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Rezensionen von M?:

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Enttäuschend

Die Tochter des Uhrmachers von Morton Kate

Ich habe mich so auf das neue Buch von Kate Morton gefreut. Leider ist dies eine Enttäuschung auf der ganzen Linie. Ständig neue Namen - man kennt sich gar nicht mehr aus. Zudem erzählt noch ein Geist .. ? Ständig zwischen den Jahrhunderten bzw. Jahrzehnten hin und her.
Keine echte Handlung. Nach der Hälfte habe ich entnervt das Buch zugeklappt und in den Flohmarktkarton gegeben.

Schade.

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Enttäuschend

Rezensionen von LEXI:

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Hope Harbor - Drama, Komödie, Freude, Traurigkeit, Lachen, Tränen… Liebe. Diese Stadt steckt voller Geschichten.

Der Weg zu den Dünen von Irene Hannon

"Jemandem zu einem besseren Leben zu verhelfen, ist etwas Wunderbares, aber jemandem den Tag zu erhellen, ein wenig Freude zu verbreiten, wenn der andere das vielleicht am dringendsten braucht, das ist auch etwas sehr Wertvolles. Und das kann jeder."

Hope Harbor ist ein ganz besonderer Ort.

Die Menschen kümmern sich mit großer Herzlichkeit, Freundschaft und Mitgefühl um einander, was bereits im Vorgängerbuch zur Gründung einer gemeinnützigen Organisation führte, die sich „Helfende Hände“ nennt. Auch die hübsche Protagonistin des zweiten Bandes, Belinda June „BJ“ Stevens, stellt ihre Arbeitskraft den Senioren dieses charmanten Küstenortes ehrenamtlich zur Verfügung. BJ liebt ihre Arbeit als Architektin und Bauunternehmerin in Hope Harbor und schuf sich in einem winzigen Cottage direkt am Meer ein neues Zuhause. Durch ihr feines Gespür für Menschen blickt sie rasch hinter die Fassade der Witwe Eleonor Cooper, die zwar sehr unter ihren körperlichen Einschränkungen leidet, der Welt aber dennoch stets ein fröhliches Gesicht präsentiert. In ihrem Innersten kämpft die freundliche und fürsorgliche alte Dame jedoch gegen die Leere und Einsamkeit in ihrem Leben. Lediglich ein griesgrämiger alter Kater namens Methusalem leistet Eleonor in ihrem geliebten Zuhause Gesellschaft. BJ möchte eine Möglichkeit finden, um ihr den Umzug in ein Altersheim zu ersparen.

Als der erfolgreiche Anwalt Eric Nash seine Anstellung in Portland verliert, muss er sich neu orientieren und kehrt dazu für ein paar Wochen in seine Heimatstadt Hope Harbor zurück. Bei seiner Ankunft verursacht er einen Autounfall, und die faszinierende Frau am Steuer des anderen Wagens geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Doch sowohl Eric, als auch BJ sind noch nicht dazu bereit, ihr Leben zu ändern. Eric ist nur auf Durchreise. Er strebt ein von Arbeit und Karriere bestimmtes Leben in einer Großstadt an, während BJ das einfache und friedliche Leben in Hope Harbor schätzt. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo die beiden eine Entscheidung treffen und entweder ihrem Verstand, oder ihrem Herzen folgen müssen.

