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Rezensionen von gabiliest:

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Süßes Backwerk, schwierige Liebe

Konditorei Zauner - Die Blütezeit des Zuckerbäckers von Clara Lenz

Clara Lenz – hinter deren Pseudonym sich ein bekannter Autor verbirgt – hat den zweiten Band ihrer Reihe, “Konditorei Zauner-Saga – Die Blütezeit des Zuckerbäckers” im mondänen Kurort Ischl angesiedelt. Im neunzehnten Jahrhundert verbrachte dort nicht nur das Österreichische Kaiserpaar Franz Joseph und Sisi seine Sommerfrische, sondern auch Größen aus Kultur, Wissenschaft und Kunst genossen dort den Sommer.

Das romantisch-verspielte Cover versetzt die Lesenden in die damalige Zeit und als Gäste in eine der besten Konditoreien Österreichs.

Der Roman beginnt im Jahr 1867. Die Konditorei Zauner ist nicht nur das Lieblingscafé der Kaiserin, sondern wird auch von der Wiener Konkurrenz geschätzt. Die Konditoren, die ständig an neuen süßen Kreationen tüfteln, tauschen sich untereinander aus und verraten einander das eine oder andere Rezept. Im renommierten Traditionshaus Zauner arbeitet die junge Marie als Buchhalterin. Nachdem es ihr gelungen ist, die Matura in einem Knabengymnasium abzulegen, verfolgt sie – ganz im Gegensatz zu den Konventionen ihrer Zeit –ehrgeizige berufliche Pläne. Als sie den Komponisten Josef Baumgartner kennenlernt, scheint auch ihr privates Glück perfekt. Doch Josef, ein begabter Schüler des Walzerkönigs Johann Strauss, ist der Musik verfallen und wünscht sich eine eigene Karriere. Als er auf Tournee geht, erhält Marie viele Monate lang kein Lebenszeichen von ihm. Verzweifelt reist sie ihm nach. Hat ihre Liebe noch eine Chance?

Auch Karl Zauner, der in seiner Arbeit für das Familienunternehmen aufgeht, zweifelt an seinem Liebesglück. Seine Auserwählte, Mimi, scheint flatterhaft möchte sich nicht binden. Doch Karl wird seine Hochzeitspläne nicht aufgeben.

Clara Lenz gelingt es hervorragend, historische Fakten und schöne Liebesgeschichten ineinander zu verweben. Sie beleuchtet das schwierige Verhältnis zwischen Franz Joseph und Sisi, gleichzeitig bangt Marie um ihr Liebesglück, das sich erst nach langem Warten erfüllt. Auch das Verhältnis zwischen Karl und Mimi verbessert sich unverhofft.

Viele berühmte Persönlichkeiten verkehren in dieser Zeit im Café Zauner und fallen durch ihr eigenartiges, oft hochmütiges Benehmen auf. Doch den “Zaunerinnen”, wie die Serviererinnen in der Konditorei genannt werden, und auch Marie gelingt es, sich in dieser Männerwelt zu behaupten. Durch Zufall hat Marie während eines Ausflugs eine unerwartete Begegnung und gewinnt auf diese Weise sogar das Vertrauen der Kaiserin.

“Konditorei Zauner – Die Blütezeit des Zuckerbäckers” ist ein flüssig zu lesender Roman, der ein gelungenes Portrait der Kurstadt Ischl zeichnet und ihre Bedeutung in der damaligen Zeit hervorhebt. Gekrönte Häupter, Adelige, aber auch reiche Bürger konnten nicht nur der schönen Landschaft und der guten Luft, sondern auch den süßen Versuchungen der Konditorei Zauner nicht widerstehen. Doch selbst florierende Geschäfte garantieren kein persönliches Glück. So müssen Marie, Karl und auch die Kaiserin um ihre Erfüllung kämpfen. Sisi findet letztlich einen ungewöhnlichen Ausweg, der es ihr erlaubt, weiter auf Reisen zu gehen und trotzdem dem Klatsch über die außerehelichen Beziehungen ihres Gatten den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Clara Lenz hat einprägsame Bilder starker Frauen gezeichnet, die ihr Schicksal selbst mutig in die Hand nehmen. Neben dem Blick auf historische Zusammenhänge überzeugen die mit viel Herz geschriebenen Liebesgeschichten. Allen Lesenden, die sich für historische Romane begeistern – und die Süßes unwiderstehlich finden – kann ich diesen ebenso tiefgründigen wie fesselnden Roman gerne empfehlen.

