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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

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Zerbrochen

Das Erbe der Macht - Band 13: Onyxquader von Andreas Suchanek

Onyxquader lautet der Titel des dreizehnten Bandes der Das Erbe der Macht Reihe des Autors Andreas Suchanek und ist der Auftaktband zur zweiten Staffel. Jen versucht immer noch die Erinnerungen von Alex zurückzuholen und die Unsterblichen arbeiten daran den Onyxquader zu erhalten.

Einmal mehr gelingt es dem Autor der Geschichte unvorhersehbare Wendungen zu geben.

Der Einstieg in Band dreizehn erfolgt durch eine gute Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse und lässt den Leser danach sofort wieder mitten ins Geschehen fallen. Jen und ihre Pein Alex nicht helfen zu können wird greifbar dargestellt und auch die Überraschung, die der zerbrechende Quader freigibt lässt den Leser ahnen was geschehen könnte.

Moriarty muss sich einer mächtigen Prüfung stellen und erfährt mehr über sich selbst als ihm lieb ist.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Cliffhanger sind gut eingesetzt, so das ich als Leserin gespannt auf Band vierzehn bin. Wieder werden Fragen beantwortet und es ergeben sich neue Handlungsfäden. Für mich ein gelungener Einstieg in die zweite Staffel der Reihe.

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Zerbrochen

Rezensionen von jiskett:

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Eine schöne Liebesgeschichte voller Gefühle

Outback Dreams. So weit die Liebe reicht von Sasha Wasley

"Outback Dreams: So weit die Liebe reicht" erzählt eine Liebesgeschichte, die sich in einem entscheidenden Punkt von vielen anderen unterscheidet. Aus der Inhaltsangabe wird ersichtlich, dass die Protagonisten seit ihrer Kindheit beste Freunde sind - wer hier aber eine typische "aus Freunden werden Liebhaber"-Geschichte erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden.

Es knistert zwischen den Charakteren, sie verstehen sich wirklich gut und es ist offensichtlich, wie viel sie einander bedeuten, weshalb man sich vorstellen kann, dass sie ein gutes Paar abgeben würden... doch Willow reagiert abweisend, wenn diese Möglichkeit zur Sprache kommt, weil sie keine Beziehung mit Tom beginnen möchte. Das macht die Dynamik zwischen ihnen sehr interessant und komplex.

Ich mochte, wie facettenreich die Freundschaft der beiden dargestellt wurde; die Szenen, in denen man merkt, wie gut sie sich kennen und wie nahe sie sich stehen, waren sehr gelungen und bedeutsam - und die durchaus vorhandenen romantischen Momente wunderschön und emotional. Aufgrund der engen Verbindung zwischen ihnen hofft man als Leser natürlich, dass Willow erkennen wird, wie unglaublich glücklich sie sich machen und dass sie mehr als Freunde sein könnten, aber mir hat auch gefallen, dass die Dynamik nicht immer leicht war. Es gibt Missverständnisse, verletzte Gefühle und durchaus schmerzvolle Auseinandersetzungen, aber dadurch wurde das Buch realistischer und ich mochte, dass Wasley beide Sichtweisen verständlich gemacht hat. Man kann nachvollziehen, wieso Willow auf einer platonischen Beziehung beharrt, doch zugleich ist überzeugend dargestellt, wieso Tom sich Hoffnungen auf mehr macht.

Die Handlung selbst war interessant und ich mochte die Weiterentwicklung der Protagonisten, aber auch der große Fokus auf der Rinderfarm, die Willow leitet, war faszinierend. Ich kenne mich mit dem Thema überhaupt nicht aus, aber die Autorin hat die ganzen Prozesse, die nötig sind, um eine Farm zu betreiben und umzustrukturieren, plausibel und durchaus spannend dargestellt, sodass mich gar nicht gestört hat, dass dieser Aspekt oft im Vordergrund stand, vor allem, da im Zuge dieser Szenen die Charakterisierung der Figuren deutlich wurde. Die Liebesgeschichte leidet keineswegs darunter, dass Willows Entwicklung, das Überwinden der Vergangenheit und die Arbeit auf der Farm so ausgiebig behandelt werden - im Gegenteil wurde sie meiner Meinung nach durch all dies bereichert. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und deshalb bekommt es von mir 4 Sterne.

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Eine schöne Liebesgeschichte voller Gefühle

Rezensionen von Nepomurks:

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Alles drin, was man für einen anständigen Muskelkater braucht...

