Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Eine interessante Frau

Hildegard von Bingen von Maria Regina Kaiser

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich natürlich schon sehr viel von Hildegard von Bingen gehört habe und auch erst kürzlich im Rheingau war. Eher zufällig bin ich dann auch in der Abtei St. Hildegard gelandet und habe dort eine Vesper miterlebt, bei der die dortigen Schwestern Lieder nach ihrer Feder singen.

Das hat mich total fasziniert und geerdet. Auch ihr Kräuterwissen finde ich total interessant und ich wollte dann gerne mehr über diese spannende Frau erfahren.

Ich habe mich tatsächlich nicht leicht getan mit dem Buch, fand es aber trotzdem sehr interessant. Es ist sehr konzentriert geschrieben und man muss sich gleichfalls konzentrieren beim Lesen. Es ist spannend zu erfahren, was sie alles erlebt hat und wie das Leben für diese mächtigste Nonne des Mittelalters war. Vieles erschien mir seltsam und fremd, zum Beispiel das Verhalten gegenüber normalen Menschen, die nicht dem Adel angehörten. Gleichzeitig sehe ich aber natürlich durch die Brille von heute und ordne daher manches sicherlich anders sein.

Das strenge Leben im Kloster fand ich nicht sehr ansprechend, viele Menschen damals haben das aber ganz anders gesehen. Dort herrschte natürlich Frieden und es war alles geregelt, es gab regelmäßige Mahlzeiten etc. Vieles, was uns heute selbstverständlich erscheint, es aber gar nicht war im Mittelalter. Um das alles einordnen zu können, fand ich den Anhang mit den Grundlagen für dieses Buch, Zeittafeln und Personenlisten extrem hilfreich. Mir hat es geholfen, dass ich bereits vor der Lektüre dort hinten im Buch herumgestöbert habe.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht
Eine interessante Frau

Rezensionen von Miro:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Verliebt in einen Star

Paris Hollywood von Cécile Mury

Marianne Corvo ist Filmjournalistin und muss für einen Kollegen einspringen und einen weltberühmten Hollywoodstar zu interviewen. Und das ist ausgerechnet Ben Whyte, für den sie schon als Jugendliche geschwärmt hatte.

Eigentlich ist es Marianne Corvo wichtig solche Schwärmereien aufrecht zu erhalten und das Bild durch die echte Person nicht zu zerstören.

Aber in diesem Fall geht es nicht anders. Sie muss sich Ben Whyte stellen.

Leider ist Marianne nicht die geschickteste, wenn sie im Rampenlicht steht oder nervös ist und so springt sie bei diesem Treffen von einem Fettnäpfchen ins andere und blamiert sie bis auf die Knochen. Das bringt den Star zum Lachen und er wird aufmerksam auf diese junge, hübsche Journalistin, die ziemlich unübliche Fragen stellt.

Aus dieser Begegnung entwickelt sich ein unerwartete Liebesgeschichte, die nur so strotzt vor Pannen und Missverständnissen und schlussendlich an Marianne's Öffentlichkeitspanik scheitert. Können sie Freunde bleiben und mit jemand anderem glücklich werden? Dafür muss man die Geschichte lesen oder hören.

Da die Autorin Cécile Mury selbst aus dem Filmjournalismus kommt, hat man manchmal das Gefühl, sie plaudert aus dem Nähkästchen. Ihr Stil ist ausgesprochen humorvoll und wirkt intelligent und elegant. Das Buch ist kein klassischer Liebesroman sondern ganz klar eine Komödie und ich fand es wirklich sehr, sehr lustig.
Mich hat das Buch rundherum begeistert und ich bin immer dankbar, wenn man mich zum Lachen bringt. Das ist der Autorin mit diesem Roman wunderbar gelungen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Miro
Verliebt in einen Star

Rezensionen von Katzenmicha:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Was für eine wunderschöne Geschichte

Forever Starts Tomorrow von Nike Sellberg

Anna ist glücklich in ihrer Beziehung mit Maurice und lebt mit ihm in einer tollen Wohnung. Hin und wieder verdient sie als Journalistin Geld dazu.Als Maurice sie aus heiterem Himmel verlässt, bleibt Anna nur der völlig unerzogene, wuselige Welpe Tokyo.Mittellos und ohne echten Plan flieht Anna aus ihrem alten Leben zu ihrer Schwester und deren Familie.

Sie braucht ein neues Zuhaus für sich und Takyo,den bei ihrer Schwester kann sie nicht bleiben.Und so übernimmt Anna den baufälligen Leuchtturm an der Ostsee-nahe Timmendorfer Strand.Ihr neuer Nachbar Henk hilft Anna bei den Renovierungsarbeiten am Leuchtturm.In die Dorfgemeinschaft wird Anna schnell aufgenommen und von dieser tatkräftig unterstützt….

