Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Roadmovie
Lorenzo Licalzi ist der italienische Autor von dem tragikomischen Roman „Signor Rinaldi kratzt die Kurve,“er wurde übersetzt von Luis Ruby
Es geht um den granteligen Exschriftsteller Pierre Rinaldi, der meint, mit 80 Jahren ist er alt genug und will Selbstmord begehen. Er wägt die Art und Weise geanu ab.
Da passiert ein Unglück und er muss sich um seinen 15jährigen Enkel Diego und dessen Hund Sid kümmern.
Der Hund ist eine Mischung zwischen Berhardiner und Neufundländer. Pierre will die beiden zu Diegos Onkel nach Rom bringen und läßt sich überreden mit seinem Sportwagen zu fahren. Es beginnt eine Reise, mit Umwegen, Zwischenhalten und Emotionen, die beiden lernen sich erst jetzt richtig kennen. Der oft zynische Großvater ist ein eigenwilliger Charakter.
Der Autor versteht es dem Leser eine liebenswere Roadmovie mit viel Gefühl darzustellen. Man kann die verschiedenen Stimmungen nachvollziehen. Der Roman besticht durch seine hurzweilige humorvolle Unterhaltung.
Rezensionen von heinoko:
Schöne Strickidee
Puschen im Quadrat, schnell & easy gestrickt von Veronika Hug
Eine schöne Strickidee in ein kleines Büchlein verpackt
Welche passionierte Strickerin ist nicht stets auf der Suche nach ungewöhnlichen Strickideen, die leicht umzusetzen sind! Das vorliegende Büchlein verspricht mit seinem Untertitel „schnell und easy gestrickt“ genau dies. Veronika Hug ist Erfolgsautorin von zahlreichen Strick- und Häkelbüchern, sodass ich mich vertrauensvoll an die Umsetzung der Quadratpuschen machte.
Nun, was das reine Stricken der Puschen angeht, so sind sie tatsächlich sehr schnell und sehr einfach zu stricken. Maschen anschlagen, rechte Maschen stricken, Maschen abketten – mehr muss man nicht können. (Anfänger können am Ende des Buches anhand eines kleinen Grundkurses Stricken und Häkeln die benötigten Kenntnisse ganz schnell auffrischen.) Die eigentliche Schwierigkeit des Nacharbeitens liegt beim Zusammennähen. Veronika Hug hat dies zwar anhand von unterschiedlichen Farbquadraten so deutlich wie möglich im Buch versucht zu veranschaulichen, aber dennoch verliert man, je mehr Quadrate man zusammengenäht hat, leicht die Orientierung bzw. die Übersicht. Ich habe mir geholfen, indem ich die zu nähenden Seiten vor Beginn des Nähens markierte. Nach dem ersten Puschenpaar hat man das System verstanden und tut sich leichter – also nicht zu schnell aufgeben! Was meines Erachtens fehlt, ist ein Hinweis darauf, dass man unbedingt sehr fest stricken muss oder besser noch, stets eine ganze Nadelstärke kleiner nehmen sollte als auf der Wollbanderole angegeben, ganz unabhängig davon, welche Wolle verwendet wird. Zu locker gestrickte Quadrate ergeben formlose, instabile Puschen.
Das Büchlein bietet eine detaillierte Grundanleitung mit Größentabelle und ein paar wenige Variationsmöglichkeiten. Der eigenen Kreativität sind jedoch bei dieser originellen Strickidee keine Grenzen gesetzt!
Rezensionen von heinoko:
Ein Thriller von schmerzhafter Härte
Puschen im Quadrat, schnell & easy gestrickt von Veronika Hug
Der Inhalt lässt sich in Kürze zusammenfassen: Vor den Augen der Staatsanwältin Helena Faber werden ihre beiden Töchter Katharina und Sophie entführt. Und es beginnt eine rasende Jagd von Saigon über Istanbul bis Berlin und jenseits aller legalen Wege, tief hinein in die zynische Welt des Kinderhandels mit mafiöser Struktur, in der fern jeglicher moralischer Bedenken Millionen verdient werden an Kindern, meistbietend verkauft an scheinbar normale Bürger, an harmlos erscheinende Nachbarn, an als Kunstliebhaber getarnte Pädophile.
