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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LEXI:

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Ich wollte nie ein normales Leben, ich wollte ein Abenteuer.

Mit Sari auf Safari von Tabitha Bühne

„Ich werde heirate. Ich werde meinen Job kündigen. Und ich werde nach Indien ziehen. Möglicherweise war ich von allen guten Geistern verlassen. Aber ich freute mich auf eine spannende Zukunft.“

„Eine naturliebende, gerne alleine im Wald laufende blonde Frau mit heller Haut in einer völlig überfüllten und zugemüllten Großstadt mit extremen Smogwerten und ständigem Verkehrschaos.

Die totale Reizüberflutung.“

Das Leben der impulsiven und freiheitsliebenden Tabitha Bühne wird durch ihren Umzug nach Indien völlig auf den Kopf gestellt. Dieses Buch schildert in Tagebuchform die einzelnen Stationen ihrer abenteuerlichen Reise und liefert faszinierende und teilweise erschütternde Einblicke in das Alltagsleben in Indien.

Tabitha Bühne ist eine tief gläubige Frau aus einer christlichen Familie und wuchs im Sauerland auf. Die sportliche junge Frau mit dem langen blonden Haar und den blauen Augen arbeitete als Model, Filmemacherin, Ernährungsberaterin und Fitnessexpertin. Sie lernte Dr. Markus Spieker kennen und als die beiden sich verliebten und beschlossen, zu heiraten, ließ Tabitha sich auf das Abenteuer ihres Lebens ein: sie folgte dem Mann ihres Herzens für drei Jahre nach Indien, wo dieser als Fernsehkorrespondent tätig war.

Im vorliegenden Buch werden detaillierte Einblicke in das Alltagsleben in Indien gewährt, wobei die Autorin nicht nur die positiven Seiten und schönen Erlebnisse hervorhebt. Sie thematisiert vielmehr auch die Schattenseiten vom Leben in Dehli, einer Metropole, die zugleich auch als Hauptstadt der Vergewaltigungen und gefährlichste Stadt für Frauen und Kinder in ganz Indien bekannt ist. Tabitha Bühne erlebte die Realität der Slums, sah Leid und Elend, und wurde mit bettelnden Straßenkindern und Kinderarbeit konfrontiert. Der Aufenthalt in der lauten, chaotischen und geruchsintensiven Hauptstadt Indiens und die unglaublich hohen Smogwerte stellten einen starken Gegensatz zu ihrem bisherigen Leben dar. Auch die Ernährung, die hygienischen Bedingungen, die schlechte Behandlung von Frauen und der Glaube an die verschiedenen Gottheiten empfand sie zunächst als gewöhnungsbedürftig. Und dennoch wuchs Tabitha Bühne dieses Land ans Herz. Sie schrieb voller Begeisterung über die bunte Farbenpracht der herzlichen indischen Frauen, denen Schönheit, Schmuck und Kleider sehr wichtig sind. Sie genoss die entspannte und zufriedene Lebensart der indischen Bevölkerung und die lebensfrohen Menschen um sie herum.

Dieser persönliche Reisebericht ist in sehr einfachem Schreibstil und unter Einbeziehung der Alltagssprache verfasst. Die Geschichte von Tabitha Bühnes Aufenthalt in Indien wird als eine Aneinanderreihung verschiedener Erlebnisse und Erfahrungen erzählt. Zu meinem großen Bedauern tendieren immer mehr Autoren dazu, die Gegenwartsform für ihre Erzählungen zu wählen – was leider auch bei diesem Buch der Fall war. Ich persönlich mag diesen Erzählstil überhaupt nicht – und speziell bei einem Bericht, der einen Zeitraum in der Vergangenheit im Ausmaß von immerhin zwei Jahren umfasst, stört mich das Präsens als vorherrschende Erzählform massiv. Mir fehlte einfach die zeitliche Distanz und ich ertappte mich permanent dabei, diese von der Autorin gewählte Zeitform während der Lektüre laufend gedanklich zu korrigieren.

Fazit: Ich hatte mich bislang noch niemals näher mit Indien beschäftigt. Durch „Mit Sari auf Safari“ eröffneten sich mir interessante und informative Aspekte über das Leben in diesem Land. Das Buch gefiel mir inhaltlich zwar sehr gut, die Umsetzung hat jedoch aufgrund des Schreibstils und der gewählten Erzählform mein Lesevergnügen empfindlich getrübt.

