Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Sch.:
Eisskulpturen mit mörderischem Inhalt...
Winterkalt von Catherine Shepherd
Kurz zum Inhalt:
In Köln wird an einem gut einsichtigen Platz eine beleuchtete Eisskulptur gefunden - darin verborgen eine tote junge Frau, in einem weißen Kleid und mit einem Spiegel in der Hand.
Die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz kann sich nicht erklären, wie das Opfer in das Eis gekommen ist und so schön drapiert werden konnte.
Und ihr Freund, Kriminalkommissar Florian Kessler, findet keinen einzigen Zeugen. Es kann doch nicht sein, dass niemand gesehen hat - selbst nachts - wie eine riesige Eisskulptur herangeschafft und aufgestellt wurde?
Bald wird eine weitere Eisskulptur gefunden.
Können Julia und Florian den Täter finden und stoppen, bevor noch eine junge Frau sterben muss?
Meine Meinung:
"Winterkalt" ist der 3. Band um Julia Schwarz und Florian Kessler, ist aber in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Alle vorherigen Erlebnisse bzw. Infos aus dem Privatleben werden geschickt ins Geschehen verwoben.
Der Schreibstil von Catherine Shepherd ist flüssig und schnell zu lesen, auch aufgrund der kurzen Kapitel. Die handelnden Personen sind detailliert und lebendig ausgearbeitet.
Das Buch geht gleich nervenzerreißend los, als man aus der Sicht einer jungen Frau miterlebt, wie diese in Eiseskälte erfrieren muss. Einfach nur schauderhaft und es wird einem beim Lesen eiskalt.
Der Spannungsbogen wird konstant aufrecht gehalten, und fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann.
Auch kommt relativ zu Beginn die junge Ballerina Annabell ins Spiel, bei der man zuerst befürchten musste, dass sie das nächste Opfer des Eiskünstlers wird. Erst nach und nach wird ihre Rolle in dieser Geschichte aufgedeckt.
Die Autorin schafft es wunderbar, dass man als Leser im Dunkeln tappt. Man bekommt viele Opfer und Täter präsentiert, und doch kann man erst kurz vor Schluss den wahren Täter erahnen. Auch den Grund für die Taten des Mörders erfährt man erst nach und nach.
Die Ermittlungsarbeiten konnte man wirklich gut nachvollziehen, es war alles realistisch und hat sich peu à peu aufklärt. Die Auflösung war stimmig, authentisch und nachvollziehbar und es war ein richtig tolles Lesevergnügen!
Ebenfalls sind die privaten Nebenhandlungen sehr interessant; diese machen die Charaktere richtig lebendig.
Das Cover passt auch sehr gut, zeigt es doch eine Ballerina (Annabell), die aussieht, als würde sie in Schnee und Eis tanzen.
Fazit:
Fesselnder und atemberaubender Thriller, der es einem fast unmöglich macht, den Täter zu enttarnen. Für mich hat dieses Buch alles, was einen perfekten Thriller ausmacht. Tolles Lesevergnügen!
Rezensionen von jiskett:
Schöne Liebesgeschichte
Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders von Jennifer Snow
"Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders" erzählt die Geschichte von Abigail, die sich vor kurzem von ihrem langjährigen Partner - einem professionellen Eishockey-Spieler - getrennt hat, und Jackson, dem besten Freund ihres Exmannes. Die beiden kennen sich schon seit einigen Jahren, doch als Freunde kann man sie dennoch nicht bezeichnen, da Jackson ihr immer aus dem Weg gegangen ist, was sie nie verstanden hat.
Nach ihrer Rückkehr in ihre frühere Heimatstadt entstehen nun allerdings einige Verbindungspunkte zwischen ihnen, angefangen damit, dass Abigails Tochter Eishockey spielen möchte und er ihr Coach ist, wodurch sie oft miteinander zu tun haben. Und plötzlich ist, wie der Titel schon sagt, alles anders und die beiden kommen sich langsam, aber sicher näher... obwohl sie nicht sicher sind, ob sie sich wirklich aufeinander einlassen wollen.