Die Story musste nicht erfunden werden. Ganz aktuell zeigt sich in der gerichtlichen Aufarbeitung des Staufener Missbrauchsfalles die Spitze eines gewaltigen Eisbergs der Widerwärtigkeiten, und Uwe Wilhelm macht eigentlich nichts anderes, als die abstoßendste Seite der Wirklichkeit komprimiert in ein Buch zu verpacken und uns mit Rasanz durch die verstörende Handlung zu jagen. Es ist spürbar, dass der Autor vom Film kommt. Er schreibt quasi in Bildsequenzen, jedoch ohne Bildbeschreibung. Sein Sprachstil wirkt atemlos, mitunter durch Einschub von Sätzen, die keine sind, ohne Verb, ohne Adjektiv. Spannend ja, abstoßend auch. Aber trotz des rasanten Erzähltempos und der grausamen Details hat mich der Thriller nicht richtig gepackt. Vielleicht wegen seiner nüchtern-distanziert beschriebenen Protagonisten, die mich an keiner Stelle emotional erreichten. Oder weil mir die wütend-gehetzte Sprache nicht gefällt. Oder weil zu viele Gesichter zu Brei geschlagen werden. Ein Thriller von schmerzhafter Härte, nicht für jeden zu empfehlen.
Rezensionen von Tarika:
Der verlorene Junge
Ein MORDs-Team - Band 20: Der verlorene Junge von Andreas Suchanek
„Der verlorene Junge“ ist der 20. Band aus der Reihe „Ein MORDs-Team“ von Andreas Suchanek. Da es sich um eine fortlaufende Reihe handelt, empfehle ich Neulesern mit Band 1, „Der lautlose Schrei“, zu beginnen.
Um das Leben von Alice zu retten, begeben sich Mason, Olivia, Randy und Danielle auf die Suche nach deren verschollenem Zwillingsbruder.
Unterdessen beginnt Elisabeth damit, die Macht der Dynastien an allen Fronten anzugreifen – und Harrisons Dad unternimmt den entscheidenden Schritt. (Klappentext)
Mit dem 20. Band stolpert man quasi direkt ins nächste Abenteuer und es wird für Mason, Olivia, Randy und Danielle wieder unheimlich spannend. Gekonnt schafft es der Autor, die Ereignisse zu verweben und bringt schließlich zwei Bösewichte ins Spiel, mit deren Begegnung man vermutlich nicht so einfach gerechnet hätte. Klar, dass man hier nicht erwähnen muss, wie unheimlich actionreich das Aufeinanderprallen der unterschiedlichen Charaktere wird.
Immer wieder fasziniert es mich aufs Neue, wie Suchanek es schafft, gefühlt mit jedem Band die Spannung nicht nur zu halten, sondern sogar noch zu erhöhen. Lobend sollte man wohl auch erwähnen, dass die Charaktere sich mit jedem Band zwar weiterentwickeln, sich aber grundsätzlich treu bleiben. Und jemand sollte wirklich Mason und Socke von allen Vasen fernhalten. Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären: Ich liebe diesen Humor, den der Autor immer wieder einstreut. Sie sorgen für eine nötige Auflockerung und man liest keineswegs einen trockenen Text.
Alles in allem geht es vermutlich nun stark auf das Zyklus-Finale zu und wir dürfen wohl gespannt sein, was die nächsten Bände so bringen. Dieser hier hatte es wieder einmal in sich und konnte die volle Dröhnung Spannung, Action und Nervenkitzel bieten!
Rezensionen von Tara:
Spannender Thriller in arktischer Atmosphäre
Das Eis von Laline Paull
In ihrem zweiten Thriller „Das Eis“ thematisiert die Autorin Lilane Paul ein wieder aktuelles und brisantes Thema. Dabei gelingt es ihr ausgesprochen gut auf ein wichtiges Thema aufmerksam zu machen und gleichzeitig spannungsvoll zu unterhalten.
Vor drei Jahren verschwand bei einem Unfall der Polarforscher Tom Harding bei einer gemeinsamen Expedition mit seinem besten Freund Sean Cawson.
Als nun ein Kreuzfahrtschiff seine vorgeschriebene Route verlässt, um den Passagieren die versprochenen Eisbären zu präsentieren, bekamen diese neben den Eisbären aus dem kalbenden Gletscher eine Leiche zu sehen – Tom Harding. Es wird eine gerichtliche Untersuchung anberaumt, die klären soll, ob es wirklich ein Unfall war.
