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Rezensionen von LEXI:

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Ich hörte die Vögel nicht mehr singen…

„Für mich begann eine Reise, auf die ich nicht vorbereitet war. Eine Reise, die mich für immer verändern würde.“

Diane Comer, die amerikanische Autorin, Dozentin und Mitbegründerin der Organisation Intentional Parents, erzählt im vorliegenden Buch, wie sie ihr Gehör, und beinahe auch ihren Glauben verlor.

Vor allem jedoch möchte sie ihren Lesern davon berichten, wie sie lernte, zuzuhören, wenn Gott in der Stille zu ihr spricht.

Diane war eine sechsundzwanzigjährige, glücklich verheiratete Pastoren-Ehefrau mit drei kleinen Kindern, als ihr Gehör sukzessive schlechter wurde. Nachdem der Arzt einen schweren, fortschreitenden Hörverlust diagnostizierte, der aufgrund einer Schädigung des Hörnervs bis zur völligen Taubheit führen wird, zog es ihr den Boden unter den Füßen weg. Ihre perfekt durchgeplante Welt lag plötzlich in Scherben.

In eindrucksvollen Worten und mit großen Emotionen offenbart die Autorin ihre Lebensgeschichte und erzählt hierbei auch von ihrem liebevollen Elternhaus, ihrer Kindheit und Jugend, wie sie zum Glauben kam und letztendlich ihren späteren Ehemann Phil kennenlernte. Sie berichtet schonungslos und offen von ihren Gefühlen, den negativen Gedanken und den Auswirkungen ihrer fortschreitenden Schwerhörigkeit auf das Familienleben und ihr Umfeld. Sie schreibt von ihrer Angst, den Sorgen, der Verzweiflung, der Frustration und letztendlich von ihrer großen Wut, die sich vor allem gegen Gott richtet. Die organisierte und perfekte Pastorenfrau war auf diese Situation nicht vorbreitet und konnte den Gedanken nicht ertragen, ihren Platz in der Welt der verbalen Kommunikation zu verlieren. Und so schlitterte Diane Comer geradewegs in eine Glaubenskrise.

Der eindrucksvolle Bericht der Autorin wird von vielen Beispielen aus der Bibel untermalt, sie versteht es, ihren Lesern Hoffnung zu vermitteln. Ihr größter Wunsch, die Menschen wieder hören zu können, ging allerdings erst nach knapp zwei Jahrzehnten in Erfüllung, als sie alle Risiken auf sich nahm und ihr in einer nicht ungefährlichen Operation ein Cochlea-Implantat eingesetzt wurde.

„Ich lebe in einer Welt der Stille. Ich bin allein in einem Raum, der voller Menschen ist. So allein!“

„Wieder zu hören ist ein Geschenk, das ich jeden Tag neu zelebriere. Ein Geschenk, das mich zutiefst geprägt und in meinem Innersten verändert hat.“

„Ich habe gelernt, dass einer der sichersten Wege, Gott zu hören, darin besteht, die Kontrolle abzugeben.“

„Die Stille, die ich einst fürchtete, ist zu meiner Zuflucht geworden.“

„Um mich Stille, in mir Gott“ war ein absolut beeindruckender Lebensbericht einer sympathischen Frau, die an den Widrigkeiten ihres Lebens nicht scheiterte, sondern gewachsen ist. Ihr von Glaubenskämpfen gepflasterter Weg zurück zu Gott und ihre Gabe, anderen Menschen Mut und Hoffnung zu vermitteln und von der Liebe Gottes zu erzählen, haben mich tief beeindruckt. Eine wirklich lesenswerte Lektüre, die ich sehr gerne weiterempfehle!

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Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:

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Ein ansprechender Ratgeber

Goodbye Beziehungsstress

In ihrem zweiten Ratgeber zum Thema Partnerschaft verspricht Elena-Katharina Sohn den Abschied von Beziehungsstress. Dafür beschreibt sie in zwei Problem-analysierenden Kapiteln und einem Übungskapitel ihre Erfahrungen aus der Beratung von Menschen in Liebesthemen. Angefangen mit zehn Beziehungsirrtümern geht es über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu glücklichen Partnerschaften und abschließend zum Erlernen der „Glücksherz-Methode“.