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Süßes Backwerk, schwierige Liebe

Rezensionen von brauneye29:

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War mir zu langweilig

Landleute von Daniel Mason

Zum Inhalt:
Miles und Kate ziehen mit ihren Kindern aufs Land, wo Miles nun endlich seine Doktorarbeit zu Ende schreiben will, doch das neue Landleben und die neu gewonnene Ruhe lenkt ihn in jeglicher Hinsicht ab und führt ihn zu neuen Ablenkungsmethoden wie Skilanglauf oder Sensenmähen. Nach und nach bringen neue Gewohnheiten selbst seine festen Überzeugungen ins Wanken.

Meine Meinung:
Ich konnte mich irgendwie mit dem Buch so gar nicht anfreunden, denn im Grunde plätscherte die Story so vor sich hin und ich empfand die Story als immer langweiliger und zäher zu lesen. Irgendwie hatte ich sicherlich erwartet, dass etwas mehr passierte oder dass das Buch nicht so langatmig daher kommt. Ab und an gab es sicherlich mal humorige Ereignisse, aber das konnte mich dann am Ende trotzdem nicht vom Buch überzeugen. Ich war eher froh als ich es endlich beendet hatte.
Fazit:
War mir zu langweilig

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War mir zu langweilig

Rezensionen von tinten_fischchen:

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Hands On Handbuch über den Umgang mit Kindern auf Augenhöhe

Klar, ruhig & verbunden von Gesa Marie Meinardus

Für jemanden der mit gewaltfreier Kommunikation nicht vertraut ist, ist “Klar, ruhig & verbunden” ein Augenöffner. Vieles fühlte sich anfangs komisch an, das ständige Wiederholen, der Fokus auf seine eigenen Gefühle…

Gesa Marie Meinardus zeigt auch wie man es nicht machen soll. Mich inspiriert das Buch, die Erziehung und Sprache mehr in den Blickwinkel zu stellen.

Es gibt mir als Mutter auch Mut, stärker eine Grenze zu Erwachsenen zu ziehen, die mein Kind mit Worten oder Blicken kritisieren. Zur Einordnung: Ich habe ein Kind das sehr groß für sein Alter ist und bereits mit zwei für fünf gehalten wurde. Wer selbst mit Kindern zu tun hat weiß: Zwischen der emotionalen und kognitiven Entwicklung eines 2- und 5 jährigen liegen Welten.

Im Buch werden viele knifflige Alltagssituation behandelt. Da ist für fast jede Altersgruppe etwas dabei. Immer schön gegliedert in eine Situationsbeschreibung, inkl. Erklärung und was man sagen und tun kann. Was mir sehr gut gefallen hat: Die Situationen werden auch für Kinder bei denen es schwieriger ist, mitgedacht.

Es wird auch alles gut erklärt, sodass man als Elternteil auch versteht, warum man Dinge so oder so machen soll. Gesa Marie Meinardus beschönigt auch nichts. Elternsein und Erziehung ist viel Arbeit. Auch an einem selbst. Gleichzeitig hat der Ton des Buches meistens auch etwas positives, hoffnungsvolles.

Ergänzt wird das ganze um Übungen und Impulse, die zu Reflexion einladen. Schade, dass ein Teil davon nur online verfügbar ist. In 10-20 Jahren wird es diesen Content dann nicht mehr geben, aus Erfahrung weiß ich: Oft schon viel früher.

