Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gudrun7:
liebevoller Blick hinter die Kulissen, den ich gerne gewagt habe auch wenn der Schreibstil nicht ganz flüssig zu lesen war
Good Morning, Mr. President! von Beck Dorey-Stein
Zuerst hat mich das Cover eher etwas abgeschreckt, weil es doch sehr schrill und raumgreifend ist. Aber, nachdem ich dann die Beschreibung gelesen habe, war mir klar, dass das in diesem Zusammenhang vollkommen stimmig ist. Die Bilder, die die Autorin in den vorderen und auch hinteren Klappeninnenseiten eingefügt hat, sind ebenfalls sehr passend und machen richtig Lust auf das Buch.
Während ich gelesen habe, habe ich immer wieder diese Fotos angeguckt, weil sie das Geschriebene zusätzlich untermalt haben.
An den Schreibstil musste ich mich etwas gewöhnen. Habe dieses Buch zwar gerne gelesen, weil es authentisch sowie offen und ehrlich wirkt. Außerdem waren die Vorgänge interessant geschildert und so konnte ich einen oftmals amüsanten Blick hinter die Kulissen werfen. Allerdings habe ich den Schreibstil des Öfteren als eher sprunghaft empfunden und deshalb war ein flüssiges Lesen nicht immer gegeben.
Die Charaktere werden detailreich und liebevoll geschildert und man kann sich gut vorstellen, wie die Situationen mit den Mitwirkenden tatsächlich abgelaufen sind.
Mein Fazit: liebevoller Blick hinter die Kulissen, den ich gerne gewagt habe auch wenn der Schreibstil nicht ganz flüssig zu lesen war
Rezensionen von Gudrun7:
meine hohen Erwartungen wurden weitaus übertroffen
Als das Leben vor uns lag von Santos Care
Das Cover hat mich von vornherein angesprochen, denn es wird durch die hervorragend umgesetzte Farbgebung und die Abbildungen auf frühere Zeiten hingewiesen. Das hat mich dann gleich auf den ersten Blick neugierig gemacht. Das Cover trifft den Zeitgeist voll und ganz.
Die Beschreibung des Buches hat es mir dann gänzlich angetan, denn dass dahinter gute Ideen und detailreicher Tiefgang stecken, habe ich geahnt.
Schon von der ersten Seite an war mir klar, dass meine Erwartungen erfüllt werden. Das liegt daran, dass ich von Anfang an mitten im Geschehen war und die Autorin es wunderbar beherrscht, die Szenerien authentisch und nachvollziehbar zu erzählen.
Je mehr ich ins Buch eintauchen konnte, desto begeisterter war ich davon und innerhalb weniger Abschnitte war mir klar, dass meine ohnehin schon hohen Erwartungen bei weitem übertroffen wurden.
Die unterschiedlichsten Szenerien, die die vielfältigsten Konstellationen aufzeigen, wurden so lebhaft und intensiv geschildert, dass ich mich mittendrin und nicht nur dabei gefühlt habe.
Außerdem ist es Care Santos auch gelungen, die Charaktere "zum Leben zu erwecken", denn die jeweilige Stimmung der unterschiedlichen Frauen, wurde mit jeweils angepasstem Schreibstil fantastisch dargestellt.
Der Tiefgang, der das komplette Buch begleitet, lädt zum Innehalten und Nachdenken ein. Dabei vergisst sie aber nicht, zusätzlich Spannung aufzubauen. Auch wenn man das ein oder andere erahnen kann, ist das hier keinesfalls störend, denn die ganzen Schauplätze, die sehr detailreich ausgemalt sind, schaffen immense Atmosphäre.
Das Buch ist komplett in sich abgerundet und lässt dennoch Spielraum für eigene Fantasien und Interpretationen. Dies finde ich wunderbar gelöst und somit sind die Idee und die Umsetzung einwandfrei gelungen.