Mir hat gut gefallen, dass das Gefühlschaos der Charaktere und ihre jeweilige Motivation realistisch geschildert wurden. Es war nachvollziehbar, dass Abigail nicht wusste, ob sie so kurz nach ihrer Trennung eine neue Beziehung beginnen wollte und auch die Überlegung, ob Jackson die beste Wahl wäre, war verständlich, vor allem, da die Scheidung schmerzhaft war und er zu Beginn das Verhalten seines Freundes zu unterstützen schien. Zudem will sie nie wieder einen Eishockey-Spieler daten, während er davon träumt, eine professionelle Karriere zu beginnen, was ebenfalls gegen eine Romanze spricht. Trotz aller dieser Hindernisse und den scheinbar logischen Gründen, wieso sie kein Paar werden sollten, können sie jedoch nicht gegen ihre Gefühle ankommen und Snow hat sehr schön dargestellt, wie ihr Verhältnis zueinander sich mit der Zeit verändert hat. Dabei erfährt man, dass in der Vergangenheit nicht alles so gelaufen ist, wie gerade die Protagonistin zu wissen glaubte und die kleinen Einblicke in die Jugendjahre der beiden waren interessant.
Es gibt ein paar Klischees, doch die Entwicklung der Liebesgeschichte war definitiv überzeugend und es wird deutlich, dass zwar auf den ersten Blick viel gegen eine Beziehung zwischen den Charakteren spricht, sie aber gut zusammen passen würden. Ich fand die beiden sehr sympathisch, muss allerdings sagen, dass ich ihr Verhalten manchmal ein bisschen frustrierend fand, beispielsweise, wenn sie sich ihre eigenen Gefühle nicht eingestehen wollten - selbst wenn ich aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen verstehen konnte, wieso gerade Abigail unsicher war und Angst hatte, erneut verletzt zu werden. Umso schöner war es zu sehen, dass sie sich nach und nach mehr geöffnet und ein neues Liebesglück in Betracht gezogen hat. Die verschiedenen Probleme, die ihnen im Weg stehen, wurden ebenfalls angemessen thematisiert und ich mochte das Ende sehr, auch wenn ich gerne noch weiter gelesen hätte. Ich bin nun sehr gespannt auf die anderen Bände, deren Protagonisten man in diesem Buch schon kennen gelernt hat.
Rezensionen von Josef Lüthold:
Gute Einführung in die Neuoffenbarung
Allein die Bibel? von Ralf Schuchardt
Biblische Erkenntnisse allein genügen heutzutage nicht mehr. In der Bibel fehlen z.B. klare Aussagen zur Unsterblichkeit der Seele und zur Reinkarnation. Die kirchliche Lehre von der Auferstehung des Fleisches (Neuschöpfung des Menschen) ist nicht mehr glaubwürdig. Deshalb sind nachbiblische Neuoffenbarungen notwendig und höchst willkommen.
Rezensionen von Josef Lüthold:
Gute Einführung in die Neuoffenbarung
Die Himmel geben Antwort von Peter Güllekes
Dieses Buch ist eine gute Einführung in die Neuoffenbarung von Jakob Lorber. Zwar ist das Lorber-Werk in seinen Aussagen nicht irrtumslos, doch es kann im christlichen Glauben eine grosse Hilfe sein.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Josef LütholdRezensionen von rewareni:
Eine berührende und unmenschliche Geschichte
Überleben von Gerhard Zeillinger
Als Walter 1924 als Sohn jüdischer Eltern geboren wurde, konnte noch niemand ahnen, welch schreckliche Jahre noch auf sie zukommen werden. Im österreischischen Bischofstetten wächst Walter mit seiner Schwester Gertrude noch unbkümmert auf, sein Vater ist ein angesehener Kaufmann und so können sie es kaum glauben, dass sie 1938 plötzlich verhaftet werden und man sie ein Jahr später zwingt ihr gesamtes Hab und Gut zu verkaufen.
