Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lilli33:
Prima Abschluss der Götterleuchten-Reihe
ACHTUNG: Dies ist der 4. Band der Götterleuchten-Reihe. Meine Rezension kann SPOILER zu den ersten drei Bänden enthalten.
Inhalt:
Die Titanen müssen endlich wieder begraben werden, doch die Voraussetzungen dafür sind denkbar schlecht. Zudem ist Josie auch noch schwanger und kann ihre Kräfte dadurch nicht voll auf den Kampf konzentrieren.
Schließlich lässt sich das Schicksal der Welt nur durch ein großes Opfer wenden.
Meine Meinung:
Nach dem Ende des 3. Bandes war ich sehr gespannt, wie Jennifer L. Armentrout die ganzen noch offenen Fragen und Probleme lösen würde. Und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung dieser Geschichte. Es gibt einige wirklich spannende Szenen und überraschende Wendungen, mit denen ich nie im Leben gerechnet hätte. So bleibt die Handlung durchweg sehr interessant.
Mochte ich bisher Josie mehr als Seth, so hat sich dies in diesem Band geändert. Seth hat sich dermaßen zum Positiven entwickelt, dass er nun mein Herz voll und ganz erobert hat. :-)
Mir haben die Szenen mit den beiden besser gefallen als in den vorherigen Bänden, weil sie noch gefühlvoller waren und mich zum Teil sogar zu Tränen gerührt haben. Lediglich die Beschreibung der Sexszenen fand ich zuweilen etwas plump, aber man kann halt nicht alles haben. ;-)
Die Götterleuchten-Reihe:
1. Erwachen des Lichts
2. Im leuchtenden Sturm
3. Glanz der Dämmerung
4. Funkeln der Ewigkeit
Rezensionen von yellowdog:
schwach
In Das Verbotene Zimmer nutzt die englische Autorin Sam Hayes drei zeitlich versetzte Handlungsebenen, die offenbar etwas miteinander zu tun haben, ohne das zuerst klar wird, was. Erzählt wird mal in erster Person, mal in dritter.
Diese verwirrend eingesetzten, stark konstruierten Schreibtechniken irritieren.
Ich halte das für eine schriftstellerische Schwäche. Auch bei der Charakterisierung der Figuren kann man nicht ganz zufrieden sein.
Nina, Ava, Frankie hätten das Potential als interessante Figuren gehabt, aber es dauert ziemlich lange, bis man mit ihr warm wird.
Der Plot ist letztlich konventionelle Thrillerkost. Hinzu kommt, dass der Roman anfangs wenig Schwung hat und sich streckenweise zieht, man könnte auch sagen, es dümpelt vor sich hin. Hart für ungeduldige Leser. Später nimmt die Handlung glücklicherweise an Tempo zu. Am Ende gibt es sogar Dramatik. Das ändert nichts daran, dass der durchschnittliche Roman einfach zu lang ist.
Rezensionen von dorli:
Der Teufel von Wacken
Der Teufel von Wacken von Heike Denzau
Itzehoe. Ulf Baumann plant mit seinen Söhnen Jannek und Roman sowie seinem Kumpel Devil einen neuen Coup: Sie wollen zeitgleich zwei Juweliere im Zentrum Itzehoes überfallen. Doch die Aktion läuft aus dem Ruder - als Juwelier Alexander Kromme eine Waffe auf die Diebe richtet, zögert Devil nicht und schießt Kromme mit seiner MP nieder…
„Der Teufel von Wacken“ ist bereits der sechste Fall für Lyn Harms und ihr Team – für mich war dieser Krimi der erste, bei dem ich den Ermittlern von der Kripo Itzehoe über die Schultern geschaut habe.
Ich war schnell mittendrin im Geschehen und hatte schon nach wenigen Seiten das Gefühl, mit allen Akteuren gut vertraut zu sein.
Heike Denzau lässt den Leser nicht nur an den Ermittlungen in diesem brisanten Fall teilhaben, man begleitet auch die Banditen auf Schritt und Tritt und erlebt so Planung und Durchführung der Überfälle, die spektakuläre Flucht sowie das weitere Vorgehen intensiv mit. Obwohl man aufgrund dieser Erzählweise nicht wie bei anderen Krimis über Täter und Motiv miträtseln kann, bleibt die Handlung hochgradig spannend, da die Autorin mit Devil einen Bösewicht ins Rennen schickt, der von Anfang bis Ende unberechenbar ist, und man daher nie weiß, in welche Richtung sich das Geschehen drehen wird.