Elena-Katharina Sohn schafft es mit einer persönlichen Ansprache und vielen Beispielen die Lesenden mitzunehmen. Ihr Vorgehen von der Problembeschreibung zur Anleitung für einen neuen Umgang mit Partnerschaften wirkt dabei folgerichtig und gut strukturiert. Sohn erscheint kompetent und sympathisch, wodurch eine gewisse Nähe beim Lesen entstehen kann. Ihre Erfahrungen aus ihrer Arbeit klingen durchweg plausibel und sind gut nachvollziehbar.

Der Ratgeber lässt sich leicht lesen, ist gut verständlich. Mithilfe von Zusammenfassungen, Merksätzen und Abbildungen werden die Inhalte greifbarer und eindrücklicher. Das Lesen macht Spaß, es entsteht Interesse für das Thema und Motivation an sich selbst zu arbeiten. Das Buch liefert ein grobes Grundlagenverständnis und viele hilfreiche Ratschläge. Berührend sind die Beispiele, in denen bestimmte Verhaltensmuster klarer werden. Angenehm ist, das eine grundlegende Hoffnung und Wertschätzung vermittelt wird.

Nicht ganz so überzeugend ist das Punktesystem bei den Selbsttests, da es wenig aussagekräftig erscheint. Die Beschäftigung mit den Testfragen sollte ausreichen, um sich selbst und den eigenen Mustern näher zu kommen. Zudem ist die Nebenwirkung des starken Kategorisierens, das sich nicht Jeder angesprochen und gesehen fühlen kann.

Auch wenn es bereits eine Vielzahl von Ratgebern zu diesem Thema gibt, so sind die Schilderungen der Autorin doch interessant und hilfreich. Insgesamt ein lesenswerter Ratgeber mit ein paar Schwächen.

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Ein ansprechender Ratgeber

Rezensionen von simone.h1:

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Ein tolles Buch

Das weibliche Prinzip von Meg Wolitzer

In diesem Buch begleiten wir das Leben von Greer und lernen sie zuerst als junge, eher schüchterne Collegestudentin kennen. Als sie auf einer Party jedoch gegen ihren Willen von einem Mitstudenten angegriffen wird und auch noch die engagierte Zee kennenlernt, beginnt Greer sich mit der Gleichbehandlung und Frauenrechten auseinander zu setzen und lernt bei einem Vortrag Faith Frank, eine bekannte Feministin und Unterstützerin der Frauenbewegung, kennen.

Greer verfällt der sympathischen Faith sofort und als sich deren Wegen nach Greers Collegeabschluss wieder kreuzen, schließt sich Greer Faiths Arbeit mit Frauen an...

Dieses Buch wird aus verschiedensten Blickwinkeln erzählt, sodass Greer selbst, deren langjähriger Freund Cory, Zee und auch Faith zu Wort kommen und ihre eigene Geschichte erzählen können. Dieser Aspekt ist sehr gut gewählt, da der Leser dadurch alle Charaktere kennenlernen kann und die verschiedenen Sichtweisen dargelegt bekommt. An sich ist der Roman in Kapitel geteilt, die anfangs etwas länger sich und zu Ende hin an Fahrt aufnehen und sich verkürzen.

Die Story selbst ist sehr ausgereift und perfekt konstruiert. So lösen sich zum Beispiel alle Erzählstränge auf und man bleibt als Leser ohne offene Fragen zurück. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, authentisch und stammen aus dem wahren Leben. Die Sprache der Autorin ist niveauvoll, aber nicht schwer zu lesen.

Für mich handelt es sich hierbei um ein ganz tolles Buch, dass mich - trotz des heiklen, aber wichtigem Themas des Feminismus und der Selbstreflektion - völlig in seinen Bann gezogen hat. Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen!

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Ein tolles Buch

Rezensionen von simone.h1:

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Nicht ganz mein Fall

Mädchen, Mädchen, tot bist du von Mel Wallis de Vries

In Amsterdam sterben innerhalb kurzer Zeit mehrere Mädchen durch Selbstmord. Was nach eigenem Willen aussieht, kann jedoch auch manipuliert sein. Steck hier vielleicht ein Mörder hinter dem Tod der Mädchen?

Das Buch ist locker geschrieben und ganz leicht zu lesen, wie es bei einem Jugendthriller auch sein soll.

