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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Leserin71:

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Entbehrungen, Armut und die kleinen Freuden des Lebens

Petra Durst-Benning liebe ich als Autorin historischer Romane, kannte allerdings den ersten Teil: "Die Fotografin - Am Anfang des Weges" nicht. In "Die Zeit der Entscheidung" bin ich gut hineingekommen und hatte nicht das Gefühl, wesentliches verpasst zu haben.
Die Wanderfotografin Mimi Reventlow wohnt mittlerweile in Laichingen auf der schwäbischen Alb, weil sie sich um den an Schwindsucht leidenden Onkel Joseph kümmert.

Aber nicht nur sie, sondern auch ihr geliebter Hannes/Johann ist doch in seinen Heimatort zurückgekehrt - aus welchen Gründen auch immer. Im Dorf hat sie es als Reingeschmeckte nicht immer einfach, wird aber von einigen um Rat gebeten. Gerade für die Jugendlichen hat sie ein offenes Ohr, was dem Webereibesitzer Gehringer gar nicht gefällt.

Meine Meinung:
Dieses Hör-Buch ist als Teil einer Reihe zu verstehen. Manche Handlungsstränge werden zu Ende erzählt, aber Mimis Leben geht ja noch ein bisschen weiter und man darf gespannt sein, was sie noch alles erlebt.
Mir machen die Bücher von Petra Durst-Benning mit den starken Frauen, die an Grenzen stoßen und sie überwinden, viel Mut. Wenn Eveline, die Webersfrau, sich in ihrem entbehrungsreichen und arbeitssamen Leben an Kleinigkeiten erfreuen kann und von innerer Freiheit spricht, dann spricht sie mir aus dem Herzen. Die Arbeiten auf dem Feld, am Webstuhl oder beim Sticken werden sehr realistisch geschildert.
Die Themen Arbeitsbedingungen und Globalisierung klingen auch in diesem Buch an, das noch vor dem 1. Weltkrieg spielt. Dieses Thema wird sicherlich auch in den Nachfolgebänden eine Rolle spielen ebenso wie die Schicksale der jungen Laichinger, die es in die Welt zieht. Alexander, der die Kunstschule in Stuttgart besuchen kann, Anton und auch Christel.
Svenja Pages hat mir dieses Hörbuch wunderschön vorgelesen und mir so manche Bügelstunde versüßt. Einziger Minuspunkt war, dass manche Perspektivwechsel sehr abrupt waren und in einem Printbuch durch Kapitel oder Absätze deutlich wird.

Jetzt warte ich sehnsüchtig auf Band 3. Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen.

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Rezensionen von Ele:

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Düster, grausam, genial.

1793 von Natt Och Dag Niklas

1793, Historischer Kriminalroman von Niklas Natt och Dag, 496 Seiten, erschienen im Piper-Verlag.
Im Stockholm des Jahres 1793 geht es den Menschen sehr schlecht. Der Krieg hat die Kassen geleert und um den Thron entbrennt ein erbitterter Machkampf.
Der Häscher Nickel Cardell, fischt eines Morgens eine, mit höchster chirurgischer Präzision, verstümmelte Leiche aus der Stadtkloake.

