Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von C. P.:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Unterhaltsam und spannend

Bluthaus von Fölck Romy

In der holsteinischen Elbmarsch wird eine ermordete Frau gefunden – in Verdacht steht Detektivin Johanna Arndt, eine Freundin von Frida Paulsen aus Schulzeiten, welche die Frau blutüberströmt vorfand. Ihre Aussage weist jedoch Ungereimtheiten auf, und als Johanna kurz darauf spurlos verschwindet, macht sich Frida, die grad auf dem Obsthof ihrer Eltern neue Energie tanken wollte, auf die Suche nach ihrer Freundin.

Ihre Recherchen führen sie zu einem alten Haus an der Ostseeküste, welches von den Anwohnern nur „dat Bluthus“ genannt wird. Gleichzeitig begibt sich Bjarne Haverkorn für die Mordkommission auf Spurensuche nach seiner Hauptverdächtigen…
„Bluthaus“ ist nach „Totenweg“ der zweite Krimi aus der Feder von Romy Fölck um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, kann allerdings auch ohne Kenntnis des ersten Bandes gelesen werden. In „Bluthaus“ ermitteln Frida und Bjarne zunächst unabhängig voneinander, wobei sich ihre Ermittlungen schon früh überschneiden. Hierbei fand ich es interessant, wie die Ermittler über völlig unterschiedliche Wege – einmal dem offiziellen bei Bjarne, einmal dem privaten bei der beurlaubten Frida – letztlich zum selben Ergebnis gelangten. Mir machte es Spaß, bei den Ermittlungen selbst zu spekulieren, was es mit dem Bluthaus und Johannas Verschwinden auf sich haben könnte. Ebenso gab es den ein oder anderen Einblick in das Privatleben der Ermittler, wobei mir Bjarnes Part stellenweise zu überzogen und unnötig erschien. Schade. Auch ist das Handeln der beiden manchmal etwas fragwürdig, wenn es um gefährliche Alleingänge geht. Davon abgesehen handelt es sich jedoch um einen spannenden und angenehm undurchschaubaren Krimi, den ich gerne empfehle.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von C. P.
Unterhaltsam und spannend

Rezensionen von C. P.:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Wenn das Leben nach dem Tod erst so richtig spannend wird

Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger von Miriam Rademacher

Das Leben meinte es nicht gut mit ihr – der Tod auch nicht: Bei einem Ausflug mit ihrer vom Übernatürlichen faszinierten Patentante wird Olivia „Livie“ vom Blitz getroffen – natürlich unter einer Druideneiche. Aus der vom Leben gelangweilten Bürokraft wird fortan eine Banshee, die für das Anwesen der Harrowmores zuständig ist.

An ihrer Seite Todesbote und Kapuzenmann Walt. Leider stellt sich ihr neuer Job als stressiger heraus, als erwartet, denn die Harrowmores sind die reinste Katastrophenfamilie. Und was, bitteschön, ist ein Mummel? Als dann auch noch ein Dämon auftaucht, der eine uralte Rechnung mit der Familie begleichen will, hat Livie alle Hände voll zu tun…
Banshee Livie ist eine lustige Fantasygeschichte über eine Banshee, die sich mal nicht an uralte Traditionen hält. Natürlich gibt es Banshee-Regeln, mit welchen Livie erstmal zurecht kommen muss. Immerhin wird sie völlig unvorbereitet – und ungefragt - in ihren neuen Job geworfen. Todesbote Walt steht ihr zwar zur Seite, aber dem muss sie anfangs auch erstmal die Informationen aus der nicht sichtbaren Nase ziehen. Denn leider kann sie von Walt überhaupt nichts sehen unter der Kutte, dabei hat er so eine sexy Stimme. Aber wenn Livie sich etwas in den Kopf gesetzt hat… Allerdings hat sie mit der Familie Harrowmore erstmal ordentlich was um die Ohren. Und als ein uralter Dämon auftaucht, kann Livie beweisen, was in ihr steckt.
Der Roman ist recht lustig und unterhaltsam geschrieben. Anfangs ist Livie noch unzufrieden mit sich und ihrem Leben, entsprechend sarkastisch fallen ihre Kommentare zunächst aus. Das ändert sich zum Glück jedoch schnell und Livie wächst einem einfach ans Herz. Und auch der wortkarge Walt taut so langsam auf. Ihn fand ich von der Person her ganz interessant, da er eine bewegende Vergangenheit hinter sich hat. Für weitere unterhaltsame Momente sorgen ein Druide, Mummel, ein Magier sowie ein echt böser Dämon. Es wird also nicht langweilig.
Ich fand Banshee Livie erfrischend unterhaltsam. Großartige Action enthält der Roman zwar nicht, dafür hat er mir recht viele Schmunzler entlockt und macht einfach Spaß. Ein gelungener Start in einer humorvoll-fantastische Banshee-Serie.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von C. P.
Wenn das Leben nach dem Tod erst so richtig spannend wird

