Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bibliomarie:
Perfekt geröstet
Mit diesem Buch habe ich den Protagonisten Dr.Dr.Dr. Adalbert Bietigheim kennengelernt, es gibt schon einige Vorgängerbände, aber man braucht sie keinesfalls um einen Einstieg in die Geschichte zu bekommen.
Bietigheim ist ein sehr von sich selbst eingenommener Kulinaristik Experte, sein übersteigertes Selbstbewusstsein macht ihn zu einem unangenehmen Zeitgenossen, was er selbst allerdings ganz anders sieht.
Zusammen mit seinem verfressenen Foxterrier Benno von Saber reist er nach Triest. Seine Jugendliebe Giulia hat ihn gerufen, ihr Mann, ein berühmter Barista, ist verschwunden und sie hofft nun auf Adalberts überragende kriminalistische Fähigkeiten um ihn zu finden. Doch zuerst findet er eine Leiche, aber er kann Giulia trösten, es ist zwar ebenfalls ein berühmter Barista, aber nicht der geliebte Gatte.
Triest, das Rilke Schloss Duino und natürlich der Kaffee, der in Triest ganz besonders zelebriert wird, spielen in ein große Rolle in diesem eher humorvollen Krimi. Die Figur des Bietigheim ist derart überzeichnet und mit vielerlei Spleens und Marotten ausgestattet, dass es mich öfters zum lauten Lachen reizte. Doch manchmal ist weniger mehr! So hat sich dieses Element nach gut einem Drittel doch ziemlich abgenutzt und begann mich zu langweilen. Bei der Stange gehalten mich das Thema Kaffee, das ungemein kenntnisreich in Szene gesetzt wird. Natürlich ist Bietigheim auch auf diesem Gebiet einer Könner und Kenner und lässt den Leser nur zu gern an seinem Wissen teilhaben. Das gefiel mir und macht Lust auf eine „perfekte Crema“. Der Kriminalfall plätscherte eher so dahin, als Bietigheims Freund Pit auftaucht um dem Professor unter die Arme zu greifen – Bietigheim der Kopf, Pit die Hand – so meint es Adalbert zumindest, kommt noch ein wenig Action ins Spiel.
Ach, und dann gab es noch tolle Rezepte rund um Kaffee am Ende des Buches. Die gefielen mir ganz ausgezeichnet.
Rezensionen von niknak:
Die Legende von Izara
Izara 2: Stille Wasser von Julia Dippel
Inhalt:
(Klappentext)
Die gesamte unsterbliche Welt weiß nun von Izara, und während ihr Vater im Kerker der Phalanx schmort, wird Ari von der Liga vorgeladen. Dort muss sie sich nicht nur dem hohen Rat stellen, sondern auch Lucians Familie …
Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Teil der Reihe.
Man muss den ersten Teil gelesen haben, um der Handlung folgen zu können, da die Bücher aufeinander aufbauen. Mit diesem Buch ist die Reihe abgeschlossen, aber es gäbe noch genug offene Fragen für einen weiteren Teil.
Ich hatte am Anfang Probleme wieder ins Buch bzw. in die Geschichte zu finden. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, das erste Buch erneut zu lesen. Nachdem ich mir wieder alles in Erinnerung geholt hatte, war es für mich kein Problem mehr der Handlung zu folgen. Das zweite Buch schließt nahezu nahtlos ans erste an. Es sind zwischen den Büchern knapp zwei Wochen vergangen. Unbekannte Begriffe, die man bereits aus Teil eins kennt, werden hier nicht mehr erklärt.
Die meisten Charaktere aus Band 1 konnte man in diesem Buch wieder treffen und manchmal auch besser kennen lernen. Luciens Familie kommt in diesem Buch etwas häufiger vor. Elias, Lucians Bruder, spielt eine wichtige Rolle. Mel(isande) spielte in Band 1 eine wichtige Rolle, kam in diesem Buch jedoch nur einmal kurz vor. Der Rat tritt in diesem Band endlich in Erscheinung, auch wenn ich gedacht hätte, dass die Ratsmitglieder öfter vorkommen werden.
Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass man mehr über die Charakter erfährt. Wenn ich daran denke, dass die Autorin knapp 1000 Seiten über Ari, Lucian und Co. schrieb, blieben die Charaktere sehr, sehr flach und oberflächlich. Im Nachhinein betrachtet erfährt man eigentlich nur, wie sie aussehen, ein paar Charakterzüge und manchmal einen kleinen Einblick in eine Geschichte ihrer Vergangenheit. Schade.
Die Beziehung von Ari und Lucian entwickelt sich stetig weiter. Sie haben ihre Höhen und vor allem auch ihre Tiefen, die sie meistens zusammen meistern. Mir gibt es in diesem Buch zu viel Drama um ihre Beziehung. Manche Tiefen in ihrer Beziehung wirken sehr künstlich und waren eigentlich unnötig.
Die Handlung hat sehr viele actiongeladene Szenen. Diese sind sehr gut und detailreich beschrieben. Man hatte meistens das Gefühl mitten dabei zu sein.
Mit dem Ende der Geschichte kann ich mich absolut nicht anfreunden. Ich hätte mir einen anderen Abschluss der Reihe gewünscht. Mehr kann ich nicht dazu sagen, um nicht zu spoilern.
Meiner Meinung nach blieben viel zu viele Fragen offen, wenn man bedenkt, dass die Reihe hiernach abgeschlossen ist. Ich bin gespannt, ob die Autorin plant die Fragen noch zu beantworten, in welcher Art und Weise auch immer, oder nicht.
Mein Fazit:
Ich bin mit hohen Erwartungen in dieses Buch gestartet, die nur zum Teil erfüllt wurden. Man hätte noch einiges mehr aus der Geschichte rausholen können.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Der ehemalige beste Freund vom Ex-Mann
The One Best Man von Piper Rayne
Inhalt:
(Klappentext)
Der perfekte Mann ist ein charmanter sexy Anwalt, der genau weiß, wie er eine Frau verführt? – Pff. Ich war da. Hatte einen. Habe hinterher sein T-Shirt verbrannt.
Nach meiner Scheidung habe ich nicht allen Männern abgeschworen, nur denen, die wie mein Ex sind. Ganz oben auf der Liste? Anwälte! Ich bin mit meiner Tochter zurück nach Chicago gezogen, um mich um meine kranke Mutter zu kümmern.
Ich habe mein persönliches Happy End nicht aufgegeben, nur die Suche danach auf unbestimmte Zeit verschoben. Als ich Reed Warner wiedersah, erinnerte er mich an alle meine Fehler. Ich wollte mich von ihm fernhalten, aber er blieb hartnäckig. Obwohl ich es besser weiß, kann ich nicht aufhören daran zu denken, wie sein Designeranzug seine Muskeln umspielt und seine blauen Augen mich intensiv mustern.
Das Problem? Er ist nicht nur Anwalt, sondern er war auch Trauzeuge auf meiner Hochzeit und der beste Freund meines Ex.
Mein Kommentar:
"The One Best Man" ist der erste Band der "Love and Order" Reihe. Die Reihe handelt von drei Freundinnen und drei heißen Männern in Anzügen. Victoria ist die erste, die an den Mann kommt. Die gesamte Reihe spielt größtenteils in Chicago.
Dies ist mein erstes Buch des Autoren - Duos. Mir hat die Autorenbeschreibung sehr gut gefallen, denn es stimmt. Man lässt sich von Autorennamen leicht beeinflussen und geht dadurch mit anderen Erwartungen an ein Buch.
Der Schreibstil ist sehr locker, frisch und emotional. Die Geschichte hat mich gefangen genommen und sorgte dafür, dass ich super schnell durchs Buch kam. Die Gefühle wurden super beschrieben und sorgten dafür, dass ich richtig mitfieberte.
Das gesamte Buch ist in der Ich-Perspektive von Victoria geschrieben.
