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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ekiam:

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Eine Geschichte für entspanntere Weihnachtstage

Ups, bald ist Weihnachten von Inke Hummel

Mit Ups, bald ist Weihnachten wird eine eigentlich wunderschöne, aber für Kinder und Eltern manchmal auch ziemlich aufregende Zeit unter die Lupe genommen. Zwischen Vorfreude, Geschenken, Familienbesuchen und Weihnachtsstress ist nämlich längst nicht immer alles so gemütlich, wie man es sich vielleicht vorstellt.

Die Vorlesegeschichte ist kurzweilig, locker und witzig erzählt und dabei schön altersgerecht. Jasmin erlebt verschiedene Situationen, in denen sich viele Kinder sicherlich wiederfinden können. Gerade die Mischung aus Vorfreude und den eher ungemütlichen Seiten der Weihnachtszeit macht die Geschichte für mich gelungen, weil eben nicht nur die schönen Momente gezeigt werden. Auch die Illustrationen passen gut dazu. Sie sind eher einfach gehalten, aber liebevoll und süß gestaltet, lockern den Text auf und helfen den Kindern dabei, sich die jeweiligen Situationen vorzustellen.

Ein wichtiger Bestandteil des Buches sind die Elterntipps und Gesprächsanregungen. Diese sind ausführlich und behandeln viele unterschiedliche Themen. Natürlich wird nicht jede Familie mit allen angesprochenen Situationen etwas anfangen können, aber gerade durch die große Auswahl ist sicherlich für viele Eltern etwas dabei. Ein bisschen gefehlt haben mir allerdings ganz praktische Tipps, wie man den Weihnachtsstress von vornherein reduzieren kann. Zum Beispiel ein unkompliziertes Essen, das dem Kind trotzdem Freude macht, den großen Einkauf schon einige Tage vorher zu erledigen und kurz vor Weihnachten nur noch frische Lebensmittel zu besorgen oder vielleicht sogar einen Lieferservice zu nutzen. Da hätte ich mir gerade bei einem Buch, das ausdrücklich zu entspannteren Feiertagen beitragen möchte, noch ein paar konkrete Ideen gewünscht.

Grundsätzlich schwierig finde ich bei der Reihe allerdings die Platzierung der Elterntipps. Sie stehen jeweils direkt nach den einzelnen Kapiteln. Für uns Eltern ist das natürlich praktisch, weil die passenden Informationen sofort zur Hand sind und man nicht lange suchen muss. Für Kinder ist es bei einem Vorlesebuch dagegen ziemlich irritierend, wenn man mitten in der Geschichte plötzlich mehrere Seiten überspringen soll. Das führt bei uns regelmäßig zu Fragen und der Bitte, doch auch diese Seiten vorzulesen. Gerade bei einem Weihnachtsbuch finde ich das etwas unglücklich. Schließlich geht es hier auch darum, Kindern die Vorfreude und ein bisschen Weihnachtsmagie zu erhalten. Wenn man dann erklären muss, dass diese Seiten jetzt nicht vorgelesen werden, weil sie eigentlich für die Eltern gedacht sind, passt das für mich nicht so richtig zusammen. Die Elterntipps könnten meiner Meinung nach genauso gut gesammelt hinter der Geschichte stehen. Die entsprechenden Seitenverweise gibt es ohnehin schon; ob ich nun zwei Seiten oder zwanzig Seiten weiterblättern muss, macht für mich als Elternteil keinen großen Unterschied. Für ein Kind macht es aber durchaus einen.

Insgesamt hat uns Ups, bald ist Weihnachten aber gut gefallen. Die Geschichte ist unterhaltsam und kindgerecht, greift typische Situationen rund um Weihnachten auf und bietet gleichzeitig viele Anknüpfungspunkte, um mit Kindern über Gefühle, Erwartungen und mögliche Konflikte zu sprechen. Die Elterntipps sind eine sinnvolle Ergänzung, auch wenn ich mir davon noch etwas mehr praktische Unterstützung zur konkreten Stressvermeidung gewünscht hätte.

