Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:
Techno-Milliardäre gefährden Demokratie – Wege dagegen
Silicon Valley attacks von Marietje Schaake
In ihrem Buch „Silicon Valley attacks“ schildert die KI-Expertin Marietje Schaake wie die Techno-Milliardäre aus dem Silicon Valley in den USA die Macht von öffentlichen und demokratischen Institutionen zu ihren weltumspannenden Unternehmen verlagert haben. Durch ihre gesellschaftspolitischen Ansichten sind sie damit zu einer Bedrohung für unsere Demokratie, Freiheit und die Menschenrechte geworden.
So meint etwa Peter Thiel, Mastermind der Techno-Milliardäre, dass Freiheit und Demokratie nicht kompatibel seien und plädiert gegen die Demokratie für die unbeschränkte Freiheit der Tech-Giganten.
Tech-Giganten wie Google, Meta und Amazon umgingen in den letzten Jahrzehnten jede Regulierung. Sie haben sich dabei eine Macht gesichert, von der selbst Diktaturen nur träumen können. Die Spielregeln, wie Wirtschaft und Gesellschaft funktionieren sollen, liefert Silicon Valley. Zunehmend manipulieren seine Algorithmen Märkte und liefern autoritären Regimen oder dem Handel mit persönlichen Daten aller die Werkzeuge zur totalen Kontrolle.
Marietje Schaake zeigt im Buch (ab S.315) Wege auf, wie die Attacken aus Silicon Valley zurückgedrängt werden können. Dieser Abschnitt ist für mich der wertvollste, denn er bietet Handlungsstrategien an, um der Macht von Peter Thiel, Elon Musk, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg Grenzen zu setzen.
Schaake skizziert konkrete Maßnahmen, um das digitale Machtgleichgewicht wiederherzustellen. Sie fordert eine strikte Regulierung von Tech-Konzernen, den Schutz von Bürgerrechten im digitalen Raum und eine stärkere demokratische Kontrolle über Technologien wie Künstliche Intelligenz und Big Data.
Rezensionen von Jule:
Bücher fürs Herz
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon
"Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" von Baek Seungyeon ist eine Hommage an das Briefe schreiben. In diesem Buch treffen verschiedene Protagonisten aufeinander, ohne dass sie sich wirklich kennen. Es entstehen Verbindungen, die ohne handgeschriebene Worte niemals möglich gewesen wären.
Man bekommt einen Einblick in die tiefsten Gedanken und Gefühle der Protagonisten. Durch Briefe entstehen Nahbarkeit und ein ganz besonderes Gefühl.
Der Schreibstil von Baek Seungyeon ist absolut unaufgeregt und vermittelt die Gefühle und Emotionen der Protagonisten auf eine ganz sanfte Weise. Durch diesen Stil entwickelt sich ebenfalls eine Atmosphäre – besonders im Briefladen – die zum Verweilen einlädt. Es fühlt sich zwischenzeitlich so an, als würde sie uns Lesern einen Brief schicken, in dem sie unterschiedliche Leben zusammenführt und zeigt, dass einfache geschriebene Worte unglaublich stark sind.
Mit Hyoyeong wurde zudem eine Protagonistin geschaffen, die mitten im Leben steht, aber absolut nicht weiß wohin mit sich und ihren Gefühlen. Besonders im Fokus: die Beziehung zu ihrer Schwester, die alles andere als einfach ist. Auch wenn nicht jede Szene leicht zu lesen ist und beim Lesen das Herz ein bisschen gebrochen wird, so wird es insbesondere, was die Beziehung der Schwestern angeht, ganz sanft wieder zusammengefügt.
"Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" ist, eine Empfehlung für alle, die sich nach gemütlichen und unaufgeregten Lesestunden sehnen und ganz tief in die Welt der Briefe eintauchen möchten. Setzt euch hin, genießt dieses Buch und schreibt Briefe. Findet Brieffreunde, wenn es euch möglich ist und denkt daran, dass jeder seine eigene Geschichte zu erzählen hat, mit eigenen Gefühlen und Gedanken.
Rezensionen von Josh:
Runterkommen, Abschalten und Durchatmen
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon
„Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand“ von Baek Seungyeon, erzählt von einem besonderen Buchladen in Seoul, in dem Menschen einander handgeschriebene Briefe schicken und so inmitten des hektischen Alltags Verbindung, Trost und Entschleunigung finden. In ruhigem Erzähltempo begleitet der Roman die verschiedenen Figuren, deren Wege sich über den Briefladen kreuzen, und zeigt, wie Worte auf Papier ihr Leben verändern.
Der Roman wirkt besonders, weil der Briefladen tatsächlich seit 2019 in Seoul existiert und dort ein echter Penpal‑Service angeboten wird, bei dem man für umgerechnet 6 Euro Briefe an Unbekannte schreiben kann. Diese reale Grundlage verleiht der Geschichte eine zusätzliche Tiefe und macht die Lektüre umso berührender.
