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Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Ein tolles Sachbuch

Kinderwunsch und Lebensplan von Wilfried Feichtinger; Eva Stanzl

In den letzten Jahren nimmt die Anzahl der Kinder pro Familie immer weiter ab. Statistisch gesehen bekommen wir Österreicherinnen nur mehr 1,5 Kinder.

Warum ist das so?

Viele Paare verschieben ihren Kinderwunsch nach hinten. Zuerst will die Ausbildung beendet, das Leben genossen und/oder ein bestimmter, finanzieller Polster erreicht werden.

Oftmals geraten die Eltern in spe dadurch in eine Stresssituation, in der sich die gewünschte Schwangerschaft nicht einstellen will.
Vor allem Frauen hören die biologische Uhr laut ticken.
Dass die Fertilität bei Frauen schon ab 30 abnehmen kann, ist eine Laune der Natur, die sich leider nicht wirklich beeinflussen lässt. Die Qualität der Spermien nimmt ebenfalls ab, allerdings erst ein wenig später.
Aber, so glaubt ein Teil der Paare – es gibt ja die IVF-Methode, die ausgereift ist und ihnen Nachwuchs bis ins hohe Alter beschert. Oder doch nicht?

Dr. Wilfried Feichtinger, international renommierter Reproduktionsmediziner, und die österreichische Wissenschaftsjournalistin Eva Stanzl haben gemeinsam dieses Buch herausgegeben, in dem sie nun viele Aspekte des Kinderwunsches erläutern. Allerdings wird nicht verschwiegen, dass der künstlichen Befruchtung Grenzen gesetzt sind, und warum.

Meine Meinung:

Ein sehr einfühlsames und gut recherchiertes Sachbuch. Zu Beginn kommen Frauen und Männer zum Thema Kinderwunsch zu Wort. Einige der Interviewten haben schon Kinder andere (noch) nicht.
Sehr deutlich werden die Chancen und Risken der künstlichen Befruchtung aufgezeigt. Die gesetzlichen Grundlagen in Österreich und anderen Ländern werden genauso angesprochen wie ethische Fragen – Stichwort „Designerbabys“.

Fazit:

Die IVF kann kein Ersatz für eine rechtzeitige Familienplanung sein, aber Unterstützung für alle jene, die ihrer bedürfen. Gerne gebe ich für dieses aufschlussreiche Buch 5 Sterne.

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Ein tolles Sachbuch

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Eine beeindruckende Biografie

Kinderwunsch und Lebensplan von Wilfried Feichtinger; Eva Stanzl

Der Altabt des Zisterzienserstifts Heiligenkreuz, Gregor Ulrich Henckel Donnersmarck, erzählt die Geschichte seines ungewöhnlichen und bewegten Lebens.
1943 als Spross einer alten Adelsfamilie in Breslau geboren lernt er die Flucht aus Schlesien am eigenen Leib kennen. Sein Zweig, der weitverzweigten Familie war seinerzeit durch den Steinkohlebergbau und Industriebetriebe zu Wohlstand gekommen.

Der Zweite Weltkrieg lässt die Familie in Kärnten stranden, wo ein anderer Zweig der Verwandten seit längerem lebt.
Launig erzählt der Autor über seine nicht allzu glorreiche Schulkarriere, die zwei Jahre länger dauerte als üblich. Er studiert in Wien auf der „Welthandel“ Wirtschaft und geht, zum leichten Missfallen der Kärntner Verwandtschaft zu einer großen Spedition nach Deutschland und später nach Barcelona statt im Familienbetrieb mitzuarbeiten. Das wird nicht der einzige Bruch mit den Konventionen bleiben.
Mit 34 tritt er, für sein Umfeld völlig überraschend in das Zisterzienserstift Heiligenkreuz ein. Mit diesem unkonventionellen Schritt eröffnen sich für Gregor Ulrich Henckel Donnersmarck ein neuer Lebensabschnitt und völlig andere Perspektiven. Mit seinen Kenntnissen von Wirtschaft führt er das Stift aus der wirtschaftlichen Krise. Unter seiner Ägide verzeichnet das Kloster einen Zuwachs an Mönchen. Das Kloster wird durch ihre Gregorianischen Choräle („Chant!) weltberühmt.
Abt Gregor Ulrich Henckel Donnersmarck ist ein Brückenbauer zwischen der Welt im Kloster und der da draußen.

