Kunden em pfehlungen
Rezensionen von BarbaraM:
Ein schöner Einführungs-Schatz!
Hildegards Schatzkiste von Hildegard von Bingen
„Hildegards Schatzkiste – Kräuterwissen, Rezepte und Heilsames für die Seele“ ist 2018 im Verlag Herder GmbH erschienen. Es umfasst 144 Seiten im Kleinformat.
Die Herausgeberin Maria Regina Kaiser hat in diesem Büchlein viel Wissenswertes über und von Hildegard von Bingen zusammengetragen.
Der Leser findet Informationen zu Hildegard von Bingens Leben und Wirken, aber auch ihre Einsichten zu Gott, Mensch und der Welt, über Männer und Frauen, Lebensführung und Wohlergehen, gesunde Ernährung, Ratschläge für Pädagogen, Politiker Manager und Eheleute, Rezepte für ein erfülltes Leben und Lieder und Lobpreis.
Fazit: Ein kleines, feines Büchlein, das ich gerne gelesen habe und sicherlich noch oft in den Händen halten und nachlesen werde, weil viele der Ansichten der Nonne auch heute noch Gültigkeit besitzen und über die es sich meiner Meinung nach lohnt, nachzudenken.
Es gibt einen kurzen Abriss über das Kräuterwissen, Rezepte und Lebensweisheiten der Hildegard von Bingen.
Gut gefallen hat mir, dass viele Texte im Original abgedruckt sind.
Meiner Meinung ist es auch prima als eine Kleinigkeit zum Verschenken für einen lieben Menschen geeignet, aber auch zum Selberlesen.
Rezensionen von zenzi:
wer war der andere?
Hildegards Schatzkiste von Hildegard von Bingen
Wie geschah wirklich der Mord? Wer konnte wann und doch unbemerkt ins Büro kommen und zur Tatzeit dort gewesen sein. Verdächtig sind ja viele, Motive sind reichlich vorhanden, aber die meisten Angehörigen, Mitarbeiter haben doch ein Alibi, dass sie die Firma vor dem Mord verlassen haben. Wer sind der Mann und die Frau, die immer wieder Pläne schmieden, den Geschäftsführer zuermorden?
Spannung bis zum Schluss, der meiner Meinung dann zu drastisch ausgefallen ist - so viele Tote wären nicht notwendig gewesen - deshalb ein Punkteabzug.
Interessant fand ich die Schilderungen der Ereignisse im Juli 2010, die große Party auf der Autobahn und dann die Tragödie auf der Loveparade in Duisburg. Diese wurden sehr gut in den Text eingegliedert und riefen doch einige Erinnerungen wach.
Rezensionen von heinoko:
Absolut empfehlenswert!
Neue Socken mit dem CraSyTrio stricken von Hildegard von Bingen
Vorangeschickt sei, dass auch die klassischen Nadelspiel-Fans unter den Sockenstrickerinnen dieses Büchlein gewinnbringend nutzen können. Wobei ich jedoch von ganzem Herzen dafür werben möchte, doch mal vom jahre- oder jahrzehntelang Gewohnten des 5-Nadel-Strickens abzuweichen und sich dem CraSyTrio zuzuwenden.
Nach einer kurzen Zeit des Umgewöhnens werden Sie die Nadeln nicht mehr missen mögen, das garantiere ich (und ich werde NICHT von der Firma addi für diesen Satz bezahlt)! Ich persönlich genieße diese geniale Erfindung, da ich als Locker-Strickerin immer wieder mit herausrutschenden Nadeln zu kämpfen hatte. Dieses Elend hat dank addi ein Ende. Und allen Neu-Socken-Strickerinnen lege ich ebenfalls die CraSyTrio-Nadeln sehr ans Herz, weil es keine verkrampften Finger und Nadel-Kuddelmuddel mehr gibt.
In dem vorliegenden Büchlein finden sich 15 sehr unterschiedliche Socken-Variationen, teils mit besonderen Strickmustern, teils mit mehrfarbigen Mustern, gut verständlich beschrieben. Schön und hilfreich finde ich, dass in der Mitte des Büchleins ein leicht heraustrennbarer Vorlagenbogen enthalten ist zur Veranschaulichung der in den Anleitungen angegebenen Muster. Natürlich fehlt auch nicht eine grundsätzliche Anleitung, wie mit dem addiCraSyTrio Socken gestrickt werden incl. Bumerangferse. Nicht zu vergessen der im Buch enthaltene Sockenkompass speziell für die CraSyTrio-Nadeln, und zwar sowohl 4-fädig als auch 6-fädig.
