Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Eine unbequeme Verweigerung von Sinn

Die Frau, die liebte von Janet Lewis

Es sind einfache Voraussetzungen, die das Leben auf einem Bergbauernhof in der Gascogne um die Mitte des 16. Jahrhunderts prägen: harte Arbeit und eiserne Vorratswirtschaft, eine streng patriarchale Familien- und Gesellschaftsordnung, unangefochtene katholische Moralvorstellungen. Die pragmatische Frage nach dem guten Leben gehört nicht dazu.

Eine geringfügige, pragmatisch durchaus begründete Verletzung der traditionellen Ordnung zerstört das Leben einer ganzen Familie. Der aufbegehrende Sohn – von ebenso hartem Charakter wie sein Vater – wird und bleibt aus der Familie ausgeschlossen, und als er Jahre nach dem Tode des Patriarchen doch noch von den Soldaten zurückkehrt, scheint er ein sanfterer, verständnisvollerer Mensch geworden zu sein. Und wieder sind es kleine Abweichungen von der traditionellen ehelichen und wirtschaftlichen Norm, die eine familiäre Katastrophe ins Rollen bringen: Die Ehefrau entwickelt Zweifel an der Identität ihres Mannes, ein Darlehen wurde nicht zurückgezahlt ... der folgende Prozess endet mit der Zerstörung aller wohltuenden Täuschungen, die die friedliche Fortführung eines Familienlebens ermöglicht hätten. In diesem Zusammenhang ist der Titel der deutschen Übersetzung irreführend: Bei "The Wife of Martin Guerre" geht es auch um die Liebe zwischen Eheleuten, v. a. aber um Recht und wahre Identität – es ist das unbedingte Streben nach DER Wahrheit, das zur Katastrophe führt. Aus dieser Wahrheit, die ein historischer Gerichtsfall letztlich zutage gefördert hat, lässt sich kein Sinn im Handeln der Figuren, in ihrem Schicksal erschließen. Das Leben ist, wie es ist, mit all seinen Irrungen, Zufällen und deren Folgen. Einfühlung wird uns beim Lesen nur in die Kinder ermöglicht; je weiter das Leben der Protagonisten voranschreitet, desto unbequemer wird die Verweigerung von Sinn in ihrem Leben. Aber das ist in gestochen präziser Sprache schnörkellos erzählt – grandios verunsichernd.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse
Eine unbequeme Verweigerung von Sinn

Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Die kurze Zeit des Lesens wert

Die Frau, die liebte von Janet Lewis

Die Geschichte des Martin Guerre kommt in vielfacher Form immer wieder: 1982 verfilmt mit Gerard Depardieu und Nathalie Baye , dann als amerikanisches Remake mit Richard Gere und Jody Forster (Sommersby, 1993), später auch als Musical (1996). Und 2018 liegt die deutsche Erstausgabe des Romans von Janet Lewis vor, der bereits 1941 erschienen ist.

„Die Frau, die liebte“ heißt das Buch nun und auch die luftig-leichte Gestaltung des Covers lässt alles andere als eine in düstere Farben getauchte Erzählung über einen der berühmtesten Rechtsfälle Frankreichs aus der Mitte des 16. Jahrhunderts vermuten. Die Konzentration auf Martins Frau Bertrande und die Distanz, mit der Lewis erzählt, faszinieren. Das schmale Büchlein ist in kurzer Zeit gelesen und weil es genug Stoff zur Reflexion über das Wesen der Liebe und der Rechtssprechung gibt, diese auch wert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander
Die kurze Zeit des Lesens wert

Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Der Wunsch nach äußerer Ordnung

Die Frau, die liebte von Janet Lewis

Ein schönes Buch über eine Frau, die hin- und hergerissen ist zwischen Intuition und Rationalität um eine äußere und innere Ordnung wieder herzustellen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl
Der Wunsch nach äußerer Ordnung

Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Wann beginnt die Schuld?

Die Frau, die liebte von Janet Lewis

Sehr nüchtern erzählt Janet Lewis die Geschichte einer großen Liebe, die mit einem Todesurteil endet. Dazwischen stellt man sich die Frage, ob es mehrere Wahrheiten gibt und es fällt schwer, die Motive zu durchblicken und den Grund für Bertrands Handeln zu verstehen. Die patriarchalische Welt des 16.