Die Autorin Nike Sellberg hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Sie bringt das Ostseeflair wunderbar rüber,die Charaktere sind sehr gut beschrieben,man fühlt mit und sieht alles vor sich.Sie zeigt, das ein Neuanfang sich lohnen und alles sich zu einem wunderschönen Happy-End werden kann.Sehr gerne 5 Sterne und noch mehr so warmherzige Geschichten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Katzenmicha
Was für eine wunderschöne Geschichte

Rezensionen von Emmmbeee:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Freundschaft in Kriegszeiten

Leuchtende Schatten von Iris Wolff

Hier haben wir Erinnerungen an eine Zeit mitten im Zweiten Weltkrieg, als die Faust des NS-Regimes mit seiner Judenverfolgung zwar über allen involvierten Ländern hing, aber dennoch weniger zupackend war. Anders hätte es nicht sein können, dass Ella, die erzählende Hauptperson aus Siebenbürgen, mit dem jüdischen Mädchen Harriet eng befreundet war.

Zwar wussten es einige Leute, aber Harriet durfte in die Schule gehen. Die Menschen sind sächsische Deutsche, die Männer werden zur Wehrmacht „ins Reich“ einberufen oder melden sich freiwillig, um nicht in einem rumänischen Heer kämpfen zu müssen.
Es geht um Freundschaft und Zuneigung über alle Hindernisse hinweg, aber auch um eine Familie, in der man am liebsten selbst aufgewachsen wäre. Da ist ein Zusammenhalt, eine Stärke, eine Gradlinigkeit, an der andere sich aufrichten können. Es gibt gerade bei einem Krieg, der sich seinem Ende zu bewegt, große Einschränkungen und schmerzhafte Verluste zu beklagen, doch bietet diese Großfamilie sich gegenseitig Trost und Halt.
Ich frage mich, wie weit der Stoff autobiografisch ist. Schon der Name (Elisabeth bzw. Ella, auch Iris ist eine Form davon) legt das nahe. Diese Figur hat sofort meine Sympathie gewonnen. Natürlich auch Harriet mit ihrer zurückhaltenden, aber bald liebevollen und zugewandten Art.
Erzählt wird in einem teils jugendlich-übermütigen und teils wehmütigen Ton. Sofort fand ich mich mitten im Geschehen, als wäre ich unmittelbar dabei. Daran sind die eingestreuten farbigen Details nicht ganz unbeteiligt. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und in zwei Tagen ausgelesen.
Das Cover weist auf die ländliche Umgebung, was eigentlich genügen sollte, und ist in frischen Farben gehalten, mit (trotz allem) positiv stimmenden Kirschen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Emmmbeee
Freundschaft in Kriegszeiten

Rezensionen von Emmmbeee:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Freundschaft in Kriegszeiten

Leuchtende Schatten von Iris Wolff

Hier haben wir Erinnerungen an eine Zeit mitten im Zweiten Weltkrieg, als die Faust des NS-Regimes mit seiner Judenverfolgung zwar über allen involvierten Ländern hing, aber dennoch weniger zupackend war. Anders hätte es nicht sein können, dass Ella, die erzählende Hauptperson aus Siebenbürgen, mit dem jüdischen Mädchen Harriet eng befreundet war.

Zwar wussten es einige Leute, aber Harriet durfte in die Schule gehen. Die Menschen sind sächsische Deutsche, die Männer werden zur Wehrmacht „ins Reich“ einberufen oder melden sich freiwillig, um nicht in einem rumänischen Heer kämpfen zu müssen.
Es geht um Freundschaft und Zuneigung über alle Hindernisse hinweg, aber auch um eine Familie, in der man am liebsten selbst aufgewachsen wäre. Da ist ein Zusammenhalt, eine Stärke, eine Gradlinigkeit, an der andere sich aufrichten können. Es gibt gerade bei einem Krieg, der sich seinem Ende zu bewegt, große Einschränkungen und schmerzhafte Verluste zu beklagen, doch bietet diese Großfamilie sich gegenseitig Trost und Halt.
Ich frage mich, wie weit der Stoff autobiografisch ist. Schon der Name (Elisabeth bzw. Ella, auch Iris ist eine Form davon) legt das nahe. Diese Figur hat sofort meine Sympathie gewonnen. Natürlich auch Harriet mit ihrer zurückhaltenden, aber bald liebevollen und zugewandten Art.
Erzählt wird in einem teils jugendlich-übermütigen und teils wehmütigen Ton. Sofort fand ich mich mitten im Geschehen, als wäre ich unmittelbar dabei. Daran sind die eingestreuten farbigen Details nicht ganz unbeteiligt. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und in zwei Tagen ausgelesen.
Das Cover weist auf die ländliche Umgebung, was eigentlich genügen sollte, und ist in frischen Farben gehalten, mit (trotz allem) positiv stimmenden Kirschen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Emmmbeee
Freundschaft in Kriegszeiten

