Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ameland:
Eine neue Herausforderung für Karoline
Lesen NERVT! - Bücher? Komplett doof! (Lesen nervt! 5) von Jens Schumacher
Wir kennen Karoline Kneberwecht und ihre Abneigung gegen Buchstaben, Wörter und Bücher schon aus den vier Vorgängerbänden. Dieses Mal erwartet sie Besuch von ihrer Nichte Kunigunde, die gerne Bibliothekarin werden möchte. Da könnt ihr euch sicher vorstellen welche Horrorvorstellung der angekündigte Besuch bei Karoline auslöst.
Könnt ihr nicht? Na dann müsst ihr das Buch erst recht selber lesen!
Mir gefällt, dass mit Kunigunde wieder eine neue Figur in die Reihe aufgenommen wurde. Das macht die Kinder neugierig und sorgt für neue Motivation.
Ich bin immer wieder erstaunt welche neuen Geschichten und Übungen Jens Schumacher einfallen. Da müssen z. B. vorgegebene Worte in einer Geschichte an die richtige Stelle platziert werden oder bei einer Art Bilderrätsel, bestimmte Buchstaben gegen andere Buchstaben getauscht werden damit sich ein anderes Wort ergibt. Herzhaft gelacht wurde hier bei der Geschichte vom A-Bär.
Entgegen Karolines Meinung finden wir, so macht Lesenlernen richtig Spaß. Die kniffeligen Übungen stacheln den Ehrgeiz an und die vielen lustigen Illustrationen sind eine schöne Unterbrechung des Textes. Außerdem macht die große Schrift das Lesen für ungeübtere Kinder etwas leichter.
Rezensionen von Lulu24:
Young Adult Science Fiction
Red Star Rebels von Amie Kaufman
Amie Kaufmann hat ein rasantes Leseabenteuer, geschrieben, bei dem die Anhalterin und Überlebenskünstlerin Cleo unfreiwillig mit dem verwöhnten Milliardärssohn Hunter allein auf einer Mars-Station zurückbleibt und mit ihm kooperieren muss, um zu überleben.
Das Genre ist irgendwo zwischen Science-Fiction und Young Adult anzusiedeln.
Die Action-Spannung steht im Vordergrund, aber die aufkommenden romantischen Gefühle nehmen zunehmend Raum ein. Die genauen Hintergründe der Marsstation sowie der Gefahrensituation klären sich im Laufe der Geschichte, auch die Biographien der beiden Protagonisten werden langsam verständlich. Angesichts der Tatsache, dass das ganze Buch in einem Zeitabschnitt von 7 Stunden spielt, ist natürlich keine langsame Entwicklung der Charaktere zu erwarten, vielmehr geht es immer sprunghaft zwischen zwei Einsätzen weiter. Binnen kürzester Zeit offenbaren sich die beiden in wenigen Sätzen ihr Innenleben und ihre traumatischen Kindheitserfahrungen. Das wirkt oft klischeehaft und wenig realistisch, ist aber insgesamt stringent.
Der burschikose und wenig respektvolle Umgang Cleos mit ihrem privilegierten Gegenüber macht ebenso Spaß wie die vielfältigen Tricks und Kniffe, mit denen die beiden diverse schwierige Situationen bewältigen. Mehr kann ich natürlich nicht spoilern und möchte das Büchlein für eine kurzweilige und spannende Lektüre empfehlen.
Rezensionen von andream:
Spannung bis zum Schluss
Vega Varg – Das Schweigen der Insel von Åsa Hellberg
Das Cover wirkte auf mich schon sehr ansprechend und es hat gehalten was es von außen versprochen hat. Dieses Buch ist von der ersten Sekunde an sehr fesselnd. Es ist in kleine Kapitel unterteilt mit Rückblicken und der Gegenwart.
Der Schreibstil ist sehr spannend und die Geschichte ist gut nachvollziehbar.