Die H.I.T.-Bibel von Lisa Purcell

Der Inhalt der „H.I.T. Bibel – 500 hochintensive Übungen für Ihr Power-Workout“ hält definitiv, was der Titel verspricht. Es werden hier viele, ja sogar sehr viele, zwar überwiegend bekannte Übungen in diversen Abwandlungen und Schwierigkeitsgraden, mit und ohne Hilfsmittel gezeigt – aber eigentlich gibt es fast immer gratis die Muskelkater-Garantie dazu, zumindest wenn man sich mal so richtig reinhängt.

. Deshalb trifft die Beschreibung „hochintensiv“ doch sehr gut das Niveau! Dennoch kann man die Übungen oftmals soweit abwandeln, dass auch geübte Einsteiger nicht zu kurz kommen dürften. Gut fand ich die übersichtliche Strukturierung, die anatomischen Erläuterungen und vielfältigen bebilderten und detailreichen Anleitungen im Buch. Es ist alles sehr gut verständlich dargestellt und erklärt, so dass man die Übungen (wenn man es denn körperlich schafft und die gewisse Fitness, etc. mitbringt) auch gut umsetzen und nachmachen kann. Für mich persönlich waren viele Einheiten trotzdem wesentlich zu schwer und ich musste mich eher im unteren Schwierigkeits-Level bewegen. Selbst wenn es sich um viele sehr unterschiedliche Einzel-Übungen handelt, kann man sich sehr gut eigenständig Trainingseinheiten aus dem Buch zusammenstellen. Die Bilder sind wirklich sehr aussagekräftig und die jeweiligen Texte ausführlich genug. Ich finde das Buch ist wegen seiner Vielfältigkeit inhaltlich sehr gut gelungen und ich würde es deshalb absolut weiterempfehlen! Von daher 5 Sterne.

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Alles drin, was man für einen anständigen Muskelkater braucht...

Rezensionen von manu63:

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In Eis erstarrt

Winterkalt von Catherine Shepherd

Winterkalt ist ein Thriller der Autorin Catherine Shepherd und ist der dritte Band rund um die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz. Dieses Mal geht es um Frauen welche zu Eisskulpturen verarbeitet werden und diese werden dann kunstvoll an markanten Plätzen aufgestellt. Kriminalkommissar Florian Kessler und sein Team liefern sich ein Wettlauf mit dem Mörder der immer neue Skulpturen aufstellt.

In gekonnt guter Manier entwirft die Autorin eine Geschichte die verschiedene Verdächtige mit schlüssigen Handlungen serviert um dann letztendlich überraschend zu enden. Der Schreibstil ist gut lesbar und die einzelnen Fäden der Handlung werden gut zusammen geführt. Die Charaktere der Geschichte werden immer komplexer und neu hinzu kommende Protagonisten gut in die Geschichte integriert.

Für mich eine lesenswerte Reihe mit immer wieder fesselnder Handlung und Figuren die nicht künstlich sondern nah am Leben wirken.

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In Eis erstarrt

Rezensionen von Nepomurks:

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Absolut topp!!!

Stretching von Bob Anderson

Klein, aber fein! Bob Anderson‘s „Stretching – Das kleine 1x1 des Dehnens“ ist wirklich mal ein handliches & einfach strukturiertes, dafür aber sehr brauchbares und vielseitiges Taschenbuch zum Thema „Stretching“! Es verzichtet auf Fotografien und kommt mit schlichten grafischen Darstellungen aus, die aber alles Notwendige (falsch / richtig, Ausrichtung, etc.

) umfassen. Es werden immer die jeweiligen Dehnungsbereiche am Körper angezeigt, anatomische Kurztipps und insgesamt sehr gut verständliche Anleitungen für die Dehnübungen gegeben. Die Kapitel sind dabei sehr übersichtlich strukturiert und es wird in der Kürze wirklich jeder denk- wie dehnbare Körperbereich bedacht. Es gibt Anleitungen zu vorbereitenden Aufwärmeinheiten, die eigentlichen Dehnübungen sortiert nach Körperregionen, aber auch Möglichkeiten für‘s Stretching, die sich leicht in den ganz normalen Alltag einbauen lassen (z.B. im Büro oder sogar vor dem Schlafengehen, etc.). Ich finde das Buch wirklich topp und es ist für mich momentan ein ständiger Begleiter. Wie man sieht: Es muss nicht immer großformatig, farbig und auf Hochglanz poliert sein - es geht auch handlich und kompakt! Absolut empfehlenswert, deshalb 5 Sterne!

