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Rezensionen von Kate:

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Gefangen in einem grausamen Spiel

Der Familienvater von Drea Summer

Tim erwacht gefesselt in einem fremden Haus und wird Teil eines gefährlichen Spiels. Gleichzeitig untersuchen Stefanie Teufel und Jan Graf den Mord an einer Familie. Die Ermittler entdecken Parallelen zu früheren Fällen und müssen den Täter schnell finden, bevor erneut eine Familie angegriffen wird.

Der Einstieg hat mir gut gefallen. Besonders die Perspektive des Täters fand ich spannend, da man direkt Einblicke in seine Gedanken und seine Vorgehensweise bekommt. Durch die unterschiedlichen Perspektiven und die kurzen Kapitel entsteht ein schönes Tempo, das die Spannung immer wieder steigert.

Auch die Nähe zu den Ermittlungen und den Gedanken der Figuren hat mir gefallen. Mit Steffi bin ich allerdings nicht ganz warm geworden. Sie ist beruflich sehr engagiert und verfolgt ihre Arbeit mit großem Einsatz. Oft hatte ich allerdings den Eindruck, dass alles nach ihrer Nase gehen muss und sie ungehalten wird, wenn etwas nicht nach ihren Vorstellungen läuft. Auch Steffi und Jan konnte ich in ihrer Art, an den Fall heranzugehen, nicht ganz für mich gewinnen.

Die Rückblenden waren sehr traurig und emotional. An manchen Stellen fehlten mir allerdings Details, wodurch mir etwas Tiefe gefehlt hat.

Das Ende hat mich dann wirklich überrascht, mit dieser Wendung hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Gleichzeitig bleiben einige Fragen offen, weshalb sich die Geschichte für mich ein wenig unfertig angefühlt hat. Der Showdown sorgt noch einmal für Spannung und Dramatik.

Der kleine Ausblick auf den nächsten Fall, am Schluss des Buches, macht definitiv neugierig.

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Gefangen in einem grausamen Spiel
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Das Rätsel des Leuchtturms

Windiges Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 7) von Nele Bruun

Am Leuchtturm Falshöft wird der Standesbeamte Ole Hansen erschossen aufgefunden. Die Kommissare Birte Lohse und Rainer Speckmann ermitteln und stoßen dabei auf ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit des Leuchtturms.

Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Der spannende Prolog verrät nicht zu viel, aber der Mord schon zu Beginn sorgt dafür, dass man direkt in die Geschichte eintaucht.

Auch das Ermittlerteam hat es mir schnell angetan. Birte und Rainer sind als Ehepaar und gleichzeitig als Kollegen ein interessantes Duo. Beide sind sehr unterschiedlich, ergänzen sich dadurch aber hervorragend. Während Birte die Ermittlungen eher ernst und gewissenhaft angeht, hat Rainer gern eine große Klappe und bringt mit seinem trockenen Humor immer wieder eine gehörige Portion Ironie in die Geschichte. Gerade die kleinen Neckereien und die humorvollen Dialoge zwischen den beiden haben mir sehr gefallen. Man merkt ihnen an, dass sie sich schon lange kennen und oft gar nicht viele Worte brauchen, um zu verstehen, was der andere meint. Diese humorvollen Momente lockern die Spannung angenehm auf, ohne die Krimihandlung zu stören.

Auch die detailreichen und atmosphärischen Beschreibungen der Schauplätze haben mir gut gefallen. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und ist schnell mitten im Geschehen.

Der Schreibstil ist flüssig und kurzweilig, die Spannung baut sich schnell auf und bleibt bis zum Schluss erhalten.

Der Showdown im Leuchtturm und die anschließende Auflösung haben mir sehr gut gefallen und waren für mich stimmig und gelungen. Mit diesem Täter hatte ich wirklich nicht gerechnet. Ich mag es bei Krimis, wenn man nicht sofort weiß, wer hinter allem steckt und die Geschichte einen bis zum Schluss auf die falsche Fährte locken kann.

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Das Rätsel des Leuchtturms
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Tödliche Meisterwerke

Blutleere Mädchen (Thriller) von Gunnar Schwarz

In Köln werden zwei Frauen ermordet und wie berühmte Kunstwerke inszeniert. Die Ermittler Kat Winkler und Sebastian Fischer jagen einen Serienmörder, der seine Opfer als makabre Kunstwerke präsentiert. Als eine weitere Tat angekündigt wird, geraten sie in einen Wettlauf gegen die Zeit und der Fall wird persönlich.

Wieder ein richtig spannender Thriller von Gunnar Schwarz, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat.

Kat und Sebastian ergänzen sich perfekt: Kat ist sehr empathisch und emotional, während Sebastian mit seiner gradlinigen, analytischen Art und seiner sozialen Unbeholfenheit oft unabsichtlich komisch wirkt. Gerade diese Eigenart sorgt immer wieder für kleine Schmunzler, ohne der Spannung etwas zu nehmen. Im Gegenteil, seine besonnene Art verhindert häufig, dass er und Kat von den Abgründen ihrer Fälle mitgerissen werden. Besonders schön finde ich, dass Sebastian sich zwischenmenschlich langsam weiterentwickelt und, wenn auch zunächst vorsichtig, Freundschaften zulässt. Auch Lilly bringt dabei frischen Wind in die Geschichte.

Die Geschichte startet direkt rasant und hält das Tempo bis zum Schluss. Es gibt viele Verdächtige, überraschende Wendungen und immer wieder falsche Fährten, sodass ich bis zum Ende nicht wusste, wer der Täter ist. Besonders die Kapitel aus der Sicht des Täters fand ich spannend und verstörend.

Auch die Einblicke in die Kunstszene haben mir sehr gut gefallen und verleihen der Geschichte eine interessante zusätzliche Ebene.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und bildhaft. Das Finale ist noch einmal richtig packend und rundet die Geschichte perfekt ab.

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Tödliche Meisterwerke