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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:

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Achten Sie immer auf Ihre Wahrnehmungen

Die Frau, die liebte von Janet Lewis

Die brillante Geschichte aus dem 16 Jh., geschrieben von Janet Lewis 1941, übersetzt im Jahr 2018. Immer aktuell. Die Wahrheit bleibt doch die Wahrheit, man kann sie nicht ändern, auch wenn man das will.
Spannend bis zur letzten Seite, tolle Sprache…..
Sehr empfehlenswert!

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Achten Sie immer auf Ihre Wahrnehmungen

Rezensionen von Gaby 2707:

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Geschichte kann auch spannend sein

Römermaske von Simone Dorra

Kommissar Malte Jakobsen hat nicht viel Zeit sich in seinem neuen Zuhause einzuleben. Als er zusammen mit Lukas, den er vor einiger Zeit in seinem ersten Fall bei der Kripo Waiblingen kennengelernt hat, das Ostkastell in Welzheim besichtigt, findet er im Kastellbrunnen einen Toten. Professor Simon Adlersfeld hat eine Maske, die im Kastell unter einem Baum gefunden wurde, als echte Römermaske identifiziert.

Warum musste er sterben? Geht es hier nur um die Römermaske – oder steckt da mehr dahinter?

Mir gefällt es sehr gut, dass Lukas, den ich bereits bei den Pfadfindern im ersten Fall von Malte Jakobsen und Melanie Brendel kennengelernt habe, sich hier mit Malte ausspricht. Und er ist ja auch in diesem Fall dann noch sehr präsent.
Mir gefallen die Protagonisten, die hier mitspielen sehr gut. Die russische Seele Ekaterina, das Klatschweiberl Frau Gruber, der Schmied Herr Wieland, der Römervereinsvorsitzenden Herbert Häger und sein Stellvertreter Johannes Sandmann und viele mehr. Sie alle werden so liebevoll detailiert und menschlich beschrieben, dass ich sofort mitten unter ihnen bin und mich schon wie ein Bewohner des kleinen Städtchens fühle.
Die immer wieder eingestreuten schwäbischen Dialoge, die auch für Nichtschwaben gut zu verstehen sind, geben der Geschichte, zusammen mit schwäbischem Essen, genau die richtige Portion Lokalkolorid.

Ich hätte nie gedacht, dass mich geschichtliche Fakten so in den Bann ziehen könnten. Aber ich sehe, es kommt nur darauf an, wie es vermittelt wird. Und hier war ich von der römischen Geschichte einfach nur gefesselt. Eingebettet in diesen Kriminalfall habe ich einiges gelernt, konnte mitfiebern und mit ermitteln. War immer direkt mittendrin und voll dabei. Wenn ich den Fall im Nachhinein betrachte, war der Täter eigentlich schon länger klar. Aber Simone Dorra hat es gut verstanden, die kleinen Hinweise so zu verstecken, dass ich doch erst ziemlich zum Schluss drauf gekommen bin, um wen es hier geht.
Malte Jacobsen entwickelt sich langsam vom "Einsamen Wolf" zum Teamplayer. Seine Kollegin habe ich ja schon länger ins Herz geschlossen. Hier scheint es zwischen den Beiden, die als Ermittler sehr gut zusammen passen, auch privat ganz leicht zu knistern. Ich sehe hier und da Sternchen fliegen.

Dies ist der zweite Fall von Malte und Melanie, den man aber sehr gut ohne die Kenntnisse vom ersten Fall lesen kann. Aber wenn man die Charaktäre besser kennenlernen und einen weiteren spannenden Fall erleben will, lohnt sich der erste Fall auf alle Fälle.

Viele Dank für einige spannende und sehr unterhaltsame Lesestunden. Ich freue mich heute schon auf Fall Nr. 3.

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Geschichte kann auch spannend sein

Rezensionen von yellowdog:

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Sparrow Ahoi!