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Ich wollte nie ein normales Leben, ich wollte ein Abenteuer.

Rezensionen von manu63:

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Krankenhausleben

Mit Sari auf Safari von Tabitha Bühne

Die Charite Hoffnung und Schicksal ist ein Historischer Roman der Autorin Ulrike Schweikert. Die Autorin beleuchtet in ihrem Buch das Leben und Wirken im Berliner Krankenhaus Charite. Das Buch setzt ein im Jahr 1831, in dem die Cholera Berlin heimsuchte. Erzählt wird die Geschichte dreier unterschiedlicher Frauen, zum einem Martha Vogelsang, eigentlich Hebamme aber sie wechselt ins Totenhaus der Charite um ihrem Sohn ein besseres Leben ermöglichen zu können.

Zum zweiten ist dann die Geschichte rund um Gräfin Ludovica, die gefangen ist in einer Ehe mit einem Hypochonder und als drittes Elisabeth Bergmann, die nicht das Schicksal vieler Frauen ihrer Zeit teilen möchte, die an einem Ehemann gebunden sind, der seine Frau nicht gut behandelt.

Das Seelenleben der Protagonisten wird lebhaft geschildert und die Behandlungen der damaligen Zeit muten heute brutal und grausam an. Die Ärzte handelten nach bestem Wissen und Gewissen, aber nicht immer unbedingt zum Wohl ihrer Patienten. Die Krankenwärter und-wärterinnen werden in der Geschichte als brutal und nicht sonderlich mitfühlend beschrieben. Die Handlung selber wird lebhaft und ohne Schnörkel beschrieben und hielten mich im Bann der Geschichte. Die einzelnen Schicksale der Frauen werden zeitgemäß dargestellt und liefern ein gutes Bild der damaligen Zeit. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich kann es trotz einiger unschöner Beschreibungen von Behandlungen als interessante Lektüre empfehlen.

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Ich wollte nie ein normales Leben, ich wollte ein Abenteuer.

Rezensionen von manu63:

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Anrufe aus dem All

Mit Sari auf Safari von Tabitha Bühne

Miss Gladys und ihr Astronaut ist ein Roman des Autors David Barnett. Er erzählt eine, in meinen Augen tiefgründige Geschichte, zwischen Menschen die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. Thomas Major ist auf dem Flug Richtung Mars, wo er die Vorbereitungen treffen soll damit eine Marskolonie gegründet werden kann.

Miss Gladys ist eine über siebzig Jahre alte Großmutter die sich um ihre Enkel kümmern soll, während der Vater der Kinder im Gefängnis sitzt. Leider wird Miss Gladys immer vergesslicher und nun droht der kleinen Familie die Zwangsräumung ihres Heims. Nun kommt vielleicht Rettung in Gestalt von Thomas Major oder rettet Miss Gladys und ihre Familie eher Thomas Major?

Dem Autor gelingt eine Geschichte zu erzählen die erst humorig daher kommt und dann ernste Töne anschlägt ohne pathetisch zu werden. Die Probleme von Gladys, Ellie und James verbinden sich mit den Problemen die Thomas Major ein Leben lang mit sich herum getragen hat. Dabei ist der Schreibstil locker und gut lesbar, die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt und als Leserin konnte ich den Gedankengängen und Motiven der Protagonisten gut folgen. Die Dialoge sind interessant und vielseitig. Insgesamt eine Geschichte die mich gut unterhalten hat und die diverse Probleme gut angegangen ist. Das Ende gefiel mir sehr gut und bietet zuversichtliche Zukunftsaussichten für alle Beteiligten.

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Ich wollte nie ein normales Leben, ich wollte ein Abenteuer.

Rezensionen von jiskett:

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Wieder ein guter Mopskrimi

Mopshöhle von Martina Richter

Nachdem Holmes in "Mopssturm" mit seinem bisher persönlichsten Fall und den daraus entstehenden dramatischen Konsequenzen für seine Familie konfrontiert wurde, behandelt "Mopshöhle" die Nachwirkungen dieser Ereignisse. Der Mops selbst hat mit einem Trauma zu kämpfen, was ihm in vielerlei Hinsicht das Leben erschwert, und das belastet natürlich auch alle um ihn herum.

