Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katto:
Knistern, Herbstgefühl und ganz viel Wohlfühlstimmung
Cinnamon Spice Love von Harper Graham
„Cinnamon Spice Love“ von Harper Graham war für mich eine gemütliche Herbstlektüre.
Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die eigentlich einen klaren Plan für ihr Leben hat, dann aber durch verschiedene Ereignisse und eine besondere Begegnung ins Grübeln kommt. Dabei geht es um Gefühle, Veränderungen, neue Wege und natürlich um die Liebe.
Die Geschichte verbindet knisternde Momente mit warmem Herbstgefühl und lässt sich insgesamt wunderbar leicht und angenehm lesen.
Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere. Ich mochte sie eigentlich alle sehr gerne, weil jeder auf seine Art ganz besonders liebenswert war. Ganz besonders ist mir aber Gram ans Herz gewachsen. Ihre Art und ihre Rolle in der Geschichte fand ich einfach wunderbar und sie hat für mich viele Szenen noch schöner gemacht.
Die Entwicklung der Geschichte hat mir grundsätzlich gut gefallen. Allerdings fand ich den Mittelteil stellenweise etwas langatmig. Eine der „Schleifen“, die die Protagonisten gedreht haben, hätte für mich weniger sein können. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte gut ohne diesen Umweg funktioniert und wäre dadurch wahrscheinlich etwas kurzweiliger gewesen.
Insgesamt ist „Cinnamon Spice Love“ eine leichte, knisternde Herbstgeschichte zum Abschalten und Wohlfühlen. Ich habe sie sehr gern gelesen und empfehle sie gerne weiter. Sie ist perfekt für einen gemütlichen Herbstnachmittag mit einem Pumpkin Spice Latte und einer Zimtschnecke.
Ein wunderschöner Anfang, der mich später verloren hat
Das Jahr der Wale von Kelly Anderson
„Das Jahr der Wale“ von Kelly Anderson hat mich vor allem mit seinem wunderschönen und liebevoll gestalteten Cover neugierig gemacht. Ich habe mich deshalb sehr auf die Geschichte gefreut – und gerade der Anfang hat mir auch richtig gut gefallen.
Im Mittelpunkt steht Annie MacLeod, die zwischen zwei unterschiedlichen Lebenswelten steht.
Während sie einen großen Teil ihrer Kindheit auf dem Segelboot ihrer Eltern an der kanadischen Westküste verbringt, ist Hale’s Landing mit ihrer Großmutter Ruth und ihrem Jugendfreund Evan ein weiterer wichtiger Ort für sie. Doch dann verändert ein Tsunami ihr bisheriges Leben für immer. Sie wird mit ihrer Vergangenheit, ihrer Familie und ihrer besonderen Verbindung zur Natur konfrontiert.
Besonders schön fand ich den poetischen Schreibstil und die vielen bildhaften Naturbeschreibungen. Die Naturverbundenheit zieht sich eigentlich durch das gesamte Buch und hat mir sehr gut gefallen. Auch die ruhige Erzählweise mochte ich an vielen Stellen, allerdings wurde sie mir teilweise zu langatmig.
Ich finde es schwierig, die Geschichte angemessen zu bewerten. Nachdem ich den Anfang der Geschichte sehr mochte, entwickelte sich die Geschichte dann leider so, dass es mir nicht mehr so gut gefallen hat. Irgendwann konnte ich mich auch nicht mehr richtig in Annie, ihre Gedanken und ihre Gefühlswelt hineinversetzen und die Geschichte hat mich leider auch nicht mehr so berührt. Ich denke, dass es daran lag, dass die mystischen Elemente, die dazu kamen, für mich sehr schwierig waren. Die Mischung aus einer ansonsten eher realistischen Handlung und einzelnen mystischen Aspekten hat für mich nicht richtig zusammengepasst und mich leider nicht abgeholt.
