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Rezensionen von SLovesBooks:
Meine Meinung: Momentan gibt es eine derartige Masse an Büchern dieses Genres, dass man manchmal das Gefühl hat ein wenig den Überblick zu verlieren. Dieses Buch sticht aber durch sein bezaubernd schönes Cover definitiv heraus. Auch der Klappentext
Vicious Love von L. J. Shen
Meine Meinung:
Momentan gibt es eine derartige Masse an Büchern dieses Genres, dass man manchmal das Gefühl hat ein wenig den Überblick zu verlieren. Dieses Buch sticht aber durch sein bezaubernd schönes Cover definitiv heraus. Auch der Klappentext klang sehr interessant.
Die Geschichte hat mich richtig mitgenommen.
Sie handelt von zwei Menschen, die innerlich eigentlich so verletzt und kaputt sind, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass sie die wahre Liebe finden und sich darauf einlassen können.
Gerade was den männlichen Protagonisten Vicious angeht war ich nicht von Anfang an von ihm begeistert. Er ist ein äußerst schwieriger Charakter. Gleich von Anfang an ahnte ich, dass er in seiner Vergangenheit etwas erlebt haben musste, dass ihn zu dieser Art Mensch werden ließ. Was genau dahintersteckte erfuhr ich erst wesentlich später. Somit war meiner Fantasie natürlich freien Lauf gelassen worden. Ich habe auch mitgerätselt. Warm geworden bin ich mit ihm relativ spät. Trotzdem war er ein Charakter, der mich stets brennend interessiert hat, weil er mir so viele Rätsel aufgab.
Wäre ich an der Stelle der weiblichen Protagonistin gewesen, dann hätte ich vieles anders gemacht. Emilia musste im Laufe der Geschichte viele Rückschläge und Überraschungen verarbeiten. Sie entwickelte sich zunehmend zu einer reiferen jungen Frau. Diese Wandlung hat mir gut gefallen. Jedoch war es keine lineare Entwicklung. Vielmehr verlief sie antiproportional zur Storyline, was ich sehr gut verstehen kann, denn das Leben verläuft eben nicht immer rund und davon kann Emilia ein Liedchen singen.
Trotz der stetigen Probleme und des Konflikts zwischen den Protagonisten üben sie eine ungemeine Anziehungskraft aufeinander aus, die man als Leser sehr deutlich spürt. Die Autorin hat dieses Auf und Nieder sehr schön erfasst, sodass man wirklich mit ihnen mitfiebert. Diese Liebesgeschichte wird mir aufgrund ihrer außergewöhnlich gefühlsintensiven Ausprägung noch lange im Gedächtnis bleiben.
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Man konnte der Handlung sehr gut folgen. Es gab einen roten Faden. Auch gefallen hat mir, dass die Autorin aus verschiedenen Zeiten geschrieben hat. Sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart wurde aufgegriffen. Das machte den Plot noch um ein Vielfaches spannender.
Ich finde, dass es ein wirklich gelungen Auftakt dieser Reihe ist. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände aus anderen Perspektiven und verspreche mir noch eine Menge. Mir hat es gut gefallen. Ich kann es Liebhabern dieses Genres sehr empfehlen.
Rezensionen von SLovesBooks:
Gutes Ende
Vicious Love von L. J. Shen
Fire Queen ist eine gelungene Fortsetzung, soviel vorweg. Dieser zweite Band setzt an der Stelle an, an welcher der erste geendet ist. Man ist also unmittelbar wieder im Geschehen. Vor dem eigentlichen Beginn gibt es wieder eine Warnung der Autorin und auch eine kurze Einleitung „Was bisher geschah….
“. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich noch sehr gut im Bilde war, da das erste Buch bei mir noch nicht so lange her ist, kann das eine enorme Hilfe sein und ich wünsche es mir bei anderen Büchern wirklich ziemlich oft.
Was ich direkt sagen möchte ist, dass dieses Buch ganz anders auf mich gewirkt hat als der erste Band. Beim ersten Band wusste man noch nicht so genau auf was man sich dort eingelassen hat. Das Vorwort hat einen dann ein bisschen in die Richtung geschubst aber trotzdem überwog bei mir der Überraschungseffekt. Bei Band zwei hat sich das natürlich grundlegend geändert. Man weiß wie brutal und krass hier einige Szenen geschrieben sein werden und stellt sich schon ein bisschen darauf ein. Was nicht heißen soll, dass ich nicht an der einen oder anderen Stelle überrascht wurde. Jedoch kennt man sich bereits in der Welt aus und von daher verliert es ein wenig an Effekt.