Mir hat gefallen, dass die Autorin ausführlich darauf eingegangen ist, wie schwer es sein kann, nach solchen Erlebnissen zurück in die Normalität zu finden; es kam mir sehr realistisch vor und ich mochte, dass seine Besitzer und Freunde das Problem ernst genommen haben.

Watersons Idee, Holmes zu einem Beamtenaustausch in die Provence mitzunehmen, war definitiv gut und hat dafür gesorgt, dass einige bereits bekannte Charaktere wieder aufgetreten sind, beispielsweise eine Tochter des Protagonisten, die nun in Frankreich lebt. Allerdings ist der Aufenthalt dort für den Polizeimops keineswegs so entspannt und friedlich, wie alle gehofft haben dürften, da er schnell wieder in Ermittlungen involviert wird; diese haben eine gewisse Brisanz, weil der Täter immer zu einem gewissen Zeitpunkt zuschlägt und dieser Tag sich rasch nähert. Dadurch kommt gerade gegen Ende des Buches Spannung auf, aber der Fall war generell gut aufgebaut und interessant. Zwar hat er sich teilweise vorhersehbar entwickelt, doch andere Aspekte waren überraschend und es gibt überzeugende falsche Fährten. Die Auflösung fand ich stimmig, auch wenn ich gerne noch ein bisschen mehr über das Motiv des Täters erfahren hätte.

Besonders gefallen hat mir, dass Holmes zwar noch traumatisiert ist, er aber trotzdem zeigt, wieso er für die Polizei eine so unschätzbare Hilfe ist. Seine außergewöhnliche Intelligenz ist von großer Bedeutung, obwohl es wieder Skeptiker gibt, die erst davon überzeugt werden müssen, was zu einigen unterhaltsamen Szenen führt. Ich fand ebenfalls gut, dass die unterschiedlichen Familienmitglieder - Menschen und Tiere - wieder eine wichtige Rolle für die Geschichte gespielt haben und ihre Zusammenarbeit entscheidend war, um den Fall aufzuklären.

Der sechste Teil der Reihe bekommt von mir, wie die Vorgänger, 4 Sterne. Es ist ein fesselnder Krimi, der nicht nur einen interessanten Fall liefert, sondern auch sehr gut mit den Nachwirkungen der Ereignisse aus dem vorherigen Band umgeht und zugleich schöne Familienszenen und humorvolle Momenten enthält.

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Wieder ein guter Mopskrimi

Rezensionen von Biest:

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Medizin im Jahre 1831

Mopshöhle von Martina Richter

Sternstunden der Medizin

Die Charité – Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Schicksal im wohl bekanntesten Krankenhaus Deutschlands.

Inhalt:

Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen – und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Tausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf: Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Arzt Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Pflegerin Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt.

Meine Meinung:

Dieses Werk der Autorin hat mich wirklich sehr beeindruckt. Man bekommt tiefe Einblicke in den Krankenhausalltag von damals. Die Geschichte beginnt 1831 in Berlin. Man beginnt zu lesen und fühlt sich sofort zurückversetzt in die damalige Zeit.
Bei den Zuständen, die damals herrschten, läuft es einem eiskalt den Rücken runter und man kann froh sein, dass sich die Medizin bis heute so gut entwickelt hat.

Die Recherchearbeiten zu diesem Buch waren sehr umfangreich und haben sich auf jeden Fall gelohnt. Man bekommt einiges an Fachwissen vermittelt, über die Methoden und Ansichten von damals.

Die Charaktere, bis auf einige wenige, gab es damals wirklich. Auch da hat die Autorin eine sehr gute Recherchearbeit abgeliefert und den Figuren erneut Leben eingehaucht. Sie waren toll dargestellt, sehr authentisch und menschlich. Man konnte sich gut in sie hineinversetzten, vor allen Dingen in Elisabeth. Man merkt, was die Arbeit einem damals abverlangt hat, man spürt die Ängste der Menschen vor den vielen tödlichen Krankheiten, aber auch die Hoffnung alles gut zu überstehen und seine Ziele zu erreichen wird sehr gut transportiert.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig und ließ sich für einen historischen Roman mit so vielen Fakten wirklich wunderbar lesen.
Auch das Cover gefällt mir gut. Eine Wärterin in Arbeitskleidung mit einer Rose in der Hand. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Mich erinnert dieses Cover sehr an "Revolution im Herzen" welches mir auch schon sehr gut gefallen hat.