Meine Meinung:

Die ungewöhnliche und unkonventionelle Biografie entstaubt das Bild des „abgehobenen“ Klosterbruders und zeigt einen Abriss der österr. Zeitgeschichte aus seiner Sicht.

Die Familie Henckel Donnersmarck ist weithin bekannt. Oskar-Gewinner Florian Henckel Donnersmarck ist der Neffe des Altabtes und hat ein einfühlsames Vorwort zu diesem Buch geschrieben.

Der Schreibstil ist lebendig, humorvoll und durchaus packend.

Fazit:

Eine gelungene Biografie, der ich gerne 5 Sterne gebe.

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Ein tolles Sachbuch

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Tod eines Möchternkünstlers

Kinderwunsch und Lebensplan von Wilfried Feichtinger; Eva Stanzl

Dieser Krimi aus der Feder von Lore Macho ist ein weiterer rund um das fiktive niederösterreichische Dorf Klein Schiessling. An der Grenze Weinviertel zu Waldviertel gelegen, ist der beschauliche Ort bereits mehrmals Schauplatz von Verbrechen geworden, die unter der tatkräftigen Mithilfe mehrerer „Dorftratschen“ aufgeklärt werden.

Diesmal ist das Opfer ein selbsternannter „Jahrhundert-Künstler“, der ein ziemlicher Kotzbrocken ist. Damian Studd, der eigentlich Damian Birnstingl heißt, ist aus der (ebenfalls fiktiven) Nachbarortschaft Grasberg zugezogen und eckt mit seinem präpotenten Verhalten überall an. Wer also hat das beste Motiv, den Maler umzubringen? Seine Ex-Frau? Oder die Handwerker, denen er zwar Aufträge erteilt, die dann aber nie bezahlt werden, weil Studd chronisch pleite ist? Oder gar die Künstlerkollegen, die er in Zeitungsinterviews desavouiert?

Meine Meinung:

Dieser Krimi, der aus Sicht von Sandra Weber geschrieben ist, reicht diesmal nicht ganz an die anderen heran. Es dauert geraume Zeit, bis Studd ermordet wird.
Herrlich skurril sind die Dorfbewohner gezeichnet. Und überhaupt die Wahl der Namen. In dem Weinort heißen die Winzer unter anderem Sylvaner, Riesling(er) und Uhudler. Darüber muss ich regelmäßig herzlich lachen, gibt es doch Weinsorten dieser Namen.

Der Dorftratsch blüht wie eh und je. Auch die Pfarrersköchinnen von Klein Schiessling und Grasdorf tauschen gerne Neuigkeiten aus.

Der Schreibstil ist locker und flüssig (Weingegend!) und zeigt stellenweise ziemlich schwarzen Humor.

„Und was ist das, Hedwig? Ein Maurerdekolleté?“, will ich wissen.
„Du kennst den Ausdruck nicht, Sandra?“
„Nein! Noch nie gehört. Sag schon, Hedwig, was ist ein Maurerdekolleté?“
„Na, wenn einem beim Bücken der halbe Arsch aus der Hose rausschaut! Du weißt schon.“

Fazit:

Ein durchaus humorvoller Krimi, der ein paar kürzere Längen hat, daher diesmal nur 3 Sterne.