Rezensionen von Petra Sch.:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Schoko ist verliebt und Elfa muss gerettet werden!

Die Haferhorde - Schmetterlinge im Ponybauch,2 Audio-CD von Suza Kolb

Kurz zum Inhalt:
Auf dem Hof des Donnerheinis ist plötzlich ein weißes dünnes Ponymädchen, obwohl es dort doch nur große Pferde gibt. Leider versteht das Ponymädchen namens Elfa nichts von dem, was Super-Pony Schoko zu ihr sagt. Sie ist nämlich ein richtiges Islandpony und spricht nur Isländisch.

Und Schoko geht es auch plötzlich gar nicht gut; es ist ihm so komisch und es rumort im Bauch - wie wenn da Schmetterlinge drin wären! Schoko wird doch wohl nicht krank sein?
Und als Schoko und sein Freund Keks feststellen, dass Elfa am Donnerheini Hof nicht gut behandelt wird, ist klar, dass die arme Elfa von dort gerettet werden und zu ihnen auf den Blümchenhof kommen muss! Die Ponys hecken einen Plan aus...


Meine Meinung:
"Schmetterlinge im Ponybauch" ist der 4. Band der Haferhode-Reihe. Die Geschichten sind kindgerecht und total witzig erzählt.
In diesem Abenteuer ist Schoko zum ersten mal verliebt. Er weiß nicht, warum er sich plötzlich so komisch fühlt. Die anderen Vierbeiner sind genervt und die Zweibeiner glauben, dass er krank ist und holen den Tierarzt.
Und als Schoko merkt, dass es Elfa auf dem Donnerheini-Hof nicht gut geht, und es ihm selbst auf dem Blümchenhof aber supergut geht, ist es für ihn beschlossene Sache, dass Elfa auch auf den Blümchenhof kommen muss!
Die Kids lernen hier auf spielerische Weise, dass man Tiere immer gut behandeln soll und wenn man merkt, dass ein Tier schlecht behandelt wird, soll man sich dafür einsetzen und ihm helfen.
Natürlich gibt es auch ein Happy End, auch wenn anders als erwartet!

Die Geschichte wird von Bürger Lars Dietrich gesprochen, der den einzelnen Charakteren mit unterschiedlichen Stimmen Leben einhaucht. Man erkennt an seiner Stimmlage sofort, welches Tier gerade spricht.

Das Cover entspricht jenem der Printausgabe und darauf zu sehen sind Schoko und 'seine' Elfa.


Fazit:
Unterhaltsame und humorvolle Geschichte über einen verliebten Schoko, von dem alle glauben, dass er krank ist, und die aufregende Rettung eines vernachlässigten Pony-Mädchens.
Die Haferhorde-Geschichten begeistern sowohl Klein als auch Groß!
Wieder ein Muss für alle Fans von witzigen Ponygeschichten und natürlich für alle Fans der Haferhorde!
Eindeutige Hör-Empfehlung!!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra Sch.
Schoko ist verliebt und Elfa muss gerettet werden!

Rezensionen von LEXI:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Früher flott, und heute Schrott?