Victoria Clarke ist geschieden und alleinerziehende Mutter einer 7-jährigen Tochter, Jade. Sie ist erst vor kurzem aus Kalifornien nach Chicago gezogen, um ihre Mutter zu unterstützen, die an Multipler Sklerose leidet. Ihr Ex-Mann, Jades Vater, hatte sie betrogen, wodurch sie Anwälte zu meiden versucht, besonders im Hinblick auf ihr zukünftiges Liebesleben. Sie hat keine Zeit für Männer, sie kümmert sich um ihre Mutter, ihre Tochter und holt ihren Schulabschluss am Collage nach.
Victoria ist ein sehr starker Charakter. Sie hat ihre Prinzipien und sie geht ihren Weg. Veränderungen in ihrem Plan fallen ihr dabei nicht immer leicht.
Reed Warner stammt aus einer reichen Familie. Er ist stellvertretender Staatsanwalt in Chicago. Reed war der Treuzeuge von Pete, bei seiner Hochzeit mit Victoria. Er war außerdem auch noch der beste Freund von Victorias Ex-Mann. Victoria verzauberte Reed direkt beim ersten Blick, aber sie nahm ihn früher nicht wahr. Er kämpft um Victoria und trotz Schwierigkeiten gibt er nicht auf.
Im Buch lernt man Hannah und Chelsea kennen und lieben. Die anderen beiden sind die Protagonisten dieser Reihe. Chelsea findet hoffentlich ihr Glück in Band 2 und Hannah darf sich beim letzten Buch dieser Trilogie zu Wort melden.
Mein Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich freue mich schon darauf, die nächsten Bücher der Reihe zu lesen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von buchina:
Ungewöhnliches Buch
Ca. 750 g Glück von Judith Stoletzky; Lutz Geißler
Auf das Buch wurde ich eigentlich nur aufmerksam, weil ich das Brotbackbuch von Lutz Geißler habe und liebe. Außerdem wollte ich mich schon immer mal an einen Sauerteig wagen und dachte, das ist endlich die Gelegenheit. Aber „ca. 750g Glück“ ist viel mehr als ein Backbuch. Es ist, ich weiß es nicht, denn so eine ungewöhnliche Mischung ist mir noch nie in die Hände gefallen.
Keine Angst, es gibt ein Sauerteigrezept und der Teig ist mir auch gelungen. Es ist aber eher eine Liebesgeschichte für das Sauerteigbrot inklusive Rezepten, statt einem Backbuch. Vor allem der erste Teil ist philosophischer Natur. Es geht um Brot und Glück, wie ist das verbunden. Und auch wenn mir manches etwas weit ausgeholt vorkam, ging es leicht zu lesen und hat mich zum Nachdenken gebracht. Dazu passen die wirklich schönen Fotos, sie sind professionell gemacht. Es gibt kein Schnickschnack Drumherum, sondern das Brot und der Weg zum Brot stehen allein im Vordergrund. Ähnlich sieht es mit dem Einband aus, der hochwertig wirkt und gleichzeitig minimalistisch in der Gestaltung.
Danach geht es zum Backen, die Rezepte bleiben dabei sehr überschaubar. Da hätte ich mir einfach mehr Differenziertheit gewünscht.
Mir fällt es schwer eine Zielgruppe für dieses Buch zu finden. Es ist wahrscheinlich für Menschen perfekt, die backen nicht nur aus Geschmacks- und Spargründen, sondern die Backen, weil sie etwas Reales schaffen wollen und bei der eigenen Herstellung von Lebensmitteln mehr sehen als nur das Ergebnis. Dieses Buch regt zum Nachdenken an und ist dennoch leicht zu Lesen. Es hat mir gefallen bis auf ein paar kleine Abstriche.
Rezensionen von dorli:
Winterkalt
Winterkalt von Catherine Shepherd
Köln im Winter. Ein grausamer Serienkiller gibt Rechtsmedizinerin Julia Schwarz und Kriminalkommissar Florian Kessler Rätsel auf. Als „Eiskünstler“ treibt er in der Stadt sein Unwesen – er friert seine Opfer in Eisblöcke ein, schneidet daraus eine Skulptur und stellt diese dann auf einem öffentlichen Platz kunstvoll angestrahlt zur Schau…
„Winterkalt“ ist bereits der dritte Fall für Julia Schwarz und Florian Kessler – der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände bestens verständlich.
