Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
2 starke Frauen
Rebecca Micheles Romane habe ich schon länger gerne gelesen, auch unter ihren Pseudonymen. Sie lässt ihren neuen bewegenden Roman „Der Weg der verlorenen Träume“ ab 1918 in Masuren Ostpreußen stattfinden. In diesen schweren Zeiten ist das Geld knapp.
Hedwig kann nach ihrer Schneiderlehre mit Nähen etwas verdienen, oft auch gegen Naturalien.
Stolz ist sie, das sie ihren Meister für Damen- und Herrenschneiderei besteht. Sie heiratet den Musiker Albert, aber der läßt sie bei seinen Eltern, wo sie in der Fleischerei arbeiten muss.
Man erlebt den Aufstieg der Nazizeit mit. Hedwig hat keine Zeit sich um Politik zu kümmern, erst als ihr bekannte Personen als Juden verfolgt werden, wird sie hellhörig.
Dann geht es mit der Tochter Margarethe auf die Flucht über das Haff mach Norddeutschland. Die Jahre auf dem Land sind für Beide arbeitsam,
Die Autorin hat die Zeit detailliert und genau erzählt.Meine Mutter war eine Vertriebene, so kann ich von ihren Erfahrungen sagen, genau so war es. Da konnte ich mich beim Lesen wieder erneut erinnern.
Der Roman ist angenehm und interessant zu Lesen. Eine gute Unterhaltung.
Rezensionen von Maralis:
Eine Ode an das Lesen
Das Mädchen, das in der Metro las von Féret-Fleury Christine
Juliette arbeitet in einem Maklerbüro und auf den Weg dorthin, liest sie jeden Morgen in der Metro. Von ihrer Arbeit ist sie gelangweilt und so verliert sie sich in den Büchern, erlebt ihre Abenteuer durch sie. Bis sie eines Tages Zaide und deren Vater Soliman kennen lernt, durch die ihr Leben eine überraschende Wendung erfährt.
Dieses Buch ist die reinste Ode an das Lesen und die Bücher.
Juliette mag es wie die Bücher riechen, wie unterschiedlich sie auch, je nachdem ob sie neu oder gebraucht waren, rochen. Die Bücher verrieten ihr so viel.
Christine Fèret-Fleury versteht sich im Schreiben langer Schachtelsätze, von denen ich mir manchmal wünschte, sie mögen nie aufhören.
Noch nie habe ich bei einem Buch so viele PostIts verbraucht. Nicht nur um markante Stellen wieder zu finden, sondern auch, weil ich hier so viele Bücher fand, die ich selber schon gelesen habe und ich feierte sozusagen ihre Auferstehung mit ihnen. Mein Leben zog während des Lesens oft an mir, durch die Bücher, vorbei.
Obwohl das Buch nur wenige Seiten hat, brauchte ich dafür länger, als für so manchen Wälzer. Weil ich viele Stellen mehrmals las, sie waren einfach so wunderschön geschrieben.
Dies ist ein Buch für Jeden der Bücher liebt.
Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:
Ungewöhnliches Familienporträt
Das Mädchen, das in der Metro las von Féret-Fleury Christine
Der Amerikaner Sonny bekommt zu seinem 21. Geburtstag das Vermögen seines Vaters, des Guru Bim, vererbt. Sein Vormund Thomas überreicht ihm zeitgleich eine Liste mit Orten und Personen, die er in England aufsuchen soll, um seine Familiengeschichte zu ergründen. Sonny macht sich samt seinen ganzen Neurosen und seiner Drogenvergangenheit auf die Suche nach sich selbst.
Die Geschichte selbst ist reizvoll und ziemlich abgefahren. Die Begleitumstände der Situation und der Junge selbst sind merkwürdig und absurd. Es könnte alles in Abwegige abdriften bei der ganzen Esoterik, dem Zusammenleben in Kommunen, der ganzen Skurrilität. Tut es aber nicht. Die Autorin hat fast alles logisch und in vielen glaubwürdigen Details verpackt.
Nach und nach entsteht ein umfassendes Bild von Sonny und den anderen Personen. Dies ist insofern ganz angenehm, da es sowohl um positive als auch negative Eigenschaften der Beteiligten geht. Nur Sonny begegnet den großen Herausforderungen trotz seinen vielen Neurosen zu leicht – fügt sich zu leicht in die Geschichte. Immerhin war er drogenabhängig, hat viele Zwänge und Neurosen. Vielleicht passt dies aber auch zu der Art der Geschichte, die sich nicht allzu ernst nimmt und einen leichten Ton anschlägt.