Mein Fazit: meine hohen Erwartungen wurden weitaus übertroffen
Rezensionen von yellowdog:
Sehnsucht nach Kanada
Als das Leben vor uns lag von Santos Care
Aus den Briefen ihrer gerade verstorbenen Großmutter erfährt die Protagonistin Christine, und mit ihr der Leser, von einer großen Liebe, die sich nicht erfüllt hat. Pflichtbewusstsein verhinderte sie und Elisabeth und Wilhelm blieben letztlich getrennt.
Die Frage der Gegenwart ist, ob sich das Schicksal wiederholen wird.
Christine ist gelernte Bankangestellte, obwohl ihre Leidenschaft eigentlich die Poesie und das Schreiben sind. Doch das Beispiel ihrer unsteten Mutter, lässt sie zurückhalten, was in in ihr steckt.
Christine möchte ihren Verlobten Stefan heiraten, aber es gibt auch die Freiheit Kanadas und Wilhelms Enkel Robert, der ihre Leidenschaft fürs Schreiben und die Kunst teilt.
Die Briefe werden sehr wichtig für Christine. Je mehr man von den Briefen liest umso intensiver wird die Geschichte der Vergangenheit und Christine lässt sich von ihnen leiten. Es ist schön zu lesen, wie sie dadurch ihre Unsicherheit verliert, selbstbestimmter wird und in einer einsamen Hütte im Yukon ganz zu sich selbst findet.
Der Roman leidet an der Vorhersehbarkeit, aber der Prozess, zu sich selbst zu finden ist interessant genug. Reizvoll auch der Schauplatz Kanada mit Montreal, dem Yukon und Vancouver. Wer Kanada liebt, bekommt Sehnsucht danach.
Joanna Martin hat einen ganz angenehmen Roman geschrieben.
Rezensionen von heinoko:
Wohlig, witzig, wunderbar
Weihnachten wird wunderbar von Lucie Castel
Hinter dem weihnachtlich geschmückten Cover, Schneeflocken inklusive, steckt zwar in der Tat ein Buch, das seine Handlung rund um die Festtage ausbreitet, aber es ist kein Weihnachtsbuch im klassischen Sinn. Es ist, um es kurz zu sagen, ein zauberhaftes Buch, das es verdient, mit Kuscheldecke, Zimtsternen und einem mit orientalischen Kräutern versetzten Tee auf dem Sofa gemütlich gelesen zu werden.
Und wenn der Tee bereits kalt geworden ist und die Zimtsterne aufgegessen sind, bleibt nach Lektüre der Geschichte ein wunderbar gemütlich-wohlig-warmes Gefühl zurück, irgendwie in der Tat weihnachtlich…
Zum Inhalt: Als die beiden Schwestern Scarlett und Mélanie die Weihnachtstage bei ihrer verwitweten Mutter in der Bretagne verbringen wollen, legt ein Schneesturm den Flugverkehr lahm und die beiden sitzen im Flughafen von Heathrow fest. Über Stunden. Und weil bei Scarlett stets alles schiefgeht, was schiefgehen kann, landet sie aus Versehen in der Herrentoilette und trifft dort auf einen englischen Gentleman, dessen distinguierte und ironische Art Scarlett sowohl herausfordert als auch verunsichert. Als schließlich klar wird, dass an diesem Tag kein Flugzeug mehr starten wird, lädt William, besagter Gentleman und Kunsthändler, die beiden Schwestern höflich dazu ein, vorerst in seinem Haus in Kensington zu bleiben. Dass dort unerwarteter Weise plötzlich auch noch Williams gesamte englische Familie vor der Tür steht, mit all ihren Schrullen und Verrücktheiten, schafft ein Chaos an Gefühlsverwirrungen und ungeahnten Überraschungen, wie sie turbulenter gar nicht sein könnten.