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Ein tolles Sachbuch

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Dämonen der Vergangenheit

Kinderwunsch und Lebensplan von Wilfried Feichtinger; Eva Stanzl

Wie wir es von Arvid Heubner gewöhnt sind, ist die feine Klinge in seinen Büchern fehl am Platz. Sein Protagonist, der Europol-Cop Tinus Geving, der immer dort eingesetzt wird, wo es besonders brenzlig ist, ist trotz aller Härte sich und seinen Gegnern gegenüber, ein sehr feinfühliger Mann.

Sehr beklemmend die Sequenzen aus der Franco-Diktatur, in der Andersdenkende, vor allem Sozialisten und Kommunisten, gnadenlos verfolgt wurden.

Die Kinder der Verfolgten, Gefolterten und häufig auch Ermordeten wurden in Waisenhäuser gesteckt. Dort unterzog das Regime die Kinder einer Umerziehung und raubte ihnen damit Namen und Herkunft.

Allerdings gibt es auch Kräfte, die Tinus hassen und allerlei Intrigen anzetteln, um ihn loszuwerden. Doch das ist eine andere Geschichte …

Fazit:

Ein Krimi, der weit in die Franco-Diktatur hineinreicht und die Verstrickung der Politik in Verbrechen schonungslos offenlegt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Ein tolles Sachbuch

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Reise in die Vergangenheit

Die Himmelsscheibe von Nebra von Harald Meller; Kai Michel

Vorliegendes Buch ist eines der vielen, die sich mit der Himmelsscheibe von Nebra beschäftigen.

Seit dem ersten Hype um die bronzezeitliche Darstellung ist nun einige Zeit vergangen. Zahlreiche Forscher haben das kostbare Relikt in der Hand gehalten und untersucht. Die beiden Autoren versuchen die vielen Ergebnisse, Theorien und Hypothesen ein wenig zu kanalisieren.

Die Umstände nach dem Auffinden des Artefakts und dem Verbringen in die Hände erfahrener Wissenschaftler ist von den Autoren für meinen Geschmack ein wenig zu reißerisch dargestellt. Anschließend werden die verschiedenen Untersuchungen und Theorien ein wenig sachlicher behandelt.

Stellenweise ufern die Autoren ein wenig aus und bewegen sich weit weg vom Fundort z. B. nach Aunjetiz (Tschechien), wo die Glockenbecherkultur und die Schnurkeramikkultur einander begegnet sind und mehr oder weniger friedlich miteinander existiert haben. Wie haben die Menschen damals gelebt, ihren Alltag bewerkstelligt?

Da die Himmelsscheibe aus einer schriftlosen Epoche in Europa stammt, wachsen und gedeihen allerlei Spekulationen. Doch was wäre die Archäologie ohne die manchmal als „spinnerte Ideen“ abgekanzelten Gedanken?

Einiges muss jedoch als spekulativ eingeordnet werden. Doch wer weiß, vielleicht wird das Rätsel um dieses Artefakt demnächst früher oder später gelöst.

Für alle jene, die gerne etwas über die Bronzezeit wissen wollen, ist dieses Buch dennoch ein Gewinn.

Fazit:

Vielleicht ist die Himmelsscheibe von Nebra nur der Aufhänger, um Interesse an der Bronzezeit zu wecken?

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Reise in die Vergangenheit

Rezensionen von manu63:

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Ruhestand

Mein Mann, der Rentner, und dieses Internet von Rosa Schmidt

Mein Mann, der Rentner und dieses Internet ist ein Buch der Autorin Rosa Schmidt. Sie beschreibt darin in Tagebuchform das Leben mit ihrem Mann in Ruhestand das ihr nicht so ganz behagt. Dann bekommen sie von Tochter Julia ein Tablet geschenkt und finden sich langsam in das Leben mit Internet und Co ein.