Endometriose - der Feind in meinem Körper! von Katy Buchholz

Die Schriftstellerin Katy Buchholz präsentiert mit ihrer aktuellen Neuerscheinung „Endometriose – der Feind in meinem Körper“ einen Erfahrungsbericht aus ihrer ganz persönlichen Sicht. Das Besondere an diesem Buch ist die Tatsache, dass die Autorin sich nicht auf eine Ansammlung theoretischen Wissens über diese Krankheit beschränkt.

Es handelt sich hierbei vielmehr um eine Information zum aktuellen Wissensstand über Endometriose, verbunden mit dem Bericht einer Autorin, die ihre eigenen Erkenntnisse, ihre ganz persönlichen Erfahrungen und wertvolle praktische Tipps aus ihrem Leben mit dieser Krankheit offenbart. Ein kostbarer kleiner Wissensschatz, der bereits auf dem Buchcover sehr treffend als „Mut-mach-Buch“ angekündigt wird.

Das kursiv gedruckte Gedicht aus der Feder der Autorin zu Beginn des Buches verdeutlicht auf sehr realistische Art und Weise die Situation und die Gedanken einer Betroffenen während einer Schmerzattacke – Gefühle, die von Frauen, die unter den Auswirkungen ihrer Endometriose leiden, nur allzu gut nachvollziehbar sind. Katy Buchholz gibt hier sehr gute Ratschläge, vor allen Dingen hilft ihr die eigene Lebenserfahrung dabei, das Befinden und die Emotionen einer betroffenen Frau bis ins Detail wiederzugeben.

Aufbau und Gliederung dieses Buches haben mir sehr gut gefallen. Im ersten Teil befasst die Autorin sich mit Fakten über die Krankheit – beginnend von den ersten Symptomen, über die Erstellung einer Diagnose, bis hin zur Behandlung. Sie geht hierbei auch sehr offen auf ihren eigenen Leidensweg ein. Ich mochte die einfühlsame Art, wie Katy Buchholz mit diesem Thema umgeht, sie hat mir zudem stets die Gewissheit vermittelt, dass hinter diesem Buch eine Person steht, die ganz genau weiß, wovon sie schreibt.
Mit dem Kapitel „Empathie für Menschen mit chronischen Schmerzen“ beginnt der praktische, und damit verbunden der für mich besonders wertvolle Teil dieses Ratgebers. Es folgen Praxistipps zum Thema Schmerzen, Schmerzbekämpfung bzw. Schmerzbewältigung und der Reaktion des Umfelds darauf. Die eigenen Regeln der Autorin zur Krankheits- und Schmerzbewältigung empfand ich als ungemein hilfreich und unterstützend. Sie nehmen optisch betrachtet zwar nur eine halbe bis eine dreiviertel Buchseite ein, umfassen aber ein riesiges Spektrum aus der Sicht einer Endometriose-Kranken, wobei nicht nur auf die physischen, sondern auch auf psychische Aspekte Bezug genommen wird. Was ich zudem als positiv erachte ist die Tatsache, dass bei der Vielzahl alternativer Schmerztherapien auch jene angeführt wurden, die für die Autorin selber nicht geeignet waren. Betroffene Frauen können jedoch aus all diesen Möglichkeiten wählen und für sich selber ausprobieren, welche der angebotenen Optionen zu ihnen passen. Die besten Tipps fand ich unter der Rubrik „Was kann noch helfen?“, Katys Hausmittel sowie die nachfolgenden weiteren Ratschläge für einen schmerzreduzierten Alltag. Ich bin zudem sehr dankbar, dass die Autorin an dieser Stelle ihr Rezept für einen krampflindernden selbstgemachten Frauentee zur Verfügung stellt und Tipps zur Zubereitung und Aufbewahrung gibt.

Da ich mich mit diesem Thema im Zusammenhang mit Endometriose bislang kaum beschäftigt habe, ist der Abschnitt über die Ernährung für mich von großem Wert. Hier erfährt man über Lebensmittel und Zubereitungsarten, ob diese sich positiv oder negativ auf Endometriose-Betroffene auswirken und bekommt sogar die Möglichkeit geboten, eigene Rezepte der Autorin auszuprobieren, die sie ihren Lesern auf beinahe achtzig Buchseiten zur Verfügung stellt.

