Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vicky:
Stille kann unwahrscheinlich laut sein
Turbulente Gefühle von Melody Anne
'Turbulente Gefühle' ist der vierte Teil der 'Passion Pilots'-Reihe. Es handelt sich dabei um einen erotischen Liebesroman der Autorin Melody Anne.
Ich finde das Cover ist toll und sehr ansprechend, mir persönlich gefällt es ausgesprochen gut. Ich könnte es stundenlang anstarren, dabei kann ich nicht mal wirklich benennen woran es liegt!
Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen guten Vorgeschmack auf die Geschichte rund um den vierten der Armstrong-Brüder, den CIA-Agenten Ace und Dakota, die er auf der Hochzeit seines Bruders kennen lernt, holen.
Das Buch umfasst einen Prolog, siebenunddreißig Kapitel sowie einen Epilog. Die Autorin Melody Anne hat einen tollen und flüssigen Schreibstil, dieser zieht sich durch den gesamten Roman wodurch man beim Lesen schnell und gut vorankommt.
Fazit:
Die Geschichte rund um Ace Armstrong ist interessant und spannen. Zwischendurch aber, zumindest in meinen Augen, stellenweise etwas unglaubwürdig. Deswegen ziehe ich einen Stern ab. Nichts desto trotz finde ich das Buch gut. Ich kannte diese Reihe bisher nicht aber ich werde mir die anderen Bücher bei Gelegenheit bestimmt mal zulegen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Verschiedene erotische Spielarten
Mut zur Geilheit | 10 Erotische Geschichten von Brooklyn Collins
Andrew findet sich plötzlich als Roland in einem Erotikroman von Carla Calingus wieder. Ich bin dabei, wie Sophie und Thomas, sie Studentin, er ihr Professor, und Paul, der Gourmetkoch sich vergnügen. Ich lese von Mia, die die Begegnung mit Gloria scheinbar nur geträumt hat. Oder von Hannah und Alice, die sich einen Mann teilen – Harry.
Und weitere sechs hoch erotische, pikante, prickelnde und spritzige Kurzgeschichten von Brooklyn Collins.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Die Beschreibungen der Sexszenen sind manchmal etwas derb, aber auch sinnlich, überraschend, voller Lust und Begierde. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz. In einigen Szenen geht es schon sehr hart zur Sache. Trotzdem habe ich mich beim Lesen nie unwohl gefühlt. Eher können die Geschichten einen Anreiz bieten, auch mal etwas Neues, ganz anderess auszuprobieren. Für fast jede Spielart ist etwas dabei.
Die Protagonisten kommen aus den verschiedensten Altersgruppen und Milieus. Mal Studentin, mal Professor, mal Koch, mal Kriminalassistentin oder beim Karneval in Venedig. Immer bin ich dabei, wenn´s recht schnell zur Sache geht. Die Geschichten haben alle eine Handlung, in die ich mich auch selbst gut hinein versetzen kann.
Ich habe mir pro Tag nur eine Geschichte gegönnt, ansonsten finde ich, ist man leicht "übersättigt".
Zum Abschluss bekomme ich noch einen Gutscheincode, den ich im Internet für eine weitere erotische Geschichte einlösen kann.
10 kurze heiße Geschichten für Menschen, die für alles aufgeschlossen sind oder sich gerne zu Neuem inspirieren lassen.
Rezensionen von yesterday:
Spannung ja, aber leider dem übernatürlichen Bösen untergeordnet
Lazarus von Kepler Lars
Zum bereits siebten Mal darf Super-Ermittler und Wunder-Hirn Joona Linna die (schwedische) Menschheit vor dem Bösen retten. Jemand bisher totgeglaubtes läuft ihm in “Lazarus” über den Weg. Doch zu Beginn sind es nur Taten, die Ähnlichkeit aufweisen und merkwürdige Vorkommnisse. Ist hier also tatsächlich Joonas langjähriger “persönlicher” Freund am Werk?
“Lazarus” vereint zwei Dinge meisterlich: Grundlegende Spannung durch kurze Kapitel und regelmäßige Einsprengsel an Brutalität sowie die schon fast “Lars-Kepler-übliche” Ungenauigkeit in manchen Bereichen.