Jahrhunderts und die Moral der katholischen Kirche wird in diesem Roman, dem einer der spektakulärsten Kriminalfälle Frankreichs zugrunde liegt, überzeugend dargestellt.
Ein faszinierendes Buch und sehr zu empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber
Wann beginnt die Schuld?

Rezensionen von Pink Anemone:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ein fantastischer Thriller bei dem sich einem die Nackenhaare aufstellen und der einem die Luft anhalten lässt.

Die Frau, die liebte von Janet Lewis

Die Skelette von elf Frauen werden bei Bauarbeiten auf einer Farm im ländlichen Irland gefunden, grausam verstümmelt und bei lebendigem Leib gehäutet. Die Ermittlerin Katie Maguire erfährt nach den ersten Untersuchungen, dass die Toten schon seit vielen Jahrzehnten unter der Erde liegen. Ihr Vorgesetzter will den Fall bereits zu den Akten legen, da taucht ein frisches Opfer auf.

Welche Verbindung besteht zwischen dem Killer der Gegenwart und den Toten aus der Vergangenheit? Und warum sind merkwürdige Stoffpuppen an die Oberschenkelknochen sämtlicher Leichen gebunden?
Katie Maguire stößt auf ein uraltes Ritual und muss den Mörder stoppen, bevor er erneut zuschlägt...(Klappentext)

☠☠☠☠☠☠☠☠☠☠

"John hatte noch nie so viele Nebelkrähen über der Farm kreisen sehen wie an diesem nassen Novembermorgen.
Sein Vater hatte immer gesagt, wenn sich mehr als sieben Nebelkrähen versammelten, dann waren sie gekommen,
um sich an einer menschlichen Tragödie zu ergötzen."
(S. 7 - Anfang)

Katie Maguire ist in einer ländlichen Stadt Irlands namens Cork der erste und einzige weibliche Detective Superintendent. Sie ist eine starke Frau mit Hirn und durch nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen...bis bei einer Farm ein Grab mit menschlichen Knochen von 11 Frauen gefunden wurde. Diese wurden augenscheinlich gefoltert, zerstückelt und das Fleisch sorgfältigst von den Knochen geschabt. Das wirklich Seltsame daran sind jedoch die Stoffpuppen, welche an den Oberschenkelknochen der Toten angebracht wurden.
Laut dem Pathologen weisen die Spuren auf ein rituelles Massaker hin, dieses liegt jedoch schon ein Dreivierteljahrhundert zurück. Es ist daher unmöglich, dass der Täter noch lebt. Aufgrund dessen soll der Fall zu den Akten gelegt werden. Kurz darauf wird auf dieser Farm wieder eine Leiche entdeckt. Diesmal sind die Knochen jedoch keine 80 Jahre alt, weisen aber trotzdem die gleichen Merkmale auf. Es scheint als ob jemand dieses alte Ritual wiederholen möchte...und die Zeit läuft und die Krähen kommen. (Persönliche Inhaltsangabe)

Nicht nur beruflich geht es bei Katie hoch her. Privat ist bei ihr nämlich auch ordentlich die Kacke am dampfen.
Normalerweise habe ich wirklich schon genug von privat durchgebeutelten Ermittlern, bei Katie jedoch war dieser Teil fast genauso interessant und packend. Diese privaten Probleme sind nämlich, überraschenderweise, ebenso fern von 08/15 wie der eigentliche Fall selbst. Also nichts mit Ermittler-Alki, Scheidung oder sonst irgendwelchen Thriller-/Krimi-Klischees, die einem schon bei den Ohren rauskommen.

Der Schreibstil ist klar und flüssig und die Erzählweise packend und äußerst plastisch. Für schwache Nerven und sensible Mägen ist dieser Thriller daher definitiv nichts. Das liegt auch daran, da hier nicht nur aus Katies Sicht erzählt wird, sondern man auch Einblicke in die Perspektive von Opfer und Täter erhält. Das ist nicht ganz ohne, denn hier geht es äußerst brutal, morbid und blutig zur Sache.

