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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

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Weihnachtliche Anthologie

Mit 12 Geschichten, die für jeden Geschmack und für jedes Genre etwas bereit halten, hat Olaf Lahayne mit die Wartezeit auf Weihnachten verkürzt. Mit seiner breit gefächerten Schreibkunst verzaubert mich der Autor mit Mystischem, regt mich zum Nachdenken an und entführt mich zurück bis zur Zeit um Jesu Geburt.

Aber auch einen Krimi bekomme ich vorgesetzt, genau so wie launige Unterhaltung.

Die Stories sind alle unterschiedlich lang und lassen sich leicht und zügig lesen. Hier und da halten auch österreichische Ausdrücke einzug, die vielleicht nicht jeder kennt, die sich aber durch den Text selbst erklären.

Wer also gerne gut gemachte kleine Weihnachtsgeschichten liest, der ist hier genau richtig.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:

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Krimi ohne Kommissar

Krimi ohne Kommissar mit Einblick in den braunen Sud einer Großstadt in einer Detailtreue, dass einem fast schlecht wird beim Lesen - und mit einem trostlosen Ende.
Der Teufel ist überall, ob braun oder eingebildeter Luzifer.
Gut geschrieben, spannend, zeitnah gesellschaftspolitisch engagiert - daher 4 Sterne.

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Rezensionen von Harakiri:

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Was bleibt?

Im Traum höre ich dich spielen von Genova Lisa

Karina und Richard haben sich erst vor kurzer Zeit getrennt als Richard an ALS erkrankt. Als er immer hilfloser wird, holt ihn Karina zu sich und pflegt ihn. Richard merkt erst jetzt, was in der Ehe schief gelaufen ist, kann es aber nicht mehr zurücknehmen. Und auch Karina hat etwas gut zu machen, die Pflege von Richard verlangt ihr jedoch alles ab.

Ein sehr eindringliches Buch. Richards schreckliche Krankheit nimmt auch den Leser sehr mit. Denn Richard berichtet selbst. Wie es ihm beinahe täglich schlechter geht. Wie er kämpft, nur um zu erkennen, dass er chancenlos ist. Wie sein Körper immer mehr den Dienst einstellt – ich musste teilweise sehr schlucken, weil mich die Erzählung sehr berührt hat.
Auch Karinas Sicht ist schrecklich. Sie hilft ihrem Mann wo es nur geht, muss aber erkennen, dass sie an ihre Grenzen stößt, als es Richard immer schlechter geht.
Genova hat in meinen Augen super recherchiert, stellt die Krankheit als den Schrecken dar, der sie ist. Und lässt auch die Angehörigen nicht außen vor, denn auch die leiden mit. Als Richards Atmung immer schwerer wird, müssen alle eine schreckliche Entscheidung treffen, hier hatte ich direkt die Tränen wegblinzeln müssen. Denn wie entscheidet man, ob man noch weiter lebt, die Tochter heiraten, evtl. Enkel zu sehen bekommt, oder ob man es dem Partner doch erspart, sich weiter um jemanden zu kümmern, der keine Chance auf Heilung mehr hat?
Das Buch hat, naturgemäß, eine trübe Grundstimmung, wirkt aber teilweise auch heiter und fröhlich, vor allem mit Bill, Richards Pfleger. „Und manchen gibt er die Freiheit, das zu tun, was sie können, solange es noch geht“. Dieser Satz macht klar: es sind manchmal Kleinigkeiten, die das Leben noch lebenswert macht. Wir verstehen das aber oft erst, wenn es zu spät ist.
Was mich ein wenig gestört hat waren die vielen Bezüge zu Musik. Klar, Richard war ein berühmter Pianist und das meiste fand ich ja auch gut beschrieben, nur teilweise war es dann doch etwas zu langatmig.
Fazit: Ein Buch, das traurig macht. Aber sehr schön geschrieben und sehr gut recherchiert ist.

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Was bleibt?

Rezensionen von dorli:

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Die Melodie des Mörders

Die Melodie des Mörders von Miriam Rademacher

England in der Vorweihnachtszeit. Während Pfarrer Jasper Johnson mit ausgewählten Gemeindemitgliedern für das alljährliche Krippenspiel probt, wird Organist Clifford St.Clare an seinem Arbeitsplatz hinterrücks erschlagen. Da Jasper der örtlichen Polizei eine Aufklärung des Falls nicht zutraut, bittet er seinen Freund Colin Duffot herauszufinden, wer dem gutherzigen Clifford den Garaus gemacht hat.

Eine ehemalige Künstlerkommune rückt schon bald in den Fokus der Ermittlungen - könnte ein dort vor über zwanzig Jahren geschehener Selbstmord etwas mit dem Mord an dem Organisten zu tun haben?