Die im Anhang aufgelisteten zertifizierten Endometriose-Zentren, die Informationen zur Anschlussrehabilitation und Rehabilitation, der Erfahrungsberichte ihres Ehemannes sowie die abschließende Kurzübersicht über Katys aktuelles Leben mit Endometriose haben dieses Buch für meinen Geschmack perfekt abgerundet.

Fazit: „Endometriose – der Feind in meinem Körper“ ist ein sehr interessanter und hilfreicher Ratgeber über eine Erkrankung, an der unzählige Frauen leiden. Die meisten grundlegenden Fakten sind Frauen mit dieser Diagnose größtenteils bereits durch den laufenden Kontakt mit Ärzten und infolge eigener Nachforschungen bekannt. Katy Buchholz bietet ihren Lesern darüber hinaus einen durch wertvolle Praxistipps bereicherten Erfahrungsbericht aus ihrer ganz persönlichen Sicht, nämlich jener einer Betroffenen. Ich bin der Meinung, dass nicht nur Frauen mit Endometriose, sondern auch deren Angehörige von dieser Lektüre profitieren. Es wird zumindest ein größeres Verständnis für Menschen wecken, die täglich mit den Folgen ihrer Endometriose-Erkrankung und der Bewältigung ihres Alltags kämpfen. Eine ausgezeichnete Lektüre, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von LEXI
Früher flott, und heute Schrott?

Rezensionen von dorli:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Stick oder stirb!

Stick oder stirb! von Tatjana Kruse

Schwäbisch-Hall. Siegfried Seifferheld, ü-sechzigjähriger Ex-Kommissar und leidenschaftlicher Sticker, gibt seit kurzen einen Stickkurs in der JVA. Zu den Teilnehmern gehört auch Pjotr Jagelovsk, ein greiser Russenmafioso. Der schwerkranke Pjotr hat beschlossen, seine letzten Tage nicht hinter schwedischen Gardinen zu verbringen und einen spektakulären Fluchtplan ausgeklügelt.

Die Flucht gelingt - dummerweise stecken Siggi und sein Hund Onis plötzlich ungewollt mittendrin in der Befreiungsaktion und werden kurzerhand als Geiseln mitgenommen. Klar, dass Familie und Freunde nicht lange zögern, sondern alle Hebel in Bewegung setzen, um Siggi und Onis aus den Fängen des Bösen zu befreien. Nicht ruhig und mit Bedacht, sondern eher explosiv-ungestüm gehen sie dabei zu Werke – die Seifferhelds sind eben nicht zu bremsen, wenn einer der ihren in Gefahr ist….

…und damit nimmt ein großartiges Spektakel seinen Lauf – auf den Leser wartet ein herrlich turbulentes Abenteuer mit viel Wortwitz, bissigen Dialogen und reichlich Situationskomik.

„Stick oder stirb!“ war mein erster Ausflug in das Seifferheld-Universum und ich bin rundum begeistert von Siggi und seinem Anhang. Auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände war ich schnell mit den Akteuren vertraut – das skurrile Personal, das Tatjana Kruse hier ins Rennen schickt, muss man einfach mögen. Jeder Einzelne bringt mit seinen Eigenarten, Besonderheiten und Macken eine Menge Schwung in die Handlung und trägt damit kräftig zur Unterhaltung bei.

Wortwitzig, pointenstark, situationskomisch, spannend – Tatjana Kruse sorgt mit ihrem siebenten Seifferheld-Krimi für pures Lesevergnügen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von dorli
Stick oder stirb!

Rezensionen von kkarin:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Amourös-erotischer Leckerbissen für Zwischendurch

The One Best Man von Piper Rayne

Zum Inhalt:
Victoria hat sich vor zwei Jahren von ihrem Anwaltsgatten scheiden lassen und ist von L.A. in ihre Heimatstadt Chicago zurückgekehrt, um ihrer an Multipler Sklerose erkrankten Mutter beiseite zu stehen. Doch im Moment ist zum Glück noch das Gegenteil der Fall, denn ihre Mutter unterstützt Victoria tatkräftig, die neben der Betreuung der 7jährigen Jade auch noch den neuen Job und ihren College-Abschluss unter einen Hut zu bringen versucht.

