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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

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4 Jahre Auszeit

Mit 50 Euro um die Welt von Christopher Schacht

Christopher Schacht hatte ich schon in verschiedenen Talkshows gesehen. Seine Erlebnisse, die er dort geschildert hat, haben mich neugierig gemacht und ich musste das Buch unbedingt lesen. Als ich es dann in Händen hielt, hat mich der grobe Überblick schon sprachlos gemacht und ich musste sofort anfangen zu lesen.

Mit nur 50 Euro, von denen die Hälfte schon sehr rasch weg ist, macht sich der 19-jäjrige auf eine Reise durch 45 Länder, die ihres gleichen sucht. In einem dunkelblauen Opel Corsa beginnt eine Reise mit nur einem ganz grobe Plan. Die Nächte verbringt er zumeist in seiner Hängematte oder seinem Zelt. Tagsüber arbeitet er z.B. auf Segelschiffen für die Überfahrt auf Atlantik oder Pazifik. Er lernt jede Menge Menschen kennen, die ihm freundlich begegnen. Sein total einnehmendes Wesen macht es ihm leicht mit Menschen in Kontakt zu treten. Er kennt keine Berührungsängste und geht offen mit allem was ihm geboten wird um. Immer dabei und präsent, sein Glaube an Gott.

In seinem Buch erzählt er vom 1. Juli 2013 bis zu seiner Rückkehr im Juli/August 2017 die interessantesten, spannendsten, lustigsten und bemerkenswertesten Geschichten, die ihm auf seiner Reise passiert sind. So hat er 5 der 7 Weltmeere durchsegelt, 4 neue Sprachen gelernt, Bilder zum Neidischwerden geschossen, auch das eckligste Essen probiert und jede Menge Abenteuer durchlebt. Vor allem aber hat er viele neue Freundschaften rund um die Welt geschlossen und seine Herzensdame übers Internet kennen- und lieben gelernt.

Christopher Schacht beschreibt seine Reise um die Welt so anschaulich, so unterhaltsam, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich wollte immer mehr wissen, von all dem, was man in keinem Reiseführer zu lesen bekommt. Hier war ich nicht im Urlaub, sondern im realen Leben mit dabei. Und das hat mir riesigen Spaß gemacht.

Gleich zu Anfang schreibt Christopher Schacht: "Wer weiß, vielleicht macht das (die Geschichten im Buch) dem einen oder anderen ja Appetit auf mehr". Ja, lieber Christopher, absolut. Wäre ich nicht schon lange Ü60, wäre ich vielleicht jetzt schon am Rucksack packen. Aber ich fange nun endlich an, eine Reise, die ich schon lange machen möchte, in Angrif zu nehmen. Den Anschubser dazu habe ich diesem Buch zu verdanken.

Jeder, der die Lust am Reisen und die Lust auf Neues nicht verloren hat, sollte dieses mit hochwertigen Bildern ausgestattete Buch lesen. Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst.

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4 Jahre Auszeit

Rezensionen von edito:

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Wunderbarer historischer Roman

Die Tochter der Toskana von Karin Seemayer

D

ie Geschichte um das Mädchen Antonella in der Zeit des politischen Umbruchs Italiens im Jahre 1832 ist spannend und fesselnd geschrieben. Ein toller Roman über eine starke, bemerkenswerte junge Frau! Meine Vorfreude auf eine Vortsetzung der Liebesgeschichte zwischen Marco und Antonella ist riesig!!!

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Wunderbarer historischer Roman

Rezensionen von Pink Anemone:

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Ob Schauergeschichten, Roman, Märchen oder Weisheiten, der Inhalt ist so facettenreich wie der Schriftsteller Oscar Wilde selbst

Oscar Wilde, Gesammelte Werke von Oscar Wilde

Ich habe schon viel von Oscar Wilde gehört und einige Zitate von ihm gelesen, jedoch noch nie zuvor ein gesamtes Werk von ihm gelesen. Ein großer Fehler, wie ich zugeben muss. Er schrieb mit so viel Gefühl, Tiefe, Witz und immer mit einem gehörigen Seitenhieb auf die damalige Gesellschaft.
Am liebsten würde man jeden noch so kleinen Absatz zitieren, jede versteckte Weisheit notieren.

Sobald man in ein Werk von ihm vertieft ist, wird einem klar, dass dieser Schriftsteller seiner Zeit weit voraus war. Er spricht Dinge und Gedanken aus, die damals für Empörung sorgten, aber die uns selbst heute noch beschäftigen und aktueller denn je sind.

"Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben. Sonst nichts."
(Oscar Wilde)

Und seine Werke sind durchwegs gut geschrieben, manchmal mit ein paar Längen, aber durchwegs spannend und so manches Mal durchaus gruselig.

Dieser vorliegende Wälzer beinhaltet seine wichtigsten und bekanntesten Werke:

Das Bildnis des Dorian Gray (übersetzt von Alfred W. Fred)

"Es barg das Geheimnis seines Lebens und erzählte seine Geschichte.
Es hatte ihn die Liebe zu seiner eigenen Schönheit gelehrt.
Sollte es ihn jetzt lehren, seine eigene Seele zu hassen?"
(Das Bildnis des Dorian Gray / S. 85)

Lord Artur Saviles Verbrechen und andere Geschichten (übersetzt von Frieda Uhl)

"Eine Studie über die Pflicht"
"Das Gespenst von Canterville" / Eine hylo-idealistische Novelle
"Die Sphinx ohne Geheimnis" / Eine Radierung
"Der Modellmillionär"
"Das Bildnis des Herrn W.H."

Deutungen (übersetzt von Paul Wertheimer)

"Der Kritiker als Künstler (Teil I und II)
"Der Verfall der Lüge"
"Feder, Pinsel und Gift"
"Die Wahrheit der Masken"

Die Seele des Menschen unter dem Sozialismus (übersetzt von Paul Wertheimer)

Sätze und Lehren zum Gebrauch für die Jugend (übersetzt von Kim Landgraf)

"Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Liebesbeziehung"
(Sätze und Lehren zum Gebrauch für die Jugend / S. 480)

Märchen

"Das Granatapfelhaus" (übersetzt von Frieda Uhl)

"Der Junge König"
"Der Geburtstag der Infantin"
"Der Fischer und seine Seele"
"Das Sternenkind"

"Der Schnee lag hoch auf dem Erdboden und auf den Ästen der Bäume.
Der Frost brach unaufhörlich Zweig um Zweig, zu beiden Seiten des Weges, den sie gingen.
Und als sie zum Bergbache kamen, hing dieser regungslos in den Lüften, denn der Eiskönig hatte ihn geküsst."
(Das Sternenkind / S. 540)

"Der glückliche Prinz und andere Märchen" (übersetzt von Rudolf Lothar)

"Der glückliche Prinz"
"Die Nachtigall und die Rose"
"Der selbstsüchtige Riese"
"Der treue Freund"
"Die besondere Rakete"

"Gedichte in Prosa" (übersetzt von Rudolf Lothar)

"Der Künstler"
"Der Wohltäter"
"Der Schüler"
"Der Meister"
"Das Haus des Gerichts"
"Der Lehrer der Weisheit"

Lady Windermeres Fächer - Ein Schauspiel, das von einer guten Frau handelt (übersetzt von Alfred Brieger)

Epistola in carcere et Vinculis (De Profundis) (übersetzt von Max Meyerfeld)

Aus dem Gefängnis / Der Fall des Wärter Martin - Grausamkeiten des Gefängnislebens (übersetzt von Max Meyerfeld)

Die Ballade vom Zuchthaus in Reading (übersetzt von Wilhelm Schölermann)

Es hat einen Grund weshalb ich sehr ausführlich den Inhalt ausführe, denn dieser ist im Buch leider nur unvollständig und daher ist nicht ersichtlich, welche Werke nun wirklich darin enthalten sind. Ein weiteres Manko sind die vereinzelt auftretenden Rechtschreib- und Grammatik-Schnitzer. Für diesen Preis, ist dies jedoch zu verschmerzen.
Ansonsten ist die Verarbeitung gut. Vor allem der Leineneinband ist ein Blickfang und daher ist dieses Buch auch im Regal schön anzusehen. Bezüglich der Übersetzung kann ich keine Vergleiche ziehen, da dies meine erste Leseerfahrung mit Oscar Wilde ist. Ich persönlich fand die Übersetzungen gut gelungen. Falls jemand Tipps für gelungene Übersetzungen hat, dann nur her damit und in die Kommentare schreiben bitte.

Mich persönlich konnten vor allem die Märchen begeistern, welche so atmosphärisch geschrieben sind, sodass man sich in die Kindheit zurückversetzt fühlt und diesen tollen Märchen mit glänzenden Augen folgt. Die anderen Werke sprühen nahezu vor Sarkasmus und schwarzen Humor.