Der Text liest sich fließend, ist in Briefform (der Junge schreibt an seine Mutter) geschrieben. Die Briefform ist günstig gewählt, da die Lesenden so Einblick in Sonnys Seelenleben und seine Gedanken bekommen. Die Erzählung ist sehr ausführlich und intensiv, hat eine kaum wahrnehmbare Spannung. Das Buch lässt sich deswegen zwischendurch immer wieder leicht weg legen. Die Lesenden sind gefordert immer wieder den Reiz der Geschichte zu erinnern, um das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Wenn das geschafft ist lässt sich der Faden jedoch leicht wieder aufnehmen. Am Ende des Briefes angekommen hat sich ein rundes Bild von der Familiengeschichte ergeben.
Die Autorin Martine McDonagh hat in „Familie und andere Trostpreise“ eine unterhaltsame nicht ganz leicht gängige Geschichte über die Suche eines jungen Mannes nach sich selbst geschrieben. Eine absurde Reise beginnt - mit vielen skurrilen Begegnungen, klugen und nachdenklichen Tönen.
Rezensionen von Maralis:
Super spannend
Der Kreidemann von Tudor C. J.
Inhalt: Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen.
Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ... Quelle: Klappentext
Von C.J. Tudor hatte ich noch nie etwas gehört und das Cover hat mich auch nicht gerade mitgerissen. Als ich allerdings die Empfehlung von Stephen King gelesen hatte, wurde ich neugierig und las auch das Interview mit der Autorin und die Leseprobe. Von da an wollte ich nur eines: das Buch besitzen und lesen. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt.
Die Kapitel wechseln immer vom Jahr 2016 und 1986. Dadurch steigt die Spannung und Kapitel um Kapitel öffnen sich immer mehr vormals verschlossene Türen.
Der Kreidemann ist nicht der brutale Thriller mit ausgetüftelten Foltermethoden, trotzdem ist er von Anfang an und bleibt es auch Super spannend.
Das Ende ist einfach fulminant und furios.
Fazit: Ein sehr spannender Thriller, der sich lohnt.
Rezensionen von Gaby 2707:
Auf der Suche nach sich selbst
Der Kreidemann von Tudor C. J.
Sonny Anderson, der seinen Vater und seine Mutter seit Jahren nicht gesehen hat, lebt seit 11 Jahren bei seinem Vormund Thomas Hardiker in Redondo Beach in Süd-Kalifornien. Er hat in seinem jungen Leben schon Vieles mitgemacht. Drogen, Ängste, Zwänge und Neurosen haben sich entwickelt. So mag er z.
B. keine Umschläge, hat Angst vor Veränderungen, mag keine lauten Geräusche und hasst die Kussgeräusche anderer Personen. An seinem 21. Geburtstag, der für ihn selbst nichts Aussergewöhnliches ist, ändert sich doch so einiges. Plötzlich steht in seinem Pass Sonny Anderson Agelaste-Bim und er erbt von seinem Vater, einem ehemaligen Guru, ein Millionenvermögen. Schließlich macht er sich auf nach Großbritanien, um zu seinen Wurzeln zu finden.
Nach dem Klappentext und einer Leseprobe hatte ich mich auf einen leichten, witzigen Roman eingestellt. Bekommen habe ich eine tiefgründige, warmherzige Geschichte über einen jungen Mann, der sich auf die Suche nach sich selbst und seiner Vergangenheit macht.
Sonny erzählt seine Geschichte in der Ich-Form. Von seinem Geburtstag, seinem Leben mit Thomas, dem Auspacken der Geschenke, seinen Ticks und wie er sich im Flugzeug nach Europa fühlt. So lerne ich ihn langsam immer besser kennen und auch verstehen.
Ich hatte den jungen Mann recht bald in mein Herz geschlossen und bin sehr gerne auf die Reise in seine Vergangen mit gegangen. Von London aus macht er sich auf die Siche nach seinen Wurzeln. Er trifft Menschen, die seinen Vater und seine Mutter kannten und es hat den Anschein, als wären beide an ihrem Sohn nicht sonderlich interessiert gewesen.
