Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Sch.:
Im 4. Fall ermitteln Judith Potts und ihre Freundinnen den Mord eines Theaterregisseurs
Mrs Potts' Mordclub und der Tote in der Themse von Robert Thorogood
In ihrem 4. Fall ermitteln die 79jährige Judith Potts und ihre Freundinnen Becks Starling und Suze Harris im Falle des Mordes am Theaterregisseur Oliver Beresford.
Dieser wird zunächst von seiner Frau Verity als vermisst gemeldet, denn er ist nach einer Party mit seiner Theatergruppe auf dem Schiff 'Marlow Belle' nicht nach Hause gekommen.
Verity wendet sich vertrauensvoll und hilfesuchend an Judith und bittet den Mordclub um Hilfe, um ihren Mann zu finden.
Man fühlt sich sofort wieder wohl und zuhause in dem kleinen Örtchen Marlow an der Themse, der Schreibstil ist gewohnt charmant, lebendig und humorvoll.
Das Setting auf dem gemieteten Vergnügungsschiff auf der Themse sowie im Theaterclub fand ich toll! Auch der britische Charme kommt wieder sehr gut rüber; Judith Potts ist einfach ein Unikat!
Niemand hat gesehen, wie Oliver von Bord ging. Doch beim Anlegen ist er der einzige, der fehlt. Judith und ihre Mädels rekonstruieren die Fahrt der 'Marlow Belle' und gehen jeden Hinweisen nach und befragen alle Personen, die das Schiff zu Gesicht bekommen haben. Nachdem Olivers Leiche gefunden wurde, kann der Mordclub durch die detaillierte Recherche nachvollziehen, was genau mit Oliver geschehen ist und wer als Täter für dessen Mord in Frage kommt. Ich fand die Ermittlungs- bzw. Detektivarbeit von Judith, Suzie und Becks authentisch und spannend zu verfolgen.
Die Auflösung kam mir ein bisschen an den Haaren herbeigezogen vor, doch Judith' Erklärung war schlüssig. (Auch, wenn ich mich mal wieder gefragt habe, WIE so bloß alles so gut kombiniert hat.) Ohne sie wäre die Polizei tatsächlich aufgeschmissen, und das ist dann wieder etwas unglaubwürdig. Auch wenn das dem Lesespaß natürlich keinen Abbruch tut, denn Judith' Hartnäckigkeit, manchmal Frechheit und ihre Kombinationsgabe unterhalten einfach sehr gut.
Fazit:
Im 4. Fall der Mordclub-Reihe ermitteln Judith Potts, Becks Starling und Suze Harris im Falle des Mordes an einem Theaterregisseur auf einem Vergnügungsschiff auf der Themse. Gewohnt cozy, mit britischem Charme und Humor; jedoch leichten Schwächen in der Auflösung.
Echo der Vergangenheit
Verschworen von Eva Björg Ægisdóttir
In ihrem 5. Fall hat es die Polizistin Elma aus Akranes, erst vor sieben Monaten Mutter geworden, nach ihrer Babypause mit einem brutalen Mord zu tun: der 41jährige Porgeir wird erstochen im Sommerhaus der Familie am See aufgefunden. An der Wand befindet sich eine Zeile aus einem alten isländischen Kirchenlied - mit Blut geschrieben.
Elma dringt tief in die Vergangenheit von Porgeir und seinen Jugendfreunden vor und stößt auf ein christliches Ferienlager aus den 1990ern, in dem ein Unfall im Jahr 1995 den Schlüssel zur Auflösung des Mordes liefert.
Der Fall ist in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden.
Abwechselnd wird in der Gegenwart und in der Vergangenheit vor 25 Jahren berichtet, sodass man als Leser immer einen kleinen Vorsprung hat, jedoch trotzdem lange nicht das große Ganze sieht.
Ich liebe ja die Reihe um die isländische Polizistin Elma, auch was den Island-Flair betrifft; aber dieser Band war leider eher langweilig. Es passiert lange nichts, was den Fall vorantreibt. Alle Zeugen blocken, Elma kann sich nicht durchsetzen und kommt nicht weiter. Erst gegen Ende, wenn sich die Aufklärung des Falls schon langsam abzeichnet, wird es etwas spannender.