Fazit:

Ein perfekt recherchierter historischer Roman über die Charité, deren Ärzte und Wärterinnen. Die Methoden, Forschungen und Ansichten von damals werden sehr gut dargestellt. Ein Lesemuss für alle Fans historischer Romane.

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Wieder ein guter Mopskrimi

Rezensionen von christina.hirschberger@gmail.com:

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Gemeinsam Achtsamkeit üben

Mindful@work von Ralf Braun

> Hintergrund
Momentan gibt es einen regelrechten Hype um das Thema Achtsamkeit. Diese Tatsache ist zum einen natürlich zu begrüßen, da sich mehr Menschen mit diesem Begriff auseinandersetzen, zum anderen führen solche Trends aber auch dazu, dass der Kommerz in den Mittelpunkt rückt und nur noch Profite erwirtschaftet werden sollen.

Mit einem durchaus kritischen Blick habe ich mich nun diesem Buch gewidmet und war von meiner Erfahrung überrascht.

> Aufbau und Inhalt
Zu Beginn des Buches erläutert der Autor, was sein Werk von den vielen weiteren Publikationen zum Thema Achtsamkeit besonders macht, nämlich dass sich die Anleitungen auf berufliche Teams anwenden lassen. Er gibt weiterhin Hinweise, wie die optimale Arbeitsweise mit diesem Buch aussehen kann.
Weiterhin führt er den Leser an das Thema Achtsamkeit heran, er zeigt auf, was man unter diesem Begriff versteht und welche Erfolge erwartet werden können.
Sehr gut gefällt mir, dass man Übungen auch mit einer CD machen kann. So konzentriert man sich vollkommen auf die Ausführung der Übung und wird nicht durch Lesen oder Umblättern abgelenkt.
Die Übungen können leicht und ohne größeren Aufwand in vielen Situationen umgesetzt werden. Der Autor gibt hilfreiche Hinweise, wie sich die kleinen Einheiten im Arbeitsalltag integrieren lassen.
Dass man alle Übungen auch gemeinsam im Team machen kann, finde ich sehr interessant und würde das gerne an meinem Arbeitsplatz ausprobieren. Da muss man sich aber natürlich bewusst sein, dass das Thema Achtsamkeit nicht bei jedem Teammitglied gleichermaßen Interesse hervorruft.

> Fazit
Ein Buch, das aufzeigt, wie simpel man kurze Achtsamkeitsübungen im Arbeitsalltag integrieren kann. Das besondere hierbei ist, dass alle Übungen auch im Team ausgeführt werden können.

> Eckdaten
Titel: Mindful@work: Anleitungen für einen achtsamen Arbeitsalltag
Autor: Ralf Braun
Verlag: Clett-Kotta
ISBN: 9783608962369

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Gemeinsam Achtsamkeit üben

Rezensionen von christina.hirschberger@gmail.com:

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International Guy makes your dreams come true

Dream Maker - Sehnsucht von Audrey Carlan

> Handlung
Welche Frau träumt nicht davon sexy, erfolgreich und selbstbewusst zu sein? Welche Frau ist aber tatsächlich all das?
Für alle Frauen, die so sein wollen gibt es nun einen Ansprechpartner: International Guy. Hinter diesem Namen stecken Bo (Love Maker), Royce (Money Maker) und natürlich Parker (Dream Maker).

Sie zusammen sind Coach, Stylingberater, Unternehmensberater und vielleicht auch ein bisschen mehr. Denn welcher Mann kann einer attraktiven Unternehmerin schon widerstehen?

> Charaktere
Der größte Teil der Handlung wird aus Parkers Perspektive erzählt. Er liebt Frauen und Kunst – wobei er von ersterem gar nicht genug bekommen kann. Das bekommen auch seine Kundinnen zu spüren, was ihnen vermutlich nicht ganz unrecht ist.
Seine Kollegen Bo und Royce zeichnet aus, dass sie zwei attraktive und selbstbewusste Kerle sind, die genau wissen, was sie wollen. Die Kundinnen von International Guy sind starke Frauen in beeindruckenden Positionen und doch nur Frauen wie du und ich. Denn ohne ihre Schwachstellen hätten sie ja die Hilfe von IG gar nicht nötig.