Bei dem Autorenduo gibt es zunehmend nicht mehr einfach einen bösen Gegenspieler, sondern gerne den allwissenden und übermächtigen Bösewicht. Das gibt zwar viel Spannung her, wird aber immer wieder davon getrübt, dass die Geschichte stark ins Unrealistische abdriftet.
Auch manche Charaktere handeln stark wider dem was man erwarten könnte, alles zugute des Storyverlaufs. Wenn man nicht zu tief ins Detail analysiert was passiert, sondern sich nur durch die Seiten treiben und unterhalten lässt, funktioniert der Thriller aber ganz gut. Diesen Effekt noch verstärkt hätte wohl die eine oder andere Straffung im Mittelteil.
So ist “Lazarus” eine nicht optimal ausgewogene Mischung zwischen Tempo, Spannung, Brutalität sowie detailreicher Erzählung mit Längen und unrealistischen Abschnitten und Wendungen.
Rezensionen von yesterday:
Plädoyer für das Miteinander und den bewussten Umgang mit Sprache
Das Land, in dem die Wörter wohnen von Clemens Sedmak
“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”; “Reden ist Silber, Schweigen ist Gold”; “Taten sagen mehr als Worte”; es gibt endlose Listen mit Redewendungen und Sprichwörtern über Worte und in manchen davon kommen sie gar nicht so gut weg.
Dass das Reden und dass die Wörter, dass unsere Sprache aber durchaus zentrale Bedeutung haben und auch so behandelt werden sollten, unterstreicht “Das Land, in dem die Wörter wohnen”.
Auch wenn dieses Buch nicht unendlich, sondern schmal und kompakt ist, hat dieses “Märchen für Erwachsene” auch etwas von der großen unendlichen Geschichte von Michael Ende. Erzählt wird diese Geschichte hier von Günther, einem jungen Buben, der mit seinen beiden Schwestern ausreitet um der Welt die Wörter wiederzubringen.
Sie werden nämlich von Lügen und falscher Verwendung der Sprache zunehmend verdrängt und haben sich aus der Welt zurückgezogen. Ein Alltag ohne Sprache, ohne Dialog? Unvorstellbar! Dieser Roman ist daher ein klares Plädoyer für einen achtsameren Umgang mit Wörtern und miteinander.
Es fängt den viel zitierten “Zeitgeist” ein und wirft ein paar ziemlich pointierte Seitenblicke Richtung Politik. Aber alles in allem ist es dennoch ein Büchlein zum Wohlfühlen, das nebenbei mit viel Liebe gestaltet wurde. Jedes Kapitel hat eine eigene erste Seite mit einem Hügel voll Wörter (dem Cover nachempfunden), aus denen Schlüsselbegriffe für den kommenden Abschnitt herausstechen. Das gelbe Lesebändchen und die mit kleinen Krönchen unterlegten Seitenzahlen sind ebenso hübsche wie stimmige Details.
“Das Land, in dem die Wörter wohnen” ist für jeden - egal ob Viel- oder Wenigleser, ob Phrasendrescher oder Pantomime - als Ermahnung zu verstehen und lässt sich wunderbar als kleine Aufmerksamkeit verschenken.
Rezensionen von dorli:
Die unnahbare Miss Ellison
Das Land, in dem die Wörter wohnen von Clemens Sedmak
Gloucestershire, 1813. Die 23-jährige Pfarrerstochter Lavinia Ellison kümmert sich fürsorglich um die Armen und Kranken in dem kleinen Dorf St. Hampton Heath. Als Nicholas von Hawkesbury als neuer Graf einen Besuch auf seinen Landsitz ankündigt, sind die jungen Damen im Umkreis ganz aus dem Häuschen.
Nur Lavinia ist weder von seinem guten Aussehen noch von seinem Titel beeindruckt – im Gegenteil, sie bietet dem selbstgefälligen und herablassend auftretenden Grafen die Stirn, wo es nur geht. Lavinia fordert Nicholas auf, sich um die bedürftigen Pächterfamilien zu kümmern, doch der Graf ist sich seiner Verantwortung gegenüber den Dorfleuten anfangs nicht bewusst und so Lavinia hofft zunächst vergeblich auf seine Unterstützung…
In ihrem Roman „Die unnahbare Miss Ellison“ entführt Carolyn Miller den Leser in die Epoche des Regency und stellt die wichtigen christlichen Themen Nächstenliebe und Vergebung in den Mittelpunkt ihrer Geschichte.