Aber trotzdem hat man hier nicht die Rechnung mit der Autorin gemacht. Sie hält wahrlich Schockermomente bereit und lässt auch die ein oder andere unerwartete Person über die Klinge springen. Auch stellen sich vermeintlich unschuldig wirkende Charaktere als wahre Bösewichte heraus. Das sind alles Dinge, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Gelungen!
Ich habe mir von Anfang an Gedanken darüber gemacht wie es die Autorin schaffen will und ob überhaupt, dass zwischen Saphira und Madox wieder etwas läuft. Zunächst finde ich, dass Saphirs Situation und ihre Gefühle sehr eindringlich beschrieben werden. Ich habe mich gut in ihre Gefühlslage hineinversetzen können. Es gab hier nicht gleich am Anfang einen Gefühlsumschwang der gar nicht nachvollziehbar ist, sondern es wurde sich Stück für Stück der Sache genähert. Ich möchte euch selbstverständlich nicht Spoilern ob sie wieder zusammen sind und wenn wie. Nur so viel: Ich finde, dass die Lösung ganz gut ist. Ich hätte mir zwar insgesamt mehr erwartet und war auch immer hin und her gerissen welches Ende ich jetzt besser finden würde, aber mit dem Finale so wie es ist kann man sich anfreunden. Es ist auch nachvollziehbar. Schade finde ich allerdings, dass es so endgültig ist, denn nun ist die Reihe schon wieder vorbei.
Action, Spannung, Sex und Brutalität gab es auch in diesem Band wieder zu genüge. Einige Stellen waren mir ein wenig zu heftig beschrieben, hier hätte ich mich auch mit weniger zufrieden gegeben.
Die Entwicklung der Charaktere finde ich richtig gut. Es gab ja nur zwei Bände für diese sich zu verändern und das ist bei den meisten auch richtig gut gelungen, nachvollziehbar und nicht übertrieben.
Der Schreibstil hat mir auch im zweiten Band noch gut gefallen. Er ist relativ einfach lesbar und eignet sich hervorragend bei dem schönen Wetter als Ferien- oder Sommerlektüre.
Die Reihe ist perfekt für Freunde von spannenden Büchern mit Anteilen von Erotik, Gewalt und einer Liebesgeschichte geeignet.
Insgesamt finde ich den Abschluss gut. Die Fäden sind zusammengelaufen. Die Charaktere haben einen runden Abschluss gefunden und ich wurde gut unterhalten. Somit sind für meinen Geschmack alle Kriterien an eine gelungene Sommerlektüre erfüllt.
Rezensionen von SLovesBooks:
Schade, dass es schon zu Ende ist
Vicious Love von L. J. Shen
Nach dem fullminanten Auftakt mit „Die Perfekten“, folgt nun die Fortsetzung. Ich habe mich schon sehr darauf gefreut. Meine Erinnerungen waren am Anfang gar nicht mehr so frisch, wie ich es geglaubt hatte, aber der Einstieg hat es mir recht einfach gemacht. Die Autorin hat es geschafft, dass man schnell wieder reinfinden kann, durch gezielte Gedächtnisstützen.
Klasse ist, dass der Band genau dort ansetzt, wo der vorherige aufgehört hat.
In diesem Band entwickeln sich die Charaktere noch einmal extrem. Rain wird so emotional dargestellt, dass ich ihr alles wirklich abgenommen habe. Streckenweise kam es mir so vor, als ob sie neben mir im Zimmer stehen würde und ich ihre Trauer spüren könnte. Auch werden neue Nebencharaktere eingeführt, die ich sehr passend finde. Sie bringen ihre eigene Dynamik in den Roman.
Man befindet sich im Vergleich mit dem ersten Band einfach in einer ganz anderen Situation, was sich auch auf die Stimmung auswirkt. Dieser Teil schlägt einen anderen Ton an. Rasante Entwicklungen, Verrat und Action sind hier aber auch an der Tagesordnung.
Die Beschreibungen von den Örtlichkeiten finde ich richtig klasse. Sie sind so bildgewaltig, dass vor dem inneren Auge gleich das Kino beginnt. Ich kann mir alles richtig gut vorstellen. Der Schreibstil reißt den Leser sofort mit und eröffnet eine sehr spannende Welt, in der es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Wieder sehr gelungen ist, dass die Autorin unter anderem aus den Perspektiven von Rain und Lark schreibt. Das gibt einfach ein viel umfassenderes Bild. Auch hält sie so die Spannung an einigen Stellen wo es einen Wechsel gibt hoch.