Ein alter Fall und ein neues Verbrechen werden im Laufe des Buches aufgeklärt und bis zu allerletzt ist nicht klar, wer was getan hat. Spannend vom ersten bis zum letzten Buchstaben. Einige Personen in diesem Kriminalroman haben Geheimnisse. Aber im Lauf der Geschichte kommen sie alle ans Tageslicht.
Ich habe dieses Buch in kürzester Zeit ausgelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte und ich würde es jedem empfehlen, der gerne Krimis liest.
Ich freue mich schon auf das nächste Werk von Asa Hellberg und hoffe es wird noch mehr Vega Varg Krimis geben.
Rezensionen von andream:
Schwedenkrimi
Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren
Das Cover des Buches fand ich sehr ansprechend und düster, wie ich es von Krimis von schwedischen Schriftstellern gewohnt bin.
Auch das Thema des Buches fand ich spannend.
Deine Zeit wird kommen ist ein ganz guter Thriller, der aber seine Schwachstellen hat.
Die Hauptcharaktere sind Kommissar Björling der seine Frau verloren hat und aus seiner Trauer keinen Ausweg findet.
Johanna, eine ihn unterstützende Kollegin die selbst einigen Ballast mit sich schleppt und Kollege Hakansson, über den man im Buch nicht allzuviel Privates erfährt.
Ein junges Mädchen wird tot mit kahl geschorenem Kopf aufgefunden und die Aufklärung ihres Todes steht im Mittelpunkt des Buches. Leider wird der eigentliche Fall überhäuft von den privaten Problemen der Ermittler Björling und Johanna. Somit rückt der eigentliche Kriminalfall sehr in den Hintergrund.
Erst als Björlings Tochter Malin nach einem Ausflug verschwindet und es so aussieht als würde man nie herausfinden was ihr zugestoßen ist, baut sich Spannung im Buch auf.
Wenn Malin von sich und ihrer derzeitigen Situation berichtet werden auch Emotionen im Leser wachgerufen.
Leider kommt es am Ende des Buches zu keiner eindeutigen Aufklärung, sodass man als Leser "im Regen stehen gelassen wird". Man kann das Wer, Warum und das Wieso leider nicht hundertprozentig nachvollziehen.
Wie gesagt, die privaten ehemaligen Ereignisse der Hauptprotagonisten sind zu sehr im Fokus und die eigentlichen Kriminalfälle sind dadurch nicht fesselnd genug. Diese Buch kann, muss man aber nicht gelesen haben.
Rezensionen von andream:
Guter Krimi
Septembermord von Chris Chibnall
Das Buchcover finde ich sehr ansprechend, obwohl es keinerlei Hinweise auf die Geschichte gibt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt im Buch gut voran. Die Geschichte baut keine großen Spannungen auf, ist aber trotzdem so, dass man sie gerne liest und immer wissen möchte wie es weiter geht.
Zwischendurch erfährt man ein bisschen privates der beiden Polizisten die den Fall bearbeiten und eine junge Zeugin spielt auch eine nicht unwesentliche Rolle. Die einzelnen Charaktere im Buch sind mehr oder weniger interessant und manche Personen spielen keine wesentliche Rolle sondern dienen nur um als potentielle Täter in Frage zu kommen. Im Laufe des Buches gibt es eine Reihe an verdächtigen Personen und es klärt sich erst am Schluss wer das Verbrechen begangen hat. Ich würde dieses Werk schon empfehlen, es ist ein gutes, leicht zu lesendes nicht allzu anspruchsvolles Buch.
Rezensionen von andream:
Nichts für schwache Nerven!
Der Prätorianer von Tobias Bukkehave
Dieser Bestseller von Tobias Bukkehave aus Dänemark ist abolut lesenswert.
Schon das coole Buchcover lädt zum Lesen ein. Der Prätorianer ist ein spannungsgeladener Thriller den man am liebsten nicht aus den Händen legt, weil er in einem sehr flüssigen Schreibstil formuliert wurde.
Die Kriminalkommissarin Sara Levin ist die Hauptermittlerin, die immer das richtige Gespühr hat und so auf die Fährte des wahren Verbrechers kommt.