Klar Schiff zum Gefecht von Alexander Kent

Ein Richard-Bolitho-Roman: „Richard Bolitho - Kapitän des Königs“, so der Untertitel
Die Romane um die frühen Jahre Richard Bolithos sind so interessant, weil sie im Prinzip einem Entwicklungsroman in mehreren Teilen gleichen. In diesem Buch erhält er erstmals ein Schiff, auf dem er Kapitän sein wird.

Das heißt, sich neu zu orientieren, sich kontinuierlich korrekt zu verhalten. Bolitho muss sich immer unter Kontrolle haben.
Die Mannschaft muss er erst kennen- und einschätzen lernen. Da ist z.B. Jethro Tyrell sein Erster Offizier. Zwischen Bolitho und Tyrell wird es nach Anfangsschwierigkeiten ein großes Vertrauensverhältnis geben.

Die Originalausgabe erschienen 1972 unter dem Titel „Sloop of War“, aber das vorliegende Buch ist anscheinend nur die erste Hälfte des Originals. Irritierend!

Davon abgesehen, spürt man bei jedem Teil kontinuierlich eine Steigerung, mit mehr Verfeinerung und größerer Handlungsdichte.

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Sparrow Ahoi!

Rezensionen von Gaby 2707:

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Ein Geheimnis aus der Provence

Lavendelträume von Gabriele Diechler

Julia Bents Mutter ist bei einem Autounfall, an dem sich Julia mitschuldig fühlt, verstorben. Bei der Durchsich des Nachlasses findet Julia den Schlüssel zu einem Schließfach. Darin ein Päckchen mit einem Parfümflakon und einem kleinen Zettel: Je t´aimerai jusqu´a la fin de la vie! A. Wer ist A.

? Und was hat er mit ihrer Mutter zu tun? Julia beschließt dieses Geheimnis zu lüften und begibt sich nach Südfrankreich in die Provence, in den kleinen Ort Roquefort-les-Pins in der Nähe von Grasse. Noch ahnt sie nicht, dass diese Reise ihr leben entscheident verändern wird...
Gabriele Diechler hat mich mit ihrem Roman nach einer kurzen Einführungsphase direkt in die Blütenpracht und die Ruhe in der Provence hineingezogen. Die Freundlichkeit und die Herzlichkeit der Menschen dort haben mich genau wie Julia willkommen geheißen und bei den Beschreibungen der Menschen und der Landschaft mag man fast nicht mehr von dort fort. Ein weiteres tragen die Düfte dazu bei, die ich meine riechen zu können, wen ich die Augen schließe.
Diese bildhaften, sehr gefühlvollen und eindrucksvollen Momente, die ich hier zusammen mit den Protagonisten erlebe, lassen mich runterkommen, fesseln mich an das Buch bis ich es mit einem Seufzer zur Seite lege. Aber es gibt auch die nachdenklichen Szenen, die zum diskutieren anregen, die mir hier sehr gut gefallen. Das Leben ist nun mal nicht immer nur schön.
Das Buch hat auch schon fast kriminalistische Züge. Ich will wissen, welches Geheimnis Julias Mutter hatte; ich will wissen, wie es mit Julia und dem Sohn des Parfümeurs weiter geht. Ich will wissen, wie sich Julias Freundin in Frankfurt mit ihrem Immobilienbüro schlägt. Ich fühle schon fast gezwungen weiter zu lesen und den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Eine einfach wunderbare und grandiose Geschichte, die niemand besser erzählen kann, als Gabriele Diechler.
Eine wunderbar romantische, gefühlvolle Geschichte mit einem Rätsel, das mit einigen Wendungen gekonnt aufgelöst wurde. Tolle, bildreiche, sehr gute Unterhaltung von der ich gerne mehr hätte!

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Ein Geheimnis aus der Provence

Rezensionen von KimVi:

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Pageturner

Der Flüstermann von Catherine Shepherd

Im Internet taucht ein Video auf, in dem die grauenvolle Ermordung einer jungen Frau zu sehen ist. Kurz vor ihrem Tod flüstert der Mörder seinem Opfer noch etwas ins Ohr. Die Spezialermittlerin Laura Kern beginnt sich auf die Suche nach dem Täter, seinem Opfer und dem Tatort zu machen. Doch schon nach kurzer Zeit erscheint ein neues Video, in dem ein weiterer Mord geschieht.