Mir hat das Ende wirklich gut gefallen. Viele meiner offenen Fragen oder auch Unklarheiten wurden gelöst. Ein Dreh in der Handlung hat mir gut gefallen. Damit gerechnet hätte ich nie. Mir ging es aber am Ende ein wenig zu schnell. Ich hätte mir hier gerne ein wenig mehr Erklärungen in einer anderen Ausführlichkeit gewünscht. Es wirkte ein wenig gehetzt im Verhältnis zu den anderen Teilen des Romans. Schnelligkeit war also absolut vorhanden und es kam keine Langeweile auf. Es zieht einen in diesem Abschnitt wirklich mit und ist sehr kurzweilig. Rains Entscheidung am Ende finde ich richtig. Das war gut nachvollziehbar. Die Handlung hat sich meiner Meinung nach gut in diese Richtung entwickelt.
Ich finde es sehr schade, dass die Reihe nun schon zu Ende ist. Meiner Meinung nach gab es da noch viel mehr Potential. Die Idee der Geschichte ist mal was Neues. Sowas habe ich bisher auch noch nicht gelesen. Die Autorin hat hier wirklich coole Ideen. Es bleibt meiner Meinung nach in der Weise offen, dass man sich sogar eine Fortsetzung vorstellen kann.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Lea, 10 Jahre aus Wattens
Vicious Love von L. J. Shen
In dem Buch ging es um ein kleines Dorf und eine Hexe. Jedes Jahr im Winter setzten die Bewohner das jüngste Kind im Wald aus, und die Hexe holte es. Aber einmal wollte eine Mutter ihr Kind nicht hergeben, trotzdem nahmen die Soldaten es ihr weg, und man sperrte sie in einen Turm. Das Kind wurde von der Hexe geholt, in eine Decke gewickelt, und man gab ihr Ziegenmilch zum Trinken.
Als die Milch fertig war, hatte das kleine Kind immer noch Hunger! Also gab die alte Hexe namens Xan ihr Sternenlicht zum Trinken. Sie bemerkte nicht, dass der Mond schon hoch am Himmel stand und so das Kind magifiziert hatte. Jeden Tag wurde die Zauberkraft des Kindes namens Luna stärker und die von Xan schwächer.
Ich persönlich fand das Buch total spannend, aufregend und abwechselnd. Denn in einem Kapitel ging es um die Hexe und das Kind und einmal um das Dorf, in dem die Mutter von Luna lebte.
Ich wollte unbedingt wissen, wie das Buch ausging und war über das Ende der Geschichte sehr glücklich.
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Sarah, 10 Jahre aus Innsbruck:
Vor langer Zeit gab es eine kleine Stadt nahe am dunklen Wald und jedes Jahr musste das jüngste Kind als Opfer der bösen Hexe überreicht werden. Das Baby wurde in ein Moosbett gelegt, und die Hexe holte es sich - keiner wusste, was mit den Babys geschah.
Eines Tages weigerte sich eine Mutter ihr Töchterchen den ältesten Ratsvorsteher zu geben, sie schrie und schlug wie wild um sich. Die Schwestern des Sterns, welche im Turm lebten, nahmen ihr das Kind schnell und hastig ab, und die Mutter wurde in den Turm gebracht, wo sie einen speziellen Trank bekam und nie mehr wieder zu Verstand kommen sollte.
Xan die Hexe machte sich bereit zu dieser langen Reise, die steht ihr wie jedes Jahr bevor, sie muss das Baby retten, welches wieder einmal ausgesetzt wurde und sie wird das Baby zu den Bewohnern des nahe gelegenen Ortes bringen. Dieses kleine Babymädchen war so herzzerreissend süss, so entschied sie es selber grosszuziehen. Sie gab ihr etwas Sternenlicht zu trinken. Sie konnte den Blick von Luna - so nannte sie das Baby -,nicht mehr abwenden und so gab sie ihr ein anderes Mal Vollmondlicht zu trinken - jeder weiss, wer dies kostet ist magifiziert und wird zur Hexe.