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Absolut topp!!!

Rezensionen von Nepomurks:

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Topp!

Feldenkrais,Audio-CD von Günther Bisges

Auf der Feldenkrais-CD „Beweglich sein in Hüfte, Knie und Bein“ von Günther Bisges finden sich viele leichte, also meist sehr einfach umzusetzende Übungen, die dazu beitragen sollen, falsche Bewegungsmuster in den genannten Körperbereichen zu erkennen, Gelenke zu entspannen und muskulär zu stärken.

Ich fand den Sprecher dabei sehr gut verständlich. Die Anleitungen sind nachvollziehbar und wirklich nicht schwer in der Umsetzung, heißt relativ schlicht im Ablauf. Die Einheiten werden ziemlich ruhig und meiner Meinung nach so langsam wie nur möglich erklärt. Die Kapitel sind relativ kurzweilig und man kann sich im Grunde auch einzelne Themenbereich heraussuchen. Der Sprecher hält es dabei recht locker mit seinen Beiträgen und stellt auch schon mal witzige Fragen zwischendurch, weshalb das Ganze gleich weniger streng oder langweilig wird.. Mir gefiel die Mischung der Übungen ganz gut und auch das Gesamtpaket kann ich nur empfehlen. Ich würde sagen, dass es sich bei mir positiv auswirkt und ich bin mit der CD absolut zufrieden. Deshalb 5 Sterne.

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Topp!

Rezensionen von Nepomurks:

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Sehr informativ und detailreich - insgesamt ein tolles Buch!

Handgebunden - Alben, Leporellos und Bücher selber machen von London Centre for Book Arts

Wer seine Hefte, Notiz- oder Faltbücher gerne selber herstellen würde, ist mit „Handgebunden – Alben, Leporellos und Bücher selber machen“ wohl gut bedient. Es werden für verschiedenste Buch- und Heftformate sehr detaillierte Anleitungen gegeben, angefangen mit den grundlegendsten Basics, den notwendigen Utensilien und allen weiteren Vorgehensweisen.

Alles ist in Text und genauen Einzel-Schritt-Fotografien erläutert, so dass die Herstellung jeglichen Buches oder Heftes, die hier aufgeführt sind, gelingen dürfte. Das Buch stammt im Original vom „London Centre for Book Arts“ (in Deutschland ist es bei DVA erschienen) und man merkt dem Buch außen wie auch innen die Liebe zum Detail an. Es macht optisch etwas her und gibt sich auch mit den genauen Fotografien innen sehr ansehnlich und gut strukturiert.
Für den Anfang habe ich mich an einer „Broschure“ mit einer Drei-Stich-Fadenknotenheftung versucht und es hat eigentlich ziemlich gut geklappt. Das Buch gibt gleich zu Beginn Infos zu allen nur denkbaren Hilfsmitteln (z.B. zum Zuschneiden, Kleben, Klemmen, etc.), die zur Herstellung des eigenen Heftes oder Buchs benötigt werden und zeigt im Anschluss daran verschiedenste Techniken in Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit diversen Stichtechniken, Blockheftungen oder auch Festeinbänden. Das einzige Manko mag sein, dass man für die Eigenproduktion von Büchern und Heften wirklich einige spezielle Materialien wie u.a. Papierklammern, Leimpinsel, Hämmerchen, Papierbohrer, Winkel oder auch rund gebogene Heftnadeln benötigt, die man allerdings mittlerweile auch bei den bekannten großen Versandhäusern günstig im Set bestellen kann.
Ich fand alle Anleitungen durchgängig gut verständlich und obwohl die Buchbinderei ein wenig Handgeschick und die schwierigeren Exemplare sicherlich auch ein wenig Erfahrung in Punkto Handhabung benötigen, kann man mit „Handgebunden“ zu einem echt guten Ergebnis kommen. Ich würde das Buch deshalb auch absolut weiterempfehlen!

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Sehr informativ und detailreich - insgesamt ein tolles Buch!

Rezensionen von dorli:

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Gut Greifenau - Abendglanz

Gut Greifenau - Abendglanz von Hanna Caspian

In ihrer Familiensaga „Gut Greifenau - Abendglanz“ nimmt Hanna Caspian den Leser mit auf eine Reise in die 1910er Jahre nach Hinterpommern und erzählt die Geschichte der fiktiven Grafenfamilie von Auwitz-Aarhayn. Dieser erste Band der Greifenau-Trilogie spielt in den Monaten vor dem Ersten Weltkrieg und macht den Leser mit den zahlreichen Bewohnern des Gutshofes sowie deren Ansichten und Beziehungen zueinander bekannt.