Der Schreibstil ist modern und teilweise auch wirklich an die Sprache der Jugend angepasst, was mir gut gefallen hat. Ich war schnell in der Geschichte und auch die Spannung hat nicht lange auf sich warten lassen.

Der Aufbau hat diesen Thriller für mich auch besonders gemacht. Hierbei handelt es sich nicht um die typische Geschichte, in der die Protagonistin das ganze Buch über Teil ist und am Schluss gegen das Böse ankämpft. Vielmehr hält die Geschichte hier einige Überraschungen bereit und die handelnden Personen sind viel breiter gefächert.

Somit waren aus meiner Sicht wirklich gute Ansätze für diese Geschichte vorhanden. Auch der Hintergrund des Schlusses war an sich passend. Ich bin aber ein Leser, der bei einem Thriller eine Auflösung braucht, die er nachvollziehen kann bzw. sich an Ende die Fäden zusammenfinden. Es gab zwar genug Andeutungen, die hervorgestrichen wurden, die jedoch scheinbar die Leser nur auf die falsche Fährte locken sollten. Eine Klärung dieser Andeutungen ist leider ausgeblieben. Ein "Aha-Erlebnis" ist bei mir leider komplett ausgeblieben und war der Schluss für mich einfach zu schnell, ohne vorherige relevante Anzeichen und jedenfalls nicht befriedigend. Ob ich hier Anspielungen nicht wahrgenommen habe oder diese einfach nicht vorhanden waren, kann ich nicht sagen.

Daher kann ich diesem Buch trotz der durchaus positiven Aspekte nur 2 Sterne geben, was aber natürlich nur meinen persönlichen Lesegeschmack wiederspiegelt.

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Nicht ganz mein Fall

Rezensionen von TanyBee:

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Feminismus und Fraundschaft

Das weibliche Prinzip von Meg Wolitzer

Greer Kadetsky ist eine ehrgeizige junge Frau, ganz im Gegensatz zu ihren Eltern, die einfach in den Tag hinein leben. Auf dem College schließt sie Freundschaft mit Zee, die schon auf der Highschool als Aktivistin tätig war. Zee nimmt sie mit zu einem Vortrag von Faith Frank, einer bekannten Feministin.

Diese Begegnung wird Geers Leben verändern, denn auch sie wird sich ab diesem Zeitpunkt dem Feminismus verschreiben.
Der Leser begleitet nicht nur Greer, wie sie wichtige Weichen in ihrem Leben stellt, sondern auch ihren Freund Cory und ihre Freundin Zee. Auch von Faith erfährt man viel in Rückblenden. Und es wird deutlich: Selbst wenn man sich dem Feminismus mit Haut und Haaren verschrieben hat, ist man doch immer noch ein Mensch und nicht frei von Fehlern. Interessant sind auch die ganzen moralischen Fragen, die im Buch aufgeworfen werden. Zum Beispiel in Bezug darauf, wie Feminismus überhaupt finanziert werden kann. Ist Feminismus, der von einer großen Investment-Firma finanziert wird, guter Feminismus?
Besonders beeindruckt hat mich die Figur von Faith Frank, obwohl sie mir gar nicht so sehr sympathisch ist. Was ich gut an ihr finde ist die Art, wie sie anderen Frauen und jungen Mädchen den Glauben an sich selbst gibt und diese unterstützt. Da braucht es oft weniger als man glaubt, ein paar Worte können ein ganzes Leben verändern.
Insgesamt ein gutes Buch, das sich sehr angenehm liest. (Bis auf eine Stelle. Da hat die Autorin leider mein Herz gebrochen. Ich weiß nicht, ob ich ihr das verzeihen kann.) Aber irgendwie hat mir etwas gefehlt zum „sehr gut“. Vielleicht liegt es daran, dass „Die Interessanten“ eines meiner absoluten Lieblingsbücher der letzten Jahre ist und ich es im Kopf natürlich verglichen habe mit „Das weibliche Prinzip“. Und manchmal waren mir da zu viele Parallelen, Greer und ihre Beziehung zu Cory haben mich an Jules und Dennis erinnert. Die Figuren und ihre Beziehungen zueinander sind aber bei weitem nicht so faszinierend wie in „Die Interessanten“.
Fazit: Ich habe das „Das weibliche Prinzip“ sehr gerne gelesen und empfehle es weiter, aber im Vergleich zu „Die Interessanten“ ist es doch schwächer, deswegen geben ich 4 Sterne.