Einziger Kritikpunkt: Nicht korrekt finde ich, dass das auf dem Titel gezeigte Modell nicht im Büchlein enthalten ist.
Fazit: Das ideale Büchlein für alle, ob Neueinsteiger, ob Strick-Routiniers, die aufgeschlossen dafür sind, sich mit dieser genialen Nadel-Erfindung zu befassen und gleichzeitig gerne neue Musterideen ausprobieren wollen.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Ein Buch ohne Ecken und Kanten
The One Best Man von Piper Rayne
„The one best man“ ist der Auftaktband einer neuen E-Book Serie des Autorinnenduos Piper Rayne. Das Buch ist ursprünglich auf Englisch erschienen und seit Anfang November im Forever (Ulllstein) Verlag erschienen.
Worum geht es?
In diesem erotischen Liebesroman geht es um Victoria, die mit ihrer kleinen Tochter zu ihrer kranken Mutter nach Chicago gezogen ist.
Zu diesem Zeitpunkt war Victoria frisch geschieden von einem Anwalt, mit dem die Ehe ganz anders war, als sie sich das ursprünglich vorgestellt hat. Als sie ihre Tochter zur Schule bringt, trifft sie Reed,den äußert attraktiven Trauzeugen ihres Mannes, wieder und es beginnt zwischen Victoria und Reed zu knistern.
Meine Meinung zum Buch
Das Cover ist ein wahrer Blickfang, dadurch, dass das Gesicht nicht sichtbar ist, bleibt der Leserin viel Spielraum zum Interpretieren und Träumen. Sowohl Victoria wie auch Reed haben einiges an Geschichte und ganz unterschiedliche Lebenserfahrungen hinter sich, wodurch es klar ist, dass und warum es zwischen den beiden zu knistern beginnt. Hierbei möchte ich jedoch nicht ins Detail gehen, weil das das Lesevergnügen erheblich schmälern würde.
Was mir gut gefällt ist der lockere und bildhafte Schreibstil des Buches, der der Übersetzerin zu verdanken ist, denn ich war von Beginn weg mitten drin in der Handlung und konnte mir alle Personen und Orte sehr gut vorstellen, die Seiten sind beim Lesen nur so dahin geflogen.
Als negativ bewerte ich, dass sich sämtliche Probleme und Problemchen, die sich sowohl dem Paar wie auch den Einzelpersonen in den Weg gestellt haben, vollständig und ohne größeres Zutun lösen ließen. Auch, wenn es solche Glückspilze im wahren Leben geben mag, erscheint mir das bei den Lebensgeschichten von Victoria und Reed höchst unwahrscheinlich, dass sich sämtliche Schwierigkeiten so mir nichts, dir nichts in Wohlgefallen auflösen.
Dadurch ergibt sich für mich in Summe nur ein durchschnittliches Lesevergnügen, hätte ich mir doch mehr Ecken und Kanten in der Handlung gewünscht Da es bei der Reihe voraussichtlich so weitergehen wird, werde ich die Folgebände nicht lesen.
Fazit: Guter Schreibstil, zu wenig wahre Spannungselemente.
Rezensionen von Rebecca1493:
Eine hervorragende Buchreihe findet ihren Abschluss!
Always with you - Riley und Tess von Amy Baxter
Ein Farbklecks und ein Pärchen, das komplett in Schwarz-Weiß dargestellt wird – wie immer eher einfach gehalten, aber gleichzeitig ein wirkungsvoller Eyecatcher. Ich hätte nie gedacht, dass mir ein so grelles Grün als Farbe auf einem Cover gefallen könnte. Allerdings gefällt mir nicht nur die Farbe, sondern auch die abgebildeten Personen passen wie die Faust aufs Auge zur Beschreibung von Tess und Riley.
Ich fasse es gerade nicht, dass ich das letzte Mal eine Rezension zu einem Buch der Skinneedles-Reihe schreiben werde. Als ich kurz nach meinem Beitritt zur Lesejury zum ersten Mal die Inhaltsangabe zu Jake und Carries Geschichte überflogen habe, war ich eher unsicher, ob mir das Buch gefallen würde. Die Inhaltsangabe ließ eher auf eine 0815 Geschichte schließen. Umso mehr freue ich mich, dass ich der Reihe eine Chance gegeben habe, sonst hätte ich eine ganze Menge Menschen, allen voran die Autorin Amy Baxter, nie kennengelernt!