Carolyn Miller lässt zwei stolze Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten aufeinanderprallen. Beide haben eine Menge Vorurteile gegenüber dem jeweils anderen, die es im Laufe der Handlung zu erkennen und zu überwinden gilt.
Die Autorin hat einen angenehm flott zu lesenden Schreibstil. Sie erzählt sehr anschaulich von den Höhen und Tiefen in Lavinias und Nicholas Leben und lässt den Leser intensiv an dem Miteinander und Gegeneinander der beiden teilhaben. Vor allen Dingen die Missverständnisse und die daraus resultierenden Wortgefechte sorgen für eine lebhafte Handlung und haben mich immer wieder schmunzeln lassen. Überraschende Wendungen tragen dazu bei, dass die Geschichte bis zum Schluss nicht langweilig wird.
Carolyn Miller kann auch mit dem Zeitkolorit punkten. Neben der Mentalität der Menschen fließen auch die Lebensweise und die gesellschaftlichen Gepflogenheiten in das Geschehen ein, so dass man sich ein gutes Bild von der damaligen Zeit machen kann. Eine geschraubte Sprechweise in den Dialogen sorgt zudem für eine Extraportion Authentizität.
„Die unnahbare Miss Ellison“ hat mir sehr gut gefallen. Die gut ausbalancierte Mischung aus Historie und Romantik hat mir ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert.
Rezensionen von liesmal:
Karl in einer nicht immer märchenhaften Welt
Wie ich einer Schlange die Ohren abschwatzte von Frerich Pohl
„Ich habe mich schon lange gefragt, wer Dornröschen wachgeküsst hat…“
Wer sich diese Frage ebenfalls stellt, sollte an diesem Buch von Frerich Pohl nicht vorbeigehen. Dabei ist es nicht das Cover in der giftgrünen Farbe mit der Schlange, das meine Neugier geweckt hat, sondern dieser Teil seiner Buchbeschreibung: „Das Märchen von Dornröschen ist allgemein bekannt.
Was aber während ihres hundertjährigen Schlafes geschah und wer sie wachküsste, nicht.“
Die Geschichte beginnt nicht gerade märchenhaft schön, auch wenn es der Name des Waisenheims der „Liebenden Brüder“, in dem Karl aufwächst, verspricht. Doch Karl wird von seinem Vater aus dem Heim herausgeholt und das abenteuerliche Leben beginnt, zunächst in einem verwunschen wirkenden Wald, in den sich kaum jemand traut, weil Vieles dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Karl hält es aber nicht lange an einem Ort. Oft ist er unterwegs, kommt in ein Dorf, an einen Strand, von dort auf eine geheimnisvolle Insel, in eine Stadt, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt …
Er erlebt die abenteuerlichsten Dinge, begegnet seinem Bruder, machthungrigen Fürsten, einem fresssüchtigen Bürgermeister, brutalen Schlägertypen, aber auch märchenhaften Gestalten wie einem Zwerg mit besonderen Fähigkeiten, Gestalten aus früheren Märchen – und einer Schlange mit Ohren, die Karl gern dem rechtmäßigen Eigentümer zurückbringen möchte.
Auch wenn es sich bei dem Buch um einen „Wälzer“ mit über 500 Seiten handelt, lässt es sich leicht und flüssig lesen und ist sehr abwechslungsreich geschrieben. Es gibt bezaubernd märchenhafte, dann wieder brutale Horrorszenen, mal ist Karl glücklich und dann wieder findet er sich als Gefangener in einem Verlies.
Das Buch ist in mehrere Abschnitte eingeteilt, die sehr unterschiedlich lang sind. Sehr gut hat mir der Prolog gefallen, in dem ein Mann an einem Tisch in seiner Hütte sitzt mit leeren Blättern Papier vor sich und einer Feder in der Hand. Er möchte die Geschichte, die er schon so häufig erzählt hat, aufschreiben. Im Epilog sind die Blätter beschriftet und der alte Mann legt die Feder beiseite.
