Kunden em pfehlungen
Rezensionen von tinten_fischchen:
Spoiler-Alarm
Der Furzfuchs von Jan Kaiser
Ganz ehrlich: Ich mag den Furzfuchs – und meine Kinder auch! Beim Vorlesen hat die Geschichte dann aber doch nicht ganz wie gedacht funktioniert. Auf die Frage, woher der laute Knall kam, antwortete der Kleine sofort: „Der hat gefurzt, der Fuchs!“ Tja, bei dem Titel ist das wohl kein Wunder… Mit dem Mitraten und dem Rätselspaß war es damit natürlich vorbei, weshalb meinem Sohn am Ende auch die Ausdauer für die Geschichte fehlte.
Richtig gut gefallen haben ihm dafür die Reime, die er auch sofort nachgesprochen hat. Ich selbst fand neben den Reimen vor allem die Bilder wunderschön. Auf den Seiten gibt es unheimlich viel zu entdecken und die comichafte, übertriebene Darstellung der Szenen kam super an.
Mittlerweile haben wir das Buch schon einige Male zur Hand genommen, es wird also nicht so schnell weggeräumt und weckt definitiv das Interesse der Zielgruppe. Meistens schauen wir uns jetzt einzelne Szenen an – wobei die Seite mit dem furzenden Fuchs (wenig überraschend) der absolute Dauerbrenner geworden ist. Der Furzfuchs und seine Freunde haben bei uns jedenfalls schon für viele Lacher gesorgt. Das Einzige, was meinem Kind noch fehlt, wären lustige Namen für die einzelnen Charaktere.
Eine Freundschaft die man nie mehr vergisst
Honey und Blondie von Ubin Eoh
In "Honey & Blondie" beschreibt Ubin Eoh eine Freundschaft deren Intensität, Intimität und Dauer wohl die wenigsten Leute jemals erleben dürfen. Dies liegt nicht nur an der geheimen Superkraft die beide verbindet. Honey & Blondie sind mehr als nur Freundinnen, die beiden sind sich enger als die meisten Geschwister und in der Lage gemeinsam über sich selbst hinauszuwachsen.
Eine wunderschöne Idee und als Leser ertappe ich mich oft bei der Frage wie mein Leben wohl verlaufen wäre, hätte ich als ich jung und unsicher war, einen Partner der mich pusht, ohne amouröse Absichten, an meiner Seite gehabt. Hätte ich meine Träumen dann eher verfolgt?
Ubin Eoh macht aber auch vor schweren Themen wie Rassismus und Gaslighting nicht halt. Immer wieder bekommt "in den Schuhen der anderen zu gehen" eine neue, teils auch düstere Bedeutung. Dazu beinhaltet das Buch ganz, ganz viel Retro. Die meisten 90er Kinder werden wohl den einen oder anderen Flashback bekommen.
Das Buch ist in kurzen Passagen, die meist nur ein paar Seiten lang sind, unterteilt. Meist wechseln sich Honeys und Blondies Perspektive ab. Manche Passagen beinhalten auch nur den Chat-Verlauf zwischen den Beiden. Ihre Sprache ist gepickt von Jugendwörtern, was ich so mit 30+, die die Beiden gegen Ende sind, nicht ganz plausibel finde. Aber vielleicht ist Deutschland anders, aber nicht mal meine U30 Coworker verwenden magic und crazy in ihrem normalen Sprachgebrauch.
Alles in allem eine emotional mitreißende Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Die Charaktere sind mir ins Herz gewachsen und ich habe gerne mit ihnen mitgefiebert, in guten wie in schlechten Zeiten.
(K)Ein Haus fürs Leben
Alleinruhelage von Eva Menasse
“Alleinruhelage” ist ein Buch, das mich ein wenig ambivalent zurückgelassen hat. Dabei hätte das Cover mir schon eine Warnung sein sollen. Stellt das Bild nun ein Paradies dar? Oder einen Alptraum? Oder beides?
Hier kurz und knackig die Fakten: Eva Menasse kann schreiben. Der Einstieg, ach was das ganze erste Kapitel ist ein Traum.
Jedes Wort sitzt, Sätze für die Ewigkeit. Leider neigt die Ich-Erzählerin zum Lästern und ist mir daher zuwider und ganz und gar unsympathisch. Neben dem Lästern schafft sie es auch nicht, auf andere Menschen zuzugehen, abgesehen von ihren Freunden, die sie mit den köstlichen Anekdoten der Leute aus dem Osten unterhält. Quasi die Städterin, die auf die ungehobelte Landbevölkerung herab schaut und auch stark auf Abgrenzung Wert legt. Leider ist alles ziemlich schwarz-weiß, die Welt in “Alleinruhelage”. Aber vielleicht ist das Leben in Vogelsang ja so simpel, was weiß den ich. Aber als Leser sind mir die komischen Nachbarn oft sogar sympathischer als die Freunde der Ich-Erzählerin.