Aber nicht das Offensichtliche, sondern vor allem Sonnys manches mal wirren oder verwirrenden Gedanken machen den Reiz dieser Geschichte aus. Immer auch auf den Spuren seines Lieblingsfilms Shaun of the dead tastet sich Sonny langsam zu seiner eigenen Identität vor. Ich bin ihm dabei sehr gerne gefolgt, auch wenn ich ihn nicht immer gleich verstanden habe.
Eine wunderbare Geschichte darüber, dass jede Familie anders und einzigartig ist. Und dass man seine eigene Familie manchmal ausserhalb der eigenen findet.
Wer eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit einem aussergewöhnlichen Protagonisten und teils etwas "anderen" Handelnden lesen mag, der sollte sich dieses Buch vornehmen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Tödliche Videospiele
Todeswoge von Katharina Peters
Emma Klar, ehemalige Polizistin und jetzt Privatdetektivin in Wismar, wird von der Hamburger Juwelierin Lilo Eichborn engagiert, ihren ehemaligen Schulfreund Ingo Beyer zu suchen, der zuletzt in Grewesmühlen gelebt hat. Bei ihren Recherchen stößt die Privatdetektivin auf Polizeiberichte eines Prozesses wegen Kindestötung, wo Beyer als Täter vor Gericht stand.
Er wurde damals freigesprochen. Nun ist in der Nähe von Grewesmühlen wieder ein 10-jähriges Mädchen verschwunden. Hat Beyer damit etwas zu tun und ist deswegen untergetaucht? Emma gelingt es sowohl BKA als auch LKA davon zu überzeugen, dass an diesem Fall viel mehr unklar ist, als das Verschwinden von Ingo Beyer. Gemeinsam geht man auf Spurensuche, die weit in die Vergangenheit zurück geht.
Dies ist der 3. Fall für die sympathische Privatdetektivin aus Wismar. Und auch diesmal wurde ich wieder gut unterhalten.
Katharina Peters stellt mir in diesem Fall ganz besonders zwei Männer vor, Ingo Beyer und Kilian Eichborn, Freunde seit Jugendtagen, bei denen vor allem bei einem der Beiden die Brutalität und vor allem der Wahnsinn, mit dem er seine Taten begeht, schwer vorstellbar sind. Alles getarnt durch Videospiele, sowohl legal als auch im Darknet. Bis einem der Beiden der Andere plötzlich zuviel wurde. Beim Lesen hatte ich mehr als einmal Gänsehaut. Wenn ich mir vorstelle, dass es vielleicht solche Menschen mit solchen Fantasien, die diese auch verwirklichen wollen, tatsächlich geben könnte, stellen sich mir die Haare auf.
Die Spannung ist wegen der ausgiebigen Ermittlungen diesmal nicht ganz so hoch. Trotzdem habe ich mitgefiebert und mit gelitten, bis man dem oder den Tätern endlich auf der Spur war. Und ich hatte Angst, dass es vielleicht ein weiteres Opfer geben könnte. Gut dass Emma sich auf ihren Freund Christoph immer verlassen kann und der auch die kleinsten Hinweise zu deuten vermag.
Ihr habt Lust auf einen spannenden, vor allem sehr interessant aufgebauten Ostsee-Krimi? Dann seid ihr hier genau richtig.
Für diesen 3. Fall bekommt Emma Klar von mir 4,5 von 5 Sternen.
Rezensionen von rainbowly:
Romantisch & spannend - was will man mehr!?
Todeswoge von Katharina Peters
Fakten
Autor: Anna Nigra
Verlag: A tree & a valley
Erscheinungsdatum: 05.07.2018
Genre: Roman
Seiten: 393
Inhalt
Cecilia reist nach Vienna, die Hauptstadt von Europa, um mit dem Kronprinzen Noran verheiratet zu werden. Anfangs möchte sie mit der Heirat nur ihrem Vater einen Gefallen tun, doch schon bald verliebt sie sich tatsächlich in Noran.
Allerdings reizt sie auch sein Bruder Elias. Und was soll eigentlich diese Geheimniskrämerei im Palast?
Gestaltung
Das Cover ist ja wirklich unglaublich schön! Dieses Kleid ist wirklich traumhaft! Und auch die Schriftart und die Gestaltung des Titels gefällt mir sehr gut. Der Untertitel warf für mich einige Rätsel auf, wird aber im Laufe der Geschichte wundervoll eingebunden.