Luna war ein energiereiches Mädchen, wenn hier ein Fluss war, dachte sie sich „lecker Kuchen“, war da auch Kuchen, die Magie schoss nur so aus ihr heraus, und Xan musste sich etwas überlegen, sie zauberte hinter Lunas Stirn ein Sandkorn, worin die Magie bis zu ihrem 13.Geburtstag versteckt blieb.
Luna wuchs glücklich mit Glerk dem Sumpfmonster und Fyrjan einem Minidrachen auf. Kurz vor ihrem 13.Geburtstag musste die Hexe Xan ein Opfer im Wald holen, sie war mehr als geschwächt und sie wusste, dass die bald sterben würde und dann lief alles schief.
Luna wusste, dass die Geschichte mit der bösen Hexe im Wald eine Lüge war, sie musste Xan retten bevor die richtige Hexe kommen sollte! Ob es ihr gelingt?
Das Buch war ultracool, mitreissend, spannend, lustig, vielfältig - alles in einem! Eine zauberhaft fantastische Geschichte!!!!
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Hannah Maria, 12 Jahre aus Innsbruck:
„Das Mädchen, das den Mond trank“ ist ein Buch, was ich mir definitiv in einer Buchhandlung aussuchen würde.
Es ist sehr abwechslungsreich geschrieben und wird auch aus mehreren Perspektiven geschrieben. Ich finde es nur sehr, sehr traurig, dass die „Hexe“ Xan stirbt.
In einem Dorf wird jedes Jahr ein Baby der Hexe geopfert. Unter anderem auch ein kleines Mädchen. Als dessen Mutter sich wehrt, wird es ihr gewaltsam entrissen. In der Nacht - immer am selben Tag - kommt die Hexe Xan, um das Kind zu retten. Dann bringt sie das Kind in eine der freien Städten. Die Kinder füttert die alte Dame (5000 Jahre) mit Sternenlicht. Diesem Kind aber gibt Xan versehentlich Mondlicht zum Essen. Dadurch wird sie „magifiziert“. Sie beschließt, das Kind aufzuziehen und nennt es Luna. Zusammen mit Glerk und Fyrian findet sie heraus, dass Luna mächtiger ist, als sie dachte.
Ein Abenteuer voller Magie und alten Bekannten.
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Jana Marie, 9 Jahre aus Steinach:
Die Geschichte erzählt von einer Stadt am Rande eines dunklen Waldes. Dort lebte die Hexe Xan. Keiner der Menschen hatte sie je gesehen. Doch es gab noch andere, sogenannte „freie Städte“. Die Menschen dort kannten die Hexe, doch von diesen Städten möchte ich noch nicht zu viel verraten.
Die Hexe wurde dort immer öfter gesichtet und das hatte einen guten Grund: Jedes Jahr wurde das jüngste Baby der Mütter mitten in den Wald gelegt. Der Ältestenrat namens Gehland hatte dies befohlen. Gehland tat dies aber nicht, weil er an die Hexe glaubte, sondern weil er seiner Schwester der Trauerschluckerin helfen wollte. Sie lebte von traurigen Menschen, deren Babys von wilden Tieren gefressen wurden, vom Weinen und Schluchzen der Eltern. Ihr Name war Ingina und sie war ein magischer Mensch. Dass es die Hexe wirklich gab, wusste Gehland nicht!
Eines Tages fand die Hexe ein Mädchen mit rabenschwarzen Haaren und Augen und einem Muttermal in Form eines Halbmondes. Sie nannte sie Luna und gab ihr Sternenlicht zu trinken, weil sie dem Mädchen vertraute. Die Tage vergingen und der Mond verwandelte sich. Zuerst war er nur eine Sichel und später wurde er zum Vollmond. Das Mondlicht des Vollmondes war pure Magie, das wusste jeder. Luna trank davon und wurde magnifiziert. Das Sternenlicht macht aus den Kindern bessere Kinder, aber das Mondlicht magnifiziert, das heißt, dass Magie in Luna schlummerte und eines Tages hervorkommen würde…
Wie es mit Luna und der Hexe, Gehland und den Eltern der Babys weiterging und was Sternenkinder sind, erfahrt ihr in diesem magischen, traumhaften und wundervollen Buch.
Ich würde das Buch für Mädchen und mädchenverstehende Jungs im Alter von 11 Jahren empfehlen. Leseratten, wie ich, finden das Buch sicher schon mit 9 Jahren magisch!