In dem Roman wird im Wechsel von der Gerichtsverhandlung in der Gegenwart, Augenzeugenberichten und aus Rückblenden in Seans Leben erzählt. Dadurch wird durchgehend Spannung erzeugt, die an das Buch fesselt und zum Weiterlesen anhält. Während der Gerichtsverhandlungen erfährt man eine Menge Zwischenmenschliches, was aus meiner Sicht nicht unbedingt notwendig für die Handlung war.
Die beiden Protagonisten Sean Cawson und Tom Harding werden lebendig und authentisch dargestellt, ihre Leidenschaft für die Arktis wird mitreißend und überzeugend beschrieben. Besonders Sean ist ein interessanter Charakter, der mal Idealist und mal Intrigant ist. Besonders gut haben mir die Beschreibungen der Orte in der Arktis gefallen, ich hatte sie beim Lesen wirklich tolle Naturbilder vor Augen.
Abgesehen von der spannenden und atmosphärischen Unterhaltung hat Laline Paul interessante und wichtige Themen angesprochen. Der Klimawandel, das Schmelzen der Polarkappen und der immer kleiner werdende Lebensraum der Eisbären werden deutlich. Dabei ist es erschreckend wie rücksichtslos die Menschen mit ihrer Umwelt umgehen und wie gleichgültig sie die Folgen in Kauf nehmen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, ein spannender Ökothriller in arktischer Atmosphäre, der ein aktuelles Thema aufgegriffen und mich gut unterhalten hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für Fans von Thrillern und Menschen, die an Bücher mit aktuellen Bezügen interessiert sind.
Rezensionen von Pink Anemone:
Ein toller Urban-Fantasy für Jugendliche ab 12 Jahren; spannend und mit wichtiger Thematik und unglaublich viel Message.
Das Eis von Laline Paull
Cormac Flynn entschließt sich, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch statt zu sterben, wird er von einem Fremden zurückversetzt, um seinem Leben eine bessere Richtung zu geben.
Als er in einem Versteck auf versiegelte Magie stößt und sie befreit, ändert sich alles, und für Cormac beginnt ein verzweifelter Kampf um das Gleichgewicht der Welt.
Zu allem Übel, mischt sich auch noch der Fremde ein, der ihn ständig zu beobachten und mehr Gründe für sein Einmischen zu haben scheint, als er zugeben möchte...(Klappentext)
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"Manchmal ist das Schicksal bereit, dem Gefühl nachzugeben und dir einen Neuanfang zu gewähren,
doch manchmal nutzt es die Gelegenheit auch, um noch einmal kräftig nachzutreten."
(Kapitel 3 / Pos. 1054)
Stellt Euch vor, Ihr könntet Euer Leben nochmals leben, die Weichen der Eisenbahn des Lebens neu stellen und einen anderen, einen besseren Weg einschlagen. Nochmals 15 sein, nochmals in die Schule gehen, neue Entscheidungen treffen und mit anderen Freunden abhängen.
Wer denkt nicht hin und wieder zurück und wünscht sich, man hätte so manches anders gemacht. "Hätt' i, tät' i, war i", wie wir Österreicher dazu sagen würden, oder im Deutschen: "Hätte, hätte, Fahrradkette".
Würdet Ihr diese Möglichkeit als Fluch oder Segen ansehen?
Diese Entscheidung wird Cormac Flynn abgenommen. In einem Moment stürzt er sich in suizidaler Absicht über die Klippen, im nächsten liegt er mit Fieber in seinem Kinderzimmer und ist wieder 15. Ermöglicht wurde ihm dies von einer mysteriösen Gestalt, die er spontan "Mephisto" nennt. Doch so toll und einfach ist dieses ganze Unterfangen, sein Leben neu zu leben ganz und gar nicht. Noch immer bringt er bei Mädchen keinen Ton raus, noch immer ist er der Fußabtreter für die Schulrowdies und noch immer, oder besser gesagt schon wieder, ist er ein fauler Sack. Zudem taucht, wie aus dem Nichts, ständig dieser Mephisto auf, der ihn immerzu Feuer unterm HIntern macht und ihn daran erinnert etwas aus seinem Leben zu machen und ihn auch immer wieder ins Leben zurückholt, wenn er, aus welchem Grund auch immer, wieder einmal gestorben ist. Bis er in eine Welt voller Magie "wiedergeboren" wird und diese Welt ist alles andere als schön.