Das Cover ist sehr einladend gestaltet, strahlt Wärme aus und vermittelt sofort ein cozy Gefühl, das perfekt zur entschleunigenden Atmosphäre des Romans passt. In einer Zeit, in der alles schneller, digitaler und lauter wird, wirkt dieses Buch wie eine kleine Pause-Taste: ein Roman zum Runterkommen, Abschalten und Durchatmen.
Die Figuren werden zu Beginn behutsam vorgestellt, und die Möglichkeit, die koreanischen Namen nachzuschlagen, ist gerade am Anfang sehr hilfreich, um den Überblick zu behalten und eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen. Dadurch fällt es leicht, sich auf die fremde Kultur einzulassen und zugleich nah bei den Menschen zu bleiben, deren Geschichten erzählt werden.
Besonders gelungen ist, dass das Buch mit authentischen Briefen aus dem realen Briefladen gespickt ist, was der Erzählung eine sehr unmittelbare, persönliche Note verleiht. Insgesamt ist es eine sehr schöne Buchidee, liebevoll umgesetzt, und ein gelungenes Buch für alle, die handgeschriebene Worte, leise Töne und entschleunigtes Erzählen lieben.
Rezensionen von Herwig Oberlerchner:
Erfurt 2002
Die Ausweichschule von Kaleb Erdmann
Lange habe ich dieses Buch schon zu Hause, wiederholt habe ich es umkreist, aufgeschlagen, zugeschlagen. Ich hatte keine Lust auf Traumaliteratur, Schulmassaker und Gewalt. Doch dann begann ich doch mit der Lektüre und bin nun nach der letzten Seite begeistert.
Der Autor erlebt den Schulamoklauf in Erfurt 2002 als 11-Jähriger.
Er taucht viele Jahre später in seine gespeicherten Bilder ein, nähert sich echten und Deckerinnerungen, spricht mit einem Mitschüler, umkreist die Gebäude, liest Berichte von damals und Bücher und beschreibt den Werdegang dieses literarischen Annäherungs- und Bearbeitungsprozess aus verschiedenen Perspektiven so sympathisch authentisch und bewegend mit all dem Ängsten und Zweifel und Fragen des auch traumatisierten Kindes in ihm. So entsteht das Buch und was für eines!
Rezensionen von Shilo:
Ein Familienroman voller Tiefe
Die Frauen von Helgoland. Sturmflüsterin von Thesche Wulff
Drei Frauen auf Helgoland suchen nach Antworten auf lange verdrängte Familiengeheimnisse. Doro hofft auf Klarheit, ihre Großmutter Elsie kämpft mit Erinnerungen, die plötzlich wieder auftauchen, und die Mutter möchte am liebsten Abstand halten. Schon früh wird deutlich, dass die Vergangenheit in dieser Familie noch immer Einfluss auf die Gegenwart hat.
Dieser zweite Band der Nordsee-Dilogie führt die Geschichte der ersten Familienbande weiter und vertieft die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Im weiteren Verlauf rückt Doros Suche nach Wahrheit stärker in den Mittelpunkt. Als Matthes plötzlich verschwindet, bleiben viele Fragen offen. Sein Weggang verstärkt das Gefühl, dass noch Wichtiges im Verborgenen liegt. Gleichzeitig tauchen bei Elsie Erinnerungen auf, die lange verdrängt waren. Träume und beiläufige Bemerkungen geben Hinweise auf frühere Ereignisse. Die Reise nach Sylt bringt neue Bewegung und zeigt, wie eng die Schicksale der beiden Familien miteinander verbunden sind. Vergangenes Leid und alte Fehler werden spürbar, ohne dass alles benannt wird.
Dadurch bleibt alles glaubwürdig und lebendig. Die Figuren und ihre Erlebnisse wirken nah und echt. Die raue Schönheit der Nordsee kommt deutlich zum Ausdruck, und die Handlung geht unter die Haut. Es ist eine Geschichte, die man nicht so schnell vergisst.
Mein persönliches Fazit:
5 Sterne für eine berührende Familiengeschichte über Zusammenhalt, Mut und die Kraft, sich alten Verletzungen zu stellen. Besonders empfehlenswert für alle, die Familiengeschichten mögen und Geschichten schätzen, in denen Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind.
Rezensionen von Claudia H.:
Charmanter queerer Cosy-Crime
Ein ganz (un)gewöhnliches Geheimnis von Jess Lea
Worum es geht:
Margaret und Bess machen Urlaub in Tasmanien. Ganz in der Nähe ist Vivienne, eine Bekannte von Margaret, gestrandet und bitte sie um Hilfe. Vivienne lebt derzeit bei ihrer Großmutter, die sehr viele Antiquitäten hat. Außerdem geschehen merkwürdige Dinge in dem alten Crossroads House.