Zauberhafte Lesestunden wünscht Euch
Eure Leseratte
Jana
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Helena, 11 Jahre aus Wien:
In einer Stadt setzten die Bewohner immer wieder Babys aus, um die Hexe mit dieser Opfergabe zu besänftigen. Die alte Hexe Xan, die gar nicht böse ist, nimmt die Kinder mit in eine andere Stadt. Da sie ihnen unterwegs immer wieder etwas zu essen geben muss, sammelt sie das Sternenlicht an ihrem Finger und füttert sie damit. Eines Tages wird ein besonderes Kind ausgesetzt. Dieses Kind verwirrt Xan so, dass sie das Kind unabsichtlich magifiziert. Sie gibt Luna aus Versehen Mondlicht und damit nimmt das Abenteuer seinen Lauf.
Ich finde das Buch sehr spannend und packend, ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann das Buch allen, die auf Fantasy stehen, empfehlen! 438 Seiten, in denen man von der Geschichte verzaubert wird, ein wunderbares Märchen! Der Wechsel zwischen der Welt im Wald und der Stadt hat mir besonders gut gefallen. Die Altersempfehlung ab 10 Jahren finde ich gut, kleinere Kinder könnten sich vielleicht bei manchem Szenen gruseln und das Abschiednehmen ist sehr traurig. Dennoch war es eines der besten Bücher, das ich im letzten Jahr gelesen habe.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Marlena, 15 Jahre aus Igls,
Vicious Love von L. J. Shen
Das Chocolaterie-Geschäft, in welchem Mia aufgewachsen ist, ist schon lange im Familien-Besitz. Es wird einmal ihr älterer Bruder übernehmen. Deshalb will Mia Journalismus studieren. Für die Aufnahmeprüfung der Journalisten-Schule muss Mia ein Familienfoto recherchieren. Schon seit Mia denken kann, hängt ein altes schwarz-weiß Bild mit ihrem Ururgroßvater Jakob und seinem Lehrmeister Gottlob Herder, die neben einem lebensgroßen Nashorn aus Schokolade stehen, dass sie selbst gemacht haben, in der Chocolaterie.
Als sie dieses Foto für die Aufnahme-Prüfung auswählt, weiß sie noch nicht, was sie da für ein großes Familiengeheimnis aufdecken wird. Auf dem Dachboden findet sie einen Koffer, das Einzige was noch von Jakob vorhanden ist. In dem Koffer befinden sich Postkarten, ein altes zerrissenes Hemd und eine Kette. Ihre Mutter hat noch die Telefonnummer von Gottlob Herders Sohn Wilhelm, aber gibt sie Mia nur zögerlich, denn sie ist nicht sehr begeistert, dass Mia ausgerechnet dieses Foto näher untersuchen will.
Als Mia mit Wilhelm telefoniert, freut er sich, dass sie ihn anruft und bittet sie ihn am kommenden Montag zu besuchen. Doch als sie dann am Montag voller Erwartung ankommt, muss sie mitansehen, wie ein Leichenwagen gerade die Leiche von Wilhelm Herder wegbringt. Er sei am Tag davor durch einen Unfall gestorben, erzählt ihr die Haushälterin. In Wilhelms Zimmer findet sie zwei Kartons, die er wahrscheinlich für sie herausgesucht hat, doch sein Enkel erwischt sie beim Herumstöbern und führt sie zu seinen Eltern. Als Mia mit ihnen spricht, meinen diese, sie hätten keine Ahnung gehabt, dass Mia kommt. Doch als Mia später mit Will zusammen die Kartons sucht, können sie die Kartons nirgends finden. Im Papierkorb jedoch finden sie Briefe, welche mit „Liebe Mia“ beginnen. Mia und Will beginnen weiter zu forschen und stoßen auf ein uraltes düsteres Familiengeheimnis.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Am Anfang war es zwar ein bisschen langweilig, aber das hat sich im Laufe des Buches schnell geändert. In dem Buch sind einige Tagebucheinträge von Gottlob Herder. Ich habe sie eher langweilig gefunden, da diese in einer alten Sprache geschrieben waren.
