwerk eigentlich chancenlos ist. Aber gerade deswegen finde ich dieses Buch ungewöhnlich gut. Lesen!
Rezensionen von begine:
Freundinnen
Die sieben Farben des Blutes von Wilhelm Uwe
Lesley Pearse führt den Leser mit ihrem Roman „Zeiten voller Hoffnung“ in die 30er Jahre in Londen
Die aus gutem Haus stammende Verity und die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Ruby freunden sich an. Dann wird Ruby bei einem Einbruch gefasst und Veritys Vter wird von der Polizei gesucht.
Er ist ein grausamer Vater.
Veritys Leben verändert sich schlagartig, mit ihrer unfähigen Mutter zieht sie zur Tante, die nicht mit Reichtümern gesegnet ist. Ein Kampf ums Überleben beginnt.
An dem weitere Leben der Freundinnen können wir abwechselnd teilnehmen. Sie sind beide Kämpferinnen und der Leser zittert oft um sie. Oft sind die getrennt, aber wenn es darauf ankommt, sind sie füreinander da.
Die Schrecken des Krieges sind in London besonders stark.
Die Autorin hat einen fesselnden starken Schreibstil, sie lässt uns die Geschichte detailliert miterleben. Ein Roman über eine besondere Freundschaft, die lebendig dargestellt wird. Das Schicksal der Freundinnen bewegt mich.
Ein schöner historischer Roman, der gut unterhält.
Rezensionen von niknak:
Nützt du deine zweite Chance?
Der Flüstermann von Catherine Shepherd
Inhalt:
(Klappentext)
"Jeder verdient eine zweite Chance. Doch wenn du sie nicht nutzt, stirbst du!"
Ein grauenvolles Video taucht im Internet auf. Eine junge Frau wird vor den Augen aller Welt ermordet. Der Täter flüstert ihr vorher etwas ins Ohr, das Laura Kern zutiefst schockiert. Die Spezialermittlerin arbeitet auf Hochtouren, doch bereits nach kurzer Zeit wird ein neues Video veröffentlicht.
Der Killer scheint seine Opfer wahllos von der Straße zu holen. Bevor er tötet, testet er sie. Laura jagt ein Monster, das ihr immer einen Schritt voraus ist. Erst viel zu spät entdeckt sie ein dunkles Geheimnis, das sie auf die Spur des Serienmörders bringt. Aber der hat das nächste Opfer längst in seiner Gewalt, und niemand vermag zu sagen, ob Laura ihn rechtzeitig stoppen kann."
Mein Kommentar:
Ich kenne bereits die Reihe rund um Spezialermittlerin Laura Kern und habe mich schon sehr auf den neuesten Thriller gefreut. Aber auch ohne Vorkenntnisse ist dieses Buch sehr gut lesbar und man hat auch keinerlei Verständnisprobleme.
Ich bin schon längst ein großer Fan der Autorin Catherine Shepherd und ich liebe ihren Schreibstil. Wenn man das Buch beginnt, kann man es einfach nicht mehr weglegen, da es so spannend und fesselnd geschrieben ist. Man beginnt das Buch und ist sofort mitten im Geschehen gefangen. Sie erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und man weiß nie genau, wie sie zusammengehören. Und sobald man eine Idee hat, verändert sie alles, sodass man wieder im Dunkeln tappt.
Einfach nur grandios. Als Leser kann man immer bis zum Schluss mit raten, um zu erfahren wer der Täter ist.
Die Protagonisten sind super in die Geschichte eingebaut und ich kenne sie ja bereits aus den ersten Bänden. In diesem Band lernt man auch Taylor etwas besser kennen und er und Laura kommen sich endlich etwas näher. Dennoch liegt das Hauptaugenmerk auf dem Thriller und der Aufklärung des Mordes und die Beziehung der Protagonisten untereinander spielt nur eine kleine Rolle. Dennoch finde ich, dass die Autorin auch ihre Beziehung sehr gekonnt ins Geschehen einbaut.