"Er griff nach einem kleinen Ausbeinmesser und begann vorsichtig das Fleisch vom Oberschenkelknochen abzutrennen.
Fiona lag nun vollkommen still da, ihr Gesicht ganz grau, während sie sich mit den Händen am Kopfteil des Bettes festklammerte, der Körper völlig steif und schweißglänzend.
Abgesehen vom Knarren der Bettfedern war alles, was sie hören konnte, das Geräusch des nassen Fleisches.
Es klang, als ob sich jemand leise, aber ununterbrochen die Lippen leckte."
(S. 108)

Die Charakterzeichnungen sind ausgereift und authentisch. Bei diesen gibt es nicht nur Gut oder nur Böse. Alle Charaktere bewegen sich hier im Graubereich.
Auch die Nebencharaktere spielen hier eine wichtige Rolle. Mit Detective Inspector Liam Fennessy, einem Kollegen von Katie, hat der Autor z. B. eine Nebenfigur erschaffen, welche mit äußerst morbiden und sarkastischem Humor so manche Szenerie auflockert und einen schmunzeln lässt - sofernt man, wie ich, dieser Art von Humor etwas abgewinnen kann.

">>Bei diesen abgelegten Farmen muss ich irgendwie immer an 'Texas Chainsaw Massacre' denken.
Der Regen, der Matsch und niemand, bei dem man sich seinen Kummer von der Seele reden könnte, nur die Schweine und die Kühe.
Es ist gar nicht gut für die geistige Gesundheit eines Menschen, wenn er den ganzen Tag nur Schweinisch und Viehisch redet.<<"
(S. 26)

Obwohl es kein Mystery-Thriller ist, wird die Story von einem gewissen mystischen Touch begleitet. Jeder, der sich mit nordischer Mythologie etwas auskennt weiß was es mit Krähen auf sich hat. Dadurch wird diesem Thriller das gewisse Etwas verliehen, ohne dabei jedoch ins Unglaubwürdige abzudriften.

Ab dem letzten Drittel hatte ich bezüglich des Täters schon so eine gewisse Vorahnung, die sich auch bestätigte. Trotzdem verlief es anders als gedacht und der Autor konnte mich mit dem Ende noch gehörig überraschen.

Fazit:
"Bleiche Knochen" ist ein wahrer Pageturner der einem ekelhaft-tolles Kopfkino beschert und sich einem dadurch die Nackenhaare aufstellen und man bei gewissen Szenarien vergisst zu atmen. So muss das und daher ist dieser Thriller ein fantastischer Auftakt einer Thriller-Reihe, welcher ich mit Sicherheit weiter folgen werde.

© Pink Anemone

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Pink Anemone
Wann beginnt die Schuld?

Rezensionen von Vicky:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Świt na morzu. - Morgen am Meer.

Wenn wir wieder leben von Charlotte Roth

In 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf den Roman von Charlotte Roth holen. Das Glossar am Ende, ist zwar hilfreich aber in meinen Augen am falschen Platz.

Die zwei Hauptfiguren Wanda und Gundi berichten zu unterschiedlichen Zeiten in insgesamt achtundfünfzig Kapiteln.

Die Reise in die Vergangenheit ist sehr interessant, es geht in die 1920er-Jahre ins Ostseebad nach Zoppot über Nazideutschland und die wirren des zweiten Weltkrieges bis nach Berlin des Jahre 1963 und 1964.

Der Einstieg ist zwar interessant aber ich finde den ersten Teil sehr mühsam. Der zweite Teil ist viel spannender und auch etwas leichter zu lesen. Der Schreibstil ist (für mich zumindest) dennoch eher schwierig und das Vorankommen wird dadurch gebremst und ist eher mühsam. Stellenweise geht auch der zweite Teil nur schleppend voran. Für diesen mühseligen Start ziehe ich einen Stern ab.