Die Autorin hat ein sehr gutes Händchen für Figuren. Die Akteure bekommen allesamt schnell ein Gesicht, wirken echt und handeln glaubwürdig. Besonders gut gefallen haben mir die Dialoge, weil Heike Denzau ihre Akteure mit unterschiedlichen Sprechweisen ausgestattet hat. Die derbe Sprache der Räuber, das muntere Geplänkel in den Familien, die Frotzeleien unter den Polizeikollegen – je nach Situation und Personenkreis ändern sich Ton und Wortwahl. Das macht die Handlung besonders lebhaft und authentisch.
Auch die Darstellung der Schauplätze ist sehr gut gelungen, vor allen Dingen das Festivalgelände in Wacken und die zum Teil recht skurrilen Besucher werden sehr bildlich beschrieben, so dass man sich die Gegebenheiten dort prima vorstellen kann.
„Der Teufel von Wacken“ hat mir sehr gut gefallen - ein Krimi, der mit interessanten Charakteren und einer überaus spannenden Handlung punkten kann.
Rezensionen von yellowdog:
Wohlfühlbuch
Der Winter der Wunder von Debbie Macomber
Katherine, durchgängig von ihren Freunden K.O. genannt, ist eine temperamentvolle Frau, die nicht zögert, deutlich ihre Meinung zu sagen. Besonders zu dem Kinderpsychologen Wynn Jeffries, Er betont in seinem Buch die Freiheit des Kindes und lehnt es ab, den Kindern vorzumachen, es gäbe den Weihnachtsmann.
Für Katherine ist das nicht akzeptabel. Die beiden prallen in einem heftigen Wortgefecht aufeinander, aber dann entsteht auch eine Anziehungskraft zwischen ihnen.
Der Konflikt pro- oder Anti-Weihnachten bleibt aber zunächst.
Dann gibt es noch den Aspekt, dass Katherine für ihre Freunde oder auch gegen Bezahlung Weihnachtsbriefe schreibt, wobei sie die Realität ganz schön zusammenbiegt und beschönigt. Leider wird dieses Thema später im Roman zugunsten der Beziehungsgeschichte vernachlässigt, dabei hätte es da noch einiges an Potential für die Geschichte gegeben.
Debbie Macomber schreibt schon lange romantische Romane, die nebenbei einen kleinen Einblick in den gesellschaftlichen Zustand der USA zeigen. Einigermaßen konservativ, aber gemäßigt. Manchmal erinnern mich Passagen an die Serie Gilmore Girls, insbesondere beim Einsatz skuriller Nebenfiguren, z.B. Katherines Nachbarin LaVonne, die glaubt das zweite Gesicht zu haben und im Katzenstreu gesehen hat, dass Katherine und Wynn ein Paar werden.
Einige Szenen wirken aber auch überzogen und reichen ins Comichafte.
Debbie Macomber wurde auch bereits verfilmt, z.B. mit ihrer Cedar Cove-Serie.
Der Winter der Wunder, im Original Christmas Letters, ist aber der Blossom Street-Serie zuzuordnen.
Der Winter der Wunder ist sicher ein geeigneter Roman, sich auf Weihnachten einzustimmen. Er hat einen originelle Grundidee. Er ist einfach geschrieben, besitzt aber Humor, liebenswerte Charaktere und einen geschmeidigen Stil.
Rezensionen von KimVi:
Erschreckend realistisch!
NSA - Nationales Sicherheits-Amt von Eschbach Andreas
Erschreckend realistisch greift Andreas Eschbach in seinem neuen Roman die Idee auf, was gewesen wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer, Mobiltelefone, E-Mails und soziale Medien gegeben hätte, die das Regime, zur totalen Überwachung aller Einwohner, nutzen könnte.
Im Zentrum dieser fiktiven Handlung steht Helene Bodenkamp, bei der sich bereits früh das Talent zum Programmieren abzeichnet.