> Leseerfahrung
Audrey Carlan konnte mich mit dieser Geschichte fesseln. Besonders die unterschiedlichen Schauplätze haben mir gut gefallen. Die Sprache fand ich teils zu flapsig und vulgär, aber das könnte auch daran liegen, dass ich ein wenig älter als die beabsichtigte Zielgruppe bin.
Was ich während des Lesens jedoch immer wieder bedauert habe war, dass die Handlung sehr oberflächlich bleibt. Es ist wenig realistisch, wie schnell sich Parker und die Frauen annähern.
Außerdem vermittelt das Buch ein wenig den Eindruck, dass ein schlanker Körper mit üppiger Oberweite und knackigem Hinterteil das Ideal einer Frau ist. Ich will der Autorin nicht unterstellen, dass sie das genauso sieht, aber dieses Gefühl ist bei mir beim Lesen entstanden.

> Fazit
Eine fesselnde Geschichte für junge Erwachsene mit vielen heißen Höhepunkten.

> Eckdaten
Titel: Dream Maker - Sehnsucht
Autor: Audrey Carlan
Verlag: Ullstein Buchverlage
ISBN: 978-3548290478
Seiten: 464

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International Guy makes your dreams come true

Rezensionen von christina.hirschberger@gmail.com:

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Unterhaltsam und authentisch

Dream Maker - Sehnsucht von Audrey Carlan

> Inhalt
Das Buch gliedert sich in folgende drei Bereiche: 1. Die Basics – gut zu wissen!, 2. Sextechniken – wie geht was? und 3. Normal? Normal! – Was ist schon normal?
Diese Aufteilung gibt dem Buch eine sinnvolle Struktur und der Leser erhält einen Überblick, welche Themen behandelt werden.

Die Informationen werden in Form von Antworten auf Fragen bereit gestellt. Die Fragen haben ganz unterschiedliche Charaktere, von jungfräulich schüchtern bis erfahren.

> Leseerfahrung
Ich habe mir von dem Buch Unterhaltung und ein paar nützliche Infos gewünscht. Diese Wünsche haben sich auch hinreichend erfüllt. Beim Lesen des Buches hatte ich durchgehend Paulas Stimme im Ohr, da ihr Schreibstil genauso unkompliziert und frei heraus ist, wie sie sich auch in ihrer Sendung präsentiert. Das lockert das gesamte Thema ungemein auf. Dass sie immer wieder von ihren eigenen Erfahrungen berichtet hat mich auch sehr angesprochen.
Als kleinen Kritikpunkt möchte ich nennen, dass manche Fragen nur sehr ausweichend oder oberflächlich beantwortet wurden. Das kenne ich von Paula anders.

> Fazit
Für alle treuen Fans von Paula ein Muss und für alle, die einen unterhaltsamen Ratgeber zum Thema Sex suchen eine absolute Leseempfehlung.

> Eckdaten
Titel: Paula kommt
Autor: Paula Lambert
Verlag: Gräfe und Unzer
ISBN: 978-3-8338-6397-4
Seiten: 206
Preis: 17,99 €

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Rezensionen von begine:

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Ergreifend

Solange der Fluss uns trägt von Joe Monninger


Joe Monnningers Roman „Solange der Fluss un trägt“ ist ein fesselnder Frauen- und Liebesroman mit 400 Seiten, den der Ullsteinverlag herausgebracht hat. und von Sibylle Schmidt übersetzt wurde.

Es fängt mit dem Ende an und wird von dem Protagonisten dem Lehrer Jonathan Cobb erzählt. Er trifft Mary beim Kajakfahren auf dem Allagash River in der Wildnis von Maine.

Sie gefallen sich auf Anhieb und es wird die große Liebe.
So wird in dem Roman ihre Lebensgeschichte erzählt. Mary leidet an einer unheilbaren Erbkrankheit, da möchte sie ihr Leben auskosten. Sie rettet sich in mysteriösen Geschichten und im Wildwasser Kajakfahren. Dann ist da noch ihre Arbeit als Biologin mit Raben und Krähen.