Dadurch, dass ich mich mit der ich-Erzählerin schwer tat, kam ich nur langsam voran. Erst das letzte Drittel, als sie endlich Verantwortung für das Haus übernimmt und die ganze Arbeit nicht mehr nur auslagert, konnte ich mich wieder ein wenig mit dem Buch versöhnen.
Der Stil, das szenische, anekdotische, sprunghafte und poetische, ist natürlich nicht jedermanns Sache. Teils erinnert es an Tagebucheinträge, teils an Anekdoten, die man sich bei einem Glas Wein erzählt. Ich lese solche Texte aber ganz gerne, wenn sie gut gemacht sind. Und handwerklich gibt es an Eva Menasses Text nichts auszusetzen, sie beherrscht das nichtlineare, eher fließende Schreiben wunderbar. Ein paar Szenen und Metaphern sind mir auch in Erinnerung geblieben und werden mich sicherlich noch länger begleiten.
Zwischen Physik und Philosophie
Die Wirklichkeit ist auch nicht wahr von Florian Aigner
Der Titel schreit ja direkt nach “Sience Busters”. Tatsächlich scheint der Autor auch Teil des Teams, oder zumindest als Gast an deren Bühenauftritten beteiligt zu sein. Das passt, denn Aigner zeigt in seinem Buch, wie man Wissenschaft für alle verständlich erklärbar macht. Ich bin alles andere als ein Physik-Nerd und konnte gut folgen.
Aigner ist ein großartiger Story-Teller, dadurch bleibt auch mehr hängen als bei einem Buch in dem nur Fakten herunter gebetet werden. Dazu gibt es auch Sätze die man sich gerne aufs T-Shirt drucken lassen möchte wie “Nachdenken ist wie Evolution ohne Todesopfer.”
Ich hatte mir ehrlicherweise aber ein Buch erwartet, das mehr in die Tiefe geht. Vor allem anfangs werden ein paar Basics erklärt, die man auch im Schulunterricht lernt, ansonsten werden recht viel Anekdoten erzählt. Als Einstieg sicher super und auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Der Spagat zwischen Physik, Wissenschaft und Philosophie ist interessant und lädt zum nachdenken und diskutieren ein. Aber meine Weltsicht hat das Buch nicht unbedingt verändert, dazu habe ich einfach schon zu viel Vorbildung. Aber gelernt habe ich sehr viel, da der Autor wirklich viel Wissen einbringt.
Für alle die gerne mehr in die Tiefe gehen, liefert das Buch gleich ein umfangreiches Literatur-Verzeichnis mit.
Shoutout auch an den Brandstätter-Verlag für diese schicke Ausgabe. Das Cover-Design ist einfach nur genial und die Zeichnungen, die aus der Feder des Autors stammen, passen auch gut.
Bei uns eher unbekannter Klassiker im neuen Gewand
Sie flogen einen Sommer lang von Penelope Farmer
“Sie flogen einen Sommer lang", sticht sofort ins Auge. Der poetische Titel, das wunderschöne Cover, alles wirkt sehr hochwertig. Die wunderschönen Illustrationen von Barbara Yelin tun ihr Übriges. Die Geschichte selbst hat schon über 60 Jahre auf dem Buckel, und das merkt man. Die Erzählweise und Figurenzeichnung wirkt teils etwas angestaubt, vor allem im Hinblick der Haushälterin.
Mein ältester Sohn fand die Erzählung etwas langweilig, kamen doch keine richtigen Abenteuer darin vor. Meiner Nichte hingegen, die schon etwas älter ist, hat die Geschichte gut gefallen.
Die Probleme und das Lebensgefühl der Kinder wurden gut eingefangen. Auch heutige Kinder können sich noch damit identifizieren. Die kleinen Gemeinheiten, die Banden, die Rivalitäten und Freundschaften sind zeitlose Themen.
Die Geschichte spielt rein aus Sicht der Kinder und da bleiben die Erwachsenen meist blass. Wobei Penelope Farmer auch andeutet, dass Erwachsenwerden auch mit Verlusten verbunden ist. Mir persönlich hat das Ende sehr gut gefallen und ich denke, dass es ein Buch ist, das einen durch die Adolescence begleiten kann.
Auch wenn streckenweise etwas angestaubt, schafft es die Geschichte zeitlos zu bleiben. Durch ihren Realismus und den Fokus auf Psychologie und weniger Action ist sie eher für ältere Leser geeignet.