Bevor der Täter zuschlägt, scheint er seine Opfer auf die Probe zu stellen. Erst wenn sie diesen Test nicht bestehen, entführt er sie und tötet sie auf grausame Weise. Nach welchen Kriterien sucht der Mörder seine Opfer aus? Laura Kern setzt alles daran, den Zusammenhang zu erkennen. Da der Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus ist, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.....

Nach "Krähenmutter" und "Engelsschlaf" ist "Der Flüstermann" der dritte Band der Reihe um die Ermittlerin Laura Kern. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann problemlos folgen, wenn man noch keinen Band der Serie gelesen hat.

Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, denn man ist sofort mitten im Geschehen und möchte unbedingt erfahren, was hinter dieser grausamen Mordserie steckt. Die Spannung ist von Anfang an da und kann sich im Verlauf der Handlung stetig steigern. Schon nach kurzer Zeit mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da es sich schnell zu einem wahren Pageturner entwickelt.

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet die aktuellen Ermittlungen, die Laura Kern und ihr Team anstellen, und kann außerdem zuweilen die Ängste der Opfer, die gerade in den Fängen des Mörders sind, hautnah miterleben. Diese Szenen sind so detailliert beschrieben, dass Gänsehautfeeling garantiert ist. Ein weiterer Handlungsstrang blickt zurück auf eine Tunesienreise, die einige Jahre zurückliegt. Man ahnt, dass diese Reise von entscheidender Bedeutung sein könnte, doch so richtig scheint nichts zusammenzupassen. Immer wenn man meint, dass man der Auflösung einen Schritt näher gekommen ist, sorgt die Autorin dafür, dass man die eigenen Ermittlungen noch einmal überdenken muss. Denn nichts ist so, wie es zunächst scheint und deshalb bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und spürt zwischen den Zeilen eine angespannte Atmosphäre. Der Autorin gelingt es außerdem, interessante Hintergrundinformationen in die Handlung einzuflechten, durch die man, ganz nebenbei, noch etwas lernen kann. Die Charaktere wirken ebenfalls sehr lebendig, sodass man ganz in die Handlung eintauchen und das spannende Katz- und Mausspiel genießen kann, das in einem schlüssigen Finale gipfelt.

Thriller sind meine absoluten Favoriten und "Der Flüstermann" hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die temporeiche Handlung hat mich vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen, sodass ich das Buch nur ungern aus der Hand legen mochte. Denn ich wollte unbedingt erfahren, was hinter dem Ganzen steckt. Dabei ist es der Autorin einige Male gelungen, mich in die Irre zu leiten. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt dieser Thriller alle fünf Bewertungssternchen und eine klare Leseempfehlung!

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Pageturner

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

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Tasächlich Liebe?

Die Frau, die liebte von Janet Lewis

Bertrande wird schon als Kind mit Martin verheiratet. Dennoch ist die Ehe für sie die Erfüllung. Bis Martin weggeht, sie alleine lässt und erst nach acht Jahren wieder zu ihr zurückkommt.

Wie sehr kann sich ein Mensch in dieser Zeit verändern? Oder ist der Blick Bertrandes auf die Vergangenheit durch die lange Abwesenheit Martins verklärt?

Großartiger Roman um die Frage, ob die Wahrheit wirklich immer die beste Lösung ist.

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Tasächlich Liebe?

Rezensionen von LEXI:

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Die grässlichen Dinge und die dunklen Machenschaften

Die Frauen am Fluss von Webb Katherine

„Es gibt vieles, das wir nicht begreifen. Aber nichts im Leben geschieht ohne Grund, vor allem nicht die grässlichen Dinge.“

Der Prolog dieser Neuerscheinung aus der Feder von Katherine Webb erzählt von einem Mord im Jahre 1922, der die Gemüter der Landbevölkerung im idyllischen Slaughterford erschüttert.

Erst nach und nach, in behutsamen Rückblenden, werden Motive und Hintergründe dieses Ereignis beleuchtet und dem Leser die Verbindung dieser schrecklichen Tat zur Gegenwart offenbart.