Eine spannende Geschichte mit vielen märchenhaften Elementen – für Erwachsene.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein entzückendes Kinderbuch
Das Nacht-Tier von Jens Rassmus
Jens Rassmus ist für seine entzückenden Kinderbücher bekannt. Dieses hier handelt von einem kleinen Jungen, der nicht einschlafen kann. Erst die Bekanntschaft mit dem „Nacht-Tier“ verhilft ihm zu einem Schlaf.
Wer oder was ist das „Nacht-Tier“? Anfangs sieht es wie ein bedrohlicher Schatten aus.
Es ist groß und dunkel. Doch dann entpuppt es sich als wahrer Tausendsassa: Es kann laufen, klettern, fliegen, schwimmen und ist dennoch vorsichtig. So bleibt es bei einer belebten Straße artig stehen. Nach einer längeren Fantasiereise kehren der kleine Junge und das „Nacht-Tier“ zurück – und siehe da, das „Nacht-Tier“ schrumpft und liegt als Kuscheltier im Bett.
Meine Meinung:
Ein wirklich entzückendes Kinderbuch, das auch grafisch sorgfältig gearbeitet ist. Sanfte Reime helfen dem Kind beim Einschlafen. Das gezeichnete „Nacht-Tier“ lässt viel Spielraum, ob es nun eine Katze oder Hund oder ein Hase sein könnte.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von C. P.:
Die zweite Staffel startet mit Spannung, Action, Humor und ein mächtigem Gegner
Das Erbe der Macht - Schattenloge 1: Die Rückkehr..13-15 von Andreas Suchanek
Ein spannender Auftakt zur zweiten Staffel der Urban Fantasy Serie. Die Feindin der ersten Staffel ist besiegt, der magische Wall gefestigt - da tritt ein alter, noch mächtigerer Feind auf den Plan, welcher bereits seit Jahrhunderten die Fäden in der Hand zu halten scheint. Ein Feind, welcher bereits im Spin off "Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus" angedeutet wurde, weshalb man dieses am besten nach Ende der ersten Staffel gelesen haben sollte.
Auch diesmal gibt es wieder mehrere Handlungsstränge, bei denen man mitfiebern kann. Einer davon ist die Rettung von Alex, auf dem ein Vergessenszauber ruht, der sich dummerweise als tödlich erweist. Hier hat sich der Autor wieder so einiges einfallen lassen, um das Problem zu lösen. Doch hinter Alex steckt ein noch größeres Geheimnis, welchem auch Moriarty auf die Spur zu kommen versucht. Parallel dazu tritt ein mächtiger Feind unerkannt auf den Plan und versucht, geschickt seine von langer Hand geplante Macht zu festigen. Zudem bekommt das Castillo eine neue Unsterbliche, die noch für die ein oder andere Überraschung sorgen wird.
Geschickt wurden hier Details neu eingebracht und mit der ersten Staffel verwoben, so dass sich ein immer größeres Bild ergibt, was der Serie eine angenehme Tiefe verleiht. Natürlich kommen mit jedem Häppchen des Wissen stets neue Rätsel hinzu, welche dafür sorgen, dass die Serie nicht den Hauch einer Chance bekommt, langweilig zu werden. Für Humor und freche Sprüche wurde ebenfalls wieder gesorgt, die sich mit Spannung und Action gekonnt abwechseln.
Definitiv ein wirklich spannender Auftakt der zweiten Staffel, der sofort in die Vollen geht und einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen lässt.
Rezensionen von C. P.:
Paris - göttliche Stadt der Liebe
Gold und Schatten von Kira Licht
Schon, als ich die Beschreibung des Romans las, wusste ich sofort: Das Buch muss ich lesen. Eine Geschichte über Götter inmitten von Paris, der wunderschönen Stadt der Liebe? Genau das richtige für mich! Und ich bin so froh, das Buch entdeckt zu haben…
Worum geht es? Livia (16) ist eine Diplomatentochter, hat schon viel von der Welt gesehen und ist grad mit ihren Eltern in Paris angekommen.