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Marie, 15 Jahre aus Innsbruck:
Mia möchte sich gerne an einer Journalistenschule bewerben, doch dafür muss sie ein Familienfoto recherchieren. Sie entscheidet sich für das Foto eines überlebensgroßen Nashorns aus Schokolade, welches in der Chocolatier ihrer Eltern hängt. Neben dem Nashorn ist auf dem Bild noch ihr Urgroßvater Jakob, ein kleiner schwarzer Junge, und sein Meister Gottlob Herder, Gründer einer riesigen Schokoladenfabrik. Mia möchte gerne mehr über die Heimat ihres Großvaters, vor allem aber seine Reise nach Deutschland erfahren. Dafür fährt sie, nach der Einladung von Gottlobs Sohn Wilhelm, nach Lüneburg, zum Sitz der Herders. Doch kurz vor ihrer Ankunft verstirbt Wilhelm bei einem Unfall. Trotzdem möchte Mia gerne mehr über ihren Vorfahren erfahren, doch sie ist nicht die einzige, die Gottlobs und Jakobs Vergangenheit interessiert........
Für mich hat dieses Buch, dass sich viel mit der Kolonialzeit beschäftigt, sehr interessant geklungen. Doch anfangs war ich etwas enttäuscht. Die Geschichte war lang und es ist nicht viel passiert. Erst ab der Hälfte wurde es richtig spannend und ab da konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Im Endeffekt hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn der Anfang etwas zu gedehnt war. Ich würde das Buch definitiv weiterempfehlen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Tobias, 14 Jahre aus Birgitz,
Was wir nicht wollten von L. J. Shen
In diesem Buch geht es um ein paar Jugendliche, die in einer entlegenen Siedlung wohnen und deren Leben nicht gerade spannend ist. Die fünf legen einen Garten im Wohngebiet an, und eine strenge Nachbarin meldet das der Verwaltung, die das kleine Beet zerstört. Endlich hatten die Jugendlichen mal etwas anderes gehabt, als am Bahndamm herumzulungern, da wurden sie schon wieder zurechtgewiesen.
Als Rache wollen sie den behinderten Sohn der Nachbarin so lange in einem kleinen Schacht behalten, bis diese völlig aufgelöst ist, doch die Situation läuft aus dem Ruder…
Ich habe die Story zwar teilweiße spannend gefunden, doch ich glaube, man könnte sie in zehn Seiten erzählen, und sie ist meiner Meinung nach nicht buchfüllend. Trotzdem hat sie mich an einigen Stellen gepackt, und ich würde es an erfahrene Leser ab 12 Jahren weiterempfehlen, die auch mal etwas anderes als spannungsüberladene Actionromane lesen wollen. Viel Spaß!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Karolin, 14 Jahre aus Innsbruck,
Iron Flowers - Die Rebellinnen von Banghart Tracy
Nomi und Serina sind Schwestern, doch sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Nomi wild und rebellisch ist, versucht die schöne und anmutige Serina eine Grace des Thronfolgers zu werden. Denn das ist der einzige Weg, in einem Land, in dem Frauen keine Rechte haben, ihre Familie aus der Armut zu befreien.
Doch am Tag der Entscheidung geschieht alles anders. Plötzlich ist Serina getrennt von ihrer Schwester und muss lernen zu kämpfen, während die wilde Nomi, gefangen zwischen Tüll und Seide im Königspalast, nicht weiß, wem sie vertrauen kann...
Das Buch ist von Anfang an spannend, und doch kommt zum Schluss alles anders als erwartet. Das Buch hat mich gefesselt und ich konnte nicht mehr aufhören zu Lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Nomis und Serinas Sicht erzählt und dadurch noch spannender und gefühlvoller.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band!
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Hannah Maria, 12 Jahre aus Innsbruck:
Dieses Buch ist das beste Buch, was ich zum Testlesen bekommen habe. Ich bin auch eher rebellisch, deswegen gefallen mir solche Bücher sehr gut. Dieses Buch hat es mir sehr angetan!
Selena ist ihr ganzes Leben als Grace erzogen worden. Anders als ihre Schwester Nomi, hat sie keinen einzigen Tropfen rebellisches Blut in ihren Adern.
Als dann aber ihre Schwester als Grace (eine Frau, die der König auswählt) gewählt wird, gerät alles aus den Fugen. Als Selena auf einer Gefängnisinsel landet und auf Leben und Tod kämpfen muss, wird es immer schlimmer. Vor allem da der Bruder des Kronprinzen anders ist als es scheint ...
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Juli, 9 Jahre,
Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan von Alexandra Maxeiner
Karla wohnt in einem Wohnblock. Eines Tages fiel Karla ihr Board in den Garten von Herrn Heck, dem Hausmeister vom Wohnblock. Er hat noch nie gelacht! Zumindest haben Karla und Nino ihn noch nicht lachen gesehen. Nino ist Karlas beste Freundin!