Wofür sie im Moment keine Zeit und Lust hat: Männer, vor allem Anwälte!

Als sie ihre Tochter zur Schule bringt und diese auf ihren Freund Henry trifft, steht plötzlich auch dessen Big-Brother, der gutaussehende Reed Warner, vor Victoria. Exakt jener Reed, der auch der „best man“ (Trauzeuge) von ihrem Ex Pete war! Der sich auch den Rechtswissenschaften verschrieben hat!
Wird Victoria es nochmals wagen, sich auf einen Mann einzulassen und wird sie bereit sein, ihr Beuteschema gar zu überdenken?

Meine Meinung:
„The one best man“ ist Teil 1 der neuen dreibändigen Law-and-Order-Reihe des Autorenduos Piper Rayne, einem Pseudonyms zweier USA-Today-Bestseller-Autorinnen, die durch Witz, Esprit, Direktheit, köstlichen Dialogen und zweideutigen Anspielungen – insbesondere im SMS-Verkehr, überzeugen.

Obwohl es mein erstes Piper Rayne-Werk ist, hat mich das Buch sofort abgeholt, da die Protagonistin mitten im Leben steht und sich mit den Mehrfachbelastungen einer alleinerziehenden Mutter, die sich auch beruflich entfalten möchte, auseinandersetzt.

Besonders gelungen sind auch die beiden Freundinnen Victorias – die ebenfalls geschiedenen Chelsea und Hannah (zweitere zugleich Chefin und Self-made-Multimillionärin), die in Sex-in-the-City-Manier Victoria auf ihrem Weg zurück in die Männerwelt coachen und dabei frank und frei aussprechen, was manche sich nicht zu sagen wagt (zB spricht Chelsea vom „hotten“ Reed bloss noch als „Steak“), was zugleich auch ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.

Piper Rayne überraschen auch mit brillanten Nebenfiguren, die manchmal bloss einen Kurzauftritt haben (zB einer Ü50-jährigen im Lift, die Victoria den Tipp gibt, beim Treffen unter dem Mantel blank zu sein), der wunderbar beschriebenen Mutter Victorias, die ihrem Ex-Schwiegersohn ihren Unmut unverblümt ins Gesicht sagt und der Freundschaft zwischen Jade und Henry, der bei seinen Großeltern aufwächst, da seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen.

Ein wenig allzu gut haben es die beiden aber mit dem „best man“ Reed gemeint, der – dem Titel entsprechend – als derart makellos beschrieben wird, dass er nur einem Frauentraum entsprungen sein kann. Und gerade deshalb „funktioniert“ das Buch auch, weil lesende Frauen wissen, dass es einen derartigen Jackpot wohl kaum geben wird, man sich aber zwischendurch eine derartige Illusion guten Gewissens gönnen darf.

Fazit:
Witzig-spritzig-unterhaltsamer Liebesroman mit einer guten Portion Dramatik, Humor und Erotik, den man sich zwischendurch ruhig auch einmal gönnen darf. ;-) Der Cliffhanger am Ende verspricht bereits Spannung für Chelsea, der Band 2 gewidmet sein wird.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von kkarin
Amourös-erotischer Leckerbissen für Zwischendurch

Rezensionen von LEXI:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Wenn Gottes Licht in unser Leben fällt

Weihnachtswunder in den Bergen von Dockter Monika

Stephan und Linda Brenner haben für ihre beiden Kinder Julius und Josie eine ganz besondere Überraschung: sie planen, im heurigen Jahr das Weihnachtsfest in den Bergen zu verbringen, umgeben von großen Bäumen und ganz viel Schnee. Die beiden sechsjährigen Zwillinge sind begeistert und schmieden eifrig Pläne für dieses Abenteuer.

Unterwegs gerät das Auto jedoch in einen Schneesturm. Orientierungslos und blind vor Schnee weist ihnen eine Kerze in einem Fenster den Weg zu einer Hütte.