Der attraktive Alistair Hadleigh lebt mit seiner Tante Nancy auf der Manor-Farm in Slaughterford. Die alteingesessene Familie ist durch ihre Papiermühle ein wichtiger Arbeitgeber für die Region, der freundliche, respektvolle und liebenswerte Alistair wird von allen Menschen im Dorf geschätzt. Nachdem Alistair sich Hals über Kopf in eine vornehme junge Frau namens Irene Dalby aus London verliebt und ihr einen Heiratsantrag macht, überredet er sie, zum ihm aufs Land zu ziehen. Doch die attraktive, elfenhaft zarte und zurückhaltende junge Frau hat Mühe, sich zurechtzufinden, sie vermisst den Trubel der Großstadt und fühlt sich in Slaughterford einsam. Nancy Hadleigh lässt Irene ihre volle Verachtung spüren, und so ist die Tochter des Dorfarztes, die als Stallmädchen auf der Manor-Farm arbeitet, Irenes einzige Ansprechpartnerin. Das fröhliche, gutmütige und grundehrliche junge Mädchen, das alle nur „Pudding“ nennen, sprüht vor Energie und Begeisterung. Sie versucht, Irenes Mauern der Zurückhaltung zu durchbrechen. Als Alistair Hadleigh eines Morgens ermordet aufgefunden wird, bricht auch über Pudding eine Katastrophe herein – ihre Welt scheint plötzlich aus den Fugen zu geraten. Sie fleht Irene an, ihr bei der Suche nach dem Mörder zu helfen. Die Recherchen der beiden jungen Frauen bringen längst vergangenes Unrecht zu Vorschein und sie begeben sich dadurch ungewollt in gefährliche Situationen…

Katherine Webb rollt in einem langsamen, gemächlichen Schreibstil die Geschichte einer ungesühnten Mordtat auf, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. In eindrucksvollen Beschreibungen des ländlichen Lebens und mit sehr gut ausgearbeiteten Protagonisten führt sie ihre Leser durch beinahe fünfhundert Seiten und überrascht dann mit einer völlig unvorhergesehenen Auflösung.

Irene Hadleigh und „Pudding“ Cartwright wurde die meiste Aufmerksamkeit zuteil, ihre Gefühls- und Gedankenwelt war ausgezeichnet beschrieben. Der grundehrlichen Pudding, die so schnell erwachsen werden musste, flog mein Herz bereits nach wenigen Seiten zu. Leider verrät die Autorin erst auf den allerletzten Seiten, wie „Pudding“ tatsächlich heißt… schade. Für die kühle und unnahbare Irene konnte ich mich erst weit später erwärmen, als die Autorin nähere Details zu ihrer Vergangenheit preisgab. Nancy Hadleigh würde ich als meine ganz persönliche Antagonistin bezeichnen – ihr schroffer Umgangston anderen Menschen gegenüber, ihre scharfzüngigen und spitzen Bemerkungen und ihre offen gezeigte Verachtung in Irenes Anwesenheit erzeugten in mir eine ablehnende Haltung dieser Figur gegenüber. Dennoch muss ich anmerken, dass sie ausgezeichnet charakterisiert wurde, während ich über einige Nebenfiguren gerne ein wenig mehr erfahren hätte. Mittels der Beschreibung der Familie Tanner, einer eindrucksvollen Sippe, die im Thatch Cottage lebt, gelingt es Katherine Webb ebenfalls, große Emotionen zu wecken. Die couragierte Pudding bezeichnet das Domizil der Tanners sogar als „ein Schattenreich mit dunklen Ecken und wachsamen Bewohnern“, das nicht nur ihr, sondern allen Bewohnern von Slaughterford Respekt und Angst einflößt. Clemmie Matlock und Donald Cartwright möchte ich als meine liebsten Nebenfiguren bezeichnen.

