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Rezensionen von re.maier-henze@web.de:

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Wege ins Licht

In den Nebel hinein von Elmar Simma

Wege ins Licht

Das eine Orientierung erschwerende Naturphänomen „Nebel“ ist ein Bild für Lebenssituationen, in die jeder Mensch einmal hineingerät.
Für alle, die „vernebelt“ sind, Rat und Hilfe brauchen, suchte Simma 26 Tätigkeitsworte, „Worte der Hoffnung“, aus. Ich wählte verzeihen (39), loslassen (68) und sich entängstigen (116).

Zuerst: verzeihen. Wer wurde nicht schon gedemütigt, hintergangen oder beleidigt und geriet dadurch in den Nebel von Wut und Rachegedanken? Simma verweist auf Jesu Worte, der nicht nur einmal verzeiht, sondern „siebzigmal siebenmal“ (Mt 18,22). Und dieses ständige Verzeihen erwartet Jesus von jedem, der in der genannten Weise behandelt wurde. Es geht um Nächstenliebe. Wer vergibt, sucht den Frieden, er gehört zu jenen Menschen, die Jesus selig preist.
Zweitens: loslassen. „Du kannst nichts mitnehmen“, so reden Viele und meinen letztlich, Hab und Gut zu verbrauchen. Dieses Loslassen ist nicht gemeint, es geht um eine innere Grundhaltung des Freiwerdens von Bindungen. Manche trauern lebenslang um einen geliebten Menschen, sie lassen nicht los, doch der Tod wird die letzte Forderung des Loslassens sein. Insofern ist es wichtig, sich im Loslassen zu üben. Der Autor rät nun, aus allem das Beste zu machen und Gott den weiteren Lebensweg anzuvertrauen. Wer diese „Übergabe“ wagt, wird innere Ruhe und Frieden finden.
Drittens: sich entängstigen. Jeder Mensch kennt das Phänomen „Angst“, eine ihm innewohnende Grundstruktur. Sie hat ihr Gutes, warnt den Menschen vor Unachtsamkeiten. Der aus Angst vor einer Sache oder dem Tun einer Person entstehende Nebel schafft Unsicherheit. Ein Weg, Angst in den Griff zu bekommen, ist, jemanden um Rat zu fragen. Ein Blick in die Bibel ermuntert, die Sorgen auf den Herrn zu werfen (1 Petr 5,7). Jesus tadelt sogar den Überängstlichen, er nennt ihn kleingläubig und fragt: warum hast du gezweifelt (Mt 14,31)?
Wer „In den Nebel hinein“ gerät, findet bei Elmar Simma viele Angebote, ihn zu durchschreiten um wieder ans Licht zu kommen. Seine Anregungen sind eine Brücke auf dem Weg ins Licht.

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Wege ins Licht

Rezensionen von Bibliomarie:

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Luise lässt sich nichts vormachen

Tod eines Weinbauern von Evelyne Weissenbach

„Einen Toten haben wir schon länger keinen mehr gehabt. Vielleicht wird’s spannend“, freut sich Büroassistentin, als Oberst Doktor Luise Pimpernell zu Ermittlungen in ihren Heimatort am Neusiedler See aufbricht…
Für Luise ist der Tote, der schon länger im Schnee lag und erst nach einer Tauperiode gefunden wurde, kein Unbekannter.

