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Beeindruckender Auftakt einer faszinierenden Familiensaga

Die Schokoladenvilla von Maria Nikolai

Mit „Die Schokoladenvilla“ ist Maria Nikolai ein wundervoller historischer Roman gelungen! Die Geschichte versetzt uns Leser/innen in das Stuttgart zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurück, in eine Zeit, die geprägt ist von den Anfängen gesellschaftlichen Wandels und wirtschaftlichen Fortschritts.

Die Stadt Stuttgart, bekannt für den schwäbischen Erfindergeist, der viele Firmen in der Region in die Liga erfolgreicher Großunternehmen katapultiert hat, ist die Heimat der wohlhabenden Schokoladenfabrikanten-Familie Rothmann. Ein ganzes Jahr lang, über den Zeitraum des Jahres 1903, begleiten wir das Lieben und Leiden der privilegierten Familie und deren Dienerschaft. Im Mittelpunkt der Handlung steht Judith, die Tochter des Hauses, die eine wundervolle Hauptfigur darstellt - ihr herzliches, aufrichtiges Wesen und ihr stetiger Hunger nach Wissen haben mich sofort begeistert. Die Rothmann’sche Tochter liebt die Schokoladenmanufaktur ihrer Familie und genießt es, immer wieder neue schokoladige Köstlichkeiten zu kreieren. Sie träumt davon, eines Tages selbst im Familienunternehmen, für das sie lebt und atmet, in leitender Position tätig zu sein. Leider hat ihr gestrenger Vater, der von den übrigen Familienmitgliedern nur gesiezt wird, eine andere Zukunft für Judith geplant - sie soll sich, zum Wohle der Familie, in eine arrangierte Ehe fügen...mit einem Mann, der ihr verhasster nicht sein könnte. In Wilhelm Rothmanns Augen ist die Rolle der Frau unumstritten als Haushälterin und Kindererzieherin definiert. Soll Judith etwa dasselbe Schicksal erleiden, das ihre Mutter einst in eine tiefe Depression gestürzt hat?

Bereits das zauberhafte Cover - optisch so ansprechend gestaltet, dass ich es mir gerne als Bild an die Wand hängen würde, lädt zum Träumen ein. Es erweckt den Eindruck eines Stadtpalasts, der umgeben ist von einem winterlich verschneiten Wald. Imposant ragt der Prachtbau im Hintergrund hervor, ganz so, als würde das Gebäude all die favorisierten Werte des dort lebenden Hausherrn symbolisieren: Dominanz, Stärke und Respekt. Die modisch gekleidete junge Frau im Vordergrund der Abbildung hat diesem Haus jedoch den Rücken gekehrt, sie blickt nicht zurück. Sowohl die Hochglanzprägung des Buchtitels, der in elegant geschwungener Schrift das Cover dominiert, als auch die Hervorhebung einzelner Schneeflocken, die sanft vom Himmel zu schweben scheinen, verstärken die Hochwertigkeit dieses Buchcovers.

Mühelos beschwört die Autorin mit detaillierten Beschreibungen, denen eine ausführliche Recherche geschichtlicher Fakten zugrunde liegt, eine längst vergangene Zeit herbei. Von der edlen Raumgestaltung und Dekoration vornehmer Degerlocher Villen bis hin zu den Gerüchen in der Schokoladenfabrik oder der bitteren Armut in den Elendsvierteln der Stadt lässt die Autorin geschickt alle Feinheiten zu einem überwältigenden Gesamtbild verschmelzen und verknüpft die Handlung zu einem literarischen Kunstwerk aus historischer Geschichte und Fiktion.

Die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere begeistern mit viel Tiefe und wortgewandten Dialogen, teilweise auch in schwäbischer Mundart. Authentizität heißt das Zauberwort! Meisterhaft versteht Maria Nikolai es, Judiths bewegendes Schicksal als eine Frau, die in den steifen Konventionen vergangenen Epochen gefangen ist, während ihr Geist und ihre Seele einer zukünftigen, modernen Zeit angehören, gefühlvoll darzustellen. Auch das Innenleben der einzelnen Hausangestellten wird anschaulich beleuchtet und gibt Aufschluss über deren verschiedene Ansichten hinsichtlich der damaligen Klassengesellschaft. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist tief und vermehrt regt sich der Widerstand gegen die ungerechte Verteilung von Wohlstand.