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Hands On Handbuch über den Umgang mit Kindern auf Augenhöhe

Rezensionen von tinten_fischchen:

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Interessante Charakterstudie mit Luft nach oben

Die Ballade von Ronan McCoy von Colin Morgan

Ich wollte das Buch so gerne mögen. So richtig feiern. Ehrlich. Ich habe einen Sweet Spot für junge Autoren, die ihr Debüt veröffentlichen, und ich finde Colin Morgan, bekannt als Schauspieler aus der BBC-Serie Merlin, super sympathisch. Aber irgendwie ist der Funke nicht ganz übergesprungen. Das lag nicht nur am KI-Teilgenerierten-Coverbild.

Dabei hat alles so verheißungsvoll angefangen. Der erste Teil des Buches ist grandios. Colin Morgan schafft es, seinen Erzähler Brandon fühl- und greifbar zu machen. Das Buch ist aus Sicht Brandons geschrieben und seine ungefilterten Gedanken und Gefühle tragen die Geschichte. Brandon ist kein großer Erzähler, noch sehr jung, er kann die Ereignisse noch nicht einordnen und versteht vieles noch nicht. Er schafft es auch nicht, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Als Leser fühlt man sich zurückversetzt in die eigene Jugend und kommt Brandon in seiner Verletzlichkeit sehr nah. Brandon ist ein typischer Antiheld – passiv, überangepasst, zu brav. Statt Feiern und Blödsinn im Kopf zu haben, putzt er Autos. Sein Alltag wirkt düster, leer. Der Haushalt, das Leben in der irischen Provinz, all das bedrückte mich beim Lesen und ich bekam ein Gefühl für das Setting.

Colin Morgan braucht dafür keinen Holzhammer. Er muss nichts erklären. Er zeigt einfach, er deutet an. Das finde ich großartig und hätte ich von einem Debütautor so nicht erwartet.

Funktioniert die Erzählweise anfangs noch gut, nutzt sich Brandons Geschwätzigkeit irgendwann ab. Mir fiel es zunehmend schwer, nicht genervt mit den Augen zu rollen, wenn Brandon z. B. beim Fotovortrag zu jedem Bild mit der ganzen Entstehungsgeschichte daherkommt. Ja, es ist konsequent, dass Brandon nicht anfängt, ein besserer Erzähler zu werden. Aber 100 Seiten weniger hätten dem Buch gutgetan.

Die Dialoge wurden gegen Ende auch immer merkwürdiger. Dabei gibt es durchaus auch gute, welche die Sprachlosigkeit und die Mauer, hinter der sich die Figuren verschanzen, treffend einfangen.

Brandon als Erzähler hat mich im Nachhinein noch länger beschäftigt. Aber leider hat Colin Morgans Debüt bei mir einfach nicht „Klick“ gemacht.

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Interessante Charakterstudie mit Luft nach oben

Rezensionen von Christina:

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KUNTH Bildband Erlebnis Flusskreuzfahrt von Katinka Holupirek

Der Kunth Verlag hat wieder einen tollen Bildband herausgebracht. Erlebnis Flusskreuzfahrten zeigt uns was es für Wasserstraßen in Europa gibt , auf denen man mit dem Schiff tolle Ecken entdecken kann. Schon der Einband mit seinem tollen und ausdrucksstarken Titelbild , macht Lust darauf , ins Buch zu blättern.

Zu Beginn des Buches gibt es eine Europakarte auf denen die Routen eingezeichnet sind und man so gleich sieht , wo man die Flusskreuzfahrten unternehmen kann.

Jede einzelne wird vorgestellt mit Länge , Reisezeit und Dauer der Fahrt und eine Internetsdresse für mehr Informationen. Zusätzlich werden die einzelnen Orte vorgestellt mit Sehenswürdigkeiten und bildgewaltige Fotografien unterstützen das geschriebene und vermitteln einen ersten Eindruck über die Reiseziele. Wertiges Papier und der stabile Einband machen viel Freude , das Buch immer wieder zur Hand zu nehmen. Es eignet sich gut zum verschenken. Ein toller Bildband wo es so viele Ziele zu entdecken gibt. Klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Christina :

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Vom Schiff aus Europa entdecken

KUNTH Bildband Erlebnis Flusskreuzfahrt von Katinka Holupirek

Der Kunth Verlag hat wieder einen tollen Bildband herausgebracht. Erlebnis Flusskreuzfahrten zeigt uns was es für Wasserstraßen in Europa gibt , auf denen man mit dem Schiff tolle Ecken entdecken kann. Schon der Einband mit seinem tollen und ausdrucksstarken Titelbild , macht Lust darauf , ins Buch zu blättern.

