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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Hawelka & Schierhuber in geheimer Mission

Das letzte Achtel von Günther Pfeifer

Hofrat Zauner, von seinen Mitarbeitern hinter vorgehaltener Hand immer „Erzherzog“ genannt, schickt Hawelka & Schierhuber nach Retz um inkognito in einem seltsamen Mordfall zu ermitteln. Wieso? Warum? Was hat er für ein Interesse in und an der Weinstadt Retz?

Anfangs wissen die beiden Ermittler nur, dass man einen gewissen Erich Kramer erschossen auf einem Acker gefunden hat.

Um ihn herum sind 37 Rohrweihen in einem Kreis drapiert. Die Zahl 37 wird in der Folge noch eine wichtige Rolle spielen. Über das Motiv kann man nur spekulieren. Waren es die ominösen „Jagdfreunde“ oder vielleicht eine späte Rache wegen der Marillengeschichte?

Hawelka & Schierhuber verkleiden sich als Reporter und erhalten nur spärliche Auskünfte. Dafür lernen sie die Erlebniskellerwelt von Retz, jede Menge Wein und Schnaps kennen. Sie machen die Bekanntschaft mit der Witwe Kramer und einer „Gutsherrin“, die es mit jedem Feldwebel aufnehmen könnte.

Die Ermittlungen kommen erst so richtig vorwärts, als sich Herta Berlakovic des Duos annimmt. Die gute Herta glaubt ihren Augen nicht trauen zu können, als sie beim alljährlichen Weinfest den Erzherzog entdeckt.

Was hat der hier zu suchen?

Meine Meinung:

Günther Pfeifer hat mit diesem 5. Fall für die beiden Waldviertler in Wien wieder einen kolossalen Krimi geschrieben, der mit Wortwitz und herrlichen Dialektpassagen punktet. Keine Angst, es gibt Fußnoten, die hier für Übersetzung sorgen.

Die Beschreibung des Weinstadt Retz mit ihrem Erlebnsikeller, dessen Ausmaße die Länge der asphaltierten Straßen der Stadt übertreffen (copyright Fremdenverkehrsverband „Retzer Land“) ist äußerst gut gelungen. Wir machen gemeinsam mit den beiden Ermittlern einen Spaziergang über den historischen Hauptplatz und staunen über das kunsthistorische (Un)Wissen von Schierhuber, der den Stadtbrunnen als „westgotisch“ (S. 39) bezeichnet.

Günther Pfeifers Schreibstil ist herrlich locker und nimmt so manche liebgewonnene Eigenschaft der Österreicher aufs Korn. So lassen sich die Damen in der Kanzlei von Hofrat Zauner „nicht von der Arbeit erwischen“ und so mancher Gast trinkt noch schnell ein „letztes Achterl“, in manchen Regionen Niederösterreichs auch „Fluchterl“ oder „Fluchtachterl“ genannt.

Der Spannungsbogen ist gleich recht hoch gehalten und steigert sich bis zu einem überraschenden Showdown. Hawelka & Schierhuber, die beiden Waldviertler Mordbuben (copyright Herta Berlakovic) lassen auch bei diesen Mordermittlungen wenige Fettnäpfchen aus. Gut, dass die Herta ihren Lieblingsermittlern zu Hilfe kommt. Gemeinsam lösen sie diesen Fall souverän. Dass dann auch der Erzherzog ganz gut (s)eine menschliche Regung zeigt, lässt den Unnahbaren doch ein bisserl netter aussehen.

Fazit:

Ich habe mich wieder außerordentlich gut unterhalten, daher gebe ich diesem Weinviertel-Krimi die Höchstnote 5 Sterne.

Wie heißt es doch so schön:
„..aber mäßig genossen, schadet er selbst in größeren Mengen nicht!“ In diesem Sinne warte ich gespannt auf Fall Nr. 6.

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Hawelka & Schierhuber in geheimer Mission

Rezensionen von LEXI:

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Einmal Scharfschütze, immer Scharfschütze.

Die Sünden aus der Vergangenheit von Dani Pettrey

„Wie lange wirst du zulassen, dass die Ungerechtigkeit siegt?“

Griffin McCray arbeitet als Ranger im Gettysburg National Military Park. Nach dem Fund einer Leiche ermittelt er gemeinsam mit der forensischen Anthropologin Dr. Finley Scott, dem FBI-Agenten Declan Gray und dem CSI-Beamten und Spurensicherer Parker Mitchell in einem Fall, der weit komplexer ist, als es zunächst den Anschein hatte.