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Feminismus und Fraundschaft

Rezensionen von niknak:

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Liveshow auf den Cookinseln

Wild Games - In einer heißen Nacht von Jessica Clare

Inhalt:
Undercover muss die Journalistin Abby in einer Reality Show mitmachen, sonst verliert sie ihren Job. Dafür muss sie 6 Wochen auf eine einsame Insel, gegen andere Teilnehmer ankämpfen und Wettbewerbe bestreiten, um den großen Gewinn zu bekommen. Außerdem wartet ein Buchvetrag auf sie. Widerwillig macht sie sich auf den Weg und als sie auf der Insel auch noch den arroganten Dean trifft, wird es für sie immer schwerer.

Immerhin fühlt sie sich zu ihm hingezogen, aber er scheint nichts von ihr zu wollen. Als er sie dann auch noch küsst, ist sie in einem kompletten Gefühlschaos.
Will Dean etwas von ihr oder benutzt er sie, um so leichter an den Sieg zu kommen?

Mein Kommentar:
Dies ist der erste Band der Wild Games Reihe von der Autorin Jessica Claire und ich war total begeistert davon. Sie hat einen leicht zu lesenden Schreibstil und die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin. Dies mag einerseits an der tollen Handlung mit den vielen Gefühlen liegen, aber auch an den Überraschungen, die eingebaut waren. So änderte der Sender die Regel bei der Reality Show, damit sich wieder neue Aspekte ergaben und die Show / die Geschichte in eine neue Richtung gelenkt wurde.
Die einzelnen Kapitel sind aus der Sicht von Abby geschrieben, sodass man sie sehr gut kennenlernt und sich auch gut mit ihr identifizieren kann. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht so schnell etwas sagen lässt und versucht viele Dinge selbst zu regeln. Aber man merkt mit der Zeit, dass sie auch gut in einem Team zusammenarbeiten kann und ihre Stärken gekonnt einzusetzen weiß.
Dean hingegen ist eher der Sonnyboy, der gut aussieht, sportlich ist und dem die Frauen zu Füßen liegen. Damit man auch seine Sicht ein wenig kennenlernt, hat die Autorin zu Beginn eines jeden Kapitels kurz seine Gedanken eingefügt. Diese Idee hat mir richtig gut gefallen und so lernte man beide ein wenig kennen.
Auch die anderen Kandidaten waren mehr oder weniger gut beschrieben. Man erfuhr einiges über den Kampfgeist der Teilnehmer, da es einfach ums Gewinnen geht und jeder versuchte sich einen Vorteil herauszuschlagen.
Sehr schön und gefühlvoll waren die Momente beschrieben, in denen sich Dean und Abby näher kamen. Man spürte richtig die Gefühle zwischen ihnen und konnte das Knistern wahrnehmen. Aber auch sonst kamen die Gefühle nicht zu kurz. Auch die Trauer und Wut über verlorene Wettkämpfe konnte man richtig gut nachvollziehen.
Die Schauplätze der Handlung waren meiner Meinung nach gut und ausreichend beschrieben, sodass man sich ein gutes Bild machen konnte. Man konnte sich die Schlafstätte und das Lager gut vorstellen und ich hatte beim Lesen ein schönes Bild vor Augen.

Mein Fazit:
Ein wirklich toller Auftakt zu einer neuen Reihe, die sofort Lust auf mehr macht und mich schon voller Spannung und Vorfreude auf den nächsten Teil warten lässt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Liveshow auf den Cookinseln

Rezensionen von niknak:

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Neue Kraft durch die Liebe

Mittendrin ein neuer Anfang von Melanie Brandl

Inhalt:
Franka ist Studentin, Mitte 20 und bekommt plötzlich die Diagnose: Hirntumor. Obwohl er gutartig ist, verändert sich ihr Leben dramatisch und die Operation ist bereits in drei Wochen.
Genau zu dieser Zeit lernt sie Leon kennen und könnte sich mit ihm gemeinsam eine Zukunft vorstellen.
Aber hat Franka überhaupt eine Zukunft und wie sieht ihr Leben nach der Operation aus? Und welches Geheimnis hat Leon, da er immer so verschlossen ist und nichts von sich selbst erzählen will?