Catherine Shepherd hat einen sehr fesselnden Schreibstil. Die Autorin versteht es ganz ausgezeichnet, die Spannung schon nach wenigen Seiten auf ein hohes Level zu katapultieren. Der Thriller wird fesselnd erzählt und entwickelt schnell einen Sog, dem man sich als Leser nicht entziehen kann.
Der Kriminalfall ist verzwickt – falsche Fährten, viele Verdächtige sowie immer neue Hinweise, Indizien und Ereignisse halten das Geschehen lebendig und haben mir genauso wie die zahlreichen im Handlungsverlauf auftauchenden Fragen viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln über Motiv, Hintergründe und Identität des Täters gegeben.
„Winterkalt“ hat mich durchweg begeistert – ein Thriller, der mir mit seiner fesselnden Handlung ein paar äußerst spannende Lesestunden beschert hat.
Rezensionen von dorli:
Sie finden dich nie
Sie finden dich nie von Cara Hunter
Oxford. Die Familie Mason hat zu einer Kostüm- und Grillparty eingeladen. Nachbarn und Klassenkameraden der Kinder sind zahlreich erschienen. Als die Party sich dem Ende entgegen neigt, stellen Sharon und Barry Mason fest, dass ihre 8-jährige Tochter Daisy verschwunden ist. Detective Inspector Adam Fawley wird mit den Ermittlungen betraut und setzt umgehend alle Hebel in Bewegung, um Daisy zu finden.
Doch das Mädchen bleibt verschwunden und den Ermittlern wird klar, dass sie es mit einem ganz ausgebufften Täter zu tun haben…
Cara Hunter versteht es ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihres Kriminalromans zu ziehen. Schnell ist man mittendrin im Geschehen und erlebt nicht nur die Ermittlungen hautnah mit, sondern erfährt zudem viel über die persönlichen Angelegenheiten und Probleme von Daisys Familie und deren Umfeld. Auch das Miteinander und besonders das Gegeneinander der Akteure werden sehr spannend geschildert.
Der Kriminalfall ist knifflig. Durch immer neue Details, aufgedeckte Hintergründe, stutzig machende Widersprüche und verwirrende Schuldzuweisungen lässt die Autorin Daisys Verschwinden ständig in einem neuen Licht erscheinen. Cara Hunter lenkt den Blick des Lesers dadurch von einem Verdächtigen zum nächsten und gibt ihm so die Möglichkeit, mit den Ermittlern über die tatsächlichen Ereignisse mitzurätseln und mitzugrübeln. Überraschungen und Wendungen sorgen dafür, dass die Sogwirkung des Krimis bis zur letzten Seite nicht abreißt.
Gut gefallen hat mir auch der abwechslungsreiche Aufbau des Krimis. Das aktuelle Geschehen wird mehrfach von Rückblenden unterbrochen, die dem Leser Einblick in die Geschehnisse vor Daisys Verschwinden geben und damit die Spekulationen über den Verbleib des Mädchens zusätzlich befeuern. Überdies erlebt der Leser durch in die Handlung eingeschobene Tweets mit, wie Außenstehende über Daisys Verschwinden diskutieren, Mutmaßungen anstellen und sich dabei gegenseitig zu einer regelrechten Hetzkampagne hochschaukeln. Außerdem sind einige Befragungen und Zeugenvernehmungen nicht als Fließtext, sondern im Interviewstil geschrieben.
„Sie finden dich nie“ hat mir sehr gut gefallen - ein Krimi, der mit einer fesselnden Handlung, zahlreichen Wendungen und einer absolut nicht vorhersehbaren Auflösung überzeugt.
Rezensionen von rainbowly:
Tolles Reihenfinale!
Taste of Love - Rezept fürs Happy End von Poppy J. Anderson
Inhalt
Vicky bekommt den Auftrag über Singles zu schreiben. Dabei ist sie doch Wirtschaftsjournalistin und interessiert sich überhaupt nicht für Speeddating, Onlinedating oder Kochkurse für Singles. Doch genau zu so einem wird sie verdonnert und trifft dort auf Mitch, den attraktiven, aber überheblichen Frauenschwarm.