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Eine Geschichte für entspanntere Weihnachtstage

Rezensionen von Marw76:

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Ich hatte etwas anderes erwartet

Das Zeichen der Sonnenpyramide von Michel Skala

Arizona, 1882

Jack Marija Blackrock, brillanter Historiker und selbstzerstörerischer Einzelgänger, wird von einem geheimnisvollen Fremden namens "Chico" in ein Abenteuer gezogen, das seine Welt aus den Angeln hebt.

Auf der Suche nach der Wahrheit über eine uralte Prophezeiung gerät Jack zwischen die Fronten skrupelloser Hombres, eines fanatischen Richters und eines Kults, der glaubt, die Rückkehr der Götter erzwingen zu müssen.

An seiner Seite: ein widerspenstiges Pferd, ein Navajo-Häuptling, ein Samurai auf blutiger Rachemission - und Juanita, die Frau, die sein vernarbtes Herz zum ersten Mal wieder schlagen lässt.

Ich hatte mich nach dem spannenden Klappentext und dem tollen Cover sehr auf dieses Buch gefreut! Ich lese sehr gerne über Archäologie und spannende Abenteuer und hatte mir gedacht, dass diese Geschichte ein wenig wie Indiana Jones sein könnte.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und schörkellos, aber die Dialoge sind sehr rau, fast primitiv in meinen Augen. Leider konnte mich der Schreibstil nicht so mitreißen wie ich das gehofft hatte.

Auch mit dem Protagonisten Jack Marija Blackrock bin ich einfach nicht warm geworden. Lediglich sein Pferd fand ich wirklich cool beschrieben mit ganz besonderem Charakter.

Ich muss sagen, dass ich bei diesem Buch insgesamt ganz andere Erwartungen hatte. Lange Zeit hat sich das Buch wie ein Westernroman gelesen, mit vielen Schießereien, "Geballer" und vielen unterschiedlichen Clans.

Fazit: Ich hatte leider ganz andere und hohe Erwartungen an dieses Buch, dachte an verborgene Höhlen, Artefakte und Schätze, das alles war aber erst nach circa 2/3 des Buches zu lesen. Wer stattdessen auf eine Geschichte mit viel Action, Kämpfen und rauen Typen steht, dem wird das Buch sicher gefallen.

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Ich hatte etwas anderes erwartet

Rezensionen von Harakiri:

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Ein Highlight

Kleine Grausamkeiten von Liz Nugent

*zack* Schon der erste Satz hat es in sich.
„Alle 3 Drumm-Brüder waren bei der Beerdigung, einer von uns allerdings im Sarg“.
Mal ehrlich, wenn ein Buch so anfängt, das kann ja nur gut werden. Ich habe mich jedenfalls bestens amüsiert. Die Story ist in mehrere Teile gegliedert. Eine allgemeine und anschließend je eine Sichtweise der Brüder.

Ganz offen: Sympathieträger sind sie alle nicht, aber gerade das macht den Reiz des Buches aus. Man weiß nämlich nie, wem man jetzt den Mord (sollte es einer gewesen sein) zutraut oder nicht. Und wen man am liebsten aus der Geschichte streichen würde. Denn fies und hinterhältig sind sie alle 3.
Ein wenig muss man aufpassen beim Lesen, denn die Story ist nicht chronologisch aufgebaut, basiert eher auf Erinnerungen des jeweiligen Erzählers und springt ein wenig hin und her. Dabei gewinnt man allerdings tiefe Einblicke in die Psyche desjenigen. Denn in jeder Familie gibt es sie doch: diejenigen, die sich ungeliebt fühlen. Diejenigen, die sich benachteiligt fühlen und sicher auch diejenigen, die anderen nichts gönnen. Und gerade das macht auch den Flair des Buches aus: so ein bisschen erkennt man die eigene Familiendynamik.
Fazit : Für mich ein Highlight-Buch. Einfach, weil es meisterhaft erzählt ist und weil es abseits vom Mainstream ist.