Vielschichtiges Porträt einer jungen Frau und Künstlerin
Fünf Tage im Licht von Rhiannon Lucy Cosslett
"Fünf Tage im Licht" ist eines der Bücher die zu überraschen vermögen. Aufgrund des Covers und der Inhaltsbeschreibung rechnete ich mit einem leichten Sommerroman. Bekommen haben ich ambivalente Figuren und eine bittere Abrechnung mit unserer Gesellschaft und Zeit. Die Themen Unterdrückung und Ungleichheit und das daraus entstandene Machtgefälle schwingen im Hintergrund immer mit.
Vor allem der erste Teil, die ersten fünf Tage der Geschichte gehen unter die Haut. Langsam, Stück für Stück werden die Figuren und ihre Beziehungen enthüllt. Neben Feministischen und Sozialen Themen kreisen die Gedanken der Hauptfigur um die Themen Mutterschaft und Kunst. Lassen sich beide Pole vereinbaren und wenn ja wie? Kurz angeschnitten wird noch so viel mehr. Und nichts davon arg mit dem Holzhammer, wie es leider bei "Die Wut, die bleibt" von Mareike Fallwickl der Fall ist.
Rhiannon Lucy Cosslett wirkt noch sehr jung. Sie hat sich mit dem Buch viel vorgenommen und nicht alles geht auf. Der Mittelteil, nachdem die Männer gekommen sind, ist etwas langatmig und gefühlt bewegt sich da alles nur im Kreis. Aber auch eine passende Metapher für die Langeweile und Dröge des Sommers auf einer Touristeninsel ist.
Original-Titel und Cover finde ich übrigens um Welten besser und passender.
Strategien gegen Angst
Wenn kleine Igel mutig sind von Sandra Grimm
Angst ist normal. Vor der Dunkelheit, vor lauten Geräuschen, vor fremden Situationen. Auch in "Wenn kleine Igel mutig sind" ist Angst ein normales Gefühl. Nicht nur der kleine Igel kennt sie, selbst der Hund und der Leuchtkäfer kennen sie. Wobei es schön gewesen wäre, wenn der kleine Igel auf seiner Reise auch ein richtig großes, starkes Tier getroffen hätte.
Die Geschichte ist recht simpel und kann auch von kleineren Kindern nachvollzogen werden. Im Laufe der Geschichte lernt der Igel die unterschiedlichsten Bewältigungsstrategien kennen und probiert sie auch aus. Nicht jede passt für ihn, nicht alles kann er umsetzen. Erzählt wird dies mit einem Augenzwinkern und Humor.
Die hübschen Bilder zeigen freundliche Tiere. Bei uns waren die Katze und die Glühwürmchen der Hit. Die Bilder sind schlicht und übersichtlich gehalten. Witzige Details findet man kaum. Dadurch eignet es sich sowohl für kleinere Kinder als auch perfekt zum Anschauen vor dem Schlafengehen.
Hilfreich ist auch die Zusammenfassung des "Gelernten" auf den letzten beiden Seiten.
Die hochwertige Verarbeitung, sei es in der Haptik oder in der Gestaltung und den Zeichnungen hat mein Herz als Elternteil höher schlagen lassen. Die gewohnte Ravensburger Qualität, aber trotzdem erwähnenswert. Der einzige Schnitzer: Auf manchen Seiten ist ein schwarzer Text über einen dunklen Hintergrund auf manchen Seiten bei gedimmten Licht etwas schwer zu lesen.
Wunderschöne Geschichte über die, die man sonst nicht sieht
Ein Hund namens Katze von Tomi Kontio
Vor Jahrzehnten durfte ich einen Vortrag des “Armenpfarrers” Wolfang Pucher beiwohnen. In Erinnerung blieb mir sein Vergleich zwischen “schöner” und “hässlicher” Armut. Während Erstere beispielsweise in Form einer Familie die nach dem plötzlichen Tod eines Elternteiles vor dem finanziellen Ruin steht, uns rührt und zu helfen animiert, verschließen wir uns nur zu gerne vor letztere.
Dichter und Autor Tomi Kontio macht das nicht und schreibt einfach ein Kinderbuch über die, die man sonst gerne aus dem Stadtbild vertreiben möchte. Diesen Mut muss man erst mal haben.
Der titelgebende Hund wurde bereits als Außenseiter in eine dysfunktionale Familie geboren. Schon früh ist er auf sich selbst gestellt. Erst als er auf den stinkenden, schmutzigen Obdachlosen Marder trifft, beginnt er zu begreifen, dass die Welt auch schön sein kann. Dass es so etwas wie Liebe, Freundschaft und einfach nur Akzeptanz gibt.
Das Buch beschönigt nichts. Vor allem die Szene, in der Katze und Marder sich gegenseitig mit den abwertenden Bezeichnungen, die sie von der Gesellschaft immer wieder an den Kopf geworfen bekommen, beschreiben, hat mich mal schlucken lassen.