Der alte Bauer Hannes Brenner möchte dem Trubel um Weihnachten aus dem Weg gehen und verabschiedet sich von seiner Familie in die selbst gewählte Einsamkeit seiner Almhütte. Als es mitten im Schneesturm an seiner Türe klopft, öffnet der brummige und unnahbare Mann den Schutzsuchenden eher widerwillig seine bescheidene Unterkunft – und über kurz oder lang auch sein Herz.

Bei dieser Neuerscheinung von Monika Dockter handelt es sich um eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte, die von der Sehnsucht nach Wärme und Licht, von kindlicher Vorfreude und Vertrauen, und von tiefem Glauben erzählt. Die liebenswerten Figuren dieses Buches scheinen die biblische Herbergssuche in der eisigen Kälte der schneeverwehten Berglandschaft zu unternehmen. Und auch diesmal öffnet ein barscher, unfreundlicher und ruppiger Herbergswirt, der sich jedoch besinnt und den hilfesuchenden Menschen die Türe dann doch nicht vor der Nase zuschlägt. Mit vielen biblischen Bezügen, einem reizenden kleinen Geschwisterpaar und gepaart mit ihrem einnehmenden Schreibstil vermochte Monika Dockter es, mein Herz zu berühren. Ich hatte sehr viel Freude an der Lektüre dieses entzückenden Weihnachtsmärchens, das den Sinn von Weihnachten wieder ins Bewusstsein ruft und wo es darum geht, Licht in die Herzen der Menschen zu bringen.

Fazit: „Weihnachtswunder in den Bergen“ ist eine perfekte Einstimmung auf das Weihnachtsfest, ein wunderschönes Buch aus der Feder einer Autorin, deren Werke ich nur allzu gerne weiterempfehle.


Rezension von Alexandra Kaufmann, November 2018 (5 Bewertungssterne)

im Shop ansehen weitere Rezensionen von LEXI
Wenn Gottes Licht in unser Leben fällt

Rezensionen von Vicky:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Bringt das Feuer das Eis zum Schmelzen?

Hidden Legacy - Tanz des Feuers von Ilona Andrews

Der Roman hat ein tolles Cover, es gefällt mir sehr gut. Ich finde es ist dezent aber dennoch sehr ansprechend gestaltet, wirkt wie gezeichnet und weckt beim Betrachten sofort die Fantasie des Lesers. Außerdem ist es sehr schön anzusehen und passt ausgezeichnet zum ersten Teil.

'Hidden Legacy – Tanz des Feuers' ist der zweite Band einer neuen, spannenden und fantastischen Reihe des Autorenpaars Ilona Andrews und spielt ein paar Monate nach den Geschehnissen aus Teil eins.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf den neuen Fall von Nevada Baylor als Privatdetektivin und ihr erneutes Aufeinandertreffen mit Connor »Mad« Rogan holen. Der Roman umfasst einen Prolog, fünfzehn Kapitel sowie einen Epilog.


Ilona Andrews hat es erneut geschafft mich in den Bann von ' Hidden Legacy' zu ziehen! Ich habe diesen Teil, ebenso wie den vorherigen, regelrecht verschlungen und kann nun feststellen dass ich definitiv süchtig nach der Reihe bin!

Der Epilog verspricht interessante und äußerst spannende Ereignisse. Im Nachhinein muss ich allerdings sagen dass ich nicht auf alles vorbereitet war was kam, einiges war zu erwarten aber ich wurde stellenweise doch auch sehr überrascht! Ich bin absolut begeistert! Und ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich den Schreibstil liebe! Er ist sehr angenehm zu lesen wodurch man schnell vorankommt und die Seiten nur so dahin fliegen.

Abschließen möchte ich mit einer sehr wichtigen Frage aus dem Roman: >>Womit kannst du leben?<<

Fazit: Eine äußert gelungene Fortsetzung die meine Erwartungen und den ersten Band sogar noch übertrifft. Ich bin begeistert und finde dieser Teil ist sogar noch besser als der vorherige. ich warte nun sehnsüchtigst auf die Fortsetzung der 'Hidden Legacy'-Reihe des Autorenehepaars Ilona Andrews.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky
Bringt das Feuer das Eis zum Schmelzen?