Fazit: „Die Frauen am Fluss“ war eine beeindruckende Erzählung, die ich sehr gerne weiterempfehlen kann und besonders jenen Lesern ans Herz legen möchte, die sich in gemächlichen Handlungen und beschaulichen Beschreibungen wohlfühlen, die keinen hohen Spannungsfaktor erwarten und bereit sind, an der Seite von zwei unterschiedlichen Frauen tief, aber sehr langsam und schrittweise, in die Handlung einzutauchen.

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 Die grässlichen Dinge und die dunklen Machenschaften

Rezensionen von rewareni:

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Mallorca einmal anders

Blutspuren auf Mallorca von Brigitte Lamberts; Ursula Schmid-Spreer; Jan Lammers; Anne Grießer; Kerstin Lange; Bruno Woda; Tatjana Flade; Sabine Giesen; Anette Schwohl; Mark Jischinski; Hedy Loewe; Fenna Williams; Petra Scheuermann

Wer denkt bei Mallorca nicht an Sonnenschein, gutes Essen oder sanftes Meeresrauschen?
Brigitte Lamberts, Ursula Schmid- Spreer und der Herausgeber Jan Lammers, sowie etliche andere Autoren und Autorinnen haben bei ihren 18 historischen Krimis von der Insel garantiert nicht daran gedacht.
Ihre Geschichten handeln von der grausamen Judenverfolgung, von Epidemien, von Kriegen und Morden.

Man lernt als Leser viele Seiten dieser Insel kennen, die vor dieser Lektüre unbekannt waren. Man findet gefühlvolle und intensiv beschriebene Liebesgeschichten, die grausam für die Protagonisten enden und man trifft auf Menschen, die alles für ihre Lieben tun und bis in den Tod hinein sich selbst treu bleiben.
Jeder der Autoren hat für seine Geschichte in der Vergangenheit recherchiert und tatsächliche Ereignisse und Begebenheiten wunderbar eingebaut. So findet man am Ende eines Krimis eine kurze Zusammenfassung des historischen Hintergrundes.
Es ist wirklich ein Lesevergnügen von Arabern und Mauren zu lesen, die auf der Insel gelebt haben, aber auch z.B von den Kapuzinern, deren gute Taten bis in die Gegenwart reichen und sogar noch heute Notleidende und Bedürftige täglich mit Bocadillos versorgen.
,,Blutspuren auf Mallorca´´ kann ich mit gutem Gewissen empfehlen, der Spannung und große Emotionen erleben möchte. Aber auch Liebhaber der geschichtlichen Ereignisse kommen ganz auf ihre Rechnung. Eine wunderbare Symbiose, die perfekt umgesetzt wurde.

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Mallorca einmal anders

Rezensionen von Petra Sch.:

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Die 3 Magier retten Algravia vor der Eiszeit

Blutspuren auf Mallorca von Brigitte Lamberts; Ursula Schmid-Spreer; Jan Lammers; Anne Grießer; Kerstin Lange; Bruno Woda; Tatjana Flade; Sabine Giesen; Anette Schwohl; Mark Jischinski; Hedy Loewe; Fenna Williams; Petra Scheuermann

Kurz zum Inhalt:
Oh nein! Plötzlich ist es kalt und Winter in Algravia geworden! Und das ist ebenso in der menschlichen Welt spürbar!
Der Grund dafür ist, dass der Drache, der Algravia wärmt, plötzlich verschwunden ist. Entführt vom bösen Zauberer Rabenhorst.
Das ist natürlich ein neuer Auftrag für die drei Magier Conrad, Vicky und Mila: können sie den Drachen finden und wieder zurückbringen, damit es wieder warm wird?!?


Meine Meinung:
"Die Drei Magier.

Das gestohlene Drachenfeuer" ist der 3. Teil der Reihe um die "Die Drei Magier".
Die Geschichte ist wieder kindgerecht und liebevoll geschrieben, mit kurzen verständlichen Sätzen.
Die Kapitel sind nicht allzu lang, und viele wunderschöne detailreiche, farbige Illustrationen, die oft seitenfüllend sind, untermalen das Gelesene.
Die Schrift ist groß genug, dass auch geübtere Leser das Buch alleine lesen können.