„Die Melodie des Mörders“ ist bereits der vierte Fall für Tanzlehrer im Ruhestand Colin Duffot und seine muntere Ermittlertruppe, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.

Miriam Rademacher hat einen angenehm zu lesenden, sehr unterhaltsamen Schreibstil. Die Autorin wartet mit einem frischen, natürlich wirkenden Humor auf und kann mit Situationskomik, lockeren Sprüchen und witzigen Kommentaren punkten. Auch wenn der Krimi nicht mit nervenaufreibender Höchstspannung daherkommt, lädt das verzwickte Geschehen den Leser zum Mitfiebern und Miträtseln ein.

Miriam Rademacher lässt ihren tanzenden Hobbydetektiv ohne Hektik und viel Action ermitteln. Genauso geruhsam, wie man sich den Alltag kurz vor Weihnachten in einem kleinen mittelenglischen Dorf vorstellt, sind auch Colins Nachforschungen – er sammelt Hinweise, hört sich um und fragt sich durch, bringt dabei seine hervorragende Beobachtungsgabe zum Einsatz und diskutiert und kombiniert mit seinen Co-Ermittlern Jasper und Norma bei Bratkartoffeln und Bier im Lost Anchor. Nach und nach kommt das Trio dem Täter auf die Spur, doch dieser lässt sich nicht so einfach dingfest machen…

Das Lesen und Mitermitteln hat mir wieder wahnsinnig viel Spaß gemacht - „Die Melodie des Mörders“ ist ein kurzweiliger Krimi, der mit liebenswerten Ermittlern und einer großen Portion Humor punkten kann.

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Die Melodie des Mörders

Rezensionen von Madlen:

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Spannende und originelle Fantasy

Die Melodie des Mörders von Miriam Rademacher

Dieses Buch zieht einen sehr schnell in seinen Bann. Man lernt Lucy kennen und begleitet sie beim Einleben in einer neuen Welt. Das ist sehr eingängig und detailreich beschrieben, so dass man sich schnell mittendrin fühlt im spannenden Geschehen. Es ist alles drin Spannung, eine Liebesgeschichte, die sich anbahnt und die unterschiedlichsten Charaktere und Gestalten, die sehr bildhaft beschrieben werden.

Ein tolles Buch, eher ab 13 oder 14 als ab 12. Ich bin schon sehr gespannt auf Band 2!

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Die Melodie des Mörders

Rezensionen von C. P.:

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Der Feind in den eigenen Reihen

Das Erbe der Macht - Band 14: Chronikblut von Andreas Suchanek

Die Zeit ist ein wichtiger Faktor - und die Zeit rennt: Um Alex vor dem drohenden Essenzfeuer zu retten planen seine Freunde, ihn zu entführen und von Johannas Vergessenszauber zu befreien. Doch wann lief schon mal eine Aktion problemlos, bei der Alex dran beteiligt war? Auf der anderen Seite der Welt versucht Leonardo da Vinci, etwas über die frühere Unsterbliche Cixi und den Onyxquader in Erfahrung zu bringen.

Und während er und Clara vergangenes Wissen erforschen, weitet Ellis unbemerkt seine Macht immer weiter aus…
Der 14. Band der Urban Fantasy Serie ist geprägt von Spannung, Action, Gefahr, Schmunzler und jeder Menge Ohjemine-Momenten, an denen Alex nicht ganz unschuldig ist. Es werden einige Rätsel gelöst, neue aufgeworfen und man kommt dem Geheimnis um den allmächtig wirkenden Ellis in kleinen Schritten auf die Spur, welcher bisher unerkannt von innen heraus agiert und sein Netzwerk spinnt. Unnötig zu erwähnen, dass der Autor mal wieder geschickt hier und da Situationen aufbaut, die immer kniffliger und unlösbarer zu werden scheinen, so dass man brennend erfahren möchte, wie die Protagonisten sich wohl diesmal retten werden.
Die Handlung hat seit Zyklusbeginn stark an Fahrt aufgenommen, ich bin regelrecht durch diesen Band durchgefiebert und freue mich schon auf Band 15 der Serie. Einfach fantastisch! Die Vorgängerbände der Serie sollte man zum besseren Verständnis gelesen haben.

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Der Feind in den eigenen Reihen

Rezensionen von yellowdog:

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Der Junge, der zu viel fühlte

Der Junge, der zu viel fühlte von Lorenz Wagner

Es gibt im Unterhaltungsfernsehen/Kino viele Klischees über Autisten, die offensichtlich der Realität nicht genügen. Das Buch „Der Junge, der zu viel fühlte“ ist mit das erste, was ich über Autismus lese, dass die emotionale Lage der Betroffenen deutlich macht.Und es enthält auch noch relativ neue Erkenntnisse.