Amy hatte uns schon einige Monate lang mit kleinen Schnipseln aus der Geschichte angefüttert, die mich mal wieder sehnsüchtig auf einen weiteren, aber dieses Mal leider letzten Teil der Skinneedles-Reihe haben warten lassen. Zumindest grob hatte man sich dadurch einen Eindruck von Tess verschaffen können, Riley kannte man ja bereits durch Teil 3 und 4 der Reihe als bester Freund von Peg und Bekanntschaft von Joyce. Dass sich der Leadsänger und kleine Draufgänger allerdings als ein solcher Traummann herausstellen würde, hätte ich nicht unbedingt vermutet, aber Amy hat es bereits so oft geschafft mich zu verblüffen, also warum sollte es bei diesem letzten Band anders sein.
Natürlich waren auch alle anderen Crew-Mitglieder, die uns einige Nerven und Tränen gekostet haben, auch wieder mit von der Partie. Aber selbst, wenn jemand noch keine einzige Silbe der bisherigen Bücher gelesen hat, ist ein Einstieg in die Geschichte rund um Tess und Riley möglich. Allerdings bleibt der ein oder andere Spoiler zum Ende der vorherigen Teile der Reihe dabei nicht aus. Wer also gerne noch ohne Vorkenntnisse über Jake und Co. lesen möchte, würde ich empfehlen mit „Never before you“ zu beginnen! Immerhin kann man die einzelnen Bücher jetzt in einem Rutsch lesen.
Es ist wieder faszinierend, wie Tess und Riley genauso wie die Charaktere vor ihnen, ihrer Geschichte ihren Stempel aufgedrückt und sie zu etwas einzigartigem gemacht haben. Amy erfindet mit ihren Liebesromanen dieses Genre nicht neu, aber jede Erzählung hat ihren eigenen Charme. Oftmals hat man bei Reihen dieser Sparte das Gefühl, dass sich lediglich die Namen, der handelnden Personen ändern, der Inhalt aber derselbe bleibt. Tess und Riley gehen ihre Probleme aber ganz anders an als beispielsweise Jake und Carie oder Scott und Olivia und dafür liebe ich diese Reihe!
Und noch schöner war es, dass jedes Buch in den abschließenden Epilogen nochmals aufgegriffen und alle bisher offenen Fragen beantwortet werden. Ich habe versucht die Tränen zurückzuhalten, aber ich habe am Ende den Kampf verloren.
Vielen Dank Amy, dass du uns diese wundervollen und auf ihre Art liebenswerten Romanfiguren geschenkt hast! Ich freue mich auf die Projekte, die schon jetzt in deinem Kopf herumspuken und nur noch darauf warten zu Papier gebracht zu werden.
Fazit: Eine grandiose Buchreihe findet ihren Abschluss. Ich werde das Skinneedles vermissen.
Rezensionen von Rebecca1493:
Ein unheimlich berührendes Buch!
Always with you - Riley und Tess von Amy Baxter
Wer sich etwas in die Geschichte eingelesen hat, weiß, dass Alvie sehr häufig Labyrinthe zeichnet, um sich dadurch zu fokussieren und zur Ruhe zu kommen. Dementsprechend ist das Cover zur Geschichte sehr gut gewählt, allerdings nicht unbedingt der absolute Eyecatcher.
Durch eine Freundin, die mir das Buch als eines ihrer diesjährigen Jahreshighlights ans Herz gelegt hat, bin ich auf die Geschichte aufmerksam geworden.
Den Klappentext hatte ich mir zwar schon im Vorfeld einmal durchgelesen, allerdings nicht hundertprozentig überzeugen können. Ich bin wirklich froh, dass ich mich auf Alvie und Stanley eingelassen habe.
Beide leiden an bestimmten Erkrankungen, die es ihnen deutlich erschweren in der „normalen“ Welt Fuß zu fassen. Vor allem Alvie wird durch die kleinste Änderung in ihrem Tagesverlauf aus der Bahn geworfen. Da das ganze Buch aus ihrer Sicht erzählt, bekommt man einen sehr guten Einblick in ihr Seelenleben. Mir war vor dem Lesen der Geschichte überhaupt nicht bewusst, welche Hürden ein Mensch mit dieser Erkrankung zu meistern hat. Ironie, Sarkasmus, eine kleine Lüge zur richtigen Zeit, um sich ins rechte Licht zu rücken – all diese Dinge sind für Alvie nur unter enormer Anstrengung verständlich oder teilweise überhaupt nicht nachvollziehbar. Ihre Umwelt reagiert nur mit Unverständnis auf ihr abweichendes Verhalten und vor allem in ihrer Kindheit hat sie große Probleme mit ihren Mitschülern klar zu kommen. Dabei will sie nur geliebt werden auf ihre ganz eigene Art. Ich war immer wieder sehr schockiert, wie grausam Kinder sein können, allerdings musste ich selbst zu Schulzeiten erfahren, dass man lieber in der Masse untertaucht, als hervorzustechen.