Ihr junger Kollege Janus West hat vor, viel von ihr zu lernen und ist auch sehr gut darin die richtigen Hinweise und Spuren zu verfolgen.
Zu Hilfe kommt bei diesem Fall Saras Bruder Adam Levin, ein Spitzenprofiler.
In diesem Buch taucht man auch tief in die Familiengeschichte von Sara und Adam ein und erfährt von den tiefen Abgründen die mit ihrem Vater Christian Levin zu tun haben.
Im ganzen Buch herrscht eine düstere Atmosphäre, an den Tatorten finden sich Hinweise, dass der Mörder ein Liebhaber der römischen Mythologie ist.
Ich glaube, man kann schon sehr gespannt auf das nächste Werk in dieser Thrillerreihe sein.
Rezensionen von andream:
Düster
Totensee von Sophie Czerny
Die Gestaltung des Covers ist sehr ansprechend und macht schon Lust aufs Lesen.
Anfangs muss man sich erst einlesen. Es kommen einige kurze Kapitel, deren Zusammenhang noch nicht ersichtlich ist.
Erst im Laufe des Weiterlesens schließt sich der Kreis und man kann die Zusammenhänge deuten.
Ich war dann sehr gefesselt vom flüssigen Schreibstil, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte und es in sehr kurzer Zeit ausgelesen habe.
Die Geschehnisse, speziell aus der Vergangenheit der Hauptprotagonistin Kommissarin Ada Sabel sind für den Leser keine "leichte Kost".
Sie hat Schlimmes erlebt und verdrängt, dass in diesem literarischen Werk ans Tageslicht kommt.
Ihre Tochter Mara wurde entführt und niemand glaubt ihr. Auf der Suche nach Mara eilt ihr eine alte Freundin zu Hilfe und man erfährt, was die beiden Frauen verbindet.
Rezensionen von Ameland:
Der Möwenhof und seine Bewohner sind einfach ein Traum
Herbstleuchten über dem Möwenhof von Frida Jacobsen
Ich habe den ersten Band Sommerhimmel über dem Möwenhof geliebt und war auf diese Fortsetzung sehr gespannt. Dieses Mal geht es nicht direkt um die liebenswerten und so sympathischen Bewohner des Möwenhofs, sondern um Ole. Er ist in finanzielle Schwierigkeiten, sein Pfahlbauten-Restaurant in Sankt Peter-Ording läuft nicht wie gewünscht und das Wetter hat sich auch gegen ihn verschworen.
Ein Konkurrent macht ihm zu schaffen und in Liebesdingen läuft es auch nicht gut. Wie gut, wenn man dann Freunde hat wie die Möwenhöfler. Allerdings können einem manche gut gemeinte Taten auch ganz schön ins Schwitzen bringen.
Ich habe mich ja schon beim ersten Band in den Möwenhof und seine Bewohner verliebt. Dieses Gefühl hat sich noch verstärkt, denn Frida Jacobsen schildert sie mit so viel Herzblut. Aber auch die übrigen Protagonisten waren mir fast alle sympathisch. Besonders haben es mir in diesem Band die Kinder angetan, sie sind die heimlichen Helden.
Den flüssigen und teils humorvollen Schreibstil der Autorin mag ich sehr. Die bildhaften Beschreibungen der zahmen wie auch tobenden Nordsee und der Landschaft ließen Bilder vor meinem inneren Auge entstehen. Gemütlich machen, Buch aufschlagen, in die Geschichte versinken, sich wohlfühlen, Buch zuschlagen, verwundert umgucken und seufzen, weil man nicht auf dem Möwenhof ist, aber das Ende schon erreicht wurde. So war dieser Roman für mich.
Trotz meiner Begeisterung hat mir der vorherige Band ein kleines bisschen besser gefallen, weil er sich mehr um den Möwenhof drehte. Hier gab es doch so einige Auswärtsspiele.
Rezensionen von askyfullofpages:
Ein erschütterndes Stück Geschichte
Die Hebamme von Auschwitz von Anna Stuart
Konzentrationslager.
Hebamme.
