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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Grelle Illustrationen und eine witzige Geschichte zur Weihnachtszeit

Fest verschlafen von Elisabeth Steinkellner

Schrill und bunt sind ist das Cover und so sind auch die Bilder im Buch. Als erstes hören wir den Biber rufen „Baum fällt!“ und er meint damit den Tannenbaum, der zu jedem Weihnachtsfest gehört. Alle Tier bringen etwas zur Feier mit „Alpakas stricken Socken, der Eisbär sendet Flocken“ so schön reimt sich der Text.

Mir gefällt besonders gut „die Kuh sorgt für die Getränke“ da ist eine Kuh zu sehen, die Milch aus ihrem Euter in Tassen laufen lässt. Daneben seht die Box mit dem Kakao. Auch das Zebra, das in Kleid schlüpft, hat es mir angetan. Leider taucht dann ein kleines Problem auf, aber da möchte ich nicht zu viel verraten. Nur so viel am Ende steht der Baum festlich geschmückt da.
Ein witziges, peppiges Weihnachtsbuch mit schmissigen Reimen und humorvollen Illustrationen. Ich freue mich total aufs Vorlesen, der Enkel hatte schon jetzt Spaß daran.

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Grelle Illustrationen und eine witzige Geschichte zur Weihnachtszeit

Rezensionen von Daggy:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Abenteuerlicher, fantastischer Ausflug in den Park

Wurzelflitzer von Jenny Jung-Giantsios

Das Cover ist wunderschön gestaltet und zeigt die sechs Pflanzen, die es in den Essener Grugapark zieht.
Die Fensterbank WG besteht aus dem Gummibaum Gunnar, der von Mallorca stammt und der fröhliche Ballermannlieder mag. Der Kaktus Kalle ist, wie sein Äußeres, etwas kratzbürstig, aber wir erfahren, dass er einen weichen Kern hat.

Sehr selbstbewusst und von sich überzeugt ist die schöne Orchidee Orelia. Aus einm Schulprojekt stammt der Salat Simsalabim, er und das schüchtere Veilchen Valentina mögen sich sehr. Dann ist da noch die fleischfressende Pflanze Mampfred, die in dem ganzen Buch nichts frisst.
Gunnar weckt in seinen Freunden den Wunsch sich zu bewegen und so trainieren die Pflanzen aus dem Topf zu steigen und auf ihren Wurzeln zu laufen. Es gibt zwar immer wieder kleine Meinungsverschiedenheiten, aber am Ende schaffen sie es in den Garten zu „laufen“. Leider gibt es dort den Angriff einer Schnecke auf Simsalabim, der mit Hilfe der anderen abgewehrt werden kann. Für ihren Ausflug in die Gruga müssen die Pflanzen einen Plan machen, das ist gar nicht so einfach, wie ihr euch vorstellen könnt.
Fantasie ist in diesem Buch das Wichtigste, die Leserinnen und Leser müssen sich völlig von den Gesetzmäßigkeiten dieser Erde befreien. Da laufen Pflanzen, sie unterhalten sich und wissen so vieles, das ihnen auf ihrer Fensterbank nie begegnet sein konnte. Da wird von zwei Augen, mit denen sie gucken, berichtet und sie unterliegen den lokalen Eigenheiten ihrer Herkunft. Aber das Allerwichtigste ist ihre Freundschaft und ihre gegenseitige Unterstützung. Wenn wir also alle Logik vergessen und dieses Buch als ein fantastisches Abenteuer nehmen, dann macht das Lesen dieser Geschichte Spaß, denn sie ist spannend und mit viel Herzblut geschrieben.
Die kleinen bunten Bildchen, die die Autorin selbst gezeichnet hat, lockern den Text sehr schön auf.

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Abenteuerlicher, fantastischer Ausflug in den Park

Rezensionen von Katto:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Humorvoll, ehrlich und zutiefst menschlich

Gewöhnungsbedürftig von Daniela Wilmer

„Gewöhnungsbedürftig“ von Daniela Wilmer mochte ich sehr. Es erzählt von Katharina. Sie ist 37, lebt in Berlin, hat ihr Leben irgendwie im Griff – und gleichzeitig auch nicht. Nach einer Trennung und einem ziemlich blöden Treppensturz landet sie mit gebrochenem Handgelenk wieder bei ihrer Mutter in Bad Godesberg.

Dort wird sie mit alten Gewohnheiten, familiären Themen und vor allem mit sich selbst konfrontiert – Dingen, denen sie gerne aus dem Weg geht.