Rezensionen von Nele33:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

tolles Hörbuch

Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus. von Nova Winter

"Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus", habe ich als Hörbuch erschienen im Verlag Hörbuch Hamburg, genießen dürfen. Eingelesen wurde es von Ann Düe, die mir schon von anderen Hörbüchern in positiver Erinnerung war.

Nova Winter versteht es von der ersten Seite eine düstere Atmosphäre und unterschwellige Spannung zu erzeugen.

Dies alles in knackigen und kurzen Kapiteln. Smilla und ihr Mann Jonas sind nach einer turbulenten Zeit in den Schwarzwald gezogen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Jonas hat eine Stelle als Arzt in einer Praxis gefunden und so hoffen sie auf ein gemeinsames ruhiges Leben. Doch schon nach kurzer Zeit hat Smilla morgens auf ihrer Jogging Runde ein einschneidendes Erlebnis. Sie rettet einen kleinen Jungen, der in einen Fluss gefallen das Leben. Die Reaktion der Mutter, die kurz darauf dazu kommt, ist mehr als ungewöhnlich, aber noch ungewöhnlicher ist Stellas Gefühl für den kleinen Moritz. Einzig Quentin, Moritz Vater bedankt sich bei Stella und bietet ihr sogar einen Stelle in seinem Hotel an.

Die seltsamen Vorkommnisse um Stella häufen sich und als auch ihr Mann Jonas sich zu verändern scheint, keimt in Stella ein schrecklicher Verdacht.

Nova Winter versteht es auch, ohne viel Blutvergießen einen spannenden Thriller zu schreiben, der einige Wendungen beinhaltet, die ich so nicht erwartet habe. Ann Düe als Sprecherin hat durch ihre Intonation eine tolle Atmosphäre geschaffen und mich mitten ins Geschehen katapultiert.

Ein tolles Hörbuch für spannende Stunden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33
tolles Hörbuch

Rezensionen von evaki:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Kann Liebe blind machen? Was zu beweisen wäre ...

Fremde von Belle Burden

Respekt oder besser Hut ab, vor soviel Mut zur Wahrheit! Wollen wir's nicht zu kompliziert machen. Fakt ist, dass es in den besten Familien kriseln kann. Gründe dafür lassen sich endlos aufzählen. Welche Alarmglocken vielleicht schon vor der Ehe anspringen, worauf zu achten ist und wie wir darauf reagieren könnten, erzählt uns Belle Burden in unaufgeregtem Ton mit vielen eigenen Beispielen.

Warum die wunderbare Liebe uns trotzdem den Blick trüben kann, erfahren wir gleich mit. Dass ein Ende mit Schrecken dabei besser ist als ein Schrecken ohne Ende, ist nicht nur ein altes Sprichwort, es hat anscheinend schon Zuviele getroffen, als dass man es verneinen würde. Es bleibt der Wunsch, dass dieses warnende Buch möglichst viele Frauen vor bösen Überraschungen schützen möge und ihnen Mut macht, ihre Liebe auszuleben ohne auf ein dickes Ende zu treffen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von evaki
Kann Liebe blind machen? Was zu beweisen wäre ...

Rezensionen von Katzenmicha:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Gelungene Neuauflage

Mama mag keine Spaghetti von Tessa Hennig

Hanna und Michael, beide um die 50, stecken in der Ehekrise, seit ihreTochter Julia ausgezogen ist.Hanna geht in ihrem Job auf und Michael -der hat seit neusten eine Freudin.Katrin,diese ist zwanzig Jahre jünger, strahlend und charmant .Als Julia in der Toskana ihren italienischen Freund Lorenzo heiraten will,soll auch Michaels Freundin mit.

Hanna rastet aus,die Mutter des Bräutigams, Gina, greift zu bewährten Mitteln- gute Laune, italienische Herzlichkeit und eine große Portion Spaghetti, um Hanna aufzumuntern.Dann hängt der Haussegen schief denn Julia zweifelt, ob sie die Hochzeit durchziehen soll.Denn ihr italienischen Freund Lorenzo hat eine turbolente Vergangenheit….