Doch was bezweckt dieses Wesen ohne Augen wirklich?
Mit diesem Buch hält man einen tollen und vor allem spannenden Urban-Fantasy in den Händen. Dieser lebt hier vor allem von seinen Charakteren und deren Entwicklung.
Da hätten wir Mephisto, eine mysteriöse Gestalt die Cormic immer wieder nach dem Tod zurückholt und alles auf Anfang setzt. Man vertraut ihm nicht wirklich und doch hat er etwas Sympathisches an sich. Dies liegt vor allem an seiner coolen Art und seinem schwarzen Humor. Er ist quasi ein Schlitzohr, welches man trotzdem irgendwie mag.
">>Ich will dich gar nicht lange aufhalten, Cormac.
Aber es ist Frühling, du besitzt eine Jacke gegen den frischen Wind
und ich kann wirklich nicht in Worte fassen, wie langweilig es ist, deine Stubenhockerei zu beobachten.
Ich habe dir dieses Leben gegeben, damit du etwas damit anfängst.<<"
(Kapitel 2 / Pos. 370)
Cormic macht hier die größte Entwicklung durch. Ist er Anfangs noch ein schüchterner Junge, der absolut nicht in die Puschen kommt und sein Glück an sich vorbeiziehen lässt, so entwickelt er sich im Verlauf der Story gehörig weiter. Mit jedem neuen Leben wird er selbstbewusster, nimmt sein Leben selbst in die Hand und verändert so den Lauf seiner eigenen Lebensgeschichte.
Vom Loser zum Helden.
Die Magie selbst kommt erst später ins Spiel, denn mit jedem Ableben und neuerlichem Reborn, befindet sich Cormic zwar in seiner Welt, aber doch ist sie jedes Mal irgendwie anders. Zum Einen verhalten sich die Nebencharaktere anders und zum Anderen wird sie durch Cormic selbst beeinflusst.
Als er in einem Leben elementare Magie entfesselt und dabei, wieder einmal, draufgeht, hat er damit das Gleichgewicht der Welt zerstört...und ab dem Zeitpunkt beginnt die Story erst so richtig.
"Manchmal kommt man an einen Punkt, an dem eine einzige Erkenntnis wirkt, wie das Herausziehen der untersten Karten aus einem Kartenhaus.
All die kleinen Lügen, die man um sich herum gebaut hat, um sich einzureden, das alles gar nicht so schlimm sei,
fallen nacheinander in sich zusammen und man weiß, dass es an der Zeit ist, etwas zu tun."
(Kapitel 4 / Pos. 1694)
Der Schreibstil ist klar und flüssig, Die Erzählweise packend und die Charaktere hervorragend gezeichnet.
Die Story nimmt zunehmend immer mehr an Spannung und Tempo zu, vor allem ab dem Punkt, an dem die Magie Einzug hält. Bis dahin dauert es jedoch. 1-2 Tode, bzw. Leben, weniger, wären hier eventuell nicht verkehrt gewesen.
Was mich ebenso beeindruckte, waren die Themen die in diesem Urban-Fantasy behandelt werden, die da z.B. wären: Cliquenbildung, Ausgrenzung, Mobbing, Trauma, Courage, Schuld und Hoffnungslosigkeit. Zugleich enthält die Geschichte aber auch eine ganz wichtige Message, nicht nur für betroffene Jugendliche.
Der schwierigste Weg führt oft zum schönsten Ziel. Geht hinaus, kämpft und findet diesen Weg.
Fazit:
Ein toller Urban-Fantasy für Jugendliche ab 12 Jahren. Unheimlich spannend und mit unglaublich viel Message.
Ein Debüt, dass sich sehen lassen kann und den Autor auf meinem Radar bleiben lässt.
Und vergesst nie:
Man kann jedes Leben führen, das man führen möchte. Man muss sich nur entscheiden, wie es aussehen soll!