Der Autorin ist es gelungen einen tollen Spannungsbogen vom Beginn der Geschichte bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Die Geschichte lässt einen nicht mehr los und durch einige unerwartete Wendungen kommt man als Leser dem Täter nicht so leicht auf die Schliche und tappt lange im Dunkeln. Ich mag es sehr gerne, wenn ich als Leser bis zum Schluss mit raten darf. Es ist allerdings keine gute Idee den Thriller am Abend zu lesen, da es diesmal sehr ungewöhnliche Arten für die Morde gibt und andererseits kann man das Buch nicht mehr weglegen und so wird die Nacht relativ kurz.
Mein Fazit:
Auf alle Fälle ein toller Thriller, der einem von Beginn an nicht mehr loslässt und den man einfach in einem Rutsch durchlesen muss. Ich freue mich schon jetzt auf den neuen Thriller von Catherine Shepherd, da ihre Thriller einfach etwas Besonderes sind und sie Spannung vom Anfang bis zum Schluss garantieren.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Ein Mann liebt eine ältere Frau
Der Flüstermann von Catherine Shepherd
Inhalt:
(Klappentext)
Logan Smyth sitzt im Aufsichtsrat der Bank von Vincente del Toro. Er ist ein guter Freund von Vincente und seiner Frau Vittoria. Bei einem gemeinsamen Abendessen lernt er Lucia kennen. Er ist ganz hingerissen von dieser Frau, auch wenn sie einige Jahre älter als er zu sein scheint.
Bei einer Auktion trifft er sie unverhofft wieder und lässt sich auf eine Affäre mit ihr ein. Doch als Lucia erfährt, wie alt Logan ist, macht sie sich aus dem Staub. Zu spät erkennt Logan, wie viel sie ihm mittlerweile bedeutet und wie sehr er sich nach dieser attraktiven Frau sehnt ...
Mein Kommentar:
Dies ist mein erstes Buch welches ich aus der Serie "Be my Secret" gelesen habe. Die Bücher sind alle getrennt voneinander lesbar, ohne dass man Verständnisprobleme hat.
Auch die Autorin Kajsa Arnold habe ich vorher noch nicht gekannt.
Sie hat einen flüssigen Schreibstil und das Buch liest sich sehr schnell. Man hat es leicht an einem Abend gelesen.
Die Protagonisten sind gut gewählt und auch die Konstellation einer Liebe zwischen einem jungen Mann und einer älteren Frau gefällt mir gut. So etwas kommt nicht oft in Liebesromanen vor. Daher gefällt mir die Grundidee sehr gut. Auch die Mafia im Hintergrund bringt Spannung ins Geschehen und alles zusammen könnte eine total spannende und unterhaltsame Geschichte werden. Leider ist der Autorin die Umsetzung meiner Meinung nach nicht ganz gelungen. So werden die Szenen teilweise etwas sprunghaft erzählt und man weiß oft nicht, was dazwischen alles passiert ist. Ich hätte mich gefreut, wenn gewisse Szenen ausführlicher beschrieben worden wären. Dann hätte man auch die Protagonisten besser kennenlernen können. Da das Buch nicht als Kurzgeschichte tituliert ist, hätte ich es mir etwas länger gewünscht.
Das Buch enthält einige erotische Szenen, welche sehr gefühlvoll und schön beschrieben sind. Man kann sich dabei einfach zurücklehnen und die Geschichte genießen.
Ansonsten hat mich das Buch gut unterhalten und ich wäre auch neugierig auf die anderen Bücher der Serie, um zu erfahren, welche Personen dabei zueinander finden und welche Schwierigkeiten sie zu bewältigen haben, da ja dieser Teil auch keine alltägliche Liebesgeschichte besitzt.
Weiters hat mich am Buch gestört, dass es relativ viele Fehler aufweist, welche hoffentlich noch behoben werden.