Die Auflösung selbst ist jedoch authentisch und nachvollziehbar. Denn wie oft führen Misshandlungen in Kindheit und Jugend, Missverständnisse und Schweigen zu schrecklichen Ereignissen in der Zukunft.
Aber einige Dinge sind offen geblieben, auch was den Verkehrsunfall der Eltern von Emmas Mann Saevar betrifft, die in einem hoffentlich bald folgenden Band beantwortet werden.
Fazit:
Der 5. Band der Island-Krimi-Reihe war für mich leider der langweiligste Fall der Reihe; Elma tritt lange auf der Stelle, ohne der Auflösung auch nur einen Schritt näher zu kommen.
Fotos vom Gardasee: ein spannender 4. Fall für Lanza & Zeitler
Salute - Das letzte Foto von Friedrich Kalpenstein
Im 4. Fall der Salute-Reihe wird der 78jährige Domenico Spina, Besitzer eines Fotoladens in Bardolino, tot auf einem Felsvorsprung gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass er vom Abhang gestoßen wurde.
Kommissar Lorenzo Lanza hat auch schnell einige Verdächtige gefunden: Emma, die Nichte Spinas und Alleinerbin; Eduardo Silvestri, ein konkurrierender Fotograf und Bruno Bassi, ein Immobilienmakler, der die Häuserzeile, in der Spiras Haus steht, aufkaufen und renovieren will.
Ich war sofort wieder mitten in der wunderschönen Stadt Bardolino am Gardasee, man bekommt richtig Urlaubsfeeling! Das italienische Lebensgefühl wird so lebendig dargestellt; und alle handelnden Personen haben Ecken und Kanten.
Paul Zeitler, Hauptkommissar a.D. aus München, der in Bardolino ein Café betreibt, ist mir ja seit Band 1 ans Herz gewachsen. Nun hat er auch endlich einen Mitarbeiter: Emil, der zwar sehr altklug, aber auch sympathisch und geschäftstüchtig ist. Ich freue mich sehr, in einem nächsten Band mehr von ihm zu lesen!
Mit Lanza bin ich zu Beginn immer noch nicht so ganz warm geworden, doch in diesem Band taut er tatsächlich auf! Und er nimmt Zeitlers tolles Ermittlergen endlich ernst und seine Hilfe in Anspruch. (Jaa, Paul, der nun im Ort zu Paolo geworden ist, war natürlich super neugierig! Und hat wieder sehr zum Erfolg der Ermittlung beigetragen.) Und ich war ganz erstaunt: die beiden werden wohl langsam wirklich sowas wie Freunde.
Aber ob Zeitler jemals italienisch lernen wird?! ;)
Die Fotografie wurde sehr interessant dargestellt. Und auch die korrupte Immobilienwirtschaft, und mich welchen Mitteln dabei vorgegangen wird, ist (leider) sehr realistisch veranschaulicht.
Der Fall selbst war total spannend, und der Autor hat jede Menge Verdächtige geliefert, sodass man toll miträtseln konnte. Und jeder hatte ein handfestes Motiv. Ich muss ja zugeben, dass ich leider auf der falschen Fährte war.
Somit hat mich die Auflösung überrascht, die jedoch authentisch und nachvollziehbar war. Auch der gefährliche Showdown hat super gepasst.
Fazit:
Ich liebe das italienische Flair; das malerisches Gardasee-Feeling, und den spannenden Fall um einen toten Fotografen. Schön, dass Lanza und Zeitler nun wirklich zu einem Ermittler-Duo zusammenfinden. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit dem ungleichen Duo!
was ist mit der Psychiaterin Dr. Adrienne Hale passiert?
Die Psychiaterin – Wurde ihr der Job zum Verhängnis? von Freida McFadden
Tricia und Ethan, seit 6 Monaten verheiratet, wollen nun ein Haus außerhalb von N.Y. kaufen. Der Wohnsitz, zu dem sie trotz des angekündigten Schneesturms fahren, gehörte der Psychiaterin Dr. Adrienne Hale, die vor drei Jahren verschwand.
Während Ethan von der großzügigen Villa begeistert ist, fühlt Tricia nur beklemmende Angst.