Fazit:
Obwohl dies ein Wälzer von knapp 800 Seiten ist, habe ich diesen verschlungen. Ob Schauergeschichten, Roman, Märchen oder Weisheiten, der Inhalt ist so facettenreich wie der Schriftsteller Oscar Wilde selbst, enthält nur wenige langatmige Stellen und lädt umso mehr zum Nachdenken ein. Ich bewundere Oscar Wilde für seine Offenheit und Direktheit und dieses Buch werde ich sicher noch mehrmals zur Hand nehmen, um darin zu schmökern.

© Pink Anemone

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 Ob Schauergeschichten, Roman, Märchen oder Weisheiten, der Inhalt ist so facettenreich wie der Schriftsteller Oscar Wilde selbst

Rezensionen von rewareni:

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Ein verzwickter Fall

Agamemnon von Wolfgang Glagla

In Hannover wird auf der Alten Bult ein toter Mann entdeckt und Kommissar Tackert und sein Team können sehr schnell die Identität feststellen. Der Tote ist Clemens Hinrichs, der den Nachforschungen zufolge kein einfacher Zeitgenosse gewesen sein dürfte. Er hat keine Freunde, seine Ex- Frau ist froh, dass er tot ist und auch seine Halbschwester findet keine freundliche Worte über ihn.

Tackert und seine Kollegen haben das Gefühl sich im Kreis zu drehen, denn es gibt scheinbar kein Motiv für den Mord. Doch wie es der Zufall so will tauchen plötzlich verschiedene Verbrechen auf, die miteinander in Verbindung zu stehen scheinen und immer haben sie einen gemeinsamen Nenner- Clemens Hinrichs. Bis eine Augenzeugin auftaucht, die eine wichtige Beobachtung zu melden hat und Kommissar Tackert dem Tatmotiv immer näher kommt.
,,Agamemnon´´ ist der dritte Hannover Krimi von Wolfgang Glagla aus der Richard Tackert Reihe, wo der Leser auch ohne Vorkenntnisse schnell in die Geschichte hinein kommt. Der Kommissar und sein Team sind keine Überbeamte, die entweder sehr hart oder unsympathisch sind, nein, sie sind Menschen wie du und ich. Besonders Tackert hat seine kleinen Schwächen und seine frische Liebe zu seiner Freundin, stellt ihn öfters auf die Probe. Es sind immer wieder die kleinen und unscheinbaren Szenen, die ihn liebenswürdig machen. Dabei ist ein feiner Humor zu spüren, wo man als Leser gerne schmunzeln muss.
Man bekommt zu Beginn ein Verbrechen präsentiert, wo man sehr lange rätseln muss, wer der Schuldige sein kann. Bis zum Schluss reihen sich Stück für Stück die Puzzleteile aneinander. Es ist ein eher ruhiger und gemächlicher Krimi wo Spannung, menschliche Schicksale und traumatische Erlebnisse im Vordergrund stehen.
Auch in diesem Band gibt es wieder einiges an Lokalkolorit. Ein schnell zu lesender Roman mit 180 Seiten, wo es einige überraschende Wendungen gibt.

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Ein verzwickter Fall

Rezensionen von heinoko:

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Ein vielschichtiger, ein wichtiger, ein grandios geschriebener Roman

Agamemnon von Wolfgang Glagla

Aus dem Europa Verlag habe ich zuletzt den großartigen Roman „Ein Held in dunkler Zeit“ von Christian Hardinghaus gelesen, der mich sehr beschäftigte. Und nun vorliegender Roman im gleichen Verlag, von einer Autorin mit großem Namen – das weckte in mir höchste Erwartungen. Und ganz kurz gesagt: Der Roman „Der englische Liebhaber“ übertraf sogar noch meine höchsten Erwartungen, umso mehr, als man erfährt, dass es sich um die Ausgestaltung einer wahren Begebenheit handelt.