Erst im vierten Teil hat es sich gebessert, dieser Abschnitt ist Interessant und spannend und auch das Lesen geht hier flüssiger voran. Ich habe diesen Teil immer mehr und mehr genossen und regelrecht verschlungen - es wurde endlich spannend! Es geht aufrüttelnd aber auch irgendwie beklemmend weiter mit Wandas Selbstfindung und ihrer Reise zu unvorstellbaren Ereignissen der Geschichte.

Wandas Suche wird zwischendurch zwar auch deprimierend – was bei diesem Thema allerdings nicht anders zu erwarten ist – aber es bleibt bis zum Ende hin spannend und dramatisch. Den Abschluss finde ich gut und gelungen.

Ich möchte noch einen Satz aus dem Buch zitieren: Grüß mir den Mond, hinter dem du lebst
Und auch noch einen schönen Spruch daraus festhalten: Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen, und bezahlen ist Beleidigung!

Fazit: Die zweite Hälfte und das Ende haben mir gut gefallen, nur der Anfang hat sich leider sehr dahingezogen und ich habe einige Male überlegt das Buch abzubrechen, mich dann aber dazu durchgerungen es ganz zu lesen und ich habe es definitiv nicht bereut. Die Geschichte ist sehr bewegend und in der zweiten Hälfte dann auch spannend.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky
Świt na morzu. - Morgen am Meer.

Rezensionen von Vicky:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Time, place, occasion

Wenn wir wieder leben von Charlotte Roth

Das Buchcover ist schön, sehr harmonisch durch die warmen Farben und lädt zum Träumen ein - aber die Uniform des Soldaten rüttelt wach. Es gefällt mir ausgesprochen gut. Der Roman gliedert sich in einen Prolog, neunundvierzig Kapitel sowie einen Epilog.

Der Einstieg durch den Prolog ist interessant und geht in den darauffolgenden Kapiteln spannend weiter.

Es handelt sich hierbei, finde ich, mal um eine etwas andere Geschichte, nicht dieses 0815 – das gefällt mir sehr gut.

In Münster, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs beginnt die junge Anna eine Beziehung mit dem englische Captain Jeremy. 40 Jahre später begibt man sich mit Annas Tochter Charlotte auf eine Reise in die Vergangenheit, durch Tagebuchaufzeichnungen und alte Tonbandaufnahmen lüftet sie das Geheimnis der großen verbotenen Liebe von Anna und Jeremy.

Eine sehr berührender Roman, vor allem die Tagebucheinträge von der Mutter, ihrer tiefen Liebe welcher durch die Widrigkeiten des Lebens nicht erblühen konnte und der Tochter der Vater verweigert wurde, ist spannend zu lesen. Schade, dass solche Spannungen zwischen den Ländern lagen und viele 'Besatzungskinder' ohne Vater aufwachsen mussten obwohl es, wie man hier sieht und hofft, anders gegangen wäre. Anna und Jeremy (und auch Charlotte) waren Opfer der Geschichte geworden.

Einziger Kritikpunkt, allerdings nicht so schlimm dass ich einen Stern abziehe, sind die fehlenden Zeitangaben. Durch den Zusammenhang wusste man zwar immer wann und bei wem der beiden Hauptfiguren (Charlotte und Anna) man gerade ist aber es wäre weit einfacher gewesen mit Zeitangaben - so hätte man sich noch leichter zurecht gefunden! Interessanter Blickwinkel, die Erzählung einer Jugendlichen zur Hitlerzeit - allerdings auch Beunruhigend und irgendwie beklemmend.

Fazit:
Federica de Cesco hat mit ‚Der englische Liebhaber‘ eine tragisch schöne Liebesgeschichte, die nur das Leben schreiben kann, geschaffen. Denn in diesem Roman verarbeitet die Autorin die sehr berührende Geschichte ihrer Tante zu einem britischen Offizier in der Nachkriegszeit.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky
Świt na morzu. - Morgen am Meer.

Rezensionen von a_day_of_june:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Charaktere und Handlung oft zu oberflächlich

Children of Blood and Bone - Goldener Zorn von Tomi Adeyemi

Inhalt
Zélie hat die Magie im Blut. Allerdings lebt sie in einem Land, in dem diese unterdrückt und sogar verfolgt und ausgerottet wird. Nach einer schrecklichen Auslöschung der meisten Magier vor mehreren Jahren, ist nun niemand mehr fähig seine Kräfte zu nutzen, sei es die Macht über das Feuer, die Gedanken, die Erde, das Wasser oder sogar Leben und Tod.