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Ein Highlight

Rezensionen von Harakiri:

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Unerträglich spannend

Die Schlucht von Linus Geschke

Der finale Band der Donkerbloem-Trilogie ist wieder dermaßen spannend, dass man das Buch nicht zur Seite legen mag.
Wout und Kathinka wollen immer noch die Mörder von Kathinkas Schwester finden. Durch einen Zufall kommen sie ihnen auf die Spur und schleusen sich bei ihnen ein. Doch was, wenn die ihnen einen Schritt voraus sind?
Das Buch lebt von kurzen, spannenden Kapiteln, die sich abwechseln zwischen verschiedenen Handlungssträngen.

Das hält die Spannung von Anfang an hoch. Zudem scheint die Lage teils ausweglos, was für zusätzliches Nägelkauen sorgt.
Geschke sorgt wieder für spannende Lesestunden und für die Auflösung aus den vorherigen Bänden. Er sorgt dafür, dass man mit dem Protagonisten sympathisiert, obwohl er eigentlich zu den Bösen zählt.
Die Jagd hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht, dafür hätte ich die Szene mit dem Pärchen im Wohnwagen nicht gebraucht. Und warum war der Fluchtweg wieder offen, obwohl ihn der Täter vorher geschlossen hatte? Kleine Dinge, die mir etwas negativ aufgefallen sind, die aber keinen Abzug rechtfertigen. Ich mochte das Buch, die ganze Trilogie, megagerne und freue mich schon auf ein neues Buch im Frühjahr, das im Anhang angekündigt wurde.
Fazit: Geschke ist ein Schriftsteller, von dem man nie genug bekommen kann.

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Unerträglich spannend

Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:

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Neue Antworten auf alte Küchenfragen

Wie erkenne ich eine reife Melone? von Süddeutsche Zeitung Magazin

Kurz, kompetent, kurzweilig: Seit fast fünf Jahren klären Expertinnen und Experten in der Kolumne „Gruß aus der Küche“ des „Süddeutsche Zeitung Magazins“ die großen und kleinen Rätsel des Küchenalltags. Der erste Sammelband mit 74 Kolumnen, im Juni vergangenen Jahres bei DuMont erschienen, wurde prompt zum Verkaufserfolg.

Jetzt legt der Verlag nach: Seit Oktober liegt Band zwei vor – mit 75 neuen Antworten rund um Lebensmittel, Küchenutensilien und Gesundheit. Wieder erklären die Autorinnen und Autoren Phänomene, Kuriositäten und Traditionen, über die man sich schon immer gewundert hat, und räumen mit hartnäckigen Küchenmythen auf. Wie bewahrt man Brot am besten auf? Was macht Fleisch zart oder zäh? Wie räumt man den Kühlschrank richtig ein? Macht Zucker tatsächlich süchtig – und Schlafmangel dick?

Auch der Nachfolger birgt Suchtgefahr: Kaum ist ein Abschnitt gelesen, lockt schon die nächste Überschrift. Wer einmal anfängt, legt das Buch so schnell nicht wieder aus der Hand. Lesevergnügen garantiert!

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Neue Antworten auf alte Küchenfragen

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Was alles in nicht-sprechenden Menschen stecken kann

Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

Kann ein nicht-sprechender Autist ein Buch schreiben? Ein richtig tolles Buch, das zum Nachdenken anregt, uns in eine vielen unbekannte Welt entführt und ein leidenschaftliches Plädoyer dafür ist, Menschen nicht vorschnell als dumm abzustempeln?

Viele Menschen haben dazu unzutreffende Vorurteile, dazu gleich hier ein Zitat aus dem Buch:

„Wenn es um Sprache geht, können die Leute ganz schön elitär sein.