Das ist nun schon die fünfte Verwarnung, die Herr Heck dem Wohnblockbesitzer schickt.
Beim nächsten Mal droht er ihnen, dass sie aus der Wohnung fliegen.
Als Karla auf der Flucht von Herrn Hecks Hund vom Hühnerstall auf der Bürgersteig springt und sich verletzt, bekommt sie endlich Krücken, die sie sich schon lange gewünscht hat.
War das ein Zeichen von ihrem verstorbenen Papa? Es beginnt eine spannende und turbulente Zeit …
Das Buch hat mir gut gefallen, weil es mit Hasen zu tun hat und lustig ist.
Rezensionen von Bibliomarie:
Turbulent und liebenswert
Meine Familie und andere Tiere von Gerald Durrell
Als ich in den frühen 70igern meine Ausbildung zur Buchhändlerin begann, war dieses Buch von Gerald Durrell immer noch ein Standardtitel. Regelmäßig wurde diese heiter-turbulente Familiengeschichte verkauft. Nun bringt der Piper Verlag eine neu übersetzte Ausgabe auf den Markt und aus Nostalgie habe ich das Buch gelesen.
Es hat nichts von seinem Charme verloren. Es mutet fast exotisch an, wie die englische Familie 1935 nach Korfu übersiedelt. Sonne und Wärme und wahrscheinlich auch die günstigen Lebenshaltungskosten waren wohl der Grund. Die inzwischen verwitwete Mutter Durell und ihre vier Kinder stammen aus einer typischen Kolonialbeamten-Familie. Sie lebten in Indien, dort wurden die Kinder geboren und haben ihre Kindheit verbracht. Die Rückkehr nach England war wohl auch ein Kulturschock, was zart angedeutet wird, wenn die Mutter ihre indischen und ceylonesischen Kochbücher hortet und auch auf Korfu Currys und andere asiatische Köstlichkeiten zubereitet. Die Beschreibung der Insel mutet fast archaisch an, Hirten und einfache Bauern werden Freunde, immer zur Gastfreundschaft bereit und Trauben, Feigen und Melonen zu teilen. Eine untergegangene Welt, in die ich hier eintauchen konnte.
Für Gerry war Korfu Freiheit und Paradies. Ohne lästige Schule – ein Freund der Familie erteilt ein wenig planlos Privatunterricht – kann er sich ganz seiner Leidenschaft widmen: Tiere zu beobachten. Hier wird der Grundstein zu seiner Karriere als autodidaktischer Zoologe gelegt. In der Familie geht es turbulent zu: der älteste Bruder schreibt an seinem Roman, Gerry schleppt allerlei Viehzeug an, die Schwester testet ihre Wirkung auf Inselbewohner und allerhand seltsame und skurrile Gäste bevölkern das Haus. Diese Idylle dauert einige Jahre, bis der drohende Zweite Weltkrieg die Familie wieder zurück an England bringt.
Auch wenn das Buch schon 1956 zum ersten Mal erschien, es hat sich seine Frische bewahrt und lohnt auch heute noch das Lesen. Eine amüsante, mit typisch englischem Humor geschriebene Geschichte, die viel von der Faszination Durrells für Flora und Fauna vermittelt
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Über den Mut, auf sein Herz zu hören
Meine Familie und andere Tiere von Gerald Durrell
Joanna Martins gefühlvoller Roman, der vor der traumhaften Naturkulisse Kanadas spielt, hat mich schwer begeistert! Ich hatte die Möglichkeit, „Deine Stimme in meinen Träumen“ als eBook zu lesen und überlege nun ernsthaft, mir zusätzlich noch das Taschenbuch zu kaufen, weil es mir einfach SO GUT gefallen hat!
Als Christine der Großstadt Stuttgart den Rücken kehrt, um der Liebe wegen in ihren idyllischen kleinen Heimatort Schutzingen zurückzuziehen, ahnt sie noch nicht, dass ereignisreiche Wochen vor ihr liegen und dass sie sich bald in einem Abenteuer wiederfinden wird, welches ihr Leben für immer verändern wird.
.. Um ihrer verstorbenen Großmutter den letzten Wunsch zu erfüllen, soll Christine deren Jugendliebe aufspüren - ausgerechnet in Kanada, am anderen Ende der Welt! Christines bodenständiger Freund Stefan ist alles andere als begeistert von ihren Reiseplänen, doch für Chrissi steht fest: sie muss auf ihr Herz hören. Diese Chance, ihrer geliebten Oma noch ein letztes Mal nahe zu sein, will sie auf keinen Fall verstreichen lassen.