Die Autorin erzählt diese lebendige Geschichte über verrückt-liebenswerte Menschen gekonnt mit ganz leichter Hand. Für mich standen absolut im Vordergrund die brillanten Dialoge, spritzig und mit geistreichem Witz versehen. Sie geben der Geschichte die richtige Würze, damit sie nie ins Kitschige abgleitet. Aber auch eine leise Melancholie hat zwischen den Zeilen Platz. Sie ist besonders geeignet, „Fäden zwischen die Seelen zu knüpfen“. Natürlich ist das Geschehen vorhersehbar, aber bis es zum erhofften Finale kommt, hat der Leser viel Vergnügen mit all den so schwungvoll und frisch erzählten Fettnäpfchen, Missverständnissen und Komplikationen, mit den mit englischer Vornehmheit gepaarten Verrücktheiten, mit all dem Wortwitz, aber auch mit den leiseren Passagen. Ich kann mir kein besseres Weihnachtsbuch vorstellen!
Rezensionen von Petra Sch.:
Schönes Erstlesebuch für kleine Katzenfans mit tollem Lerneffekt
Weihnachten wird wunderbar von Lucie Castel
Kurz zum Inhalt:
Während des Gottesdienst regt sich plötzlich etwas unter dem Altartuch: vier kleine Kätzchen kommen darunter hervor, welche die Katze Mimi dort zur Welt gebracht hat, die Ben, dem Sohn des Pfarrers, gehört.
Da sich Marie immer schon eine Katze gewünscht hat, möchte sie nun natürlich gerne eines der Baby-Kätzchen adoptieren, doch ihre Eltern sind dagegen.
Kann sie sie überzeugen, wenn sie ihnen zeigt, wie sehr sie sich gemeinsam mit ihren Freunden Ben, Mia und Florian um Mimi und die Kätzchen kümmert?
Meine Meinung:
"Ein Kätzchen sorgt für Wirbel" gehört zur Reihe " Lies mit mir!", in welcher auf jeder Doppelseite ein kurzer Text in einer größeren Schrift abgebildet ist, um das Buch gemeinsam mit einem Leseanfänger lesen zu können. Aufgrund der kindgerechten Sprache, der kurzen und leicht verständlichen Sätze kann die Geschichte auch von einem geübteren Leser komplett gelesen werden.
Das Buch hat einen tollen Lerneffekt rund um die Katze. Es ist spielerisch in der Geschichte verpackt, wie eine Katze ihre Jungen großzieht, dass es viel Verantwortung und auch Arbeit bedeutet, eine Katze bei sich aufzunehmen, und dass der Unterhalt und Tierarztbesuche natürlich auch Geld kosten.
Zu Beginn des Buches gibt es eine Lesehilfe, in der schwierigere Wörter extra angeführt sind mit einer Aussprachenhilfe. Am Ende sind Begriffserklärungen zum Thema Kirche.
Marie geht in die evangelische Kirche, aber das war für meine katholische Tochter kein Problem. Nur, warum der Pfarrer eine Frau und einen Sohn hat, musste ich ihr erklären.
Sehr schön und realistisch ist auch dargestellt, wie Maries Eltern sich erst langsam mit dem Gedanken an ein eigenes Haustier anfreunden müssen und das Kätzchen auch erst mal kennenlernen wollen; immerhin kann so eine Katze ganz schön alt werden.
Der Zusammenhalt der vier Kinder und das Verantwortungsbewusstsein ist sehr toll dargestellt, sie kümmern sind sehr aufopfernd anfangs nur um Mimi, und später auch um die kleinen Kätzchen.
Auch die Namenssuche war sehr spannend und mit der Religion verbunden: die Kinder finden abgewandelte Formen der Namen der vier Evangelisten.
Und als dann ein Kätzchen verschwindet, ist die Aufregung natürlich groß...
Die Illustrationen sind wunderschön, es ist liebevoll und detailgetreu gemalt. Auf fast jeder Seite gibt es eine bunte Illustration, die zum Gelesenen passt.
Durch das Cover mit Marie und den süßen Katzenbabies und dem interessanten Titel wird man richtig neugierig auf das Buch!
Fazit:
Wunderschöne Geschichte über Marie, die so gerne eine Katze als Haustier hätte; mit tollem Lerneffekt rund um die Themen Katze und Kirche. Perfekt sowohl für Leseanfänger-gemeinsam mit den Eltern, als auch für geübtere Leser. Eindeutige Leseempfehlung!!