Mein Fazit:
Eine interessante Reihe mit einem tollen Grundgedanken, die bei der Umsetzung aber noch Potential nach oben hat. Die Grundidee gefällt mir allerdings richtig gut.
Trotzdem bin ich gespannt, welche weiteren Bücher es in der Reihe gibt und wie deren Umsetzung gelungen ist.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Drei Brüder und der Fußball
Rodriguez, Roberto, Ricardo, Francisco von Thomas Renggli
Inhalt:
Dieses Buch beinhaltet eine Biographie der drei Rodriguez Brüder Roberto, Ricardo und Francisco und wie sich ihr Leben durch den Fußball entwickelt hat.
Außerdem erhält der Leser einen Eindruck in die Welt des Fußballs, vor allem in der Schweiz, und erfährt auch viel Wissenswertes über Menschen aus dem Umfeld der drei Brüder.
Mein Kommentar:
Das Buch ist eine Biographie, welche vom Autor Thomas Renggli geschrieben wurde und dennoch sehr viele private Einblicke in das Leben der drei gibt. Man erfährt alles über ihr Leben schon von klein auf bis zur heutigen Zeit. Auch die Auswanderung der Eltern ist kurz beschrieben, da die drei chilenische und spanische Wurzeln besitzen und in der Schweiz aufgewachsen sind. So erlebt man den kulturellen Hintergrund und weiß mit welchen Schwierigkeiten sie manchmal zu kämpfen hatten.
Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil und erzählt das Buch sehr unterhaltsam. Dabei ist es keine herkömmliche Biographie, sondern er verwendet auch viele Interviews und lässt Personen zu Wort kommen, die eine wichtige Rolle im Leben der drei gespielt haben. das macht das Buch sehr unterhaltsam und abwechslungsreich.
Obwohl ich eigentlich überhaupt kein Fußballfan bin, hat mich das Buch gut unterhalten und kurzweilige Lesestunden beschert. Ich fand es sehr interessant, dass ihr Leben und ihre Karriere aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben wurde.
Die drei kommen richtig sympathisch rüber und gerade jetzt in Zeiten der Fußball WM beginnt man automatisch ein wenig für die Schweiz mitzufiebern, da einem die drei einfach ans Herz wachsen beim Lesen. Sie sind sehr authentisch und trotz Karriere alle am Boden geblieben. Sehr gut hat mir am Schluss die Aufstellung gefallen, die zeigt in welchen Vereinen die drei bisher gespielt haben. So hat man als Leser einen guten Einblick in ihre Karriere.
Sie zeigen auch wie wichtig die Familie ist, ohne die sie es nie geschafft hätten, auch wenn ihre Mutter viel zu früh gestorben ist, haben sie einen extrem starken Familienzusammenhalt. So etwas finde ich, könnten sich viele als Vorbild nehmen. Sie zeigen, dass die Familie das wichtigste im Leben ist, und dies Geld nie ersetzen kann.
Der einzige Punkt, welcher mir nicht so gut gefallen hat, war eine Auflistung im Buch über verschiedene Fußballer, die es auch mit Migrationshintergrund geschafft haben eine Karriere zu machen. Dies finde ich hätte nicht unbedingt im Buch vorkommen müssen, das es nichts mit den drei zu tun hat. Auch bei einigen Menschen, die eine wichtige Rolle im Leben der drei gespielt haben, war mir deren Biographie teilweise zu lang beschrieben. Aber dies konnte man auch ohne Probleme einfach überlesen.
Dafür fand ich die vielen Bilder im Mittelteil des Buches sehr ansprechend. Sie zeigen die drei Brüder in verschiedenen Situationen und machen ihren Lebensweg noch einmal deutlich. Das gefiel mir richtig gut und man hatte so auch ein genaues Bild vor Augen beim Lesen, da man immer wieder zu den farbigen Bildern blättern konnte.