Basierend auf seiner Reportage über Henry Markram und seinen autistischen Sohn Kai gestaltet Lorenz Wagner dieses Buch. Man lernt Henry und Kai und Kamilla gut kennen, sie sind sympathisch und man muss froh sein, dass sie sich haben.

Das Verdienstvolle an dem Buch ist die Form, wie das vermittelt wird. Es ist ein biographisches Buch, aber teilweise auch erzählerisch ausgestaltet. Zudem werden die Figuren respektvoll und liebevoll behandelt.

Autismus hat viele Ausprägungen, die Diagnose ist nicht einfach.
Wenn man bedenkt, wie wenig über Autismus früher bekannt war bzw. wie viel Fehlbeurteilungen es darüber gab, kann man hoffen, das neue Erkenntnisstände die Einschätzung der Gesellschaft weiter verändern werden.
Ein lehrreiches Buch, das Menschen vorstellt, die man nicht so schnell vergisst.

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Der Junge, der zu viel fühlte

Rezensionen von Vicky:

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Liebe ist gnadenlos. Liebe ist grausam.

Scandal Love von L. J. Shen

Scandal Love ist der dritte Band der 'Sinners of Saint'-Reihe der Autorin L. J. Shen.



Das Cover ist toll, gefällt mir sehr gut und passt zu den anderen der Reihe. Ich finde die Farbe passt gut zum schwarz weißen Hauptteil und ist sehr harmonisch.



Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um den dreiunddreißigjährigen Trent Rexroth, seine Tochter Luna und seine neue Assistentin die achtzehnjährige Edie Van Der Zee.

Der Roman umfasst einen Prolog, dreiunddreißig Kapitel sowie einen Epilog. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Edie und Trent geschrieben. Das finde ich gut und sehr abwechslungsreich, mir gefällt dieser Wechsel zwischen den Figuren da man so die beiden Sichten der jeweiligen Geschlechter besser versteht und sich so besser in die Geschichte einfindet.



Der Einstieg mit einem kurzen Text über Maßlosigkeit und das Kapitel aus Sicht von Edie fand ich sehr gut und wirklich super gelungen. Ich war von der ersten Zeile an vom Roman der Autorin L. J. Shen gefangen genommen. Ich kannte bisher keinen der Bände der Reihe aber das muss ich definitiv nachholen um die Freunde von Trent noch näher kennen zu lernen denn hier kamen sie ja nur kurz vor und ich bin nun richtig neugierig. Meiner Meinung nach macht es nichts wenn man die anderen Bände nicht kennt, mir zumindest fehlte nichts um diesen Teil hier zu verstehen.



Die Leseprobe am Ende hat sofort meine Lust auf die Novelle geweckt - ich muss sie mir unbedingt zulegen!

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Liebe ist gnadenlos. Liebe ist grausam.

Rezensionen von dorli:

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Die Tochter des Uhrmachers

Die Tochter des Uhrmachers von Morton Kate

In ihrem Roman „Die Tochter des Uhrmachers“ stellt Kate Morton ein altes Herrenhaus in den Mittelpunkt des Geschehens: Birchwood Manor. Hier spielt sich über die Jahrzehnte hinweg ein großer Teil der Handlung ab. Das Haus hatte im Laufe der Zeit unterschiedliche Funktionen inne, war ein Ort der Inspiration, später ein Internat für junge Damen, wurde schließlich zu einem Museum.

Seit dem folgenschweren Sommer 1862 hat Birchwood Manor eine Sprecherin: Birdie Bell. Birdie ist die Einzige, die nach den damaligen Ereignissen – der talentierte Maler Edward Radcliffe hatte Künstlerfreunde eingeladen, den Sommer mit ihm in seinem Landhaus zu verbringen, doch was großartig begann, endete tragisch mit dem Verschwinden einer Frau und dem Tod einer anderen – in dem Haus an der Themse geblieben ist.

Birdie ist die Tochter eines Uhrmachers. Sie wurde als Kind zu einer Diebin ausgebildet und war als junge Frau die Muse Edward Radcliffes. Seit dem verhängnisvollen Tag im Juli 1862 ist sie fest mit Birchwood Manor verbunden und begleitet den Leser jetzt als Erzählerin durch die anderthalb Jahrhunderte, die seitdem vergangen sind. Birdie kennt nicht nur die Geschichte und die Geheimnisse des Hauses, sie weiß auch von den vielfältigen Erlebnissen der zahlreichen Bewohner und Besucher zu berichten.