Das Ende hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Es blieben mir zu viele Fragen offen, dass ich zunächst das Gefühl hatte, ich hätte das Buch nicht richtig verstanden. Erst später habe ich gemerkt, dass vieles einfach bewusst offengelassen wird - für mich aber leider zu viel.
Insgesamt hatte das Buch für mich einige wirklich schöne Momente, besonders wegen der Sprache und der starken Naturverbundenheit. Trotzdem konnte mich die Geschichte im weiteren Verlauf leider nicht mehr so erreichen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Intensiv, gefühlvoll und absolut mitreißend
72 Stunden mit dir von Darianne Schramm
Manche Bücher liest man – und manche fühlt man. Das Buch „72 Stunden mit dir“ von Darianne Schramm gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie. Schon die Idee hinter der Geschichte hat mich sofort begeistert und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Sie ist ungewöhnlich, emotional und hat mich von Anfang an neugierig gemacht.
Als ich zu lesen begonnen habe, hat mich das Buch direkt abgeholt. Schon nach den ersten Seiten war ich so in der Geschichte drin, dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Ich habe mit den Figuren mitgefühlt, gelacht, gehofft, gelitten und an manchen Stellen hat es mir das Herz so zerrissen, dass mir die ein oder andere Träne gelaufen ist.
Darianne Schramms Schreibstil fand ich super. Er ist gefühlvoll, unglaublich mitreißend und so leicht zu lesen, dass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Ich fand auch die Mischung aus gefühlvollen Momenten, Spannung und leisen Zwischentönen super. Besonders zum Ende hin wurde das Buch spannender und spannender.
Eine Frage hat mich allerdings während des gesamten Lesens begleitet: Ist das zentrale Thema des Buches für viele jugendliche Leserinnen und Leser nicht auch sehr herausfordernd und eventuell zu schwierig? Gerade weil die Geschichte emotional so intensiv ist und ernste Themen behandelt, habe ich mich immer wieder gefragt, wie unterschiedlich sie je nach Alter und eigener Lebenserfahrung wahrgenommen wird. Das schmälert meine Begeisterung für das Buch nicht, aber es war ein Gedanke, der mich bis zum Schluss begleitet hat.
Das Ende hat mich vollkommen überwältigt. Als ich das Buch zugeschlagen hatte, musste ich meine Gedanken und Gefühle erst einmal wieder sortieren. Die Geschichte ist schmerzhaft, wunderschön und unglaublich berührend. Ein Buch, das mich noch lange nach der letzten Seite begleitet hat.
Dieses Buch hat mich zum Lächeln gebracht und mein Herz mehrfach schwer werden lassen. „72 Stunden mit dir“ ist für mich eine tief berührende Geschichte über das Leben, die Liebe und darüber, wie viel drei Tage verändern können. Es ist ein Buch, das schmerzt, Hoffnung schenkt und zeigt, wie wertvoll gemeinsame Zeit ist. Für mich ein Herzensbuch und ein Highlight, welches ich so schnell nicht vergessen werde.
Nachdenkliche und gute Unterhaltung mit kleinen Schwächen
Tage am Fluss von Jochen Mariss
„Tage am Fluss“ von Jochen Mariss erzählt die Geschichte von Sara und Leon, die sich an einem Fluss begegnen und sich nach und nach über ihre Ängste, ihre Vergangenheit und ihre Sicht auf die Zukunft austauschen. Besonders das Thema Klimakrise und die damit verbundenen Zukunftssorgen fand ich spannend und sehr aktuell – genau deshalb hat mich das Buch von Anfang an neugierig gemacht.
Die Grundidee hat mir richtig gut gefallen und bietet viel Potenzial. Allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Geschichte etwas zu viele (ernste) Themen gleichzeitig aufgreift, die aus meiner Sicht aber an einigen Stellen noch mehr Raum verdient hätten. Dadurch blieb manches etwas oberflächlich und ich hätte mir mehr Fokus auf die zentralen Themen gewünscht.