Rezensionen von LEXI:
Niemand liebt meine Geschöpfe mehr als ich
Die Stimme des Schöpfers von Titus Müller
„Schenkst du mir ein Herz, das deinem ähnelt… wenigstens ein wenig?“
Titus Müller präsentiert in diesem Buch eine Nacherzählung einzelner Begebenheiten aus dem Alten Testament. Seine mitreißenden Ausführungen machen Bibelgeschichte lebendig und erlebbar, sie versetzen den Leser weit zurück in die Vergangenheit.
Der Autor hat hierfür insgesamt neunundzwanzig Geschichten ausgewählt, die im Anhang des Buches unter Angabe der entsprechenden Bibelstellen angeführt werden. Dies erleichtert es dem Leser, nach einer bestimmten Erzählung das Original in der Bibel rasch zu finden und nachzulesen.
Die verschiedenen Ereignisse werden in einem einnehmenden und zum Teil sehr bildhaften Schreibstil wiedergegeben, wobei der Autor auch auf das Umfeld und das Leben der Menschen damals eingeht. Die Auswahl der Geschichten ist vielfältig. Titus Müller thematisiert beispielsweise die Erschaffung der Welt, den Sündenfall, den Brudermord von Kain, die Geschichte des ehemaligen Königssohnes Mose, den Auszug aus Ägypten, Noah und die Sintflut, die Geschichte von Abram und Sarai, den nächtlichen Kampf Jakobs mit einem Fremden, der unmenschliche Kräfte besitzt, Geschichten über König David, die Propheten Elia und Elisa, Jona im Bauch des Fisches, und viele andere.
Besonders faszinierend fand ich, dass der Autor verschiedene Aspekte näher beleuchtet und darauf hinweist. So erzählt er von der Geburt des ersten Kindes auf Erden und das Staunen von Adam und Eva über dieses kleine Wesen, das im Gegensatz zu ihnen beiden im Körper einer Frau heranwuchs, eine Nabelschnur besitzt, und noch nicht einmal alleine gehen kann. Er weist beispielsweise auch darauf hin, dass die ehemals großen, sanften tierischen Begleiter nach dem Sündenfall plötzlich wild und angriffslustig wurden und es zwischen ihnen und den Menschen keinen friedlichen Umgang mehr gab. Die Tatsache, dass Titus Müller viele Gefühlsregungen und Dialoge in seine Geschichten einbaut, verschafften ihm die Möglichkeit, seine Leser noch stärker emotional einzubeziehen und ihnen das Geschehen nahezubringen. Er verdeutlicht auf eindrucksvolle Art und Weise, wie die Menschen von Beginn an dazu neigten, von Gott abzufallen, zu sündigen, und bei ihrer Suche nach Reue und Umkehr immer wieder Vergebung erfahren dürfen.
Die einzelnen Kapitel sind zwar relativ kurzgehalten, aber dennoch sehr aussagekräftig. Die optische Aufmachung hat mir gut gefallen. Ein großes Bild eines brennenden Dornbusches in einer dunklen Nacht kennzeichnet den Beginn eines jeden Kapitels. Gedanken oder Dialoge mit Gott werden in kursiver Schrift dargestellt. Ich hätte es darüber hinaus noch praktisch gefunden, die Querverweise auf die entsprechenden Bibelstellen direkt bei jedem Kapitel anzuführen, anstatt sie alle gemeinsam im Anhang des Buches aufzulisten. Ein lichterloh brennender Dornbusch in warmen Farben auf dunklem Hintergrund dominiert das Coverfoto und zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich.
Fazit: Geschichten aus dem Alten Testament nachzuerzählen ist eine grandiose Idee, dessen Umsetzung dem Autor Titus Müller in „Die Stimme des Schöpfers“ hervorragend gelungen ist. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann es jedem ans Herz legen, der Bibelgeschichte auf eine etwas andere Art und Weise erleben möchte.