Ich mochte Katha als Protagonistin sehr gerne. Sie macht es sich selbst nicht leicht. Sie denkt viel darüber nach, was andere von ihr erwarten, zweifelt an sich selbst und ihren Entscheidungen und versucht häufig, es allen recht zu machen. Und genau das macht sie für mich so sympathisch. Denn Selbstzweifel kennen wir doch alle. Mal mehr, mal weniger. Ich konnte mich deshalb an einigen Stellen sehr gut in Katha hineinversetzen.

Aber auch die anderen Figuren waren mir alle sehr sympathisch und authentisch. Besonders gefallen haben mir die Beziehungen zwischen Katha und ihrer Mutter sowie zwischen Katha und Bruno. Gerade in der Beziehung zu ihrer Mutter spielen längst überwunden geglaubte Rollen und alte Muster eine Rolle. Alles wirkte sehr nahbar und echt.

Daniela Wilmer erzählt ihre Geschichte angenehm locker und mit einer guten Portion Humor. Das hat mir sehr gefallen, denn obwohl es um durchaus ernstere Themen geht, wird die Geschichte nie schwer oder bedrückend. Es gibt viele Situationen, bei denen ich schmunzeln musste, aber auch einige, die zum Nachdenken angeregt haben. Ich mochte besonders, dass die Geschichte nicht versucht, Katha irgendwelche einfachen Antworten zu geben, sondern sie ihren eigenen Weg finden lässt.

Und auch das Ende hat mir richtig gut gefallen. Es hat für mich sehr gut gepasst und die Geschichte auf eine stimmige Art abgeschlossen. Mehr verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht ????

„Gewöhnungsbedürftig“ ist ein humorvoller, ehrlicher und gleichzeitig nachdenklicher Roman über Selbstzweifel, das ganz normale Lebenschaos und ganz viel Mut. Ich habe Katha sehr gerne begleitet und hatte eine richtig gute Zeit. Eine Geschichte mit viel Herz, die für mich vor allem eines war: zutiefst menschlich.

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Humorvoll, ehrlich und zutiefst menschlich

Rezensionen von kuhasi:

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Schöner Roman mit ernstem Hintergrund

Jede Seite an dir von Jana Crämer

Vorab gleich eine Triggerwarnung:
Wer sich mit dem Thema Mobbing schwer tut, für den ist das vielleicht nicht die richtige Lektüre.
Romy ist eigen und hat gelernt sich öffentlich zurückzuhalten, zu Schlimmes hat sie in ihrer Schulzeit erlebt. Die junge Frau arbeitet im Buchladen ihres Opas, dessen Existenz bedroht ist, weil die Umsätze ausbleiben.

Da kommt der Influencer Max in in das Geschäft, um ein Video für seine Socialmedia Kanäle zu drehen. und Romy flippt vor seinem laufendem Livestream aus und attackiert ihn verbal. Das Ganze kursiert im Internet und Max kommt tatsächlich am nächsten Tag um sich zu entschuldigen noch einmal zurück an den Ort des Geschehens.
Die beiden sprechen sich aus und Max möchte Romy und Opa helfen, die Umsatzzahlen wieder in die Höhe zu pushen. Doch ihre Mobbing Vergangenheit holt Romy ein und sie tut sich schwer, sich zu überwinden auch vor der Kamera zu stehen.
Aber auch Max hat "Geheimnisse" und so helfen die Beiden sich irgendwie gegenseitig. Die Verkaufszahlen im Laden werden besser, aber die Likes bei Max gehen runter. Als sich die Zwei dann noch ineinander verlieben, wird es ziemlich chaotisch. und es geht auch etwas heiß her im Buch.
Mir hat der Roman sehr gefallen und allein schon die Aufmachung ist wunderschön, dazu noch die positive Botschaft die vermittelt wird, alles in allem ein tolles Buch.

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Schöner Roman mit ernstem Hintergrund

Rezensionen von Lerchie:

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Wendung zum Besseren

Der Mitternachtsbuchladen von Amanda James

Wären sie nicht einer Einladung in die Mitternachtsbuchhandlung gefolgt, wären sie, Jo, Adalaide und Kye sieh auch nie begegnet. Jo ist 21 und muss gegen den Widerstand der Eltern ihren eigenen Weg finden, Adelaide ein Ehefrau, die den falschen geheiratet hat und der 18jährige Kye muss sich um seine kranke Mutter kümmern und hat für sich selbst keine Zeit.