Dieser emotionsgeladene Roman strotzt vor unerwarteten Wendungen und wartet mit bemerkenswerten geographischen Details auf, welche sich sowohl auf die Stuttgarter Region als auch auf das italienische Örtchen Riva sowie die Lagunenstadt Venedig beziehen. Ich habe - als ehemalige Einwohnerin von Stuttgart - großen Gefallen daran gefunden, von vertrauten Plätzen, Straßenzügen und sogar dem edlen Breuninger Kaufhaus zu lesen. Einen winzigen Abzug gibt es von mir für die beinahe zu ausführlichen Reisebeschreibungen am Nebenschauplatz, welche der Handlung zwischenzeitlich ein wenig das Tempo genommen haben.

Als kleines Schmankerl finden sich auf den Innenseiten des Bandes zwei Rezepte, die die Herzen aller Fans von Schokolade höher schlagen lassen werden. Zudem hat die Autorin einen umfangreichen Anhang hinzugefügt: eine Auflistung und (Familien-)Zuordnung aller erwähnten Personen - einschließlich Hintergründen zu historisch verbürgten Personen -, ein Glossar der wichtigsten zeitgenössischen Begriffe sowie Informationen zum historischen Hintergrund und der Kulisse des Romans runden das Werk ab.

Fazit: Ein inspirierender Roman über die Macht der Liebe, den Mut, gegen den Strom zu schwimmen, und darüber, dass man den Glauben an seinen persönlichen Traum vom Glück niemals aufgeben sollte. Ein Muss für Fans von Downton Abbey, (historischen) Frauenromanen und Familiensagas. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung dieses empfehlenswerten Werkes.

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Beeindruckender Auftakt einer faszinierenden Familiensaga

Rezensionen von Furbaby_Mom:

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Ein Muss für Fans von historischen Romanen und Familiensagas à la Downton Abbey

Die Schokoladenvilla von Maria Nikolai

Berlin, 1926. In der ostdeutschen Metropole pulsiert das kulturelle Leben. Die Schrecken des Ersten Weltkrieges verblassen langsam, sind nicht mehr omnipräsent. Es ist eine neue Zeit angebrochen, in der es gilt, das Leben zu feiern und an erdrückenden Konventionen zu rütteln. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist tiefer denn je und das mittellose Volk begehrt auf: es verlangt die Enteignung des Adels.

Dramatische Zeiten liegen vor der vornehmen Familie Reichenbach und am Ende des Jahres 1926 wird nichts mehr so sein, wie es einmal war.

Autorin Josephine Winter hat ein mitreißendes historisches Werk erschaffen, das mich restlos begeistert hat! Bereits das wunderschöne, in warmen Goldtönen gehaltene Cover sprüht vor glamourösem Esprit und die Abbildung weckt die Neugier darauf zu erfahren, auf welche Weise das Schicksal der elegant gekleideten jungen Dame mit dem imposanten Stadtpalais zusammenhängen mag. Sowohl die exquisite Schriftart des Buchtitels als auch die dekorativen Ornamente am Rande des Covers erinnern an schillernde Filmplakate und erzeugen einen hochwertigen Eindruck. Vage tauchen Bilder der aus dem Jahre 2013 stammenden Verfilmung des großen F. Scott Fitzgerald Klassikers „The Great Gatsby“ vor dem inneren Auge auf.