Rezensionen von LEXI:
Lebt miteinander in Liebe
Im Dunkel scheint dein Licht von Andi Weiss
„Ja, ich bin geliebt, egal, was war.“
„Mögen wir in jedem Mitmenschen das Angesicht unseres Schöpfers erkennen – nicht nur zu Weihnachten, sondern auch an jedem anderen Tag.“
Der vielseitige Künstler Andi Weiss ist mir nicht nur durch seine berührenden und tiefgründigen Lieder ans Herz gewachsen, sondern auch durch seine Werke als Autor.
In diesem Buch präsentiert er eine Sammlung wahrer Geschichten, die sich einem ganz bestimmten Thema widmen: Weihnachten, dem Fest der bedingungslosen Liebe Gottes.
Die insgesamt neunundzwanzig Berichte über kleine und große Weihnachtswunder, die Licht in die dunklen Momente des Lebens brachten, stellen eine wunderschöne Einstimmung auf die bevorstehende Weihnachtszeit dar. Andi Weiss erteilt vielen verschiedenen Menschen das Wort und sie berichten über ungewöhnliche Orte und etwas andere Arten, den Heiligen Abend zu verbringen. Man erfährt von Einsamen und Obdachlosen, die mit Herzlichkeit und Wärme aufgenommen werden, von Menschen mit einer dunklen, schmerzhaften Vergangenheit, die von Gott berührt wurden und erfahren durften, dass sie um ihrer Selbst willen geliebt sind. Dieses bezaubernde Büchlein enthält sogar eine Liebesgeschichte, die am Heiligen Abend des Jahres 1972 begann und bis zum heutigen Tag andauert. Es erzählt von hoch gehaltenen Traditionen, die eine bittersüße Erinnerung an vergangene Weihnachtsfeste darstellen und von liebevoll in tagelanger Arbeit angefertigten Geschenken, die Kinderaugen zum Strahlen bringen. Geschichten von Versöhnung nach Jahren des Schweigens, der Erfüllung eines Herzenswunsches, der für einen anderen Menschen nur sehr wenig an Zeit und Einsatz kostet, und einem behinderten Kind, das seine Mitmenschen durch dankbare zärtliche Gesten und wahre Weihnachtsfreude in den Augen reich beschenkt.
Die kursiv gedruckte Weihnachtsgeschichte eines unbekannten Autors mit dem Titel „Zwiegespräch an der Krippe“ hat mich sehr tief berührt. Mein Favorit unter diesen bewegenden Geschichten war jedoch jene, die diesem Buch auch zu seinem Titel verhalf: „Im Dunkel scheint dein Licht“. Diese Erzählung schenkt tiefe Einsichten und zeigt auf, wie Vergebung und das Weitergeben von Gottes Liebe in unserem Alltag gelebt werden kann. Doch auch der Konsumwahn, der Kaufrausch und die Schnäppchenjagd zu Weihnachten werden beleuchtet, und ein Vagabund auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit hält Christen, die in Traditionen und Riten erstarrt sind, einen Spiegel vor. „Was setzen wir im täglichen Leben von dem, was Jesus uns aufträgt zu tun, um? Wir haben jeden Tag die Chance, neu zu beginnen und am Reich Gottes bereits jetzt hier auf Erden mitzubauen.“
Fazit: „Im Dunkel scheint dein Licht“ bietet eine kleine Vielfalt gesammelter wahrer Weihnachtsgeschichten. Es handelt sich um ein tiefsinniges und herzergreifendes Buch, vielleicht sogar als eine Art „Adventkalender“ zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest zu lesen - jeden Tag eine Geschichte, über die man nachdenken, die man verinnerlichen und vielleicht sogar im eigenen Alltag „leben“ kann.
Für mich stellte auch diese Neuerscheinung von Andi Weiss wieder eine richtige Bereicherung dar, die ich sehr gerne weiterempfehle.
Rezensionen von josef.luethold@bluewin.ch:
Gute Einführung in die Neuoffenbarung
Im Dunkel scheint dein Licht von Andi Weiss
Dieses Buch ist eine gute Einführung in die Neuoffenbarung von Jakob Lorber. Das Lorber-Werk als ganzes kann aber keine Unfehlbarkeit beanspruchen, weil in seinen Aussagen auch echte Widersprüche vorkommen. Trotzdem kann diese Neuoffenbarung dem christlichen Glauben eine grosse Hilfe sein.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von josef.luethold@bluewin.chRezensionen von BarbaraM:
Ein außergewöhnliches, wunderschönes und absolut lesenswertes Bilderbuch!