Es ist der alte Emser, ein Winzer vom alten Schlag, in dessen Keller Luise öfters nach einem Spaziergang in freundlichem Schweigen den Tag ausklingen lässt. Schlimm ist es auch, dass Emser niedergeschlagen und im Weinberg liegengelassen wurde, ohne Hilfe ist er in den schneereichen, kalten Tagen erfroren.
In der Familie wird die Todesnachricht sehr unterschiedlich aufgenommen. Die Kinder haben schon lange auf das Erbe geschielt und hätten den Vater wohl schon längst in ein Seniorenheim abgeschoben, wenn der bloß nicht so stur gewesen wäre. Auch unter den Geschwistern herrscht kein guter Ton. Als Luise merkt, dass das Siegel am Hof aufgebrochen wurde, ganz offensichtlich wurde ein Testament gesucht, wird sie erst recht sauer. Aber nicht nur die lieben Verwandten geben Anlass zum Verdacht, ein Winzer in der Nachbarschaft ist schon lange hinter den Weinlagen her und auch der Bürgermeister würde gern aus dem Emserhof etwas Ansehnliches machen, schließlich ist das hier Tourismusgegend.
Luise Pimpernell ist eine erstaunliche Person, nicht mehr jung, nicht mehr schlank und von fragwürdigem Kleidungsstil, wird von Menschen die sie nicht kennen wohl unterschätzt. Sie ist eine tief in der Landschaft verwurzelte Person, der man nichts vormachen kann. Sie achtet auf Details im Gespräch und trägt so Stückchen für Stückchen zusammen. Diese Ermittlerin habe ich gleich sehr sympathisch gefunden, nicht nur weil sie so lebendig gestaltet wurde, sondern weil sie einfach in diesen Krimi passt. Aber auch alle anderen Figuren sind lebensecht gestaltet worden.
In diesem Regionalkrimi darf die Landschaft nicht nur Hintergrund sein, sie wird mit zum tragenden Teil der Geschichte. Althergebrachtes im Wettstreit mit dem Neuen – das findet man nicht nur in den Höfen, sondern auch in den Köpfen. Wenn man das Burgenland oder die Gegend um den Neusiedler See nicht kennt, wird man durch dieses Buch neugierig.
Ein spannender Krimi und auch eine Liebeserklärung an die Landschaft und ihre Besonderheiten, das hat mir ausnehmend gut gefallen.

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Luise lässt sich nichts vormachen

Rezensionen von Pink Anemone:

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Herrlich, um darin zu schmökern und sich Inspiration zu holen, jedoch leider nichts für Kochanfänger

Tod eines Weinbauern von Evelyne Weissenbach

Serienjunkies, Computerfreaks und Super-Geeks aufgepasst! Das ist euer Kochbuch. Feiert noch einmal die dramatische Hochzeit des Königs mit Joffrey Baratheons Taubenpastete, gönnt euch einen Schluck von Omas Flaschen-Suppe, um eure Herz- und Magieleiste aufzufüllen, oder lasst euch von Schoko-Cupcakes à la Bertie Bott verzaubern.

Möge die Kochkunst mit euch sein!...(Klappentext)

❦❦❦❦❦

"Oft wollen die Leute wissen, was für ein Koch ich bin.
Ich antworte dann immer, dass ich mich eher als Spieler sehe,
der sich in der Küche kreativ austobt."
(S. 3)

Ich liebe jede Art von Kochbüchern - je ausgefallener und schräger, um so besser. Ebenso liebe ich zocken, bin ein wahrer Serienjunkie und lasse mich noch viel öfter von einem Buch in fremde Welten entführen. Ja, ich bin wohl so etwas was man heutzutage einen Nerd nennt.

Dieses Kochbuch vereint quasi gleich mehrere meiner Leidenschaften und es macht wirklich Spaß darin zu schmökern und natürlich auch daraus zu kochen.

Bevor man sich durch Rezepte wühlt, erhält man ein paar Facts bezüglich der Filme und Games, welche in diesem Buch eine Rolle spielen.
Danach kommen Küchen-Basics. Leider nur zwei und die wären "Gemüse karamellisieren" und Räuchern mit Heu". Ich persönlich fand ja nur das Heuräuchern interessant, wobei ich das sicher nie anwenden werde. Für absolute Küchenanfänger sind es jedoch eindeutig zu wenig Basics.