Die Autorin Tessa Hennig hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Schnell ist man an der Seite der Caraktere.Die Mischung aus Romantik, Emotionen und Spannung machten viel Spaß beim lesen,das neugestalteteCover ist modern -sehr gerne 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Katzenmicha
Gelungene Neuauflage

Rezensionen von nessabo:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ein geladenes, kurzweiliges Kammerspiel

Ein Sommerabend von Cécile Tlili

Ich finde Kammerspiele, insofern sie auf Figurenebene interessant geschrieben sind, wirklich toll. In Cécile Tlilis Werk musste ich anfangs erst etwas reinkommen, danach hat es sich aber rasant gelesen.

Vor allem strukturell habe ich Kritikpunkte, denn die Perspektiven wechseln nicht nur zwischen den Kapiteln, sondern auch mittendrin.

Ich brauche für eine entspannte Lektüre deutlich mehr Klarheit, daher hat mich dies eine ganze Weile lang irritiert. Das hat mir auch die Verortung der Figuren erschwert, doch als ich sie dann alle etwas besser kannte, hatte ich beim Lesen viel Spaß.

Tlili spitzt die Situation zu und ich mag besonders, für welchen Ausgang sie sich schlussendlich entscheidet. Es gibt sicherlich andere Geschichten dieser Art, die mehr oder anders eskalieren, aber ich fand die Erzählung rund und bestärkend.

Die einzelnen Figuren blieben mir bis zum Ende etwas fremd, da hätte ich gern mehr emotionalen Bezug gehabt. Auf so wenigen Seiten ist das sicherlich eine Herausforderung, aber auch nicht unmöglich.

Wer Freude an Geschichten à la „Der Gott des Gemetzels“ oder „Der Rosenkrieg“ hat, kann unbesorgt auch zu diesem Roman greifen, der äußerst kurzweilig und vor allem in Bezug auf die Entwicklung der Frauenfiguren klug geschrieben ist.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von nessabo
Ein geladenes, kurzweiliges Kammerspiel

Rezensionen von marli_04:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ich wollte Oakfell am liebsten gar nicht mehr verlassen

Oakfell Autumn Nights von Mimi Heeger

Eigentlich verrückt, dass ein Buch mitten im Sommer solche Herbstgefühle auslösen kann. Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich plötzlich Lust auf bunte Blätter, Apfelcider und gemütliche Abende. Die Atmosphäre hat mich wirklich komplett abgeholt. Oakfell fühlt sich so lebendig an, dass ich mir die Straßen und das Fest richtig gut vorstellen konnte.

Mindestens genauso gern habe ich Everlee begleitet. Sie wirkt auf mich wie jemand, der für die Menschen, die er liebt, alles geben würde und trotzdem manchmal vergisst, auf sich selbst zu achten. Cooper war für mich anfangs etwas schwieriger einzuschätzen, aber genau das hat mich neugierig gemacht. Durch die Rückblicke versteht man immer besser, was die beiden verbindet und warum ihre Geschichte so kompliziert geworden ist.
Dass Vergangenheit und Gegenwart ständig ineinandergreifen, fand ich richtig spannend. Immer wenn ich dachte, jetzt hätte ich alles verstanden, kam wieder eine Erinnerung dazu, die das Gesamtbild erweitert hat. Dadurch wollte ich unbedingt weiterlesen.
Ein echtes Highlight war für mich auch Everlees Familie. Die gemeinsamen Szenen wirken herzlich, chaotisch und unglaublich lebendig. Genau solche Nebenfiguren sorgen für mich dafür, dass sich eine Geschichte echt anfühlt und nicht nur aus der Liebesgeschichte besteht.
Das Cover passt perfekt zum Roman und gehört für mich zu den schönsten Herbstcovern, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Zusammen mit der liebevollen Gestaltung macht es sofort Lust aufs Lesen.
Der Schreibstil ist locker, emotional und angenehm bildhaft. Ich konnte richtig in die Geschichte eintauchen und habe mich in Oakfell schnell zuhause gefühlt. An manchen Stellen hätte ich mir zwar gewünscht, dass Everlee und Cooper früher ehrlich miteinander sprechen, weil einige Missverständnisse dadurch länger bestehen bleiben als nötig. Trotzdem hat mich ihre Geschichte berührt und ich habe bis zum Schluss gerne mitgefiebert.
Als ich das Buch beendet hatte, war ich ehrlich ein bisschen traurig, Oakfell wieder verlassen zu müssen. Für mich war das genau die Art von Wohlfühlroman, die man am liebsten mit einer Decke und einer heißen Schokolade liest.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von marli_04
Ich wollte Oakfell am liebsten gar nicht mehr verlassen