Nach Beendigung ihrer Schullaufbahn wird sie vom NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt, angeworben. Sie arbeitet dort für die Analysten, die sie beauftragen, unterschiedliche Abfragen zu programmieren. Denn in dieser fiktiven Welt wird alles in riesigen Datensilos gespeichert und kann durch Helenes Programme, ganz nach Bedarf, herausgefiltert werden. Da es kein Bargeld mehr gibt, hat der Staat Zugriff auf alle Geldbewegungen, Ein- und Verkäufe. Außerdem werden das Weltnetz, die Elektropost, tragbare Telephone, Foren und Komputer überwacht. Persönliche Tagebucheinträge, bei denen den Menschen vorgegaukelt wird, dass sie geschützt sind, werden ebenfalls gnadenlos ausspioniert. In diesem Staat bleibt nichts geheim.
Helene ist zunächst eifrig dabei und denkt nicht daran, welche Auswirkungen diese Programme für die überwachten Menschen haben. Das ändert sich allerdings, als sie einen fahnenflüchtigen Soldaten bei Freunden versteckt und feststellt, dass das System, durch geschickte Abfragen, trotzdem herausfinden könnte, wo er ist. In Helene beginnt sich Widerstand zu regen. Deshalb versucht sie das System zu unterwandern und im Kleinen etwas zu bewirken. In einem weiteren Handlungsstrang beobachtet man ihren Vorgesetzten Eugen Lettke, der die Möglichkeit der totalen Überwachung für seinen ganz eigenen Rachefeldzug nutzt und dabei einige Grenzen überschreitet.
Es gelingt Andreas Eschbach hervorragend, die angespannte, düstere und bedrohliche Atmosphäre, die in dieser fiktiven Welt herrscht, zu beschreiben. Man ist sich beim Lesen stets bewusst, wie groß die Gefahr einer Entdeckung ist und beobachtet entsetzt, welche Macht mit dieser totalen Überwachung verbunden ist. Die Charaktere wirken sehr lebendig. Man entwickelt spontane Sympathien, aber auch Abneigungen, und gerät dadurch bereits früh in den Sog des realistischen Szenarios. Fiktive Ereignisse werden geschickt mit wahren historischen Begebenheiten verknüpft, sodass das Ganze noch erschreckender wirkt.
Trotz der sehr umfangreichen Länge dieses Romans, habe ich mich beim Lesen keinen Moment gelangweilt. Andreas Eschbach konnte mich mit seinem intensiven Schreibstil, den eingestreuten Erklärungen und den Schicksalen der Hauptcharaktere, durchgehend in den Bann der Ereignisse ziehen und zum Nachdenken anregen. Von mir gibt es deshalb eine klare Leseempfehlung für dieses erschreckend realistische Szenario, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Rezensionen von dorli:
Das Blut des Löwen
Das Blut des Löwen von Mac P. Lorne
Frankreich/England 1204. Robin Hood und seine Frau Marian leben als Baron und Baronin de Lisse gemeinsam mit ihrem Ziehsohn Fulke ein beschauliches Leben in der Gascogne. Dass er ein illegitimer Sohn von Richard Löwenherz’ ist, ahnt der 8-jährige Fulke nicht einmal. Als Robin zu Ohren kommt, dass König John nach dem Tod von Königin Eleonore Suchtrupps durchs Land schickt, die nach einem Sohn Richards Ausschau halten sollen, wird die Gefahr für den lebhaften Jungen, der seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten ist, auf dem kleinen Anwesen am Fuße der Pyrenäen zu groß.
Robin beschließt, Fulke als Knappe an den Hof von König Sancho von Navarra zu bringen…
Mac P. Lorne stellt in dem dritten Teil seiner Robin-Hood-Reihe die tyrannische Herrschaft König Johns, den Weg zur Magna Carta sowie den 1. Krieg der Barone in den Mittelpunkt des Geschehens.
König John regiert mit brutaler Hand, das Land ist ausgeblutet und zerstritten. William Marschal, der Earl von Pembroke, befürchtet aufgrund der mangelnden Wehrhaftigkeit eine Invasion der Franzosen und bittet Robin Hood, für England zu kämpfen. Der legendäre Held kehrt in den Sherwood Forrest zurück…
Mac P. Lorne wartet auch in diesem Band wieder mit einer wahren Fülle an historischen Fakten und Themen auf und lässt den Leser damit an den vielfältigen Ereignissen, die die Menschen im 13. Jahrhundert in Westeuropa bewegt und beschäftigt haben, teilhaben. Der Autor erzählt dabei so fesselnd und unterhaltsam, dass jede Etappe, die Robin & Co. in diesem Roman zu meistern haben, zu einem spannenden Abenteuer wird. Geschickt platzierte Wendungen sorgen dafür, dass die Geschichte immer wieder neuen Schwung bekommt und die Sogwirkung bis zur letzten Seite nicht abreißt.