Besonders gruselt sie sich vor dem überlebensgroßen Portrait von Adrienne Hale.
Von Ethan unbemerkt entdeckt Tricia durch Zufall ein geheimes Zimmer. Darin befinden sich unendlich viele Kassetten, auf denen die Psychiaterin die Sitzungen mit ihren Patienten aufgezeichnet hat. Und Tricia beginnt, einige anzuhören, und kommt dem Geheimnis um Adriennes Verschwinden näher.
Die Geschichte wird abwechselnd in ich-Form aus Sicht von Tricia in der Gegenwart und Adrienne in der Vergangenheit erzählt, wodurch man als Leser viele kleine Häppchen zugeworfen bekommt, die sich erst langsam zu einem Bild zusammensetzen. Die Autorin schafft es wieder, dadurch zu Beginn Spannung aufzubauen, denn man will unbedingt wissen, was mit Adrienne geschehen ist.
Leider haben sich die handelnden Personen teilweise unlogisch verhalten. Wieso fahren sie in einem vorhergesagten Schneesturm in die Pampa? (gut, das löst sich dann auf). Aber dazu zieht man sich doch nicht an wie auf dem Laufsteg: Stiefel mit High Heels und ein dünner Mantel. Und vor allem kann man Tricias riesengroße Angst vor dem Haus überhaupt nicht nachvollziehen, es ergibt sich zu Beginn keine einzige Situation, die das erklären könnte. Somit kam bei mir auch keinerlei unheimliche oder gruselige Stimmung in diesem alten Haus auf. Auch dann nicht, als man sich tatsächlich fragt, ob noch jemand im Haus ist.
Auch fand ich unstimmig (bzw. kenne die amerikanischen Gesetze nicht), dass ein Haus zum Verkauf angeboten wird, von dessen Eigentümerin es keinerlei Spuren gibt - und das aber erst seit 3 Jahren.
Adrienne Hale ist die einzige Person, die sympathisch rüberkommt. Doch aufgrund der Sitzungen, die Tricia sich anhört, muss man an der Kompetenz als Psychiaterin zweifeln. Ich fand das sehr oberflächlich ohne jedweden Nutzen für den Patienten (mEn; ich bin kein Profi - aber hätte ICH so eine Therapeutin, hätte ich diese längst gewechselt.)
Und nach dem - zugegeben sehr überraschenden Plottwist - überdenkt man noch viel mehr das Verhalten einiger Personen. Bzw. dass die Handlungen und Verhaltensweisen überhaupt nicht mit den Tatsachen übereinstimmen, was sehr enttäuschend war. Klar, ohne dem hätte man schon viel früher gewusst, was los ist, aber solche Logikfehler finde ich sehr enttäuschend.
Fazit:
Trotz einer überraschenden Wendung hat mich die Auflösung unbefriedigt zurückgelassen, weil die zuvor gelesenen Handlungen und Verhaltensweisen dann überhaupt nicht übereingestimmt haben und unlogisch waren.
ein Wimmelbuch für die Kleinsten
Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Meine Welt von Maria Höck
Dies ist mein erstes Mal mit einem "Mein erstes Sachen suchen-Wimmelbuch" und ich finde es gut gelungen; aber leider gefallen mir die Bilder nicht so gut wie die anderen Kleinkind-Sachbücher von Ravensburger.
Die Illustrationen sind nicht so realitätsnah und lebendig, wie ich sie von Ravensburger kenne.
Ansonsten ist das Buch perfekt für die ganz Kleinen ab 1 Jahr - denn alltägliche Gegenstände aus dem täglichen Leben daheim, beim Einkaufen, auf dem Spielplatz, im Kindergarten etc. werden dargestellt und müssen dann in einem Bild gefunden werden.
Diese sind leicht zu finden, und so gibt es immer einen Erfolg beim Suchen (was auch wichtig ist für die Kleinsten).
Es gibt auf jeder Doppelseite einen kurzen, leicht verständlichen Text (der insgesamt eine Geschichte erzählt), der mit einer Such-Frage endet. So gibt es gemeinsam viel zu entdecken; die Bilder unterstützen beim Sprechen lernen und die Augenkoordination wird gefördert.