Sprache
Mit ihrem Schreibstil entführt Anna Nigra einen in die fiktive Welt von Cecilia. Man verfolgt ihr Leben im Palast, taucht ein in ihre Gefühlswelt und entscheidet sich unweigerlich für Team Noran oder Team Elias. Es gibt außer der Liebesgeschichte aber auch noch Intrigen, Geheimnisse und politische Angriffe.
Charaktere
Cecilia ist eine starke Protagonistin. Sie ist taff, fügt sich zwar dem Palastleben und den damit verbundenen Regeln und Anforderungen, aber lässt sich doch nicht verbiegen. Sie sagt offen ihre Meinung und stellt sich ihren Gefühlen.
Noran ist der Thronfolger. Er ist zurückhaltender und kühler, aber auch sehr verständnisvoll und zärtlich.Elias ist sehr viel impulsiver als sein großer Bruder. Er handelt instinktiv und immer aus vollem Herzen.
Fazit
Eine ganz tolle, prinzessinnenhafte Geschichte!
Einige Szenen rufen Erinnerungen an Selection von Kiera Cass hervor, aber trotzdem ist die Geschichte ganz eigen. Ich habe die romantischen Szenen genossen und bei den actiongeladenen mitgefiebert. Der fiese Cliffhanger am Ende der Geschichte lässt viele Fragen offen und macht extrem neugierig auf Band 2!
Rezensionen von LEXI:
Wenn Kirchen brennen…
Erzengel von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson
Als Fan nordischer Krimis tauchte ich in der aktuellen Neuerscheinung „Erzengel“ gemeinsam mit den beiden Protagonistinnen Stina Forss und Ingrid Nyström tief in die dunklen Hintergründe eines lange zurückliegenden Mordfalls ein, der aufgrund einiger Ungereimtheiten neu aufgerollt wird.
Im Zentrum der Ermittlungen stehen zum einen die Ermordung des Geschäftsmannes Joakim Vestergard, und zum anderen der furchtbare Anschlag auf einen Bus der Musikband „Flamethrower“ vor fünfundzwanzig Jahren, bei dem alle Insassen ums Leben kamen.
Trotz des langen Zeitraumes zwischen diesen beiden Fällen und gewissen Indizien zum Trotz vermutet die Hauptkommissarin der Kriminalpolizei Kronoberg einen Zusammenhang. Gemeinsam mit ihrer engen Mitarbeiterin Stina Forss und dem Rest des Teams beschäftigt Ingrid Nyström sich mit einem Fall, der weit komplexer ist, als es zunächst den Anschein hat. Die Ermittler gehen den Dingen auf den Grund, rollen das damalige Massaker an den sechs Jugendlichen in Hallsberg neu auf und konfrontieren im Zuge ihrer Recherchen die Angehörigen der Opfer mit weiteren Fragen.
Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson bringen einen durchgehend hohen Spannungsbogen in ihre Handlung ein, zeichnen sich durch hervorragend ausgearbeitete handelnde Figuren aus und halten ihre Leser mit falschen Fährten auf Trab. Im Verlauf der Handlung erhält man auch viele Einblicke in das Privatleben sowie in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten. Einige offene Handlungsstränge weisen bereits auf eine interessante Fortsetzung im nächsten Band hin.
Der Glaube ist ein wichtiger Faktor in diesem Buch – sowohl im Positiven, wie auch im Negativen, als Hinwendung, aber auch als Abkehr. Dass jedoch einer der bekanntesten Texte der Bibel, nämlich das am weitesten verbreitete Gebet des Christentums und das einzige, das nach dem Neuen Testament Jesus Christus selbst seine Jünger gelehrt hat, in diesem Buch zu einer Anbetung des Satans umformuliert und gleich zweifach in voller Länge abgedruckt wird, ist für mein persönliches Empfinden eindeutig grenzüberschreitend. Ich betrachte es als völlig unangebrachte Verhöhnung des Vaterunser-Gebetes.
Vermutlich ist die reichliche Bedienung der Gossensprache der versuchten authentischen Darstellung des psychisch labilen, geisteskranken Mannes geschuldet. Mich haben jedoch sowohl der verschwenderische Gebrauch der Fäkalsprache, als auch seine gotteslästerlichen Gedanken sowie die Beschreibung seiner wahnhaften und sexuellen Handlungen gestört.