Bereits das wunderschöne Cover lädt zum Träumen ein, zeugt von Naturverbundenheit und Sehnsucht und ist - ebenso wie der Buchtitel - im Hinblick auf die Handlung hervorragend gewählt worden.
Der Einstieg in die Geschichte ist fantastisch gelungen und hebt sich damit deutlich von anderen Romanen dieses Genres ab, in denen entweder zunächst lang und breit der Hauptcharakter vorgestellt wird, ehe die Handlung ins Rollen kommt oder in denen man als Leser gleich ins Geschehen hineinkatapultiert wird, ohne dass man sich bisher überhaupt eine Meinung zu den Hauptfiguren hatte bilden können. - Hier jedoch ist es die perfekte Balance. Logisch nachvollziehbar wird die Handlung aufgebaut und ist durch und durch stimmig. Von Anfang an habe ich mich direkt in Christine hineinversetzen können, mit der die Autorin solch eine liebenswerte und herzliche Hauptfigur erschaffen hat, dass man nicht nur mit ihr mitfiebert, sondern am liebsten die Reise vor Ort mit ihr miterleben möchte. Alle Charaktere brillieren durch liebevoll detaillierte Beschreibungen, die ihnen Tiefe verleihen und ihre Handlungen und Ansichtsweisen äußerst verständlich erscheinen lassen. Insbesondere Christines Großmutter Elisabeth, die von den Lesern nur durch die von ihr verfassten Briefe sowie durch Christines Erinnerungen wahrgenommen wird, verkörpert einen bedeutenden emotionalen Part. Besonders gefallen hat mir, dass darauf verzichtet worden ist, einen „bösen Nebencharakter“ als Rechtfertigungsgrundlage aufzubauen - allzu oft liest man ja von einem betrügerischen Freund, fiesen Chef, lieblosen Vater etc. auf dessen Verhalten die Hauptprotagonistin dann entsprechend reagiert. Gekonnt hat J. Martin eine Geschichte kreiert, die gänzlich ohne einen Buhmann auskommt und hat dadurch eine lebensnahe Situation erschaffen; schließlich entwickeln sich auch im echten Leben die Dinge manchmal "einfach so".
Begeistert haben mich die mühelos in die Geschichte eingewobenen Naturbeschreibungen Kanadas; ich konnte förmlich den Kiefernduft der saftig grünen Wälder riechen, den Eichhörnchen beim Spielen zusehen und gebannt vor der Schönheit eines glasklaren Sees stehen. Schon lange ist Kanada ein Wunschziel auf meiner Reiseliste, doch nach diesem Werk bin ich noch mehr beflügelt, dieses Land unbedingt bereisen zu wollen!
Die Authentizität setzt sich ebenso in den Dialogen fort; die Wortwahl ist stets klar und passt sich perfekt an die jeweilige Situation an. Insgesamt ist der ohnehin flüssige Sprachstil sehr gelungen und emotional ansprechend; insbesondere die Briefe Elisabeths haben mich tief bewegt. Wenn aneinandergesetzte Worte wie hier solch eine geballte Wirkung haben, dass sie den Leser berührt zurücklassen, ist das ganz große Schreibkunst. Obwohl Elisabeths Sehnsüchte sich nie erfüllt haben und sie ihr Leben lang unter Herzschmerz gelitten hat, ist dies kein schwermütiger Roman über verpasste Chancen. Vielmehr überwiegt ein Gefühl der Leichtigkeit, ein Wunsch, das Leben zur Gänze auszukosten und auf seine Intuition zu vertrauen.
Die junge Hauptfigur blüht nach und nach zu einer selbstbestimmten, mutigen Frau auf, die es wagt, für ihre Wünsche einzustehen. Ist das Ende vorhersehbar? Schon, aber das hat der Lektüre keinerlei Abbruch getan - im Gegenteil, ich habe ungeduldig darauf hingefiebert!
Allen Lesern von Frauenromanen, Kanada-Fans (und solchen, die es werden wollen) sowie allgemein Liebhabern von Wohlfühlliteratur kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen! Mir hat es sehr viel Freude bereitet und ich werde es definitiv auch in Zukunft wieder und wieder lesen.