Stanley ist ein unfassbar geduldiger und liebenswerter Mensch, der mich wahnsinnig beeindruckt hat. Er hat in seinem Leben so viele Rückschläge erlitten und versucht dennoch immer nur das Positive zu sehen. Für Alvie könnte es keine bessere Stütze geben.
Zu verfolgen wie die beiden sich immer mehr annähern, hat mir unglaublich gut gefallen. Es wirkt alles sehr realistisch auf mich. Man merkt, dass die Autorin weiß, wovon sie spricht und sich sehr gründlich mit der Krankheit auseinander gesetzt hat! Diverse Vorurteile, die man gegenüber Menschen mit dieser Erkrankung hat, werden genannt und gleichzeitig daraufhin gewiesen, dass sie dennoch wie jeder andere auch ein Recht haben sich auszudrücken, aber auf ihre ganz eigene Art und Weise.
Fazit: Ich kann eine ganz klare Leseempfehlung für diese unheimlich berührende Geschichte aussprechen! Ich hätte gern noch viele Seiten mehr über Alvie und Stanley gelesen!
Rezensionen von Rebecca1493:
Konnte nicht mehr aufhören zu lesen!
The Ivy Years - Solange wir schweigen von Sarina Bowen
Die Farbe der Blumen ist dieses Mal etwas dezenter, aber ich liebe das Türkis! Keine Ahnung, ob ich zu viel hineininterpretiere, aber vielleicht wurde diese Farbgebung vor allem deshalb gewählt, weil sich die Geschichte um zwei junge Männer dreht. Wer weiß.
Ich war wirklich sehr gespannt, ob mir der neueste Roman der „Ivy League“-Reihe von Sarina Bowen würde zusagen können.
Vor allem aufgrund der Tatsache, dass ich im Vorfeld noch nie eine Geschichte über ein gleichgeschlechtliches Pärchen gelesen hatte, war ich mir etwas unsicher, auch wenn ich keinerlei Probleme damit habe, dass Frauen Frauen oder Männer Männer lieben. Allerdings war ich auch sehr neugierig darauf, wie Sarina Bowen dieses nach wie vor heikle Thema darstellen würde.
Von der ersten Seite an leidet man mit den beiden Protagonisten Michael und John mit. Allerdings werden die beiden so häufig mit ihren Nachnamen angesprochen, dass man sie eigentlich im Buch nur unter den Namen Rikker und Graham kennenlernt. Manchmal musste ich kurz überlegen, wenn ihr eigentlicher Name genannt wurde. Der Roman wird aus der Sicht beider junger Männer erzählt. Die Perspektivenwechsel werden jeweils durch den Namen angekündigt, allerdings hatte ich den Eindruck, dass ein oder zwei Mal statt Graham Rikker die Geschichte erzählt, was mich doch etwas verwirrt hat.
Mir war natürlich bewusst, dass sich das Buch ausschließlich um das Thema Homosexualität und den Umgang damit drehen würde. Die beiden Protagonisten gehen mit damit sehr unterschiedlich um. Vor allem Graham tut sich schwer sich seine Gefühle einzugestehen, allerdings konnte ich sein Verhalten sehr gut nachvollziehen, denn vor allem in religiös geprägten Teilen von Amerika und noch dazu im Sportbusiness wird diese Art von Beziehung nicht besonders gern gesehen. Sein innerer Kampf wird meiner Meinung nach wahnsinnig gut beschrieben! Seine Angst aufzufliegen, war nahezu mit Händen zu greifen.
Mich hat es wirklich entsetzt, wie intolerant teilweise die Menschen, allen voran die Presse und die Eishockey-Mitspieler, auf Rikkers Homosexualität reagiert haben. Ich weiß natürlich, dass es sich hierbei um eine fiktive Geschichte handelt, allerdings erscheint es mir nicht weit hergeholt, dass in der heutigen Zeit auch in der Realität junge Menschen aufgrund ihrer sexuellen Vorlieben ausgegrenzt und beleidigt werden. Umso wichtiger ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass es keineswegs etwas Verwerfliches ist, jemand vom gleichen Geschlecht zu lieben! Dieses Buch bringt diese Message hervorragend rüber.
Einziges Manko war der Schreibstil bzw. die Übersetzung. Teilweise klangen die Worte etwas holprig und die Sätze etwas umständlich, aber im Ganzen hat dies meinen Lesefluss kaum beeinträchtigt.
Fazit: Bis auf kleine Abzüge für die zum Teil etwas holprige Übersetzung, konnte mich das Buch auf ganzer Linie überzeugen. Einmal angefangen, konnte ich kaum aufhören zu lesen!