Mein Kommentar:
Dies ist ein sehr gefühlvoller Roman der Autorin Melanie Brandl und erzählt sehr ausführlich und deutlich was diese Diagnose mit Franka aber auch mit ihrer Umgebung anstellt.

Man erfährt die verschiedensten Herangehensweisen an dieses Thema. Die einen denken nur positiv, andere sind geschockt und einige nehmen es mit Humor. Nur wenige können wirklich damit umgehen und Franka auf ihrem Weg unterstützen. Dies macht mich als Leser nachdenklich wie ich selbst in einer solchen Situation reagieren würde, wenn es mich oder einen Angehörigen betreffen würde. Dennoch vermittelt das Buch auch Hoffnung, dass man nie aufgeben darf.
Franka lernt in dieser schwierigen Zeit Leon kennen und verliebt sich trotz allem in ihn. Auch wenn sie nicht weiß, wie ihre Zukunft aussieht und wie er damit umgehen kann. Man sollte also immer positiv denken, da man nie weiß, was das Leben noch für einen bereithält.

Doch auch Leon hat es nicht leicht in seinem Leben und wird auf eine harte Probe gestellt. Ob sie dennoch einen Weg zueinander finden, müsst ihr schon selbst herausfinden.

Ich finde, dass es der Autorin sehr gut gelungen ist die Gefühle und Gedanken von Franka rüberzubringen. Man konnte ihre Entwicklung sehr gut nachvollziehen und mit ihr mitleiden und mitfiebern.
Leons Geschichte kam mir leider etwas zu kurz. Nachdem sie eher nur angedeutet wurde, blieben für mich leider noch viele Fragen offen. Daher könnte ich mir gut vorstellen, dass die Autorin daraus ein zweites Buch aus seiner Sicht der Geschichte schreiben könnte, damit man auch Leon besser kennenlernt. Denn trotz aller Probleme fand ich ihn dennoch sympathisch und hätte gerne noch etwas mehr über ihn erfahren.
Auch das Ende ging mir fast ein wenig zu schnell und ein paar Seiten mehr hätten mir durchaus gefallen.

Trotz des eher traurigen Themas habe ich das Buch gerne gelesen. Durch den gefühlvollen und flüssigen Schreibstil liest es sich leicht und schnell.
Ich würde mich freuen noch mehr von der Autorin zu lesen, da mir ihr Schreibstil richtig gut gefallen hat.

Mein Fazit:
Ein sehr gefühlvolles Buch über ein eher trauriges Thema, das die Autorin aber super verpackt hat in eine spannende Liebesgeschichte. Und trotz allem hat es die Autorin geschafft eine positive Stimmung rüber zu bringen und während des gesamten Buches aufrecht zu erhalten.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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 Neue Kraft durch die Liebe

Rezensionen von niknak:

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Was steckt wirklich dahinter?

Mittendrin ein neuer Anfang von Melanie Brandl

Inhalt:
(Klappentext)
Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa!
Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden.
Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen.

Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden …

Mein Kommentar:
Dies ist das Debüt der Autorin Anna Nigra und gleichzeitig der Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe.
Sie hat einen lockeren und angenehmen Schreibstil und die Geschichte lässt sich sehr leicht und flüssig lesen.
Bei dieser Reihe handelt es sich um eine Fantasy Geschichte, die im royalen Umfeld spielt. Cecilia soll die künftige Königin von Europa werden und Noran heiraten, den sie aber noch gar nicht kennt. Ihr Kennenlernen wird sehr schön beschrieben und man merkt, wie sie sich langsam näherkommen. Aber da spielt auch noch Norans Bruder Elias eine wichtige Rolle, denn auch zwischen ihm und Cecilia entwickeln sich Gefühle. Diese Dreiecksbeziehung spielt eine sehr wichtige Rolle im Buch und wird auch gut dargestellt. Das Buch ist aus der Sicht von Cecilia geschrieben und so erfährt man natürlich ihre Gedanken und Gefühle am besten. Leider wirkt sie manchmal noch recht jung und naiv. Wenn sie von Problemen oder wichtigen Dingen erfährt, geht sie diesen nicht immer auf den Grund, wie ich es mir manchmal erhofft hätte. Dadurch hätte das Buch noch zusätzlich an Spannung und Unterhaltung gewonnen, aber das ist auch eine gute Basis für den zweiten Teil, um darin noch einige der offenen Fragen zu beantworten.