“Ein Hund namens Katze” ist ein unglaublich mutiges Kinderbuch. Es zeigt, dass die Würde eines Menschen nicht von seiner Herkunft oder seiner Stellung innerhalb der Gesellschaft abhängt. Ein Thema, das man seinen Kindern auch schon zumuten kann.
Andere Rezensenten bekritteln die teils recht harte Sprache, die auch Bezeichnungen wie “Alki” enthält. Aber früher oder später werden Kinder noch weit schlimmeres zu hören bekommen. Wobei die Altersgrenze mit 6 bei manchen Kindern schon etwas optimistisch ist. Mein Älterer hätte es in diesem Alter noch nicht verstanden. Aber das macht nichts, das Buch ist ein Gewinn bis ins Erwachsenenalter.
Natürlich muss ich auch noch die wunderschönen Illustrationen von Elina Warsta erwähnen. Diese machen das Buch zu einem wahren Kunstwerk und Schatz. Warsta schafft es den titelgebenden Katze gleichzeitig verlottert und süß darzustellen. Fast schon zärtlich wird die harte Geschichte dargestellt. Auch feiner Humor blitzt immer wieder durch.
Die Dinos sind los
tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? junior - Dinosaurier von Cee Neudert
Bei dem Dinosaurier-Buch handelt es sich um das erste Buch aus der Wieso-Weshalb-Warum Junior Reihe das wir ausprobiert haben. Für die Altersgruppe haben wir bisher nur mit der "Abenteurer Großwerden" Reihe und den Liederbüchern Erfahrung.
Das erste das ins Auge sticht ist das Format.
Das Buchformat ist kleiner als die Bücher der anderen Reihen. Dadurch ist es aber auch leichter zum mitnehmen.
Das Thema ist sowieso eine sichere Bank, auch bei Kleinkindern. Es eignet sich hervorragend für die Phase in der Kinder alles Wissen wollen und viele Fragen stellen. Besonders gut haben mir die Bilder gefallen. Der Illustrator Raimund Frey schafft es die Urzeitwesen süß darzustellen. Auch die Farbgestaltung ist für kleinere Kinder ansprechend.
Inhaltlich ist es der Altersgruppe angemessen. Die Dinosaurier-Sounds sind bei uns auch sehr gut angekommen. Das interaktive Lernen macht den Kindern sichtlich Spaß.
Einziger Wehrmutstropfen: Das Dinosaurier-Lied ist nicht gut angekommen. Dazu ist der Text zu simpel und ein bisschen zu eintönig. Zum Hörspiel kann ich noch recht wenig sagen, mein Kind ist an so langen Hörspielen noch nicht interessiert. Aber dadurch besteht die Möglichkeit dass das Buch uns über Jahre noch Freude bereiten kann.
Chaos im Kopf
Ich erzähle von meinen Beinen von Cornelia Travnicek
Cornelia Travnicek verarbeitet in diesem Buch wie sich das Leben mit Neurodivergenz anfühlt. Selbst beim Lesen des Buches fühlt sich das anstrengend an.
“Ich erzähle von meinen Beinen” ist ein faszinierendes Werk. Der Inhalt der Geschichte hat vermutlich auf einen Bierdeckel Platz. Der Rest spielt sich nur im Kopf der ich-Erzählerin ab.
Ein langer Monolog, oder sind es mehrere? über das Leben, ihre Beziehung, Mutterschaft, Mental Load, Social Anxiety. Über alles was ihr in dem Sinn kommt. Unnützes Wissen, Stammtisch Philosophische Betrachtungen und viel Blödsinn. Erzählt wird die Geschichte so nebenbei. Es gibt Foreshadowing, die Erzählung macht wilde Sprünge, Abschweifungen, noch mehr Ausufernde Abschweifungen und die eigentlichen Sachen passieren im Hintergrund. Nein, auf den Punkt kommt die Erzählerin nicht. Sie verliert sich ständig in Nebensächlichkeiten, prokrastiniert und verliert mehr und mehr den Halt. Den es für sie nie gab.
Das macht Spaß beim Lesen, ist aber auch anstrengend. Aber nicht so anstrengend wie die Ich-Erzählerin. Ich sags ehrlich: Ich würde es mit einem solchen Menschen nicht aushalten.
Und kann verstehen, dass die Ich-Erzählerin sich eigentlich auch nicht aushält.
Wobei viele ihrer Gedanken und Probleme natürlich relatable sind. In vielen habe ich mich selbst auch erkannt.
Das dürfte von der Autorin natürlich gewollt sein. Sprachlich fein herausgearbeitet wird das schwierige Thema auf spannende Weise behandelt. Kein normaler, gewöhnlicher Roman. Und genau deshalb auch so stark. Wobei ich manchmal der Ich-Erzählerin aufgrund ihrer Wortwahl die 40+ nicht wirklich abnehmen konnte