Der Schauplatz dieser wunderschönen Geschichte ist ein malerischer kleiner Küstenort in Oregon, den ich bereits im Vorgängerband „Cranberrysommer“ kennenlernen durfte. Der einnehmende Schreibstil der Autorin und ihre bildhaften Schilderungen von Landschaft und Menschen haben mich erneut begeistert. Durch die hervorragende Charakterzeichnung und die hohe Authentizität ihrer handelnden Figuren hat Irene Hannon mich emotional tief ins Geschehen einbezogen. Die Darstellung der inneren Konflikte, der Aufarbeitung der Vergangenheit und der persönlichen Entwicklung der beiden Protagonisten ist ihr meines Erachtens ausgezeichnet gelungen. In behutsamen Worten und auf äußerst einfühlsame Art und Weise lässt sie ihre Leser hautnah daran teilhaben. Die Vereinsamung älterer Menschen ist für Irene Hannon ein zentrales Thema dieses Buches. Obgleich Eric und BJ die größte Aufmerksamkeit zuteilwurde, gab es in diesem Buch auch starke Nebenfiguren. Ich schloss sowohl die liebenswürdige Eleonore, als auch den höflichen und würdevollen kubanischen Einwanderer Luis Dominguez sehr schnell ins Herz. Durch seine Person wird die Einwanderungsproblematik in diesem Buch thematisiert. Luis‘ tragische Lebensgeschichte und seine Resignation führten dazu, von den wohlmeinenden Menschen in seinem Umfeld Abstand zu halten. Er kann nicht mehr daran glauben, dass Gott etwas Neues mit ihm vorhat und nach seiner traumatischen Vergangenheit womöglich doch noch die Chance auf ein besseres Leben besteht. Ich habe mich darüber hinaus unsagbar gefreut, dass dem exzentrischen Philanthropen Charley Lopez auch in diesem Band eine wesentliche Rolle zugedacht wurde. Als Inhaber von „Charleys Tacos“ am Hafen von Hope Harbor versorgt er die Menschen in seinem Umfeld mit delikatem Essen. Doch der kluge, charmante und von großem Gottvertrauen erfüllte Mann strebt für seine Mitmenschen mehr als nur die Befriedigung kulinarischer Gelüste an. Er hat ein Herz aus Gold, ist ein Hoffnungsbringer, spendet Zuversicht, stellt Fragen, die teilweise auch unbequem sind. Charley ist ein geistlicher Mensch, der viele Dinge erahnt, auf rätselhafte Art und Weise stets zur rechten Zeit am rechten Ort auftaucht, und großen Frieden ausstrahlt. Charleys Lebensweisheiten und der hohe Stellenwert des christlichen Glaubens, der durch kursiv gedruckte Gedanken und Gebete hervorragend dargestellt wurde, machten dieses Buch für mich zu einer ganz besonderen Lektüre.

Es gibt einen winzigen Kritikpunkt, ein Faktor, der zwar aufgrund seiner Geringfügigkeit nicht in meine Bewertung einfließt, der mich jedoch das gesamte Buch hindurch gestört hat. Irene Hannon benennt ihre Protagonistin stets nur mit den zwei aneinandergereihten Großbuchstaben „B“ und „J“, nämlich den Initialen ihres Namens, der nach knapp dreihundert Buchseiten zum ersten und einzigen Mal kurz erwähnt wird.

Fazit: Ich empfand diesen Roman aus der Feder von Irene Hannon als große Bereicherung - er bescherte mir ein wunderschönes Leseerlebnis, das ich nur zu gerne weiterempfehle. Der gefühlvolle Schreibstil der Autorin und die hervorragend charakterisierten Figuren haben mir ausgezeichnet gefallen. Dieses Buch hat mich an einigen Stellen zu Tränen gerührt und entgegen meinen Erwartungen den ersten Band mit dem Titel „Cranberrysommer“ sogar noch übertroffen. Ein absolutes Lesehighlight!

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Hope Harbor - Drama, Komödie, Freude, Traurigkeit, Lachen, Tränen… Liebe.  Diese Stadt steckt voller Geschichten.

Rezensionen von Lara:

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Psycho Pass - Gesamtausgabe.Staffel.1,4 DVD von Irene Hannon

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Tobias, 14 Jahre aus Birgitz,

Psycho Pass - Gesamtausgabe.Staffel.1,4 DVD von Irene Hannon

In dem Buch „Samurai – Der Weg des Kämpfers“ geht es um Jack, den Sohn eines englischen Seefahrers. Seine Mutter stirbt an einer Krankheit und die Nachbarin der Familie bietet an, ein Kind aufzunehmen. Jack entschließt sich, mit seinem Vater auf See zu gehen und seine Schwester bei der Nachbarin in Ägypten zu lassen.

Als das Schiff ein Leck hat, müssen die Seefahrer an der Küste Japans notlanden. Das Schiff wird von Piraten überfallen und Jack ist der einzige Überlebende. Er hat Glück und Schwertmeister Masamoto adoptiert ihn, doch der gefürchtete Ninja Drachenauge will den Portolan, ein Seefahrerbuch von unschätzbarem Wert, welches Jack vom Schiff retten konnte.