Zélie, die ihr ganzes Leben unterdrückt wurde, und die auch ihre Mutter aufgrund der Auslöschung verlor, macht es sich nun zusammen mit ihrem Bruder und der Tochter des grausamen Königs, der für den Mord ihrer Mutter verantwortlich ist, zur Aufgabe die Magie zurückzubringen. Auf der gefährlichen Reise durch das Land stellen sie fest, dass die Magie doch nicht so ausgestorben ist, wie sie glaubten.

Warum vier Sterne?
Leider hat der erste Band für mich noch einige Schwächen. So werden einerseits beinahe alle Klischees der Handlung abgedeckt, allerdings wird dabei jede Szene so oberflächlich beschrieben, dass die Spannung in der Geschichte auf der Strecke bleibt. Auch die Charaktere leiden darunter, da sie nicht genug Tiefgang haben. Das Potenzial für die nachfolgenden Bände ist für mich, aufgrund der wenigen losen Enden, noch fraglich.
Dennoch könnten die Charaktere noch einiges bieten, wenn sie ein wenig ausgereift werden. Auch die Thematik ist interessant und die Welt neu und innovativ. Wenn diese Aspekte ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Tiefe bekommen, wird die Geschichte sicherlich noch spannender.

Wer sollte das Buch lieber nicht lesen?
Wer sich eine große, vielfältige Fantasywelt à la „Herr der Ringe“ wünscht und sich an einem schnellatmigen Schreibstil mit wenig Tiefgang stört.

Und wer sollte es lesen?
Wer ein Jugendbuch lesen möchte, das kreativ auf das Thema der Diskriminierung eingeht und dabei eine neue, magische Welt erschafft. Und wer starke weibliche Charaktere, aber auch widerspenstige und schwierige Charaktere mag.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von a_day_of_june
Charaktere und Handlung oft zu oberflächlich

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Paul, 10 Jahre aus Schwaz,

Supertage mit Papa - Spione in geheimer Mission von Urban Linda

Max hatte ein Superwochenende mit seinem Papa. Weil Maxs Papa und Maxs Mama nicht mehr zusammenwohnen, teilt Max seine Zeit zwischen den Eltern auf. Am Wochenende geht´s zu Papa in die neue Wohnung, und das ist super, denn Max kann ihm endlich alles beibringen, was ein schlauer Spion wissen muss.

Gemeinsam verbringen Agent Peperoni und Agent Käse lustige Wochenenden mit ganz viel Pizza und Pfannkuchen, freundlichen Nachbarn und jeder Menge Abenteuer!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es spannend, lustig und toll zugleich war.

Besonders gut hat mir gefallen, wie Max mit seinem Papa Spion spielte oder mit seinem Freund ein Referat machte.

-----------------------------------------------------------

Eliah, 9 Jahre aus Kufstein:

Max` Eltern haben sich geschieden. Max Papa hat sich eine Wohnung in einem Wohnviertel gekauft. Jedes Wochenende soll Max zu ihm kommen. Als er zu seinen Vater in seine Wohnung kommen soll, sagt Max:,, Ich kann nicht zu dir kommen denn morgen habe ich Spionage-Dienst. Du kannst mein Hilfsspion sein!”

Schnell verkleiden sie sich mit Sonnenbrille, Hut, Schnurrbart, Narbe, Krawatte und Piratentuch. Gemeinsam suchen nach Verdächtigen. Sie gehen in Axels Cafe. Da kommt ein Mann mit einem gelben T-Shirt und geht in jedes einzelne Geschäft, ohne etwas zu kaufen. Was hat der Mann vor? Max spioniert mit seinem Papa dem Mann mit gelbem T-Shirt hinterher. Der Mann führt sie zu einem großen Einkaufszentrum. Als Max in Franzis Schokoladenfabrik spioniert, sah er plötzlich viele Menschen mit gelben T-Shirts aus Franzis Schokoladenfabrik gehen. Was ging hier vor?