Fazit:
Ein Kleinkindgetreues Wimmelbuch, das nicht überladen ist und die Kleinsten mit Sucherfolgen belohnt.
Kinder-Sachbuch-Klassiker über unsere Sinne
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 36 - Sehen, riechen, hören von
In Band Nr. 36 der beliebten Sachbuch-Reihe für Kleinkinder erfährt man spielerisch alles über menschliche Sinne. Und was unser Körper alles Tolles kann! Hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen.
Wie sich verschiedene Dinge anfühlen, welche Konsistenzen es gibt. Auch im Geschmack.
Dass es unterschiedlich hohe Töne gibt, hell und dunkel, und dass manche Menschen nicht so gut oder gar nicht hören oder sehen können, und wie diese im Alltag damit umgehen.
Der Text ist in kurzen, leicht verständlichen Sätzen verfasst, die perfekt zum Vorlesen geeignet sind; aber ich finde diese Bücher auch sehr gut als Übung auch für Leseanfänger.
Die Klappen fördern die Motorik, und es gibt dahinter Spannendes zu entdecken!
Die Bilder sind, wie von allen bisherigen WWW-Büchern bekannt, sehr detailgetreu und farbenfroh.
Wir lieben diese Reihe!
Fazit:
Die mit viel Liebe zum Detail gestaltete Sachbuchreihe für Kinder von 2 - 4 Jahren vermittelt in Band 36 spielerisch die Sinne des menschlichen Körpers.
wie Tiere überwintern
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 31 - Tiere im Winter von Andrea Erne
Die Wieso? Weshalb? Warum? Junior - Reihe für Kinder von 2 - 4 Jahren war schon bei meiner Tochter der Renner, und meine Nichte ist auch total begeistert!
In Band Nr. 31 erfährt man, wie sich Wildtiere für das Überleben im Winter vorbereiten; wie sie Futter suchen, finden und lagern.
Auch wird der Unterschied zwischen Winterschlaf und Winterruhe erklärt, und welche Tiere wie überwintern.
Ich finde es auch für Erwachsene sehr lehrreich!
Der Text ist in kurzen, leicht verständlichen Sätzen verfasst, die perfekt zum Vorlesen geeignet sind; aber auch für ungeübte Leseanfänger.
Die Klappen fördern die Motorik, und es gibt dahinter Spannendes zu entdecken!
Die Bilder sind, wie von allen bisherigen WWW-Büchern bekannt, sehr detailgetreu und farbenfroh.
Wir lieben diese Reihe!
Fazit:
Die mit viel Liebe zum Detail gestaltete Sachbuchreihe für Kinder von 2 - 4 Jahren vermittelt in Band 31 der Leben der Tiere im Winter.
dritter Teil um die Schafs-Ermittlerherde
Widdersehen von Leonie Swann
Die Schafherde rund um Miss Maple kommt von ihrer Europareise zurück auf die alte irische Weide, bereichert um ein neues Herdenmitglied: Madouc. Eigentlich eine Ziege, aber nun "Schaf auf Probe".
Doch es gibt drei neue Fremdschafe auf der Weide. Und dann verschwindet auch noch ihre Schäferin Rebecca ganz plötzlich; dafür ist in deren Schäferwagen ein einzelner Finger aufgetaucht - der definitiv nicht zu Rebecca gehört.
Die Schafe machen sich nun auf die Suche sowohl nach Rebecca als auch nach dem Inhaber des abgetrennten Fingers.
Auch wenn es der dritte Band der Reihe ist, war es überhaupt kein Problem hinein zu finden, auch wenn man die ersten beiden Teile nicht kennt. Der Fall selbst ist ja komplett eigenständig, und die Geschichte der Herde wird im Lauf der Handlung gut genug erklärt.
Es ist so witzig, wie die Schafe die Menschen verstehen können und so an viele Infos gelangen, um den Fall lösen zu können! Umgekehrt natürlich nicht - die Menschen hören die Schafe nur blöken. Das führt zu vielen Missverständnissen und chaotischen Begebenheiten, trotz deren die wolligen Tiere aber durch Zufall trotzdem genau zum gewünschten Ergebnis gelangen.