Es wird in einem wunderbaren berührenden Schreibstil geschrieben. Die Natur und ihre Gewalten kann ich gut nachempfinden. Es ist ein Roman über eine große Liebe, einen Kampf so viel Glück wie möglich zu bekommen.
Eine liebenswerte etwas traurige Geschichte.

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Ergreifend

Rezensionen von rewareni:

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Mord in Mainz

Im Schatten der Arena von Mara Pfeiffer

Für die Journalistin Jo bricht eine Welt zusammen, als ihr Freund und Kollege Jonas plötzlich bei einem Autounfall stirbt. Ihr einziger Halt ist dabei ihr kleiner Sohn Luca und der Kater Obama. Dass ihre Oma Nonna ihr auch noch Vorwürfe macht, weil sie zu oft trinkt, hilft ihr auch nicht weiter. Zum Glück hat sie ihre Freundin Anda, die auch gleichzeitige ihre Chefin ist und die ihr immer wieder den Rücken freihält, wenn sie nicht zur Arbeit erscheint.

Da Jo nicht an einen Unfall glaubt, beginnt sie selbst Nachforschungen anzustellen. Sie stößt dabei auf Jonas´ Recherchen, die sich rund um den Verein und die Spieler von Mainz 05 beziehen. Dass dabei auch immer wieder der Name des Beraters Claus Hopfen auftaucht, macht sie mit der Zeit stutzig. Jo lernt auch den sympathischen Hauptkommissar Hans Ostermann kennen, der sich auffallend um ihre Nähe bemüht. Immer tiefer dringt Jo in interne Belange des Fussballvereins´ ein und als auch noch ihr kleiner Sohn Bekanntschaft mit einem Unbekannten macht, merkt sie, dass es nur mehr eine Frage der Zeit ist, bis sie die wahren Hintergründe für den angeblichen Autounfall herausgefunden hat. Fast zu spät muss sie aber erkennen, dass die verantwortliche Person alles daransetzt, sie von ihren Nachforschungen abzuhalten.
Die Autorin Mara Pfeiffer hat mit ihrem Roman ,, Im Schatten der Arena´´ einen Mainz 05 Krimi geschrieben, der viel an Lokalkolorit zu bieten hat. Die ,,Wortpiratin´´ beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem 1. FSV Mainz und hat dadurch viel an Herzblut und an Hintergrundinformationen mit einfließen lassen. Kenner der Materie werden dabei einige reale Namen von Spielern etc. wiederfinden. Mara Pfeiffer hat sich in ihrem Roman der Homophobie im Profi-Fußball angenommen und daraus eine spannende und humorvolle Geschichte gemacht. Mit ihrer Protagonistin Jo ist ihr eine Person gelungen, die es mir nicht immer leicht gemacht hat sie zu sympathisch zu finden. Auf der einen Seite ist sie sehr stur und stößt oft Menschen, die sie mögen vor den Kopf. Sie hat ihre eigenen Vorstellungen und handelt auch danach, ohne nachzudenken, ob sie nicht vielleicht jemanden damit schadet oder verletzt. Dass sie dabei auch manchmal zu tief ins Glas schaut, bekommt ihr auch nicht immer gut. Auf der anderen Seite lernt man aber Jo als liebevolle Mutter kennen, die eine besonders intensive Beziehung zu ihrem Sohn hat. Diese Szenen und Dialoge, die die beiden führen sind so herzlich, emotional und wunderschön, dass einem wirklich dabei das Herz aufgeht.
Mara Pfeiffer hat einen angenehmen und erfrischenden Schreibstil, sodass man schnell und gut die Geschichte lesen kann. Eine angenehme Mischung zwischen Spannung und Humor lassen keine Langeweile aufkommen. Dass man auch ein heikles Thema, das gerne unter den Teppich gekehrt wird sehr wohl ansprechen kann und soll, zeigt sie in ihrer Geschichte.
Auch wenn man kein Fußballfan ist, kann man sich mit dem Roman gut unterhalten. Da es ein eher offenes Ende gibt würde ich mich freuen von Jo, Luca, Obama und Co. wieder einmal etwas zu lesen.

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Mord in Mainz