Der Roman bewegt sich in zwei Zeitebenen: Münster 1988 - Charlotte, 1947 geboren, Filmemacherin, findet im Nachlass ihrer verstorbenen Mutter Anna Tonbänder und Notizhefte. In diesen Aufzeichnungen wird die zweite Zeitebene lebendig, nämlich Münster 1946. Die Stadt ist zerstört, es ist Winter und Anna versucht, als Dolmetscherin bei den britischen Besatzern ihr Überleben zu sichern. Als ihr der englische Captain Jeremy begegnet, beginnt eine gefährlich-leidenschaftliche Beziehung, denn mit dem Feind lässt sich eine deutsche Frau nicht ein, sie wird zu einer „Britenschlampe“. Anna wird schwanger, und Jeremy ist von einem Tag auf den anderen verschwunden, die Ämter verweigern jegliche Auskunft. Je mehr Charlotte in den Aufzeichnungen ihrer Mutter eintaucht in deren Leben und Lieben, desto lebendiger wird für den Leser die immense Kraft einer Liebe, die mehr aus Hoffen denn aus Leben bestand.
Jenseits der Erzählung des Geschehenen liegt noch eine dritte Ebene, und die verleiht dem Roman die eigentliche Tiefe. Es ist die Ebene der Reflektion, des Erkennens, der Information, auch der Ernüchterung. „Man hatte uns nicht zur Kritik erzogen.“ Wir erfahren viel über ein Kapitel deutscher Nachkriegszeit, einer Zeit, in der die Menschen noch nicht wirklich frei waren von den Nachwirkungen der nationalsozialistischen Gedankenwäsche und in der die kollektive Schuld verdrängt werden musste, damit man weiterleben konnte.
Federica de Cesco schreibt hinreißend, mitreißend, lebendig, intensiv. Die von ihr beschriebenen Menschen verkörpern jeweils eine individuelle Ausprägung ihrer Zeit: Manfred steht für die Verleugnung des Ich zugunsten einer Ideologie. Jeremy bleibt trotz seiner glaubhaften Liebe zu Anna ambivalent, schillernd, eine Projektionsfläche für Anna’s Gedanken und Sehnsüchte. Anna wiederum ist hart mit sich und anderen, verschlossen, unerreichbar auch für ihre Tochter. Und Charlotte bleibt provokant, ohne echtes Einfühlungsvermögen, eine zutiefst beschädigte Seele, voller Bitterkeit.
„Im Alter geht man vom Leben weg“, schreibt Anna. Und dem Leser bricht das Herz.
Fazit: Ein vielschichtiger, ein wichtiger, ein grandios geschriebener Roman!

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Ein verzwickter Fall

Rezensionen von re.maier-henze@web.de:

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Fehlentscheidung?

Von Humanae vitae bis Amoris laetitia von Martin M. Lintner

Die Genealogie der Enzyklika beginnt 1842/43. Wissenschaftler entdeckten den weiblichen Zyklus und seine biologische Bedeutung und insofern den Gebrauch der unfruchtbaren Tage als natürliche Empfängnisverhütung.
1962 wurde ein schon 1951 in den USA entwickeltes hormonelles Präparat, kurz „Pille“ genannt, in Europa vermarktet.

Seine Einnahme ermöglichte eine künstliche Empfängnisverhütung. Somit ergab sich für die Kirchen die Frage, ob die Einnahme sittlich erlaubt ist.
1964 berief der amtierende Papst eine Kommission zur Klärung dieses Anliegens. Die Meinungen der Mitglieder waren so entgegengesetzt, dass beschlossen wurde, Ehepaare, resp. Frauen nach ihren persönlichen Erlebnissen beim ehelichen Akt zu befragen (25). Auf Grund sehr intimer Aussagen beschloss die Mehrheit der Mitglieder, eine Änderung der geltenden Ehelehre anzustreben. Der Papst konnte sich trotz gründlicher Überlegungen und Beratungen nicht zu einer Änderung entschließen.
1968 wurde die „Pillen-enzyklika“ der Öffentlichkeit vorgegeben. Obwohl der Papst wusste, dass die Doktrin des Verbotes der künstlichen Empfängnisverhütung nicht ausreicht, führte er die Autorität des Lehramtes kraft des Hl. Geistes ins Feld (59).
Die Reaktionen der kirchlichen Welt auf dieses Lehrschreiben waren äußerst verschieden (64-70).
Die Nachfolger von Paul VI. , zuerst Johannes Paul II., verbindet die normative Lehre der Enzyklika mit der Heiligkeit Gottes (81), Benedikt XVI. sagt, VAT II habe zum Problem der Geburtenregelung keine Lösung getroffen (88), Papst Franziskus plädiert für eine grundsätzliche Offenheit für Kinder, für eine verantwortete Elternschaft und gibt zu verstehen, dass nicht bei jedem ehelichen Akt neues Leben gezeugt werden kann (102).
Abschließend ist festzuhalten: nicht nur die katholische Laienwelt, auch Theologen und Bischöfe sehen in dieser Enzyklika eine Fehlentscheidung. Wegen der fehlenden Zustimmung der Mehrheit des Gottesvolkes sollte überlegt werden, die Lehre neu zu überdenken (7).
Die Geschichte einer umstrittenen Lehre - so der Untertitel – stellte Martin Lintner wissenschaftlich fundiert, sachlich und informativ vor. Wegen des 50-jährigen „Jubiläums“ dieses Lehrschreibens werden vermutlich neue Diskussionen erfolgen.