In Wien gelandet beginnt Walter die Ausbildung zum Schlosser, wo er schon bald Wohnungen von SS- Angehörigen oder Nazis instand halten muss. Sämtlich Versuche seines Vaters nach Amerika auszuwandern schlagen fehl und so landen er und seine Familie 1942 im Ghetto Theresienstadt. Es folgen noch weitere Stationen wie das KZ Auschwitz - Birkenau, wo nun Walter alleine ist und miterleben muss, wie Menschen verhungern, von brutalen Kapos ermordet werden und man Juden aus- selektiert und in den Verbrennungsöfen ermordet. Unmenschliches hat Walter gesehen und erlebt. Er wiegt nur mehr 37 kg und schon mehr tot als lebendig, erfolgt für ihn und seine Kameraden der sogenannte ,, Todesmarsch´´, den er nur dank hilfsbereiter Mithäftlingen überlebt.
Der Literaturwissenschaftler und Historiker Gerhard Zeillinger, hat in jahrelanger, intensiver Recherche mit Zeitzeugen und Originaldokumenten, das berührende Buch ,, Überleben - Der Gürtel des Walter Fantl ´´ geschrieben.
Die Lebens- und Leidensgeschichte des Protagonisten, der einer der letzten noch lebenden Zeitzeugen ist, ist ein Einblick in eine der dunkelsten Geschichte aus der Zeit als Hitler in Österreich einmarschiert ist. Ich mag mir gar nicht vorstellen, welch furchtbare Erinnerungen bei Walter Fantl hervorgerufen wurden, als er gemeinsam mit dem Autor an der Entstehung des Romanes gearbeitet hat. Das Buch beginnt im Grunde nach dem Krieg 1945 als Walter in das zerstörte und zerbomte Wien zurück gekehrt ist. Hier bekommt man anschaulich ein trostloses Bild von den Menschen, die zumeist ohne Familie, ohne Hab und Gut in eine Stadt zurück kommen, in der Juden nicht mehr erwünscht sind. Der erwähnte Gürtel ist das einzige, das Walter noch besessen hat und für ihn war dieser Gegenstand das Wertvollste, was er in seiner Gefangenschaft besessen hat, ohne ihn, wäre sein Überlebenswille schon sehr viel früher gebrochen.
Die beschriebenen Szenen über brutale Misshandlungen, über die Vernichtung der Juden in den Krematorien sind so bildhaft und intensiv, dass es mir oft nicht möglich war, weiter zu lesen. Diese Unmenschlichkeit, wie immer wieder einfach zur Belustigung der SS Leute Juden mit perfinden Spielen umgebracht wurden, haben mir immer wieder die Tränen aufsteigen lassen. Besonders emotional sind die Stellen, bei denen Walter Fantl selbst aus seiner Erinnerung heraus dem Leser etwas berichtet.
Der Autor hat einen Teil der unschönen Geschichte aus der Hitlerzeit beeindruckend nieder geschrieben und die Geschehnisse in den Lagern sind emotional, beschämend, traurig und manchmal so unglaublich ob der Grausamkeiten, dass ich jedem Überlebenden nur meinen Repekt zollen kann. Ich habe selten so ein Buch gelesen, das über wahre Begebenheiten so direkt und brutal berichtet.
Wie herzlos und unmenschlich Walter diese Zeit erlebt hat kommt aus vielen Textstellen beeindruckend hervor:
,, Dann bin ich zu einem Kapo hin und habe gefragt : Was ist mit den anderen? Wo ist mein Vater? Und der schaut mich an und zeigt auf einen der Schornsteine und sagt: Siehst du den Rauch? Das sind die anderen, das ist dein Vater.``
,, Überleben´´ von Gerhard Zeillinger, eine absolute Leseempfehlung.
Rezensionen von heinoko:
Kammerspiel zu dritt
Liebe ist die beste Therapie von Osborn John Jay
Mit dem Buch habe ich ein großes Problem. Ich konnte es nicht unvoreingenommen lesen, weil ich mein psychotherapeutisches Fachwissen beim Lesen nicht ausblenden konnte. So war ich teils verwundert, teils nahm ich kopfschüttelnd die Vorgehensweisen der Therapeutin zur Kenntnis, teils auch ebenso kopfschüttelnd die Verhaltensweisen der Probanden und ihren geschilderten Weg des reiferen Miteinanders.