Darüber hinaus versucht ein Unbekannter, mit völliger Rücksichtslosigkeit und ohne jeglichen Skrupel die Identifizierung der sterblichen Überreste zu verhindern.

Dani Pettreys neuer Serienauftakt startet an einem geschichtsträchtigen Schauplatz. Die Autorin verstand es geschickt, gleich zu Beginn Spannung aufzubauen, die bis zum aufregenden Finale kontinuierlich ansteigt. Das Buch basiert auf zwei Handlungssträngen, wobei die Ermittlungen im Mordfall den Hauptanteil haben. In einem zweiten kleinen Handlungsstrang werden dem Leser immer wieder kleine Einblicke in die Überlegungen und Aktivitäten des unbekannten Täters gewährt. Die handelnden Figuren wurden hervorragend charakterisiert, ihre Eigenschaften, Gedanken und Gefühle überzeugend vermittelt. Die starke Gewichtung auf den Glauben wird besonders in kursiv gedruckten Gebeten zum Ausdruck gebracht. Vage Andeutungen auf eine gemeinsame Vergangenheit von Griffin, Declan und Parker weckten sehr rasch meine Neugier, ein schwelender Konflikt zwischen den ehemals besten Freunden wird nach und nach aufgerollt und beleuchtet.

Im vorliegenden ersten Band stehen Griffin und Finley als Protagonisten im Zentrum des Geschehens. Als ehemaliger Scharfschütze eines Sondereinsatzkommandos ist Griffin bestens für die Mitarbeit bei den Ermittlungen geeignet, er spricht jedoch ungern über seine berufliche und private Vergangenheit. Griffin verhält sich Finley gegenüber introvertiert und mürrisch, kann sich jedoch ihrer Anziehungskraft nicht entziehen. Seine mühsam aufgebauten Schutzmauern drohen einzustürzen. Die attraktive und zierliche Finley nennt Griffin zwar insgeheim „Ranger Miesepeter“, fühlt sich aber zu dem gutaussehenden Park Ranger ebenfalls hingezogen. Der Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse und der behutsamen Annäherung zwischen den beiden wird in diesem Buch großzügig Raum gegeben.

Mit Declan Gray und Parker Mitchell bringt die Autorin zwei wichtige Nebenfiguren in die Handlung ein. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die beiden wohl ihrerseits in einem der Nachfolgebände eine Hauptrolle einnehmen werden. Während Declan mit seinem geschniegelten Äußeren und seinen beruflichen Fähigkeiten die perfekte Verkörperung eines FBI-Agenten darstellt, scheint der gutaussehende Charmeur Parker mit seinem irischen Akzent und dem Ruf als Frauenheld ein eher unkonventioneller Ermittler zu sein. Doch hinter Parkers Fassade verbergen sich starke Schuldgefühle, und das Verhältnis zwischen ihm und Griffin ist angespannt. Die Darstellung der Verarbeitung dieser Schuldgefühle und die persönliche Entwicklung der betroffenen Personen haben mir sehr gut gefallen.

Fazit: „Die Sünden aus der Vergangenheit“ punktet durch einen einnehmenden Schreibstil, einen spannenden und gut konstruierten Kriminalfall, authentischen Figuren und einer starken Gewichtung auf den Glauben. Dani Pettrey zählt zu meinen favorisierten christlichen Krimiautorinnen und hat mir auch diesmal ein grandioses Leseerlebnis beschert. Meine Vorfreude und Erwartungshaltung auf die nächsten Bände dieser Reihe sind dementsprechend groß. Nur zu gerne vergebe ich für dieses Buch fünf Bewertungssterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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 Einmal Scharfschütze, immer Scharfschütze.

Rezensionen von Ele:

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Simon Strassers erster Fall

Lago Mortale von Giulia Conti

Lago Mortale, Kriminalroman von Giulia Conti, 288 Seiten, ein Atlantik-Buch erschienen im Hoffmann und Campe – Verlag.
Der ehemalige Polizeireporter Simon Strasser, ermittelt in seinem ersten Fall.
Simon Strasser ist von Frankfurt nach Norditalien an den Lago d’Orta gezogen. Der ehemalige Polizei- und Gerichtsreporter schreibt von hier aus Berichte für deutsche Zeitungen.