Rezensionen von Bibliomarie:
Ein kleines Märchen
The Ivy Years - Solange wir schweigen von Sarina Bowen
Juli Mahlo ist eine Frau, die wie aus der Zeit gefallen scheint. Sie ist still, lebt zurückgezogen, lässt nur wenige Menschen in ihr Leben, das bestimmt wird von Ängsten und Phobien. Aber sie erkennt auch die Ängste und Einsamkeit im Leben anderer Leute und da sie sich selbst zurücknimmt, ist sie eine gute Zuhörerin und setzt alles daran, die Menschen von ihren dunklen Erinnerungen zu befreien.
Nur bei sich selbst versagt ihre Strategie.
„Juli verteilt das Glück und findet die Liebe“ ist ein modernes Märchen. Wie die gute Fee wirbelt Juli durch das Leben Anderer und sorgt für Glücksmomente. Sie ist durch ein Erbe finanziell unabhängig, muss keinem Brotberuf nachgehen und kann ihre Energie in ihre selbstgestellte Aufgabe stecken. Dass sich die Menschen oft nicht gleich helfen lassen wollen, ficht sie nicht an. Ihre Mission ist ihre Lebensaufgabe. Darüber vergisst sie allerdings fast ihr eigenes Leben, wenn da nicht doch irgendwann ein Prinz um die Ecke kommen würde.
Das alles wird sehr hübsch und gefällig erzählt. Zauberhaft, aber ein wenig wie mit Puderzucker überstäubt wirken die Aktionen. Aber so soll man die Geschichte genießen, leicht und süß wie ein Makrönchen passend zur Vorweihnachtszeit, die in diesem Roman auch eine Rolle spielt. Die Sprache ist leicht zu lesen, aber nie flach. Die Autorin kann mit Worten umgehen und das gefiel mir.
Natürlich darf ein Happy End nicht fehlen und wenn sie nicht gestorben sind……
Rezensionen von KimVi:
Spannender, temporeicher Thriller
The Ivy Years - Solange wir schweigen von Sarina Bowen
Ein gnadenloser Killer nutzt die Anonymität des Internets, um zwei Fotos einer jungen Frau zu posten. Auf dem ersten Bild ist sie völlig verängstigt und auf dem zweiten sieht man, dass ihr Hals durchtrennt wurde. Der Unbekannte nennt sich "I_Killer" und beobachtet stolz seine ständig wachsende Online-Fangemeinde.
Er fühlt sich dazu berufen, seine Fans schon bald mit den nächsten bösen Bildern zu unterhalten. DCI Dan Fenton wird mit den Ermittlungen betraut. Er schwört, dass er diesen Täter zur Strecke bringen wird, doch damit gerät der alleinerziehende Vater ins Visier des Killers....
Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, denn ohne langatmiges Vorgeplänkel, befindet man sich sofort mitten im Geschehen und beobachtet, wie der Killer seine ersten beiden Fotos inszeniert. Damit wird das Interesse an der Handlung von Anfang an geweckt. Der Autor verwendet unterschiedliche Perspektiven, in denen die verschiedenen Hauptcharaktere im Mittelpunkt stehen. Außerdem gibt es immer wieder Kapitel, in denen man quasi in den Kopf des Killers eintaucht und an seinen Gedanken teilhaben kann. Die Handlung ist in ziemlich kurze, häufig wechselnde, Kapitel unterteilt. Dadurch wird von Anfang an ein recht hohes Tempo erzeugt.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und sich deshalb ganz auf das perfide Spiel des Killers einlassen. Die bereits früh aufgebaute Spannung kann durchgehend gehalten werden. Man beobachtet das wahnsinnige Treiben des Killers und die Bemühungen, ihn zur Strecke zu bringen. Genau wie die Ermittler, tappt man lange Zeit im Dunkeln. Denn auch wenn sich die Hinweise verdichten, kann man nicht sicher sein, mit der eigenen Vermutung richtig zu liegen. Man ist hin- und hergerissen und weiß nicht, was man glauben soll und wem man eigentlich noch vertrauen kann. Es gelingt Max Manning dabei hervorragend, Fährten auszulegen, denen man nur allzu bereitwillig folgt. Das Finale hat es wirklich in sich, denn hier steigt die Spannung noch einmal steil nach oben.
Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und bei diesem Exemplar habe ich mich außerordentlich gut unterhalten. Das hohe Tempo und die durchgehende Spannung haben dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen mochte. Dabei wurde ich einige Male in die Irre geleitet und am Ende überrascht. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung für Thriller-Fans.