FAZIT: Obgleich ich nordische Kriminalromane sehr gerne mag und „Erzengel“ eine hervorragend konstruierte Handlung, einen durchgehenden Spannungsbogen und authentische Figuren aufwies, konnte ich mich aufgrund der soeben erwähnten Inhalte nicht wirklich mit diesem Kriminalroman anfreunden.
Rezensionen von Gudrun7:
schonungslos ehrliches und gut recherchiertes Buch, das die damaligen Verhältnisse gekonnt aufzeigt
Wenn wir wieder leben von Charlotte Roth
Das Cover weist von der Farbgebung her ein stimmiges Bild zum Hintergrund und auch zur abgebildeten Dame auf. Die Kleidung der Frau passt absolut dazu. Der Blick, der auf mich etwas frech wirkt und einen gewissen Kampfgeist erkennen lässt, passt genau zum Inhalt des Buches.
Der Schreibstil lässt sich, trotz schwieriger Thematik, flüssig lesen.
Die Autorin versteht es, durch die sich abwechselnden Erzählungen der Protagonistinnen Gundi und Wanda, die unterschiedliche Zeitstränge abdecken, ein vollständiges und interessantes Bild der damaligen Gegebenheiten widerzugeben.
Die beiden Erzählstränge nähern sich mehr und mehr an und lassen den Leser am Geschehen teilhaben.
Die Charaktere, die sehr lebhaft und den Zeiten angemessen erläutert werden, lernt man so intensiv kennen und verstehen, dass man sich an Zeit und Ort wähnt.
Das Thema, das die Umstände und Gegebenheiten der Vorkriegs- und Kriegszeiten darstellt, wird schonungslos und umfassend dargestellt. So kann man sich als Leser gut in die damalige Zeit hineinversetzen und die Zusammenhänge bildhaft begreifen.
Mein Fazit: schonungslos ehrliches und gut recherchiertes Buch, das die damaligen Verhältnisse gekonnt aufzeigt
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Marie und Rabea, 9 Jahre aus Innsbruck,
Liliane Susewind: Ein tierisches Abenteuer - Das Buch zum Film von Jablonski Marlene; Stewner Tanya
Marie:
Die Hauptperson Lilli heißt eigentlich Liliane Susewind. Lilli kann mit Tieren sprechen und Pflanzen durch ihr Lachen zum Wachsen bringen. Das bringt Lilli aber auch öfters in Gefahr, und deshalb müssen sie und ihre Familie oft umziehen. Deshalb möchte Lilli nie wieder mit Tieren sprechen, damit sie und ihre Familie keine Probleme mehr deswegen haben.
So spricht Lilli nur noch mit Bonsai, ihrem Hund und Frau von Schmidt, einer Katze. Die Katze gehört Lillis neuem Freund, Jess. Der ist ein schlauer Freak, ein Erfinder.
Spannend ist, als Lilli und Jess die verschwundenen Tiere finden. Sie werden von einer bösen Frau eingesperrt, die ihnen auch noch die Handys wegnimmt.
Die Bücher von Liliane Susewind sind gut geeignet für Kinder ab 8 Jahren, auch größere Kinder haben sicher Spaß damit. Die Schrift ist nicht so klein, deshalb macht es nichts, dass das Buch viele Seiten hat.
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Rabea:
Lilli, Liliane Susewind, kann mit Tieren sprechen. Steht sie auf einer Wiese und lacht, dann wächst das Gras. Lilli ist mit ihren Eltern umgezogen und lernt Jess kennen. Er wird ihr bester Freund. Jess ist ein Freak, er erfindet in einer Scheune tolle Sachen. Jess hat auch eine Katze – sie heißt Frau von Schmidt. Bonsai, Lillis Hund, freundet sich auch gleich mit Frau von Schmidt an. Damit sich die beiden verstehen, übersetzt Lilli.
In der neuen Schule gibt es auch Probleme mit der Clique der eingebildeten Mädchen, deren Anführerin Trixi heißt.
Spannend ist, dass immer wieder Tiere verschwinden. Und plötzlich sind auch Lilli und Jess verschwunden!
Liliane Susewind Bücher sind ganz toll zu lesen für Jungs und Mädchen ab 8 Jahren. Das Buch zum Kino war nicht zu anstrengend, die Schrift ist recht groß und es sind auch Fotos zum Film im Buch.