Rezensionen von Vicky:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Das Problem ist der Rest der Welt

The Ivy Years - Solange wir schweigen von Sarina Bowen

Ich finde ‘The Ivy Years – Solange wir schweigen‘ hat ein sehr schönes Cover, es ist zwar recht einfach gestaltet aber dennoch ist es wunderbar und auf jeden Fall ein Augenfang. Außerdem passt es perfekt zu den anderen der Reihe.

Dieser Roman ist der dritte Band der Reihe ‘The Ivy Years‘ und besteht aus insgesamt fünfzehn Kapiteln.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich einen kurzen aber bereits recht guten Eindruck von der Geschichte rund um Michael Graham und John Rikker vom Eishockey-Team des Harkness-Colleges holen. In jedem Kapitel gibt es immer wieder Abschnitte aus Sicht der beiden Hauptfiguren – das finde ich sehr gut, denn so bekommt man einen guten Einblick in beide Personen. Natürlich treffen wir auch wieder auf alte Bekannte aus den anderen Bänden – das finde ich schön :-)


Vor jedem Kapitel ist die Erklärung eines Wortes bzw. Begriffes bezüglich Eishockey zu finden, dass finde ich toll und außerdem sehr informativ denn ich kenne mich bei dieser Sportart nicht wirklich gut aus.

Der Schreibstil von Sarina Bowen ist sehr angenehm, wodurch der Roman flüssig zu lesen ist, die Seiten fliegen nur so dahin. Allerdings war mir das bereits von ihren bisherigen Büchern bekannt und dadurch auch keine Überraschung für mich – ich hatte es sogar erwartet bzw. vorausgesetzt und wurde nicht enttäuscht!

Fazit: Absolut empfehlenswert! Ich werde die zukünftigen Bände dieser Reihe definitiv lesen und auch die Autorin selbst im Auge behalten und kann dieses Vorgehen auch jedem anderen nur wärmstens empfehlen!

Hier nur noch eine kleine Warnung an interessierte Leser und Leserinnen: die Erotikszenen zwischen den Männern gehen stellenweise doch sehr ins Detail.

Ich finde es aber interessant mal eine reine Männerliebe in den Hauptmittelpunkt des Geschehens zu stellen. Ich hoffe der Roman hilft mit einigen Vorurteilen in diese Richtung aufzuräumen und vielleicht zu ein bisschen mehr Toleranz zu führen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky
Das Problem ist der Rest der Welt

Rezensionen von Gluecksklee:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Meister der psychologischen Spannung

Der Abgrund in dir von Lehane Dennis

Für mich ist Dennis Lehane gleichbedeutend mit psychologisch geschickt aufgebauten Spannungsbögen und überraschenden Wendungen, die einem im sprichwörtlichen Sinn den Boden unter den Füßen wegziehen können. Auch „Der Abgrund in dir“ ist hier für mich keine Ausnahme, wenn sich Dennis Lehane dieses Mal auch ein wenig zu viel Zeit nimmt, bis die Handlung an Tempo aufnimmt.

Dafür nimmt sich Lehane viel Zeit, um Rachel als Protagonistin einzuführen. Man erfährt viel über sie: ihre Kindheit, ihre Zeit als Reporterin, die Traumata, die sie erfahren hat. Kurzum, man erhält einen Einblick in die Schlüsselmomente und -personen, die dafür gesorgt haben, dass Rachel so ist wie sie ist.

Dennis Lehane schafft es in diesem Werk, seinen Lesern vermeintlich bekannte Muster in Form der Handlungsweise seiner Charaktere vorzuführen, nur um dann alles, was man zu wissen glaubte, auf den Kopf zu stellen. Für mich haben gerade diese Momente im Handlungsstrang dazu geführt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Wer sich während der etwas in die Länge gezogenen Einführung von Rachel ein bisschen stört, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass das Durchhalten meiner Meinung nach wirklich belohnt wird.

Mein Urteil lautet daher, volle fünf Sterne für den „Neuen“ von Dennis Lehane.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gluecksklee
Meister der psychologischen Spannung