Dann kommen die Rezepte. Dabei wurden die Themen in Kinofilme, TV-Serien, Computerspiele, Comics & Animationsfilme und Snacks unterteilt. Bei den Rezepten hat sich Lecomte - Koch, Autor und Gamer - einiges einfallen lassen. Man reist mit den Rezepten zu Harry Potter nach Hogwarts und genießt Hähnchen mit Pilzen aus dem verbotenen Wald, taucht ins Matrix-Universum ein und muss sich für die blaue oder rote Pille, eingebettet in einen Muffin, entscheiden. Man bäckt mit Mr. Whites aus "Breaking Bad" Blue-Meth-Donuts, man erhält das Rezept von Links Großmutter für ihre Flaschen-Suppe (The Legend of Zelda), welche unsere Lebens- und Magieleiste auffüllt und man stellt seinen eigenen Pokéball her.

Für Abwechslung ist also gesorgt. Jedes Rezept enthält ein stimmungsvolles Bild und eine Info zum jeweiligen Film. Es steht hierbei zwar "Achtung Spoiler!", aber so richtig gespoilert wird man hier nicht. Also unbedingt lesen, da dies wirklich interessant und amüsant ist.

"Ich lade euch auf einen kleinen kulinarischen Trip ein.
Dabei werdet ihr sehen, dass Kochen geekig sein kann -
und dass geekige Gerichte toll schmecken und einfach zuzubereiten sind,
selbst für Noobs."
(S. 3)

Diesem Zitat kann ich nicht wirklich zustimmen, denn ein Koch-Noob sollte man wirklich nicht sein. Selbst ich hatte bei manchen Rezepten so meine Probleme. So werden z.B. spezielle Utensilien benötigt, welche bei den Zutaten nicht angegeben werden. Beim Pokèball benötigt man nämlich eine Kugelform. Aha - ja eh, aber was für eine genau?

Zudem setzt der Autor wohl voraus, dass manche Küchenhandgriffe logisch sind und hat diese daher gleich ganz unter den Tisch fallen lassen. Bei manchen Rezepten hätte ich mir mehr Bilder bezüglich der Arbeitsschritte gewünscht und für manche Geek-Rezepte müsste man ziemlich tief in die Geldbörse greifen, da die Zutaten ausgefallen, eher für gut Betuchte zu sein scheinen und daher in normalen Supermärkten nicht erhältlich sind, wie z.B. Rotbarbenfilet, Totentrompeten (eine Pilzart) oder Tintenfischtinte. Vereinzelt werden wiederum 08/15-Zutaten wie z.B. Mehl nicht angegeben, da davon ausgegangen wird, dass man das sowieso zur Hand hat.

Man kann natürlich alles entsprechend ersetzen, so habe ich anstatt der Totentrompeten andere Pilze genommen und anstatt Tintenfischtinte tut es schwarze Lebensmittelfarbe auch.
Lecomte scheint auch der Meinung zu sein, dass man im Besitz einer Großküche mit unzähligen Herdplatten und Töpfen ist. Also wenn ich mir die Küche von ein paar Nerd-Freunden ansehe, kann ich froh sein überhaupt zwei verschiedene Töpfe zu finden. Die Suche nach speziellen Küchenutensilien kann man hier sowieso gleich vergessen. Ich habe eine kleine aber wirklich gut ausgestattete Küche, trotzdem möchte ich nicht unbedingt 5-7 Töpfe herumstehen haben und gestresst in allen einmal kurz umrühren, würzen, schwenken, etc.

Es gibt aber auch genug einfache Rezepte, welche schnell von der Hand gehen und einen Film- oder Gamingabend zu etwas Besonderem machen.