Das Buch ist für alle diejenigen, die gerne Freundschaftsgeschichten mögen, denn es geht nur in den ersten fünf Kapiteln um die Detektivgeschichte mit dem Papa.

-----------------------------------------------------------

Marco, 10 Jahre aus Kirchbichl:

In diesem Buch geht es um viele verschiedene Abenteuer, Spaß und einiges mehr. Das Buch erzählt die Geschichte von Max alias "Agent Peperoni" und seinem Papa alias "Agent Käse".

Max ist immer am Wochenende bei seinem Papa, weil seine Eltern nicht mehr zusammen wohnen. Zusammen haben die beiden viel Spaß z.B. gehen sie auf Agentenmission, essen viel Pizza und machen Hundespaziergänge und erleben noch viele gemeinsame Abenteuer.

Hier ein Auszug seiner Missionen:

Einmal verfolgen sie einen merkwürdigen Mann, jedoch stellt sich am Ende heraus, dass der Mann zu einer Reisegruppe gehörte und sich nur verlaufen hatte, Agent Peperoni und Agent Käse waren also auf einer falschen Spur.

Weiters muss Max ein Schulprojekt über Stachelschweine machen, hat aber alle Unterlagen in der Schule vergessen, also muss er alles neu machen. Max beschafft sich in einer neuen Mission mit Hilfe seiner Nachbarin und seines Freundes Noah neue Sachen für sein Projekt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es sehr lustig war.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tyrolia-Testleser
Paul, 10 Jahre aus Schwaz,

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Nicole, 12 Jahre aus Gries,

Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade von Anja Janotta

Das Buch handelte von Drillingen, ihre Namen waren Franka – die Nette, Bella – die Schöne und Vicky – die Schlaue. Die Trabbels zogen um, weil sie wegen eines Zeitungsartikels nur noch traurig in der Stadt waren. Sie zogen aufs Land in eine Villa, dort eröffnete ihre Mutter ein Bio-Hotel. Die Kinder wurden anfangs in der Schule ausgelacht und schikaniert, aber am Ende hatten sie doch Freunde gefunden.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Am Anfang war es zwar ein wenig traurig, weil sie umziehen mussten. Und man kann sich sehr gut hineinversetzen, dass das in dem Alter gar nicht nett ist, seine Schule und die Freunde zu verlassen.

Es war spannend zu lesen, wie die Drillinge in die neue Schule gingen. Ich fand es gemein, dass die anderen Kinder an der neuen Schule so doof zu ihnen waren. Zum Glück ging das Ende gut und schön aus. Ich empfehle das Buch weiter – es ist eine nette Geschichte zu lesen!

-----------------------------------------------------------

Melanie, 11 Jahre aus Hopfgarten:

1:200 Millionen – so hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es jemanden wie Franka gibt. Oder wie Vicky oder Bella. Als eineiige Drillinge sind die drei Schwestern schon fast berühmt. Sie genießen ihr Leben in vollen Zügen, bis ein Zeitungsartikel über die Drei alles kaputt macht. Als alle sie nur mehr blöd anstarren, reicht es ihrer Mutter. Sie fasst den Entschluss weg zu ziehen und in der neuen Heimat ein Bio-Hotel zu eröffnen. Die Drei sind nicht besonders begeistert.

Zuerst geht alles gut, doch als die drei Drillinge einen Streit hoch drei beginnen, scheint sich alles gegen Franka verschworen zu haben. Als die Drei sich dann wieder vertragen, wartet schon die nächste Hürde auf sie, da zwei Jungs aus dem Dorf die Eröffnungsfeier manipulieren wollen. Als Vicky dann vorschlägt sie mit einer Kamera zu überwachen, sind die anderen Zwei nicht ganz so überzeugt. Ob das wohl gut geht?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr lustig und verrückt geschrieben ist. Ich würde mir, wenn es noch mehr Bände des Buches gäbe, sofort die anderen zu legen. Vielen Dank, dass ich dieses tolle Buch lesen durfte!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tyrolia-Testleser
Nicole, 12 Jahre aus Gries,