Die Handlung war stellenweise vorhersehbar. Auch gab es einige spannende Passagen. Das Buch setzt bewusst auf ruhige, nachdenkliche Momente und ist eher eine schöne Unterhaltungsgeschichte. Gerade das macht aber auch seinen besonderen Reiz aus.
Besonders gefallen hat mir der Schreibstil von Jochen Mariss. Er schreibt ruhig, einfühlsam und teilweise fast poetisch, ohne dabei überladen zu wirken. Die Sprache lädt dazu ein, sich auf die Gedanken und Gefühle der Figuren einzulassen. Und genau daher wollte ich das Buch trotz der kleineren Schwächen gerne weiterlesen.
Insgesamt ist „Tage am Fluss“ für mich eine schöne Lektüre, die wichtige Themen aufgreift, immer wieder zum Nachdenken anregt und unterhält. Auch wenn ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe und einen stärkeren Fokus gewünscht hätte, habe ich die Zeit mit dem Buch genossen. Für mich ist es ein ruhiger Roman mit einer gelungenen Grundidee, einigen spannenden Stellen und einem wirklich schönen Schreibstil.
Bewegend, spannend und absolut lesenswert
Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg
„Falls jemand fragt, wer wir waren“ von Eva Kranenburg hat mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt. Sie erzählt eine Geschichte, die spannend, emotional und gleichzeitig unglaublich nahbar ist. Im Mittelpunkt steht Tilla, die nach dem plötzlichen Verschwinden ihrer Freundin Rena immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen, Lügen und unbequemen Wahrheiten gerät.
Dabei erzählt der Roman nicht nur eine unglaublich spannende Geschichte über Freundschaft, Mut und Vertrauen, sondern vermittelt auch auf besondere Weise, wie sich das Leben in der frühen DDR angefühlt haben muss.
Die Protagonistin Tilla ist die mir sofort ans Herz gewachsen. Es war unglaublich spannend, sie auf ihrem Weg zu begleiten, mitzuerleben, wie sie beginnt, alles zu hinterfragen und immer mutiger ihren eigenen Überzeugungen folgt. Ich habe mit ihr gehofft, gezweifelt, bis zum Schluss mitgefiebert und ganz stark mitgefühlt.
Der Schreibstil hat mich vollkommen begeistert. Er ist flüssig, packend und so mitreißend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Was das Buch für mich besonders macht, ist die Kombination aus einem durchgehend hohen Spannungsbogen und einer ruhigen, einfühlsamen Erzählweise. Immer wieder sorgen neue Enthüllungen und unerwartete Wendungen dafür, dass ich unbedingt weiterlesen wollte.
Noch eindrucksvoller fand ich die Geschichte, weil sie an einer wahren Begebenheit anknüpft. Dadurch wurde der Roman für mich noch intensiver, greifbarer und bewegender und hat mich auch nach der letzten Seite nicht losgelassen.
„Falls jemand fragt, wer wir waren“ hat mich tief berührt und noch lange nach dem Lesen beschäftigt. Es erzählt eine wichtige Geschichte, regt zum Nachdenken an und zeigt, wie wertvoll Mut, Zusammenhalt und das Hinterfragen von vermeintlichen Wahrheiten sein können. Für mich war es ein echtes Jahreshighlight und ein Buch, das ich von Herzen weiterempfehlen kann. Absolut empfehlenswert!
Ein Buch wie eine kleine Auszeit am Meer
Über der Brandung von Franziska Jebens
„Über der Brandung“ von Franziska Jebens war für mich ein richtig schöner, leichter Roman zum Abschalten. Besonders die Mischung aus Inselleben, persönlichem Neuanfang und den verschiedenen Charakteren hat mir gut gefallen. Ich mochte, dass die Geschichte Themen wie Selbstfindung, Veränderungen, Leben im Einklang mit der Natur und die Frage, was man eigentlich vom eigenen Leben möchte, aufgreift.