Wer das Christkind beschützte von Andi Weiss
„Wer das Christkind beschützte“ von Annette Lange ist 2018 im Coppenrath-Verlag erschienen und umfasst 40 Seiten.
Die kleine Spinne macht sich ganz unbedarft gemeinsam mit Josef und Maria auf die Reise nach Bethlehem und das zwischen den Ohren des Esels. Dort spinnt sie nämlich gerade ihr Netz.
Sie ist so sehr mit dem Wirken ihrer Spinnfäden beschäftigt, die leider immer wieder zerstört werden, dass sie das Wunder der Heiligen Nacht zunächst überhaupt nicht bemerkt. Aber schon bald kann sie ganz in Ruhe ein wunderbares Netz spinnen, das gleichzeitig einen schützenden Effekt für die Heilige Familie hat.
Der Schreibstil von Annette Lange ist kindgerecht, einfach und flüssig zu lesen. Die schönen detailgetreuen und farblich einheitlichen Bilder von Ute Simon untermalen und ergänzen die Geschichte um die kleine Spinne ganz wunderbar.
Die Spinnfäden sind im Buch sogar mit einem Glitzereffekt versehen und haben meine Kinder sofort zum Nachspuren mit dem Finger angeregt. Als das wunderbare Spinnennetz vor der Höhle im Buch erschienen ist, haben wir einfach nur gestaunt und dann waren viele "Ohhhhs" zu hören.
Dieses Buch werden wir sicherlich noch ganz oft in die Hand nehmen.
Von meinen Kindern und mir gibt es eine absolute Lese- und Kaufempfehlung. Das Buch ist zum Vorlesen sicherlich für Kinder ab 3 Jahren geeignet und zum Selberlesen ab 6 Jahren.
Rezensionen von yellowdog:
Die Entwicklung einer populistischen Partei
Inside AfD von Franziska Schreiber
Franziska Schreiber schafft es zu erläutern, wie jemand sich für die AfD engagieren konnte. Das sektenhafte dieser populistischen Partei vermittelt sie nachvollziehbar.
Entscheidend dafür, dass das Buch funktioniert ist, dass sie von sich selbst erzählt. Wie sie, 1990 im Osten geboren und ganz normal aufgewachsen, von einer Partei (der FDP) enttäuscht wurde und sich einer anderen zuwandte.
Der AfD von Bernd Lucke 2013. Einerseits war sie fehlgeleitet, andererseits war die AFD in ihrer Anfangszeit zwar auch schon populistisch, aber noch nicht so ausländerfeindlich und extrem wie heutzutage.
Franziska Schreiber war insbesondere von der Parteivorsitzenden Frauke Petry fasziniert.
Sie wurde zur Vorsitzenden der sächsischen Jungen Alternativen (JA) und steigerte sich imemr mehr rein. Tatsächlich war sie schon sehr verblendet, beteiligte sich an den Montagsmärschen, Geert Wilders war für sie ein Held, Le Pen eine tolle Frau.
Erst nach Frauke Petrys Absetzung verlässt sie die Partei als entschiedene Gegnerin.
Man erfährt viele Details, die interessant sind, z.B. über die Pegida-Nähe der Partei, Höcke, Kubitschek, Weidel, Storch, Gauland und deren Weltbild. Vieles erreicht einen durch Schreibers Emotionen, die sie jeweils schildert.
Wie sehr dieses Buch die AfD trifft, zeigt sich daran, dass sie versuchen, Passagen oder das ganze Buch verbieten zu lassen. Die Autorin wird außerdem massiv angefeindet, eine beliebte Methode der AfD-Anhänger, die längst jeden Anstand verloren haben.
Es dürfte interessant sein, zu verfolgen, was Franziska Schreiber künftig machen wird und ob noch weitere Bücher von ihr folgen.