Kannst du nicht kommunizieren, muss das bedeuten, dass du geistig zurückgeblieben bist.“ (S. 17)

Aber doch: so etwas ist möglich, und dafür ist „Ein ganz normales Wunder“ ein beeindruckendes Beispiel. Der nicht-sprechende Autist Woody Brown hat an der Columbia University in den USA Creative Writing studiert und verständigt sich mit Hilfe einer Buchstabentafel. Auf diese Weise und mit Unterstützung seiner engagierten Mutter hat er auch dieses Werk verfasst.

Dabei ist es wichtig, dass Menschen wie der Autor Woody, oder sein Alter Ego „Walter“ im Buch, einfühlsame Unterstützungspersonen haben, denn auch und gerade autistische Menschen können sehr sensibel sein:

„Wichtig ist auch, dass der Helfer in sich ruht. Ich spüre die Energie. Meine Konzentration wird zunichtegemacht, wenn derjenige, der mir hilft, gestresst ist oder über zu wenig Selbstvertrauen verfügt. Gute Seele + gutes Training = guter Helfer. Hohe Anforderungen für einen schlecht bezahlten Job.“ (S. 18)

Im Zentrum stehen die Menschen der fiktiven Behindertenbetreuungsstätte „Upward Bound“ in den USA. Dort arbeiten Betreuer und Betreuerinnen, von denen viele durchaus ein gutes Herz haben und die ihr Bestes geben, oft selbst aus finanziell schwierigen Milieus stammen, herausfordernde Lebensgeschichten haben oder nur kurz als Aushilfe dort arbeiten, schlecht bezahlt sind und wenig gesellschaftliche Wertschätzung für ihre Arbeit erhalten.

Aber es gibt auch Lichtblicke, zum Beispiel gibt es einen Pool und so bekommen die behinderten Menschen jeden Tag die Möglichkeit zum Schwimmen. Wöchentlich wird ein Ausflug zum Supermarkt „Target“ gemacht, bei dem das Pflegepersonal mit ihren Schützlingen die immer gleichen Wege abgeht, ohne jemals etwas zu kaufen. Das soll sie mit der Welt draußen und dem Alltagsleben dort vertraut machen.

Tragisch ist, dass in einigen Körpern der nach außen so beeinträchtigt wirkenden Menschen ein wacher, intelligenter Geist wohnt, der sich von all dem stark unterfordert fühlt und meist nicht als solcher erkannt wird:

„Es hat keinen Sinn, im Einzelnen zu beschreiben, was Tom den ganzen Tag lang macht. Er wird von einer Aktivität zur anderen gekarrt. Er kann bei nichts richtig mitmachen. Er schaut einfach nur zu. Manchmal vergessen die Mitarbeiter, ihn woandershin zu schieben, und er sitzt nur da, bis er jemandem auffällt. Das ist ein bisschen frustrierend, aber Tom ist schon vor langer Zeit zu dem Schluss gekommen, dass es ihn nur unglücklicher macht, seinen Zustand zu beklagen.“ (S. 43)

Dabei zeigt sich auch, wie viel von dem Potential der Menschen in solchen Institutionen auch bei guter Absicht oft nicht gelebt werden kann, etwa, weil niemand die Zeit hat, sich mit einer Buchstabentafel hinzusetzen und so einem nicht-sprechenden Autisten die Möglichkeit zu geben, zu kommunizieren… oder auch, weil gar niemand auf die Idee kommt, dass das im Rahmen des Möglichen liegen könnte:

„Walter ist bewusst, dass Emma ebenso wie er auf Buchstaben deuten kann, um zu kommunizieren. Wie die meisten Buchstabierer brauchen sie Kommunikationspartner oder Helfer, die ihnen das Zeigen erleichtern. Bei Upward Bound gibt es keine dazu ausgebildeten Helfer. Walters und Emmas Fähigkeiten liegen hier brach.“ (S. 145)

In den einzelnen Kapiteln erleben wir die Sichtweisen und den Tagesablauf der überwiegend autistischen Menschen und einiger ihrer Betreuerinnen und Betreuer, immer weise beobachtet von Walter. Dabei wird deutlich, wie wenig wir oft als Gesellschaft noch über die als behindert angesehenen Menschen wissen, wie schnell wir sie vorschnell abstempeln, aber auch, wie viel Potential in vielen steckt, das bei guter, individueller Förderung gelebt werden könnte.