Ich habe auch etwas Neues über die Hexenhintergründe lernen dürfen.
Franziska Jebens’ Schreibstil hat mir gut gefallen: locker, angenehm und einfach wunderbar zum Weglesen. Die Figuren waren für mich sympathisch und ich konnte mich gut auf ihre Geschichten einlassen. Besonders mochte ich Meltemi. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Tiefe gewünscht, weil einige Entwicklungen für meinen Geschmack ein bisschen schnell gingen. Allgemein ist es eher ein lockerer Sommerroman, als ein Buch mit Tiefe. Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten und ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, für ein paar Stunden selbst in Griechenland zu sein.
Am Ende hat mich das Buch auch etwas bewegt, obwohl ich gar nicht so richtig sagen kann, warum.
„Über der Brandung“ ist für mich ein Buch, das vor allem durch seine Wohlfühlmomente und seine liebevollen Geschichten überzeugt. Eine schöne Lektüre für alle, die Lust auf Meer, Neuanfänge und eine kleine Auszeit vom Alltag haben.
Vielseitige Feta-Ideen für den Alltag
Feta von Natacha Comar
Das Kochbuch „Feta“ von Natacha Comar hat mich direkt neugierig gemacht, denn Feta mag ich wirklich sehr gerne – egal ob im Salat, als Aufstrich oder herzhaft, zum Beispiel aus dem Ofen.
Besonders gut gefallen mir die vielen unterschiedlichen Rezeptideen. Es sind nicht nur die klassischen Kombinationen dabei, sondern auch einige Rezepte, bei denen Feta mal etwas anders eingesetzt wird.
Dadurch bekommt man beim Durchblättern direkt Lust, das eine oder andere auszuprobieren. Ich mag, dass einige Rezepte einen griechischen Einfluss haben. Außerdem gefällt mir sehr gut, dass es zu jedem Rezept auch ein passendes Bild gibt.
Das Buch ist zudem nach unterschiedlichen Zubereitungsdauern gegliedert. So kann man je nach verfügbarem Zeitaufwand schnell das passende Rezept auswählen, was ich im Alltag sehr praktisch finde.
Die Rezepte wirken größtenteils unkompliziert und alltagstauglich, was ich bei einem Kochbuch besonders wichtig finde. Für etwas kompliziertere Techniken gibt es bei einzelnen Gerichten eine bebilderte Anleitung, die die einzelnen Schritte verständlich erklärt.
An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Abwechslung gewünscht, da sich einige Zutaten und Kombinationen doch wiederholen und nicht immer meinen Geschmack treffen. Die drei schnellen Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe, waren einfach zuzubereiten und haben mir sehr gut geschmeckt.
Insgesamt ist „Feta“ für mich ein schönes Kochbuch für alle, die Feta genauso gerne mögen wie ich. Es bietet viele leckere Inspirationen und macht Lust darauf, den Klassiker immer wieder neu zu entdecken.
Eine sommerliche Geschichte mit viel Gefühl
Im Sommer der Wildbienen von Nina Mayen
„Im Sommer der Wildbienen“ von Nina Mayen war für mich eine richtig schöne Sommerlektüre. Ich mochte besonders die warmherzige Stimmung und die Art, wie die Geschichte verschiedene persönliche Themen miteinander verbindet.
Flora ist eine interessante Hauptfigur, die nach einer schwierigen Zeit Abstand von ihrem bisherigen Leben sucht.
Durch ihre Autismus-Diagnose bekommt man einen guten Einblick, wie belastend Reizüberflutung und das ständige Anpassen an andere sein kann. Ich fand es schön zu lesen, wie Flora nach und nach lernt, ihren eigenen Weg zu gehen. Durch meine langjährige Arbeit mit autistischen Kindern hatte ich aber gleichzeitig bei manchen Aspekten das Gefühl, dass das Thema etwas zu idealisiert dargestellt wird.