Fazit:
Es hat wirklich Spaß gemacht darin zu schmökern und Rezepte daraus nachzukochen. Ich habe z.B. "Pochierte Hähnchenbrust 'Hogwarts'" und "Schattenwolf-Brot von Heiße Pastete" und mehr, nachgekocht/-gebacken. Dabei habe ich mich jedoch niemals 1:1 an das Rezept gehalten, sondern improvisiert, da entweder Zutaten nicht erhältlich waren, es mir nicht geschmeckt hätte (was eher an meinem persönlichen Geschmack und nicht am Rezept lag), oder es mir schlicht zu viel Arbeit gewesen wäre. So wurden aus dem "Schattenwolf-Brot" einfach mal "Wolfsbrote aus dem Schwarzen Königreich" und aus dem pochierten Huhn "Gebratenes Hogwarts-Huhn mit Pilzen und Gemüse aus dem verbotenen Wald".
Dieses Buch ist also durchaus inspirierend und regt die eigene Phantasie an. So habe ich nun ein neues Projekt für meinen Blog im Kopf und unsere TV- und Gaming-Abende werden in Zukunft auch alles andere als kulinarisch langweilig.
Für Kochanfänger ist es jedoch gänzlich ungeeignet. Für die wenigen sehr einfachen Rezepte, würde ich mir dieses Buch also nicht extra kaufen, sondern stattdessen Google befragen.

© Pink Anemone

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Luise lässt sich nichts vormachen

Rezensionen von Josef Lüthold:

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Die Reinkarnation wird leider in Abrede gestellt.

Tod eines Weinbauern von Evelyne Weissenbach

Der Autor ist überzeugt: Die personale Identität des Menschen (die Seele) überlebt den leiblichen Tod, die Auferstehung ist daher nicht eine Neuschöpfung, sondern die Verwandlung in eine neue Seinsweise. Die Möglichkeit und Wirklichkeit der Reinkarnation wird in diesem sonst sehr guten Buch leider in Abrede gestellt.

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Luise lässt sich nichts vormachen

Rezensionen von rewareni:

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Der Albtraum beginnt

Der verschenkte Albtraum von Jürgen Warmbold

Der Kunstlehrer Matthias Böse ist entsetzt, als ihm seine Frau Annika ein Buch schenkt mit dem Titel ,,BÖSES ENDE´´. Da er schon lange unter Angstzuständen leidet, ist dieses Buch der reinste Albtraum für ihn, noch dazu als er bemerkt, dass sich der Inhalt ständig wie von Geisterhand verändert.

Obwohl er es schon weggeworfen und verbrannt hat, liegt es am nächsten Tag wieder vor ihm. Da es um die Ehe zwischen den beiden nicht gut bestellt ist, verdächtigt er auch immer wieder seine Frau, die es vehemmt abstreitet, etwas damit zu tun zu haben. Der Inhalt wird für Matthias immer bedrohlicher und als die attraktive Reinigungskraft Maria auch noch auftaucht und sich ihm gegenüber seltsam verhält ist er sicher , dass gegen ihn eine Verschwörung läuft und er setzt alles daran, dass es mit ihm kein ,, BÖSES ENDE ´´ nimmt.

Der Autor, Jürgen Warmbold, hat mit dem Roman ,,Der verschenkte Albtraum´´ eine spannende und originelle Geschichte geschrieben. Der Gedanke, dass sich ein Buch jederzeit mit einem selbst als Protagonist sich ständig auf mysteriöse Art und Weise verändern kann, hat schon ein Gänsehautgefühl hervor gerufen. Man fiebert als Leser ständig mit, weil man ja ,,live´´ dabei ist und keine Ahnung hat, wie dieses Rätsel zu lösen ist. Die Protagonisten, nur drei Personen, schaffen es aber leider nicht, mich in ihren Bann zu ziehen. Dafür sind die Dialoge immer wieder etwas zu ,,einfach´´ gehalten, wo ihnen mehr Gefühlsregungen und Emotionen gut getan hätten.Auch waren manche Dialologe für mich zu ,,schwulstig´´ angehaucht ,, Der Schock hat mir geholfen meine Ängste zu verdrängen und mich zur Göttin der Lust zu wagen ´´.
Manche Szenen haben für mich nicht immer mit dem Inhalt und der Situation zusammen gepasst. Wenn eine lebensbedrohliche und unheimliche Gefahr droht, würde ich nicht mit einem Freund fröhlich essend und trinkend am Boden sitzen und mich unterhalten. Ich würde 3,5 Sterne vergeben, da Idee mit dem sich verändernden Buch mir gut gefallen hat und weil es einmal eine etwas andere Geschichte war, runde ich doch noch auf 4 Sterne auf.