Margaret und Bess wittern ein Abenteuer, was sie sich nicht entgehen lassen wollen. Dort angekommen, bemerken die Beiden recht schnell, dass hier komische Dinge vor sich gehen. Und dann passiert auch noch ein Unglück.
Mein Fazit:
Ich kenne Margaret und Bess, dieses liebenswürdige und sehr ungleiche Paar schon aus dem Roman „Ein ganz (un)gewöhnlicher Todesfall“, der jedoch nicht unbedingt vor diesem Roman gelesen werden muss. Margaret ist eine Eiskönigin mit sehr direkten und spitzen Kommentaren, die mich auch dieses Mal wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Dagegen ist Bess eine ganz liebevolle Person und es war sehr schön zu lesen, wie sehr die Beiden sich lieben und schätzen. Der Krimi baut sich hier ganz seicht auf und ist stellenweise auch ganz spannend, wenn für mich auch ein wenig vorhersehbar, was mich allerdings nicht gestört hat. Ich fand den Roman sehr charmant und hätte liebend gerne noch mehr von den Beiden gelesen. Ich hoffe sehr auf einen weiteren Teil.
Von mir gibt eine klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne sehr gute 4 Sterne. Bitte mehr davon.
Rezensionen von DoraLupin:
Sehr schöne Geschichte
Mortimers Geheimnis. Ein Kater, zwei Detektive und die Magie des Lesens von Rebecca Stead; Wendy Mass
Eines Morgens taucht ein Schränkchen mit gebrauchten Büchern vor Evans Schule auf – eine kleine Freiluftbibliothek! Bewacht wird sie von einem freundlichen, rot getigerten Kater namens Mortimer. Evan nimmt zwei Bücher mit nach Hause und findet alte Ausleihscheine darin. Gab es früher etwa eine richtige Bibliothek in der Stadt? Warum ist sie nicht mehr da? Evans Vater weicht seinen Fragen aus und auch die anderen Erwachsenen scheinen etwas zu verbergen.
Zusammen mit seinem besten Freund Rafi begibt sich Evan auf die Spur der verschwundenen Bibliothek. Dabei kreuzt der geheimnisvolle Kater immer wieder den Weg der beiden. Mortimer scheint auf ganz besondere Weise mit der Geschichte der Bibliothek verbunden zu sein. Was Evan schließlich herausfindet, stellt nicht nur sein eigenes Leben auf den Kopf, es bringt auch eine Wahrheit ans Licht, die ihre Stadt für immer verändern wird.
Ich habe ein wenig gebraucht um ganz in die Handlung eintauchen zu können, denn das Buch ist nicht ganz leicht geschrieben. Es gibt immer wieder Perspektivenwechsel die die Geschichte zwar abwechslungsreich machen aber am Anfang auch ein wenig sprunghaft macht und man daher etwas länger braucht um ganz in die Geschichte eintauchen zu können. Wenn man aber einmal darüber hinaus ist, erwartet einen eine unglaublich schöne Geschichte, die das Herz erwärmt und die sich super lesen lässt. Schon alleine der Kater ist einfach so cool und das die Geschichte sich um Bücher dreht ist natürlich ein extra Bonus.
Nachdem man den Einstieg geschafft hat, wartet auf Kinder und Junggebliebene eine ganz zauberhafte Geschichte, die nur zu empfehlen ist.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Auch für Leute die noch nicht betroffen sind erhellend
Gamechanger Abnehmspritze von Gerald Jahl; Herbert Hirschler
Die Abnehmspritze ist in alle Munde. Ständig ließt man über sie, erfährt welcher Star dank ihrer Hilfe abgenommen hat. Und auch die Nebenwirkungen sind medial überrepräsentiert.
„Gamechanger Abnehmspritze“ ermöglicht einen fundierten Überblick zum Thema, wenn man mehr als nur Schlagzeilen wissen möchte.
Dazu wird auch viel auf die Themen Übergewicht und Abnehmen eingegangen. Sehr hilfreich auch für Leute die nicht adipös sind. Der Autor schafft es, das teils doch recht trockene Thema spannend zu erklären.
Faszinierend fand ich die Einblicke in die moderne Medizin. Was allein in der Diagnostik heute schon alles möglich ist. Oder möglich wäre. Der Autor macht keinen Hehl daraus, das eine gute Diagnostik teuer ist. Und wer sich das nicht leisten kann oder will durch die Finger schaut. Ufff. Als Leser merkt man schnell, dass die oft gescholtene Zwei-Klassen Medizin noch viel schlimmer ist als gedacht. Und das man vieles am Gesundheitssystem hinterfragen kann.