© Pink Anemone
Rezensionen von jiskett:
Einfühlsam erzählte Liebesgeschichte
Die Farben meines Herzens von Noa C. Walker
"Die Farben meines Herzens" erzählt eine sehr ruhige Liebesgeschichte. Es geht um Filomena, die seit Jahren von einem schrecklichen Trauma belastet wird, und Mika, einen Forstwirt, der plötzlich in ihr Leben tritt. Die beiden finden einander von Anfang an interessant, doch die Beziehung zwischen ihnen reift nur allmählich heran, in kleinen Schritten.
Filomena fällt es schwer, andere Menschen an sich heranzulassen, und Mika ist sich bewusst, dass er behutsam vorgehen muss, um sie nicht zu überfordern oder sie - ohne es zu wollen - zu verletzen.
Die Geschichte hat mir gut gefallen. Ich mochte, wie einfühlsam der Gefühlszustand der Protagonistin dargestellt wurde und dass die Autorin klar gezeigt hat, welche Auswirkungen ein solch einschneidendes Ereignis auch Jahre später noch haben kann. Mikas rücksichtsvolles Verhalten war toll und es war schön zu sehen, wie sehr er sich bemüht hat und wie sie einander langsam näher gekommen sind. Allerdings fand ich auch gut, dass seine Geduld nicht endlos war und er Fehler gemacht hat, da es mir realistischer vorkam als wenn er im Umgang mit ihr vollkommen perfekt gewesen wäre. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, dass es in ihrer Entwicklung Rückschritte gab und nicht automatisch alles gut wurde, nur weil sie sich kennen und lieben gelernt haben. Das wäre zu kitschig und unglaubwürdig gewesen.
Beide waren mir sehr sympathisch und es war leicht, sich in sie hineinzuversetzen und ihr Denken und Fühlen zu verstehen. Die Nebenfiguren waren ebenfalls gut ausgearbeitet und sie haben die Geschichte auf jeden Fall bereichert, sei es durch ein paar erheiternde Momente oder tragische Szenen. Auch Religion spielt durch die Präsenz eines Mönchs, der den beiden mit Ratschlägen zur Seite steht, eine Rolle, aber diese war überschaubar und hat gut zu dem Rest der Handlung gepasst.
Von mir bekommt "Die Farben meines Herzens" vier Sterne. Es ist eine schöne, einfühlsame Liebesgeschichte, die sich nur langsam entwickelt, aber dadurch in Anbetracht der Situation der Protagonisten sehr überzeugend wirkt.
Rezensionen von BarbaraM:
Ein kreatives und leckeres nordafrikanisches Kochabenteuer!
Die Farben meines Herzens von Noa C. Walker
„Tajine. Das große Kochbuch für traditionelle Spezialitäten aus Nordafrika“ von Kitchen Masters ist im März 2018 in der 1. Auflage erschienen. Es umfasst 78 Seiten und kostet in der Taschenbuchausgabe 7,99€.
„Tajine. Das große Kochbuch für traditionelle Spezialitäten aus Nordafrika“ ist untergliedert in folgende Rezeptkategorien:
- Frisch und grün: Gemüse trifft Tajine
- Herzhafte Begegnung: Fleischgerichte mit der Tajine
- Versuchung aus dem Meer: Fischspezialitäten aus der Tajine
- Süßes und Brot
Zusätzlich gibt es in dem Buch Informationen in Bezug auf die nordafrikaische Kochkunst.
Hier erfährt der Leser Hintergrundwissen zur Geschichte des Landes, zur marrokanischen Küche und zur Tajine im Speziellen. Außerdem erhält man am Ende des Buches eine kurze Beratung , wenn man sich gerne eine Tajine kaufen möchte und weiterführende Literaturempfehlungen.
Den Autoren gelingt es mit ihrer einfachen Sprache ihre Rezepte benutzerfreundlich in die Küche zu bringen. Selbst Koch-Laien werden mit diesen Rezepten keine Probleme haben und sich sicherlich an dieses Kochabenteuer der nordafrikanischen Küche heranwagen. Angefügte Angaben zum Zeitaufwand und Nährwerten pro Portion runden jedes Rezept ab.
Fazit:
Das Kochbuch kommt auf den ersten Blick etwas nüchtern daher. Es finden sich leider keine Fotos in dem Buch, was man eigentlich von einem Kochbuch erwarten würde. Zumal das Coverfoto wirklich sehr schön ist. Man muss jedoch auch anmerken, dass dies den Autoren bewusst ist und sie dies aus Umweltschutzgründen nicht für sinnvoll erachten und sie stattdessen die Leser auffordern, ihre eigene Phantasie anzuregen.