Hanna Caspian zeichnet ein authentisches Bild der damaligen Zeit – neben den alltäglichen Abläufen auf dem Gut werden auch die politische Situation in Europa und besonders die damaligen gesellschaftlichen Gepflogenheiten und Zwänge anschaulich geschildert, so dass man sich alles bestens vorstellen kann und von der vorherrschenden Atmosphäre schnell eingefangen wird.

Das gesamte Geschehen ist lebhaft und besticht durch einen abwechslungsreichen, vielschichtigen Handlungsaufbau. Häufige Perspektivwechsel machen es möglich, dass man die Vorgänge auf dem Gut aus unterschiedlichen Blickwinkeln beobachten und damit sehr intensiv am Leben von Herrschaft und Bediensteten teilhaben kann. Die vielen großen und kleinen Handlungsfäden wurden von Hanna Caspian sorgsam miteinander verknüpft, so dass ganz leicht ist, die Übersicht über diese beeindruckende Vielfalt zu behalten.

Die Akteure werden allesamt interessant und facettenreich dargestellt. Jeder Einzelne hat seine Eigenarten und Macken, agiert lebhaft und wirkt in seinem Tun überzeugend. Obwohl die Grafenkinder Konstantin und Katharina und ihr Ausbruch aus Standesdenken, Traditionen und althergebrachten Abläufen im Mittelpunkt der Handlung stehen, hat auch jede(!) andere Figur eine eigene Geschichte. Selbst kleine Nebenfiguren rücken mit ihren Erlebnissen, Problemen, Sorgen und Geheimniskrämereien immer wieder in den Fokus. Der Alltag auf dem gräflichen Landgut ist gespickt mit unvorhergesehenen Ereignissen, Auseinandersetzungen, Heimlichkeiten und Bosheiten – man kann ganz wunderbar mit den Akteuren mitfiebern, mit ihnen leben, lieben, leiden und streiten und sich herrlich über das Verhalten des einen oder anderen aufregen.

„Gut Greifenau - Abendglanz“ hat mir sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht, die Greifenauer kennenzulernen und sie auf dieser ersten Etappe der Trilogie zu begleiten. Ich bin schon gespannt, was das Schicksal für alle Beteiligten bereithält und freue mich auf ihr Miteinander und Gegeneinander in den folgenden Bänden.

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Gut Greifenau - Abendglanz

Rezensionen von Nepomurks:

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Informativ, aber der Schreibstil gefiel mir persönlich leider überhaupt nicht...

Das Verstummen der Natur von Volker Angres; Claus-Peter Hutter

Volker Angres und Claus-Peter Hutter haben mit „Das Verstummen der Natur“ sicherlich ein durchaus interessantes wie auch informatives Buch herausgebracht, für meinen Geschmack war es aber im Gesamtrückblick zu belehrend und hatte auch inhaltlich einen viel zu großen „biblischen“ Bezug. Beim Lesen der ersten Kapitel dachte ich noch, die Bibel-Zitate passen metaphorisch perfekt zu den Ausführungen der Autoren – bis ich dann merkte, dass die Herren es wohl doch ein wenig ernster mit dem Bezug meinten, als zunächst vermutet.

. Auch fand ich den Schreibstil nicht immer sehr gelungen, klingt er doch manches mal allzu mahnend oder gar autoritär. Ich für meinen Teil lasse mich zwar gerne über Missstände und Möglichkeiten des Änderns aufklären und war auch über einige der aufgeführten Fakten erschüttert, aber hier hat man sich meines Erachtens stellenweise ein wenig im Ton vergriffen. Thematisch gliedert sich das Buch in die Kapitel „Basisfakten“, „Vernichtungsfaktoren“, „Typologie der Lebensräume“, „Rettungsversuche“, „das große Versagen der Politik“, „Ausblick“, „Blick über die Grenzen“ und zweifachem Epilog sowie einem abschließendem Anhang mit Tipps zu Adressen, Literatur, etc.. Alle Inhalte sind von Anfang bis Ende gut verständlich beschrieben und erläutert. Faktisch lässt sich auch durchaus einiges aus den Kapiteln herausholen. Trotzdem haben mich die eingangs von mir genannten Punkte im Verlauf zu sehr gestört, weshalb ich das Buch auch leider nur eingeschränkt weiterempfehlen würde.