Im Fokus des Romans steht das Klassensystem der Weimarer Republik, welches am Beispiel der hochverschuldeten Fürstenfamilie Reichenbach, die mit aller Macht an ihrem distinguierten Ruf festzuhaltenden versucht, eindrucksvoll beschrieben wird. Jedes Familienmitglied hat eine andere Vorstellung davon, wie das finanzielle Desaster am besten abzuwenden sei. Familienoberhaupt Fürst Paul, der an das Ehrgefühl der Bürger/innen appellieren möchte, sieht sich zudem mit einem aufbegehrenden Sohn konfrontiert: Prinz Fridolin befürwortet die Ansichten der (antisemitischen) Deutschnationale Volkspartei, erhofft sich durch deren Unterstützung eine Rückkehr zur Monarchie - unabhängig davon, was diese Entwicklung für seinen besten Freund, den Juden Levi, bedeuten mag. Fürstin Juliane hingegen setzt alles daran, ihre drei Kinder vorteilhaft zu verheiraten - wahre Liebe ist ein Luxus, den sich die Familie nicht leisten kann und es müssen Opfer gebracht werden. Dies gilt auch für die Angestellten des Hauses, deren Essensrationen rigoros gekürzt werden bei gleichzeitiger Erhöhung des Arbeitspensums eines jeden Individuums. Einzig Prinz Georg und Prinzessin Ina leben unbekümmert in den Tag - so scheint es. Allerdings verbirgt jeder von ihnen ein Geheimnis, das die ungeschriebenen Gesetze der damaligen Gesellschaft aus den Fugen heben und für einen Eklat sorgen könnte.

Die leider so oft mit historischen Romanen einhergehende Langatmigkeit eines Werkes bleibt hier gänzlich aus, stattdessen wird die Spannung gekonnt bis zum Schluss aufrechterhalten. Spielerisch lässt die Autorin mit detaillierten Beschreibungen und authentischen, zeitgerechten Dialogen die Goldenen Zwanziger Jahre in der Weltstadt Berlin auferstehen und verzaubert mit tiefgründigen, emotional ansprechenden Charakteren. Besonders den sanftmütigen Prinzen Georg sowie die frisch verliebte Prinzessin Ina habe ich aufgrund ihrer Liebenswürdigkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuerungen sofort ins Herz geschlossen. Auch die elegante Dame des Hauses, Fürstin Juliane, ist mir nach und nach auf ganz eigensinnige Weise ans Herz gewachsen. Bemerkenswert hierbei ist nicht nur, dass die Leserschaft sich mühelos in die Gedankengänge der liebevoll gestalteten Protagonisten/innen hineinversetzen kann, sondern auch, dass J. Winter großen Wert darauf gelegt hat, neben dem Schicksal der privilegierten Familie ebenso das Lieben und Leiden des Hauspersonals mit gleicher Sorgfalt und emotionaler Intensität zu schildern. Witzige Nebencharaktere, die zum Teil in bester Berliner Mundart brillieren, tragen angenehm zum Gesamteindruck der Geschichte bei. Als ehemalige Einwohnerin Berlins hat es mich gefreut, über vertraute Straßenzüge und Plätze zu lesen. Einen bedeutenden Nebenspielplatz der Handlung nimmt das inzwischen leider zerstörte Künstlerlokal “Das Romanische Café“ ein, das einst als Anlaufstelle für Künstler/innen (und solche, die es werden wollten) galt.
Die Autorin scheut sich nicht, gewisse Fragen unbeantwortet zu lassen und die Phantasie der Leser/innen anzuregen. Die Sprache ist klar und die kunstvoll ineinander verflochtenen Handlungsstränge ergänzen sich zu einem wohlstrukturierten Gesamtwerk.

Den überaus flüssigen Schreibstil kann ich nicht genügend loben - selten habe ich einen historischen Roman gelesen, bei dem trotz erschütternder Schicksalsschläge und überraschender Wendungen ein Gefühl der Leichtigkeit überwiegt - das Leben geht weiter, weil es eben muss und weil es nicht anders kann; dies spiegelt sich auch in der bildreichen Wortwahl wider, die keine dauerhafte Tragik zulässt, sondern vielmehr das Leben und die Liebe zelebriert.

Fazit: Das Werk hat mich positiv beschwingt, ergriffen und faszinierter denn je mit dieser interessanten Epoche zurückgelassen. Ein Roman über Liebe, Loyalität, Familie und Freundschaft. Ganz großes Kino - besser geht es nicht! Zweifelsohne zählt „Das Palais Reichbach“ fortan zu meinen Lieblingswerken, daher gibt es eine uneingeschränkte und begeisterte Leseempfehlung von mir!

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Beeindruckender Auftakt einer faszinierenden Familiensaga

Rezensionen von PFIFF:

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Biographie des Schauspielers Christian Berkel

Der Apfelbaum von Maria Nikolai


Der Schauspieler Christian Berkel recherchiert in seiner Vergangenheit, um seine Großeltern und das Leben seiner Mutter besser kennenzulernen.
Er spricht mit seiner demenzkranken Mutter und versucht die Wahrheit von der Phantasie zu unterscheiden.
Seine Mutter lernt vor dem 1. Weltkrieg Otto kennen, der als junger Arzt eingezogen wird.