Ein Bootshaus am See, bewohnt er mit seiner Ziehtochter Nicola. Mit seiner Freundin Luisa, einer Architektin aus Frankfurt, führt er eine Fernbeziehung. An einem heißen, beschaulichen Nachmittag beobachtet er von seiner Terrasse aus eine herrenlose Yacht, die beinahe mit der Azalea einem Verkehrsschiff zusammengestoßen wäre. Neugierig geworden paddelt er zur Yacht und entdeckt den ermordeten Fabrikanten-Sohn, Marco Zanetti. Seine alten Instinkte sind geweckt und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Je mehr er in diesem Fall herumstöbert, desto mehr Ungereimtheiten treten auf. Es scheint als ob jeder der Beteiligten etwas zu verbergen hätte.
Das Buch besteht aus 45 Kapiteln, überschrieben mit einer großen Kapitelzahl, einem Epilog und am Ende erscheint eine Nachbemerkung der Autorin. Die angenehm große Schrift und die leserfreundliche Kapitellänge machen die Lektüre einfach und flüssig. Die italienischen Phrasen und Gedanken sind kursiv geschrieben und somit hervorgehoben. Die schlagfertigen, amüsanten Dialoge beleben das Leseerlebnis. Conti bediente sich der auktorialen Erzählform deshalb kann der Leser zu jeder Zeit den Überblick behalten.
Da der Krimi unmittelbar mit dem Auffinden einer Leiche beginnt, war ich sofort im Buch drin, im weiteren Verlauf steigerte sich die Spannung langsam, aber stetig um am Ende zu einem fulminanten Ende zu führen. Besonders gefallen haben mir die italienischen Ausdrücke die ich mit meinen mäßigen Italienisch-Kenntnissen gut verstehen konnte, das vermittelte Lokalkolorit und machte die Figuren lebendig. Die Landschaftsbeschreibungen ziehen den Leser hinein in die Geschichte. Die Landschaft prägt den Charakter der handelnden Figuren, da kam schon fast Urlaubsfeeling bei mir auf. Ich habe richtig Lust darauf bekommen den Lago d’Orta zu besuchen.
Dass die Autorin am Ortasee ihre zweite Heimat hat merkt man ihrem bildhaften Schreibstil unbedingt an. Sie weiß über Land und Leute der Gegend, bestens Bescheid. Auch die Bialetti Moka habe ich tatsächlich im Netz gefunden. Witzig fand ich z.B. die Szene als der Protagonist auf das Oktoberfest angesprochen wird, das ist mir bei meinen diversen Italienurlauben tatsächlich selbst mehrere Male passiert. Der Protagonist und auch die anderen Figuren waren sympathisch und handelten nachvollziehbar. Die homophobe Einstellung einiger Charaktere, hat mich etwas gestört. Auch der Protagonist hat manchmal mit seinen „Alleingängen“ z.B. in der Höhle etwas übertrieben. Er hat dadurch dummerweise wichtige Spuren zerstört. Eine Figur die mir sehr gefallen hat war der Freund der Familie Tommaso und auch die Polizistin Carla Moretti finde ich interessant. Auf ein Wiedersehen mit allen, im nächsten Band freue ich mich schon. Wie es in der Beziehung zwischen Simon und Luisa weitergeht und wie Nicola sich entwickelt, möchte ich unbedingt erfahren. Eine Leseempfehlung für Krimifans die Kriminalromane mit Lokalkolorit schätzen und besonders Italien lieben. Unbedingt mit einer Tasse Cappuccino lesen. Von mir 4 von 5 möglichen Sternen.

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Simon Strassers erster Fall

Rezensionen von liesmal:

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Mit viel Gefühlen auf der Suche

Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte von Kirsten Boie

Große Aufregung herrscht bei den Tieren nach einem Waldbrand. Ein junger Fuchs, das „kleine graue Puschelige“, hat seine Familie verloren. Doch er hat Glück im Unglück, denn er darf bei Mama Reh und ihren Kindern bleiben, bekommt den Namen Blau-Auge und will wirklich ein gutes Reh werden. Das ist leichter gesagt als getan.