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Der Albtraum beginnt

Rezensionen von Streiflicht:

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Ein Bayer im Elbsandsteingebirge

Tatort Kuhstall von Thea Lehmann

Dieses Buch hat mich nicht nur deswegen gereizt, weil es ein Krimi ist und Spannung verspricht, sondern auch, weil ein Bayer im Exil lebt und arbeitet. Das fand ich ganz persönlich einen spannenden Ansatz, auch weil ich selbst in der gleichen Situation bin. Ich mochte den Kommissar Leo Reisinger auch sofort.

Seine Kollegin Sandra Kruse hat mir ebenfalls gefallen und ist ein guter Gegenpart.
Der Kriminalfall ist interessant, aber leider hat mir das letzte Quäntchen Spannung und Tempo gefehlt. Ich hatte am Ende schon eine Ahnung, was passiert ist, dennoch war die Auflösung spannend. Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich habe es gerne gelesen. Interessant war neben den vielen Schilderungen der Gegend auch das Privatleben des Ermittlers. Leider kenne ich die Vorgängerromane nicht, sodass ich nicht weiß, wie der Verlauf seiner Lebensgeschichte war. Da das meiner Meinung doch ein wichtiger Teil war, wäre es vielleicht besser gewesen, zuerst die Vorgänger zu lesen. Für den Kriminalfall spielt das aber keine Rolle, der ist in sich abgeschlossen und kann auch so gelesen werden.
Der Titel ist herrlich, denn er ist provokant und spielt mit den örtlichen Gegebenheiten. Das hat mir gut gefallen, denn es passt auch zum Lokalkolorit das im Buch reichlich vorkommt. Es ist wie ein kleiner Urlaub im Elbsandsteingebirge.

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Ein Bayer im Elbsandsteingebirge

Rezensionen von Streiflicht:

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Würdiger Nachfolger

Bluthaus von Fölck Romy

Nachdem ich gehört hatte, dass es einen Nachfolger zu Totenweg geben würde, war ich sehr gespannt darauf. Totenweg war für mich eines der Highlights in diesem Lesejahr und daher habe ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit Frida und Bjarne gefreut. Und ich muss sagen, das Warten hat sich gelohnt! Auch Bluthaus hat mich völlig in seinen Bann gezogen und mich in die Elbmarschen mit ihren nebligen Wiesen, Apfelhöfen und weiten Landschaften entführt.

Auch dieses Mal gab es wieder ganz viel Lokalkolorit und Atmosphäre zu genießen, kombiniert mit einem spannenden Kriminalfall, der sich von der Vergangenheit bis in die Gegenwart erstreckt.
Sehr gut gefallen hat mir, dass in diesem Buch der Schwerpunkt gar nicht so sehr auf Frieda liegt, sondern auf Bjarne und Jo. Und dass ein Großteil der Handlung auch nicht auf den Apfelhöfen spielte. Daher waren sowohl die Figuren anders und doch vertraut, als auch die Szenerie.
Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, weil das Buch im Vergleich zum Vorgänger deutlich dünner ist, aber die Geschichte hat es so in sich, dass die Länge keine Rolle spielt. Auch wenn man sich wünscht, Romy Fölck würde viel mehr und schneller schreiben, sodass man öfter in den Genuss ihrer Lektüre käme! Schon heute hoffe ich auf einen dritten Band mit Frieda und ihren Freunden und bin voller Erwartung und Vorfreude darauf.

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Würdiger Nachfolger

Rezensionen von Lilli33:

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Ein perfides Verbrechen

Das Blut der Hirsche von Mons Kallentoft; Markus Lutteman

Inhalt:
Eigentlich wollten die Jugendlichen fröhlich Mittsommer feiern, doch dann sind sie plötzlich alle tot. Die Polizei findet auf einer kleinen Schäreninsel das Ergebnis eines regelrechten Massakers vor und kann sich keinen Reim darauf machen. Kurze Zeit später erwischt es drei weitere Jugendliche.