Schwangerschaft.
Ich bin geschockt, erschüttert und gleichzeitig tief beeindruckt von diesem Hörbuch.
Die Hebamme von Auschwitz von Anna Stuart ist ein erschütternder Roman, der von der wahren Geschichte der polnischen Hebamme Stanisława Leszczyńska inspiriert wurde.
Für mich ist es kaum zu begreifen, dass Menschen zu solchen Gräueltaten fähig waren und dieses unfassbare Leid tatsächlich Realität war.
Die Geschichte führt uns mitten hinein in die unvorstellbar grausame Realität des Konzentrationslagers Auschwitz. Ana ist Hebamme und versucht dort, den schwangeren Frauen so gut es geht zur Seite zu stehen. Der starke Zusammenhalt der Frauen hat mich sehr berührt. Sie geben einander in dieser hoffnungslosen Umgebung Kraft und Halt. Trotz all der Grausamkeit verlieren sie die Hoffnung nicht.
Ana und Ester haben mich mit ihrem unglaublichen Mut sehr beeindruckt. Immer wieder stellen sie ihr eigenes Leben hinten an, um anderen zu helfen. Ihr Zusammenhalt und ihre Menschlichkeit haben mich dabei besonders bewegt.
Ein ganz großes Kompliment möchte ich Verena Wolfien machen, die das bei Hörbuch Hamburg erschienene Hörbuch sehr einfühlsam und pietätvoll eingesprochen hat.
Die Hebamme von Auschwitz war für mich ein sehr emotionales und bewegendes Hörbuch. In einer brutalen und menschenverachtenden Zeit gab es Frauen und Männer, die unglaublich viel Mut bewiesen haben. Stanisława Leszczyńska war eine dieser Frauen. Sie hat ihr eigenes Leben immer wieder riskiert, um anderen Menschen zu helfen. Ihren Mut, ihre Menschlichkeit und ihre Nächstenliebe finde ich bemerkenswert und bewundernswert.
Ich kann dieses Hörbuch allen empfehlen. Es spricht so wichtige Themen an, die niemals in Vergessenheit geraten dürfen. Wir dürfen niemals vergessen, was damals passiert ist. Wir müssen daraus lernen, damit sich solche Gräueltaten niemals wiederholen.
Rezensionen von Katto:
Knistern, Herbstgefühl und ganz viel Wohlfühlstimmung
Cinnamon Spice Love von Harper Graham
„Cinnamon Spice Love“ von Harper Graham war für mich eine gemütliche Herbstlektüre.
Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die eigentlich einen klaren Plan für ihr Leben hat, dann aber durch verschiedene Ereignisse und eine besondere Begegnung ins Grübeln kommt. Dabei geht es um Gefühle, Veränderungen, neue Wege und natürlich um die Liebe.
Die Geschichte verbindet knisternde Momente mit warmem Herbstgefühl und lässt sich insgesamt wunderbar leicht und angenehm lesen.
Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere. Ich mochte sie eigentlich alle sehr gerne, weil jeder auf seine Art ganz besonders liebenswert war. Ganz besonders ist mir aber Gram ans Herz gewachsen. Ihre Art und ihre Rolle in der Geschichte fand ich einfach wunderbar und sie hat für mich viele Szenen noch schöner gemacht.
Die Entwicklung der Geschichte hat mir grundsätzlich gut gefallen. Allerdings fand ich den Mittelteil stellenweise etwas langatmig. Eine der „Schleifen“, die die Protagonisten gedreht haben, hätte für mich weniger sein können. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte gut ohne diesen Umweg funktioniert und wäre dadurch wahrscheinlich etwas kurzweiliger gewesen.
Insgesamt ist „Cinnamon Spice Love“ eine leichte, knisternde Herbstgeschichte zum Abschalten und Wohlfühlen. Ich habe sie sehr gern gelesen und empfehle sie gerne weiter. Sie ist perfekt für einen gemütlichen Herbstnachmittag mit einem Pumpkin Spice Latte und einer Zimtschnecke.