Die Kochrezepte in dem Buch überzeugen sehr. Sie sind einfach, gut beschrieben und leicht nachkochbar.
Gut gefallen hat mir auch das angeführte Hintergrundwissen zur Kochgeschichte und auch die informativen Empfehlungen, auf was man achten sollte, wenn man sich eine Tajine neu anschaffen möchte.
Zusätzlich hätte ich mir noch einige Anmerkungen zu den in den Rezepten angeführten Gewürzen gewünscht.
Rezensionen von Gaby 2707:
Im Schatten der Vergangenheit
Aachener Todesreigen von Ingrid Davis
Kaum hat Britta Sander von der Detektei Schniedewitz & Schniedewitz in Aachen ihren letzten Fall abgeschlossen, da meldet sich ihre alte Schulfreundin Pia, an die sie schon lange nicht mehr gedacht hat. Deren Schwester Sabrina ist spurlos verschwunden und die Polizei will noch keine Fahndung einleiten.
Pia und ihr Schwager Christian glauben, dass Sabrina irgendetwas zugestoßen sein muss. Da es einige Ungereimtheiten gibt, beginnt Britta mit der Suche nach Sabrina und wird auch bald fündig. Es sieht so aus, als habe die Gesuchte sich das Leben genommen. Oder scheint es nur so?
Brittas Kollege Eric Lautenschläger bearbeitet gerade einen Fall, bei dem eine junge Frau bei einem Reitunfall ums Leben gekommen ist. Auch hier glaubt die Familie nicht an einen Unfall.
Als sich in beiden Fällen Parallelen ergeben und es sich abzeichnet, dass auch andere junge Frauen in Gefahr sein könnten, beginnen Britta und Eric mit Hochdruck zu ermitteln. Dass auch sie in Gefahr sind, registrieren sie fast zu spät...
In ihrem ersten Fall um Britta Sander nimmt mich die Autorin mit nach Aachen. Durch die kleinen hier und da eingestreuten Dialektbrocken und die Beschreibung der Stadt und des Umlandes kommt der Lokalkolorid sehr gut rüber.
Indrid Davis erzählt die Geschichte in einer leichten und flüssig zu lesenden Art durch die Augen von Britta Sander, so, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen hatte. Eine Prise Humor lockert den Kriminalfall immer wieder auf. Da Brittas Gedanken kursiv dargestellt sind, weiß ich auch immer, was gerade in ihrem schlauen Kopf vorgeht.
Britta Sander und ihre Kollegen aus der Detektei Schniedewitz & Schniedewitz sind mir sehr sympathisch. Immer einen flotten Spruch auf den Lippen und manchmal den Schalk im Nacken. Ich mag den Humor der Truppe und vor allem die Kollegialität, wenn´s drauf ankommt. Alle sind so farbig und authentisch gezeichnet, dass ich bald ein recht klares Bild im Kopf hatte.
Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und hält meine Nerven auf einem nichtzerreißenden Level. Ich hatte zwar schon bald einen Verdacht, aber leider bin ich wohl nicht zum Ermitteln geboren. Den Täter, der sich dann heraus kristallisiert hat, hatte ich lange nicht auf meiner Liste. Mein Fragen, die mir beim Lesen immer wieder kamen, wurden zum Schluss schlüssig aufgelöst. Und das turbulente Ende hat mich zufrieden zurück gelassen.
Ein leichter Krimi, der bei mir für gute Unterhaltung gesorgt hat, mit einer neuen, taffen Ermittlerin (und ihrem Kommissar) von der ich gerne mehr lesen würde.
Rezensionen von Josef Lüthold:
Die Neuoffenbarungen zum Thema Reinkarnation
Reinkarnation von Bertha Dudde; Jakob Lorber; Hanno Herbst
In diesem Buch werden die Texte von Neuoffenbarungen zum Thema Reinkarnation gut präsentiert und zusammengestellt. Im Gegensatz zur kirchlichen Lehre wird klar bezeugt, dass die Lehre von der Reinkarnation mit dem christlichen Glauben vereinbar ist.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Josef Lüthold