Der Autor ist nicht „vom Fach“. Vielleicht hat er selbst eine Paartherapie erfahren und aus seinen daraus resultierenden persönlichen Erkenntnissen einen Roman gebastelt. Dazu sollte man vielleicht auch noch berücksichtigen, welch anderen Stellenwert therapeutische Interventionen in Amerika haben im Vergleich zu Deutschland. Wie auch immer – für mich war der Roman leider kein Aha-Erlebnis.
Der Roman ist inszeniert wie ein Kammerspiel: Das gesamte Geschehen spielt sich ausschließlich in der Praxis der Paartherapeutin Sandy ab. Dort suchen Steve und Charlotte, Mitte 30, zwei Kinder, seit einiger Zeit getrennt lebend, Rat und Beistand. Beide hatten in der Zwischenzeit Affären, und doch gibt es etwas zwischen den beiden, das sie, ohne dass sie es sich wirklich eingestehen wollen, noch hoffen lässt. Dem Leser wird anhand des Verlaufs der Therapiestunden klargemacht, dass ein Teil der Problematik in der unterschiedlichen Art und Weise der Kommunikation zwischen den Ehepartnern liegt. Sorry, aber für diese Erkenntnis braucht es keine 300 Seiten. Auch nicht für die Erkenntnis, welche Verletzungen Ehebruch mit sich bringt. Die geschilderten Vorgehensweisen/Fragen der Therapeutin sind so oberflächlich, so nichtssagend, dass sie im realen Leben mit Sicherheit keine großen Entwicklungen von Paaren in Not hervorrufen würden. Dass wir als Leser dann auch noch immer wieder in die Gedankenwelt der Therapeutin mit ihren eigenen Problemen hineingezogen werden, empfinde ich als absolut störend und unnötig.
Als Roman ist das Buch mäßig fesselnd, es fehlt der Spannungsbogen, es fehlen Höhen und Tiefen, es fehlen überraschende Entwicklungen oder echte Aha-Erlebnisse. Wer glaubt, er würde durch das Buch etwas über kompetente Paartherapie erfahren, sei gewarnt. Denn es ist und bleibt ein Roman, also per definitionem eine fiktive Lang-Erzählung, mehr nicht.
Rezensionen von Lotta:
Hochspannender, unvorhersehbarer Thriller!
Todeskäfig von Ellison Cooper
Zwei Streifenpolizisten entdecken in Washington D.C. die Leiche eines Mädchens. Sie ist in einem Tierkäfig verdurstet.
Special Agent Sayer Altair wird mit der Leitung dieses Falles beauftragt und bald stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mädchen um die Leiche eines Senators handelt... Nun beginnt ein Spiel gegen die Zeit und die Medien.
Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Schnell stellt sich Spannung ein, die daran hindert, überhaupt mit dem Gedanken zu spielen, das Buch beiseite zu legen.
Sayer Altair ist neben ihrer Tätigkeit als Agent noch Forscherin, auch auf dem Gebiet von Serienkillern. Dieser wissenschaftliche Einschub bringt immer mal wieder ein bisschen Abwechslung und hilft ihr bei den Ermittlungen.
Interessant ist vor allem, dass dieses Buch von Frauenpower lebt, denn auch Sayers Chefin ist weiblich und somit spielen Männer eher in Form von Partnern oder Helfern im Fall eine Rolle.
Insgesamt entwickelt sich ein hochspannender, unvorhersehbarer Thriller, der Lust auf mehr mit der Beteiligung von Sayer Altair macht. So bewerte ich mit 5 von 5 Sternen!
Rezensionen von Josef Lüthold:
Die Neuoffenbarung kritisch würdigen!
Licht aus dem Neuen Wort von Michael Nolten
Biblische Erkenntnisse allein genügen heutzutage nicht mehr. In der Bibel fehlen z.B. klare Aussagen zur Unsterblichkeit der Seele und zur Reinkarnation. Die kirchliche Lehre von der Auferstehung des Fleisches (Neuschöpfung des Menschen) ist nicht mehr glaubwürdig. Deshalb sind nachbiblische Neuoffenbarungen notwendig und höchst willkommen.