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Informativ, aber der Schreibstil gefiel mir persönlich leider überhaupt nicht...

Rezensionen von Caroline :

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Ein Roman gegen das Vergessen

Abschied in Prag von Richman Alyson


Prag in den 1930igern:

Lenka lebt ein sorgenfreies Leben mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester. Sie strebt ein Studium an der Kunstakademie an. Ihr Talent und ihr Wille bringen sie an ihr Ziel und dort lernt sie Veruska kennen. Bei einem ihrer zahlreichen Besuchen trifft sie auch Josef Veruskas Bruder.

Für sie ist es Liebe auf den ersten Blick, aber sie ist sich seiner Reaktion überhaupt nicht sicher.
Zu dieser bedeutenden Frage kommen noch die großen Probleme, die der Einmarsch der Deutschen Truppen, mit sich bringen. Jeden Tag werden neue Verbote erlassen. Es treten Gesetze in Kraft, die die Freiheit der tschechischen Juden immer mehr einschränken.
In diesen verstörenden Tagen leben Lenka und Josef ihre Liebe. Als Josef die Ausweglosigkeit ihres Schicksals erkennt, macht er Lenka einen Heiratsantrag, den sie gerne annimmt, um eine Woche nach der Hochzeit von ihrem Mann getrennt zu werden.
Erst knappe sechs Jahrzehnte später treffen sie sich wieder, obwohl jeder angenommen hat, der andere wäre während des Zweiten Weltkriegs gestorben.

Wie hat es mir gefallen?

Dieses Buch war auf meiner Wunschliste zu meinem Geburtstag und meine liebe Freundin Lisa überraschte mich mit einem Buchpaket, in dem auch „Abschied aus Prag“ zu finden war.

Die dunkelste Zeit in der Geschichte Deutschlands und Österreich begleiten unzählig herzzerreißende Stories, die den Opfern Namen und Gesichter geben. Da es immer weniger Zeitzeugen gibt, sind diese Bücher so unglaublich wichtig. Auch wenn die Geschichte nicht zu 100 % wahr ist, sind die Grundlagen historisch untermauert.
So auch die Liebesgeschichte von Lenka und Josef. Eine wundervolle Liebe entstand, wurde durch das Eheversprechen besiegelt und eine Woche später mussten sie sich trennen.
Das Schicksal der beiden könnte nicht unterschiedlicher sein. Josef kann über den großen Teich nach New York fliehen. Lenka jedoch wird mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert. Ihr Leben, das von schleichend immer schlechter wurde, hat mir wieder vor Augen geführt, wie grausam Menschen sind. Ein normales Leben, mit Kunst, Kultur, Familie, Geborgenheit und Freiheit wurde zu einem täglichen Kampf gegen Hunger, Durst, Insektenbefall und dem allgegenwärtigen Tod.
Dass die Überlebenden der Shoa wieder ins „normale“ Leben gefunden haben, bewundere ich und stehe sprachlos vor solchen Erinnerungen an Elend, Trauer und Leid. Wie konnten sie geistig fit bleiben, obwohl ihre Erlebnisse sie bis in ihre Träume folgten?

Die Autorin beschreibt aus wechselnder Sichtweise als Erzählerin die Geschehnisse. Mit viel Feingefühl lässt sie den Leser an Lenkas und Josefs Leben teilnehmen. Es gelingt ihr die Beschreibungen in den KZs nicht zu sehr ins Zentrum zu rücken. Sie geht davon aus, dass der Leser schon einiges von dieser Zeit weiß.
Ich habe mich anschließend noch mit Theresienstadt beschäftigt. Die „Kunstszene“ lebte hier im Verborgenen und brachte unglaubliche Leistungen zu Tage. Egal ob Theaterstücke für Kinder, Opern und Vernissagen in dem Lager gab es heimlichen Widerstand, der niemals gebrochen werden konnte. Er forderte viele Tote, aber von dort existieren heute noch Zeichnungen vom Alltag. Kinderzeichnungen, die sowohl von Hoffnung und Träumen zeugen als auch erschreckend traurige Einblicke in verwundete Kinderseelen.

Dieses Buch ist ein weiterer wichtiger Roman, der gegen das Vergessen arbeitet.

www.mariessalondulivre.at

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Ein Roman gegen das Vergessen