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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Kohl:

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"Ich bin kein Unternehmer, ich bin Metzger".....

Ochsenkopf von Manik Sarkar

..... und er scheitert trotz seiner Liebe zum Fleisch an seiner eigenen Sturheit Kunden gegenüber und am Strukturwandel der Branche. Leider.
* Die Story ist interessant
* Der Schreibstil umgangssprachlich - wie der Metzger.
* Man kippt in die Lebensrealität des Protagonisten hinein.
* Das Buch berührt emotional.

* Der brutale Schluss ist unnötig.
Was bleibt? Die sorgenvollen Gedanken über die Entwicklung der familiären Kleinbetriebe.

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"Ich bin kein Unternehmer, ich bin Metzger".....
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Erkenne dich selbst?

Popóm von Sebauer Johanna

Seebauers Roman surft schon erfolgreich durch die Medien - Gut für den Verkauf, aber das Marketing verspricht mehr als das Buch hält.
Ja, schnörkellose und leicht lesbare Prosa.
Ja, originelle Geschichte mit feinem Humor.
Am Anfang kippt man in die Geschichte hinein, aber sie verliert dann an Spannung, wird fad und versucht dann am Ende mit "memento mori" einen überraschenden Effekt.

Was bleibt? Was nimmt man mit?........

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Erkenne dich selbst?
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irritierend und spannungslos

Die Namen von Florence Knapp

Unter dem unscheinbaren Titel verbirgt sich eine verschlungene Familiengeschichte, deren Verfolgung für mich mühsam, spannungslos und langweilig war.
Was zählt wirklich im Leben? Die Genetik, die Erziehung, das soziale Umfeld - oder der Name? Der Name? Echt? Wo sind die Learnings aus diesem Buch? Tut mir leid, ich konnte diesem Buch nichts abgewinnen.

Sprachlich ok, aber auch nicht mehr.

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"Waren Sie eigentlich im Krieg?"

Im ersten Licht von Norbert Gstrein

Diese an Versagen mahnende Frage begleitet den Protagonisten Adrian sein ganzes Leben. Und dennoch hat sich auch bei ihm der Krieg und seine Grausamkeit eingenistet und löst sich nicht auf. Wie viele Ukrainer etc. etc. stellen sich diese beißende Frage selbst? Schaurig.
Und: Wieviel Erinnerung ist gesund und wann beginnt sie krank zu machen?
Und: Wahrheiten werden nicht ausgesprochen.

Ein Anti-Kriegs-Buch mit hoher sprachlicher und erzählerischen Qualität - und einem gelungenen Spannungsbogen, der sich mehr und mehr zu einer großen Anklage gegen den Krieg aufbaut.

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Wie eine Netflix-Serie

Die Passantin von George Nina

Die Gliederung des Buches in sehr kurze Kapitel mit einer spannenden Ankündigung am Schluss wirkt wie eine Netflix-Serie und ich frage mich, ob diese künstliche Spannung notwendig ist. Denn der Roman hat eine tolle Story, ist zweifellos gut geschrieben und bietet einen tiefen Blick in Frauenleben - durchaus spannend, wenn auch phasenweise langatmig/abschweifend und immer wieder für meinen Geschmack zu blumig.

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Man kann sich verändern!

Himmel ohne Ende von Engelmann Julia

Nicht mein Buch, ABER eine sehr gut gemachte Hommage an die pubertierende Jugend, die emotional berührt.
Es gelingt der Autorin, dass man als erwachsener/alter Leser in die Lebensrealität der Jugend eintaucht. Das Buch ist gut zu lesen.
Was können Erwachsene lernen? Man kann sich verändern!

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große Empfehlung!

Botanik des Wahnsinns von Engler Leon

Die Story: sehr gut
Die Sprache: witzig, spritzig
Das (an sich ernste) Thema: humorvoll aufbereitet
Das Fazit: köstliche Lektüre, bei der man auch etwas lernt

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Überladen

Wie Risse in der Erde von Clare Leslie Hall

Wer überladene Familiendramen mit Kitschüberguss mag, wird auch dieses Buch mögen. Ich nicht. Positiv finde ich die gut gestalteten Charaktere und die durchaus spannende Prozessbeschreibung. Sonst ist das Buch eigentlich langweilig und die Zeitsprünge in sehr kurzen Kapiteln wirken zu konstruiert und nerven.

Der Prozess hat meine Bewertung von "schlecht" auf "durchschnittlich" gerettet.

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Tiefsinnigkeit und Almklischee

Wild wuchern von Köller Katharina

Die Story ist psychologisch tiefsinnig und dramaturgisch gut angelegt, gut zu lesen und phasenweise durchaus spannend.
Leider ist (für mich) das Buch überschattet von einigen Details, die von Unkenntnis der Autorin vom wirklichen Almhüttendasein zeugt - und das stört (mich). Abgesehen davon, dass das Titelbild eher zu einer Südseegeschichte passt, als zur rauen Bergwelt.

Aber Gedanken und Gefühle wuchern wild.

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Berührend

Für Polina von Würger Takis

Ein berührendes Buch. Der Text hat eine angenehme Leichtigkeit und immer wieder flackert der Witz durch. Einfach schön.
Allerdings wird es auf den letzten 60 Seiten (ab dem Internet-Hype von Hannes) zu schmalzig und märchenhaft - wäre nicht notwendig gewesen.

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Berührend