Sala fühlt sich in Deutschland nicht sicher und verbringt ihre Zeit in Paris, Madrid und Argentinien.
Als sie zurückkommt, gründet sie eine Familie. Doch der Krieg hat Spuren hinterlassen, Städte und Menschen zerstört, vor allem Menschen mit jüdischen Vorfahren.
Die Familiengeschichte von Christian Berkel ist interessant und kurzweilig zu lesen. Erstaunlich, wie gut sich der "Kriminalist" als Schriftsteller macht.

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Biographie des Schauspielers Christian Berkel

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Biographie eines Schwarzen mit Sendungsbewußtsein

Von dieser Welt von Baldwin James

In dieser Übersetzung des Originals von 1952 beschreibt Baldwin die Probleme eines schwarzen Jungen, der in einer Familie mit schwierigen familiären Verhältnissen aufwächst. Sein Ziehvater war schon kinderlos verheiratet, hat einen Sohn aus einer Beziehung, ist Prediger, streng und behandelt den kleinen häßlichen Jungen brutal.

Dieser beschließt, sich einen Weg zu suchen, der ihm Anerkennung und Achtung bringt.
Als ob der Gegensatz zwischen Schwarz und Weiß nicht schon groß genug ist, herrscht auch Zwistigkeit innerhalb der Kirchengemeinde.
Für die Jugendlichen und Frauen ist das Leben schwer und manchmal aussichtslos.
Der 1924 in New York geborene Baldwin beschreibt diese Probleme eindringlich und nüchtern und wird mit seinen Büchern zum Kämpfer für Gleichberechtigung, egal wo auch immer.

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Biographie eines Schwarzen mit Sendungsbewußtsein

Rezensionen von begine:

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Hamburg und New York

Von dieser Welt von Baldwin James

Linda Belago entführt ums mit ihren Romanen gern in die Fremde.
Der neue Roman „Die Villa an der Elbe“ ist ein schöner Familienroman in 2 Ebenen und 2 Orten. Im Jahre 1900 passiert es auf einer Schiffsreise. Die 17jährige Helena van der Haard soll den fiesen Reedersohn Gustav Clausen. Da gibt es vor Hoboken einen großen Brand.

Helena und ihre Freundin Klara werden von ihrer Familie getrennt. Die Familie trauert um Helene, aber ihre kleine Schwester Anni, glaubt nicht an ihren Tod.
2017 erbt Jonas Clausen in Hamburg die Reederei, die verschuldet ist. Da entdeckt er, das es ein Gold-Depot auf den Namen Clara Hauser in New York gibt, das nicht abgeholt wurde. Also reist er nach New York, aber so einfach geht das nicht mit dem Geld.
Claras Nachkommen haben auch gerade von dem Depot erfahren. Die Tochter Amelie braucht auch Geld.

Es ist eine nette Familiengeschichte um Clara Hausers überleben und Anni van der Haards weiterleben.
Die Geschichte ist oft etwas sprunghaft, es wird viel übersprungen. Na gut, sonst würde der Roman auch etwas lang.
Ich wurde von Linda Belagos Roman wieder gut unterhalten.

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Biographie eines Schwarzen mit Sendungsbewußtsein

Rezensionen von PFIFF:

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Stan Laurel Biographie

Von dieser Welt von Baldwin James


Arthur Stanley Jefferson, mit Künstlernamen Stan Laurel, resümiert sein Leben. Er ist alt, krank und vermisst seinen Freund und Partner Oliver Hardy, der schon vor ein paar Jahren gestorben ist.
Sein großes Vorbild war immer Charlie Chaplin. In Oliver Hardy, Bebe genannt, hatte er einen genialen Partner gefunden.

Doch unter dem Produzenten Hal Roach kommt es zu Streitigkeiten, einerseits weil Laurel sich unterbezahlt fühlt, andrerseits weil er seine Gagen an seine diversen abgelegten Ehefrauen verliert.
Im Rückblick erinnert sich Laurel an seine Familie in England, seine Erfolge in Hollywood und seine große Freundschaft zu Ollie.
Für mich war das Buch etwas mühsam zu lesen wegen der teils akribischen, umfangreichen Aufzählungen und andrerseits wegen der unzähligen F-Wörter, die fast jede Seite spicken.