Mir hat das Buch, der erste Band von bisher vier Samurai-Büchern, sehr gut gefallen, die spannungsgeladene Geschichte ist wirklichkeitsnah erzählt und mitreißend gegliedert. Der Autor erzählt so, dass man im Kopf ein sehr genaues Bild der Umgebung bekommt, und man kann sich sehr gut in die Charaktere einfühlen. Der Großteil der Geschichte spielt in Japan, und hinten im Buch findet sich ein Glossar mit den wichtigsten japanischen Wörtern, den japanischen Benimmregeln und den wichtigsten Schlägen des Schwertkampfes.

Viel Spaß beim Lesen…

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Luisa, 11 Jahre aus Rinn,

Einmal Teenie und zurück von Jessica Brody

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen.

Es ging um ein Mädchen namens Addie, ihr Spitzname, die sich nichts sehnsüchtiger wünscht, als endlich sechzehn zu sein. Als sie am nächsten Morgen nach ihrem zwölften Geburtstag aufwachte, erkannte sie sich fasst selbst nicht mehr. Sie ist wirklich sechzehn geworden.

Als sie in die Schule kam, begrüßten sie alle, die im Gang waren. Addeline wusste auch nicht, warum sie nicht mehr mit ihrer besten Freundin Grace befreundet war sondern mit der größten Zicke der Schule.

Schafft Addie es, wieder in ihr altes Leben zu kommen?

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Jana Marie, 9 Jahre aus Steinach:

Willkommen im Buch „Einmal Teenie und zurück“!

Adeline Bell, genannt Addi, hat den schlimmsten 12. Geburtstag ever. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als endlich 16 Jahre alt und cool zu sein. Von einer Dame bekommt sie ein kleines Schmuckkästchen. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist sie tatsächlich 16 Jahre alt und megacool!

Doch, wieso ist sie plötzlich mit der Oberzicke der Schule befreundet und nicht mehr mit ihrer besten Freundin Grace? Irgendwas muss mächtig schiefgelaufen sein! Wie kommt sie jetzt wieder in ihr altes Leben zurück und wie kann sie ihre Freundin zurückgewinnen?

Das erfahrt ihr im Buch „Einmal Teenie und zurück“!

Megacoole Stunden mit diesem hippen Buch wünscht Euch Eure Leseratte Jana

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Luisa, 11 Jahre aus Rinn,

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Jana Marie, 9 Jahre aus Steinach,

Der Welten-Express von Sturm Anca

Willkommen bei „Der Weltenexpress“ von Anca Sturm.

Die Hauptdarstellerin des Buches heißt Flinn Nachtigall. Flinn ist sowohl ein Mädchen- als auch ein Bubenname und eine Nachtigall ist ein Vogel. So konnte Flinn jedem ganz einfach sagen, wie man ihren Nachnamen schreibt.
In der Schule jedoch wurde sie von ihren Mitschülern geärgert, und das Mädchen hatte keine richtigen Freunde.

Nacht für Nacht saß Flinn Nachtigall an einem still gelegten Bahnhof, an dem Ort, wo ihr Bruder vor zwei Jahren verschwunden war. Doch eines Abends fuhr dort ein Zug ein, der von einer gewaltigen, rauchspuckenden Lokomotive gezogen wurde. Und was glaubt ihr, was Flinn tat? Sie stürzte sich als blinde Passagierin in ein riesiges Abenteuer!

Der Zug ist ein Weltenexpress, das ist ein fahrendes Internat!!! Dort findet sie Freunde und entdeckt die Magietechnologie. Flinn erfährt, dass sie ein Pfog ist. Sie kann also den Zug sehen, glaubt aber nicht an sich selber und ist deshalb kein Pfau, so wie es die anderen sind. Auf der Suche nach ihrem Bruder begegnet sie auch Feinden, die den Pfauen schaden wollen.

Wie sie mit ihren Feinden umgeht, müsst ihr selbst herausfinden.

Der Weltenexpress ist ein Ort voller Geheimnisse, doch das größte Geheimnis verbirgt sich in Flinn selbst. Mehr verrate ich euch nicht, denn das sollt ihr selbst herausfinden.