Alle haben einen neuartigen Stoff im Blut. Die Polizei muss unbedingt herausfinden, woher die Drogen stammen, bevor es weitere Tote gibt - ein Wettlauf mit der Zeit …

Meine Meinung:
Mons Kallentoft und Markus Lutteman haben wieder einen äußerst fesselnden Thriller verfasst, der einen von der ersten bis zur letzten Seite in Spannung versetzt und einfach nicht loslässt. Es ist zwar schon der 3. Band der Reihe um Zack Herry, man kann ihn aber gut ohne Vorkenntnisse lesen. Der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen. Lediglich die Rahmenhandlung wird immer weiter fortgeführt - das Wichtigste wird hier aber noch einmal am Rande erwähnt.

Für den Stockholmer Polizisten Zack Herry ist dieser Fall besonders brisant. Er, der gerade den Kampf gegen seine Drogensucht gewonnen hat, wird nun wieder mit Drogen konfrontiert. Schnell wird deutlich, dass man eine solche Sucht nicht einfach ad acta legen kann. Die Dämonen quälen einen weiter. Aber Zack setzt sich voll ein in den Ermittlungen und kann sogar seine Kontakte zur Szene nutzen.

Privat ist Zack auf dem aufsteigenden Ast. Mit Mera an seiner Seite geht es ihm gut. Sie gibt ihm Halt und Sicherheit. Aber warum fühlt er sich trotzdem zu der schönen Hebe hingezogen?

Sämtliche Charaktere sind hier sehr gut ausgearbeitet. Ich hatte von allen ein klares Bild. Es gefiel mir auch wirklich gut, dass alle Unikate sind. Jeder hat seine speziellen Macken und Probleme - das lässt sie sehr menschlich und authentisch wirken.

Fazit:
Ein sehr spannender und fesselnder Thriller, der uns in die Abgründe der menschlichen Seele schauen lässt.

Die Reihe:
1. Die Fährte des Wolfes
2. In den Fängen des Löwen
3. Das Blut der Hirsche
4. Der Schrei des Engels (voraussichtlicher Erscheinungstermin: April 2019)

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Ein perfides Verbrechen

Rezensionen von Caroline :

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Sydney, Ridge und viel gute Musik

Maybe Someday / Maybe Not von Colleen Hoover

An ihrem 22. Geburtstag steht Sydney bei strömenden Regen vor ihrer Wohnung und weiß nicht, wo sie hin soll. Da kommt ein rettender Engel, um sie ins Nachbarhaus zu bringen, dort ist ein Zimmer in der WG frei.

Ridge kennt sie schon von Weitem. Er hat regelmäßig auf seinem Balkon Gitarre gespielt und Sydney mochte es ihm dabei zuzuhören.

Sydney schreibt zu seinen Kompositionen wundervolle Texte.

So beginnt eine zarte Freundschaft, die mit jedem Tag intensiver wird. Es stehen aber große Widrigkeiten zwischen ihnen, die sich nicht so einfach überwinden lassen.

Wie hat es mir gefallen?

Die Inhaltsangabe gibt nicht besonders viel her, das ist aber bei Colleen Hoovers Büchern nicht ungewöhnlich. Jeder noch so kleine Hinweis würde die Spannung zerstören. Deshalb habe ich die Zusammenfassung recht kurz gehalten.

Die Story wartet mit einigen Überraschungen auf. Zumindest war es bei mir so.
Es besteht eine gewisse Ähnlich zum Buch „Love and Confess“. Steht dort die Kunst im Mittelpunkt, ist es in „Maybe Someday“ die Musik. Es gibt eine wundervolle Playlist, die man sich herunterladen kann. Lasst euch von den Melodien verzaubern. Lest die Texte nach.