Ich kann das Buch einer breiten Leserschaft nur wärmstens empfehlen, um eine neue Sichtweise auf die Potentiale der Menschen, die wir als behindert bezeichnen, zu entwickeln, und zu erkennen, wie viel Intelligenz oft in einem Menschen stecken kann, dem wir es nicht gleich anmerken, aber auch, wie viel Unterschied engagierte und gezielte Förderung machen kann. Möge es viele Herzen berühren und zu einem Umdenken anregen, gerade in Zeiten, wo leider auch in Europa in vielen Bereichen soziale Unterstützung eher gekürzt als ausgebaut wird.

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Was alles in nicht-sprechenden Menschen stecken kann

Rezensionen von jayjay20240906:

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Ein Buch mit absoluter Tiefe

Die Ballade von Ronan McCoy von Colin Morgan

„Die Ballade von Ronan McCoy“ von Colin Mogan ist so ein Buch, bei dem man schnell tiefer drinsteckt, als man eigentlich geplant hat. Ich lese echt viel, aber kaum ein Buch hat mich so oft zum Weinen gebracht wie dieses. Das soll jetzt nicht abschreckend klingen. Ganz im Gegenteil. Die Geschichte rund um Ronan und Brendan hat mich vor allem durch ihre besondere Atmosphäre gepackt.

Sie ist so traurig und gleichzeitig so schön. Man muss auf jeden Fall lange drüber nachdenken. Die Figuren könnten unterschiedlicher nicht sein und ihre ganz eigenen Probleme haben sie auch, aber genau das macht sie so nahbar. Man fühlt extrem mit und baut irgendwie eine Verbindung zu den Beiden auf. Sprachlich ist das Ganze angenehm zu lesen, ohne langweilig zu werden. Für alle, die Geschichten mit starken Figuren und einer besonderen Stimmung mögen, ist dieses Buch definitiv einen Blick wert.

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Ein Buch mit absoluter Tiefe

Rezensionen von e_kieh:

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Tolles und alltagsnahes Buch für die Trotzphase!

Mein artgerecht-Trotzbuch: Nein! von Nicola Schmidt

„Mein artgerecht Trotzbuch“ von Nicola Schmidt hat mich sehr positiv überrascht. Die Geschichte ist wunderbar alltagsnah und ich konnte mich in der Mama unglaublich gut wiederfinden. Viele Situationen kennt man so oder so ähnlich aus dem eigenen Familienalltag und genau das macht das Buch für mich so wertvoll.

Besonders gut gefällt mir, wie die Konflikte gelöst werden. Es werden keine unrealistischen Lösungen präsentiert, sondern Wege, die sich für mich tatsächlich nach einem normalen Familienalltag anfühlen und die ich auch selbst gerne ausprobieren möchte.
Ein absolutes Highlight ist für mich außerdem das Anziehlied. Gerade beim täglichen Anziehen kann ein bisschen spielerische Unterstützung Gold wert sein - und das Lied finde ich richtig toll! ????
Besonders gelungen finde ich auch den hinteren Teil des Buches, in dem erklärt wird, was hinter dem sogenannten „Trotz“ eigentlich steckt. Dadurch bekommt man die Sicht des Kindes sozusagen als Spiegel vorgehalten. Das hilft dabei, das Verhalten nicht einfach als „Trotz“ oder „Widersetzen“ abzutun, sondern besser zu verstehen, was im Kind gerade passiert und warum es sich so verhält.
Für mich verbindet das Buch damit eine schöne Geschichte mit wirklich hilfreichen Impulsen für den Alltag. Es macht Lust darauf, manche Situationen einmal aus der Perspektive des Kindes zu betrachten und neue Wege auszuprobieren.
Insgesamt ein sehr schönes, liebevoll gestaltetes und vor allem unglaublich alltagsnahes Buch, das ich Eltern in der Trotzphase wirklich empfehlen kann. ❤️