Ich würde dieses Buch für 10-jährige Mädchen und Buben empfehlen, die Fantasie und Fabelwesen und ähnliche Themen gerne mögen. Das Buch ist ein ziemlich dicker Wälzer, das heißt, man sollte sich ordentlich „rein hängen“...

Magietechnologische Grüße und viel Spaß bei der Reise im Weltenexpress!
Eure Leseratte
Jana

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Lea, 11 Jahre aus Wattens:

Das Buch handelt um ein Mädchen namens Flinn Nachtigall. Ihr Halbbruder Jonte ist seit zwei Jahren verschollen und niemand weiß, wo er sich befindet. Eines Tages bekommt sie eine Postkarte von ihm, wo ein Zug abgebildet ist, den nur sie sehen kann. Jolte hielt sich gerne bis spät in die Nacht am Bahnhof auf. Flinn ging auch dorthin und sah einen Zug; sie zögerte keine Sekunde und sprang hinein. Es war ein fahrendes Internat, wo sie viele neuen Freunde fand und sie sich in ein spannendes Abenteuer stürzte auf der Suche nach ihrem Halbruder.

Am Anfang war das Buch ein bisschen langweilig, aber dann wurde es richtig spannend und es rieß einen richtig mit.

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Jana Marie, 9 Jahre aus Steinach,

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Magdalena, 11 Jahre aus Innsbruck,

Der Welten-Express von Sturm Anca

Kiranmala lebt in New Jersey zusammen mit ihren Eltern. An ihrem zwölften Geburtstag, der auf Halloween fällt, kommt sie von der Schule nach Hause und erschrickt, weil ihre Eltern verschwunden sind. Das einzige, was sie von ihnen findet, ist eine Geburtstagskarte. Da steht: Vertraue den Prinzen und lasse keinen Rakkosh ins Haus.

Plötzlich stehen zwei Prinzen vor ihrer Tür: Neelkamal und Lalkamal. Der Grund, warum sie hier sind, ist, dass sie sie vor einem Rakkosh beschützen sollen. Doch zu spät, der Rakkosh ist bereits in das Haus eingedrungen und will sie fressen. Die beiden Prinzen ziehen ihre Schwerter, um Kiranmala gegen den Dämon zu verteidigen, wobei sie ein bisschen Hilfe von ihren geflügelten Pferden bekommen…

Das Buch ist durchgehend spannend geschrieben. Immer wieder hat die Autorin lustige Episoden (wie zum Beispiel Scherzfragen) eingebaut. Ich konnte die Hauptperson sehr gut verstehen und habe jedes Mal mit ihr mitgefiebert, wenn ich meinen Tolino zur Hand genommen habe. Das Buch hat mir viel Freude beim Lesen bereitet.

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Jana Marie, 9 Jahre aus Steinach,

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Hannah Maria, 12 Jahre aus Innsbruck,

Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen. von Ava Reed

Dieses Buch ist grundsätzlich nicht MEIN Buch, doch für Menschen, die es interessiert, wie es ist, eine „Krankheit“ (Depression, …) zu haben, ist es perfekt. Es ist sehr gefühlvoll, aber auch schwermütig. Es erzählt, wie es Kindern/Erwachsenen mit einer „Krankheit“ geht.

Seit Lenis Lehrer einen Überraschungstest gemacht hat und sie eine Panikattacke hatte, geht es Leni schlecht.

Immer wenn sie aufgeregt ist oder sich sehr unwohl fühlt, wird es schlimmer. Als dann der Arzt die Diagnose aufstellt, bricht für Leni eine Welt zusammen. Vor allem als sie erfährt, dass sie zu anderen Kindern in ein Camp muss. Matti hat ebenfalls mit einer Krankheit zu kämpfen - HSAN, er kann keine Schmerzen spüren. Seiner Meinung nach, der Sechser im „Pech-Lotto“. Trotzdem möchte er die Welt erkunden. Als Leni und er sich im Camp treffen, wissen beide, dass sie zusammen fliehen müssen …

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Hannah Maria, 12 Jahre aus Innsbruck,

Rezensionen von Pink Anemone:

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Ein tiefsinniger Roman voller Witz, skurriler Figuren und vor allem voller beklemmender und nackter Wahrheit - ein typischer Niven

Gott bewahre von John Niven

Kaum hat Gott sich im Himmel eine kleine Auszeit gegönnt und seinem Sohn Jesus Christus die Geschäftsführung überlassen, schon herrscht auf Erden das nackte Chaos. Bürgerkriege, Umweltsünden, Armut, Hassprediger, tödliche Krankheiten, moralischer Verfall und gnadenloser Kommerz, so weit das Auge reicht.