Seit ihrem letzten Geburtstag fühlt sie sich jedoch merkwürdig, und was das unheimlichste ist: Sie hört Pflanzen reden! Moment mal, Pflanzen? Also, würd mich ein Löwenzahn schräg von der Seite anquatschen wär ich auch ziemlich durcheinander. Das steigert sich, als sie die berühmten Katakomben von Paris besichtigen will und dabei Maél kennen lernt. Maél ist gut aussehend, selbstbewußt und gehört zu den Cataphiles, einer Gruppe von Menschen, die illegal durch die Katakomben streifen. Dadurch umweht ihn gleich von Beginn an eine gewisse Aura des Rätselhaften, zu der sich Livia wie magisch angezogen fühlt. Und das Schöne ist: Es wird tatsächlich magisch, nicht nur zwischen den beiden. Und Paris entpuppt sich nicht nur als Stadt der Liebe, sondern auch als Stadt der Götter.
"Er war so gut darin. Im Bitten, im Verführen, im Verschleiern." (Zitat S. 204)
Hach, was habe ich dieses Buch geliebt: Götter, Halbgötter und andere Wesen der griechischen Mythologie leben unerkannt in Paris. Und mitten hinein gerät Livia, die mir gleich von Beginn an sympathisch war. Das Buch ist sehr lebendig geschrieben, so dass ich beim Lesen sowohl Bilder im Kopf hatte als auch die Emotionen der Protagonisten ausmachen konnte. Besonders atmosphärisch waren natürlich die Szenen in den Katakomben. Und auch das Knistern zwischen Livia und Maél war gleich von Beginn an zu spüren, auch wenn ich Maél gegenüber lange Zeit etwas skeptisch blieb, da er einiges zu verheimlichen schien.
Inhaltlich möchte ich mal nichts weiter verraten. Auf jeden Fall kamen ein paar gelungene (göttliche) Überraschungen vor und vor allem Livia machte eine erstaunliche Entwicklung durch, mental sowie körperlich (da bin ich mal gespannt, was das noch zu bedeuten hat). Selbst der Titel „Gold & Schatten“ hat tatsächlich eine Bedeutung, die sich nach und nach beim Lesen zeigt. Der erste Band der Dilogie endet mit einem gelungenen Cliffhanger, nach welchem Livia im zweiten Band hoffentlich zeigen kann, was in ihr steckt.
Ein zauberhaft-göttliches Buch, dessen zweiten Band ich sehnsüchtig erwarte.
Rezensionen von yellowdog:
literarisch bemerkenswert
Vor der Flut von Corinna T. Sievers
Die Geschichte wird erzählt von einer Frau, die einen exzessiven promiskuitiven Lebensstil führt. Sie ist Zahnärztin auf einer Insel und verheiratet. Doch ihr Mann hat sich schon früh in der Ehe körperlich von ihr zurückgezogen. Das hat sie anscheinend so verletzt, dass sie offen immer wieder mit anderen Männern schläft, aber dennoch seit 25 Jahren mit ihrem Mann zusammenlebt.
Ihr Zusammenleben ist jedoch nur eine Mischung aus Zweckgemeinschaft und kühler Ehehölle.
Corinna T.Sievers hat ihren Roman auf einen Text aufgebaut, den sie beim Ingeborg Bachmann-Preis gelesen hat und dessen Radikalität wurde heftig diskutiert.
Sprachlich ist der Text gut gemacht mit einer eigenwilligen Erzählweise, streckenweise auf der Oberfläche sehr sachlich, doch die Emotionalität der Frau wird in manchen Szenen sichtbar. Da mündet es in depressive Phasen, denn, wie sie selbst sagt, mit ihrem Mann Hovard gibt es nichts zu lachen. Die Folgen sind vereinzelte selbstzerstörerische Tendenzen, z.B. bleibt sie einmal mit dem Auto auf einer eisigen Strecke im Schnee stecken und tut nichts, um sich zu retten.
Ihre Lebensweise fordert einen Tribut.
Wegen den vielen expliziten Beschreibungen wirkt der Text penetrant.
Andere Textpassagen zeigen die raue Insellandschaft und erzeugen Atmosphäre.
Die Autorin ist ausdrucksstark! Ein Buch, wie man es nicht oft liest!