Doch bald stellt sie fest, dass der erste Eindruck trügen kann und Mitch auch ein humorvoller Freund und guter Gesprächspartner sein kann.
Gestaltung
Das Cover fügt sich perfekt in die Taste of Love Reihe ein. Dieses Cover passt auch thematisch sehr gut zur Geschichte, was bei den anderen Büchern leider nicht immer der Fall war, und gefällt mir deshalb sehr gut!
Sprache
Wie in den vorherigen Bänden überzeuget Poppy auch hier wieder mit viel Witz und Charme in ihrem Schreibstil. Die schlagfertigen Gespräche zwischen Mitch und Vicky sind super, die Neckereien zwischen den beiden haben mich zum Lachen gebracht und es macht einfach Spaß diese Geschichte zu lesen! Was mir in diesem Band ein wenig gefehlt hat war der Bezug zum Kochen und die Leidenschaft zum Essen. Der Kochkurs war nur der Aufhänger zum Kennenlernen von Mitch und Vicky und spielt im weiteren Verlauf der Geschichte kaum noch eine Rolle. In den ersten Bänden gab es Rezeptbeschreibungen und Kochszenen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen. Diese fehlen hier leider.
Dafür hat man die ganze Clique der Taste of Love Reihe wieder getroffen - Liz und Adam, Claire und Nick, Hailey und Scott und ganz zum Schluss glücklicherweise auch noch Brooke und Drew. Sehr schön die alten Bekannten wieder zu treffen.
Am Ende gibt es auch noch einen Epilog mit einem kleinen Ausblick in die Zukunft aller Protagonisten - sehr schön gemacht!
Charaktere
Vicky ist ein sehr spannender Charakter. Sie ist schlagfertig, frech, Mathegenie, Nerd und liebt Statistiken und Studien. Aber sie hat auch eine unsichere, verletzliche Seite. Deshalb war es wirklich sehr spannend und unterhaltsam sie zu begleiten.
Mitch ist da eher der typische Frauenheld - gutaussehend, charmant, selbstbewusst... und da kommt er leider auch nicht so ganz raus. Es stellt sich zwar im Laufe der Geschichte heraus, dass er nicht so oberflächlich ist wie man erwartet hatte und auch eine einfühlsame Seite hat, sodass ich ihn wirklich gern mochte, aber er ist eben doch ein eher typischer Charakter für eine solche Geschichte.
Fazit
Ein tolles Reihenfinale! Auch wenn mir die ersten Teile der Taste of Love Reihe noch besser gefallen haben, war auch dieses Buch unterhaltsam, witzig und romantisch und hat mir tolle Lesestunden beschert!
Rezensionen von Buechertraeumerin:
Wunderbare Porträts über starke Frauen und Mädchen
Good Night Stories for Rebel Girls.Bd.2 von Elena Favilli; Francesca Cavallo
"Good Night Stories for Rebel Girls 2" befasst sich mit 100 Frauen, die außergewöhnliches geschafft, und für ihre Ziele gekämpft haben.
Das Buch ist eine wunderbare, inspirierende Geschichtensammlung über Frauen und Mädchen, die großes geleistet haben. Diese Frauen stammen aus den unterschiedlichsten Epochen und Ländern.
Einige leben auch heute noch.
Die Frauen haben die unterschiedlichsten Ziele erreicht und die Botschaft des Buches macht jedem Mädchen Mut. "Glaub daran, deine Ziele zu erreichen. Dann wirst du es schaffen!"
Jede Doppelseite porträtiert liebevoll eine andere Frau. Auf der linken Seite erfährt man ihre Geschichte, rechts ist eine große Zeichnung der Frau zu sehen. Die Illustrationen wurden von vielen verschiedenen Illustratorinnen gemalt. Die meisten sind wunderschön.
Viele der Geschichten beginnen mit "Es war einmal...". Dadurch wird eine wunderbare Atmosphäre zum Träumen geschaffen.
Fazit: Eine wunderbare Geschichtensammlung, die Mädchen Mut macht und inspiriert!