Was wurde aus der Menschenliebe und dem einzig wahren Gebot: »SEID LIEB«? Gott denkt nach und findet nur eine Lösung – sein Sohn Jesus muss erneut auf die Erde zurückkehren, um Gutes zu tun. Doch werden die Menschen auf JC hören?...(Klappentext)

✞✞✞✞✞

">>Aber....aber, das sind Tiere da unten. Sie werden den Jungen in Stücke reißen.
Beim letzten Mal war es ja schon schlimm genug. Aber heutzutage?
Dagegen werden die Römer Sozialarbeiter aussehen<<"
(S. 69)

Stellt Euch vor, um Gott und den Himmel ist es ganz anders bestellt als wir bisher dachten, bzw. als uns weis gemacht wurde. Gott ist ein alter Hippie, trinkt gerne Scotch und raucht auch gerne mal einen Joint. Die 10 Gebote sind einzig alleine auf dem Mist von Moses gewachsen, da er mal wieder übertreiben musste und Gott hält von dem ganzen Religionsmist so gar nichts. Gott liebt alle Menschen, egal welcher Farbe oder sexueller Orientierung.
Tja, wenn er gewusst hätte wie sich die Menschheit entwickelt, hätte er wohl keinen Urlaub genommen, um angeln zu gehen und schon gar nicht hätte er alles in die Hände von Jesus gelegt. Dieser zupft lieber mit Jimi Hendrix auf der Gitarre herum und zieht sich dabei einen Joint nach dem anderen rein. Kein Wunder, ist er seit der Sache mit den Römern nicht allzu gut auf die Menschen zu sprechen.
Als Gott 2010 vom Urlaub zurück kommt, trifft ihn fast der Schlag. Was wurde nur aus seiner Welt? Religionskriege, Intoleranz wohin man nur blickt und dieses Fernsehen und die Sucht nach Fame...grauenhaft! Am besten wäre es einen Meteoriten auf diesen Misthaufen von Erde zu werfen und nochmals von vorne anzufangen. Doch Jesus ein weiteres Mal auf die Erde zu schicken, um die Menschen zur Vernunft zu bringen scheint dann doch eine bessere Idee zu sein. Und schwups...wandelt Jesus wieder auf der Erde und versucht Gutes zu verkünden. Als Gitarrist und Sänger einer Indie-Rockband geht das am besten und zwar bei einer so vertrottelten Castingshow, der Millionen von Menschen gebannt folgen.
Seid bereit für die wahre Geschichte und höret auf den Propheten, der ein weiteres Mal seine Jünger um sich schart.

">>Ich sag Ihnen mal was<<, fährt die Frau entrüstet fort.
ICH SAG IHNEN MAL WAS ist in der Regel ein ziemlich guter Indikator dafür, dass man kurz davor steht,
sich einen Haufen Blödsinn anhören zu müssen.
>>Ich bete jeden Morgen und jeden Abend zu unserem Herr....<<
>>Wissen Sie was Lady?<<, seufzt Jesus,
>>Sie können auch jeden Abend einen Hund als Superman verkleiden.
Der kleine Scheißer wird trotzdem nicht herumfliegen und die Welt retten.<<"
(S. 188)

Das Buch ist in 6 Themen-Kapitel unterteilt. Man beginnt im Himmel, blickt dabei hinter die Kulissen und was Gott von all dem hält, dann begleitet man Jesus auf Erden, lernt ihn dabei näher kennen und begibt sich mit ihm und seinen Freunden auf einen abgefahrenen Roadtrip und schließlich in die Welt der Castinshows.
Hierbei treffen John Niven-Leser auf einen bekannten Protagonisten. Wer sonst könnte der macht- und geldgeile Boss der Castingshow sein als Steven Stelfox? Diesen kennen manche bereits aus "Kill your friends". Er ist natürlich immer noch der Arsch wie wir ihn kennen und jetzt stellt Euch vor er trifft auf Jesus.