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Fehlentscheidung?

Rezensionen von buchina:

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Nichts für schwache Nerven

Von Humanae vitae bis Amoris laetitia von Martin M. Lintner

Unbedingt erwähnen möchte ich, dass dies der zweite Teil ist und dieser auch auf viele Aspekte aus dem ersten Teil eingeht. Ich würde sagen, man kann diesen Roman nicht so gut unabhängig vom Vorgängerband lesen.
Wie auch schon im ersten Teil kämpft Familie Morvan mit dem Nagelmann, einem Vielfachmörder und mit ihrer eigenen Vergangenheit.

Beides ist untrennbar miteinander verbunden. Schon im ersten Teil gab es Hinweise darauf. Nun macht sich Erwan, der älteste Sohn der Familie, in Zentralafrika auf die Suche nach den Geheimnissen seiner Familie. Sein Vater hält dabei immer ein Auge auf ihn in dem er ihn einerseits mit allen Mitteln aufhalten will und anderseits auch seine schützende Hand über ihn hält. Was Erwan schließlich erfährt ist unfassbar. Daneben gibt es zwei weitere Handlungsstränge: Gaelle und Loic, Erwans jüngere Geschwister, die beide auch tief in der Nagelmanngeschichte verstrickt sind, wie nach und nach deutlich wird.
Wie bereits im ersten Teil fiel es mir erst schwer in die Geschichte reinzukommen. Die verschiedenen Handlungsstränge, dazu die vielen Namen und die schnellen Wechsel. Aber nach einer Weile durchschaute ich die komplexe Handlung und konnte mich sehr gut darauf einlassen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass mir die etwas fehlt von der Geschichte. Die Handlung wies oft abrupte Sprünge auf. Das kann aber auch an der gekürzten Ausgabe des Hörbuches liegen.
Dennoch das Hörbuch war wirklich ein Genuß, was auch an der großartigen Stimme des Sprechers Dietmar Wunder lag, die ich richtig sexy finde. Er spricht die verschiedenen Charaktere sehr gut ohne zu übertreiben. Es macht ihm richtig Spass zuzuhören. Während ich beim ersten Teil kritisieren musste, dass die Handlungsstränge offen blieben und kaum irgendwelche Fragen beantwortet wurden, ist dieser Roman sehr rund. Als Hörbuch ist er eine Herausforderung, da er so vielschichtig, unvorhersehbar und zum Teil auch sehr brutal ist, aber wenn man sich darauf einlässt, ein wirklich guter Thriller mit ungewöhnlicher Handlung.

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Fehlentscheidung?

Rezensionen von Petra Sch.:

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Gute Idee, aber langatmige Umsetzung

Von Humanae vitae bis Amoris laetitia von Martin M. Lintner

Meine Bewertung: 3,5 Sterne


Kurz zum Inhalt:
Die junge Lehrerin Miranda erfährt eines Tages, dass ihr Onkel Billy, mit dem sie seit 16 Jahren keinerlei Kontakt mehr hatte, verstorben ist.
Billy hat eine Buchhandlung namens "Prospero Books" in Los Angeles. Und er hinterlässt ihr nicht nur dieses Geschäft, sondern auch ein riesengroßes Rätsel, eine Art Schnitzeljagd, in Form von kleinen Hinweisen, die Miranda zu immer anderen Büchern und Personen aus Billy's Leben führt.

Miranda folgt natürlich dieser versteckten Spur aus Botschaften, und so setzt sich ihre Vergangenheit Stück für Stück wie ein Puzzle zusammen, das ihr Leben von Grund auf ändert...