Auch die vielen Intrigen spielen eine wichtige Rolle. Außerdem werden immer wieder Andeutungen gemacht, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Und Cecilie herausfinden soll, wer sie wirklich ist. Leider werden diese Fragen alle nicht im Buch beantwortet und machen dadurch den Leser neugierig auf Band zwei.

Ansonsten hat mir die Geschichte richtig gut gefallen, bis auf das Ende. Es endet mit einem richtigen Cliffhänger und man weiß als Leser absolut nicht, wie es weitergehen wird.
Dafür warte ich nun umso gespannter auf den nächsten Band. Doch leider weiß ich noch gar nicht, wann es herauskommen soll. Wer also nicht voller Spannung warten will, sollte mit dem Lesen noch etwas warten, um dann alle drei Bände hintereinander zu lesen.

Mein Fazit:
Es ist ein gelungener Auftakt zu einer neuen und interessanten Reihe voller Intrigen, Liebe und Geheimnissen.
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band, um noch einige Fragen und Geheimnisse rund um das Königshaus und Cecilia zu lüften.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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 Neue Kraft durch die Liebe

Rezensionen von Christoph Huber:

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25 Schritte zur Fürbitte

Für-Bitten von Liborius Olaf Lumma

Für-Bitten (verstehen.verfassen.vortragen) ist ein Praxisbuch für alle, die mit dem Formulieren und Gestalten von Fürbitten oft, immer wieder oder auch nur ab und zu beschäftigt sind. Dabei liegt die Stärke dieses 136 Seiten starken Werks nicht nur in der Praxisnähe und der laufend aufbauenden Übungen, die zwischendurch immer wieder für Auflockerung sorgen und zum Mitdenken und Kreativ-Werden motivieren, sondern auch in den profunden, aber gut verständlichen theologischen Erklärungen, die stringent aufzeigen, was (nach Auffassung des Autors) Fürbitten (nicht) sind und wie sie idealerweise auszuschauen haben.

Dabei ist der Text gespickt mit Tipps, aber auch Humor und Augenzwinkern, was das Lesen erleichtert und an manchen Stellen zum Genuss macht.
Das Buch ist optisch einerseits schlicht, aber durch die konsequente Verwendung nur eines Blautons für Überschriften, Zitaten und als Unterlegung von Beispielen für das Auge angenehm klar gegliedert. So komme ich auch schon zur Gliederung, die nicht (wie man es sonst gewohnt ist) aus Kapiteln und evtl. Unterkapiteln besteht, sondern aus insgesamt 25 Schritten (exklusive Vor- und Nachwort), die darauf abzielen der Leserschaft die Kompetenz zu vermitteln, selbstständig und für die jeweilige Situation angepasst Fürbitten zu schreiben. Die Vielzahl der Schritte scheint mir nicht gerade ideal als Praxishilfe (und deshalb hat man ja wahrscheinlich das Wort „Schritt“ gewählt), denn hier wird dann eben nicht unterschieden zwischen einem theoretischen Input, einer praktischen Schlussfolgerung, Übungen oder Beispielen, was durch eine abgestufte Gliederung vielleicht besser möglich gewesen wäre. Das tut aber der Qualität und dem möglichen Einsatz des Buches keinen Abbruch und steht einer Kaufempfehlung nicht entgegen.
Hier wiegt vielleicht ein inhaltlicher Vorbehalt mehr: Liborius Olaf Lumma, Liturgiewissenschaftler an der kath.theol. Fakultät Innsbruck, macht sich stark dafür, die gebräuchliche Sicht auf die Fürbitten zu ändern: Er erarbeitet aus zwei wichtigen Quellen für das Fürbittgebet (Große Karfreitagsfürbitten und Friedensektenie) den Standpunkt, dass die sogenannten Fürbitten nicht das eigentliche Gebet der Gemeinde sind, sondern (nur) der Gebetsaufruf bzw. die Einladung zum Gebet für ein bestimmtes Anliegen. So sind dann auch erst die Stille bzw. der (Kyrie-)Ruf danach das „Allgemeine Gebet“. Diese Sichtweise macht dann aber auch die übliche Aufteilung der Bitten auf verschiedene Menschen aus der Gemeinde obsolet oder sogar widersinnig. Ob sich diese Sichtweise und neue mögliche Praxis durchsetzen wird, bleibt m.E. fraglich – auch weil man theologisch sicher auch gute Gründe dafür bringen kann, dass gerade das stellvertretende Vorlesen der Bitten durch Mitglieder der Gemeinde das Beten und das Mitfeiern der anwesenden Menschen sichtbar macht und es eher als Rückschritt gewertet werden kann, wenn Aufgaben wieder zurück von den Laien an den Klerus gehen.
Andererseits hilft dieser frische neue Blick auf das Thema Fürbitten, manchen (altbekannten) Fehler (Moralisierung, Vereinnahmung etc.) ganz bewusst aus dem Weg zu gehen und selbstbewusst kurze und prägnante Für-Bitten zu formulieren, bei denen das „Wofür“ ausreicht, und Fürbitte sogar Gebet und Aufruf dazu gleichzeitig sein kann.
Fazit: Interessantes und topaktuelles Buch für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen!