Zu Beginn des Buches gibt es eine Europakarte auf denen die Routen eingezeichnet sind und man so gleich sieht , wo man die Flusskreuzfahrten unternehmen kann.

Jede einzelne wird vorgestellt mit Länge , Reisezeit und Dauer der Fahrt und eine Internetsdresse für mehr Informationen. Zusätzlich werden die einzelnen Orte vorgestellt mit Sehenswürdigkeiten und bildgewaltige Fotografien unterstützen das geschriebene und vermitteln einen ersten Eindruck über die Reiseziele. Wertiges Papier und der stabile Einband machen viel Freude , das Buch immer wieder zur Hand zu nehmen. Es eignet sich gut zum verschenken. Ein toller Bildband wo es so viele Ziele zu entdecken gibt. Klare Leseempfehlung.

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Vom Schiff aus Europa entdecken

Rezensionen von Immenhof:

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Spannend

Weißer Rausch von Anu Ojala

„Weisser Rausch“ ist der erste Band einer Trilogie. Die weiteren Bände sollen im Oktober 2027 und Oktober 2028 erscheinen. Leider bedeutet das nach diesem Auftakt erst einmal ein Jahr Wartezeit.

Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Man begleitet das finnische Ermittlungsteam, das schwedische Ermittlungsteam und einen Zollbeamten, der eher durch Zufall Teil des Geschehens wird.

Gerade dieser Perspektivwechsel hat mir gut gefallen und sorgt immer wieder für Spannung.

Am meisten mochte ich die Sicht des Zollbeamten. Er ist Vater und wird von seiner Frau Opfer häuslicher Gewalt. Diese eher selten dargestellte Perspektive fand ich sehr authentisch und spannend umgesetzt. Seine private Situation begleitet ihn durch das gesamte Buch und gerade mit ihm habe ich im Verlauf der Geschichte besonders mitgefiebert.

Inhaltlich geht es um Drogen und die Geschichte ist äusserst spannend aufgebaut. Es gibt immer wieder Wendungen und durch die angenehmen Kapitellängen liest sich das Buch sehr schnell. Etwas schwierig fand ich die vielen verschiedenen Personen. Gerade durch die schwedischen und finnischen Namen kann man schnell den Überblick verlieren. Eine Übersicht der Figuren mit der Information, wer auf welcher Seite der Grenze lebt beziehungsweise ermittelt, hätte mir sehr geholfen.

Das Ende kommt etwas abrupt und man merkt deutlich, dass die Geschichte noch nicht wirklich zu Ende erzählt ist. Insgesamt aber ein sehr spannender Auftakt, bei dem ich definitiv wissen möchte, wie es weitergeht. Umso schade, dass man auf den nächsten Band so lange warten muss.

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Spannend

Rezensionen von Christina :

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Das Allgäu entdecken

DUMONT Bildatlas Allgäu von Daniela Schetar

Der Dumont Verlag ist bekannt für seine tollen Bücher rund um das Thema Reisen. Nun ist ein neues Heft für das Allgäu erschienen. Im praktischen Heft Format , sind viele Intersante Informationen zu Sehenswürdigkeiten , Ausflugtipps und regionales Brauchtum zu finden. Zu Beginn gibt es ein Inhaltverzeichnis zu findet man gleich was man sucht.

Es gibt so vieles zu entdecken und zusätzlich ist es in Regionen unterteilt , praktisch so hat man bei der nächsten Reiseplanung alles auf einen Blick. Hin und wieder gibt es auch Internetadressen , wo man sich weiter informieren kann. Unterstützt wird das ganze , von tollen Bildern , so bekommt man gleich Lust darauf zu verreisen und das was man kennt, lässt Erinnerungen wach werden. Die Artikel sind kurz und knapp formuliert und sehr informativ. Ich weiß schon jetzt das ich gern mal zum Städtetrip hin möchte. Es gibt noch so viel entdecken. Ein schönes Heft , um sich einen ersten Überblick zu verschaffen und schon mal ein paar Ideen zu sammeln.