"Die beiden Männer reichen sich die Hände - Stelfox' Griff ist kalt, unmenschlich, und sehen sich einen Moment lang an:
Stelfox blickt in Augen, blau wie Kornblumen, die auf dem Pazifik treiben.
Jesus dagegen blickt in Augen, die schwarz sind wie das All, bodenlose Löcher des Nichts,
Fledermäuse kreisen in den Brunnen der Pupillen, stürzen in das Vakuum der Seele.
Ein kalter Schauer läuft Jesus über den Rücken. Auch Stelfox empfindet etwas Ungewohntes [...]
Er spürt die Gegenwart eines Widersachers.
(S. 221)

Im nächsten Teil begeben wir uns mit Jesus in das weite flache Land Texas, wo sie Land und eine Ranch kaufen, um als Selbstversorger zu leben und die Welt zumindest dort etwas besser zu machen. Irgendwo muss man ja anfangen. Das so eine Hippie-Kommune im streng konservativen Amerika nicht gern gesehen ist, muss ich wohl nicht erwähnen. Wieder hat Jesus zu kämpfen, wieder läuft alles aus dem Ruder und es droht sich alles zu wiederholen.

John Niven hat mit diesem Buch wieder eine total abgefahrene Story kreiert. Die Werke dieses Autors beinhalten immer Gesellschaftskritik und Milieustudie in einem, doch hier hat er die ganze Menschheit im Visier. Diese kommt hier nicht allzu gut weg. Tja, und recht hat er. Doch wer sonst als Niven kann einem während des Lesens zum Lachen und gleichzeitig zum Nachdenken bringen? Ja, es ist sowohl beklemmend und auch traurig uns Menschen einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Es ist aber auch absolut zum Schreien komisch.


Diese Story enthält so viel Witz und noch viel mehr nackte Wahrheit und einmal mehr wird einem klar, dass ein Meteorit nicht unbedingt die schlechteste Idee wäre.

Der Roman könnte auch als 2. Teil der Stelfox-Reihe gelten, kann jedoch durchaus eigenständig gelesen werden.

Fazit:
Hier liegt wieder ein Niven vor mir, der mich begeistert, aber auch nachdenklich zurück lässt. Kein anderer Autor schafft es Humor, skurrile Figuren und die bittere Wahrheit an den Leser zu bringen wie er. Derb, direkt und doch mit einer Sprachgewalt die einem mitreißt, zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt.
Schottische Literatur vom Feinsten!

© Pink Anemone (inkl. Leseprobe, John Niven über das Buch, passendem Sound und Autoren-Info)

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Ein tiefsinniger Roman voller Witz, skurriler Figuren und vor allem voller beklemmender und nackter Wahrheit - ein typischer Niven

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Luisa, 12 Jahre aus Rinn,

Blogstar Opa - Mit Herz und Schere von Çelik Aygen-Sibel

Es ging um Greta, ein Mädchen mit selbst genähter Kleidung.In ihrer Klasse wird regelmäßig über sie gespottet wegen ihres eigenen Stils. Als ihr Groß-Papa ihr eine Schachtel, die bis zum Rand mit teuren Stoffen gefüllt ist, schickte, wird sie ganz glücklich. Nun ruft auch noch ihr Opa an, dass Greta unbedingt zu ihm kommen muss, da er sein Atelier aufgeräumt hat und Greta soll sich die Sachen aussuchen die sie gerne haben möchte.

Ihr Opa war früher mal Schneider für das Theater, deshalb hat er auch noch so viele Nähutensilien.

Als sie wieder zuhause ist, passiert etwas sehr Schräges. Gretas Bruder hat auf einmal eine Freundin, die in Gretas Klasse geht und eine von denen ist, die sie verspotten. Nun lernen sich die beiden Mädchen besser kennen und werden Freundinnen.

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen.

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Luisa, 12 Jahre aus Rinn,