Rezensionen von Buechertraeumerin:
Nützliches Kochbuch mit großer Rezeptauswahl
Die gute Küche von Ewald Plachutta; Christoph Wagner
"Die gute Küche" befasst sich ausführlich mit der österreichischen Küche. Im Buch befinden sich über 400 klassische Rezepte, auch viele mit Fleisch.
Gegliedert ist das Kochbuch in folgende Bereiche:
- Kalte Gerichte
- Warme Gerichte
- Süße Gerichte
Jeder Bereich ist aber noch mal einzeln für die bessere Übersicht untergliedert.
Am Ende des Buches befindet sich noch ein nützliches Glossar für diejenigen, die mit einigen österreichischen Begriffen nicht so viel anfangen können.
Der Rezeptaufbau ist einfach und übersichtlich. Teilweise befinden sich im Buch auch ansprechende Fotos der Gerichte und bei komplizierteren Arbeitsschritten, wie zum Beispiel das "Auslösen von gekochten Krebsen" ist eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung enthalten.
Auch in diesem Kochbuch ist die Auswahl riesig und jeder wird Rezepte finden, die seinem Geschmack entsprechen, denn von Braten über Serviettenknödel bis hin zu Früchtebrot, sind so ziemlich alle Rezepte aus der klassischen, traditionellen Küche enthalten.
Für Kochliebhaber ist das Buch in etwa mit dem "Bayerischen Kochbuch" zu vergleichen.
Fazit: Sehr nützliches Kochbuch mit leckeren Rezepten, übersichtlichen Anleitungen und schönen Bildern.
Rezensionen von Tara:
Ein bewegender Roman mit starken Protagonistinnen
Als das Leben vor uns lag von Santos Care
„Als das Leben vor uns lag“ ist ein packender und bewegender Roman der spanischen Autorin und Journalistin Care Santos.
Die Handlung beginnt 1950. Die fünf Freundinnen Olga, Martha, Julia, Lolita und Nina besuchen gemeinsam eine Klosterschule, in der strenge Regeln herrschen. Für Olga und Martha ist es der letzte Abend im Internat, da ihre Mutter sie wieder nach Hause holen möchte.
Bei einem selbst ausgedachten Spiel, bei dem wie immer Olga das Sagen hat, läuft eine der dazugehörenden Mutproben schief, woraufhin sich das Leben für alle fünft verändert. Die Freundinnen verlieren sich aus den Augen. Dreißig Jahre später ist ein gemeinsames Treffen geplant, bei dem die unterschiedliche Entwicklung der Freundinnen schnell deutlich wird.
Im Grunde spielt das gesamte Geschehen des Romans an zwei Abenden, dem Unglücksabend 1950 und an dem Abend des gemeinsamen Treffens dreißig Jahre später. Jede Protagonistin wird in einem Abschnitt detailliert beschrieben und durch Rückblicke erfährt man eine Menge Einzelheiten über die Entwicklung ihres Lebens. Sie wirken dabei authentisch und lebendig. Während Olga von Beginn an durch ihre sehr bestimmende und neugierige Art kaum Sympathiepunkte bei mir sammeln konnte, war mir Julia von Anfang an sympathisch. Auch dreißig Jahre später in denen die beiden – und natürlich auch die drei anderen Freundinnen – eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht haben, ändert sich daran nichts. Der letzte Abend im Internat ist für alle fünf unvergessen und im Hintergrund steht durchweg die Themen von Schuld und Vergebung.
Der Schreibstil von Care Santos ist fesselnd und lässt sich angenehm flüssig lesen. Bereits von der ersten Seite an ist es ihr gelungen mich mitten in das Geschehen hineinzubringen und ich konnte die beklemmende Atmosphäre des Internats direkt spüren. Durch aktuelle Ereignisse der damaligen Zeit kann man die Atmosphäre und den Zeitgeist gut nachfühlen.
Mich hat das Buch gefesselt. Es ist spannend und bewegend, das Ende ist in sich stimmig, aber es werden nicht alle Fragen bis ins kleinste Detail geklärt, so dass Raum für eigene Gedanken bleibt.