Zusammen mit Cecil Winge, dem todkranken, genialen Juristen versucht er die Identität des Toten zu ermitteln, je weiter die Recherchen voranschreiten, desto grausiger werden die Entdeckungen.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert, jeder Teil umfasst eine Jahreszeit, es beginnt im Herbst 1793 mit der Entdeckung des Leichnams, die weiteren Teile Sommer und Frühling 1793 gehen zurück in der Zeit, beim letzten Abschnitt Winter 1793 schließt sich der Kreis und der Mordfall und seine Hintergründe werden geklärt. Für mich etwas ungewöhnlich, da in jedem Abschnitt ein anderer Charakter „Hauptperson“ ist, spätestens im dritten Teil kann sich der Leser jedoch die Zusammenhänge erklären und somit der Geschichte gut folgen. Am besten hat mir der dritte Abschnitt über das Schicksal der jungen Anna Stina gefallen, da habe ich die Seiten geradezu verschlungen. Die einzelnen Abschnitte sind mit großen Überschriften gekennzeichnet und mit Aphorismen und Aussagen berühmter Zeitgenossen von 1793 versehen. Natt och Dag hat m. M. nach hier etwas Hervorragendes geschaffen. Die Personen sind so lebendig gezeichnet, dass ich sie bei der Lektüre stets vor Augen hatte. Heftige Dialoge, die nicht mit Kraftausdrücken sparen, machen das Buch lebendig. Etwas verwirrend fand ich die Namen der Orte in schwedischer Sprache. Um mich zurechtzufinden, hat aber die Karte von Stockholm Ende des 18. Jahrhundert auf der inneren Umschlagseite vorne geholfen. Dass der Autor eine umfassende Recherchearbeit geleistet hat, merkt man seinem Werk unbedingt an. Die Lebensumstände im Mittelalter werden unglaublich gut beschrieben und waren wohl tatsächlich wie oft geschildert, nur im alkoholisierten Zustand zu ertragen. Niklas Natt och Dag hat m.E. mit Worten ein Gemälde der damaligen Zeit geschaffen, die Gerüche, die Grausamkeiten, die Verwahrlosung, Armut und Ungerechtigkeiten sind glaubhaft und nachvollziehbar geschildert, dabei bedarf es bei der Lektüre an manchen Stellen, z.B. Auffindung der Leiche, Hinrichtungen, oder als Anna Stina auf die verschwundene Alma Gustafsdotter trifft, schon eines guten Magens. Obwohl ich beim Lesen nicht zimperlich bin, fand ich diese Passagen ziemlich heftig.
Die Charaktere handelten nachvollziehbar und waren sympathisch, besonders berührt hat mich das Leben der jungen Stina Anna, der so viel Ungerechtigkeit widerfuhr. Tapfer und klug hat sie sich auch in auswegloser Situation nicht unterkriegen lassen. Alle Facetten menschlicher Schicksale sind in diesem Werk sehr bewegend geschildert. Das Buch hat mich sehr berührt und ich konnte es kaum aus der Hand legen, immer wieder musste ich innehalten, tief Luft holen und über das Gelesene nachdenken. Der lungenkranke Cecil Wings und auch der einarmige Häscher Cardell waren tolle Charaktere und überaus unterhaltsam. Eine furchtbare Zeit. Unglaublich wie grausam der Mensch, dem Menschen sein kann. Ein Buch das ich jedem nur empfehlen kann. Ins Detail geschilderte Grausamkeiten, Elend und Perversionen setzen aber einigermaßen hartgesottene Leser voraus. Niklas Natt och Dag hat den schwedischen Krimipreis wirklich verdient und von mir bekommt er dazu 5 Sterne.

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Düster, grausam, genial.

Rezensionen von nil_liest:

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Zu viel Persönliches - zu wenig Raffinesse beim Fall

Mitternachtsmädchen von Jonas Moström

Der Krimimarkt ist voll von nordischen Krimis und ich finde viele gut und unterhaltam, daher auch der Griff zu „Mitternachtsmädchen“. Es ist eine Reihe um eine psychatrische Oberärztin als Hauptfigur, Nathalie Svensson, die als Profilerin die schwedische Kriminalpolizei unterstützt. „Mitternachtsmädchen“ ist der dritte Teil der Reihe nach #1 „So tödlich nah“ und #2 „Dominotod“.

Sehr oft stört es mich nicht mitten in einer Reihe einzusteigen, da die Fälle im Vordergrund stehen. Mit Jonas Moströms Reihe ist dies anders. Hier stehen die Fälle, hier der Serienmörder, zwar im Fokus, aber das Ganze drumherum hat fast die gleiche Gewichtung. Schon das gefällt mir persönlich weniger, aber dadurch war es erst recht nicht ideal mit Fall 3 einzusteigen. Ich kenne zwar Teil 1 & 2 nicht, aber ich würde jedem der an der Reihe als solches interessiert ist, raten mit „So tödlich nah“ Zu beginnen.
Der Fall selbst ist nicht besonders raffiniert, aber unterhaltsam. Da der ganze Fall des Serienvergewaltigers mit dem Tod der Tochter einer Freundin der Profilerin beginnt, war es mir auch etwas zu persönlich. Ihr seht mir steht das persönliche Leben der Profilerin zu sehr im Fokus.
Geschrieben ist das ganze leicht und spannend – ein klassischer Thriller aus Schweden, der zum Glück nicht zu blutig ist, man kann mit raten und wird unterhalten. Perfekt für den Strand.

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Zu viel Persönliches - zu wenig Raffinesse beim Fall

Rezensionen von Gaby 2707:

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Sechs Geschichten von 6 Autoren

Lynchen in München von Dirk Laker

In diesem kleinen Buch haben sich fünf Autorinnen und ein Autor mit ihren Kurzgeschichten verewigt. Alle Geschichten spielen in oder um München herum, in der Gegenwart oder zu Beginn der 1930er Jahre. Ich besuche den Mittelaltermarkt am Wittelsbacher Platz, schaue den Bauarbeitern bei einer Wohnhaussanierung in der Sedanstraße über die Schulter, besuche einen in der Nähe liegenden Wildpark und suche zusammen mit dem Täter sein Opfer in einer Discothek.

Da die Geschichten sehr unterschiedlich sind, gibt es vier, die mir gut bzw. sogar sehr gut gefallen haben und zwei, die mich nicht so gut unterhalten konnten. Aber das ist natürlich alles Geschmackssache.

Ein kleines bisserl gestört haben mich immer wieder mal vorkommende Wort- bzw. Grammatikfehler.

Alles in allem haben mich die Geschichten leider nur mäßig unterhalten und die Lektüre bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen.

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Sechs Geschichten von 6 Autoren

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Ein ansprechender Krimi mit einer außergewöhnlichen Ermittlerin

Der stille Koog von Ilka Dick

KHK Marlene Louven weilt bei ihrer Schwester Johanne in Büsum zur Rekonvaleszenz. Marlene hat aufgrund einer schweren Erkrankung ihr Gehör verloren. Zwar kann sie mit Hilfe von Cochlea-Implantaten, die sie „CIs“ nennt wieder hören, doch klingen die Stimmen und Geräusche elektronisch verzerrt.

Menschenscheu geworden, muss sie sich nach langen Wochen der Stille langsam wieder an die laute Umgebung gewöhnen.
Doch der Erholungsaufenthalt ist gleich einmal zu Ende als sie, gemeinsam mit Schwester und Nachbarin, den reichen Bauern Brodersen ermordet findet. Sofort melden sich die kriminaltechnischen Instinkte und Marlene handelt wie früher. Obwohl Marlene weder befugt noch zuständig ist, beginnt sie auf Johannes Drängen Erkundigungen einzuziehen. Schnell stellt sich heraus, dass Bahne, ihr Schwager, Geheimnisse vor Johanne und Marlene hat. Haben die mit dem Mord an Brodersen zu tun? Immerhin ist der Tote mit der Errichtung von Windkraftwerken reich geworden und Bahne, ein entschiedener Gegner der Windkraft, hat Brodersen als letzter lebend gesehen. Was verschweigt Bahne?

Meine Meinung:

Dieser Krimi lebt von dieser ungewöhnlichen Ermittlerin. Langsam muss Marlene ihre anderen Sinne schärfen, um das fehlende Gehör auszugleichen. Nicht immer gelingt dies. Frustrierend ist auch die Abhängigkeit von der Technik. Ständig muss sie darauf bedacht sein, die Akkus der Hörhilfen aufgeladen zu halten, bzw. den korrekten Sitz der Cis zu überprüfen. All dieses wird sehr feinfühlig und elegant in den Alltag von Marlene eingeflochten. Auch Marlenes Unsicherheit, ihre Zweifel und ihr Wille, wieder als KHK zu arbeiten, sind einfühlsam beschrieben.
Ebenso deutlich sind die Vorbehalte ihrer Umgebung zu spüren, die sich stellenweise als recht rücksichtslos erweisen. So spricht zum Beispiel Dr. Braak nicht in einem ruhigen Büro mit Marlene, sondern vor einer lauten Geräuschkulisse. So ist es ihr kaum möglich, das Gespräch so zu steuern, wie sie es als KHK gewohnt ist.
Ilka Dick gelingt es sehr gut, verschiedene aktuelle Themen anzusprechen. Neben dem Handicap von Marlene, werden auch Querelen in der Dorfgemeinschaft angesprochen, wie das überbordende Ausmaß in dem Windkraftanlagen errichtet werden. Windkraftanlagen sind allerdings nicht ausschließlich das Problem. Es ist eher die Bereicherung einiger weniger Personen, die an solchen Bauvorhaben verdienen. Der Spagat zwischen erneuerbarer Energie und Landschaftsbild ist sowohl in Deutschland als auch in Österreich oft schwer zu bewerkstelligen. Ehrlich gesagt, sind die Windräder nicht unbedingt ein optisches Highlight. Doch um aus fossiler Energie bzw. aus Atomstrom aussteigen zu können, wird man wohl die teilweise Verschandelung der Landschaft in Kauf nehmen müssen.
Ein wichtiges Thema, das so ganz nebenbei eingeflochten ist, ist die „perfekte Familie“. Die Geschichte der Familie Brodersen zeigt, dass nicht immer Gold ist, was glänzt.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Ich habe zuvor schon ihr Krimi-Debüt „Endstation Nordsee“ gelesen und war begeistert. Auch hier werden die Leser durch geschickte Wendungen in die Irre geführt. Kaum glaubt man eine heiße Spur zu entdecken, so endet die in einer Sackgasse.
Ich kann mir gut vorstellen, weitere Krimis mit Marlene Louven zu lesen.

Fazit:

Ein ansprechender Krimi mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin, mit der ich gerne weitere Kriminalfälle lösen möchte. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Ein ansprechender Krimi mit einer außergewöhnlichen Ermittlerin

Rezensionen von buchina:

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Atmosphärisch top, Spannungsbogen Flop

Die Blüten von Pigalle von Michelle Cordier

Nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe, war ich erst einmal überrascht, herauszufinden, dass dies der Folgeband ist. Leider wurde das durch das Cover und Klappentext nicht wirklich deutlich. Das könnte der Verlag bei einer Neuauflage vielleicht ändern. Denn auch wenn es hier um einen abgeschlossenen Kriminalfall handelt, wird gerade was die privaten Beziehungen angeht, sehr oft Bezug auf Ereignisse im Vorgängerband genommen.

Das Buch beginnt sehr spannend. Im bekannten und luxuriösen Hotel in Paris dem Lutetia, welches wirklich bis heute existiert und eine bewegende Geschichte beherbergt, wird ein Mann ermordet. Das ist besonders tragisch, weil er gerade als Rückkehrer aus einem Konzentrationslager der Deutschen gekommen ist. Das Lutetia ist in den Tagen nach dem Zweiten Weltkrieg Auffanglager der Überlebenden aus den Konzentrationslagern.
Mit der Ermittlung in diesem Mordfall wird Inspektor Jean Ricolet, der mit Hilfe seiner Freundin, der Kunststudentin Pauline in verschiedene Richtungen ermittelt. Hat es vielleicht mit den Fälscher-Werkstätten in den Konzentrationslagern zu tun oder wollte jemand einen möglichen Zeugen ermorden, der erzählen konnte, wer mit den Deutschen kollaboriert hat?
Von Anfang an gefiel mir, wie die Autorin die Umgebung, die Geräusche, das ganze Umfeld von Paris in dieser Umbruchzeit beschreibt. Sie fängt die Atmosphäre sehr gut ein und gibt sie so wieder, dass ich mich sofort fühlte als wäre ich dabei. Auch die Geschichte um das Hotel und seine neuen Gäste gefiel mir sehr. Diese Kombination aus Luxus und diesen Menschen, die das schlimmste erlebt hatten, schafft eine ganz eigene Atmosphäre.
Die Atmosphäre bleibt, leider verliert die Handlung sehr an Schwung. Die Ermittlungen ziehen sich hin. Auch die Charaktere vor allem Pauline sind etwas fad. Ihre Gefühle werden eher oberflächlich beschrieben und erinnern mich sehr an einen Teenager. Ihre Handlungen sind für mich auch nicht immer nachvollziehbar. Jean ist einfach zu lieb, wenn ich das sagen darf, mir fehlten bei ihm ein wenig die Ecken und Kanten. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich am Ende einfach sehr kitschig.
Es ist wirklich schade, denn Atmosphäre und Schreibstil des Buches gefiel mir wirklich gut, aber die Spannung blieb auf der Strecke zwischendurch und auch der Fall selbst hätte meiner Meinung mehr Potenzial geboten, als wie er dann wirklich endete. Außerdem empfehle ich den Vorgängerband vorher zu lesen, mir fehlte einfach einiges an Vorwissen.

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Atmosphärisch top, Spannungsbogen Flop

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Gabriel, 9 Jahre aus Innsbruck,

Das Springende Haus. Einmal Hollywood und zurück von Marikka Pfeiffer

Familie Wendelin besitzt ein springendes Haus und hat die Kontrolle darüber verloren. Es hüpft wann und wohin es will. Das erste Mal bekommen sie Probleme mit einer Bergspitze, danach mit einem Baum. Zum Schluss springen sie nach Hollywood, werden entdeckt und müssen gut lügen.

Das Buch hat mir gut gefallen, da es einen spannenden Inhalt und ein gutes Ende hatte.

Toll fand ich auch ein mathematisches Rätsel.

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Gabriel, 9 Jahre aus Innsbruck,

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Abgeschnitten von der Umwelt

Das Springende Haus. Einmal Hollywood und zurück von Marikka Pfeiffer

Kommissar Avila lernte ich in "Mord in der Levada" kennen, später in "Madeiragrab" war seine Frau schwanger. Und nun, in seinem zweiten Fall ist Avila stolzer Vater eins fünf Monate alten Mädchens.

Nachdem seine Schwiegermutter über drei Wochen bei den Avilas zu Besuch war, steht der Besuch des Schwiegervaters bevor.

Avila graut es davor, er hätte einfach gerne wieder Ruhe. Als eine Wasserleiche gefunden wird, hofft er sich mit den Ermittlungen beschäftigen zu können. Aber diese werden eingestellt. Pech für Avila, nun muss er mit Frau, Kind, Schwiegervater und seinem Chef und dessen Frau für ein Wochenende in ein Hotel fahren. Eigentlich sollte es dort entspannter sein als zuhause, doch durch ein heftiges Unwetter werden sie von der Umwelt abgeschnitten. Und dann treibt auch noch eine Leiche im Pool.

Während Avila und sein Chef Lobo alles Mögliche versuchen, um herauszufinden, was mit der toten Person im Pool passierte, werden unten im Tal die Ermittlungen betreffend der Wasserleiche durch Vasconcellos, Baroso und die Gerichtsmedizinerin Souza wieder aufgenommen. Neu zum Team stösst Sargento Fonseca mit seinem Spürhund Galina.

Der Leser wird nun Zeuge davon, dass beide Fälle irgendwie zusammen hängen. Doch da die Teams nicht miteinander kommunizieren können, wissen sie selbst nichts davon. Die jeweils fehlenden Teile der Ermittlungen werden erst gegen Ende herausgefunden, als sie zumindest zeitweise wieder telefonieren können. Damit bleibt der Fall spannend bis zum Schluss.

Der Hotelteil erinnert an klassische Whodunit-Krimis - einer von den sich im Hotel aufhaltenden Personen muss etwas mit den Morden zu tun haben. Bloss wer? Motive hätten einige der Anwesenden. Avila arbeitet unter Hochdruck, Lobo ist keine grosse Hilfe. Und je näher sie der Lösung auf die Spur kommen, je stärker sind sie alle in Gefahr.

Die Atmosphäre oben im Hotel ist aufgrund des Unwetters sehr düster. Irgendwie wollte mir das nicht so recht passen, auch wenn mir klar ist, dass auf Madeira nicht immer die Sonne scheint. Leticia, Ines und ein paar andere Charaktere fand ich teilweise sehr blauäugig und naiv - das mussten sie zum Gelingen der Geschichte leider sein.

Die Zusammenarbeit im Tal-Team fand ich gelungen, Vasconcellos und Souza zeigen Eigeninitiative und nutzen ihre Kontakte. Insgesamt ein interessanter und fesselnder Krimi.

Fazit: Stimmiger und packender zweiter Fall für Commissario Avila!
4 Punkte.

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Gabriel, 9 Jahre aus Innsbruck,

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Marie, 15 Jahre aus Innsbruck,

Elfenkrone von Holly Black

Jude ist sieben Jahre alt, als ihre Eltern ermordet und sie in das Reich der Elfen gebracht wird. Dort sieht man auf Sterbliche wie sie herab. Sogar Mordversuche muss sie, trotz ihres Status als Adelige, über sich ergehen lassen. Das weckt in ihre den Wunsch, sich wehren zu können und stärker zu werden als die Elfen.

Durch die anstehende Krönung eines neuen Königs bekommt Jude einen Job als Spionin, der ihr Leben auf den Kopf stellt.

Vor allem wegen des Schreibstils hat mir das Buch leider überhaupt nicht gefallen. Die Sätze wirken unüberlegt, und ich konnte nicht in die Geschichte eintauchen. Das liegt wahrscheinlich auch an dem fehlenden Worldbuilding. Man wird einfach in eine neue Welt hinein geschmissen, ohne eine genaue Beschreibung dieser zu bekommen. Außerdem fand ich Jude als Protagonistin nicht gut. Im Laufe der Geschichte wendet sie sich mehr und mehr dem Bösen zu, wodurch man sich nur schlecht in sie hinein versetzten kann. Deswegen muss ich leider sagen, dass ich das Buch nicht weiterempfehlen kann und auch die Folgebände nicht lesen werde.

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Marie, 15 Jahre aus Innsbruck,

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Sarah, 11 Jahre,

Sprichst du Schokolade? von Lester Cas

Nadima kommt aus Syrien und ist neu in der Klasse. Josephine freut sich sehr, eine neue Sitznachbarin zu bekommen. Leider spricht Nadima kein einziges Wort Englisch. Josie wusste trotz Sprachbarriere, dass sie einfach Freundinnen werden mussten. Mit einer Tafel Schokolade und Smileys kann man sich doch auch verstehen und nicht nur mit Worten!

Nadimas Familie kann Lokum herstellen, das ist eine süsse Spezialität.

Als Josie das zum probieren bekommt, hätte sie am liebsten einen Stand in der Schule aufgestellt, da dies die beste Süssigkeit war, die sie je gegessen hatte – aber dadurch brachte sie Nadima in Gefahr, und es passierte noch sehr viel mit den Beiden – was, wird nicht verraten.

Das Buch war sehr sehr spannend und realistisch, es war sehr schön, lustig und auch traurig, weil Nadima und Josie einen Familienstammbaum zeichnen mussten….

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Daria, 10 Jahre aus Matrei:

Das Buch war am Anfang für mich eher langweilig, aber man sollte nie aufhören zu lesen! Denn als ich ca. in der Mitte war, wollte ich das Lesen schon abbrechen, aber ich traf dann doch die richtige Entscheidung und las weiter. Denn ab der Mitte wurde es dann so spannend, dass ich mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören konnte.

Die im Buch vorkommenden Leute haben im Buch echt Gutes getan! Es geht es um ein Mädchen (Josi), das Legesthenikerin ist. Sie hat nicht viele Freundinnen. Aber dann kommt plötzlich ein neues Kind in ihre Klasse Nadima) , die alles verändert. Sie war aus dem Krieg in Syrien nach England geflohen. Es war ein sehr starkes Mädchen.

Aber um Genaueres vom Buch zu erfahren, solltet ihr es lesen, denn es ist es wert!

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Jana-Marie, 9 Jahre aus Steinach:

Willkommen im Buch „Sprichst du Schokolade?“.

In diesem Buch geht es darum, dass Nadima neu in die Klasse kommt. Das ist eine sehr gute Nachricht für Josephine Watson, genannt Josi, die endlich eine Banknachbarin bekommt. Aber es gibt da ein Problem: Nadima spricht KEIN Wort Englisch! Doch Josi weiß sich schnell zu helfen. Eine Tafel Schokolade ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Außerdem kann man sich ja mithilfe von Emojis verständigen! Wer braucht da schon Worte?

Es gibt einige Hürden in ihrer Freundschaft. Ob sie diese überwinden können, müsst ihr natürlich selbst lesen.

Lilli, genannt Lil, ist Josis beste Freundin, doch jemand kommt ihr in die Quere und möchte die Freundschaft der beiden zerstören! Josi muss sich jetzt um die Freundschaft mit Nadima UND Lilli kümmern, was gar nicht so leicht wird.

Josi ist eine Legasthenikerin. Vielleicht wisst ihr, dass viele erfolgreiche Menschen auch Legastheniker sind. Welche Rolle das im Buch spielt? Findet es selbst heraus!

Ich würde dieses Buch für Mädchen und Jungs im Alter von 10 Jahren empfehlen, die sich für Freundschaft und besondere Menschen interessieren. Das Buch hat 237 Seiten und am Ende des Buches befinden sich sogar Rezepte zum Selber-Kochen!

Viel Spaß mit diesem tollen Buch wünscht Euch Eure Leseratte Jana

P.S.: Ich liebe Schokolade!!!

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Lea, 11 Jahre aus Wattens:

Ein Mädchen namens Nadima, das aus Syrien kommt, kommt in eine neue Klasse. Josie freut sich, dass sie eine Sitznachbarin bekommt. Das Problem aber ist, Nadima spricht kein Englisch. Doch für Josie stellt dies keine Schwierigkeit dar, denn sie könnten sich auch über Emojis unterhalten. Zum Glück gibt es auch noch Schokolade;)

Ich finde das Buch ist nett, humorvoll aber dennoch sanft geschrieben und man lernt, dass man nie über jemanden urteilen darf, den man nicht kennt.

Ich würde das Buch weiterempfehlen,. da es auch emotional geschrieben ist und man sich Gut in die Lage anderer versetzen kann.

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Sarah, 11 Jahre,