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Das Allgäu entdecken

Rezensionen von Barbara G.:

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WAS IST WAS Wissenschaften easy. Bereit zum Start?! So funktioniert Raumfahrttechnik von Christian Homma

Die Raumfahrt ist so ein spannendes Thema - somit haben wir dieses Buch regelrecht verschlungen. Denn: Es gibt so viel zu entdecken. Und nach dem Lesen wird mir wieder einmal bewusst, dass es nicht nur um die Dinge geht, die 100 km entfernt von der Erde beginnen, sondern dass uns die im Buch vorgestellten Errungenschaften der Raumfahrttechnik täglich umgeben.

Spätestens bei den Handykammeras, Ohrthermometern und den so geliebten Memory-Schaum-Matratzen ist nämlich Weltraumtechnik mitten in unserem Alltag! Was mir auch wieder bewusst wurde, wie klein wir eigentlich denken. Denn: im All forschen Menschen aller Kontinente: Sateliten aus Afrika, neuseeländische Raketen, ein in Australien entwickelter Rover für die Mondmission, Indiens Sonden erfoschen den Mond und so vieles mehr. Auch das Klima, das uns ja auf der Erde vor allem betrifft, wird vom Weltall aus erforscht. So spannende Informationen werden eingebaut, und dabei sehr anschaulich erklärt. Etwa, was es physikalisch alles bei Weltraumschrott zu bedenken gibt. Klingt erstmal nämlich alles trocken, wird durch viele Bilder und Vergleiche aber gut greifbar. Ich finde, der Band wird sicher gerne zur Hand genommen und sollte auch in Schulbibliotheken keinesfalls fehlen - wer weiß, vielleicht kommt er beim nächsten Referat bei uns gleich zum Einsatz...

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Rezensionen von Barbara G.:

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Tom Turbo – Lesestark – Das Monster im Eis von Thomas Brezina

Unsere Kids sind große Fans der Serie und lieben die Figur Tom Turbo. Dieses Mal waren sie aber nicht ganz so begeistert wie bei den letzten Bänden. Da "Alarm, verrückte Zeitmaschine" quasi ein Highlight der Serie für sie war, waren die Erwartungen hoch. Doch gleich bei einem der ersten Sticker trat eine Situation auf, die wir noch nie hatten.

Auf dem Sticker war die Lösung des Rätsels nicht ersichtlich - nicht für die Kinder, nicht für mich, nicht für meinen Mann. Was mit Tom Turbo laut Auflösung los sein soll, konnten wir so nicht erraten. Der Rest der Sticker war dann schon stimmig zum Text, auch die Geschichte an sich war zumindest für den Jüngsten ziemlich spannend - für den Ältesten war es zu ähnlich den anderen Fällen, er konnte sich die Lösung schon denken und da muss ich auch sagen: vielleicht ist er einfach der Tom-Turbo-Zeit entwachsen. Die Idee jedenfalls finde ich noch immer sehr motivierend: Sticker, die die Lösung der Rätsel verraten und erst geklebt werden, machen das Leseerlebnis beim ersten Mal zumindest zu einem besonderen Highlight immer. Die Sticker muss immer ich abziehen, damit die anderen Sticker und damit die Lösung nicht sichtbar ist. Auch die Bilder und Zeichnungen sind einfach so eindeutig Tom Turbo, dass sich jeder Band wie ein Heimkommen anfühlt. Positiv empfanden wir auch die vielen Sprechbasen und unterschiedlichen Farben, die es Leeanfängern deutlicher machen, wer da eigentlich gerade spricht. Insgesamt war es jedenfalls wieder ein cooles Erlebnis, dass aber von ein wenig Frustration ob des für die Kinder unlösbar wirkenden Rätsels etwas getrübt wurde.

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