Ich fand superlustig, dass die Schafe auch vieles falsch verstanden haben, vor allem Sprichwörter, weil sie eben alles wortwörtlich nehmen; und ihre unbegründeten, aus Menschensicht nicht nachvollziehbaren Ängste.
Es war so schön zu sehen, wie die Schafe mutig zusammenhalten und alles riskieren, um ihre geliebte Schäferin wieder zu finden. Denn sie gehören zusammen. Und außerdem vermissen sie die Geschichten, die Rebecca ihnen immer vorliest.
Fazit:
Ein humorvoller Krimi mit viel Wortwitz über eine Herde Schafe, die ihre verloren gegangene Schäferin sowie den Inhaber eines abgetrennten Fingers suchen müssen - humoriger Schafs-Spaß und mitreißender Krimääh.
Rasanter Thriller aus den 80ern - aus sehr vielen Perspektiven erzählt
Finster von Ivar Leon Menger
4,5 Sterne
Mai 1986: Im kleinen Örtchen Katzenbrunn im Odenwald verschwindet nach zehn Jahren erneut ein Jugendlicher. Hans Jörg Stahl, 72, Kommissar a.D., der den Fall damals bearbeitet hat, reist wieder in den verschlafenen Ort, da er sicher ist, dass der "Greifer" nach zehn Jahren wieder zugeschlagen hat.
Damals hat ein Unfall seine Ermittlungen ausgebremst, und das lässt ihm seither keine Ruhe. Also ermittelt er nun auf eigene Faust.
Man fühlt sich lebendig in die 80er zurückversetzt - Ivar Leon Menger versteht es, die damaligen Gepflogenheiten realistisch wiederzugeben, und man kann alles so gut nachvollziehen.
Stahl fand ich aufgrund seiner grummeligen Art zu Beginn gewöhnungsbedürftig, aber ich hab ihn schnell ins Herz geschlossen. Denn er hat seines am rechten Fleck und will seine Versäumnisse aus der Vergangenheit auf jeden Fall gut machen und unbedingt den Burschen finden.
Süß fand ich auch die Romanze, die sich mit Wirtin Geli anbahnt.
Die Geschichte ist aus vielen unterschiedlichen Perspektiven erzählt; es gibt auch immer wieder Einschübe aus Sicht des Greifers.
Die Ermittlungsarbeit ist sehr realistisch und spannend dargestellt.
Der Autor präsentiert einige mögliche Täter aufgrund der optischen Ähnlichkeit mit dem Greifer. Doch wenn man dann erfährt, wer es ist, gibt es einen gewaltigen Aha-Effekt. Ich war hin und weg von dieser genialen Auflösung.
Nur der Schluss war mir dann ZU detailliert, das ging sogar bis 10 Jahre danach.
Fazit:
Zeitreise in die 80er: bewegender Krimi um verschwundene Teenager, aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Mit einem schrulligen Ermittler a.D.
Kann man dieser Schülerin trauen?
Der Lehrer - Will er dir helfen oder will er deinen Tod? von Freida McFadden
3,5 Sterne
Das Ehepaar Eve und Nate Bennett sind beide Lehrer an einer Highschool. Eve ist eine eher distanzierte und kühle Mathematiklehrerein; ihr Mann Nate ein beliebter Englischlehrer.
Beide unterrichten die geheimnisvolle Schülerin Addie, die mit Vorsicht zu genießen ist. Sie wird ausgeschlossen und sogar gemobbt.
Nur Nate hilft ihr.
Leider muss man sagen, dass diese Story keine typische Geschichte von Freida McFadden ist. Die anderen Bücher, die ich von ihr kenne, waren ganz anders: Spannung von Anfang an.
"Der Lehrer" liest sich eher wie so ein überzogenes US-Teenie-Drama, wo das Verhalten sämtlicher Protagonisten nervt. Der Thrill kommt eher erst gegen Ende.
Ja, auch hier gibt es überraschende Wendungen, aber insgesamt fand ich es wenig Thriller und so gar nicht typisch für die Autorin. Freida McFadden kann es definitiv besser!
Fazit:
Empfand ich mehr als US-Highschool-Drama denn als Thriller. War trotzdem kurzweilige Unterhaltung, aber nicht mein liebstes Buch der Autorin.