Die Autorin arbeitet dabei mit etlichen Klischees die ich ganz witzig finde. Der Schreibstil ist flüssig und die Tagebuchform interessant. Die Entwicklung von Günter und Rosa finde ich treffend dargestellt und in einigen Punkten konnte ich mich selber erkennen aus der Zeit in der ich die Welt des Internets entdeckte. Für heutige Nutzer von Tablet und Co mag es ungewöhnlich wirken das man sich mit diesen Dingen nicht auskennt, aber ich glaube es gibt noch eine nicht unerhebliche Zahl von gerade Älteren die sich noch nicht mit der Materie vertraut gemacht haben. Die einzelnen Charaktere im Buch finde ich vielfach liebenswert und sympathisch dargestellt. Für mich ein Buch das mir gute Laune gemacht hat und mir einige Stunden Lesevergnügen beschert hat.

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Ruhestand

Rezensionen von manu63:

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Gelungene Fortsetzung

Küsse am Wiener Kongress von Sophia Farago

Küsse am Wiener Kongress ist der vierte Teil der Lancroft Abbey Reihe der Autorin Sophia Farago. Dieses Mal stehen Bertram und Agatha im Mittelpunkt die beide den Herzog of Landmark nach Wien begleiten. Bertram als Adjutant und Agatha um als Gastgeberin zu fungieren und um sich um Lizzy , die dreizehnjährige Tochter des Herzogs zu kümmern.

Dabei hat Agatha noch einen weiteren Grund um nach Wien zu fahren, ihre verschwundene Schwester Cecilia soll sich dort aufhalten. Als der Herzog nach einiger Zeit aus praktischen Erwägungen um Agathas Hand anhält hat sie nur eine Bedingung und auch Bertram hat sich verliebt, in Hanni einem bildhübschen Mädchen aus angeblich gutem Haus.

Die Fortsetzung finde ich gut gelungen und der schnörkellose und gut lesbare Schreibstil haben viel zu meinem Lesevergnügen beigetragen. Die damalige Zeit mit ihren Anstandsregeln und auch Dünkel wird gut eingefangen und die Gedankengänge der Charaktere tragen zum guten Verständnis bei. Die Wortgefechte zwischen dem Herzog und Agatha sind erfrischend und witzig. Bertram als junger Mann der seinen Platz finden muss ist gut dargestellt und seine Entwicklung ist gut nachvollziehbar. Der Wiener Kongress und seine Beteiligten spielen zwar nur eine Nebenrolle, aber auch dort wurde mit Sorgfalt gearbeitet.

Die Geschichte der Familie wird gut fortgesetzt und ich freue mich schon auf weiter Geschichten rund um die Familie von Lancroft Abbey.

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Gelungene Fortsetzung

Rezensionen von manu63:

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Matthias in Not

Mein Leben mit Anna von IKEA – Junggesellenabschied (Humor) von Thomas Kowa

Junggesellenabschied lautet der Titel des dritten Bandes der Mein Leben mit Anna von IKEA Reihe des Autors Thomas Kowa. Wer die Vorbände kennt weiß, das ein Junggesellenabschied mit Matthias Käfer nur schief gehen kann und so wacht dieser auch am nächsten Morgen zwischen nackten Brüsten auf und weiß nicht mehr genau wie er zu den Stripperinnen ins Bett gekommen ist.

Auf launige Weise führt der Autor den Leser durch Matthias Junggesellenabschied und dieser taumelt wieder von einem Chaos ins nächste und kann mal wieder gar nichts dafür. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen weil ich wissen wollte ob Matthias seine Anna zum Schluss bekommt oder ob er als ewiger Junggeselle endet. Immer wieder kam mir der Gedanke, wer solche Freunde wie Matthias hat, braucht keine Feinde mehr obwohl sie alles nur lieb und nett meinen. Auch ALEXA spielt eine große Rolle und da ich ALEXA schon in Aktion erlebt habe finde ich es recht treffend was der Autor daraus für den Junggesellenabschied gemacht hat.

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Matthias in Not

Rezensionen von manu63:

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Mord an Bord?