„Das Blut des Löwen“ hat mich rundum begeistert – eine gelungene Verknüpfung von historischen Fakten, Spannung und Unterhaltung, die schwungvoll erzählt wird und mir eine interessante, kurzweilige Zeitreise beschert hat.
Rezensionen von begine:
Leicht und locker
Der traumhafte Stoffladen von Amanda Kissel
Amanda Kissel schreibt leichte lockere Liebesromane.
„Der traumhafte Stoffladen“ hat schon einen inspirierenden Titel. So ein Stoffladen wäre auch mein Traum. Da würde ich auch gerne drin schwelgen. Aber so etwas passiert meist nur in Romanen.
Therese wird nach einer Fehlgeburt von ihrem Freund verlassen, sie war ihm zu trauernd.
Dann verliert sie auch noch ihren Job. Sie zieht zu ihrer Mutter. Witziger Weise kommt auch ihr Bruder wieder nach Hause.
Gott sei Dank gibt es Tante Babette mit ihrem Stoffladen.
Therese wäre gerne Modedesignerin geworden. In Liebesdingen ist sie teilweise etwas naiv.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und humorvoll. Der Roman hat keine großen Probleme, alles geht gut aus. Bei dieser Lektüre erwartet der Leser auch nichts anderes. So richtig etwas schönes für die Vorweihnachtszeit, in dem Zeitraum findet die Geschichte auch statt.
Rezensionen von Martin Jung:
Anmaßend und hochnäsig
Unterwegs im Land der Götter - Reisen durch Indien Pakistan Nepal von Karl-Ernst Peters
Eine langweilige Aneinanderreihung besuchter Sehenswürdigkeiten, mit ein paar Erlebnissen. Durch die Kolonialbrille beschreibt der Autor anmaßend und von ober herab das einheimische Leben. Primär werden die Länder als dreckig, unterentwickelt und gefährlich dargestellt. An echten Begegnungen mangelt es, da all-inclusive mit dem Kleinbus durch die Gegend gebrettert wird, es bleibt keine Zeit, die wahren Gesichter der Länder zu entdecken.
Für Reiseliteratur ungenügend.
Rezensionen von Martin Jung:
Anmaßend und hochnäsig
Unterwegs im Land der Götter - Reisen durch Indien Pakistan Nepal von Karl-Ernst Peters
Eine langweilige Aneinanderreihung besuchter Sehenswürdigkeiten, mit ein paar Erlebnissen. Durch die Kolonialbrille beschreibt der Autor anmaßend und von ober herab das einheimische Leben. Primär werden die Länder als dreckig, unterentwickelt und gefährlich dargestellt. An echten Begegnungen mangelt es, da all-inclusive mit dem Kleinbus durch die Gegend gebrettert wird, es bleibt keine Zeit, die wahren Gesichter der Länder zu entdecken.
Für Reiseliteratur ungenügend.
Rezensionen von Mag. Karin Pfeiffer:
Ein Pensionist findet eine sinnvolle Beschäftigung
Herr Kato spielt Familie von Milena Michiko Flasar
Herr Katō ist Pensionist. Seine Frau beginnt einen Tanzkurs. Er begegnet einer jungen Frau, die bei Familienfesten als Verwandte einspringt, um den Familenfrieden zu retten. Sie überredet Katō ebenfalls in dieser Branche zu arbeiten.
Seine Frau hat ihm den Wunsch nach einem kleinen Hund abgeschlagen.
Er langweilt sich und weiß nichts mit der Zeit anzufangen, die ihm jetzt ungewohnt zur Verfügung steht. Also lässt er sich auf das Abenteuer ein und entdeckt neue Seiten an sich.
Seine Frau bemerkt nichts davon. Sie ist mit der eigenen neuen Situation zu beschäftigt.
Liebenswerte Erzählung über das Problem mit dem Ruhestand.