Es beginnt schon damit, dass er mit seinen kurzen Beinchen nicht springen kann wie ein Reh. Mit Vielpunkt, einem der Rehkinder, verbindet Blau-Auge eine wunderbare Freundschaft.

Das Buch aus dem Oetinger Verlag, geschrieben von der Autorin Kirsten Boie und illustriert von Barbara Scholz, ist ein wahrer Schatz. Wort und Bild sind wunderbar aufeinander abgestimmt. Ich liebe es, wenn Bild und Text aussehen, als wenn sie miteinander „verschmolzen“ sind.

Kirsten Boie versteht es, Geschichten mit aussagekräftigen Zitaten spannend und lehrreich (ohne dass ein ausgestreckter Zeigefinger zu spüren ist) zu erzählen. Es geht nicht nur um Vorurteile, um Rechthaberei, um Ablehnung und um Schadenfreude, sondern immer auch darum, all diese Dinge – oftmals auf ganz einfache Weise – ins Gegenteil zu verwandeln.
So erleben die Tiere große Abenteuer, bei denen die Leser das Gefühl bekommen, hautnah dabei zu sein. Durch direkte Ansprache gerade auch der jungen Leser verstärkt sich dieses Gefühl noch. Man kann mitfiebern, mitlachen, traurig und fröhlich sein – und alles, was die Tiere aus ihren Erfahrungen lernen, überträgt sich wie von selbst auf die „Zweifüßler“, wie wir Menschen in dem Buch bezeichnet werden.

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Mit viel Gefühlen auf der Suche

Rezensionen von yesterday:

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Krimi-Feinschmecker kommen voll auf ihre Kosten

Kalter Kristall von Thomas Baum

Für findige Hobby-Detektive hat Thomas Baum in seinem neuen, zweiten, Roman mit dem Linzer Chefinspektor Robert Worschädl ein (wie es auf Neudeutsch heißt) “easter egg” versteckt. Einen Hinweis also, der helfen kann, das wunderbar ausgeklügelte Geflecht an Verdächtigen und Tätern, Opfern, vermeintlichen Opfern und selbstverständlich Unschuldigen schon etwas vor Ende des Krimis zu entschlüsseln.

In jedem Fall aber - ob man ihn nun entdeckt und richtig liegt oder entdeckt, aber sich nichts weiter dabei denkt oder ihn nicht entdeckt - bleibt das 349 Seiten starke Buch ein Lesegenuss. Oberösterreichische Possen oder Idiome zergehen gedanklich genauso auf der Zunge wie die des öfteren herrlich pointierten Dialoge zwischen Worschädl und seiner Kollegin Sabine Schinagl.

Garniert wird dieses verschriftlichte Menü mit süffisanten, fast komödiantischen Szenen bei typischen “Worschädl-Verhören” oder wenn ein Verdächtiger vor Wut und Verzweiflung zu rasen beginnt.

Doch auch das zarteste Kalbsschnitzerl kann auch ein winziges Stückerl Sehne enthalten, im Fall dieses Kriminalromans sind das jene Momente wo man unwillkürlich die Luft anhält, die spaßigen Bemerkungen verklungen sind und aus einer diffusen Gefahr plötzlich Ernst wird.

“Kalter Kristall” ist nicht übertrieben actionreich und auch nicht in erster Linie brutal und blutig, aber sicher nicht “well done”. Zart besaitete Leser mögen manche Stellen mit Vorsicht genießen, das Menü als Ganzes bleibt aber bis zu den am Ende noch sehr passenden kleinen Hinweisen, wie es mit dem einen oder anderen Protagonisten weitergeht, durchwegs delikat.

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Krimi-Feinschmecker kommen voll auf ihre Kosten

Rezensionen von Gaby 2707:

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Heiße erotische Geschichten

Schön, Geil und Tödlich | 7 Erotische Geschichten von Hannah Stevens

Dass Sex tödlich sein kann, ist ja bekannt. In diesen 7 erotischen Kurzgeschichten sterben die Protagonisten in sehr unterschiedlichen Situationen. Und es sind nicht nur die Männer...

Da ist z.B. Carolyn - die betrogene Köchin, die ihren Edward mit dem heißblütigen David vergleicht, dessen Geschichte sie gerade gehört hat.