Sowohl Sydney und Ridge waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Sydney widmet sich ihrem Studium, versucht einen Weg zu finden, der sich glücklich macht. Nun steht sie an einem Punkt in ihrem Leben, den sie so nicht erwartet hätte. Ihre Gefühle fahren Achterbahn. Ridge ist eine Figur, die mir lange in Erinnerung bleiben wird. Ungewöhnlich begabt, empathisch und loyal.
Wieder schreibt CoHo eine Geschichte, die für mich einzigartig ist. Sie greift sensible Themen an, beleuchtet sie von vielen verschiedenen Seiten, zeigt, dass es oft nicht einfach ist, die richtige Entscheidung zu treffen.
Nun ist mein SuB von Colleen Hoover Büchern auf 1 gesunken. Mir bleibt „nur“ mehr „Die Tausend Teile meines Herzens“.

www.mariessalondulivre.at

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Sydney, Ridge und viel gute Musik

Rezensionen von Caroline :

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Spannend, witzig, sexy - Urban Fantasy at its Best.

Hidden Legacy - Tanz des Feuers von Ilona Andrews

Die Stadt Houston kommt nach den Kämpfen endlich zur Regelmäßigkeit zurück. Auch Nevada arbeitet wieder an ihren kleinen Fällen. Die Familiendetektei wirft genug ab, um alle zu versorgen und ein wenig auf die Seite zu legen.

Eines Tages steht Cornelius, ein Mitglied eines nicht ganz so einflussreichen Hauses vor ihrer Tür.

Er braucht ihre Dienste, um die Mörder seiner Frau zu schnappen. Weder dessen Arbeitgeber noch die Polizei kümmern sich um die Ermittlungen. Nach einigem Zögern übernimmt Nevada den Fall und sticht damit in ein Wespennest mit dem sie so nicht rechnen konnte. Dabei trifft sie auch auf Mad Rogan wieder. Sie werden gezwungen zusammenzuarbeiten, denn sie haben es mit verwirrenden Ermittlungen zu tun, großer Macht und extremen Fähigkeiten.

Nur langsam klären sich die Verbindungen und bringen alle Beteiligten in Lebensgefahr.

Wie hat es mir gefallen?

Bereits der erste Teil der Reihe hat mich gefesselt und begeistert. Genauso ging es mir mit diesem Buch.

Die Geschichte schließt nahtlos an Band eins an. Ich empfehle also allen zukünftigen Leser/innen zuerst „Das Erbe der Magie“ zu lesen.

Neben Mad Rogan, Nevada und ihrer Familie treffen wir auf einige bekannte Figuren. Deshalb mag ich Reihen so sehr, weil die kleinen Insiderwitze ungemein viel für das Ambiente der Story beiträgt.

Die Beziehung zwischen Nevada und Rogan ist, wie es heute neumodisch heißt „kompliziert“. Sie versteht ihn, wie kein anderer. Für existieren keine Graustufen. Alles ist entweder Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse. Rogan dagegen erkennt in Nevada ihr wahres Potential. Ihr gegenüber hat er einen ungewöhnlichen Beschützerinstinkt. Somit geht das Chaos zwischen den beiden unerbittert und witzig weiter.

Die Story beginnt sofort sehr spannend und bleibt es bis zur letzten Seite. Es gibt Momente der absoluten Verzweiflung. Die Hochbegabten, die ihre Finger mit im Spiel haben, agieren ohne Skrupel. Die Hintermänner bleiben im Dunkeln und ziehen aus der Ferne die Strippen. Die Jagd nach Hinweisen erweist sich als sehr gefährlich und bringt selbst Rogan an seine Grenzen.

Die Autorin erschafft eine ganz eigene Welt, die von Magie durchzogen ist. Die Fähigkeiten der Hochbegabten sind so unterschiedlich und manchmal so erschreckend, dass mir die Luft weg blieb. Es gab keine Seite, die mich langweilte sondern das Gegenteil war der Fall. Ich konnte kaum mein eReader zur Seite legen.

Ein Pageturner und vor allem bin ich schon so gespannt, wie es weitergeht.

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