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Biographie eines Schwarzen mit Sendungsbewußtsein

Rezensionen von begine:

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Nervenkitzel

Von dieser Welt von Baldwin James

Den Schriftsteller S.B. Caves kannte ich bis jetzt nicht.
Sein Thriller „Ich weiß, wo sie ist“ ist ganz schön spannend, da braucht man gute Nerven.
10 Jahre nachdem Francines kleine Tochter Autumn verschwunden ist, bekomt sie einen Zettel auf dem steht Ich weiß wo sie ist. Francine ist alarmiert, sie findet auch die Schreiberin.

Was sie da erfährt, erschreckt sie, gibt ihr Hoffnung und sie will ihre Tochter retten. Von ihrem geschiedenen Mann wird sie als Symolantin abgetan.

Eine gefährliche und aufregende Suche beginnt.
Daneben erfährt man wie es Autumn und noch vielen anderen Mädchen geht und was sie aushalten müssen.
Grausam und erschreckend.
Das Ende ist irgendwie offen.

S.B. Caves ist ein beeindruckender Debütroman gelungen.
Der Stil ist sehr gut. Es ist ein spannender aufrührender Thriller.

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Rezensionen von thora01:

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Sehr spannender 4. Fall für die Kommissare Faber und Waatstedt

Tödliches Pilsum. Ostfrieslandkrimi von Elke Nansen

Inhalt/Klappentext:
Ein überraschender Fund in Ostfriesland bringt einen nie aufgeklärten Vermisstenfall wieder ins Rollen. Im Ems-Jade-Kanal wird das versenkte Auto von Robert Gerber geborgen, einem brillanten Biochemiker, der vor fünf Jahren spurlos verschwand. Die Kommissare Richard Faber und Rike Waatstedt von der Kripo Emden/Leer nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf ein Drama.

Nur wenige Monate vor Roberts Verschwinden war seine dreijährige Tochter in einem Krankenhaus tragisch verstorben. Einiges deutet auf einen Todesengel hin, einen Krankenpfleger, der das Schicksal anderer in die eigene Hand nimmt. War Robert Gerber dem Todesengel zu nahe gekommen und musste seine Recherchen mit dem Leben bezahlen? Roberts Frau Bettina hofft, dass ihr Mann vielleicht doch noch am Leben ist. War er damals untergetaucht und hatte deshalb diese riesige Summe Bargeld abgehoben? Die Zusammenhänge bleiben unklar, aber eine wichtige Spur führt nach Pilsum. Und als dort die Leiche einer Frau auftaucht, erscheint der ganze Fall in einem neuen Licht …
(Quelle: Klarant Verlag)

Meine Meinung:
Sehr spannender und mit Überraschungen gespickter 4. Fall der Kommissare Richard Faber und Rike Waatstedt. Ich wurde von der Geschichte sofort wieder in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist sehr angenehme zu lesen und fesselt den Leser. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und zeigen in diesem Band neue und interessante Seiten von sich . Der Fall ist sehr undurchsichtig und führt die Ermittler zeitweise im Kreis herum. Die Autorin schafft mit einfachen Mitteln ein sehr hohes Spannungsniveau. Sie lässt die Ermittler sehr lange im Dunkeln tappen und führt damit den Leser gekonnte durch den Fall. Für mich sehr schön war wie die Autorin immer wieder das Privatleben der Ermittler einfließen ließ. Der Fall hat sich für mich sehr unvorhersehbar entwickelt. Das Ende war sehr spannend und ich habe mit den Ermittlern mitgezittert. Den Täter habe ich sehr lange nicht auf meinem Radar gehabt und wurde total überrascht.

Mein Fazit:
Wundervoller und spannender Kriminalfall der mich sofort mitgerissen hat.