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Tolles und alltagsnahes Buch für die Trotzphase!

Rezensionen von Katyleh:

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Informativ und hilfreich

Alles wird gut, aber nicht von alleine! von Nina Ruge

Was soll ich sagen – dieses Buch hat mir richtig gut gefallen! „Alles wird gut, aber nicht von alleine!“ von Nina Ruge ist sehr informativ, verständlich geschrieben und trotzdem angenehm zu lesen. Die 70 Erkenntnisse rund um ein gesundes Leben vermitteln viele interessante Informationen und geben gleichzeitig wertvolle Denkanstöße.

Besonders schön finde ich, dass man beim Lesen immer wieder merkt, dass Gesundheit nicht nur von äußeren Umständen abhängt, sondern dass wir selbst einiges beeinflussen können. Viele Gedanken haben mich zum Nachdenken gebracht und mich dazu angeregt, meinen eigenen Alltag und manche Gewohnheiten bewusster zu betrachten.

Dabei wirkt das Buch nicht belehrend, sondern eher motivierend und macht Lust darauf, selbst etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun. Die einzelnen Erkenntnisse sind gut verständlich erklärt und lassen sich teilweise auch direkt in den Alltag integrieren.

Ein wirklich gelungenes Buch für alle, die sich für Gesundheit, ein bewussteres Leben und das eigene Wohlbefinden interessieren. Ich habe es sehr gerne gelesen und kann es absolut weiterempfehlen!

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Informativ und hilfreich

Rezensionen von Katrin:

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Aprikosenkind von Judith Merchant

Anfangs fand ich das Cover eher langweilig, aber für einen Thriller echt passend. Nachdem ich das Buch dann aber genauer betrachtete fiel mir die Struktur der Linien auf, es ist wie bei einem Kratzbild und fügt sich einfach perfekt in die Geschichte ein.

Story:

Nathalie, ihr Ehemann Gabriel und die kleine Tochter Ruby ziehen aufs Land.

Sie sehnt sich nach Ruhe, Ruhe für ihre Tochter, denn Ruby ist anders.

Sie ist sehr still, beinahe schon abwesend, kann vieles nicht, was sie längst können sollte, versteht manche Aufforderungen nicht, oder ignoriert sie einfach. So hört es Nathalie immer wieder in Gesprächen mit dem Kindergarten.
Eine Diagnostik lehnen die Eltern ab, denn Ruby soll wohl behütet in ihrem Tempo ohne "in eine Schublade" gesteckt zu werden aufwachsen.

Nach einem unvorhergesehenen Treffen und einem daraus resultierenden Playdate mit ihrem Kindergartenkollegen Noah, geschieht augenscheinlich das unglaubliche: Ruby malt. Sie malt nicht ihre Bilder wie sonst. Sie malt eine perfekte Szene, welche ihr Angst macht und Nathalie das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Fazit:

Dieses Buch konnte ich kaum mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist perfekt für einen Spannungsaufbau und manche Wendungen hatte ich so nicht kommen sehen.
Besonders gut gelungen empfinde ich die Erzählperspektive aus Sicht von Nathalie, doch auch die sehr kurzen detaillierten Seiten aus Gabriels Sicht animierten mich immer zum weiterlesen.
Für mich war dies der beste Thriller den ich 2026 gelesen habe! Klare Leseempfehlung!

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