Und der dann ein dummes Missgeschick passiert. Oder die durchtriebene junge Ehefrau, die ihren reichen Ehemann loswerden will. Die Jugendamtsmitarbeiterin, die es mit einem ihrer Schützlinge treibt; Tante Susan, der es ihr junger Neffe angetan hat; Linda, die ihre beste Freundin Sally mit deren Freund Liam betrügt; die kleine Ladendiebin Sarah, die dafür einen Ladendetektiv beglücken muss; und Hannah, die aus ihrer Gier nach Sex ein lukratives Geschäft macht. - und meist überlebt der Lover das Ende der Geschichte nicht

Solche Liebhaber, potent und ausdauernd,wie ich sie hier kennengelernt habe, wünscht sich im Geheimen wohl jede Frau.
Hannah Stevebs Schreibstil ist leicht, locker und lässt sich durch nicht allzu derbe Ausdrücke gut zu lesen.
Nicht so gut gefallen haben mir die Wiederholungen und Satzstücke, die von einer zur anderen Geschichte, wie beliebig austauschbar, des vorkommen. Aber gut, da kann man drüber lesen.
Ansonsten sind die Geschichten, sowohl an Schauplätzen, Spielarten. Lüsternheit und Paaren bunt gemischt. Ich habe mir für die Geschichten etwas Zeit gelassen und abendlich nur eine gelesen. Sonst wird es schnell zuviel.
Als kleines Guddi des Verlages gibt es zum einen einen Gutscheincode, mit dem man eine weitere erotische Kurzgeschichte anfordern kann. Und zum anderen eine Leseprobe zu "Schöne, geile Welt", die Lust macht, auch dieses Buch zu lesen.

Erotische Geschichten mit prickelnder Leidenschaft und heißen Szenen.

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Heiße erotische Geschichten

Rezensionen von Bibliomarie:

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Rive Gauche

An den Ufern der Seine von Agnès Poirier

Die Dekade von 1940 – 1950 betitelt die Autorin Agnès Poirier als die „magischen Jahre“ von Paris. Warum magisch? Nach der Lektüre dieses faszinierenden Sachbuchs kann ich es für mich beantworten. Paris war schon in den 20iger und 30iger Jahren Treffpunkt von Intellektuellen und Künstlern, hier wurden neue Kunstströmungen geboren und das vergangene Jahrhundert endgültig abgestreift.

Aber unter dem Druck der Besatzung, der Kriegsjahre und der Nachkriegszeit entstand noch etwas anderes. Neue Lebensentwürfe wurden erprobt, Philosophen im Diskurs mit Lebenskünstlern und Intellektuellen, man entwickelte Theorien, das alles in vielen Facetten und Strömungen.
Besonders beeindruckend war für mich, wie die Agnès Poirier diese Atmosphäre, dieses Flair der Stadt einfängt und lebendig werden lässt. Wie ein spannender Roman liest sich diese Kulturgeschichte. Es ist ein Who is Who der Intellektuellen, die bis heute Kunst und Literatur prägen.
Während in anderen europäischen Metropolen durch die Kriegsjahre quasi ein geistiges Vakuum herrschte, versammelten sich Paris die Geistesgrößen dieser Zeit. Hier zeigt die Autorin die Verbindungen, die Freundschaften und Leidenschaften, die Paris zu einem intellektuellen Hot Spot werden ließ.
Auch wenn sich das Buch wie spannend und faszinierend wie ein Roman liest, lädt ein ausführliches Personenregister, eine detaillierte Chronologie und viele Anmerkungen und Literaturhinweise zu einer weiterführende Beschäftigung mit diesem Jahrzehnt ein.
Die Ausstattung des Bandes ist gelungen, ein Lesebändchen in den Farben der „Grande Nation“ und einige historische Fotos runden das Bild ab.
Bei mir hat die Autorin viel Interesse geweckt und einige Biografien aus den Anmerkungen stehen schon auf meiner Leseliste.

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Rive Gauche

Rezensionen von Christoph Huber:

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Weisheiten von Gestern…

Kleine Schule des Loslassens von Bernhard A. Eckerstorfer

für Menschen von Heute.
Bernhard A. Eckerstorfer schafft es gut in seinem Büchlein „Die kleine Schule des Loslassens. Mit den Weisheiten der Wüstenväter durch den Tag“ die alten oft schwer zugänglichen Überlieferungen der Männer und Frauen, die als Aussteiger in der Wüste vor mehr als 1500 Jahren lebten, für das 21.