Mein Fazit:
Eine wirklich gelungene Biographie über drei Brüder, die den Willen hatten mit Fußball erfolgreich zu sein und dies auch geschafft haben. Ein tolles Buch für alle die Fußballfans sind, aber es ist auch interessant zu lesen, wenn man mit Fußball wenig am Hut hat.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von liesmal:
Der Zauber der Traumfänger
Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis von Mayer Gina
„Sie haben Ihr Ziel erreicht!“ So sagt es das Navi. Doch Familie Fröhlich kann nicht glauben, dass dieses kleine Häuschen das gebuchte Hotel sein soll. Sie müssen bald feststellen, dass auch ein Navi nur so gut ist wie sein Programmierer. Zwei Buchstaben falsch eingegeben und schon landet man 400 Kilometer vom geplanten Feriendomizil entfernt.
Natürlich sind die Kinder, die 10-jährige Joëlle und ihr 12-jähriger Bruder Lancelot, alles andere als begeistert. Schon, weil es hier nicht mal W-LAN gibt.
Doch nicht nur die Träume scheinen in diesem Hotel verzaubert zu sein, denn ganz schnell ist es selbst Lancelot egal, dass er hier mit seinem Handy nichts anfangen kann. Das Haus birgt Geheimnisse, die von Joëlle und ihrem Bruder gelöst werden wollen. So sind die Familienmitglieder gern bereit, als erste Gäste in Fräulein Apfels Hotel zu verweilen.
Das liebevoll illustrierte Buch ist märchenhaft schön, geheimnisvoll und spannend geschrieben. Der Dackel Dornröschen und die Gans Agathe geben der Geschichte einen besonderen Beigeschmack. Gute und schlechte Träume spielen eine Rolle und natürlich viele verschiedene Traumfänger.
Hätte sich Familie Fröhlich nicht verfahren und hätte sich Joëlle nicht so sehr dafür eingesetzt, das große Geheimnis zu lüften, dann hätte es diese wunderschöne Geschichte nicht gegeben.
Sogar das Coverbild, das nicht nur die Vorder- sondern auch die Rückseite schmückt, lädt zum Verweilen, zum Anschauen und zum Träumen ein.
Rezensionen von Petra Sch.:
Comic-Roman zum Wiehern - Teil 2 der "Plötzlich Pony" Reihe
Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis von Mayer Gina
Kurz zum Inhalt:
Pia hat neuerdings zwei beste Freundinnen: die etwas verrückte Moppie, und Penny, die neu ins Nachbarhaus gezogen ist und die sich in ein Pony verwandelt, sobald sie ein Wiehern hört. Nur weiß niemand davon, und so soll es auch bleiben. Schon gar nicht Moppie, denn die kann kein Geheimnis für sich behalten.
Doch als Penny dann zu Pia und Moppie in die Klasse kommt, und auch noch eine Klassenfahrt ansteht, gestaltet sich das Bewahren dieses Geheimnisses als schwierig. Noch dazu, wo Olivia ein Wiehern als Klingelton auf ihrem Smaatfoon hat!?!
Meine Meinung:
Meine Tochter und ich kennen bereits den ersten Teil der Reihe, und auch dieser Band hat uns begeistert. "Klassenfahrt mit Pferd" kann jedoch eigenständig gelesen werden.
Die Ideen in diesem Buch sind einfach nur genial: Moppie schneidet Pia die Haare raspelkurz, und die Kuscheltier-Frisuren der Mädels sind auch total lustig!
Es ist eine genial-witzige Geschichte (ich sage nur: Smaatfoon *gg*), mit tollen schwarz-weiß Illustrationen mit vielen Details, die das Gelesene nochmal untermalen; bzw. ersetzen Comic-Bilder die Wörter und viele Wörter sind in Comic-Schrift/Handlettering abgebildet, wodurch das Lesen noch mehr Spaß macht.
Auch für eher Lesefaule eignet sich das Buch prima, da man die "normale" Schrift vorlesen kann, und das Kind kann die Comic-Wörter lesen (wovon es viele gibt!)