Sie bilden gemeinsam den Mitternachtsbuchclub wo Worte und Magie neues Leben schenken.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, keine Unklarheiten im Text störten den Lesefluss. In der Geschichte war ich bald drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Am Anfang erklärt Fay Revil Die den Buchladen führt und sich selbst als den diesen bezeichnet, das Wesen und die Aufgabe des besonderen Buchladens. Denn er ist magisch und wie Jo feststellen musste, nicht einfach zu finden. Sie treffen sich durch einen Zufall (oder Schicksal) und suchen den Buchladen um Mitternacht. Fay erklärt ihnen, dass das Buch den Leser, die Person, den Menschen sucht und nicht umgekehrt, der Mensch das Buch. Jeder wird von einem Buch ausgesucht und die Lektüre verändert ihr Leben zum Besseren. Wie das geschieht muss der geneigte Leserselbst lesen. Das macht das Buch spannend. Es hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Von mir daher eine Weiterempfehlung sowie fünf Sterne.

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Wendung zum Besseren

Rezensionen von kuhasi:

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Schöner Roman mit ernstem Hintergrund

Jede Seite an dir von Jana Crämer

Vorab gleich eine Triggerwarnung:
Wer sich mit dem Thema Mobbing schwer tut, für den ist das vielleicht nicht die richtige Lektüre.
Romy ist eigen und hat gelernt sich öffentlich zurückzuhalten, zu Schlimmes hat sie in ihrer Schulzeit erlebt. Die junge Frau arbeitet im Buchladen ihres Opas, dessen Existenz bedroht ist, weil die Umsätze ausbleiben.

Da kommt der Influencer Max in in das Geschäft, um ein Video für seine Socialmedia Kanäle zu drehen. und Romy flippt vor seinem laufendem Livestream aus und attackiert ihn verbal. Das Ganze kursiert im Internet und Max kommt tatsächlich am nächsten Tag um sich zu entschuldigen noch einmal zurück an den Ort des Geschehens.
Die beiden sprechen sich aus und Max möchte Romy und Opa helfen, die Umsatzzahlen wieder in die Höhe zu pushen. Doch ihre Mobbing Vergangenheit holt Romy ein und sie tut sich schwer, sich zu überwinden auch vor der Kamera zu stehen.
Aber auch Max hat "Geheimnisse" und so helfen die Beiden sich irgendwie gegenseitig. Die Verkaufszahlen im Laden werden besser, aber die Likes bei Max gehen runter. Als sich die Zwei dann noch ineinander verlieben, wird es ziemlich chaotisch. und es geht auch etwas heiß her im Buch.
Mir hat der Roman sehr gefallen und allein schon die Aufmachung ist wunderschön, dazu noch die positive Botschaft die vermittelt wird, alles in allem ein tolles Buch.

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Schöner Roman mit ernstem Hintergrund

Rezensionen von Lilli33:

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Packendes Finale

Die Schlucht von Linus Geschke

Packendes Finale

„Die Schlucht“ ist der dritte und abschließende Band dieser Reihe von Linus Geschke aus dem Piper Verlag, in dem der belgische Campingplatz Donkerbloem eine tragende Rolle spielt - ebenso wie die Protagonist:innen Wout, Kathinka und Frieda. Die Verbindungen zwischen ihnen werden in den Vorgängerbänden aufgebaut und erklärt.

Daher empfiehlt es sich, alle drei Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, obwohl man sie notfalls auch getrennt lesen kann.

Vor vielen Jahren wurde Kathinkas Schwester Julia ermordet, der Mörder aber nie gefasst. Immer noch sinnt Kathinka auf Rache und endlich scheint es so, als hätte sie die Täter identifiziert. Zusammen mit ihrem Vermieter und Freund Wout, einem Kriminellen, will sie Julias Mörder einer gerechten Strafe zuführen. Dabei geraten die beiden aber selbst in höchste Lebensgefahr.

Wie schon die ersten beiden Bände ist auch der dritte spannend und lesenswert. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven an verschiedenen Orten. Aber die Zusammenhänge sind schnell sichtbar und so ergibt sich eine runde Geschichte. Obwohl Linus Geschke sehr spannend erzählt, konnte mich dieser Band nicht restlos begeistern. Es gibt für mich einfach zu viele Wiederholungen. Immer wieder wird zum Beispiel betont, wie sehr jemand trauert und jemanden vermisst. Das hatte ich spätestens bei der zweiten Erwähnung kapiert, musste es aber noch etliche weitere Male lesen, was ich als unnötiges Aufblähen der Story empfand.

Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und bin auch mit dem Ende sehr einverstanden. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung.

Die Donkerbloem-Trilogie:
1. Der Trailer
2. Das Camp
3. Die Schlucht

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Packendes Finale

Rezensionen von Astrid:

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Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern ...

Mit dir bin ich mutig von Frances Stickley

'Mit dir bin ich mutig' ist ein wunderbar farbenfrohes Kinderbuch, dessen gezeichnete Detailverliebtheit beim gemeinsamen Lesen auch dem Vorlesenden Freude macht. Die Geschichte handelt von einem großen, überaus ängstlichen Bären und seinem kleinen, einfallsreichen und willensstarken Freund, dem Häschen.