Jahrhundert zu erschließen.
Das Buch stellt über neun Wochen hindurch täglich einen kurzen Text mit einem Sinnspruch, einer Erzählung oder einer Überlegung zur Verfügung. Wenn das Lesen auch nicht mehr als ein paar Minuten braucht, so kann man sich darauf einstellen, dass das „Verdauen“ des Gelesenen wesentlich länger sein kann und man richtig Stoff zum Nachdenken bekommt.
Auch wenn manche Geschichten und Aussprüche fast ein wenig naiv scheinen, so haben sie dann doch bei genauerer Betrachtung eine nicht geahnte Tiefe.
Ein Buchempfehlung für das Nachtkästchen oder kurze Pausen am Schreibtisch, für ein Lesen mit Mehrwert!

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Weisheiten von Gestern…

Rezensionen von Streiflicht:

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Das schreit nach mehr

Kleine Schule des Loslassens von Bernhard A. Eckerstorfer

Schon nach wenigen Seiten war mir klar, dass ich unglaublich froh bin, diese Autorin kennen ge-lernt zu haben. Ich habe mir inzwischen auch alle anderen Bücher von ihr gekauft, weil ich einfach noch viel, viel mehr über die Protagonisten wissen wollte und auch mehr über diese ganz besonde-re Zeit in Berlin und Deutschland erfahren wollte.

Leider kennen wir Deutschen ja oft nur sehr we-nig von unserer eigenen Geschichte und das finde ich sehr schade. Daher lese ich gerne Romane, die einerseits eine spannende Geschichte erzählen und andererseits auch ein bisschen Info und Wissen vermitteln. Für mich ist das immer eine gute Kombination, denn auf trockene Geschichts-bücher habe ich keine Lust.
Hier erfährt man aber quasi nebenbei etwas über die Zeit, die Moral, das Denken und Leben der Menschen damals. Es ist wie ein Sittengemälde und ein Abbild dieser Zeit. Wahnsinnig gut recher-chiert und unglaublich authentisch! Das mag ich sehr!
Ich mochte die Schreibweise und den Erzählstil sehr und habe die Figuren sehr schnell ins Herz geschlossen. Vor allem die Hauptfigur und den unglaublichen Schauspieler fand ich unglaublich stark. Die Autorin weiß, wie man erzählt, Spannung schafft und den Leser fesselt. Gerne mehr davon! Gut, dass ich nun erstmal die anderen Romane alle lesen kann und dann hoffe ich auf eine baldige Fortsetzung!

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Weisheiten von Gestern…

Rezensionen von Streiflicht:

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Wunderschön

Vom Glück einen Vogel am Gesang zu erkennen von Simon Barnes

Dieses Buch ist einfach nur wunderschön und zauberhaft. Die Illustrationen sind naturnah und zu-gleich unglaublich schön, mich haben sie sehr berührt. Gleichzeitig ist der Text so herrlich und nett geschrieben, dass das Lesen einfach Spaß macht. Man lernt ganz nebenbei unglaublich viel über die besondere Welt der Vögel.

Und die Schreibweise ist wirklich schön und gut zu lesen und ein-fach zu verstehen.
Nach der Lektüre dieses ganz besonderen Buches geht man mit anderen Augen und Ohren durch die Welt und überlegt immer wieder, ob man den Gesang eines Vogels zuordnen kann. Ich habe mir auch einige Vogelstimmen im Internet angehört, um besser verstehen und erkennen zu kön-nen. Sicherlich wäre eine CD mit den Vogelrufen und -gesängen cool gewesen, hätte das Buch andererseits aber auch verteuert. Vielleicht wären QR-Codes eine gute Lösung... Ansonsten kann man ja auch online so gut wie alles finden und auch in guter Qualität, sodass man das gut selbst ergänzen kann.
Auch was die Tiere damit ausdrücken wollen, ist Thema und wird gut nachvollziehbar erklärt. Das hat mir auch sehr gut gefallen.
Insgesamt ein wunderbares Kleinod, das sicherlich jeden Tier- und Naturliebhaber erfreuen wird.

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Wunderschön