Meine Meinung:
Mir hat diese Idee der Schnitzeljagd, die Billy für Miranda vor seinem Tod vorbereitet hat, um Billys bzw. ihre Vergangenheit zu erfahren, sehr gut gefallen.
Auch, dass viele Bücher - Klassiker der Weltliteratur - darin eingebunden sind.
Doch leider war die Umsetzung nicht so ganz geglückt; es war teilweise sehr langatmig und zäh.
Man ratet selber mit, zu welchem Buch das nächste Rätsel Miranda führt und Stück für Stück erfährt Miranda mehr über das Leben ihres Onkels - und ihr eigenes.
Leider war es bereits ziemlich am Anfang vorhersehbar, was Mirandas Familiengeschichte betrifft.
Und ich konnte das Verhalten von Mirandas Familie - die Geheimniskrämerei, das Verschweigen/Lügen und den Streit absolut nicht nachvollziehen. Wenn man einfach offen und ehrlich miteinander redet, dann kommt es erst gar nicht zu so einem schlimmen Familien-Bruch.
Es hat mich traurig gemacht, dass Miranda 16 Jahre bis zu seinem Tod keinen Kontakt zu Billy hatte.
Schön fand ich, wie alle von Prospero Books zusammengehalten haben, und sich viele tolle Ideen einfallen ließen, um den Buchladen zu retten.

Das Cover finde ich wunderschön: ein buntes Regal voller Bücher. Erst bei genauem Blick erkennt man, dass auf einigen Büchern auch Titel stehen.


Fazit:
Tolle Grundidee; aber nach einem spannenden Beginn leider teils schleppend erzählt. 3,5 Sterne von mir.

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Fehlentscheidung?

Rezensionen von Petra Sch.:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Wer ist das Gespenst am See?

Von Humanae vitae bis Amoris laetitia von Martin M. Lintner


Kurz zum Inhalt:
Jana verbringt mit ihrem Schwimmverein eine Woche im Zeltlager am See.
Doch ständig verschwindet etwas: ein Schlafsack, Getränkedosen, Badehosen. Dabei ist der Schwimmverein doch ganz alleine am See!? Das muss wohl ein Gespenst sein!
Und alle sind sich einig: das Gespenst muss gefunden werden!


Meine Meinung:
Das Buch ist perfekt für Kinder im Grundschulalter, die so wie Jana 8 Jahre alt sind.

Dementsprechend sind die Sätze kurz, gut verständlich und können von den Kids leicht selbst gelesen werden.
Ganz wichtig: es sind jede Menge Baderegeln enthalten, die gut in der Geschichte verpackt sind. So lernt man viel über das richtige Verhalten an einem See; was man tun muss, wenn man einen Krampf im Bein hat; und dass man nicht nur einfach aus Spaß um Hilfe rufen soll.
Auch ist auf jeder Seite ein halbseitiges buntes Bild, welches das Gelesene nochmal unterstreicht.
So kann man sich die Wasserspiele und die "Gespensterjagd" noch besser vorstellen.

Am Ende sind die Baderegeln nochmals kurz zusammengefasst inkl. einem kleinen Quiz, wo die Kinder spielerisch überprüfen können, was sie sich alles gemerkt haben.
Das Cover zeigt Jana und Ben beim Spiel mit den Pool-Nudeln.


Fazit:
Kindgerechte lustige Abenteuergeschichte, in der viele Baderegeln gut im Geschehen integriert sind. Die Geschichte macht wirklich Spaß auf Lust auf ein Zeltlager am See!

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Fehlentscheidung?

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Karolin, 14 Jahre aus Innsbruck,

Time School - Auf ewig dein von Eva Völler

Anna und Sebastiano haben in Venedig eine Zeitwächter-Schule gegründet und bilden nun Schüler aus verschiedenen Zeiten aus. Das ist ganz schön kompliziert, denn die zwei ersten Schüler sind ziemlich eigensinnig und bei ihrem ersten Einsatz am Hofe von Heinrich des Achten geht einiges schief. Als Anna dann unerwartet Besuch von einem sehr verzweifelten Sebastiano aus der Zukunft bekommt, wird ihr klar, dass es nur einen Grund für sein Auftauchen geben kann: Sie ist gestorben, und das muss sie umbedingt verhindern!

Ich find es total cool, dass es nach der Zeitenzauber-Trilogie weitergeht.

Das Buch ist sehr spannend und die Geschichte ist meiner Meinung nach noch besser als die der Vorgänger. Es kommen ein paar sehr lustige und coole Charakter dazu, die das Buch immer wieder auflockern. Allerdings würde ich zuerst die Zeitenzauberbücher lesen, weil man die Geschichte dann sicher besser versteht. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

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Karolin, 14 Jahre aus Innsbruck,