Rezensionen von heinoko:
Ein Buch wie eine Matroschka-Puppe
Das Museum der sprechenden Tiere von Helen Cooper
Was für ein unglaublich schönes Buch – das dachte ich spontan, als ich das so überaus schön gestaltete Exemplar in Händen hielt. Allein schon durch das gelungene Cover, das sowohl in Graphik als auch Haptik auffällt und mit dem Blick durchs Schlüsselloch in die Geschichte hineinziehen will, war ich positiv-neugierig geworden.
Als ich anfing, durch die Seiten zu blättern, war ich nach wenigen Minuten dem Buch restlos erlegen. Diese unglaublichen Zeichnungen, realistisch und doch fantastisch, präzise auf feinste Weise und liebevoll-detailliert ausgearbeitet, nahmen mich völlig gefangen, umso mehr als ich erfuhr, dass die Illustrationen allesamt von der Autorin selbst stammen.
Ben ist ein ganz normaler Junge, mal mutig, mal übermütig, nicht immer folgsam. Eines Tages findet er vor der Tür eine seltsame Einladungskarte: „Komm jetzt, oder komm nie!“ Von Neugier getrieben folgt er der Einladung in ein uraltes Museum, das abgerissen werden soll. Und schon ist er mitten in einem Abenteuer, das nicht nur ihn verändern wird…
Das Buch zu lesen, ist wie eine Matroschka-Puppe zu öffnen und immer weitere Puppen in deren Inneren zu finden. So öffnet sich im Buch Geschichte um Geschichte, teils real, teils fiktiv, immer aber auch magisch, teilweise gefährlich, teilweise verwirrend, teilweise erheiternd, immer aber spannend. Eine schier unerschöpfliche Fantasiewelt öffnet sich, in den unglaublichsten Farben und Schattierungen in Worte gefasst, wobei der häufige Wechsel zwischen Realität und Fantasy den Leser geradezu schwindlig macht. Und so ist die Stärke des Buches, nämlich die unerschöpfliche Fülle an Fantasie, gleichzeitig auch seine Schwäche. Denn es ist so reich an Magie, dass es ausreichend wäre für mehrere Bücher. Es ist so angefüllt mit Zauber, dass es irgendwann, zumindest in der ersten Hälfte des Buches, verwirrt, ermüdet, bis man gegen Ende des Buches dankbar wieder auf dem realen Boden der Geschichte landet, wobei hier wiederum die großartigen Illustrationen helfen. Auf jeden Fall ist es ein ideales Vorlesebuch, denn in einzelnen Häppchen gelesen entfaltet die Geschichte noch mehr ihres eigentlichen Wertes. Nämlich zu vermitteln, dass jeder Mensch den wahren Schatz und Reichtum in sich trägt. Wenn man an sich glaubt, an seine innere Stärke glaubt, gelingen wahre Wunder. Ein Buch zum Träumen schön, für Kinder ebenso wie für Erwachsene….
Rezensionen von begine:
Erinnerung
Das Museum der sprechenden Tiere von Helen Cooper
Die Beschreibung von Andre Herzbergs Roman „Was aus uns geworden ist“ machte einen interessanten Eindruck.
Richard, Eike, Anton. Michaela, Peter und Jacob sind Söhne jüdischer Eltern, die in der DDR aufwuchsen. Die Väter waren jüdische kommunistische Parteimitglieder. Die Politiker werden nie mit Namen erwähnt, obwohl Eikes Vater mit ihnen zu tun hatte und er es gerne gesehen hätte, wenn der Sohn sein Nachfolger geworden wäre.
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Nach der Grenzöffnung gibt es wieder neue Probleme.
Es ist die Geschichte der 6 Personen und deren Kinder aus der Erinnerung, ihrer Vergangenheit und Zukunft.
Es ging in dem Roman ziemlich viel hin und her. Immer wieder ging es um eine andere Person, die mal in der Gegenwart, dann wieder in der Vergangenheit war. Ab und an war der Stil etwas trocken, aber dann wieder interessant.
Trotz allem hatte mich dieser Roman doch gut unterhalten.