Mein Leben mit Anna von IKEA – Junggesellenabschied (Humor) von Thomas Kowa

Mord mit Fischgeschmack ist der zehnte Teil der Darina Lisle Reihe der Autorin Janet Laurence. Eigentlich will sich Darina mit ihren Mann William auf einer Kreuzfahrt erholen, die sie kostenlos erhalten hat um den Koch bezüglich skandinavischer Küche zu beraten. Doch gleich zu Anfang wird ein Offizier vermisst der wohl über Bord gegangen ist.

Die Frage ist nur war es Selbstmord oder Mord?

Auf kurzweilige Art lässt die Autorin die Leser an Darinas zehnten Fall teilhaben, die verschiedenen Charaktere die auf dem Schiff zusammen kommen sind zum Teil tragisch und zum Teil skurril. Etlichen ist es zuzutrauen das sie aus dem Tod des Offiziers Vorteile erlangen und so nehmen die Ermittlungen ihren Gang.

In diesem Band gefallen mir Darina und William wieder mal sehr gut, das ist nicht in jedem Band so, ihr Verhältnis hat Höhen und Tiefen wie es in jeder Beziehung vorkommt. Der Schreibstil ist locker und man merkt der Geschichte kaum an das sie schon vor etlichen Jahren geschrieben wurde. Für misch eine spannende und fesselnde Krimigeschichte die mich gut unterhalten hat. Für das volle Lesevergnügen sollte man die Vorbände kennen, sie ist aber auch ganz gut so lesbar.

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Matthias in Not

Rezensionen von Petra Sch.:

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Eine Pferdegeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft

schleich® Horse Club(TM) - Rätsel um Princess von Thomas Kowa


Kurz zum Inhalt:
In Lakeside ist die Eröffnung des neuen Pferdesalons im Reitercafé geplant.
Doch Zicke Tori droht, alles platzen zu lassen, und außerdem hat ihre Friesenstute Princess furchtbare Schmerzen.
Können Hannah, Sarah, Lisa und Sofia, die vier Mädels vom Horse Club, Princess helfen und die Eröffnung des Pferdesalons retten?


Meine Meinung:
Der Schreibstil der Geschichte ist an die Zielgruppe - 8jährige Mädchen - angepasst und recht flüssig zu lesen.

Die Schriftgröße und die relativ kurzen Kapitel sind gut zum selber lesen.
Was leider den Lesefluss massiv unterbricht (weshalb ich als Mutter dann vorlesen musste), sind die vielen englischen Eigennamen.
Ist es wirklich notwendig, dass Schleich als deutsche Firma die Namen anglisieren muss? Anscheinend ist das gerade 'in', für meine Tochter war das jedoch der Grund, warum sie nicht mehr alleine weiterlesen wollte und ich vorlesen musste. Sogar 'Herr' und 'Frau' wurde als 'Mr' und 'Mrs' tituliert. Die Geschichte war wirklich schön, aber aufgrund dieser vielen Anglizismen müssen wir einen Stern abziehen. Zum Glück waren die Namen der vier Mädchen vom Horse Club auch auf Deutsch auszusprechen.
Schön wäre noch gewesen, wenn zu Beginn die vier Mädchen mit ihren jeweiligen Pferden genauer vorgestellt worden wären. "Rätsel um Princess" war nämlich unser erster Band des Horse Clubs, und mit einer kurzen Einführung hätten wir uns schneller bei den Mädchen und ihren Vierbeinern zurecht gefunden.

Viele detailreiche schwarz-weiß Illustrationen untermalen das Gelesene. Auf den Bildern gibt es immer viel zu entdecken.
Das Cover zeigt die wunderschöne Friesenstute Princess mit ihrer Reiterin Tori und Hannah vom Horse Club, die Princess helfen will.
Toll ist die Haptik - Princess kommt nämlich etwas erhaben "aus dem Cover heraus".


Fazit:
Schöne Geschichte für pferdebegeisterte Mädchen über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt. Leider wurden viele Eigennamen anglisiert, was das selber-Lesen erschwert.

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Eine Pferdegeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft