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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Johanna, 15 Jahre aus Breitenbach,

Khyona - Im Bann des Silberfalken von Brandis Katja

Die Protagonistin im Buch „Khyona – Im Bann des Silberfalken“ von Katja Brandis heißt Kari, und eigentlich hat sie so gar keine Lust mit dem neuen Freund ihrer Mutter und dessen Sohn auf Urlaub zu fahren. Auch ihre jüngere Schwester Alice ist mit von der Partie, was Kari immerhin ein bisschen glücklicher macht.

Die Reise geht nach Island, und schon zu Beginn bemerkt Kari einen seltsamen Silberfalken, der sie sehr durchdringend beobachtet. Schließlich sieht sie 2 Reiter, nimmt an, dass diese ihre Geburtstagsüberraschung sind und folgt ihnen bereitwillig, nicht wissend, dass sie diese direkt in die Parallelwelt Isslar mit der Hauptstadt Khyona führen sollen.

Schon hier kam mir Ari etwas naiv vor, wer folgt bitte zwei Fremden, von denen er / sie nicht weiß, wer sie sind und wohin man reitet? Doch was genau wird von Kari hier erwartet? Als Kari schließlich herausfindet, dass sie mit der berüchtigten Assassinin Cecily verwechselt wurde, ist sie geschockt, doch sie weiß, dass sie das niemals zugeben darf, da sie sonst getötet würde. Also spielt sie ihre Rolle mit und versucht herauszufinden, warum Cecily beziehungsweise sie selbst den Auftrag erhalten hat, jemanden zu töten.

Kari wirkt am Anfang sehr gelangweilt, was sich aber schlagartig ändert, als sie nach Isslar kommt. Hier gibt es Drachen, Trolle und andere magische Wesen, und sie verliebt sich sofort in dieses wunderschöne Reich, wäre da nicht die Sache mit dem Auftragsmord. Auch wenn Kari sehr selbstbewusst und klug wirkt, kam sie mir manchmal ein bisschen arrogant und besserwisserisch vor.

Doch wird sie es jemals schaffen, wieder in „die wirkliche Welt“ zurückzukehren und ihre Familie wiederzusehen?

Die Personen wurden gut dargestellt, doch hätte ich mir mehr Details gewünscht. Die Spannung wird immer recht gut aufrechterhalten, schon am Anfang wird der Einstieg ins Buch sehr interessant und mysteriös gestaltet.

Insgesamt ein tolles Buch, das ich vor allem Fantasy – Liebhabern empfehlen würde. Ein weiteres nettes Detail war, dass man erfährt, dass Kari selbst einen Fantasyroman schreiben möchte, für den sie ja nun die perfekte Geschichte erlebt hat!

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Marlena, 15 Jahre aus Igls:

Kari macht mit ihrer neuen Patchworkfamilie Urlaub in Island. Da sie ihren neuen Stiefbruder und seinen Vater nicht wirklich mag, weigert sie sich mit ihnen wandern zu gehen und wartet bei ihrem Auto bis sie wiederkommen. Doch dann kommen zwei Fremde, die sie ins Reich Isslar mitnehmen. Zuerst glaubt sie, dass sei ein Scherz, doch dann muss sie plötzlich mit der Tatsache klarkommen, dass es Elfen und Eisdrachen gibt. Als sie in der dortigen Hauptstadt Khyona ankommt, wird es noch schlimmer. Die dortige Herrscherin hat sie herbestellt, um ihr als Assassinin zu dienen. Eigentlich sollte ein anderes Mädchen die Rolle übernehmen, doch anscheinend sei sie ihr zum Verwechseln ähnlich. Als sie dann ihr Opfer kennenlernt, freundet sie sich mit ihr an. Doch um die derzeitige Herrscherin zu stürzen, muss sie Andrik, den Jungen, der die Macht über die Vulkane und Geysire hat, um Hilfe bitten. Denn er ist der Einzige, der die Herrscherin nicht unterstützt und vor dem sie sogar Angst hat.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend geschrieben, aber manchmal auch ein bisschen verwirrend. Besonders toll hab ich gefunden, dass die Autorin nicht nur aus Karis Sichtweise geschrieben hat, sondern auch aus der von ihrem Stiefbruder, so hat man auch immer mitbekommen, was gerade bei ihrer Familie passiert.

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Johanna, 15 Jahre aus Breitenbach,

Rezensionen von CanYouSeeMe:

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Witchmark

Witchmark von C. L. Polk

"Witchmark. Die Spur der Toten" ist der Auftakt einer Fantasy-Reihe der Autorin C. L. Polk. Der Schreibstil ist eher geradlinig und wenig ausschmückend, dennoch konnte er mein Kopfkino gut füttern, so dass ich schnell eine Lebhafte Szenerie im Kopf hatte.
Miles Singer ist ein überaus sympathischer Protagonist, der facettenreich gestaltet ist und somit nicht langweilig wird.

Auch die weiteren Charaktere sind vielschichtig gestaltet.
Der Spannungsbogen ist schlau gestaltet, auch wenn es einige Längen im Buch gab. Zum Ende hin wird es sehr spannend, ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Insgesamt konnte mich die Story überraschen, einige Wendungen waren jedoch mehr als vorhersehbar und meinem Empfinden nach demnach eher platt.
Ich hätte mich gefreut, wenn dieses Buch ohne die (scheinbar inzwischen überall notwendige) Liebesgeschichte ausgekommen wäre. Das hat meiner Begeisterung für die Story einen kleinen Dämpfer versetzt, da ich es zu großen Teilen eher unnötig fand - vielleicht legt es aber auch den Grundstein für mehr - das kann nur der nächste Band verraten...
Insgesamt ist "Witchmark" ein spannender Fantasy-Roman, der mit zunehmender Seitenzahl an Spannung gewinnt.

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Witchmark

Rezensionen von yellowdog:

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Feine Ironie

Frank Kunert. Lifestyle von Jörg Restorff

Frank Kunerts Schwerpunkt liegt auf Studioarbeiten. Die menschenleeren Szenerien in seinen Fotos haben etwas skurriles und verschmitztes. Sein Blick ist ein anderer als der übliche. Dafür habe ich viel übrig und spüre eine latente Geistesverwandtschaft.

Das einleitende Essay Zwischen Lifestyle, Groteske und Metaphysik von Jörg Restorff führt gut in das Buch hinein.

Nicht immer versteht man Titel der Fotos und Inhalt sofort, aber dann versteht man die Ironie, es macht Klick und so macht das Betrachten Spaß.
Man bekommt Lust, weitere Bildbände von Frank Kunert zu sehen.

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Feine Ironie

Rezensionen von niknak:

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Man sieht sich immer zweimal, manchmal aber auch dreimal

The Hardest Fall von Ella Maise

Inhalt:
(Klappentext)
Wenn man normalerweise das erste Mal jemanden trifft, schaut man ihm in die Augen. Und nicht in Regionen deutlich weiter südlich. Vielleicht schafft man es auch ein bis zwei zusammenhängende Sätze auszusprechen. Normalerweise. Aber nicht ich. Als ich Dylan Reed das erste Mal getroffen habe, habe ich mich hemmungslos blamiert.

Als ich ihn das zweite Mal getroffen habe leider auch. Schlimmer konnte es nicht werden. Dachte ich. Denn auf einmal ist der Wide Receiver mit einer guten Aussicht auf die NFL mein neuer Mitbewohner und auf dem besten Weg mein bester Freund zu werden. Er sagt, er mag meine Eigenarten, meine Vorliebe für Pizza und Filmabende. Wir sind Freunde und ich kann ihm nicht mal sagen, dass mein Herz jedes mal zu einem Sprint ansetzt, wenn ich ihn sehe. Dabei bin ich auf dem besten Weg mich zu verlieben. Wir uns ineinander zu verlieben. Viel zu schnell und viel zu heftig.

Mein Kommentar:
Dies war für mich das erste Buch der Autorin und ich habe es sehr genossen. Ich liebe Sport Romance Bücher und ich wurde auch bei diesem hier nicht enttäuscht. Es wird nicht das einzige Mal gewesen sein, dass ich etwas von Ella Maise lese.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen, lockeren und frechen Schreibstil. Ich wurde in das Buch gezogen und bis zum Ende nicht mehr frei gelassen. Die Seiten flogen während des Lesens nur so dahin. Ich musste bei gewissen oftmals laut lachen. Ich konnte unglaublich gut mit den Charakteren mitfühlen.

Das Buch ist aus den Ich-Perspektiven von Zoe und Dylan geschrieben. Es ist sehr klar ersichtlich, wer gerade seine Sicht der Dinge erzählt. Dadurch bekommt man einen guten Überblick über die gesamte Handlung und ich konnte die Protagonisten schnell in mein Herz schließen.

Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet. Man hat gerade auch bei den Nebencharakteren, dass noch so viel mehr dahinter steckt. Jared, Zoes schwuler bester Freund, habe ich besonders ins Herz geschlossen und ich würde mir auch für ihn ein Happy End wünschen. Die Nebencharaktere runden die Geschichte sehr schön ab und sorgen für das richtige Flair.

Zoe Clarke ist ein naives Mädchen, das das Fotografieren und die Kunst liebt. Sie ist ein sehr sympathischer Charakter, mit dem ich mich gut identifizieren kann. Sie ist schüchtern, tollpatschig und eine richtige Quasselstrippe und sie liebt Pizza über alles. Zoe hat ein großes Geheimnis, das sie mit niemandem teilen darf. Als Leser erfährt man dieses Geheimnis ziemlich schnell, aber die anderen Charaktere wissen lange nichts davon. Dies sorgt für einige Missverständnisse.

Dylan Reed ist ein selbstbewusster und charmanter Footballspieler. Er möchte später in der NFL spielen und gibt alles für seinen Traum. Er liebt es Zoe zu ärgern, entwickelt jedoch schnell Gefühle für sie und ihre Marotten. Dylan ist ein starker Charakter, muss jedoch, gerade am Anfang des Buches, noch einiges aus seiner Vergangenheit verarbeiten.

Die Beziehung zwischen Zoe und Dylan gefällt mir unglaublich gut. Die tiefen Gefühle der beiden werden direkt zum Leser transportiert. Es kommt immer wieder zu erotischen Szenen zwischen den beiden. Diese sind sehr schön geschrieben und ausgearbeitet, ohne dass es zu viel wird.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen und ich freue mich schon darauf mehr von Ella Maise zu lesen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Collage/ Sport- Romance gerne liest. Die Charaktere sind nicht oberflächlich, sie haben ihre Ecken und Kanten und vor allem viel Tiefe. Die Handlung ist sehr schön, auch wenn nicht sonderlich viel neuwertiges darin enthalten war. Dies stört mich jedoch nicht wirklich, da der gesamte Rest sehr gut war. Eine klare Leseempfehlung gibt es von mir für dieses Buch

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Man sieht sich immer zweimal, manchmal aber auch dreimal

Rezensionen von niknak:

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Reporterin mit Lust und Leidenschaft

Stella Block – Reporterin mit Lust und Leidenschaft | Erotischer Roman von Anne Sheldon

Inhalt:
Stella Block ist eine Reporterin, die mit ihren Reizen nicht geizt. In diesem Buch werden zwei verschiedene Geschichten von ihr beschrieben. Im ersten Teil erlebt sie das Magier Duo The Magic Two auch von ihrer privaten Seite und bekommt ein Exklusiv Interview. Im zweiten Teil geht es um eine Abschiedsparty nachdem Jack Hufner, ein Playboy der alten Schule, verstorben ist und sein Sohn noch einmal eine Party in der Lustgrotte feiert.

Mein Kommentar:
Die Autorin Anne Sheldon hat einen sehr flüssigen Schreibstil und die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Die detaillierten Beschreibungen führen dazu, dass das Kopfkino auf Hochtouren läuft und man sich alles sehr gut vorstellen kann.

Stella Block geht sehr offen mit ihrer Se*ualität und mit ihrer Lust um. Sie nimmt sich was und wann sie will. Dennoch fühlt sich kein Mann von ihr unter Druck gesetzt, da sie genau weiß, was Männer wollen und so kommen beide auf ihre Kosten. Es war sehr interessant einen, wenn auch nur kurzen, Einblick in ihr Leben zu bekommen und ich könnte mir gut vorstellen, dass man noch weitere Erlebnisse von Stella niederschreiben könnte.

Die se*uellen Szenen waren sehr schön und sinnlich beschrieben und man konnte sie sich gut vorstellen. Dass es sehr viele Abenteuer gab, fand ich zum Buch passend. Dennoch kam nie Langeweile auf, da es immer wieder Abwechslung gab und so war es ein erotisches Abenteuer der besonderen Art. Egal ob mit dem verheirateten Chef, dem Besuch bei den Magiern oder den Abenteuern in der Lustgrotte. Ich denke, dass dabei jeder Leser auf seine Kosten kommt und sich den erotischen Szenen hingeben kann.

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin es schaffte, aktuelle Geschehnisse oder bekannte Personen in die Geschichte einzubauen, ohne diese wirklich zu nennen. dennoch gab es ein paar Anknüpfungspunkte, welche immer wieder toll und interessant zum Entdecken waren.

Mein Fazit:
Ein stilvoller und gelungener e*otischer Roman, der einen interessanten Einblick in das Leben der Stella Block gewährt und ich hoffe, dass das nicht die letzten Ereignisse sind, die wir von ihr zu hören / lesen bekommen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Reporterin mit Lust und Leidenschaft

Rezensionen von niknak:

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Glücksbringer für die Liebe

Stella Block – Reporterin mit Lust und Leidenschaft | Erotischer Roman von Anne Sheldon

Inhalt:
Ethan wird wieder zurück in seine Heimatstadt verkauft, um bei der hiesigen NHL- Mannschaft zu spielen. Durch einen familiären Notfall trifft er auf seine Jugendliebe Lilah. Ihre Beziehung nahm kein gutes Ende, trotzdem versucht Ethan alles, um sie zurück zu gewinnen. Doch Lilah ist nicht bereit nur Ethans sportlicher Glücksbringer zu sein.

Kann Ethan Lilah überzeugen, dass sie gemeinsam besser sind und schafft er es seine letzten Chancen zu nutzen?

Mein Kommentar:
Ich kenne Helena Hunting bereits von ihrer "Hot as Ice" Reihe, die mir sehr gut gefallen hat. Ihr Schreibstil ist locker und leicht und man kommt super einfach durchs Buch.

Das Buch ist abwechselnd aus den Ich- Perspektiven von Lilah und Ethan geschrieben. Dies mag ich immer besonders gerne, da man dadurch einen besseren Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere bekommt. Besonders gut haben mir die Erinnerungen an die Vergangenheit gefallen, dadurch lernt man die Protagonisten besser kennen und kann manche ihrer Entscheidungen besser nachvollziehen.

Die Charaktere sind einiger Maßen gut ausgearbeitet. Man erfährt viel über ihre derzeitigen Gefühle und auch über die gemeinsame Vergangenheit von Lilah und Ethan. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass man mehr darüber erfährt, was in den Jahren ihrer Trennung passiert ist.

Ethan ist professioneller Eishockey Spieler, der seine letzte Chance in Minnesota zu nützen versucht. Er hat eine etwas angespannte Beziehung mit seinem Vater. Doch als sein Vater einen Schlaganfall erleidet, ist Ethan sofort zur Stelle und versucht alles, um seinen Eltern zu helfen und sie in allen Lebenslagen zu unterstützen. Ethan liebt Lilah wirklich, das merkt man als Leser sofort, aber manchmal wirkt er einfach etwas übertrieben und anhänglich.

Lilah ist Krankenschwester, die wirklich in ihrer Arbeit aufgeht. Sie kümmert sich sehr aufopfernd um ihre Patienten. Sie verzeiht Ethan sehr schnell, vergisst sich selbst jedoch in der Beziehung. Sie ist unter schwierigen familiären Verhältnissen aufgewachsen. Dies bestimmt sehr ihr Leben und viele ihrer Entscheidungen trifft sie auf Grund der Abwesenheit ihres Vaters.

Die Beziehung der beiden ist bestimmt von Sex. Dies war mir oftmals einfach zu viel, da die Gefühle dadurch leider zu kurz kamen. Die erotischen Szenen waren jedoch schön geschrieben, daran habe ich nichts auszusetzten, nur an der Anzahl. Es waren mir einfach zu viele, man hätte ruhig einige durch mehr Handlung ersetzen können.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es ein paar Kritikpunkte gibt, die mich gestört haben. Ich bin super schnell und leicht durchs Buch gekommen und das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Trotz einiger negativen Punkte, freue ich mich auf weitere Bücher von Helena Hunting.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Reporterin mit Lust und Leidenschaft

Rezensionen von BarbaraM:

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Ein turbulentes, witziges und auch noch spannendes Hörabenteuer

Unheimlich perfekte Freunde,3 Audio-CDs von Simone Höft; Nora Lämmermann

Das Hörbuch „Unheimlich perfekte Freunde“ von Simone Höft und Nora Lämmermann ist im DAV Verlag 2019 erschienen und umfasst 3 CDs mit einer Laufzeit von 3 Stunden und 32 Minuten. Gesprochen wird die Geschichte von Martin Baltscheid.

Fridos Schulnoten lassen sehr zu wünschen übrig, ganz im Gegensatz zu denen seines besten Freundes Emil.

Frido möchte aber so gerne gemeinsam mit Emil auf das Gymnasium wechseln. Da kommt ihm ein Doppelgänger, der einfach all das perfekt kann, was Frido nicht so gut vermag, gerade recht. So einen Doppelgänger hätte doch jeder gern, oder? Fridos Mutter ist jedenfalls begeistert von seinen plötzlich guten Noten und auf einmal räumt Frido freiwillig sein Zimmer auf und isst gesundes Essen, was vorher überhaupt nicht sein Ding war. Als Fridos Klasse hinter das Geheimnis der Doppelgänger kommt und jeder plötzlich einen Doppelgänger hat, bricht das Chaos aus. Die Doppelgänger wollen doch tatsächlich den Platz der echten Kinder einnehmen. Zum Glück gibt es da noch Frau Klawitter, die Klassenlehrerin. Gemeinsam mit ihr werden die Doppelgänger wieder verbannt und es zeigt sich, dass es doch besser ist, nicht perfekt zu sein und seine ganz eigene Individualität zu behaupten.

Im Hörbuch werden Themen angesprochen , die absolut aus dem Lebensalltag der Zielgruppe sind, wie zum Beispiel Freundschaft, Zusammenhalt, Leistungsdruck in der Schule, Druck durch die Eltern, Leistungsversagen, und der Hörer findet sich sicherlich an der ein oder anderen Stelle wieder.
Es ist toll, festzustellen, dass letztendlich die ganze Klasse zusammenhalten muss, um die humorlosen Doppelgänger wieder loszuwerden und dass es doch das Leben aus macht, dass jeder seine ganz eigene Individualität hat und dass keiner perfekt ist. Eine absolut wertvolle Botschaft.

Der Sprecher Martin Baltscheid liest in unseren Augen einfach toll: spannend, lustig und originell! Er schlüpft gekonnt in jede Rolle. Es war für uns ganz spannend zu hören, wie eindeutig unterscheidbar er die jeweiligen Doppelgänger gesprochen hat im Gegensatz zu den originalen Schülern und auch über die Umsetzung von Frau Klawitter haben wir uns köstlich amüsiert. Man merkt, dass ihm die "Arbeit" richtig Spaß macht.

Fazit: Ein witziges, kurzweiliges, spannendes Hörabenteuer für Leute ab 8 Jahren mit einer tollen Botschaft. Wir empfehlen es sehr gerne weiter!

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Ein turbulentes, witziges und auch noch spannendes Hörabenteuer

Rezensionen von dorli:

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Das Weingut - Aufbruch in ein neues Leben

Das Weingut. Aufbruch in ein neues Leben von Marie Lacrosse

In ihrem historischen Roman „Das Weingut - Aufbruch in ein neues Leben“ entführt Marie Lacrosse den Leser in die 1870er Jahre in die Pfalz und ins Elsass und zeichnet ein eindrucksvolles Bild der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Zahlreiche historische Fakten und Gegebenheiten wurden mit einer spannenden fiktiven Handlung verwoben und ermöglichen dem Leser einen umfassenden und facettenreichen Blick auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen zur damaligen Zeit.

„Aufbruch in ein neues Leben“ ist der zweite Band der mitreißenden Familiensaga rund um die Weinhändler-Familie Gerban und knüpft direkt an die Geschehnisse des ersten Teils an. Ich halte es für ratsam, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da das Wissen über die vorherigen Ereignisse den Lesegenuss dieser spannenden Fortsetzung noch erhöht.

Marie Lacrosse hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mit den Akteuren vertraut und habe gespannt das Geschehen verfolgt. Die Geschichte beginnt im Februar 1871 und wird in mehreren Handlungssträngen erzählt.

Der Krieg ist zu Ende und Franz Gerban versucht, seinen Platz im Leben zu finden. Gar nicht so leicht für den beinamputierten knapp 21-Jährigen, denn sein Vater Wilhelm versucht ihn mit hinterhältigen Machenschaften zu gängeln. Franz Mutter Pauline – sie wurde auf Wilhelms Veranlassung wegen ihrer Laudanum-Sucht in die Irrenanstalt Klingenmünster eingewiesen – verweigert mittlerweile jeglichen Kontakt zu ihm. Außerdem ist seine große Liebe Irene spurlos verschwunden.

Pauline erholt sich zunächst und versucht einen Ausweg aus ihrer Verwahrung zu finden, wird aber mit Medikamenten ruhiggestellt. Erst als in der Anstalt eine Pocken-Epidemie ausbricht, wendet sich das Blatt für sie.

Irene ist mittlerweile Mutter eines Sohnes und versucht, den Lebensunterhalt für sich und den kleinen Fränzel als Textilarbeiterin in einer Tuchfabrik zu verdienen. Sie arbeitet bis zur völligen Erschöpfung und hat dennoch kaum genug zum Leben. Als sie den Arbeiterführer Josef kennenlernt, hofft sie auf eine bessere Zukunft.

Marie Lacrosse wartet mit einer Fülle spannender Themen auf, die die Menschen damals bewegt und beschäftigt haben. Neben der Produktion von Wein geht es um die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Fabriken und die ersten Versuche der Arbeiter, die Zustände zu verbessern. Es geht um Kinderarbeit, Unfallschutz und gerechtere Löhne. Außerdem werden die unwürdigen Verhältnisse in der Psychiatrie sowie damals anerkannte Heilmethoden beleuchtet. Und auch die Probleme bezüglich der politischen Zugehörigkeit Elsass-Lothringens nach dem Deutsch-Französischen-Krieg spart die Autorin nicht aus.

„Das Weingut - Aufbruch in ein neues Leben“ hat mir sehr gut gefallen – eine spannende, mit vielen historischen Fakten verwobene Familiengeschichte, die anschaulich und lebendig erzählt wird.

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Das Weingut - Aufbruch in ein neues Leben

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Rue Edgar-Charellier 18

Ein Tropfen vom Glück von Laurain Antoine

Drei Bewohner des Hauses an der Rue Edgar-Charellier 18 dürfen wir Leser in "Ein Tropfen vom Glück" auf einer kurzen Zeitreise erleben:

Zum einen ist da die junge Restauratorin Magalie, die ihren Laden im Erdgeschoss und ihre Wohnung im 6. Stock hat und von allen, an Anlehnung an die TV-Serie Navy CSI, nur Abby genannt wird.

Neben ihrem Geschäft wohnt Barmann Julien, der ein Auge auf Magalie geworfen hat. Hubert Larnaudie, der im dritten Stock zur Strassenseite wohnt, wohnt seit 1868 in der Nummer 18 - nicht ganz, aber seine Familie hat das Haus damals auf den Ruinen einer Abtei erbaut. Oben neben Magalie, wohnt Madame Merlino, die ihre Wohnung bei Airbnb vermietet.

Der Amerikaner Bob ist einer ihrer Gäste. Seine Frau liegt sterbenskrank im Spital, die zusammen lang ersehnte Reise nach Paris muss er alleine antreten. An seinem ersten Abend in Paris wird er zusammen mit Julien und Magalie auf ein Glas Wein in Huberts Wohnung eingeladen.

Diese Flasche Wein ist speziell - sie stammt vom Weingut in Charmally-les-Vignes, wurde 1954 gekeltert. Zu der Zeit sei ein Ufo über dem Weinberg gesichtet worden, erzählt Jules an diesem Abend den anderen. Und auch, dass 1978 sein Urgrossvater, kurz nachdem er den Ufo-Film von Spielberg gesehen hat, verschwand. Als die drei am Morgen drauf erwachen, weiss noch keiner, dass sie eine Reise in die Vergangenheit angetreten haben.

Alle erleben sie zuerst getrennt voneinander das alte Paris. Bob ist begeistert von der Stadt, bis er merkt, dass etwas nicht stimmt. Auch die anderen realisieren recht schnell, was Sache ist. Sie sind nicht in einer Historienveranstaltung gelandet, sondern im Paris anno 1954. So staunen sie über den Verkehr, über alte Geschäfte und finden Gefallen an zufälligen Begegnungen mit Künstlern wie Salvador Dali, Edith Piaf oder Audrey Hepburn.

Auch der Leser taucht ein in die Atmosphäre der 50er Jahre. Antoine Laurain baut zudem viel Wissenswertes zur damaligen Geschichte mit ein, so dass der Leser vor Augen hat, was sich alles verändert hat. Versuchen sie zum Beispiel im Jahre 1954 mit Euros zu zahlen! Der Autor hat die Probleme seiner Figuren in der Vergangenheit stimmig gelöst. Seine Charaktere sind allesamt sympathisch, so dass ich am Ende keine Lieblingsfigur hatte, sondern einfach nur glücklich über den bezaubernden Roman war.

Laurain erzählt wie bereits in seinen früheren Büchern beschwingt und leicht seine Geschichte, die immer wieder zum Schmunzeln verlockt.

Fazit: Wie gewohnt sehr charmante Geschichte, die den Leser mit ins Paris der 50er Jahre nimmt.
5 Punkte.

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Rue Edgar-Charellier 18

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Gute Krimi-Unterhaltung

Ein Tropfen vom Glück von Laurain Antoine

Constable Evan Evans fühlt sich inzwischen in Llanfair, dem kleinen walisischen Dorf zuhause. Er schätzt die Ruhe, die Einwohner mit ihren Eigenheiten und kann seiner Leidenschaft, auf die umliegenden berge zu klettern, frönen. Polizeitechnisch ereignet sich nicht allzu viel. Meistens muss er die Streitigkeiten der Dorfbewohner schlichten.

Die Entdeckung der Überreste eines alten Bauwerks durch Colonel Arbuthnot reißt Evans jäh aus seiner Idylle. Ist es die archäologische Sensation, die aus dem verschlafenen Nest Llanfair eine Wallfahrtsstätte für Fans der Arthus-Sage machen wird? Oder ist es gar das Grab des heiligen Gelert, wie Pfarrer Davies glaubt?

Noch bevor diese Hypothesen mehr Gehalt bekommen, erleidet Arbuthnot einen tödlichen Unfall. Und der Colonel wird nicht der einzige Tote bleiben, denn auch der „verlorene Sohn“ des Dorfes, Ted Morgan, der von der Errichtung eines Freizeitparks auf seinem Grund träumt, kommt zu Tode.

Evans vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen und forscht auf eigene Faust ein wenig nach. Nachdem Evans im ersten Fall bereits den richtigen Riecher hatte, lässt ihn Sergeant Watkins gewähren. Eine Spur führt die beiden Ermittler nach London. Ist dort die Lösung zu finden?

Meine Meinung:

Herrlich ist der Streit zwischen den Dörfern Llanfair und Beddgelert geschildert. So hätte Llanfair die Nase vorn, wenn es sich um das Grab des Heiligen Gelert und nicht wie um ein Hundegrab wie in Beddgelert.

Überhaupt, Land und Leute kommen hier richtig zur Geltung. Sei es die beiden Pfarrer, die sich gemeinsam mit ihren Ehefrauen, ständig übertrumpfen wollen oder die holde Weiblichkeit in Form von Barmaid Betsy und Mrs. Williams, die ihre Tochter unbedingt an den Mann bringen will. Der Mann ist in dem Fall Evan Evans, der es leider nicht versteht, endlich „klar Schiff“ zu machen und sich zu Bronwen, der Grundschullehrerin zu bekennen. Doch diese Verwicklungen machen einen Teil der Geschichte aus. Hier ist zu hoffen, dass Evan bald einmal einen Entschluss fasst.

Auf kriminalistischer Seite hat unser Constable so ziemlich alles im Griff und Sergeant Watkins gesteht neidlos zu, dass Evan der bessere Kriminalist ist. Ja, er verteidigt ihn sogar gegenüber seinem Vorgesetzten Hughes, der es sogar nicht leiden kann, dass ein einfacher Constable zielführender Ermittelt als der Yard.

Die Krimis mit Evan Evans lassen sich leicht und locker lesen. Rhys Bowen spart nicht mit überraschenden Wendungen und humorvollen Szenen.

Das Cover passt gut zum ersten Teil. Hier ist ein hoher Wiedererkennungswert gegeben.

Fazit:

Ich habe mich hier gut unterhalten. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Rue Edgar-Charellier 18