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz der Angst für das einzustehen, was einem wichtig ist. Oft braucht es nur einen kleinen Schritt, um jemandem zu helfen, der Unterstützung braucht. Wenn wir füreinander da sind und gemeinsam für das Richtige eintreten, können wir mehr bewirken, als wir es allein je könnten.
Einander helfen, kann man im Herbst beim Äpfel klauben, beim Geburtstagskuchenschmausen oder aber, indem man einem Freund hilft, der sich der Angst verschrieben hat und seinen Mut mithilfe seines ideenreichen Freundes erst entdecken muss.

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Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern ...

Rezensionen von peppi:

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Drei Frauen

Die Regenschwimmerin von Romy Fölck

Romy Fölck erzählt in ihrem Roman "Die Regenschwimmerin" die Geschichte von drei Frauen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen. Es sind nicht die großen Dramen oder völlig überraschende Wendungen, die sie beschreibt. Es geht in diesem Buch um Freundschaft, Verlust, Neuanfänge und die Frage , ob es jemals zu spät ist die eigenen Träume zu verfolgen.

Besonders gut gefallen hat mir die Atmospähre des schwedischen Inselsettings. Die Landschaft mit Regen, Wasser und stillen Küstenorten spiegelt die Stimmung der handelnden Personen wieder und verleiht dem Roman eine ruhige, oft nachdenkliche Grundstimmung.
Judiths Rückkehr an den Ort der unbeschwerten Kindheit konfrontiert sie mit Erinnerungen und alten Verletzungen. Das Wiedersehen mit der früherin Freundin Evi bringt verdrängte Konflikte an die Oberfläche.
Eine besondere Rolle spielt Marga, die trotz schlimmer Erfahrungen nach vorn blickt.
Leseempfehlung!

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Drei Frauen

Rezensionen von Shilo:

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Mehr als nur ein Buchclub

Der Buchclub der eigensinnigen Frauen von Marie Bostwick

Margaret Ryan lebt 1963 mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einer amerikanischen Vorstadt. Von außen sieht bei ihr alles nach dem perfekten Familienleben aus. Doch Margaret merkt immer mehr, dass ihr etwas fehlt. Mit der neuen Nachbarin Charlotte kommt schließlich auch die Idee für einen Buchclub.

Was zunächst nach gemeinsamen Abenden mit Büchern und Cocktails klingt, wird für die Frauen schnell wichtiger.
Ich mochte es, die Frauen bei ihren Treffen zu begleiten und nach und nach mehr über sie zu erfahren. Jede bringt ihre eigenen Sorgen und Wünsche mit. Hinter den schönen Häusern und dem ordentlichen Familienleben sieht es bei keiner ganz so perfekt aus, wie es zunächst wirkt. Gerade das fand ich interessant.
Auch Margaret konnte ich beim Lesen gut verstehen. Sie fängt an, sich selbst zu fragen, ob das Leben, das sie führt, wirklich ihren eigenen Vorstellungen entspricht. Dabei geht es gar nicht um einen großen Ausbruch. Vielmehr sind es die kleinen Zweifel und Gedanken, die sich bei ihr mit der Zeit verändern. Das wirkte auf mich glaubwürdig.
Die anderen Frauen sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Durch die Gespräche im Buchclub erfährt man einiges über ihre Ehen, ihre Familien und das, was sie sich vom Leben eigentlich wünschen. Dadurch sind mir einige von ihnen im Laufe des Buches näher gekommen. Gleichzeitig gab es aber auch Stellen, an denen ich etwas weniger aufmerksam gelesen habe, weil sich die Handlung für mich ein wenig gezogen hat.
Die 1960er Jahre spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Erwartungen an Frauen waren damals noch sehr festgelegt. Vieles von dem, was heute selbstverständlich erscheint, war für die Frauen in dieser Zeit keineswegs selbstverständlich. Das wurde gut vermittelt, ohne dass die Zeit nur als Hintergrund diente.
Insgesamt habe ich die Frauen und ihre Treffen gern begleitet. Der Buchclub wird zu einem Ort, an dem sie über Dinge sprechen können, die sonst kaum ausgesprochen werden. Für mich war es eine Geschichte über Freundschaft und darüber, irgendwann zu merken, dass man auch eigene Wünsche haben darf. Nicht jede Passage konnte mich gleichermaßen mitnehmen, trotzdem habe ich das Buch gern gelesen und die Entwicklung der Frauen interessiert verfolgt. 4 Sterne.

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Mehr als nur ein Buchclub