Das Cover ist auch extrem lustig, es zeigt die Kids im Bus auf der Klassenfahrt, und oben raus schauen Moppie, Pia mit ihrer pinken Perücke und Penny als Pony.
Fazit:
Auch der zweite Teil der "Plötzlich Pony" Reihe ist witzig geschrieben, humorvoll illustriert, und das Genre "Comic-Roman" ist einzigartig und empfehlenswert!
Rezensionen von Gaby 2707:
Von Beginn an extrem spannend
Das Haus der Mädchen von Andreas Winkelmann
Gleich auf den ersten Seiten schießt die Spannung so in die Höhe, dass ich mit Lesen nicht mehr aufhören kann.
Krankenpfleger Oliver Kienat fällt auf seinem Heimweg ein weißer Kastenwagen auf, an dessen Rückfenster er eine Hand und blutige Fingerspuren sieht. Er verfolgt das Fahrzeug, fotografiert es mit seinem Handy – und wird in einem verlassenen Hafenareal durch das Fenster seines Wagens erschossen.
Frederic "Freddy" Förster, ein Mann, der den tiefen Fall aus dem beruflichen Leben hinter sich hat und nun auf der Straße lebt, beobachtet das Ganze.
Leni Fontane aus dem kleinen Provinzort Sandhausen hat ein dreiwöchiges Praktikum im Hamburger Verlag New Media ergattert. Ihr Zimmer in einer alten Villa direkt am Kanal hat sie über BedonBed.com bekommen. In ihrem neuen Zuhause auf Zeit lernt sie Vivien kennen; eine sehr kontaktfreudige junge Frau, die sich sehr freizügig gibt und auf der Suche nach einem Millionär ist. Als Vivien ganz plötzlich von heute auf morgen verschwindet, ohne sich von Leni zu verabschieden, wendet sich Leni an die Polizei.
Hauptkommissar Jens Kerner hat gerade den Fall Jana Heigl auf dem Tisch, die ebenfalls spurlos verschwunden scheint. Die Suche nach den verschwundenen jungen Frauen beginnt.
Landei Leni Fontane mit ihrer liebenswerten etwas naiven Art habe ich gleich ins Herz geschlossen. Zuerst zurückgezogen taut sie langsam auf, wehrt sich und stellt sich entschlossen allen Widrigkeiten und allem Bösen gegenüber.
Bei Freddy hat es etwas länger gedauert, bis ich ihn mochte. Er hat eine dunkle Vergangenheit, ist von ganz Oben nach ganz Unten gestürtzt, aber er hat seinen Gerechtigkeitssinn nicht verloren und als es drauf ankommt, ist er voll da.
Auch die anderen Protagonisten, allen voran HK Kerner, den man in seinem Umfeld nur als Dirthy Harry kennt, und seine Kollegin Rebecca mit ihrer zynischen und auch humorvollen Art, die an den Rollstuhl gefesselt ist, kann ich mir sehr gut vorstellen.
Mitgefiebert habe ich vor allem mit den jungen Frauen, bei deren Martyrium ich hautnah dabei bin. Ich lese, wie sie leiden, wie sie hoffen, wie sie betteln aus dieser Misere wieder raus zu kommen, wie sie sterben, wie sie sich gegen ihre Peiniger zur Wehr setzen – aber letztlich fast keine Chance haben. Das hat mich schon mitgenommen. Vor allem, wenn ich mir vorstelle, dass es so etwas auch im realen Leben geben kann. Das will man sich gar nicht vorstellen.
Dies war das erste Buch, das ich von Andreas Winkelmann gelesen habe und das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Es wird nicht das letzte bleiben.
Ein extrem spannender Thriller mit interessanten aussergewöhnlichen Protagonisten und einem Plot der fesselt. Genau so stelle ich mir nervenkitzelnde Unterhaltung vor.