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25 Schritte zur Fürbitte

Rezensionen von niknak:

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Liebe und Erdbeeren

Sommer der Erdbeerblüten von Nina Hansen

Inhalt:
(Klappentext)
Als Flora bemerkt, dass ihr Freund eine Affäre hat, bricht für sie die Welt zusammen - denn sie leben nicht nur zusammen, sie arbeitet auch in seinem Unternehmen. Zu allem Unglück stirbt auch noch ihre Großmutter. Flora beschließt, im Landhaus ihrer Oma Lotte ein neues Leben anzufangen und eine Marmeladenmanufaktur zu eröffnen.

Denn im weitläufigen Garten ihrer Großmutter wachsen tonnenweise Obst und Gemüse, und nichts erinnert sie mehr an glückliche Momente, Geborgenheit, Gänseblümchenkränze und ihre Oma Lotte als Marmelade. Sie hat nicht mit Tom gerechnet, dem attraktiven Nachbarn und zudem - zu ihrer großen Enttäuschung - Erben von Oma Lottes Haus.

Mein Kommentar:
Dies ist mein erster Roman, den ich von der Autorin Nina Hansen lese. Sie hat einen lockeren Schreibstil und die Geschichte liest sich richtig flott dahin.

Die Autorin hat tolle Charaktere geschaffen, die trotz ihrer Ecken und Kanten sehr liebenswürdig sind - oder gerade deshalb. Sie wurden sehr gut ausgearbeitet und man konnte richtig gut mir ihnen mitfühlen. Als Leser hatte man einen guten Einblick in Floras Gedankenwelt und konnte ihren Ärger über das Fremdgehen des Freundes genauso gut verstehen, wie die Wut darüber, dass Lotte ihr Haus Tom, einem fast Fremden, vermacht hat, anstatt Flora, ihrer einzigen Enkelin. Die Entwicklung einer Beziehung zwischen den beiden ist sehr schön dargestellt und für den Leser absolut nachvollziehbar. Trotz der vielen Schwierigkeiten, die Flora immer wieder erlebt, gibt sie nie auf und versucht immer wieder neu ihren Weg zu gehen. Das gefiel mir an diesem Buch besonders gut.
Aber auch Tom hat seine Geheimnisse aus der Vergangenheit, die sich erst mit der Zeit lüften. Die Gefühle und Emotionen sind meiner Meinung nach sehr gut beschrieben und kommen auch gut beim Leser an.

Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen und auch super zur Geschichte gepasst. So ergab sich mit den Personen ein rundes Bild und man konnte die Geschichte einfach nur noch genießen.

Aber nicht nur die Personen, sondern auch die Landschaft ist toll und bildhaft beschrieben und man hat als Leser ein klares Bild vor Augen. Man kann sogar den Duft der Erdbeeren erahnen beim Lesen.

Einzig das Ende hat mich nicht ganz zufriedengestellt, da ich es mir etwas anders erhofft hatte. Aber das ist sicher Geschmacksache.

Mein Fazit:
Eine kurzweilige und unterhaltsame Sommerlektüre, die man einfach nur genießen kann, ohne viel darüber nachzudenken. Bestens auch für den Strand geeignet, aber aufpassen: man bekommt Lust auf Erdbeeren.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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 Liebe und Erdbeeren