In einem in der Gegenwart spielenden Handlungsstrang trifft der Leser auf Elodie Winslow. Die junge Archivarin entdeckt in einem Karton neben einer uralten Aktentasche auch die Sepiafotografie einer ihr fremden wunderschönen Frau sowie die Zeichnung eines Hauses, das Elodie seltsam bekannt vorkommt. Schnell ist sie davon überzeugt, dass es sich bei dem Haus um jenes aus den Erzählungen ihrer bereits vor vielen Jahren verstorbenen Mutter handeln muss. Neugierig geworden, beginnt Elodie Nachforschungen anzustellen …

Kate Morton erzählt sehr anschaulich und wartet mit einer Fülle von Details auf. Der Roman besticht vor allen Dingen durch ein abwechslungsreiches Geschehen und einen vielschichtigen Handlungsaufbau – eine Vielzahl an Personen, häufige Perspektivwechsel, unterschiedliche Zeitebenen mit vielen Zeitsprüngen, verschiedene Schauplätze sowie diverse Nebenhandlungen verlangen besonders auf den ersten Seiten konzentriertes Lesen, um nicht den Faden zu verlieren.

Ich habe den Roman anfangs als zu ausschweifend und überbordend empfunden; das hat sich allerdings im Verlauf der Handlung gewandelt – einmal eingelesen, wollte ich immer mehr über die einzelnen Bewohner und ihre Erlebnisse und Geheimnisse erfahren und hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Geschichte noch reichhaltiger gewesen wäre, als sie sowieso schon ist.

„Die Tochter des Uhrmachers“ hat mir sehr gut gefallen – das Lesen dieser ineinander verschlungenen außergewöhnlichen Lebensgeschichten hat Spaß gemacht. Leseempfehlung für alle, die geheimnisumwobene Familiengeschichten mit einem leicht übersinnlichen Touch mögen.

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Die Tochter des Uhrmachers

Rezensionen von C. P.:

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Traum vs. Realität: Wo liegt die Wahrheit?

Die Tochter des Uhrmachers von Morton Kate

Noch so ein kitschiger Prinzessinnen-Roman? Das war mein erster Gedanke, als ich das Cover sah. Dabei lag ich sowas von daneben… Ja, eine Prinzessin gibt es wirklich. Und diese Prinzessin träumt auch ihr kleines Traumreich zusammen. Denn was die „Träumerin“ genannte Prinzessin träumt, wird tatsächlich Wirklichkeit.

Neben Einhörnern und Zuckerwatte hat sie jedoch auch Albträume, und mit ihnen gelangen tödliche Monster nach Dream City…
Jessica Blair erwacht ohne Erinnerungen in einem Motel. Eine Nachricht auf dem Spiegel sowie eine Rückfahrkarte ins Königreich der Träume, mehr Hinweise findet sie nicht. Als sie in diese zu einem Freizeitpark ausgebauten Stadt der Träumerin gelangt, gerät Jessica in einen fürchterlichen Albtraum, der sie beinahe das Leben kostet. Als sie gerettet wird, wird sie vom Sicherheitspersonal als frühere Kollegin wieder erkannt – doch wem kann sie trauen? Ihrem Vater? Früheren Freunden und Kollegen? Was geschah, dass sie ihr Gedächtnis verlor? Und welches Ziel verfolgte sie einst?
Im Königreich der Träume ist längst nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Das musste ich als Leserin schnell feststellen. Man erlebt den Roman aus der Sicht der Ich-Erzählerin Jessica, welche ebenso wenig weiß wie der Leser. Mir machte es Spaß, Vermutungen über Jessica und das Königreich der Träume anzustellen, die ich immer wieder korrigieren musste, wenn neue Informationen ans Licht kamen. Zudem wird das ganze von einer Art Mysterium überschattet, welches die Autorin geschickt aufbaut, um den Leser abwechelnd zu verwirren und ihm Neues zu bieten. Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten, um nicht zu spoilern. Was ich auf jeden Fall sagen kann: Kitschig ist der Roman keinesfalls, eher geheimnisvoll und dadurch mit einer angenehmen Spannung durchsetzt, welche vor allem in der dritten Sequenz an Fahrt aufnimmt.
Die Aufmachung des Hardcovers gefällt mir. Die drei als Sequenzen bezeichneten Abschnitte (welche jeweils als e-books erschienen) haben je ein Titelbild, welches wunderbar zum Inhalt passt. Ebenso sind die Abschnitte in den Sequenzen mit Krönchen versehen, wobei jede Sequenz ihr eigenes Krönchen hat. Wunderschöne kleine Details, die das Buch optisch aufwerten.
Wer Lust auf Fantasy hat, deren Rätsel nicht sofort durchschaubar sind, liegt mit „Königreich der Träume“ goldrichtig!

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Die Tochter des Uhrmachers