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Sehr spannender 4. Fall für die Kommissare Faber und Waatstedt

Rezensionen von dorli:

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Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung

Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung von Lydia Schwarz

Europa im 22. Jahrhundert. Diktator Demokrit Magellan herrscht nach wie vor mit harter Hand in Mitteleuropa. Anna Tanner kehrt undercover als Agentin Talvi Korhonen aus dem finnischen Exil zurück in ihre alte Heimat, um gemeinsam mit ihren Freunden Fluchtwillige aus dem Land schleusen. Doch schon auf dem Weg zu ihrem als Tarnung dienenden Arbeitsplatz in einem Krankenhaus laufen die Dinge nicht wie geplant – nicht nur, dass Adonis Magellan, der Koordinator der Gruppe, sie urplötzlich im Stich lässt, um seine eigenen Pläne voranzutreiben, Anna wird auch aufgrund des großen Gewimmels am Bahnhof von ihren Mitstreitern getrennt und muss sich zunächst einmal allein durchschlagen…

„Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung“ ist der dritte und abschließende Band von Lydia Schwarz’ dystopischer Roman-Trilogie rund um die Studentin und Widerstandskämpferin Anna Tanner.

Auch wenn Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden für das Verständnis dieser Geschichte nicht unbedingt nötig sind, halte ich es für sinnvoll, die Teile in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da das Wissen über die vorherigen Ereignisse den Lesegenuss dieser spannenden, futuristischen Geschichte noch erhöht.

Lydia Schwarz hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder gefesselt von Annas Erlebnissen und habe gespannt das Geschehen verfolgt. Die Autorin erzählt sehr anschaulich, so dass ich mir nicht nur die Handlungsorte und die vorherrschenden Gegebenheiten bestens vorstellen konnte, ich konnte auch prima mit den Akteuren mitfiebern.

Anna ist eine junge Frau, die den Mut hat, sich gegen ein totalitäres Regime zu stellen und sich trotz angedrohter Strafmaßnahmen für die Schwachen und Unterdrückten einzusetzen. Ihr mittlerweile gefestigter christlicher Glaube hilft ihr immer wieder dabei, auch scheinbar ausweglose Situationen zu meistern.

Lydia Schwarz gelingt es ausgesprochen gut, dem Leser die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten zu vermitteln. Man wird mitgerissen von den vielen emotionalen Höhen und Tiefen und lebt und leidet Seite um Seite mit Anna und ihren Freunden mit. Zahlreiche Überraschungen und Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung in diesem düsteren und doch so realitätsnahen Zukunftsszenario auf einem hohen Niveau bleibt und die Sogwirkung bis zur letzten Seite nicht abreißt.

„Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung“ hat mich durchweg begeistert – absolute Leseempfehlung für alle, die spannende Geschichten mit Tiefgang mögen.

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Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung

Rezensionen von BarbaraM:

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Schöne Kurzgeschichten zur Adventszeit!

Advent, Advent … von Renate Blaes

Auf dem Hörbuch „Advent, Advent“ von Renate Blaes sind neun ganz unterschiedliche Geschichten zur Weihnachtszeit zu finden. Die Geschichten handeln von frisch Verliebten, Freunden, einem Witwer, Tieren, einem kleinen Jungen usw. Sie laden zum Schmunzeln, aber auch zum Nachsinnen und manchmal auch zum Wundern ein.

Meine Lieblingsgeschichte war die eines Witwers, dem seine erst verstorbene Frau zu Weihnachten sehr fehlt. Er reist zu seiner Tochter, verbringt dort das Weihnachtsfest und macht auf seiner Rückreise mit der Bahn eine für ihn ganz wundervolle Entdeckung.

Renate Blaes gelingt es in ihren Geschichten, ganz unterschiedliche Situationen auf den Punkt zu bringen und sie schafft ganz sensibel wunderbare Atmosphären.

Ich bin davon beeindruckt, wie schön und angenehm Dominic Kolb die einzelnen Geschichten liest. Als Leser konnte ich den einzelnen Geschichten sehr gut folgen und Dominic Kolb hat die Atmosphäre der einzelnen Geschichten wunderbar eingefangen.

Das Hörbuch „Advent, Advent“ ist 2018 erschienen und hat eine Laufzeit von insgesamt 72 Minuten.

Fazit:
Eine schöne und kurzweilige Hörreise zur Adventszeit.
Sicherlich werde ich den einzelnen Geschichten der CD noch öfters lauschen.

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Schöne Kurzgeschichten zur Adventszeit!