Ich mochte das Setting in der Eifel, da ich dort aufgewachsen bin und ich mir daher alles super vorstellen konnte. Auch mochte ich den lockeren und flüssigen Schreibstil der Autorin.
An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, gerade bei einigen Entwicklungen ging es mir ein bisschen zu schnell. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und mir einige schöne Lesestunden beschert.
Insgesamt ist „Im Sommer der Wildbienen“ für mich ein Wohlfühlroman, der perfekt zu einem entspannten Nachmittag im Garten oder auf dem Balkon passt.
Berührend, emotional und voller Lebensmut
All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer
„All die Farben, all das Licht“ von Cora Wucherer hat mich wirklich sehr berührt und ist für mich ein ganz besonderes Buch. Die beiden Schwestern Juna und Martha könnten unterschiedlicher kaum sein und trotzdem verbindet sie mehr, als sie zunächst selbst erkennen. Besonders gut gefallen hat mir, wie sich ihre Beziehung im Laufe der Geschichte hin zum Positiven verändert.
Juna kämpft mit dem fortschreitenden Usher-Syndrom und damit, dass ausgerechnet ihr Augenlicht immer mehr nachlässt, obwohl die Malerei ihre große Leidenschaft ist. Ich fand es sehr bewegend, sie auf ihrem Weg zu begleiten und mitzuerleben, wie sie trotz ihrer Erkrankung versucht, ihre Träume nicht aufzugeben, sondern neue Wege für sich zu finden. Ihr Umgang damit, dass ihre Krankheit ihr nach und nach das Augenlicht nimmt, fand ich sehr berührend. Gleichzeitig schafft es die Autorin mit einem tollen Schreistil, dass die Geschichte nicht nur traurig ist. Auch die Kunst spielt eine wichtige Rolle und gibt der Geschichte etwas Besonderes.
Die wechselnden Perspektiven von Juna und Martha haben mir ebenfalls gut gefallen, weil ich dadurch beide Schwestern und ihre Gedanken und Gefühle besser kennenlernen konnte. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings noch etwas mehr Tiefe gewünscht, besonders im Hinblick auf Junas Erkrankung.
Insgesamt hat mich die Geschichte mit ihren emotionalen Momenten, ihrer Wärme und ihrer hoffnungsvollen Botschaft sehr berührt. Ein wunderschönes und nachdenkliches Debüt, das mir noch eine Weile im Kopf bleiben wird.
Eine ruhige Geschichte, die mich tief berührt hat
Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin
In „Die Bernsteinfischerin“ von Lisa Quentin geht es um die Lebensgeschichten zweier ganz unterschiedlicher Frauen. Es geht um zweite Chancen, vergangene Entscheidungen und den Mut, das eigene Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.
Das Buch hat mich wirklich sehr berührt. Ich mochte unglaublich gerne, wie die Autorin Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet und dabei Themen wie Verlust, Liebe, Neuanfang und die Suche nach dem eigenen Weg ganz selbstverständlich in die Geschichte einfließen lässt.
Die Geschichte hat ihren Fokus nicht darauf, möglichst schnell und spannend voranzuschreiten, sondern sie wird ruhig und feinfühlig erzählt. Dabei wurde sie für mich nie langweilig und ich wollte die ganze Zeit weiterlesen. Besonders gut gefallen hat mir auch der bildhafte und flüssige Schreibstil.
Julika und Ebba sind zwei ganz unterschiedliche Frauen, deren Geschichten mich beide auf ihre eigene Weise berührt haben. Beide sind mir im Laufe des Buches sehr ans Herz gewachsen und ich habe ihre Wege unglaublich gerne begleitet. Gerade eine gefühlvolle Erzählweise hat dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitfühlen und ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen konnte.
„Die Bernsteinfischerin“ ist für mich ein wunderschönes und emotionales Buch, das mich nach dem Lesen noch länger beschäftigt. Für mich ist es eine klare Empfehlung für alle, die ruhige, gefühlvolle Geschichten mögen.