Ab und an liest sich das Buch wie Werbung für die Abnehmspritze. Man darf natürlich nicht vergessen dass Dr.Dr. Jahl damit gutes Geld verdient. Daher ist es nicht verwunderlich, das sich der Teil über die Nebenwirkungen fast wie ein Werbetext liest.
Fairerweise muss man aber auch sagen, dass das Buch den Leser auch die Wichtigkeit eines gesundes Gewichts und Körpers vor Augen führt. Und das die Arbeit von DDr. Jahl wichtig ist.
Dazu passte der Weg von Herbert Hirschler, der es schaffte durch die Gewichtsreduktion chronische Erkrankungen abzuschwächen und teils sogar los zu werden. Sehr schön ist auch, dass der Autor immer wieder zeigt, dass man sich nicht nur auf die Spritze verlassen darf und dass das Abnehmen ganzheitlich betrachtet werden muss.
Rezensionen von DoraLupin:
Etwas sprunghafte Geschichte
Die Liebe, später von Gisa Klönne
Seit über zwanzig Jahren sind Kora und Anselm glücklich verheiratet: sie, die erfolgreiche Journalistin, er, der Biologe, der Woche für Woche in die Hauptstadt pendelt. Doch nach einer Herz-OP findet Kora nicht mehr zurück in ihr Leben. Ihr Beruf, ihr Alltag, ihre Ehe – alles steht plötzlich infrage.
Anselm wiederum hat die Rente eingereicht. Er will die verbleibende Zeit mit Kora genießen und einen alten Traum umsetzen: einen Libellenteich im Garten. Der sorgfältig zwischen Nähe und Distanz austarierte Alltag gerät aus dem Takt. Kora flüchtet – und begibt sich auf eine Reise zu Menschen und Orten, die sie als junge Frau geprägt haben. Wer ist sie einmal gewesen? Was hält das Leben noch für sie bereit? Und kann sie wieder mit Anselm glücklich sein?
In die Geschichte bin ich etwas schwer reingekommen, man wird quasi so mitten in das Leben von Kora geworfen und ist plötzlich als Leser mit dabei. Die Geschichte ist ausserdem ein wenig sprunghaft, mal wird von der OP erzählt, man ist Kora in Berlin unterwegs, dann wieder widmet sie sich einer verschwundenen Person. Da braucht man erst einmal etwas Zeit um wirklich anzukommen.
Die Handlung an sich ist teilweise wirklich interessant und toll geschrieben, dann aber wieder ziemlich banal und langatmig. Etwas gestört hat mich am Ende auch, dass gar kein Ergebnis zu der verschwundenen Person herauskommt, denn das hätte mich wirklich interessiert.
An die Charaktere bin ich stellenweise sehr gut herangekommen und konnte ihre Gefühle nachempfinden, teilweise haben sie aber auch sehr konfus reagiert.
Die Sprecherin hat das Hörbuch sehr schön vorgelesen, die Stimme hat gut zur Geschichte und zu Kora gepasst. Ich habe der Sprecherin wirklich gerne zugehört.
DIe Geschichte lässt mich etwas zwiegespalten zurück, es gab richtig gute Passagen darin, aber auch solche die für mich nicht gepasst haben. Die Geschichte bekommt deshalb 3-3,5 Sterne, aber da ich die Sprecherin sehr mochte, runde ich auf den Portalen auf 4 Sterne auf.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Kafka im Kreisverkehr
Schleifen von Elias Hirschl
Eine kurze Liste der Dinge die ich während des Lesens über den Autor und das Buch recherchiert habe:
Punkt 1: Elias Hirschl ist ein ehemaliger Mathematik-Student
Punkt 2: Elias Hirschl hat Philosophie studiert. Eventuell im Wien. Das würde das Vorkommen des Wiener Kreises im Buch erklären
Punkt 3: Das Buch entstand aus einer Fülle an Kurzgeschichten die erst später mit einer Rahmenhandlung verknüpft wurden
„Schleifen“ liest sich so, wie es die oben genannten Punkten vermuten lassen würden.
Das Buch ist speziell, im besten Sinne. Absurd, kreativ, humorvoll aber auch voll brutaler, roher Schönheit. Ein wilder mix aus Sprachtheorie, Wissenschaft, Philosophie, Geschichte, Kunst. Ein wenig Mathematik ist auch dabei. Selbstreflexiv. Teilweise auch kindisch, fast schon dumm. Einmal Lesen reicht vermutlich nicht, um alle Feinheiten entdecken zu können. Reale Figuren werden mit fiktiven vermischt. Biblische Geschichten neu gedeutet. Raum und Zeit neu vermessen.
Kein einfaches Buch für nebenbei. Aber ein Buch, das Spaß macht, wenn man sich darauf und die verrückten Ideen, die darin durchgekaut werden, einlassen kann. Ich habe es geliebt, weiß aber, dass das Buch alles andere als Mainstream ist.