Die Welt Algravia ist magisch, es gibt Feen, Zauberer, Trolle, sprechende Bäume und Katzen, die süßes leuchtenden Lunies, und natürlich den bösen Zauberer Rabenhorst.
Die magische Welt ist wieder wundervoll und detailreich beschrieben, und die Drachenmutter und ganz besonders natürlich das süße kleine Drachenküken namens Zapfi hat es uns angetan!
Und natürlich wieder ein Hit: der lilafarbene, sprechende Kater Kasimir sowie das Zottelwesen Haarmut.

Auf spielerische Weise lernt man, dass man zusammenhalten muss, um etwas zu erreichen; und dass man gemeinsam, mit gegenseitiger Hilfe und Einfallsreichtum, leichter aus gefährlichen Situationen rauskommt.

Das Cover passt wieder perfekt zum Inhalt des Buches und zeigt die Drei Magier, die sich gemeinsam mit dem Drachenküken Zapfi auf die Suche nach dessen Mutter gemacht haben. Und der böse Zauberer Rabenhorst fliegt auf dem Drachen über seiner Burg.


Fazit:
Ein fantasievolles, magisches und spannendes Kinderbuch, mit mutigen Helden und wunderschönen farbenfrohen Bildern, das meine Tochter und mich wieder genauso wie die ersten beiden Teile total begeistert hat! Große Leseempfehlung und 5 Sterne!!

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Mallorca einmal anders

Rezensionen von C. P.:

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Roman gegen Body Shaming

After Work von Simona Ahrnstedt

Lexia, von ihrer Mädelsgruppe versetzt, betrinkt sich in einer Bar, beginnt einen Flirt mit einem sexy Typen, wirft sich ihm an den Hals - und kotzt ihm vor die Füße. Und als wenn das noch nicht alles wär, muss sie am folgenden Morgen verkatert feststellen, dass ebendieser Typ ihr neuer Vorgesetzter der Werbeangentur ist.

Und er ist immernoch verdammt heiß...
Als ich die Beschreibung des Romans las, erhoffte ich mir eine Kombination aus Missverständnissen, vorsichtigem Herantasten und heißen Momenten, gewürzt mit einer Prise Humor. Primär geht es in diesem Roman allerdings um Body Positivity, Body Shaming und Mobbing. Lexia hat weibliche Kurven, wodurch ihr von mehreren Seiten wiederholt impliziert wurde, sie sei zu dick - was sie leider mittlerweile auch glaubt. Entsprechend unsicher ist sie leider, obwohl sie ein kluges Köpfchen ist und in der Werbebranche echt was auf dem Kasten hat. Doch auch dort ist die Welt von Männern dominiert, für die eine Frau wie ein Werbemodel auszusehen hat. Ihre Chance sieht Lexia in einer neuen Dessous-Kampagne , welche sie für die Agentur an Land zu ziehen hofft.
Die Story zwischen Lexia und Adam, ihrem neuen Chef, beginnt zwar mit einem zwinkernden Auge, erinnerte mich ein wenig an Bridget Jones. Leider ist Adam durch und durch Workaholic und lässt Lexia lange Zeit im Dunkeln, ob er nun auch Interesse an ihr hat oder nicht. Das hat mich auf Dauer doch ziemlich gestört, dass der Typ zwischenmenschlich keinen Klartext reden konnte, sich der Roman dadurch einfach unnötig in die Länge zog. Auch ist der Roman thematisch für meinen Geschmack mit zu viel Toleranz/Intoleranz gegenüber Menschen ausgestattet, welche keinem genau definierten Idealbild entsprechen.
Die Sexsenen sind heiß, ohne zu direkt oder vulgär zu werden, sie lesen sich sehr angenehm. Leider wurde auch vom Verlag die Kernaussage des Buches nicht verstanden, nicht nur Standardmodels zu nehmen und es wurde nach meinem Verständnis eine im Vergleich zu Lexia zu schlanke Person auf dem Cover abgebildet. Im Grunde genommen genau das, was die Autorin versucht, der Werbebranche im Roman vorzuwerfen. Schade.

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Roman gegen Body Shaming